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5.0 von 5 Sternen Dakota 20 - würdiger Nachfolger von eTrex Vista (H)cx
Nach 5-jähriger Benutzung des eTrex Vista cx (Wandern, Geocaching und OSM-Mapping), fand ich dass es Zeit für ein neues Outdoor-Navi war - nicht zuletzt weil sich die Gummiumrandung des Vista gelöst hat (laut Foren ein Serienfehler). Außerdem hielt ich die Idee eines Touchscreens sehr reizvoll, weil er sich im Auto (Garmin nüvi 205) sehr...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2010 von brightonhouse

versus
374 von 383 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht uneingeschränkt zu empfehlen
Nachdem ich das Dakota 20 jetzt schon auf mehreren Touren dabei hatte, möchte ich auf die Pro- und Contrapunkte des Gerätes eingehen und wie es sich für mich dargestellt hat. Ich verwende das Gerät für Geocaching, das einfache Aufzeichnen von Touren und das Navigieren mittels Karte. Da ich noch ein etrexH besitze, gehe ich teilweise auf die...
Veröffentlicht am 5. Juli 2011 von xbmc_user


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376 von 385 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dakota 20 - würdiger Nachfolger von eTrex Vista (H)cx, 5. Oktober 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Nach 5-jähriger Benutzung des eTrex Vista cx (Wandern, Geocaching und OSM-Mapping), fand ich dass es Zeit für ein neues Outdoor-Navi war - nicht zuletzt weil sich die Gummiumrandung des Vista gelöst hat (laut Foren ein Serienfehler). Außerdem hielt ich die Idee eines Touchscreens sehr reizvoll, weil er sich im Auto (Garmin nüvi 205) sehr bewährt hat und die Eingabe sehr vereinfacht. Der Mini-Joystick vom Vista machte Eingaben immer sehr langwierig. Außerdem suchte ich eine bessere Empfindlichkeit des GPS-Empfängers, wie sie bereits in der H-Serie (z.B. Vista Hcx) zum Einsatz kam. Außerdem wollte ich, nach eigenen Karten-Beiträgen, endlich von OSM-Karten profitieren. Ein weiterer Wunsch war Paperless-Geocaching.

Nachdem ich eigentlich seit fast zwei Jahren mit der Oregon-Serie liebäugelte, entschied ich mich nun innerhalb weniger Tage für das Dakota 20 mit zusätzlicher 8GB SDHC-Karte und ich bin nach einigen Tagen des Ausprobierens und Installierens nicht enttäuscht - vielmehr bin ich echt begeistert von dem kleinen Gerät, das (mittlerweile) preislich attraktiv und fast ein Alleskönner ist. Das Oregon scheint nach den Kritiken immer noch Display- und Batterielaufzeit-Probleme zu haben. Außerdem liegt die Preisklasse des Oregon DEUTLICH über dem Dakota 20. Bei einer Zufallsbegegnung beim Geocaching erzählte mir ein Geocacher auch von seinen negativen Erfahrungen mit einem Oregon.

Das Dakota hat praktisch die gleichen kompakten Abmessungen des Vista mit einem gleich großen Display von 2,6 Zoll. Das Display ist absolut in Ordnung: draußen braucht man tagsüber keine Beleuchtung (Transreflexiver Farb-TFT-Touchscreen), abends und nachts ist die Beleuchtung zwar weniger hell als beim Vista, aber auch absolut ausreichend. Eine entspiegelnde Schutzfolie ist hilfreich, muss aber nicht sein, da man beim Wandern das Gerät mit einem Handgriff so drehen kann, dass Spiegelungen nicht stören bzw. auftreten. Die Folie als Schutz vor Kratzern ist aber eine unbedingt sinnvolle Anschaffung. Also: Schutzfolie ist Pflicht, entspiegelnd oder glänzend ist Geschmacksache.

Wichtig zuerst das Update der Firmware mithilfe des Garmin-Updater-Programms (kostenloser Download) und die Registrierung bei Garmin und ein Backup der Systemdateien auf dem Computer.

Nach etwas Problemen (typischer Anfängerfehler: fehlende Entpackung der Download-Kartendaten) laufen OSM-Karten (immer auf Speicherkarte, nie im System installieren!) einwandfrei. Man muss ein bischen suchen bis man das Kartenmaterial gefunden hat, das einem von der Darstellung (Linien, Flächen und Farben!) gefällt und die für die angepeilte Nutzung passenden Details bietet. Beim Wandern sind mir z.B. Gatter/Tore als wichtige Orientierungshilfen wichtig. Karten mit allen OSM-Merkmalen sind häufig zu voll, zu groß und damit langsam. Auswahl gibt es auf den einschlägigen Seiten. Mir sagte openmtbmap am meisten zu und die Karten von raumbezug.

TIP: lieber einzelne kleinere Länderkarten installieren, als eine Europakarte mit allen Ländern. Bei Kartendateien über 1,5GB (pro Karten-Datei gmapsupp) geht der Prozessor deutlich in die Knie und das Hochfahren nach dem Einschalten, Scrollen und die Sucheingabe werden extrem verlangsamt! War deshalb zunächst frustiert, bis ich statt Europa-gesamt Einzelkarten der interessanten Länder installiert habe - da lief alles wieder super flott! Karten und Overlays (wie Höhenlinien) lassen sich im Menü auch einzeln aktivieren/deaktivieren.

Das Dakota akzeptiert beliebige Kartennamen (nicht nur gmapsupp!), was hilft die Übersicht zu behalten. Lithium-Batterien (Energizer Lithium) zeigen auch nach mehreren Tagen des Testens immer noch volle Leistung. Werde aber im Urlaub NiMH-Akkus mit 2700 mAh ausprobieren. (Garming empfiehlt mindestens 2500 mAh.)

Hilfreich beim Umgang mit Kartenmaterial sind die Garmin Programme "Mapsource" (liegt den Garmin-Kaufkarten bei und hatte ich noch vom Vista) und "Basecamp" (kostenloser Download bei Garmin). Aufpassen: manches Download-Kartenmaterial ist nur über den Umweg über Mapsource/Basecamp zu installieren. Nur die sogenannten gmapsupp.img-Dateien lassen sich direkt auf das Gerät aufspielen!

Neben den Karten kann man nun neuerdings Satellitenbilder/Luftaufnahmen auf das Dakota laden und den Karten unterlegen. Bei Garmin heißt das BirdsEye und kostet 25 Euro pro Jahr. Man kann aber testweise (größere) Bereiche kostenlos in Basecamp downloaden und auf Nützlichkeit (Auflösung/Wolkenabdeckung/Helligkeit/Schatten) untersuchen bevor man das Abo abschließt. Kleinere Bereiche lassen sich sogar kostenlos für Testzwecke downloaden. Nette Spielerei deren Nutzen stark von der Qualität der Aufnahmen abhängt. Nach ersten Eindrücken scheinen die Bilder in Städten hilfreicher zu sein als in der Wildnis. Die Auflösung in höchster Qualität ist aber so gut, dass man nicht-kartierte Trampelpfade in der Wildnis erkennen kann! Man kann vier verschiedene Auflösungsgrade auswählen. Die Größe der Download-Dateien vom BirdsEye-Server ist seit einiger Zeit auf 75MB begrenzt, da der Server wohl überlastet war. Das entsprach bei meinem Download in höchster Qualität ca. 90 Quadratkilometern.

In Foren wird aber auch von der kostenlosen Möglichkeit berichtet, mit GoogleEarth selbst diese Overlays zu erzeugen. Scheint aber im Augenblick zwar noch etwas umständlich, aber trotzdem gut machbar zu sein. Basecamp installiert die Bilder automatisch ohne Wahlmöglichkeit im System im Hauptordner "Garmin" im Unterverzeichnis "BirdsEye". Ich habe noch nicht versucht die Datei auf die Speicherkarte zu verschieben - müsste aber eigentlich möglich sein. Denn Garmin wirbt mit unbegrenzten Satellitenbildern - was bei 850MB Hauptspeicher des Dakota natürlich irgendwann an Grenzen stoßen muss. GoogleEarth offline immer dabei für eine Region - das ist doch was!

Für Paperless Geocaching braucht man zwar ein Premium-Abo bei Geocaching.com für 30 Dollar. Dafür kann man aber als sogenannte PocketQuery eine Sammelliste von Caches erstellen und sich per Email zuschicken lassen. Die gpx-Dateien zu einem vorher definierten Gebiet (bis 1000 Caches, Beschränkung PocketQuery) beinhalten dann ALLE Beschreibungen, aktive Trackables (z.B. Geocoins und Travelbugs) sowie die letzten Logs. In einer zweiten mitgeschickten Datei werden die hilfreichen Waypoints (z.B. Parkplätze) zu den Caches übermittelt. Diese beiden Dateien sollte man auf den Ordner "GPX" im Hauptordner "Garmin" der Speicherkarte installieren. Verzichten muss man nur auf die Bilder und Spoilerfotos mangels Bildbetrachter im Dakota. So lassen sich in EINEM Vorgang in nur wenigen Minuten bis zu 200 Caches (Beschränkung im Dakota als gpx) komplett installieren. Also eine enorme Zeitersparnis zum einzelnen loc-Dateien downloaden und dem Ausdrucken der Beschreibungen bei normaler Mitgliedschaft.

Die Bedienung des Touchscreens ist sehr angenehm und schnell. Die eingeblendete Tastatur ist auch für längere Texteingaben gut zu bedienen. Probleme könnten nur Menschen mit "Wurstfingern" bekommen, da das Display nun mal eher klein ist und vertieft im Gerät liegt. Über die weitere Ausstattung möchte ich nicht mehr viel sagen: wichtig für mich war der 3-Achsen-Kompass, der lageunabhängig auch im Stand funktioniert und der Luftdruck-/Höhen-Messer. Das Dakota 20 fährt sehr schnell hoch (wenn man nicht zu große Einzel-Kartendateien installiert, siehe oben!) und ist in ca. 10 Sekunden da. Eine Positionsbestimmung ist bei kürzerer Ausschaltzeit auch schon sofort nach diesen 10 Sekunden da, bei kompletter Neu-Ortung bleibt das Gerät deutlich unter einer Minute.

Als Zubehör bestellte ich die original Silikon-Hülle (Silicone Case, bei amazon: Garmin Schutztasche für Dakota 10, Dakota 20), welche auf 4 Seiten das Gerät rundum bei Abstürzen schützt. Das Gerät wird dadurch etwas bulliger, aber eine Bodenlandung kann das Gerät mit dieser Verpackung wohl sehr gut vertragen. Displayfolie sollte natürlich als Kratzschutz sein, aber eine Displaylandung auf einem spitzen Stein wäre wohl trotzdem das Ende. Da hilft aber vielleicht der vertiefte Einbau des Displays das Schlimmste zu verhindern. Das Tolle: mit dieser Hülle passt das Dakota 20 wieder perfekt in meine Rucksackhalterung vom Vista (bei amazon: Garmin Halterung für Rucksack, eTrex Familie), die sich für mich in den letzten Jahren als ideal herausgestellt hat. Man hat das Gerät griffbereit und mit Sicherheitsleine auf einer Klettverschlussfläche auf dem Rucksackträger. Diese Position auf der Schulter sichert auch besten GPS-Signalempfang, auch wenn dies beim Dakota nicht mehr so wichtig ist wie beim Vista cx.

Alles in allem - ein kleines Wundergerät und ein Riesenfortschritt zum eTrex Vista cx.
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374 von 383 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht uneingeschränkt zu empfehlen, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Nachdem ich das Dakota 20 jetzt schon auf mehreren Touren dabei hatte, möchte ich auf die Pro- und Contrapunkte des Gerätes eingehen und wie es sich für mich dargestellt hat. Ich verwende das Gerät für Geocaching, das einfache Aufzeichnen von Touren und das Navigieren mittels Karte. Da ich noch ein etrexH besitze, gehe ich teilweise auf die Unterschiede ein.
Auf die Display-Problematik gehe ich unten gesondert ein.

Pro:
- Kartenfunktionalität. Da das Gerät u.a. OSM-Karten unterstützt und sich im Internet genügend Interessenten tummeln, die das Projekt pflegen, ist es eine wahre Freude aktuelle Wander- und Radkarten ohne viel Vorarbeit installieren zu können (SD-Karte vorrausgesetzt). Die OSM-Karten habe ich mittlerweile als derart nützlich kennenlernen dürfen, dass ich regelrecht begeistert bin :)
- Stromverbrauch. Das Gerät kann mit den Basis-Funktionen betrieben werden und kommt so mit nur einem Akku-Satz pro Tour hin. Alles im Bereich 5-10h sind da kein Problem. Die Werte eines eTrex lassen sich allerdings nicht erreichen.
- Touchscreen. Erleichtert die Eingabe von Daten sehr. Die Bedienung ist flüssig und das Gerät reagiert zügig. Navigation auf der Karte ist ok.
- Trackaufzeichnung: Super. Die Doku schweigt sich zwar zu den Intervallen aus, aber man hier schön fein tracken. Hier die Intervalle:

Most often: 5s
More often: 7s
Normal: 9s
Less often: 10s
Least often: 11s

- Gewicht und Handling: Liegt gut in der Hand und ist nicht zu schwer. Für die Hosentasche allerdings etwas zu dick.
- Barometer: Hier hat man eine tolle Übersicht über die Höhenveränderungen, die man auf seiner Strecke hinter sich hat.
- Garmin chirp support
- ANT+ support (Herzfrequenzsensor, Trottfrequenz, etc.)

Contra:
- Display: Mit dem Display muss man erst mal "lernen" umzugehen. Der erste Eindruck ist schlecht. Das relativiert sich zwar, aber wird nicht ganz ausgeräumt. Dazu unten mehr.
- Keine Zielkoordinaten als Datenfeld: Die Datenanzeige hat keine Möglichkeit die Zielkoordinaten anzuzeigen. Man kann sich zwar jeden sonstigen Helfer auf dem "Trip Computer" einblenden lassen, aber nicht die Zielkoordinaten. So muss man entweder die Anzeige wechseln oder doch wieder seine Notizen zücken um die Koordinaten abzugleichen. Wenn man knapp vor dem Ziel mitten im Wald steht bei einer GPS-Genauigkeit von +-10m, dann benötigt man die Zielkoordinaten um so genau wie möglich zu "mitteln". Das ist ein ganz dicker Minuspunkt, nicht nur für's Geocaching. Beim Oregon hat man dieses Problem (AFAIK) mittlerweile behoben.
- Kompass: Muss bei jedem Batteriewechsel oder beim "Ansetzen in neuem Gelände" in drei Achsen neu kalibriert werden. Das spart man sich spätestens nach der zweiten Tour und benutzt wieder den alten ölgelagerten Kompass. Ich persönlich benutze allerdings eh häufiger die Kartenansicht und navigiere dort. Da der Kompass auch noch ein nicht zu unterschätzender Stromverbraucher ist, habe ich ihn auf meinen Touren ausgeschaltet.
- Die Lokalisation ist m.E.n. unbrauchbar. Entweder man verwendet eine Übersetzung aus dem Internet (kann man hochladen in das Gerät) oder man bleibt bei Englisch.
- Stromverbrauch: Mit Displaybeleuchtung und Kompass ist das Gerät bedeutend stromhungriger.
- Sehr starke Bindung an gc.com . So hat man zwar dort eine gute Integration für Premium Member (30€/Jahr), ansonsten ist die Geocaching-Funktion des Gerätes aber leider nur eingeschränkt zu benutzen. Ich verwende daher die klassischen Wegpunkte des Dakota auch wenn ich Geocaching mache.
- Kein Speichern der Tracks auf die SD-Karte. So wandert jeder Track in den internen Speicher des Gerätes.

Nun zum Display:

Das Display ist transflektiv und nutzt das einfallende Umgebungslicht. Das bedeutet, dass man am Tag oder in der Dämmerung nicht versuchen sollte mit Helligkeitseinstellungen einer schlechte Ablesbarkeit entgegenzuwirken. Man muss hier versuchen, das Gerät so zu halten, dass man mit dem einfallenden Licht eine Ablesbarkeit herstellt. Wenn es draußen dunkler wird oder in Innenräumen und Fahrzeugen ist man allerdings auf die Hintergrundbeleuchtung angewiesen.
Mein Fazit ist, dass es am Tage draußen ausgesprochen gut funktioniert. Drinnen, im Auto oder in den Abendstunden kann es nervig sein. Ich habe mich damit arrangiert.

Fazit:

Man erhält ein interessantes und üppig ausgestattetes Gerät, bei dem der Hersteller mehr als nur eine Zielgruppe im Auge hatte. Trotz einiger Negativpunkte macht das navigieren mit dem Gerät Spaß. Man hat als Nutzer die Wahl, ob man nun nach Kompass, Karte, oder einfach nur nach Pfeildarstellung ("da geht's lang") navigiert. Vertrauen auf längeren Touren müssen sich bei mir erst noch einstellen, daher habe ich mein gutes altes (tm) eTrexH immer noch mit dabei.

Update September/2011:

Nachdem ich das Gerät jetzt schon länger im Einsatz habe ein paar Zusätze:
- Es hat mein etrexH vollständig ersetzt. Die Genauigkeit im Feld schien mir identisch zwischen beiden Geräten.
- Die Batterielaufzeit muss ich nach oben korrigieren. Ich mache mit dem Gerät mehrere mehrstündige Touren ohne Wechsel der Akkus. Ich empfehle allerdings LSD-Akkus (z.B. Eneloop). Mit klassischen Akkus bin ich nicht wirklich glücklich geworden im Dakota.
- Der Stromverbrauch des Kompass ist ok. Das Kalibrieren bleibt allerdings nicht aus.
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46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Gerät, aber anfängliche Software- Probleme, 21. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Auch ich kann dieses Navigationsgerät sehr empfehlen.
Ich gehe hauptsächlich Geocachen und wollte ein bisschen mehr Komfort, als man bei der eTrex- Reihe vorfindet, zum Beispiel eine integrierte Karte. Der elektronische Kompass ist für Geocacher echt super- man muss sich nicht ständig bewegen, um die richtige Richtung zu finden.
Das Dakota habe ich der Oregon- Serie aus preislichen Gründen vorgezogen.

Anfänglich gab es das Problem, dass gespeicherte Wegpunkte plötzlich verschwunden waren, wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wurde.
Irgendwo mitten im Wald ist das natürlich sehr ungünstig.
Allerdings war dieses Problem nach einem Software- Update via Internet verschwunden.

Von den Funktionen des Gerätes bin ich begeistert, ebenso von der intuitiven Bedienung und der Größe.
Auch bezüglich der Batterielaufzeit hält das Dakota, was versprochen wurde.

Die Kritik über die Display- Ablesbarkeit kann ich nachvollziehen: Beim Fahrradfahren schon etwas hinderlich, für mich aber nicht so schwerwiegend.
Ich habe das Gerät so eingestellt, dass es vor Abzweigungen piepst, so dass ich nicht ständig nachschauen muss, wann ich abbiegen muss.
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147 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleines handliches GPS, 27. März 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Als aller erstes mal, bin eine Frau, deshalb werde ich euch nicht mit zu vielen technischen Details langweilen. Außerdem ist das mein erstes GPS-Gerät, bin noch kompletter Neuling zu diesem Thema. Habe das Gerät seit etwa einem Monat, hab mir das Dakota 20 fürs Mountainbiken gekauft. Bisher bin ich zweimal mit dem Rad damit unterwegs gewesen und einmal war es bei ner Schneeschuhtour in den Bergen dabei.

Beim radfahren nutze ich es ohne Hintergrundbeleuchtung, was in den meisten Situationen auch vollkommen ausreichend ist. Habe eine Karte von openmtbmaps auf dem Gerät, Darstellung ist sehr gut, große Straßen sind auch bei ungünstigem Lichteinfall sehr gut zu erkennen, bei kleinen Wegen kann man da schon mal Probleme haben. Habe das Oregon 300 und das Dakota 20 aber parallel zueinander ausprobiert, das bessere Display hat eindeutig das Dakota 20. Wenn man gerade keine Karte benötigt hat man auch die Möglichkeit das Gerät als Tachometer zu verwenden, es sitzt auf der Fahrradhalterung bombenfest auf dem Lenkervorbau meines Mountainbikes, auch über Stock und Stein wackelt nix. Eine sehr schöne Möglichkeit ist es auch verschiedene Profile einzurichten, z.B. eins fürs Rad fahren und ein anderes fürs Wandern.

Sehr gut hat mir auch gefallen dass bei dem Punkt Reisecomputer die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit angezeigt wird. Nutze am PC das Programm mapsource von garmin, damit lassen sich die Tracks problemlos über den USB-Anschluss aus Gerät übertragen. Wenn man das GPS einschaltet und losfährt wird automatisch mit der Trackaufzeichnung begonnen, bei einer sehr schönen Tour kann man diesen direkt danach abspeichern und jederzeit wieder aufrufen. Ich finde das Dakota 20 sehr vielseitig und habe mich auch deshalb dafür entschieden weil es sehr gut in der Hand liegt, die Geräte der Oregonserie waren mir zu groß. Würde es wieder kaufen.

Ergänzung am 17.05.2010:
Nach einem Softwarefehler, gefahrene Tracks ließen sich nicht mehr abspeichern und Reisecomputer zeigte nach einem Reset falsche gefahrene Werte an, Gerät an amazon geschickt. Wie von amazon ging die Rückabwicklung problemlos und mir wurde der Kaufpreis erstattet. Fehler trat übrigens erst nach Firmware-Update auf. Davon lass ich momentan erst mal die Finger...
Da ich von den Features des Gerätes überzeugt bin habe ich mir gleich ein neues bestellt und hoffe das dieses länger als zwei Monate hält. Danke an amazon für die problemlose Abwicklung.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geocacher's Friend, 10. März 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Ich habe das Dakota 20 als Ersatz für unseren "Oldtimer" GPS60 gekauft. Insofern war es technisch gesehen ein Sprung über mehrere Gerätegenerationen hinweg. Da wir das Gerät praktisch ausschließlich zum Geocachen nutzen, wurden folgende Anforderungen an den Neuerwerb gestellt:

- Geocache-Modus
- Kartendarstellung
- Einfache Handhabung
- Kompass
- Gute Lesbarkeit, auch bei Nacht
- Lange Batterielaufzeit
- Robust

Gut, den Geocache-Modus haben mittlerweile (fast) alle Geräte insofern gehe ich darauf nicht weiter ein. Nur soviel: Man kommt direkt über die erste Ebene des Menüs auf "Geocaches". Die Kartendarstellung des Dakota ist wirklich gut, man kann zoomen, mit dem Finger verschieben, Punkte markieren usw. Auch mit Handschuhen gab es bei klirrender Kälte keine Problem. Womit wir auch schon bei der Handhabung wären. Das meiste ist intuitiv, in andere Dinge musste ich mich einlesen. Wenn man gewohnt ist, sich seinen Weg selbst zu suchen und einzelne Wegpunkte einer Strecke recht umständlich immer neu in sein Gerät zu hacken, wird man vom Komfort des Dakota erst einmal wahrscheinlich etwas überfahren sein. Ich habe mir vielfach an den Kopf gefasst und gedacht, "so einfach und ich bin nicht drauf gekommen". Dem Gerät liegt eine gute Bedienungsanleitung als CD bei.

Als Karte habe ich eine OpenStreetMap von Kleineisel gewählt, die wirklich hervorragend ist. Das Angebot an kostenlosen Karten und Themenkarten (Mountainbike, Wandern, Bundesländer) ist mittlerweile so groß und gut, dass man auf die unverschämt teuren Garminkarten getrost verzichten kann.

Der Kompass funktioniert nach der einmaligen Kalibrierung hervorragend. Peilen ist ein Kinderspiel. Die Lesbarkeit des Displays ist gut, für eine Fahrrad-/Autonavigation aber meiner Meinung nach zu dunkel bzw. auch zu klein. Die Stärke und damit der Schwerpunkt des Dakota liegt eindeutig in der Fußgängernavigation, unabhängig davon, ob es auf Wandertour, Stadtbesichtigung oder eben zum Geocachen geht. Es hat durch seine Gummierung eine sehr angenehme Haptik und liegt toll in der Hand. Dabei ist es aber auch sehr robust und hat schon einige Regengüsse und klirrende Kälte (-12°C) klaglos überstanden.

Das Dakota läuft bei mir mit einer 8GB-Karte, im Freundeskreis funktionierte auch eine 16GB-Karte. Die Vernetzung mit dem PC funktionierte unter Windows XP Home sowie Windows 7 Home Premium einwandfrei, ebenso das Übertragen von gpx-Dateien via Browser, der Garmin-Software und auch Freeware wie z.B. Easy-GPS.

Die Batterielaufzeit ist lang. Bei ausgeschalteter Beleuchtung halte ich die von Garmin angegebenen Stunden schon durchaus für realistisch. Bei Minusgraden verkürzt sich die Zeit aber deutlich. Normale "Aldi"-Batterien waren bei mir, bei voller Beleuchtung und oben schon erwähnten 12 Grad Minus nach 4-5 Stunden platt. Man sollte sich also ein paar gute Akkus (Eneloop o.ä.) gönnen.

Fazit: Ein GPS-Handgerät, das kaum Wünsche offen lässt. Es ist für die Fußgängernavigation hervorragend geeignet, aber für die Benutzung im Auto oder am Fahrrad sollte man sich andere Geräte anschauen (Displaygröße!). Wanderer und damit auch Geocacher werden mit diesem Gerät aufgrund seiner Robustheit, einfachen Bedienung, dem sehr guten Empfang und der langen Batterielaufzeit aber ihre Freude haben. Kaufempfehlung!
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Navi für das Fahrrad, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Ich halte das Dakota 20 für bestens geeignet um es mit dem Fahrrad zu benutzen. Ich habe mit dem Gerät die Fahrradhalterung gekauft und an meinem Crossrad montiert. Ich nutze das Dakota 20 in erster Linie zum Radfahren zum Laufen oder zur Navigation in der Stadt (POI).

Display:
Das Display ist auf den ersten Blick schwach und die Hintergrundbeleuchtung nutzt draußen überhaupt nichts.
Das spielt aber keine große Rolle, da das Display ähnlich wie bei den früheren LCD-Spielen immer gut lesbar ist. Bei Spiegelung durch die Sonne verstelle ich kurz den Winkel der Fahrradhalterung und das wars.

Karten:
Es sind keine brauchbaren Karten dabei. Das Garmin erlaubt aber andere Karten aufzuspielen.
Ich habe Deutschland in der Fahrradversion von OpenMTB und in der OSM Straßenversion von Computerteddy auf dem Gerät. Die OpenMTB Version bietet eine gute Darstellung für die mobile Navigation auf dem Rad, während die andere Karte für die Orientierung in der Stadt zu Fuß oder mit dem Auto besser ist.

Navigation:
Ich plane meine Route mit MapSource. Für die Route nutze ich Viapunkte um eine präzise Routenführung sicherzustellen. 50 Stück pro Route reichen locker für 100 - 140 Kilometer Touren. Zusätzlich wandele ich dann die Route bei GPSies in einen Track um. Beides lade ich in das Gerät und so habe ich eine Route und zur Sicherheit den Track angezeigt, für den Fall, dass das Navi sich mal während der Fahrt 'umentscheidet'.
Die Route läßt sich während der Fahrt mit den großen Richtungspfeilen hervorragend ablesen und auch der Track ist in der Mitte der Route gut sichtbar.
Durch die gute Routenführung des Geräts kann ich super planen und weiß immer genau wie weit und wie lange ich noch fahren muss.

Betriebsdauer:
Die Batterien halten sehr lange, vor allem die Ultimate Lithium haben sich bewährt. Ich habe mit einem Paar mindestens 20-25 Stunden Fahrtzeit ohne Batteriesparmodus also mit ständig angeschaltetem Display und in der Regel ohne Displaybeleuchtung (außer im Wald!).
Genial finde ich, dass bei einem Batteriewechsel während der Fahrt alle angefangenen Daten (Aktive Route / Track / Trip-Daten) immer noch aktiv bleiben, man also nach 20sek Unterbrechung für den Wechsel der Batterien direkt weiterfahren kann.

Haltbarkeit:
Ich bin mit dem Dakota 20 jetzt etwa 2500 Kilometer überwiegend auf Schotter- und Waldwegen gefahren und es ist in der Zeit vielleicht 3mal spontan ausgegangen. War aber sofort wieder einschaltbar und hat ohne zu murren weitergemacht.

Ausstattung:
Der Kartenslot ist immens wichtig, da die Transferrate in das Gerät sehr langsam ist. Ich habe auf einer 4GB Karte 2x Deutschland mit etwa 950Mbyte und eine Höhenlinienkarte.
Der Kompass kann vielleicht einen echten nicht ersetzen, er sorgt aber dafür, dass man sich auch im Stand gut orientieren kann.

Größter Schwachpunkt des Geräts ist vielleicht, dass man am Anfang, möchte man nicht auf Bezahlkarten zurückgreifen, einiges an Kartenmaterial selbst herunterladen und anpassen muss. Ich finde das nicht schlimm und mag die offene Struktur der Garmingeräte. Für die Fahrradnavigation ist es meiner Meinung nach ein hervorragendes Gerät.

--- Update März 2012 ---

Bin nach einem Jahr immer noch begeistert von dem Gerät. Auch bei -10°C hat das Gerät im Winter reibungslos gearbeitet.

Mein Dakota 20 funktioniert auch wunderbar mit einer 16GB Transcend Micro SDHC Class 2 Karte.
Da passen dann die World-Files von OSM komplett drauf.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je besser das Gerät..., 13. August 2011
Von 
Oliver Schmid (Ulm Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
... desto miserabler die Gebrauchsanleitung.

Dieser Satz könnte auch für das Dakota 20 gelten. Doch er Reihe nach:
Ich habe bislang lediglich Erfahrungen mit Navigationsgeräte für's Auto, jetzt wollte ich mir für Radtouren ein spezielles GPS-Gerät kaufen. Meine Wahl fiel auf das Garmin Dakota 20.

Das Gerät macht einen robusten, stabilen Eindruck. Es ist auch wasserdicht, was nützlich ist, wenn man mal in einen Regenschauer kommt.

Neben einer Kurzzusammenfassung für die wichtigsten Funktionen gibt es auf CD eine mehrsprachige Gebrauchsanweisung. Leider werden längst nicht alle der zahlreichen Funktionen dort auch beschrieben. SO ist dem Anfänger nicht automatisch klar, was der Unterschied zwischen "Routen" und "Tracks" sind. Auch was man sich unter dem Begriff "Cirp-Suche" vorstellen muß, wird nirgends erklärt. Gerade bei Funktionen, die nicht selbsterklärend sind, wird man als Anfänger oft mit Fragen zurückgelassen. So kann man beim Höhenmesser einen "Profiltyp" auswählen, wobei man die Wahl hat zwischen "Höhe-Zeit", "Höhe-Entfernung", "Luftdrick" und "Umgebungsdruck". Alles klar?

Da hilft nur noch ausprobieren. Hier fällt auf, dass bei der deutschen Übersetzung des Menues teilweise leichtfertig geschlampt wurde (erstaunlicher noch, dass diese Fehler beim Update nicht ausgemerzt werden). So kann man sowohl bei den Tönen als auch beim automatische Zoom zwischen den Parametern "aus" und "auf" wählen, es werden Buchstaben vergessen (bei der Wegepunkt-Mittelung (was immer das sein mag), wird plötzlich eine "oute erstellt". Manches wird einfach nicht übersetzt, so kann die Track-Aufzeichnung entweder nach Entfernung, Time oder automatisch erfolgen.

Zum Betrieb des Geräts:
Die vorinstallierte Weltkarte ist vorsichtig gesagt mehr als rudimentär. Will man brauchbare Karten haben, muß man diese entweder bei Garmin kaufen oder kostenlose Karten bei openmtbmaps herunterlasen (diese sind übrigens ausgezeichnet).
Garmin bietet zudem das kostenlose Programm "Basecamp" an, mit dem man komfortabel am PC Routen erstellen und Tracks bearbeiten kann. Außerdem kann man Ausschnitte von Karten speichern. Auch der Im-und Export von Tracks ist möglich. Auch dieses hervorragende Programm wird in der Gebrauchsanleitung mit keiner Silbe erwähnt. Der Export von Karten dauert ziemlich, aber da dies in der regel ein einmaliger Vorgang ist, kann man damit leben

Zur Navigation:
Für Leute, die wie ich bislang nur Auto-Navis gewohnt sind,ist es erst mal ein ziemliches Manko, dass es keine Sprachausgabe gibt. Vor allem beim Abfahren von Tracks muß man immer wieder auf das Gerät schauen, sonst passiert es schnell, dass man die "lila Linie" der Routenführung verlässt ohne dass man es merkt.
Beim Routing wird ein Richtungswechsel zwar durch Töne bekannt gegeben, aber im Straßenverkehr überhört man diese auch mal leicht.

Dennoch überzeugte mich das Gerät im Praxistest vollkommen. Vor allem ist die Anzeige recht genau. Auf einer dreitägigen Radtour habe ich mich in einem völlig unbekanntem Gebiet kein einziges Mal verfahren (und bei meinem Orientirungssinn mag das was heißen!). Im Gegensatz zu anderen Rezensionen finde ich auch die Lesbarkeit der Anzeige in Ordnung. Nur habe ich noch nicht herausgefunden, wie man die Farbe der Tracks ändert. Die Farbe kann man im Menue zwar ändern, doch diese wird nur auf der Übersichtskarte in der gewählten Farbe angezeigt. Sobald man die Navigation startet, wird die Route immer in rosalila angezeigt.

Die Akkulaufzeit ist selbst mit durchschnittlichen Foto-Akkus (1.600 mAh) enorm und die Batterien halten auf jeden Fall länger durch als der Radler. Selbst nach 10 Stunden Dauerbetrieb war noch "Saft" da.

Die Satelliten erkennt das Gerät nach wenigen Sekunden, bis man das Fahrradschloss aufgeschlossen hat, ist das Signal da und die Route berechnet.

Trotz der mangelhaften Gebrauchsanleitung und der anfänglichen Umstellungsschwierigkeiten also ein Gerät, das ich nicht mehr missen möchte.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Outdoor-Navi mit vielen Funktionen, 1. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Habe mir das Navi "Dakota 20" hauptsächlich für einen anstehenden Alpencross erworben. Die Entscheidung fiel auf dieses Navi, da in Foren oder verschiedenen Test-Seiten, die positiven Eigenschaften deutlich überwiegen.
Bei Amazon bestellt, wie immer schnell geliefert...

Was bei diesem Navi von großem Vorteil ist, das es auch mit normalen Batterien betrieben werden kann. Laut Hersteller halten die Batterien ca. 20 Stunden.
Nach dem Auspacken und in betrieb nehmen des Navis, wurde erst einmal das Hauptmenü durchforstet. Durch das Touchscreen funktioniert dies einfach und schnell. Neben einer normalen Kartenansicht, zur Orientierung, findet man Funktionen die für Track-Aufzeichnungen oder zum Nachfahren vorgesehen sind. Auch Geocaching ist mit diesem Gerät möglich. Wurde jedoch noch nicht ausprobiert.

Als Standardkarte ist eine nicht wirklich detaillierte Karte installiert. Diese ist zum Mountainbike fahren nicht wirklich geeignet...es sei denn man fährt überwiegend auf der Autobahn. Bei Garmin kann man sehr gute Karten erwerben, jedoch für ein nicht wirklich geringen Betrag.
Es gibt jedoch auch kostenlose "offene" Karten als Download aus dem Internet. Diese stammen nicht von Garmin, sind aber fast genau so gut, wenn nicht besser. Aber das ist ein anderes Thema.

Bevor man sich so ein Outdoor-Navi zum erten mal kauft, sollte man sich im klaren sein, das der Aufwand, den man betreiben muß bevor man mit dem Bike einen ersten Ausritt starten kann, umfangreicher ist, als mit einem Auto-Navi.
Das "Benutzerhandbuch" war da keine wirklich große Hilfe. Aber mit Hilfe von Internetforen hat man schnell die richtigen Ordner auf der "nicht" im Lieferumfang enthaltenden "micro SD"-Karte angelegt und die gewünschten Karten und Touren installiert.

Mittlerweile bin ich schon ein par Touren gefahren und komme immer besser mit dem Navi zurecht. Habe Wege und Pfade in der Umgebung entdeckt, die ich vorher nicht kannte!
Den einzigen Nachteil den ich bis jetzt gefunden habe ist das man das Display bei starker direkter Sonneneinstrahlung schlecht ablesen kann. Aber das wurde schon in den Foren diskutiert und von mir in kauf genommen. 95% von 100% kann man das Display auf einer Tour bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung gut ablesen.

Kurze Zusammenfassung:
-kleines kompaktes Navi
-viele nützliche Funktionen
-sehr guten GPS-Empfang...auch in der Wohnung
-nach Einarbeitungsphase schnelles aufspielen von Karten und Tourdaten
-sehr einfache Bedienung dank Touchscreen...auch mit Bikehandschuhe (mit Finger!!)
-sonst nur noch eine Taste für EIN-AUS, Beleuchtung und Displaysperre.
-wasserdicht
-Geocaching-Funktionen
-Laut Hersteller nur 4Gb Karten möglich...bei mir funktioniert auch eine 8Gb Speicherkarte!!!!

Den vollen Funktionsumfang des Navis konnte ich noch nicht ausgiebig testen bzw. ausprobieren.

Kann das Navi allen die Biken, Wandern oder Geocaching betreiben sehr empfehlen.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen alles was man braucht, 2. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Habe mir vor knapp 3 Wochen auch ein Dakota 20 geleistet.
Bedienungsanleitung habe ich schon vorher gelesen. Auch das herunterladen und installieren der Karten funktionierte problemlos: einfach in den richtigen Ordner kopieren und das Garmin übernimmt die Karten automatisch. Die original installierte Karte ist ja eher schwach... jetzt verwende ich openmaps und bin sehr zufrieden.

Akkulaufzeit:
Verwende 2000mAh NiMH-Akkus, welche ich aus dem Foto-Rucksack "abgezweigt" habe - Alter etwa 2-3 Jahre, schon oft gebraucht. Mit diesen komme ich 7-8 Stunden im Dauerbetrieb aus. Aber bei mir ist auch die Beleuchtung auf 100% und das Display oft an.
Verwende es fast ausschließlich zum Geocaching.
Mit vollen neuen Akkus bei schonendem Energieverbrauch kann ich mir die vom Hersteller angegebene Laufzeit von 20h schon vorstellen. Frage mich nur, wer das wirklich braucht... (ich habe immer 2 Ersatzbatterien mit; aber eigentlich geht mir vorher die Puste aus...)

Display:
Jederzeit gut ablesbar - auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Eventuell muss man ein wenig die Hand vorhalten um ein wenig Schatten zu bekommen.

Genauigkeit:
die könnte allerdings etwas besser sein. eine Bekannte hat ein etrax, welches genauer ist. Mein Gerät sagt eine abweichung von 6-9 Metern an, während ihres auf 3m genau ist. (dafür, das das etrax nur die Hälfte kostet, finde ich die Leistung schwach).

Prozessor:
der ist wirklich flott. Vom Einschalten bis "hochfahren des Gerätes dauert es lediglich 22 Sekunden. Das erfassen der Satelliten bis zum Positionsbestimmung dauert es 1Min15sec. - und das IN meinem Haus ! Im Freien habe ich nach schon 43sec. eine Positionsangabe, welche durch weitere Satellitenerfassung noch präziser wird.

Habe das Gerät auch mit dem Oregon 450 und dem 550t verglichen. OK, die Geräte sind etwas größer (Display) und mitunter auch mit einer Kamera ausgestattet. Aber sie können nicht wirklich mehr - denn die Software ist nahezu ident. Ob das "bischen mehr" den fast doppelt so hohen Preis rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.
meine Empfehlung: kaufen.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut..., 23. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Handgerät Dakota 20 (Elektronik)
Hallo,
nach sehr langeb Überlegungen und Recherge in unterschiedlichen Foren, habe ich mich dazu durchgerungen das DAKOTA 20 zu kaufen. Als Alternative habe ich das teuerere OREGON 300 in Auge gefasst. Die teils negativen Äußerungen uber das Display des Dakota 20 haben mich zögern lassen.
Aber was soll ich sagen, das Display hat nicht die Brillanz eines aktuellen Smartphones, aber für die Zwecke wo es gedacht ist reicht es 100mal. Ich möchte mich draußen von dem Gerät führen lassen und immer wissen wo ich bin, auch Geocaching steht auf meiner Liste. Fotos, Videos oder sowas möchte ich damit gar nicht ansehen. Dafür ist es nicht gedacht, oder? ICh bin froh, dass ich mich für das DAKOTA 20 entschieden habe.
Ach ja, die Möglichkeiten die das Gerät bietet, sind super, gerade dass man hinter verschiedenen Profilen verschieden Karten legen kann ist einmalig. ICh nutze die Karten von OpenStreetMap, die sind Linzenzfrei und gratis.
Fazit: 100% Kaufempfehlung!
Viele Grüße Stefan.
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Garmin GPS Handgerät Dakota 20
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