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Kundenrezensionen

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am 6. September 2009
Auf den ersten Blick ist es schade, daß Eberhard Weber auf dem ersten Livemitschnitt des Saxophonisten überhaupt nicht dabei ist. Weber, der krankheitsbedingt schon länger ausfällt, wird aber auf der aktuellen Tour mehr als kongenial vom E-Bassisten Yuri Daniel ersetzt. Und ohne ketzerisch seien zu wollen, klingt die aktuelle Group um den Norweger mit Daniel am Tieftöner irgendwie auch frischer und jünger. Nichts gegen Weber, aber Yuri Daniel setzt gekonnt und virtuos markige Akzente, die auch Garbarek in einem viel vitaleren Licht stehen lassen.
Und so spielen die vier genialen Musiker ein wunderbar harmonisches Set aus Altem und Neuem, aus Klassikern und weniger gehörten Stücken.
Ein Höhepunkt und eine Überraschung gleich zu Beginn ist die entfesselte Version von "Paper nut", einem Stück, daß Garbarek eigentlich mit dem indischen Geiger Shankar aufgenommen hatte.
Insgesamt überzeugt jeder einzelne der vier Musiker mit gekonnt- virtuosen Beiträgen. Sogar Rainer Brüninghaus, der früher schon zu romantisierend gespielt hatte, trumpft wieder mit schönen und jung wirkenden Soli. Gerade bei bekannten Stücken, wie "The tall-tear trees" oder "There were swallows" beweist der Deutsche, daß er eine kongenialer Partner ist.
Über Manu Katchés Fähigkeiten noch weiter zu schreiben, ist wie Eulen nach Athen zu tragen. Er ist und bleibt ein Genie und der flexibelste Schalgzeuger überhaupt.
Ach ja, Jan Garbarek selber scheint die Umstrukturierung der Gruppe sichtlich gut getan zu haben. Seine Soli sind deutlich unpathetischer als früher und jetzt bekommen die Noten aus seinen Instrumenten wieder die richtige Bedeutung. Es macht wirklich SPaß, einen gereiften und doch wieder frischen Musiker zu hören, der sichtlich Spaß an seinen Stücken hat.
Dieser Livemitschnitt ist für alle Garbarek Freunde und sogar für die, die den wichtigsten europäischen Jazzmusiker der letzten Jahrzehnte noch nicht kennen, eine wahre Freude und Entdeckung zugleich.
Tolle Platte!
11 Kommentar|73 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2009
vorweg: eberhard weber ist einer meiner liebligsbassisten und war für mich aus dem garbarek-universum als fixstern kaum wegzudenken. auch das drumming und die schwebenden percussions von marilyn mazur haben bei mir diesen status. trotzdem war klar, dass diese liveaufnahme mein sein musste und ich bemühte mich, unvoreingenommen auf das ding zuzugehen.

tja, der vergleichsweise junge yuri daniel spielt einen flotten e-bass, der sich nahtlos in garbareks musikalische welt einfügt und manu katche baut ein klares und treibendes rhytmusgerüst auf, mit dem sich alle anderen hörbar wohlfühlen. rainer brüninghaus am piano läuft auf diesem fundament einmal mehr zu neuer form auf. garbarek spielte zu beginn seiner karriere dreckiger und rotziger als in seinen späteren entwicklungsphasen, wo der saubere ton, die klarheit, die schönheit der melodiebögen, zu seinen markenzeichen wurden. völlig eigenständig war er immer, vom ersten ton weg, selbst wenn er mal eine flöte blies, war schnell klar, wer dahintersteckt.

auf dieser live-aufnahme in neuer besetzung bleibt er natürlich auch völlig unverkennbar, setzt aber nicht mehr ausschliesslich auf bedingungslosen schönklang - ein wenig back to the roots also. der altmeister hat sich trotz seiner kontinuität wieder einmal irgendwie neu erfunden und liefert hier ein makellos gespieltes kammerjazzprogramm voll innerer glut und schönheit ab. einer der wenigen künstler, die immer unverkennbar bleiben, die immer das selbe genre bedienen und trotzdem ihren großen output durch interessante variationen und persönliche metamorphosen rechtfertigen. ich hab so gut wie alles von dem und möchte keinen einzigen tonträger davon missen, und schon gar nicht diesen.

zwei CD's, die - einmal hineingekippt - wie im flug vergehen, den zuhörer in den bann ziehen, aber auch intellektuell fordern, nichts für die hintergrundbeschallung. der sonore sound von eberhard weber's fünfsaitigem kontrabass geht mir trotz allem ein ganz klein wenig ab.... an dieser stelle alles gute und beste wünsche zur vollständigen erholung!

eine athmosphärische, glasklare, technisch perfekte liveaufnahme, wie man es von ECM erwarten darf und kann. auch vom klang her super!

für garbarek-fans ein absolutes must-have und für dem skandinavischen kammerjazz zugeneigte interessenten ein guter einstieg in das garbarek-universum. sein claim ist längst abgesteckt, man kann gespannt sein, was hier noch alles geschürft wird...

ach ja: eines möchte ich an dieser stelle loswerden: was soll bei manchen ECM-CD's der übergezogene pappschuber? der führt nur dazu, dass sich die CD's nicht nahtlos ins sonstige archiv einfügen, da muss man die CD erst rauswursteln, das eigentliche cover am case ist völlig ident, das verursacht mehrkosten, schadet der umwelt und ist dabei meines erachtens völlig entbehrlich. wie seht ihr das?
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am 30. Dezember 2009
Noch bevor ich wusste, wer da im einzelnen spielt, war ich gefangen. Jan Garbarek erkenne ich natürlich an der Art und Weise, wie er spielt, schätze ihn seit eh und je. Aber was anderes als Augen zu, zuhören und genießen geht gar nicht. Es gibt wohl niemanden, der so schön (ich sage absichtlich nicht: so gut) Saxophon spielt wie Jan Garbarek. Was ihm immer für Melodien einfallen: so einfach, so klar, und doch so profund (z.B. "Maracuja")! Mein sicherlich etwas gewagter Tip: Allein seine Interpretation von Milton Nascimentos "Milagre Dos Peixes" lohnt schon den Kauf.

Aber erst kommt ja noch CD 2. Und da zeigt Bassist Yuri Daniel, dass er zur Elite zu zählen ist; er setzt wunderschöne, flockige und leise Akzente, die ein wenig an Jaco Pastorius erinnern, aber auf dezentere Art. Zu richtiger Höchstform läuft Rainer Brüninghaus auf ("The Reluctant Saxofonist", "Transformations"). Ein wenig erinnern mich die Duette mit J.G. in ihrer einsamen Qualität schon an die Alben der 70er Jahre (Belonging, My Song) mit Keith Jarrett, wenngleich Brüninghaus ganz anders spielt als dieser. Unnötig zu erwähnen, dass Drummer Manu Katché seine erstklassige Rhythmusarbeit so souverän erledigt, dass es auch Spaß macht, nur ihm allein zuzuhören.

Wunderbares Album, schönste Musik, melodisch, meditativ, auch schon mal heftiger zu Werke gehend, weckt große Gefühle und fängt Dich ein. Ein Höhepunkt nach dem anderen. Und wie immer erstklassiger Klang.
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am 8. Dezember 2009
Der ECM-Haussaxophonist hat zusammen mit dem französischen Schlagzeuger Manu Katché, dem brasilianischen Bassisten Yuri Daniel, der den erkrankten Eberhard Weber ersetzt, und seinem langjährigen Mitstreiter Rainer Brüninghaus nach fast 40 Studio-Jahren mit "Dresden In Concert" sein erstes Live-Album vorgelegt.

Im Schlachthof zu Dresden wurde 2007 eine Werkschau neuerer Alben ergänzt von fünf Neukompositionen und drei Interpretationen von Stücken von Gurtu, Nascimento und Sæverud geboten.

Garbareks hymnischen Schönklang jenseits alle Banalität vorgetragen mit seinem unverwechselbarer klagend-ätherischen Stil gewinnt durch die livehaftige Interaktion mit dem locker-treibenden Schlagzeug an Spannung, die von dem "pastoriusierten" Basslinien und den schmückenden Pianocolorationen zu einer berauschenden Intensität gesteigert wird.

Liedhaft-einfache Folk-Melodien, eine komplexe sanft bis funkige Rhythmik, ausgedehnte klassische Improvisationen und die ecmsche Präsenz von Klang und Dynamik - leidenschaftlicher, eindringlicher und abwechslungsreicher als bei dieser erst zwei Jahre nach der Aufnahme wohl aufgrund seiner zeitlosen Güte ausgegrabenen "Tour De Force" hat Garbarek m.M.n. nie geklungen.
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am 30. November 2009
Mit Jan Garbareks Album "Dresden" habe ich ihn für mich wieder entdeckt. Nach seinen vielen hervorragenden Alben in den 70er und 80er Jahren hatte ich ihn nach ein paar schwächeren Auftritten für mich nicht mehr im Fokus. Aber alleine die Hörproben von dem neuen, im Rahmen von 40 Jahre ECM erschienen Album haben mich schon überzeugt. Eine wirklich exzellente Live Doppel-CD, mit viel Raum für jeden seiner Mitstreiter seines nachbesetzten Quartetts. Für mich ist Jan Garbarek damit wieder zu seiner alten Erfolgslinie zurückgekehrt. Er ist einer der größten modernen Klangkünstler am Saxophon (am Sopran- wie auch am Tenor-Saxophon).
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2009
Jan Garbarek, ecm-Urgestein seit den Anfangstagen von Manfred Eichers Sound-Style-and-Silence-Label, hat eine Vielzahl hervorragender Aufnahmen veröffentlich (Twelve Moons und Legend of the Seven Dreams sind meine persönlichen Favoriten unter den jüngeren Alben), aber über die Jahre begann mein Interesse daran zu schwinden, nach dem Motto: Man weiß ja, was da zu erwarten ist. Erwartbar war und ist bei Garbarek immer ein unverwechselbar persönlicher Ton, ein für meinen Geschmack stets zu laut aufgenommenes Saxophon (okay, er ist der Leader, aber ...), eingebettet in elegisch klagende Stücke voller "nordischer Sehnsucht" im ebenfalls erwartbar ausgefeilten Klangambiente. Überraschend aber ist nun diese Live-CD: Die Band hat ja Saft und Kraft - viel mehr Power jedenfalls, als man das nach den Studioaufnahmen vermuten würde. Und es stimmt: Yuri Daniel ist eine echte Bereicherung; sein E-Bass macht mehr Druck und klingt dabei viel beweglicher als Eberhard Webers elektrischer Standbass, über Manu Katche muss man wirklich nicht mehr viel Worte verlieren, und Rainer Brüninghaus, der für mich übrigens gar nicht "romantisch" genug spielen kann, ist spätestens seit seiner Solo-LP "Freigeweht" ein leider oftmals unterschätzter Meister auf seinen diversen Tasteninstrumenten. Vielleicht sollte man bei ecm mal darüber nachdenken, das eine oder andere Solokonzert von Keith Jarrett (geschweige denn von seinen Standard-Trio-Einspielungen) NICHT zu veröffentlichen - dafür aber noch das eine oder andere Gabarek-Konzert. Jedenfalls, wenn diese so großartig sind wie das hier in Dresden hörbar war.
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am 16. Dezember 2012
Manches braucht eben etwas länger, bei mir war es das Dresden-Livekonzert von der Jan Garbarek Group, passend jetzt zur Vorweihnachtszeit. Auf Grund der meist positiven Rezensionen mit Vorschußlorbeeren bedacht, hat das Album genau das gehalten, was ich erwartet hatte. Jan Garbarek- live at his best! In der gleichen Besetzung, ebenfalls 2007 konnte ich ihn bei der Kultur-Arena Jena erleben, sozusagen open air. Und unter freiem Himmel konnte diese wunderbare Live-atmospäre, wie sie jetzt beim Dresen-Konzert zu spüren ist, logischerweise nicht aufkommen. Die Wirkung seiner Musik ist stark an die Räumlichkeit ihrer Aufführung gebunden. Wenn ich nur an das Konzert mit dem Hilliard Ensemble vor Jahren in der Stadtkirche Jena denke, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut!
Also alles in allem ist das Dresen-Konzert für den Fan sowieso eine must-have Platte. Ein kleines Manko der Doppel-CD für mich bleibt: Die Laufzeit an sich geht in Ordnung, möglicherweise wollte die Plattenfirma aber die Wirkung der Musik durch den Verkauf von Applaus noch betonen. Der beträgt auf CD 1 Titel 4-45 sek., Zugabe-Applaus auf Titel 8-120 sek.,und am Schluß nochmal 80 sek.
Aber was soll's, wunderschön ist sie trotzdem!
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am 9. November 2009
Phantastisch! Vereint den sphärischen Sound Garbarek's mit dem Groove einer sehr funkigen Rhythmusgruppe.
Ein "must-have" für jeden, der Garbarek schätzt.
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am 9. Januar 2010
Ich bin inspiriert durch die Aufnahme in das Konzert 2009 in Dresden gegangen. Der Mittschnitt des Konzertes 2007 ist besser! Ein grossartiges Konzert von grossartigen Musikern!
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am 16. März 2010
Durch Zufall bin ich auf dieses Doppelalbum gestossen - diese Liveaufnahme ist wirklich wunderbar entspannend, innovativ, ueberraschend und doch klassisch Jazz.
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