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am 29. August 2012
1985 sind ZZ Top globale Superstars. Die drei Texaner landen zwei Jahre zuvor mit ihrem achten Album "Eliminator" einen Megaseller und motzen ihren Sound gewaltig auf. Auf den ersten Blick ist wenig ist übrig geblieben vom dreckigen Bluesrock der 70er. Die Riffs sind melodischer geworden und paaren sich mit damals angesagten Synthesizer-Spielereien. Laut eigenen Angaben experimentiert die "Lil' ol Band from Texas" damals ohne jegliche Fachkenntnis mit elektronischen Elementen. Herausgekommen ist eine vielleicht gerade deshalb sympathisch unorthodoxe Rockgranate. Für den Nachfolger "Afterburner" wählen Billy Gibbons (Gesang, Gitarre), Dusty Hill (Gesang, Bass) und Frank Beard (Schlagzeug) das selbe Grundmuster. Diesmal allerdings lautet das Motto: alles noch eine Spur gigantischer. Aufgrund dessen gilt das Album heute als überproduzierter, langweiliger Nachfolger eines Geniestreichs. Doch das ist in der Retrospektive so nicht aufrecht zu erhalten. Und das liegt nicht nur an den bisher über 5 Millionen verkauften Exemplaren des Werks.

Tatsächlich ist "Afterburner" nämlich ein interessanter Versuch, Rock und Elektronik zu gleichen Teilen zu mischen. Das passt in die damalige Zeit perfekt hinein. Während andere, klassische Rockbands Mitte der 80er zusehends verweichlichen oder in der Belanglosigkeit verschwinden, gehen ZZ Top mit der Zeit, ohne sich selbst zu verraten. Im Kern sind das immer noch Billy, Dusty und Frank, die den Blues spielen. Die Stimme des Meistergitarristen ist zwar nun in höheren Regionen angesiedelt als zuvor, zeigt dadurch aber eine bisher nicht gekannte Vielseitigkeit.

Der veränderte Stil wird in Perfektion im Opener "Sleeping Bag" dargeboten. Die erste Single erreicht Platz 8 der US-Charts und vereint einen stampfenden Schlagzeug-Beat mit elektronischen Zusätzen und einem satten Riff. Klingt wie ein gewaltiger Stadion-Rock Bastard. Heute zurecht ein Bandklassiker. Für die damalige Zeit modern und gleichzeitig knackig rockig.

Die zweite Single "Stages" ist für viele Fans und Kritiker einer jener angeblich so überproduzierten Tracks, der das Album verhunzt. Das kann ich so nicht bestätigen. Im Gegenteil, selten haben ZZ Top so eingängig und einfach nur überzeugend geklungen. Sicherlich finden sich übertriebene Spielereien im Hintergrund, wie etwa Dusty's Synthesizer-Bass, die den eigentlich simplen Song ganz schön aufblasen. Dem Hörgenuss tut das für mich aber keinen Abbruch, da die Qualität der Nummer unbestritten ist.

Gleiches gilt für das anzügliche "Woke up with wood". Was für ein sprichwörtlich "geiles" Gitarrenthema! Dieser Titel ist ein echter Brecher und zeigt die gesamte Dynamik einer Band auf einem ihrer zahlreichen Karriere-Höhepunkte.

Der herausragendste Titel auf "Afterburner" ist trotz der starken Rocker ein ruhiger Titel. Die Ballade "Rough Boy" ist die Erste ihrer Art auf einem ZZ Top Album. Um die alten Fans nicht zu verlieren, wählt man zumindest einen Song-Titel, der dem bisherigen Image der Band gerecht wird. Wäre gar nicht nötig gewesen, denn dieses Meisterwerk überzeugt auch so. Was für eine Atmosphäre! Billy, Dusty und Frank vertonen das futuristische Albumcover mit großflächigen Synthie-Teppichen, fliegenden Gitarren und einer Gesangsline zum niederknien. Nie zuvor und nie danach haben ZZ Top so emotional geklungen, nicht einmal auf ihren Blues-Klassikern. "Rough Boy" ist einer der besten Songs ihrer Karriere und ein Fingerzeig an alle, wie man die perfekte Rockballade schreibt. Auch das erotisch aufgeladene Video passt perfekt. Besser geht es nicht!

"Can't stop rockin'" setzt der einzigen Verschnaufpause des Albums ein rustikales Ende. Dusty Hill darf hier ans Mikro und treibt den kräftigen Stadionrocker nach vorne. Gutes Teil.

"Planet of Women" war zwar keine Single, passt aber perfekt in eine Reihe mit den Hits der Platte. Treibend, melodisch, eingängig. So schreibt man gute Rockmusik! Man kommt gar nicht umhin, ausgelassen mitzufeiern.

"I got the Message" treibt dann den Elektronik-Einfluss auf die Spitze. Der Titel klingt, als stamme er vollständig aus dem Computer. Ist sicherlich nicht für jeden was, mir gefällt er trotzdem. Der Refrain bleibt hängen.

Das stampfende "Velcro Fly" war eine weitere Single des Albums und schaffte es immerhin in die Top 40. Der Beat ist unnachahmlich tanzbar, die Gitarre rotzt ein herrliches Solo hin und ZZ Top tanzen im Video sogar eine Choreographie von Paula Abdul. Die Kommerzmaschine hat ihren Höhepunkt erreicht und das, ohne dass der räudige Charme der Truppe verloren gegangen ist.

"Dipping Low (in the Lap of Luxury)" und "Delirious" beschließen den bunten Hitreigen gekonnt. Beide Titel sind nicht herausragend, aber auch nicht schlecht. Und vor allem: sie rocken, was das Zeug hält. Dieser Umstand rechtfertig für mich die 4 Sterne-Bewertung.

Denn statt in seichte Balladen-Gewässer abzudriften, um den Mainstream-Markt zu bedienen, halten sich ZZ Top auf "Afterburner" bei Weitem nicht zurück. Die Riffs braten breitbeinig und die Songs sind bis auf "Rough Boy" allesamt im Midtempo oder Uptempo angesiedelt. Die drei haben ihren Sound nicht grundlegend verändert, sondern lediglich modifiziert. Das macht für mich den Reiz aus an der von vielen abschätzig "Plastik-Phase" genannten Bandära zwischen 1983 und 1992. Jeder Künstler, der Offenheit und Experimentierfreude zeigt, verdient, dass man ihm zuhört. Selbst wenn ein für den traditionalistischen Rockfan etwas zu andersartiges Album dabei herauskommt.

Ganz kann "Afterburner" nicht an die kompositorische Genialität seines Vorgängers "Eliminator" heranreichen. Nichts desto trotz finden sich einige wirklich herausragende Stücke auf der LP, die zu den besten in der langen Karriere der bärtigen Rocker gezählt werden müssen. Außerdem ist das Gesamtbild der Platte runder und ausgeglichener als beim Vorgänger.

Nach der Tour zum Album legen die Texaner dann eine Pause ein. Sie haben zuviel vom Kultfiguren-Image, das sich besonders in ihren irrwitzigen Musikvideos manifestiert. Und sie suchen nach einer soundtechnischen Neuorientierung. Als sie 1990 mit dem 10. Album "Recycler" zurückkehren, ist allerdings alles beim Alten geblieben und sie erleben noch einmal einen kommerziellen Erfolg. Erst nach dem "Greatest Hits" Album 1992 schlagen ZZ Top wieder den Weg zurück zu den Wurzeln ein. Ihre Experimentierfreude haben sie bis heute nicht verloren. Kompakter und massentauglicher als auf "Afterburner" haben sie bisher aber nicht mehr geklungen. Das ist durchaus als Kompliment zu verstehen.
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Die 80er hatten wie bei so vielen anderen Rockbands (Yes, Genesis, Van Halen etc.) auch vor ZZ Top soundästhetisch nicht Halt gemacht. Das fing 1983 mit Eliminator an. Da gab es schon Sequencer, Keyboards und elektronische Drums. Der Erfolg von Eliminator führte dazu, dass das alles auf dem 1985er Nachfolger Afterburner ausgebaut wurde.

Kein Album der Band dürfte in Fankreisen so kontrovers diskutiert sein wie Afterburner. Von ihrem Blues/Boogie/Rock-Mix der 70er und frühen 80er hat sich die Band hier doch ziemlich entfernt. Es rockt zwar immer noch, Blues ist kaum hörbar (vielleicht in Rough Boy), Boogie fast gar nicht, dafür tendiert die Platte Richtung härterem Rock und auch Pop. Dazu hat das alles noch diese künstliche Produktion der mittleren 80er.
Man muss die 80er schon sehr mögen um Afterburner etwas abzugewinnen. Ich hätte also auch eine 1-2 Sterne Rezension schreiben können. Da ich aber in den 80ern groß geworden bin und Afterburner mein erstes ZZ Top-Album war, mag ich die Platte. Zu den wichtigsten und besten Platten der Band möchte ich aber Afterburner nicht zählen. Wichtig ist Afterburner nur insoweit, dass die Platte ein Wendepunkt war. Mit Recycler wurde der Sound dann wieder etwas erdiger.

Der Großteil des Songmaterials ist in Ordnung. Das ist alles sehr kommerziell geschrieben und die Songstruktur ist sehr klassisch Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Solo, Refrain und Solo bis zum Schluss.
Die Platte bietet einige Powerrock-Nummern wie Sleeping Bag, Stages, Woke Up With Wood, Planet Of Women, Can't Stop Rockin' und Delirious. Teilweise scheint auch etwas Funk wie bei Velcro Fly durch. Rough Boy ist die Ballade auf Afterburner und so ziemlich der einzige Song im Bandrepertoire der auch Kuschelrock-Sampler-tauglich ist.
Das Songwriting ist wie schon oben beschrieben nicht das Originellste. Das wirkt etwas eintönig und es klingt auch einiges recht ähnlich auf dem Album. Trotzdem ist es gut durchhörbar, wenn man den Sound der Platte mag. Große Aussetzer gibt es nicht. Mit Dipping Low, I Got The Message und Delirious hat die recht kurze Platte von noch nicht einmal 38 Minuten aber ein paar Füller.

Das Weltraumcover inkl. Rückseite (hier hätte ich mir ein Klappcover gewünscht) ist mein Favorit unter den Album-Covers der Band. Schon allein hierfür lohnt es sich die Vinyl-Fassung zu kaufen. Der Klang der LP ist sowieso sensationell. Auf CD wurde Afterburner noch nicht als Remaster veröffentlicht. Dementsprechend dünn klingt die CD. Es gibt aber die besten Tracks davon remastered auf der Compilation Rancho Texicano und dem Boxset Chrome, Smoke & BBQ zu hören, die sehr gut klingen.

Fazit:
Afterburner ist das Hightech-Album von ZZ Top mit einem typischen Sound der mittleren 80er. Wer das mag sollte zugreifen. Allen anderen die auf den erdigeren puristischen Sound der Band stehen seien die Alben der 70er oder ab Antenna zu empfehlen.
Wegen der paar Füller gibt es aber 1 Stern weniger in der Bewertung.
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am 21. Februar 2007
es war 2004 und ich habe bei meinem vater aus irgend einer

schublade dieses album als kassette entdeckt.

habe sie natürlich gleich in den rekorder geschmissen und

angehört. als ich sie zu ende hörte , dachte ich det muss ich

mir als cd besorgen. habe sie mir dann bei einem kaufhof in innen-

stadt von ludwigshafen gekauft. ab diesem zeitpunkt wurde ich dann

zu einem zz top-fan.

ein absoluter klassiker hierdrauf ist natürlich "rough boy" , der

gefällt mir neben "planet of women" (beide auf der gr. hits von 1992

drauf)am besten. ich kannte bevor ich diese hier hörte eigentlich nur die

sachen vom "eliminator" album . habe also zz top durch "afterburner"

intensiver kennengelernt. ich war sogar sehr erstaunt , als ich

"rough boy" hörte und dabei gar nicht wusste, dass das lied von

zz top ist. ich kannte es nur vom radiohören, wer aber der interpret

ist wussste ich nicht. wer noch kein zz top fan , es aber noch

werden möchte, dem kann ich raten, mit dieser hier anzufangen.

ich finde, dass diese platte sich so ähnlich anhört, wie "eliminator",

"afterburner" hat aber mehr keybordeinlagen, was bei zz top eigentlich

ungewohnt ist , aber geil isse trotzdem.

ich kann auch jedem zz top-neuling-fan auch die sachen aus den 70`ern

ans herz legen. die sind aber leider mit einem neuem schlagzeug neu

abgemischt worden und hören sich etwas ungewohnt an , aber rockig

und "bluesig" sind sie trotzdem. am meisten würde ich euch aus dem

jahre `73 das album "tres hombres" anbieten . darauf ist auch der

zz-klassiker "la grange" enthalten.

much fun beim hören !!!
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am 14. Mai 2004
Auch wer den Blues hat - und den haben ZZ Top mit Löffeln gegessen - kann mal gut drauf sein. Und wen wunderts, nach 10 Millionen verkauften Exemplaren von Eliminator waren Billy, Dusty und Frank so richtig gut drauf, dass sie es wagen konnten, sich mit einem Bein aus der Bluesverankerung zu lösen und melodiös-poppig draufloszurocken. Afterburner trägt seinen Titel zu recht und bringt Lebensfreude, ja Partyfeeling pur, ohne die nach wie vor bestehende feste Verankerung im ZZ Top-typischen Bluesfeeling in Frage zu stellen. So ist das nach wie vor Blues - aber mit ganz viel Optimismus!
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am 17. November 2013
nachdem ZZ Top seinen Sound mit Eliminator dem modernen MTV-Geschmack angepasst haben, wurde der "Nachbrenner" also die nächste Stufe gezündet. Noch mehr Synthesizer und Disco-Sound ohne sich und den Blues zu verraten. Ohne diese Frischzellenkür würde ZZ Top um alten Eisen gehören. Ähnlich wie Russian Roulette und Turbo ist es ein Experiment gitarrenlastigen Rock und Metal mit Synthesizern zu verbinden, um es einen größeren Publikum näherzubringen.

Mir gefällt es - die Platte ist insgesamt sehr gelungen, wenn auch aber kein Überhammer. Die Lieder gefallen, starke Riffs sind immer präsent und manche sind echte Ohrwürmer und haben trotzdem das ursprüngliche ZZ-Top Feeling.

Meine besonderen Favouriten sind: "Cant stop rockin" und "Dipping low". Aber auch das "Rough boy" verdient der besonderen Erwähnung.
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am 8. März 2015
Das ist ein typisches Album, was man bei Bands und Solokünstlern immer wieder nach größeren kommerziellen Erfolgen geliefert bekommt. ZZ Top verlassen hier endgültig die Pfade des erdigen Mix aus Blues und Rock und benutzen ungenannt, aber überdeutlich erkennbar Synthesizer. Die Lieder klingen oft kraftlos, die Basslinien künstlich und das Schlagzeug ist, wie in der Entstehungszeit leider bei zu vielen Bands gebräuchlich, blass und leblos. Textlich versuchte man wohl noch auf alter Linie zu bleiben, was wie bei "Rough Boy" musikalisch nicht wirklich stimmig wirkt. ZZ Top war im Mainstream angekommen und wollte wohl die neu gewonnen Fans nicht vergraulen, lieferte aber ein Album ab, das nur selten ins Ohr geht und charakterlos bleibt.
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am 11. Oktober 2014
Wo war hier nur der rauhe bluesige ZZTop Sound geblieben? Elektronische Klänge drängen auf Afternburner in den Fokus, und das geht ganz deutlich zum ursprünglichen ZZTop Sound.

Afterburner klingt dadurch für mich charakterlos, fad und glattgebügelt. Auch wenn das ganze solide gemacht ist, es insgesamt aber weder große Ausreisser nach unten, aber eben auch keine nach unten gibt.

Es gibt wesentlich bessere Alben von den Bärten!
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am 24. Juni 2013
Man fühlt sich wieder wie in einer DISCO, CD ist schnell und Koreckt hier angekommen.
Werde mir den Topverkäufer merken und auch gerne weiterempfehlen.

MfG W. Dellhofen
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am 25. Juli 2013
Mit das beste was es von ZZ Top gibt. Unverwechselbarer sound und geht ab wie ein rosa Mopped. Und nicht vergessen Anlage immer auf volles Rohr drehen dann machts noch mehr Spass.
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am 23. Oktober 2013
Afterburner ist genau nach meinem Geschmack und so, wie ich ZZTop liebe.
Einfach immer schön zu sehen das unsere Opis immer noch Spaß am Rocken haben
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