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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hearts of Iron III - höchst komplex und schwer zu erlernen
Um das herauszufinden, muss man sich freilich erst in die nicht gerade leichte Materie von "Hearts of Iron III" hineinfuchsen. Die Spiele der schwedischen Softwareschmiede gelten seit jeher als höchst komplex und schwer zu erlernen. Der neuste Teil der Weltkriegssimulation macht da keine Ausnahme. Die Vielfalt an Möglichkeiten erschlägt einen zunächst,...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von Hagen Hoffmann (Media-Mania)

versus
176 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle...
Die "Hearts of Iron" Reihe gehört zu den Besten Strategiespielen die es gibt. Daran gibt es keinen Zweifel.
Nun soll sich auch "Hearts of Iron 3" nahtlos in diese Erfolgsgeschichte einfügen, doch gibt es so manchen Stolperstein...

Ich habe das Spiel als Downloadversion am 07.08 erworben und konnte den ersten Start kaum erwarten.
Der dauerte...
Veröffentlicht am 8. August 2009 von Oegli


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176 von 190 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle..., 8. August 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Die "Hearts of Iron" Reihe gehört zu den Besten Strategiespielen die es gibt. Daran gibt es keinen Zweifel.
Nun soll sich auch "Hearts of Iron 3" nahtlos in diese Erfolgsgeschichte einfügen, doch gibt es so manchen Stolperstein...

Ich habe das Spiel als Downloadversion am 07.08 erworben und konnte den ersten Start kaum erwarten.
Der dauerte bei meinem ziemlich Leistungsstarken PC fast eine halbe Stunde!
Das Spiel erstellte wohl beim ersten Start sämtliche Datenbanken, so das schon der erste Frust aufkam.

Überhaupt sind Ladezeiten und Performance stark Verbesserungswürdig.
Mit dem Release, gibt es schon den ersten Patch, der dieses Problem angeblich lösen soll.
Davon merke ich trotz Patch aber nichts...
Danach ist ein Hotfix erschienen, der das Spiel zwar schneller macht, aber es beileibe noch nicht an HOI2 Geschwindigkeit heran bringt.
Da heißt es warten auf den "Patch 1.2", der da deutliche Verbesserung bringen soll.

Läuft das Spiel anfangs noch recht flüssig, wird es mit zunehmender Spieldauer immer langsamer und erst ein Neustart bringt wieder die alte Geschwindigkeit.
So kann man sagen, das dieses Spiel in seiner jetzigen Verfassung, nach einem starken Rechner, starken Nerven und einem Patch verlangt.

Der Spieleinstieg ist für "Hearts of Iron" Veteranen relativ einfach.
Alles Alte findet sich am gleichen Platz und auch die Neuerungen hat man relativ schnell im Griff.

Für Neulinge muss dieses Spiel aber, eine fast unüberwindbare Hürde darstellen.
Hearts of Iron 2" war schon schwer zu erlernen und bei "Hearts of Iron 3", wurde noch einmal eine "Schüppe" drauf gelegt!
Hier muss man sich auf einige Stunden Einarbeitung gefasst machen.

Die neue Kommandostruktur der Armeen, sollte eigentlich eine gezieltere Strategie auf dem Schlachtfeld ermöglichen.
Wenn man das System irgendwann verstanden hat, ist man erst einmal einige Zeit damit beschäftigt seine Truppen neu aufzustellen, zu benennen und in der Befehlskette einzuordnen.
Das benötigt viel Zeit und Sorgfalt, da man sonst total den Überblick über seine Truppen verliert.

Zieht man nun in einen größeren Krieg, ist es fast unmöglich die Ordnung über seine Truppen zu behalten.
Hier verlieren dann Einheiten ihren HQ Bonus und das nervt gewaltig!
Also wieder das Spiel pausieren und Armeen sortieren...

Der Forschungsbaum ist so gewaltig und unübersichtlich, das man nach jeder beendeten Forschung nach schauen und nachjustieren muss.
Dazu kommt eine Teils merkwürdige Verschachtelung einzelner Forschungsstränge, die einem nicht immer ganz klar wird.

Hier hatte "Hearts of Iron 2" in Sachen Übersicht doch klar die Nase vorn.

Die neue Karte hat gewaltige Ausmaße bekommen und ist relativ schön gestaltet.
Die Provinznamen werden nun grafisch schön eingeblendet.
Leider dauert dies immer einige Zeit was extrem nervt.
Die Darstellung der Armeen ist gewohnt schlecht, aber es gibt bereits Verbesserungen der Community.

Diplomatie und Aufklärung sind gut gelungen und schnell im Griff.
Zwar erschlägt einen die Auswahl mal wieder, aber für echte Fans sicherlich ein großes Plus.
Fremde Länder lassen sich in eine politische Richtung lenken und durch geschickte Diplomatie, kann man sich so manchen Feind vom Leibe halten.
Zwar gibt es auch hier noch kleine Logikfehler, aber das werden die nächsten Patches richten.

Die Grafik ist eigentlich wie immer ziemlich trocken geraten.
Zwar etwas schöner und besser als noch in "Hearts of Iron 2", aber sicherlich nicht das was möglich wäre.
Auch der Sound ist wie beim Vorgänger schnell "ausgelutscht" und wurde kaum überarbeitet.

Die Entwickler haben meiner Meinung nach, viel Potential liegen lassen.
Dem Spiel fehlt es sehr an historischer Tiefe.
Abwechslungsreiche Musik und viele historisch korrekte Events, hätten dem Spiel viel Atmosphäre gegeben.
Hier hat man wohl auf die Community verlassen, die in der Vergangenheit dieses Manko mit entsprechenden Mods ausgebessert hat.

Viele Events werden nun nicht mehr automatisch ausgelöst, sondern es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Nur sind es sehr wenige Events, so das das Spiel zeitweise wie eine Wirtschaftssimulation herüber kommt.

Wer dieses Spiel spielt, will sich auch wie ein Staatschef in den Wirren des Zweiten Weltkrieges fühlen.
Das erreicht man aber nicht, wenn man sich stundenlang mit Schiebereglern und der Organisation seiner Armeen beschäftigt.
Klar gehört das auch zu so einem Spiel, nur sollte es nicht den Großteil der Zeit einnehmen.
Ich möchte mich lieber mit den Entscheidungen der damaligen Zeit herum plagen.

Verfolge ich die realen Ereignisse oder wähle ich einen anderen Weg?
Welche Konsequenzen hat mein Handeln?

Das sind die Fragen, die hier zu selten gestellt werden und deshalb wirkt das Spiel etwas farblos.

Dennoch ist es ein gutes Spiel!
Stärken der Vorgänger wurden mit interessanten Neuerungen versehen.
Wenn jetzt bald die ersten Mods erscheinen, wird dem Spiel auch die nötige "Würze" verliehen.

Sehr positiv finde ich auch, das ich bisher keinen einzigen Absturz hatte.
Auch in den entsprechenden Foren, finden sich nur wenige Anwender mit wirklich schwerwiegenden Problemen.
Natürlich gibt es ein paar Bugs und nervige Features, die aber relativ leicht mit den nächsten Patches abgestellt werden können.

Die meisten Spiele werden ja mittlerweile halbfertig auf den Markt geworfen.
Dieses Spiel ist ist eine wohltuende Ausnahme und wirkt technisch ausgereift.

Für Veteranen eine klare Kaufempfehlung.
Neulinge sollten sich auf ein Strategiebollwerk gefasst machen und vielleicht erst mal die Demo antesten!
Wer die nötige Zeit investiert, wird unweigerlich süchtig nach dem Spiel werden!

UPDATE PATCH 1.2:

Nun ist der heiß ersehnte Patch 1.2 erschienen.
Das wichtigste zuerst, ja die Performance wurde verbessert.
Das Spiel läuft nun größtenteils flüssig und kommt sogar an die HOI II Performance heran.

Insgesamt soll es an die 400 Änderungen mit dem Patch geben, wobei nur die wichtigsten zu nennen sind:
- Automatischer Handel ist nun möglich
- Eine "Auto-Slider" Funktion wurde eingebaut, so das man die Produktionsschieber nicht mehr ständig manuell einstellen muss
- Eine Tag und Nacht Ansicht für die Minimap wurde eingebaut
- Viele Textbausteine wurden korrigiert, da manche Texte sehr unsinnig klangen
- Problem beim Abspeichern des Spiels und einige Absturzursachen behoben
- Viele KI und Balancing Verbesserungen
- Provinznamen werden nun sofort eingeblendet

Das Spiel ist auch nach dem Patch 1.2 noch nicht perfekt, da die KI immer noch gerne etwas spinnt, aber spielbar ist es jetzt allemal.
Nun haben die Modder auch angekündigt mit ihrer Arbeit zu beginnen, was auf baldige Mods hoffen lässt!

UPDATE PATCH 1.4:

Vor wenigen Tagen erschien ein weiteres Update für das Spiel.
Wieder einmal wurde an der Performance geschraubt und ein paar kleinere Verbesserungen eingefügt.

Das ändert aber nichts daran, das dieses Spiel wohl für Tod erklärt werden kann.
Das liegt hauptsächlich daran, das es sich als "Unmodbar" herausgestellt hat.

Wichtige Befehle, die noch bei HOI2 benutzt werden konnten, fehlen oder sind so umständlich zu bearbeiten, das die Community kaum noch an diesem Spiel arbeitet.
Die einschlägigen Foren stauben langsam zu und das Erscheinen von "Arsenal of Democrazy" zeigt, das sich die Spieler lieber mit einem aufgemöbelten HOI2 vergnügen, als mit einem mittelmäßigem HOI3.

Die wirkliche Spieltiefe und den Suchtfaktor dieses Spiels, haben meiner Meinung nach immer die Mods ausgemacht.
Da aber kaum Mods erschienen sind und auch erscheinen werden, wird dieses Spiel langsam aber sicher aussterben...

Schade eigentlich!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hearts of Iron III - höchst komplex und schwer zu erlernen, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Um das herauszufinden, muss man sich freilich erst in die nicht gerade leichte Materie von "Hearts of Iron III" hineinfuchsen. Die Spiele der schwedischen Softwareschmiede gelten seit jeher als höchst komplex und schwer zu erlernen. Der neuste Teil der Weltkriegssimulation macht da keine Ausnahme. Die Vielfalt an Möglichkeiten erschlägt einen zunächst, vor allem die ausgeklügelten Produktionsketten und Forschungsprojekte, die man als Staatschef in die Wege leiten kann. Zum Glück bietet "HOI III" die Möglichkeit, einige Spielelemente komplett von der KI übernehmen zu lassen. Wer will, kann die Diplomatie, Spionage, den Handel und die Forschung vollständig vom Computer lenken lassen und sich selbst auf das Militär konzentrieren ... oder die Streitkräfte den virtuellen Generälen anvertrauen und sich auf die Heimatfront konzentrieren. Denn die wohl größte Änderung zum Vorgänger ist die neue Armeestruktur. Truppen sind nun in verschiedene Hierarchien gestaltet, an deren Spitze die Hauptquartiere (HQ) und die "Theater" stehen (also die jeweiligen Kriegsschauplätze). Denen kann man präzise Befehle erteilen, sie zum Beispiel anweisen, die Maginotlinie zu beschützen, Gibraltar einzunehmen oder Königsberg einzukesseln. Hat man das Prinzip erst verstanden, geht die Kriegsführung erstaunlich leicht von der Hand. Leider ist die Zuteilung der Truppen zu neuen Hauptquartieren oder Kriegsschauplätzen recht fummelig; hier wäre ein Drag&Drop-System sicher besser gewesen. Hinzu kommt die schon fast sträflich schlechte Hilfestellung der Tutorials, die man kaum als solche bezeichnen kann; in den sechs Tutorials werden gerade einmal die wichtigsten Menüs erklärt (die der gesunde Menschenverstand gerade noch selbst begreifen kann),während die komplexe Armeeführung völlig ausgespart wird. Verstehe das, wer will ... bei einem strategischen Kriegsspiel!
Umso besser ist dafür das Handbuch geraten, dessen Lektüre dringend empfohlen wird. Nur so wird einem die ganze strategische Tiefe dieses Programms bewusst, und man kann mit den verschiedenen Spielelementen experimentieren. Etwa mit der Diplomatie, die es ermöglicht, Einfluss auf andere Staaten zu nehmen und diese im "Ideologiedreieck" dem jeweils präferierten Machtblock anzunähern. Oder die Spionage, die hier eine wirklich wichtige Rolle spielt, da nur sie den Nebel des Kriegs (teilweise) lichtet und enthüllt, welche Truppen des Gegners wo stehen. Aber man kann auch durch Propaganda die Kriegsmüdigkeit im gegnerischen Staat erhöhen oder die Angst vor einem Nachbarstaat schüren. In der Forschung werden hingegen neue Waffen, Flugzeuge, Panzer, Militärdoktrine und Dechiffriermaschinen entwickelt, um im technologischen Wettlauf mitzuhalten. Dazu wiederum benötigt man eine starke Industrie, die aus den Rohstoffen (Metalle, Energie, seltene Materialien, Öl) Schiffe und Flugzeuge, Treibstoff und Nachschublieferungen herstellt. Konvois transportieren diese Güter zu den jeweiligen Kriegsschauplätzen; wehe dem, der seine Nachschubwege nicht schützt, denn dann sind die Truppen abgeschnitten und verlieren ihren Organisationswert bis zum völligen Verfall, und Panzer bewegen sich ohne Treibstoff schlicht nicht mehr vom Fleck. Hier greifen Produktion, Innenpolitik und Kriegsführung Hand in Hand und erfordern strategisches Geschick.
Auch sonst gibt es interessante Features zu entdecken. Wird der eigene Staat ausgelöscht, kann man unter gewissen Umständen als Exilregierung bei einem Verbündeten unterschlüpfen und mit - wenigen - Operationseinheiten dem verhassten Feind Nadelstiche versetzen. Vielleicht gelingt es sogar, Teile des eigenen Territoriums zurückzuerobern? Ebenso reizvoll sind die nationalen Entscheidungen, die Meilensteine des realen Geschichtsverlaufs simulieren. Und natürlich jede Menge politische Parteien, die in Demokratien in Wahlen gegeneinander antreten, historische Minister und Generäle, ausgesuchte Ereignisse, eine detaillierte Wettersimulation und und und ...
Ist "Hearts of Iron III" also die ultimative Weltkriegssimulation? Ein paar Macken trüben das Bild, unter anderem die oft hanebüchene Lage und Bezeichnung der sage und schreibe 15.000 Provinzen, die etwas nervigen Popups (vor allem bei Handelsangeboten) und das auch nach aktuellem Patch noch nicht sonderlich stimmige Balancing, das zu kuriosen Kriegssituationen führt. Im Testspiel kam es vor, dass Australien unvermittelt die friesische Küste besetzt, Italien in Schottland einmarschiert oder Belgien der Kommunistischen Internationale beitritt. Hier wird man noch einiges nachbessern müssen. Doch schon die jetzige Version zeigt das unglaubliche Potential dieses Ausnahmespiels und bietet eine taktische Breite, die alle vergleichbaren Titel vermissen lassen.
Grafisch gibt sich "Hearts of Iron III" in guter Paradox-Tradition eher zweckmäßig. Statt Schauwerten dominieren die trist-braunen Farben der Epoche; die zoombare Karte kann dennoch beeindrucken. Truppen werden wechselweise als Sprites oder Counterstacks dargestellt, Gefechte werden in einer statistischen Kampfansicht abgehandelt. Wer das für zu trocken hält, hat das Grundprinzip des Spiels nicht verstanden; der strategische Biss steckt hier im Detail, und Kämpfe entscheiden sich oft durch eine kluge Nachschubversorgung, fähige Generäle, eine durchdachte Armeestruktur und ein raffiniert gesetztes Hauptquartier, von dem aus man die Truppen befehligt. Strategiefans können sich auf jeden Fall reichlich austoben - über Jahre hinweg.

"Hearts of Iron III" ist damit auch in seiner dritten Verkörperung (trotz des miserablen Tutorials und ein paar Balancing-Problemen, die hoffentlich bald durch Patches behoben werden) ein absolutes Highlight und Meisterwerk. Casualspieler und RTS-Zocker sollten natürlich die Finger von den Eisenherzen lassen. Geschichtlich interessierte Strategiehasen, die die nötige Einarbeitungszeit nicht scheuen, werden sich hingegen im siebten Himmel wähnen.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aktuell keine Kaufempfehlung, 18. September 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Habe dem Spiel seit Release durchaus seine Chance gegeben. Nun ist allerdings Schluß, da die aktuellen Fehler und Beeinträchtigungen ein angenehmes Spielen nicht möglich machen. Es gibt durchaus Möglichkeiten auch momentan das Spiel durch Mods der Spielerschafft (die sich damit im Grunde ja nur selber helfen) irgendwie spielbar zu machen. Aber was man da erreicht, rechtfertigen kein Spiel zum Vollpreis, und man ünterstützt hiermit das offensichtliche und absichtliche zu frühe Veröffentlichen eines unfertigen und fehlerhaften Produktes.

Probleme:
- Nachschub. Allen bekannt. Es werden selbst Divisionen die NEBEN einem 1 A Hafen liegen stellenweise nicht versorgt.

- Performance. Unter aller Sau. 36-39 mag es noch schnell gehen und auch das nur nach Modifikationen, die die Spielerschaft SELBER basteln muss. Geht es allerdings dann Richtung Krieg und es passiert mehr auf der Karte, wird das Spiel stetig langsamer + ständige Ruckler. Einer der Gründe: KEINE Multi-Core Unterstützung! D.h. das Spiel läuft auf älteren Rechnern schneller als auf Aktuellen. Lächerlich.

- Logik/Realismus. Zum einen bietet das Spiel natürlich endlose Freiheit was das Kriegsgeschehen angeht, das ist gut so. Aber es fehlt der Rahmen, der das ganze im Bild und in der Rahmenhandlung des WW2 hält. Es werden kurioseste Bündisse geschlossen und Schlachten geschlagen, die nur noch lächerlich sind. Meine Höhepunkte: Italien im Bund mit Polen, China erobert Japan, Italien erobert Indien- Gründe liegen für mich hier in der strunzdummen KI.

etc. etc.

Sicher, HOI war vom Start an nie Perfekt, es war immer die Community die aus dem Spiel den Kult machte, aber HOI 3 sprengt hier den Rahmen des Erträglichen. Da PI erneut nur das Gerippe in Form einer bugverseuchten und seitens der KI, überforderten Software zum Verkauf anbietet. Den Rest hat bitte die zahlende Kundschaft zu liefern. Daher, aktuell KEINE KAUFEMPFEHLUNG!
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Potential, was nur mal abgerufen werden müsste,, 7. September 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
denn so wie das Spiel jetzt ist, macht es einfach keinen Spaß! Ich habe auch die beiden Vorgänger gespielt und weiß also wie ein HOI in Perfektion in etwa aussehen muss und davon ist der dritte Teil leider noch meilenweit entfernt.

Das anfängliche Manko der Spielgeschwindigkeit hat man mit dem Patch 1.2 für meine Ansprüche auf jeden Fall aus dem Weg geräumt. Das Spiel schreitet nun zügig voran und hängt sich nicht immer kurzzeitig zwischen Menüsprüngen o.ä. auf.

Die Neuerungen des Spiels finde ich genial, die Forschung und vor allen Dingen die Spionage sind sehr viel tiefer und komplexer und erlauben einem eine viel größere Auswahl an Möglichkeiten.

Bis hierhin ist soweit noch Alles in Ordnung und sehr ansprechend und motivierend, wenn da nicht die verflixte KI wäre. Die wirklich ganz großen, unerträglichen Schwachpunkte sind die komplett verplanten Produktionen der computergesteuerten Nationen und zwar von den ganz großen, so wie UK oder Japan. Wozu braucht man denn bitte schön über 200 Transportschiffe? Man kann ja sehr schön das eigene Land auf Vordermann bringen und Alles bis ins kleinste Detail vorausplanen, aber wenn der Gegner dann kaum Kampfeinheiten produziert hat, dann ist eine richtige Spaßbremse.
Des Weiteren ist die KI nicht in der Lage zu entscheiden, wo welche Einheiten am Dringendsten benötigt werden und lässt dadurch ganze Frontabschnitte unbesetzt und schickt die Einheiten in ganz andere Gefilde, wo sie überhaupt nichts zu suchen haben.
Die KI zieht das Spiel dermaßen in die Tiefe, daß man hier nicht mehr von Spielspaß reden kann, besonders in Anbetracht der für ein Spiel benötigten Zeit.

Man hat also an den richtige Stellen von HOI2 angesetzt und sie weiter verbessert, aber um das Spiel genießen zu können, wird man wohl noch bis Patch 1.6-1.8 warten müssen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen i.A. OG Kehrer, 21. September 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Man kann nicht sagen ob Hearts od Iron das beste Strategiespiel ist aber es ist das wohl beste ins detail gehende 2. Weltkriegsstrategiespiel das bekannt ist.

Bemängeln kann man in erster Line das es irgendwie lahm läuft trotz eines überragenden PC's und dem neuem Patch. Am Auffälligsten ist es wenn man es auf die schnellste Geschwindigkeit stellt.

Für Anfänger ist die KI Steuerung ganz reizvoll die alle Bereiche des Spiels unterstützt. Aber ein Kapitel der KI Steuerung fehlt es an Erklärungsbedarf, es wird einem Überhaupt nicht in einem Toturial die Führung einer kompetenten und gut organiesierten Armee genau erklärt oder wie man diese überhaupt zusammenstellt oder führt. Auch im Handbuch fällt dieses Kapitel meist schmal aus. So das der Spieler selbst wenn er alles von der KI unterstützt bekommt vor einem Land steht das sich noch nicht mal wirklich verteidigen kann.

Das Militärspektakel ist in der Regel spannender durch die große Anzahl der Gebiete geworden. Da es so wahnsinnig viele Gebiete gibt verliert man aber leicht den Überblick seiner Front. Auch verliert man schnell den Überblick seiner Armeen durch den hohen Produktionsfaktor. Da im Gegensatz zum Vorgänger ein imenser Ausschuss von neunen Truppen gewährleistet wird. Allerdings simuliert dies eigentlich sehr gut den 3 Fronten Krieg und zeigt dieses an dem imensen organisatorischen Aufwand. Allerdings ist es echt wahnsinnig nervig die Armeen ständig neu so zu ordnen und zu Sotieren das man die neu eingebauten Bonuse der HQs bekommt. Ordnung und Planung einer Armee und eines Angriffs war viel einfacher im Vorgänger. Viele Provinzen bieten aber nicht nur einen exakteren und taktisch besseren Krieg man kann z.B. endlich die Fallschrimjäger besser nutzen. Diese besseren Einsatzmöglichkeiten der Fallschirmjäger o.ä. ermöglicht es einem endlich hinter der Front positionen einzunehmen und nicht gleich von Feinden plattgefahren zu werden wie z.B. die Normandie Landung im Vorgänger war es kaum möglich eine Provinz weiter von der Front entfernt abzuspringen.

Was mich persönlich anspricht ist das man die Politik und die Spionange und auch auf die Forschung näher eingegangen ist. Das ist ein eindeutiger Pluspunkt im Gegensatz zum Vorgänger, da man nun hier endlich mal auf seine Politische Richtung agieren kann, sodass es sogar möglich ist die USA stark z.B. Nationalistisch zu prägen oder zu beeinflussen. Eine ebenso angenehme Verbesserung ist die Spionage, da man nicht ständig wie im Vorgänger durch lästiges klicken im Diplomatiefenster Spione hinzufügen und dann einen Spielmonat warten muss, bis man erneut agieren kann. Für die Spionange wurde ein extra Fenster erstellt. Die Spione kann man nun mit der neuen Ressourse die für Diplomatie, Spionage und Forschung ausgegeben werden kann ausblilden. Je nach Ausbildungsrate der Spione werden diese nach Priorität die man einstellen kann in das jeweilige Land automatisch gesendet. Zu dem kann man seinen Spionen einen dauerhafen Auftrag vergeben der automatisch verfolgt wird.

Die Forschung ist in der Tat etwas unübersichtlich, lässt sich aber auch wenn man auf diese zu betreiben keine Lust hat prima vollständig von der KI steuern. Wenn man es dennoch alleine macht stehen einem sehr viele Möglichkeiten zur Erforschung offen. Die Forschungen reichen von einfachen Waffen bis vollständigen neunen Technologien (Endproduckten)hin. Das einzigste was man beachten muss, ist wenn man Forschungen selber führt immer weiterentwickelnde Forschungen nach dem passenden Ende zwischendrin zu unterbrechen. Sonst kann es schnell sein das wenn man z.B. "Gewehre" von 1918 entwickelte plötzlich die "Gewehre" von 1940 nach vollenden der Technologie "Gewehre" von 1918 entwickelt.
Allerdings bekommt man Nachrichten die das abschließen einer Technologie melden dann sollte man sich sowieso wieder einen Überblick verschaffen.

Der Historische Aspekt ist auch etwas mehr ins Detail gegangen dadurch das man jetzt die Vorraussetzungen für ein Historisches Ereignis schaffen muss, wie z.B. bei der Wiederbesetzung des Rheinlandes, dass erst in Kraft tritt wenn man alle Gebiete des Rheinlandes besetzt hat und die Korpgröße über 40 steigt. Das ist bei allen Ländern mit Historischen Ereignissen jetzt so. Die Historischen Vorrausetzungen sieht man in der Diplomatieübersicht zu passenden Zeit.

Die Spielschwierigkeit bezieht sich auch nicht mehr wie im Vorgänger auf die Industriekapazität was das Bauen von Einrichtungen und Einheiten vermindert, sondern bezieht sich direkt auf das Gameplay.

Ich kann nur hoffen das die Enwickler mit dem nächsten Patch die Mängel beheben.

Aber es sind in meinen Augen nur kleine Mängel ich würde das Spiel jedem empfehlen der auf schwere Strategiespiele steht.

Für OFR YOUTUBE HEARTS OF IRON3 WTF
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschlimmbesserung, 19. Mai 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Als großer Fan des 2. Teils war ich von Teil 3 ausgesprochen enttäuscht. Es gibt viele interessante neue Ansätze, aber bei den meisten hat man es einfach versäumt, sie sinnvoll ins Spiel zu integrieren.
- Das Tutorial, durch das man von Hitler persönlich geführt wird, ist zwar begrenzt unterhaltsam, erklärt aber vor allem Informationsfunktionen; die Frage wie der Spieler die jeweiligen Werte beeinflussen kann, bleibt oft unbeantwortet. Zudem wird der Einsatz von EInheiten und der direkte Kampf mit keinem Wort erwähnt. Gerade bei der neuen Einheit-Organisation wäre das nötig gewesen.
- Zunächst mal: es gibt nur noch die Weltszenarien in bestimmten zeitlichen Abstufungen; die aus dem Vorgänger bekannten Mini-Szenarios (Finnischer Winterkrieg, spanischer Bürgerkrieg, etc.) sind komplett rausgefallen, was ich ziemlich schade finde.
- Die neue Innenpolitik ersetzt das alte Modell mit den Reglern um eine feinere Gesetzgebung und gesonderte Verwaltung besetzter Gebiete, was ja prinzipiell nicht schlecht ist. Leider nimmt einem das auch schwer die Möglichkeit, seine eigene Innenpolitik zu steuern. Es mag vielleicht realistischer sein, wenn für bestimmte Gesetze bestimmte politische Gruppen eine gewisse Stärke haben müssen... aber spielerisch ist es ausgesprochen langweilig, wenn man seine eigene Landespolitik nur so indirekt beeinflussen darf.
- Die Diplomatie nimmt den Spieler schwer an die Leine und lässt die KI praktisch tun was sie will. Das "Mächtedreieck", in der man seine Position zwischen den großen drei Fraktionen (Achsenmächte, Aliierte, KomIntern) selbst steuern kann, ist eine nette Idee, aber da endet's da leider schon. Statt Geld kosten diplomatische Aktionen jetzt Diplomaten, die aus einem Pool geschöpft werden, den man selbst auffüllen muss. Damit kann es für kleinere Länder zu einer ernsten Belastung werden, auch nur einen Handelsvertrag auszumachen. Wenn man das überhaupt noch will, denn Rohstoff-gegen-Rohstoff und andere AUswüchse des Freihandels wurden hier unterbunden; es kann nur noch Ware gegen Geld gehandelt werden.
Was mir das System aber endgültig verleidet hat, ist der Aufwand der damit verbunden ist, Jemandem mal den Krieg zu erklären. Selbst eine autokratische Nation wie Argentinien darf nicht einmal Uruguay überfallen, wenn sie nicht vorher Jahre (und ich MEINE Jahre) damit verbringen, die eigene Neutralität zu senken und die Bedrohung des Feindes hochzuhypen. Statt den Spieler (wie im Vorgänger) einfach Kriegserklärung abgeben zu lassen wie er möchte (und ihn dann mit den Konsequenzen in Form von Unruhen zu konfrontieren), verbietet man es ihm nun kategorisch. Das ist albern, unrealistisch und schränkt mal eben die Möglichkeit ein, außerhalb des historischen Kontextes mal einen kleinen Krieg vom Zaun zu brechen.
Was überraschend ist, denn mit der historischen Genauigkeit nimmt es die KI auch nicht sehr genau. Relativ regelmäßig waren noch vor Ende 1936 sowohl die USA als auch das nationalistische China Mitglied der Alliierten, während Italien und Japan schon in der Achse weilten.
- Neu und eine gute Idee ist, dass der Spieler manche Events selbst auslösen kann, sobald gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Die USA etwa können die Leihpacht-Gesetze nach eigenem Gusto verabschieden, sobald die Briten mit Deutschland im Krieg liegen, wohingegen Deutschland etwa den Anschluss mit Österreich durchführen kann, sobald sie die dortige Politik hinreichend auf ihre Seite gezogen haben. Sicherlich ahistorisch, aber eine nette Idee, die dem Spieler etwas mehr Kontrolle über wichtige Ereignisse einräumt.
- Die Forschung... nun, die Forschung ist ab von Großprojekten wie in Teil 2 und wieder zu kleineren Dingen. Statt komplett neue Einheitenversionen auszubrüten, verbessert man bisherige immer nur um ein Stück. Auch Doktrinen und Wirtschaft kann man so schrittweise aufbauen. Dass dabei die Techteams wegfallen ist schade, weil sie für mich einen guten Teil des Flairs der Nationen ausgemacht haben (mit Ferdinand Porsche Panzer entwickeln, mit Henry Ford die Fließbandproduktion...), aber das ist verschmerzbar - immerhin können jetzt potentiell weit mehr Projekte bearbeitet werden, womit Großbritannien nicht auf ewig dazu verdammt ist, nur vier Techteams mehr als Afghanistan zu besitzen. Insgesamt etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Umgang durchaus nett.
- Der Bau von Einheiten... ähnelt stark dem Vorgänger, mit einer wichtigen Änderung: statt einfach nur eine Brigade anzuschließen, kann man sich seine Divisionen nun komplett selbst zusammenstellen - man wählt aus 1-4 Brigaden aus und erhält dann als Resultat mehr oder weniger gute Divisionen mit bestimmten Eigenschaften. Wem das als Detail zu viel wird, der kann auch einfach die vorgefertigten Einheiten nehmen, aber es ist in jedem Fall ein nettes Gimmick.
- Die Organisation wiederum... nun, das HQ als große, fette, langsam zu produzierende Einheit ist Vergangenheit. Stattdessen werden HQs jetzt in Sekundenschnelle auf Knopfdruck erschaffen. Und das müssen sie auch. Jede Armee verlangt einen eigenen Organisationsbaum, bei dem jede Stelle mit Offizieren besetzt werden muss. Was früher eine Armee aus zwölf Divisionen mit einem Offizier war, braucht nun locker 17 Offizere (12 Divisionen, 4 Korps, 1 Oberkommandierender) und 5 HQs. Was in puncto Verfügbarkeit kein Drama ist - es gibt natürlich auch mehr Offiziere - aber eine echte Fummelarbeit darstellt.
- Zudem bietet die Karte nun fünfmal mehr Provinzen als noch im Vorgänger. Sieht besser aus, fühlt sich besser an, sorgt dafür dass Kleinstaaten nicht mehr nach Besetzung einer einzigen Provinz Geschichte sind... aber der Übersicht ist es nicht gerade zuträglich.

Abschließend muss ich sagen: HoI 3 ist kein Spiel für mich. Ich liebe HoI 2, aber dort habe ich die Grenze des planerischen Spaßes bei Operation Barbarossa erreicht. Mit fünfmal so vielen Provinzen und so unendlich komplexerer Armeeverwaltung ist in HoI 3 schon die Invasion Polens ein einziger Alptraum. Die Einschränkungen in der Kontrolle der eigenen Politik machen die große Nationenvielfalt, die man so gerne anpreist, fast überflüssig, weil die meisten ohnehin kaum am Krieg teilnehmen können werden.
HoI 2 war schon kein Spiel für SoftCore-Strategen á la C&C, aber HoI 3 verlangt dem Spieler noch einmal weitaus mehr Einarbeitung, Übersicht und Aufmerksamkeit ab, während es ihm gleichzeitig die Mittel beschneidet, Einfluss auf seine Situation zu nehmen. Viele gute Ideen wurden oft nur unzureichend umgesetzt zu einem großen, überkomplexen Ganzen, an dem nur Wenige ihre Freude haben werden.

Wen die genannten Punkte nicht stören, der kann zugreifen. Ich persönlich werde bei Teil 2 bleiben samt einiger Addons wie Iron Cross.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen NICHT KAUFEN!!!, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Ich war ein großer Fan von Hearts of Iron II und freute mich schon darauf die Soviet Union zur Weltherrschaft zu führen aber alles was folgte war purer Frust für 50 Euro! Ständige Abstürze und eine Performance um welche man seine eingeschlafenen Füße beneided. Ich habe einen 2,7 GB Dual Core Rechner mit 4GB Ram und einer 512MB Nvidia GFore Graphikkarte der 9k Reihe und trotzdem ruckelt und stockt das Spiel und das obwohl die Animationen nicht gerade weltbewegend sind, was für das Spiel ja auch ok ist. Ich schreibe selten Rezessionen aber das was Paradox hier abgeliefert hat ist das Letzte!! Nicht nur das das Spiel selbst mit neusstem Patch ständig abstürzt, selbst das Laden von Savegames kann zu abstürzen führen. Tut mir Leid aber das ist unspielbar. Und was sich die liebe deutsche Zensur wieder geleistet hat setzt das I- Tüpfelchen auf. ich stelle vor: Armand Hiller führte das 3. Reich. Was soll dieser Mist? Wird uns das etwa auch in der Schule beigebracht? Fazit: Lasst lieber die Hände von diesem Machwerk... zumindest bis zu einem Patch der dieses Spiel spielbar macht.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Herz, keine Liebe zum Spiel, wo sind die Entwickler von HOI2?, 1. September 2009
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Nach langer Überlegung habe ich doch zugegriffen und mir das Spiel gekauft, ohne mich allerdings vorher darüber zu informieren, da im Vorfeld eh immer viel Panik und Spekulation die Runde macht. Die Tatsache, dass ich ein riesiger HOI2-Fan war, reichte mir als Kaufgrund...nur leider war dass diesmal ein völliger Schuss in offen.

HOI3 ist leider eines der schlechtesten Spiele, was dieses Jahr meinen PC bewohnen durfte und besonders wenn man den guten Vorgänger betrachtet schmerzt diese Erkenntnis doch sehr. Aber warum dieser Absturz?? Vermutlich das selbe wie jedes mal: man hat sich der Masse gebeugt und die Masse ist und bleibt nun mal ein Haufen Stümper.

Doch nun erstmal zum Spiel selbst: Die Musik, naja, wie halt in HOI2 auch, konnte man nicht mehr erwarten und brauch man meiner Meinung nach auch nicht, da spätestens nach der 4. Spielstunde eh alles gleich und nervtötend klingt. Allerdings war ich nach 5 min schon derartig angepisst, dass ich sie sofort ausgemachen musste.

Die Grafik ist ein völliger Flop. HOI ist ein Spiel, wo sich echt kein ordentlicher Spieler für die Grafik interessiert, weil es bei so einem Spiel nicht um Grafik, sondern um Spielspaß geht, der auch mit Steinzeitgrafik durchaus heutzutage auch noch vorhanden sein kann. Doch leider haben die Entwickler dem dummen Geschwätz in vielen Foren ("Könnt ihr HOI nicht grafisch verbessern?") gebeugt und dabei eine Karte erstellt, die mehr an einen Comic
erinnert, als an eine WW2-Simulation und darüber hinaus den PC überproportional beansprucht!!!

UND HIER NUN DAS GRÖSSTE DEFIZIT des Spiels: Es ist nahezu unmöglich, das Spiel flüssig und in einem angemessenen Tempo zu spielen, was vermutlich Folge der bereits angesprochenen verunglückten, völlig sinnlosen und überflüssigen Grafiksache ist, wobei ich mich trotzdem Frage, wie ein an sich so primitves Spiel, soviel Leistung ziehen kann...und ich muss dazu sagen, mein PC ist nicht der schlechteste (3,2 GHZ, 4GB DDR-2, etc.). Allerdings nützt mir auch das nix und so brauch ich auf höchster Geschwindigkeit gut 6min für eine Woche, was doch recht langweilig und demotivierend ist, um nicht zu sagen es kotzt einen tierisch an, dass einfach nix vorwärts geht. Allein das anklicken von einzelnen Verbänden stell den PC vor eine sekundenlange Herausforderung, als wenn man 4 Spiele gleichzeitig laufen hat. Wie gesagt, wer keinen high-end Rechner der neuesten Generation hat: FINGER WEG!!!

Das Spiel an sich lässt gute Ansätze erkennen, allerdings mangelt es massiv an Übersichtlichkeit, der ganze Bildschirm ist mit gefühlten 100 Farben völlig überladen, man braucht ewig um sich durchzuklicken durch alle Optionen, die Sturkturierung der Armee ist nervtötend und langatmig, die jeweilige Einheitenstatistik ist auch auf den 6. Blick nicht zu erkennen, teilweise kommen viele Befehle immer noch auf Englisch rüber, teilweise gemischt, teilweise gehen sie überhaupt nicht...das Spiel ist leider zu einem einzigen Krampf gewurden.

Ich würde euch ja gern erzählen, wie der Krieg abläuft, aber nach gut 4h Spielzeit hab ich Ende 1937 kapituliert, aber nicht vor dem Gegner, sondern vor der Inkompetenz von Paradox, einen fähigen und würdigen Nachfolger für HOI2 zu finden. Wieder einmal wurde versucht ein massentauglich Produkt zu schaffen, statt den treuen Spieler zu fördern, wie so oft leider...

Also ich kann nur hoffen dass eventuelle Patches oder Addon das Spiel ordentlich aufpeppen, wobei ich für dieses Spiel echt schwarze sehe...tut euch selbst einen Gefallen, bleibt bei HOI2...es ist um längen besser...und falls das hier zufällig jemand von Paradox lesen sollte: SCHÄMT EUCH!!!...zieht HOI3 aus den Läden zurück und bringt eine neue Version raus, die sich mehr an HOI2 orientiert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 9. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Gleich vorneweg: HOI kann imho nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen, auch wenn die Modding-Community sicherlich noch einiges nachsteuern wird. Gut gefallen hat mir als absoluter Fan des Vorgängers das neue Forschungssystem, welches flexibler ist als das aus HOI II und vom Spieler so eine Spezialisierung auf bestimmte Bereiche fordert. Auch die neue Kommandostruktur der Einheiten und die verbesserte Diplomatie & Spionage (V.1.2) gefällt.

Negativ fällt allerdings die wirklich grottenschlechte KI ins Gewicht. Selbst für einen unerfahrenden Spieler sollte es kein Problem sein den Feind zu besiegen. Die KI erstellt sinnlose Bauschleifen und setzt ihre Einheiten in keinster Weise sinnvoll ein. Auch eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrads führt zu keiner Besserung. Ferner benötigt HOI III sehr viel Performance, was hauptsächlich an der schlampigen Programmierung liegt (keine Multicore-Unterstützung & Speicherlecks etc.). Nach einigen Jahren Spielzeit wird der Zeitablauf dann gerade auf niedrig getaktenen Prozessoren zur Qual (Quadcores!).

Mein Fazit lautet daher:
Gute Ideen und Ansätze, aber leider schlecht umgesetzt. Hoffentlich kann die sehr professionelle Modding-Szene aus dem Spiel noch etwas rauskitzeln, ansonsten war es ein Fehlkauf.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In der Basisversion nahezu unspielbar...., 29. Dezember 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hearts of Iron III - [PC] (Computerspiel)
Die Spiele von Paradoxplaza waren schon immer etwas gewöhnungsbedürftig. Fast alle waren in der Releaseversion schwer oder weniger schwer verbuggt. umfangreiche Fixes und ganze Zusatzfunktionen kamen dann erst nach und nach per Patch heraus. Gleichzeitig programmierte die Fancommunity viele Modifikationen die die Originalfassungen an Umfang und Spieltiefe meistens weit übertrafen.

Genauso ist es bei Hearts of Iron III. Programmierfehler und eine merkwürdige KI-Berechnung lassen das Spiel auf manchen Systemen geradezu unspielbar langsam werden. Trotzdem gibt es massive KI Schwächen, die ein einigermaßen realitätsnahes spielen fast unmöglich macht.

Auf der positiven Seite stehen die sinnvoll ausgebauten Forschungs- und Diplomatieoptionen, die dem Spiel wesentlich mehr potentielle Tiefe verleihen als den Vorgängern.

Fazit: HOI III ist wie die meisten Paradoxplaza-Spiele. Wirklicher Spielspass kommt wohl frühestens mit Version 1.5 auf. Alternativ kann man auch darauf warten, was die Modder-Szene in ein bis zwei Jahren herausbringt. In der Basisversion ist es auf jeden Fall unspielbar.
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Hearts of Iron III - [PC]
Hearts of Iron III - [PC] von Koch Media GmbH (Windows Vista / XP)
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