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5.0 von 5 Sternen Spitzen Spiel, klasse CE, aber lohnt der Aufpreis noch?
Ich hab nun vor einiger Zeit die Collectors Edition zum Geburtstag bekommen und bin wirklich überaus zufrieden mit diesem Prachtstück.

Erst einmal zum Inhalt der CE:

- "Eine Karte der Insel Faranga aus der Hand des königlichen Kartenzeichners":
Die Karte ist tatsächlich, wie ja auch in vielen anderen Rezensionen angesprochen,...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2010 von Daniel Wellering

versus
82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Risen selbst: super - Collectors Edition: sehr mager!
Zur Collectors Edition (CE):

Sehnsüchtig erwartet und schon am 1.10. erhalten: die Risen Collectors Edition. Ich hab die CE deshalb gekauft, weil ich gerne das Making-Of-Video und vor allen Dingen auch eine Karte zum Spiel haben wollte. Zu dieser CE sollte es also auch eine Karte geben und dazu noch ein Artbook (das sind mehr oder weniger hübsche, zum...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von toni-v


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82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Risen selbst: super - Collectors Edition: sehr mager!, 3. Oktober 2009
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Zur Collectors Edition (CE):

Sehnsüchtig erwartet und schon am 1.10. erhalten: die Risen Collectors Edition. Ich hab die CE deshalb gekauft, weil ich gerne das Making-Of-Video und vor allen Dingen auch eine Karte zum Spiel haben wollte. Zu dieser CE sollte es also auch eine Karte geben und dazu noch ein Artbook (das sind mehr oder weniger hübsche, zum Spiel passende Grafiken).

Um es vorweg zu sagen: Es ist alles dabei, was angekündigt war. Die CE kommt äußerlich schick und im Gothic-typischen Style daher: ein Karton im Buchformat, in dem Poster, Artbook, Karte, Aufkleber, Making-of-CD und DVD-Box hübsch separat verpackt sind. So weit so gut (das Auge kauft ja schließlich mit :)).

Die erste große Enttäuschung ist dann ausgerechnet die Karte, auf die ich soviel Wert lege. Das ist ein 20x20 cm großes Stückchen Papier, auf dem die Spielwelt skizziert ist. Die einzige Beschriftung besteht in den Richtungsbuchstaben an dem aufgedruckten Kompass. Ob das Ding taugt, um sich im Game zu orientieren, weiß ich noch nicht, bezweifele es aber. Auf jeden Fall ist das keine Karte, die man freudig an die Wand pinnt (wie ich das vorher mit meinen Game-Karten immer gern macht habe). Das war also nix!

Beim Making-Of-Video hat man die Chance verpasst, dieses etwas lebendiger zu gestalten (z.B. durch kurze Ausschnitte aus dem Entwicklungsgeschehen wie Diskussionen etc.). Die Entscheidung, ein Making-Of anzubieten, ist demnach vermutlich erst nach der Fertigstellung des Projektes gefallen - schade. Trotzdem werden interessante Einblicke in die Denkweise verschiedener Gestalter von Risen gegeben. Poster und Aufkleber sind ok, aber für mich uninteressant. Das Artbook ist eher interessant, gibt es doch einen kurzen Überblick über Character, Gebäude und Bestiarium. Der außerdem noch beigefügte Mini-Comic über Inquisitor und Banditenchef ist nichtssagend und daher überflüssig.

Alles in allem muss ich als Fan sowohl von Special Editions als auch von Piranha Bytes (PB) leider sagen, diese CE ist den Mehrpreis von ca. 17,- Euro nicht wert. Meine Wertung bezieht sich aber nur auf diese Tatsache, keinesfalls auf das Spiel an sich.

Zum Spiel Risen selbst:

Vorweg gesagt - der Hammer! Das Spiel übertrifft noch meine hochgespannten Erwartungen.

Technik
Als Gothic-Fan der ersten Stunde war ich von Gothic 3 ein wenig enttäuscht (wenn auch nicht so wie vielfach übertrieben dargestellt) - vor allem in technischer Hinsicht. Risen ist das absolute Gegenteil davon. Es läuft auf meinem System (PhenomII 955, 8GB DDR2, Win-XP, GeForce GTX285) flüssig ohne Ruckler, Grafikflackern oder Tonverzögerungen (z.B. nicht synchrone Dialoge) - das war auch Gothic 3 mit Community-Patch nicht der Fall. Ladezeiten gibt es nicht mehr, jedenfalls konnte ich sie nicht wahrnehmen. Nach 10 Stunden Spiel am Stück (ja wirklich 10!) ist es nicht einmal abgestürzt. Auch die Qualität der Grafik ist State of the Art, obwohl es da sicher noch hochwertige Engines gibt. Alles in Allem: die Technik ist topp!

Gameplay
Das Spiel nimmt einen sofort gefangen. Die Atmosphäre ist etwas düster, aber durchaus prickelnd - eben so wie von Piranha gewohnt und für gut befunden. Mit Farben hält sich PB wie gehabt zurück. Wer will, kann aber über die Einstellungen im Spiel das Ganze farbintensiver gestalten. Die Welt ist insgesamt viel lebendiger als in vielen grafisch anspruchsvolleren Spielen. Das liegt ganz sicher daran, dass Charaktere, Gebäude, Bestien etc. mit viel Liebe zum Detail gestaltet werden, viel Handarbeit und kaum generische Ergüsse (was mich z.B. sehr an Oblivion gestört hatte). Was ich gegenüber den Gothic-Teilen ein bischen vermisse, ist das typische Gebrabbel der NPCs, wenn man nur an ihnen vorbeigeht. Das gibt es zwar auch vereinzelt, aber zu wenig.

Es gibt jede Menge Quests, so dass man von Anfang an gut zu tun hat. Langeweile kommt nicht auf. Wer will, kann sich die Zielorte der Quests anzeigen lassen (ich halte das für Schnickschnack, der nur Spielqualität nimmt. Die Welt ist frei begehbar, wie wir das von PB kennen. Zur Story kann ich leider nach 10 Stunden noch nicht viel sagen, da ich mich bisher nur in einem Lager (Banditen) aufgehalten habe. Die beiden anderen (Hafenstadt und Inquisition) kenne ich noch nicht. Die Handlung ist aber insgesamt dichter gepackt als zuletzt in Gothic 3 - PB scheint aus seinen Fehlern auch da gelernt zu haben.

Die Kämpfe sind fordernd. Nach meinem Eindruck hat PB das Kampfsystem komplett neu aufgestellt (kommt so auch im Making of rüber). Bloßes Dauergeklicke führt in den meisten Kämpfen nicht zum Erfolg. Gefordert sind abwarten, blocken, kontern, richtige Schläge aus der richtigen Position setzen - eben taktisch und trotzdem in Echtzeit kämpfen wie im Real Life. Das will erstmal ein bischen geübt werden, ist aber um Längen interessanter als das Gehämmer á la Diablo und Co. Kurz gesagt: das Kampfsystem ist klasse.

Soweit meine Einschätzung nach mittlerweile 30 Spielstunden. Ein kleines Problem stellt für mich die Bewertung des Gesamtpakets dar: die CE ist bescheiden, das Spiel Spitzenklasse. Ich soll aber Sterne für beides vergeben. Deshalb gibt es hier nur 3 Sterne - das Spiel alleine hat 5 verdient!

PS:
Wer mit meinem Urteil nicht einverstanden ist, möge doch bitte nicht die Rezension negativ beurteilen. Bei der Beurteilung geht es nur darum, ob diese Rezension brauchbar ist und nicht, ob sie die Meinung des Lesers widergibt!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Spiel, klasse CE, aber lohnt der Aufpreis noch?, 8. Dezember 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Ich hab nun vor einiger Zeit die Collectors Edition zum Geburtstag bekommen und bin wirklich überaus zufrieden mit diesem Prachtstück.

Erst einmal zum Inhalt der CE:

- "Eine Karte der Insel Faranga aus der Hand des königlichen Kartenzeichners":
Die Karte ist tatsächlich, wie ja auch in vielen anderen Rezensionen angesprochen, etwas klein geraten. Dafür ist sie aber tatsächlich auf dickem, leicht gelblichem Papier und nicht auf diesem synthetischen Poster-Fotopapier-Zeug gedruckt, was für mich die Karte in Sachen Qualität aufwertet. Die Karte kommt eingerollt und mit einem Haargummi ähnlichen Verschluss daher, was ich im ersten Moment des Auspackens gar nicht wirklich realisiert hatte. Sie mag vielleicht nicht dafür gut sein, sie an eine Wand zu nageln oder zu kleben, aber ist trotzdem eine schöne Sache.

- "Der epische Soundtrack zum Spiel, komponiert von Kai Rosenkranz":
Ich habe tatsächlich bisher nur kurz hineingehört, weil ich verständlicherweise viel heißer darauf war, das Spiel zu spielen, kann aber durchaus sagen(denn den Soundtrack kriegt man schließlich auch inGame mit): alle Stücke sind auf jeden Fall passend zur Thematik und gefallen mir sehr gut. Besonders, weil sie nicht so stark in den Vordergrund springen, sondern tatsächlich nur das, was man im Spiel sieht und erlebt, unterstreichen. Seltsam fand ich, dass der Windows Media Player dem Soundtrack ein Album von Joan Jett & The Blackhearts aus dem Jahre 1983 zuordnete, wobei ich im ersten Moment wirklich dachte, ich hätte die falsche Disk in der Verpackung gehabt.

- "Making-of-DVD von Risen mit exklusiven Piranha-Bytes-Interview":
Diese DVD halte ich, im Gegensatz zu einigen anderen Rezensionen hier, für sehr gelungen. Man erfährt aus erster Hand, was für Probleme beim Entwickeln aufkamen und erkennt sofort, woher der Humor der Gothic-Teile und jetzt auch Risen entsprang. Ich empfand die Interviews als aufschlussreich und amüsant und fand es klasse, dass mit mehr oder weniger deutlichen Seitenhieben immer mal wieder darauf verwiesen wurde, wie stolz die Entwickler auf ihre Fangemeinde und auf den Publisher-Wechsel sind. Man merkt das sie glücklich sind, dass ihnen JoWood nicht mehr im Nacken hängt. Das gefällt :)

- "Spezieller A1-Posterdruck, mit den Autogrammen von Piranha Bytes":
Das Poster ist groß, WIRKLICH groß. Hier scheinen Piranha Bytes das, was sie an Größe bei der Karte eingespart haben, hineingesteckt zu haben. Für die, die von ihren CEs immer eine Sache irgendwo herumhängen haben wollen: hier ist es! Die Qualität ist auch hier wieder prima und will man nicht die Autogramme der Entwickler an seiner Wand herumhängen haben(warum auch immer) gibt es noch die zweite Seite, mit zwar anderem Motiv, aber unbeschrieben.

- "Zugangscode zum Betatest des nächsten Piranha-Bytes-Spiels":
Das war wohl der bedeutendste Grund, warum ich diese CE unbedingt haben wollte. Endlich darf ich auch einmal ein Spiel spielen, bevor alle anderen es überhaupt können: JUHU!
Besonders da vor Kurzem Risen 2 angekündigt wurde(zwar ohne Datum oder so, nur dass es in Mache ist), war ich ganz heiß auf dieses kleine Stück Pappe mit einem kleinen Gnom darauf. Die Registrierung ging ohne Probleme, man darf nur durchaus 1 Tag auf die Antwortmails warten(Davon gibt es insgesamt 2). Viel bleibt hierzu nicht zu sagen, aber ich freue mich auf die Beta-Phase wie ein Honigkuchenpferd^^

- "Artbooklet über die Entstehung des Helden und anderer Charaktere":
Ich denke darin eingefasst sind der Comic, auf den ich zuerst eingehen werde, und das "The Art of Risen"-Artbook.
Druckqualität ist spitze, Bilder sehen ebenso klasse aus. War nicht unbedingt notwendig und verrät nicht gerade viel über den Hintergrund der Geschehnisse in Risen, aber war ganz nett einmal durchzublättern(Hierbei fällt mir auf: Sind die Dinge aus einer CE überhaupt jemals NOTWENDIG? Wohl eher nicht...)

Die erste Sache, die mir am Artbook auffiel war: warum ist das alles in Englisch? Entwickler sind deutsche, das Spiel ist komplett auf deutsch, aber das wenige, d.h. die Überschriften, was in dem kleinen DIN-A5 Heft mit ca. 20 Seiten geschrieben steht, ist englisch... seltsam. Naja, jedenfalls hätte wirklich etwas mehr zu den Bildern geschrieben werden können, als welcher Charakter dort zu sehen ist. Da gab es schon bessere, wie z.B. das Artbook von The Witcher. Aber wie im Comic auch: Druckqualität ist spitze und solange man nicht jeden Tag zwanzig mal durchblättert, scheint das Ding auch stabil zu bleiben.

- "Gnom und Ghul-Stickerset":
Die insgesamt drei Sticker sind sicher für irgendwas gut. Brauch ich nicht wirklich, aber scheinen ziemlich gute Qualität, sowohl in Druck als auch, was die Stabilität angeht, zu haben.

- Risen -"Games For Windows"- DVD-Hülle, die das Spiel auf DVD, den Soundtrack und ein 74 Seiten starkes Handbuch beinhaltet.

Was die Pappbox und ihren Inhalt betrifft kann ich nur sagen: Es ist wirklich alles dabei, was man dabei haben will und man kann sich wirklich nicht beschweren. Ob man, wenn man die CE nicht gerade geschenkt bekommt, den Aufpreis von 21€ bezahlen will, muss man selbst wissen, aber ich bin mit dieser schönen Box überaus zufrieden.

Nun zum Spiel:

Ich bin kein PC-Magazin-Autor oder so etwas, also bitte ich darauf Rücksicht zu nehmen, wenn ich nun Grafik, Gameplay usw. bewerte.

Hier erst einmal zum System unter dem das Spiel läuft:
Windows 7 64bit Home Premium, Intel Core 2 Duo 8400 @ 3,00 Ghz, 4 GB RAM von GSkill, Nvidia Geforce 460 GTX 1GB OC von Colorful.

Mit der angegebenen Hardware ist es mir möglich das Spiel zu 100% flüssig auf maximalen Einstellungen und von PC Games empfohlener Grafikverbesserung zu spielen und so wie es aussieht muss ich wirklich sagen, dass ich wirklich begeistert bin.
Die Texturen(besonders von der Ausrüstung) sind den Leuten bei PB wirklich gelungen. Es macht wirklich Spaß auch einmal nur durch die Gegend zu laufen, um sich eben jene anzusehen. So hab ich mich des öfteren schon dabei ertappt, wie ich auf immer höhere Gebäude und andere Strukturen geklettert bin, nur um die Aussicht zu genießen. Ich stand auch schon durchaus 5 Minuten an einer Stelle, um die überwältigenden Lichteffekte zu bewundern, wenn die Sonnenstrahlen am Mittag zwischen den Blättern und Ästen der Bäume auf den Waldboden fällt. Diese Lichteffekte sind vielleicht ein wenig überblendet(oder wie man das nennt), aber mir gefällt das.

Die Tag und Nachtwechsel sind den Entwicklern denke ich ebenso gut gelungen wie die Wetterumschwünge und solche geographischen Ereignisse, wie die hin und wieder bebende Erde(ist ja schließlich eine Vulkaninsel).

Hier und da findet man schon einmal das eine oder andere Objekt, das nicht ganz richtig positioniert wurde, aber das ist längst nicht so häufig und auffällig wie bei Gothic 3.

Das Gameplay hat mich wirklich überrascht. In dieser Hinsicht haben die Entwickler nämlich wirklich ihren Schritt nach hinten geschafft. Und das ist positiv gemeint!
Was den Spiel-, Stufenaufstiegs- und Rätselaufbau betrifft, dachte ich, ich würde Gothic 2 spielen. Stufenaufstiege laufen so ab, wie schon immer: LevelUp ' Lernpunkte ' Lehrer; und die Rätsel bieten häufig nicht nur einen Weg zur Lösung und beziehen sehr häufig die magischen Fähigkeiten der Spruchrollen oder Runen, die man findet, ein.

Das Kampfsystem ist altbewährt, aber ebenso verbessert. Im Gegensatz zu Gothic 1&2 reagiert der Protagonist viel schneller auf die Tastendrücke, was den Kampf intuitiver macht und dadurch weniger frustrierend. Gothic 3 braucht man hiermit fast nicht zu vergleichen. Die Möglichkeit (bei Risen im späteren Spielverlauf) 'aufgeladene' Hiebe auszuführen u.ä. ist zwar auch hier gegeben, doch macht es die KI unmöglich nur durch simples Dauerklicken auf die Maustasten zu Gewinnen. Will man keinen Schlag abbekommen, muss man sich als geduldig und taktisch versiert erweisen, denn soweit ich das erlebt habe, benötigt jeder Gegner eine andere Herangehensweise.

Die Story ist, soweit muss ich zustimmen, nicht unbedingt sehr dicht. Leider hat man nach dem ersten Kapitel wie auch bei Gothic 1&2 das Gefühl, man renne nur noch durch das Spiel. Denn im ersten Kapitel hat man stets alle Hände voll zu tun irgendwelche Quests zu erledigen, um dann einer Gemeinschaft beizutreten. Ist man aber dann einer der drei Gemeinschaften beigetreten, geben die befeindeten Charaktere keine Quests mehr und die eigenen Leute sind quasi schon wunschlos glücklich mit dem, was man bereits für sie getan hat. Somit bleibt für die Kapitel nach dem ersten kaum mehr als die Hauptquest.
Doch hierbei muss ich sagen, dass die Hauptquest an sich mir sehr viel Spaß bereitet hat, denn sie bietet doch die eine oder andere Wende und Entscheidung, mit der man dann leben muss.

Über den Endgegner will ich gar nicht zu viel verraten, doch besonders der Kampf/bzw. Die Situation davor hat nochmal zum Schluss meine Geister belebt und mein Interesse das Spiel noch einmal zu spielen geweckt, sodass ich derzeit drauf und dran bin, das Spiel zum zweiten Mal durchzuspielen.

Fazit:

Alles in allem bin ich überglücklich, dass meine Geschwister mir diese CE zum Geburtstag geschenkt haben. Das Spiel ist eine Bereicherung für meine Spielesammlung und ich freue mich schon tierisch darauf die Beta des nächsten Teils zu testen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir die Collector's Edition gekauft hätte, dann doch eher die Standard-Version, die ja mittlerweile eine ganze Ecke günstiger als die CE geworden ist, aber als Geburtstagsgeschenk war das genau das Richtige.

Ich hoffe diese Rezension hat Ihnen geholfen, ihre Kaufentscheidung so zu fällen, dass sie sich das Spiel anstelle eines anderen kaufen, denn sowohl das Spiel als auch die Entwickler haben es verdient durch Ihren Kauf geehrt zu werden. Ob Sie sich nun für die CE oder das Standardspiel entscheiden, sei nun aber Ihnen überlassen.
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64 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Betrug!, 8. Oktober 2009
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Hallo!

Wer Risen kauft, bekommt Gothic! Ein verdammt gutes und atmosphärisch dichtes Gothic dazu! Würde man nicht wissen, dass Piranhas Bytes Risen programmiert hat, könnte man glatt denken, dass sich irgendeine unbekannte Programmierergruppe daran gemacht hat, Gothic 1+2 zu covern.

Vorab meine Einschätzung der Collecter's Edition:
Diese hatte ich mir gekauft, weil mir das Design der Verpackung sehr gut gefiel. Und außerdem wollte ich eine Karte der Welt haben. Zum Inhalt steht ja bereits alles auf der Produktbeschreibung hier auf amazon.de.
Die Karte ist zwar an sich etwas klein, aber eine Lupe brauche ich nicht um alles zu erkennen. Ich finde die Karte - abgesehen von der Größe - sehr gut gelungen. Sie ist eingerollt, wie eine Schatzkarte. Das Papier fühlt sich auch ein wenig rustikal an. Sehr schön fand ich auch den Soundtrack. Und alles andere ist mir eigentlich sowieso schnuppe. Weder brauche ich eine Fanfigur noch irgendein Comic. Ob diese nun beiliegen oder nicht, ist mir egal. Aus meiner Sicht ist bei einer Collecter's Edition nur eine Karte, der Soundtrack und vielleicht noch ein Fanposta Pflicht. Alles andere ist meiner Meinung nach Ansichtssache.
Nun aber zum Spiel selbst!

I. Zunächst die kleineren positiven Aspekte:

Das Spiel machte schon am Anfang einen sehr tollen Eindruck auf mich. Ich war so positiv überrascht, dass es mir fasst die Socken auszog.

-Installationszeit dauerte bei mir ca. 3min!!! Kein Scherz!! 3min!!!
-Kein nennenswerter Kopierschutz
-Keine Onlineregistrierung
-Keine: "Es ist ein Fehler aufgetreten Meldung" bei der Installation oder dem Spielstart
-Kein Releasepatch!! Das Spiel ist tatsächlich fertig!! In der Vergangenheit gab es ja so manche Spiele, die unfertig auf dem Markt geworfen wurden.
-Laden und Speichern eines Spielstandes dauerte bei mir max. 5sec.
-Was neu dazu gekommen ist: zum ersten Mal gibt es in Gothic...pardon Risen eine automatische Speicherfunktion
-Sehr wenig Bugs (mir sind nur drei Stück aufgefallen)
-Sehr gutes Alchemie- und Schmiedesystem
-Klasse Items
-Sehr gutes Balancing (Erfahrungspunkte entsprechen wieder ungefähr dem Schwierigkeitsgrad eines Quests oder Gegners)
-Der Held kann diverse Kochrezepte einsetzen! Einfach toll!
-Tränke und Lebensmittel erhöhen wieder die Lebenspunkte direkt und nicht Prozent der Lebensenergie! Dadurch sammeln sich nicht Unmengengen an Tränke, Pflanzen und Nahrungsmittel im Inventar des Helden! Sehr gut! Daumen hoch!

II. Punkte, die ich sowohl positiv als auch negativ (also unterm Strich neutral) bewerte:

1. Grafik + Technik + Spielwelt und Effekte:

Mein System:
AMD Phenom II 940 4*3,0Ghz; ATI Radeon 4770; 4GB DDR2 RAM 800Mhz (Crossair);
X-Fi Gamer Soundkarte; LG W2252V 22Zoll TFT-Bildschirm

Spieleinstellungen: Auflösung: 1280*1024; Leistung: alles auf hoch; Tiefenunschärfe: aus; Texturfilter: Anisotrop 8x

Frameraten (gemessen mit Fraps):
Oberwelt (egal ob Stadt oder Wald): min. 35Fps; max. 60Fps
Unterwelt (alle möglichen Höhlen, Tempel, Grotten usw.): min. 50Fps; max. 90Fps

Das Spiel lief eigentlich immer flüssig. Die Grafik ist an sich ein typischer Gothic Style. Also sehr erdig und rau. Negativ ist, dass viele Texturen einfach viel zu unscharf sind. Am schlimmsten ist es mit großen Objekten in großer Entfernung. Sein es nun große Bäume oder Berge, sie sehen aus wie dahin geklatschter Matsch. Trotzdem ist die Welt sehr schick an zusehen und es macht sehr große Freude die gesamte Spielwelt zu entdecken. Und zu entdecken gibt es, obwohl die Insel an sich Recht klein ist, sehr viel. Die Inselwelt ist sehr stark strukturiert und komplex. Es gibt unzählige Ruinen, Grotten, Tempel, Höhlen, Wälder (Dschungel wie Mischwald) und Wiesen. Am Besten gefallen haben mir aber die Sümpfe und die Grotten unter dem Vulkan. Als ich den Lavafluss bei der Grotte am Wasserfall sah, ist mir beinahe die Kinnlade runter gerutscht. Das sah schon richtig geil aus.
Mit Grafikperlen wie Crysis, kann Risen natürlich dennoch nicht mithalten. Dafür ist die Grafik dann doch zu altbacken - obwohl sie ja sehr nett an zu sehen ist.
Ein besonders großer Pluspunkt sind aber die Effekte! Solch ein gutes Wettersystem habe ich in noch keinem Spiel erlebt. Grandiose Lichteffekte und ein absolut perfekter Tag- Nachtwechsel. Jeder Ort im Spiel, hat eine ganz andere Wirkung, wenn die Wettereffekte oder die Tageszeit wechseln. Deshalb hat man schon durchaus Lust den einen oder anderen Ort wiederholt zu besuchen, nur um zu sehen, wie er bei Nacht oder in der Morgensonne aussieht?
Nun noch ein paar Worte zu dem Aussehen der NPC's: die sehen nicht sehr gut gelungen aus. Da sahen die NPC's aus Gothic 3 deutlich besser aus. Einige wenige NPC's (insbesondere des Helden) haben im Verhältnis zur Körperstatur einen zu großen Kopf. Gerade der Held selbst, sieht ein wenig aus, als würde er geradewegs vom US-Marinechor kommen oder vieleicht ne Chemotherapie hinter sich haben! Fast kahl geschorener Kopf und dicke Backenknochen. Aber auch die anderen NPC's überzeugen nicht gerade von einem guten Frisör. Mit einem Addon und /oder einem Patch, sollte hier dringend nachgeholfen werden!! Außerdem gibt es immer noch zu wenige Frauen im Spiel. Insbesondere was ältere Damen betrifft, herrscht ein echter Mangel.

2. Gameplay, Lernpunkte, Magie und Kampfsystem:

Wie in den anderen Gothic Vorgängern wird dem Spieler ein Multiantwortsystem angeboten. Man kann es sich aussuchen, wie man antworten möchte. Nur kommt es leider auch sehr häufig vor, dass es letztendlich egal ist, wie man antwortet. Weder SAtory, Spielgeschehen noch die Einstellung der NPC's ändern sich. Und wenn doch mal ein NPC verärgert sein sollte, dann kann man das mit dem Witzzauber wieder hinbiegen! Das wirkte auf mich auf Dauer langweilig und billig. Im Prinzip muss man meistens gar nicht überlegen, mit welcher Antwort, man antworten möchte. Sondern man muss nur die Dialoge "abarbeiten"! Und manche Vorgängerrezensenten oder Spieletester haben geschrieben, dass Ihnen die Quest und Dialoge als "Arbeit" erschienen. Und da ist tatsächlich was Wahres dran! Zwar regen manche Dialoge zum schmunzeln oder gar breitem Grinsen an aber für das Spielgeschehen sind sie eigentlich unwichtig. Und deshalb verfolgt man die Story nur beiläufig. Oder um es anders und noch deutlicher zu sagen: dem Spieler wird durch das Multiantwortsystem vorgegaukelt, er hätte einen Einfluss auf die Einstellung der NPC's oder gar dem Storyverlauf (sei es Haupt- oder Nebenquests)!! Es gibt keine alternativen Spielenden sondern nur EIN Ende! Eine Tatsache, die allerdings TEILWEISE in den ersten beiden Gothicteilen auch schon so war. Einzig und allein, was der Spieler beeinflussen kann ist, ob er ein Nebenquest annimmt oder eben nicht.
Ansonsten, muss der Held wieder viel laufen und viele Monster töten. Die Steuerung, funktioniert ausgezeichnet. Problematisch ist manchmal aber, dass der Held oder auch NPC's Probleme haben Felsvorsprünge hoch zu klettern oder herunter zu springen. Manchmal bleiben bestimmte Gegner einfach an dem Felsvorsprung stehen und der Spieler kann sie ohne Probleme aus nächster Nähe mit der Armbrust erledigen obwohl diese ja eigentlich nur runter hüpfen müssten! Manchmal, bleibt der Held sogar in einem Felsen stecken! Ein Moment, der den Spielspaß für einen Augenblick ganz extrem nach unten zieht!
Dann gab es ja manche Leute, die sich sehr darüber beschwert haben, dass der Held wieder so viel laufen muss. Aber ich meine, DAS war ja nun wirklich schon immer so!! Und in welchem RPG muss man denn bitte schön nicht viel laufen?? Also wer sich darüber beschwert, dass man in einem RPG viel laufen muss, derjenige sollte sich wirklich überlegen, ob Gothic bzw. insgesamt RPG's das Richtige für Ihn/Ihr ist? Es gibt doch nun schon Teleportationsrunen!! Was will man denn noch? Hier haben manche Leute einfach eine verkehrte Erwartung! Meine Meinung!
Nun zum Kampfsystem und der Magie: ist eigentlich ganz gut gelungen. Und ich finde es sehr viel besser als jenes aus Gothic 3! Das war ja eine echte Schande!! Dem Spieler stehen drei verschiedene Nahkampfwaffentypen (Schwert, Axt und Stabkampf) und drei Angriffsmagieformen (Feuer, Eis und magisches Geschoss) zur Verfügung. Dazu kommen noch Bogen und Armbrust als Fernkampfwaffen. Jede Nahkampf-, oder Fernkampfwaffe oder Angriffsmagie ist in jeweils 10Stufen ausbaufähig. Das Nahkampfsystem ist im Prinzip ein Kombokampfsystem. Je höher die Stufe umso mehr Schlagkombinationen beherrscht der Held. Außerdem lernt man so genannte Komboparaden aus zu führen oder (leider erst spät) seine Schläge auf zu laden um noch mehr Schaden an zu richten oder die Deckung des Gegners zu durchbrechen (was sehr nützlich ist). Das Kampfsystem ist also sehr techniklastig. Blödes herum gekloppe bzw. Dauerklicken bringen den Spieler auf Dauer nicht weiter. Die Gegner KI versteht es, den Schlagkombinationen des Helden aus zu weichen oder zu parieren oder einfach nur zu blocken (was meistens der Fall ist). Am Anfang ist es allerdings Recht ärgerlich, dass man ohne die Fähigkeit Konterparade oder aufgeladenen Schlägen, die Deckung des Gegners nicht durchbrechen kann! Dann wird der Kampf zu einer echten Geduldsprobe und hin und wieder muss man einfach Glück haben um zu siegen. Oder aber, man wendet die Taktik des ständigen zurückweichens und schlagens an! So könnte man theoretisch sogar auf Level 5 einen Oger besiegen. Allerdings ist sowas natürlich Zeitraubend und einfach unschön. Ich fand es auch sehr schwierig, die Konterparade ein zu setzten. Will man die Blockstellung des Gegners aufbrechen oder eine Parade unterbrechen, muss man bei einer Konterparade nicht nur sehr nah an den Feind heranrücken, sondern man muss den exakten Zeitpunkt erwischen! Das ist eine sehr trainingsbedürftige Aufgabe für den Spieler! Und der Held wird sicherlich mehrfach ins Gras beißen, bevor man einigermaßen gelernt hat eine Konterparade aus zu führen. Einfacher ist es da, seine Schläge auf zu laden um damit den Gegner nieder zu ringen. Das geht aber leider erst ab Stufe 8. Wie ich finde, etwas spät!
Enttäuschend sind zu Beginn der Fernkampf und die Kristallmagie. Den Fernkampf, kann man zwar schon Recht früh anwenden, aber auch hier muss man seine Figur erst aufwendig hoch skillen um mit der Fernkampfwaffe oder auch der Kristallmagie einen echten Schaden beim Gegner zu verursachen. Erst ab Stufe 6 oder 7 sind Fernkampfwaffen und Kristallmagie wirklich ernst zu nehmende Waffen. Davor nutzt man diese Waffen eigentlich nur, um die Gegner an zu locken um sie dann mit einer Nahkampfwaffe endgültig zu erledigen. Insbesondere beim Kampf gegen die Echsen ist ein Stufe 3 Bogen Talent genauso nützlich wie ein Stufe 4 Eiskristall. Nämlich fast gar nicht!
An sich sind die Kampfsysteme ein wirklich wichtiger Pluspunkt für das Spiel! So bieten sie doch knackige und spannende Kämpfe bzw. eine interessante Optik, wenn man zum Beispiel mit dem Eiskristall einen Wolf einfriert. Wäre da die Sache mit den Lernpunkten nicht. Es dauert wirklich ewig um seine Figur von Stufe 1 Stabkampf auf 8 zu heben! Ganze 4 Kapitel hatte das bei mir gedauert! So richtig Spaß macht das Kampfsystem erst ab dem 4.Kapitel. Um den Helden auch nur eine Stufe hoch zu skillen benötigt man gleich 10Lernpunkte. Und da das Spiel Recht kurz ist, muss man sich von der ersten Spielminute ganz genau überlegen, was man an Talenten und Fähigkeiten erlernen will, und was nicht. Diesen Fehler hatte ich beim ersten durch spielen gemacht. Wer glaubt, dass man zum Ende des Spiels ein Supermagier mit Nebenberuf Schmied und als Hobby Elitebogenschütze ist, der ist hier falsch gewickelt. Man kann kein Meister der Feuer- und Eismagie werden und gleichzeitig ein Meisterdieb sein!
Zusätzlich sollte ich erwähnen, dass man als Bandit oder Ordenskrieger keine Angriffsmagie wirken kann (mit einer Ausnahme). Es gibt anders als in den ersten drei Gothicteilen keine Spruchrollen für Angriffsmagie! Also weder Feuerbälle noch Eiswelle oder dergleichen!! Angriffsmagie ist einzig und allein den Magiern vorbehalten. Als Magier darf man dann aber nicht den Fehler begehen und seine Lernpunkte in Armbrust investieren! Durch die Fülle an Quest's am Anfang und die Tatsache, dass zu Beginn des Spiels schon wenige Erfahrungspunkte, zum Stufenanstieg ausreichen um Lernpunkte zu erwerben, wird der Spieler viel zu sehr in der Sicherheit gewogen, dass im späteren Spielverlauf auch jede Menge Lernpunkte zur Verfügung stehen. Ein Irrtum!

III. Der größte Kritikpunkt: Story und Quest's!

Ganz egal ob Haupt- oder Nebenquests: dem Spieler werden einfach wenig alternative Enden angeboten. Beim Hauptquest, kann ich dass ja noch nachvollziehen. Aber bei den Nebenquests, sollte der Spieler viel mehr Einfluss haben können! Und nicht nur: eine Entscheidung zu Gunsten der Ordenskrieger oder Banditen! Vielleicht auch eine Möglichkeit, die beide Seiten zufrieden stellt? Oder keine von beiden Seiten? Oder vielleicht zu Gunsten einer neutralen Fraktionsunabhängigen Person (zum Beispiel Patty)? Man kann viele Quest's entweder nur linear abschließen oder es gibt zwei mögliche Enden. Und das ist für meinen Geschmack zu wenig. Auch spielen die Antwortmöglichkeiten eine viel zu kleine Rolle im Spiel. Der Spieler kann nicht wirklich in das Spielgeschehen eintauchen, weil die Handlung so wieso anders verlaufen wird. Die Beziehungen zwischen den Helden und den NPC's ist viel zu oberflächlich. Hat man im ersten Kapitel alle Quest's erledigt, gibt es KEINEN Grund mehr in die Hafenstadt zurück zu kehren!! Außer vielleicht, seine Vorräte auf zu frischen. Aber das könnte man auch in der Vulkanfestung.
Teilweise ist die Handlung auch vorhersehbar: so kann man sich schon im zweiten Kapitel denken, dass der Inquisitor nicht wirklich etwas Gutes im Schilde führt. Was das aber genau ist, dass erfährt man dann erst zu beginn des vierten Kapitels.
Doch die ganz große Enttäuschung war der Endgegner. Der war viel zu leicht!! Zum Schluss blieb auch bei mir, wie bei vielen anderen Spielern das Gefühl zurück, dass das Spiel einfach zu kurz war. Das man im ersten Kapitel förmlich mit Quest's bombardiert wurde aber im dritten und vierten Kapitel fast keine Quest's mehr geboten bekommen hat.
Dann gibt es viel zu wenige Hintergrundinformationen über die Welt. Alles was man weiß ist, dass die Menschheit am dahin siechen ist und uralte mächtige Wesen die Herrschaft über den Planeten übernehmen wollen. Das die Götter die Welt verlassen haben und das eine Organisation (die Inquisition) die Ordnung wieder herstellen soll! Im Großen und Ganzen war es das. Man erfährt fast nix über die Zivilisation der Echsenmenschen.
Im G2 Addon "Die Nacht des Raben", war das anders. Man weiß nicht mal, wie die Hafenstadt eigentlich heißt? Die Hafenstadt, heißt einfach nur Hafenstadt!! Das ist wenig überzeugend. Aber im Gegensatz zu Gothic 3 HAT Risen wenigstens eine Story! Auch wenn es etwas mager ist. Aber das könnte ja noch mit einem entsprechenden Addon geändert werden - hoffe ich!
Ansonsten ist das Spiel sehr stark an den ersten beiden Gothicteile angelehnt. Der Bauer Lobart heißt jetzt Brobart. Xardas spielt die Rolle des Druiden Eldric. Lord Hagen in der Rolle des Stadtkommandanten Carlos. Cor Kalom in der Rolle des Inquisitors. Leuchtturmwärter Jack ist gar Leuchtturmwärter Jack geblieben und hat sogar fast den gleichen Text!! Usw. Das regt zwar schon ein wenig zum nostalgischen schmunzeln an, zeugt aber leider auch von ein wenig Einfallslosigkeit bei den Piranhas! Im nächsten Risenteil, können die Piranhas so etwas nicht mehr machen! Denn dann wäre es wirklich alt und abgedroschen!

IV. Ein paar kleinere Kritikpunkte:

1. Türen lassen sich nicht schließen!

Klingt unwichtig und banal und doch kann so ein kleines Detail den Spielspaß trüben. Zum Beispiel wenn man einen berühmten Piraten in seiner Gefängniszelle besucht und beim Abschied die Tür offen bleibt, während sich die Wache mit einer Hure vergnügt!!! Unrealistisch!

2. Das Bordell in der Hafenstadt:

Das Bordell ist ein echter Witz! Der Held kann "nur" einmal mit einer Hure verkehren! Irreal!! Es gibt auch keinen kleinen erotischen Film, wie in Gothic 2 sondern der Bildschirm ist kurz schwarz und das war's! Ich meine, dann hätte man das Bordell auch ganz weg lassen können! So wie es jetzt ist, ist es einfach nur ein Witz! Während in anderen Spielen diverse Leute einfach virtuell totgeschossen werden und diese Spiele dann auch eine FSK ab 18Jahren bekommen, erhält Risen eine FSK ab 12Jahren, obwohl auch hier NPC's mit Schwertern, Äxten oder Magie zu Tode gebracht werden!!! Ein Spiel wie Gothic sollte sich nicht an 12jährige richten! Und wenn doch, dann verliert es eindeutig ein Stück weit seines rauen Gothicflairs und wird wie im Beispiel des Bordells oder zum Beispiel des Witzzaubers einfach lächerlich und unglaubwürdig!

3. Akrobatik:

Ähnlich wie in Gothic 3 kommt die Akrobatik etwas zu kurz. Alles was der Held lernt ist, sich richtig ab zu rollen, wenn er aus großer Höhe fällt! Insgesamt finde ich aber, dass der Held aus einer viel zu hohen Höhe springen bzw. fallen kann. Selbst die besten Akrobaten der Welt könnten solche Stürze aus so großen Höhen nicht überleben, wie der Held in Risen. Das ist etwas irreal und man sollte hier mit einem Patch oder einem Addon nachjustieren!

4. Zu wenig Monster Respawn:

Manche Gegenden sind nach einem Kapitelwechsel einfach leer und damit für den Spielspass uninteressant und langweilig.

V. Der wichtigste Pluspunkt: die Spielatmosphäre!

Markant derbe Sprüche, die erdige mittelalterliche Grafik, die phänomenalen Licht- und Wettereffekte, die Möglichkeit, sich für drei verschiedene Fraktionen zu entscheiden und die damit verbundenen zumindest kurzfristigen verschiedenen Handlungsstränge, spannende Kämpfe gegen Monster oder NPC's sowie teilweise recht beeindruckende Bestien wie die Ashbestie erzeugen einen starken Gothicflair der den ersten beiden Teilen in nichts nach steht! Es ist diese Atmosphäre, die den Spieler in einen Bann zieht, von dem man sich nur sehr schwer lösen kann. Alles, was ich hier negatives geschrieben habe, verliert FAST an Bedeutung, wenn man diese Gothicatmosphäre spürt!

VI. Fazit:

Das Spiel ist jeden Cent wert! Ich hätte es sogar gekauft, wenn es 70 oder 80€ gekostet hätte! Jetzt im Herbst 2009 ist Risen dieses Geld in jedem Fall wert! Es wird auf jeden Fall bis Arcania dauern, bis ein echter ebenbürtiger Konkurrent für Risen auf der Bildfläche erscheint! Dragon Age Origins traue ich das ganz ehrlich gesagt nicht zu. Nach allem, was ich bisher in Videos gesehen habe, sieht mir Dragon Age ehr aus, wie ein Drakensang Nachfolger. Ich denke und vermute Mal, dass die nächsten Rollenspiel Hits Arcania und The Witcher 2 werden!
Bei Risen jedoch, besteht sogar noch ein Verbesserungspotential nach oben!
An Gothic 2 Die Nacht des Raben, kommt aber leider auch Risen vom Spielspaß nicht ganz ran. Dafür ist es einfach zu kurz und die Story zu lasch! Gothic 2 ist für mich persönlich immer noch das allerbeste Rollenspiel, das jemals in einer Spieleschmiede entwickelt wurde. Vielleicht ändert sich das ja mit einem oder mehreren Addons? Oder gleich einem zweiten Teil? Das bleibt ab zu warten...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gestrandet, 30. Dezember 2009
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Viele Spieler der Gothicreihe wurden durch den dritten Teil dermaßen enttäuscht, dass sie Risen eher skeptisch gegenüber stehen. Mir persönlich hat der dritte Teil der Gothic Reihe bisher am besten gefallen (mit Community Patch),aber hier geht es nun um Risen und viele wollen nun wissen, ob es auch hält, was es verspricht.

Eindeutig JA.

Die Spielwelt ist so lebhaft, wie man es von Gothic bereits gewohnt ist. Die Grafik atemberaubend, trotz geringer Systemanforderung.
Anm.: Das Spiel läuft bei einer Auflösung von 1280*1024 Pixeln mit maximaler Detailstufe auf meinem Rechner (AMD Athlon 64 X2 Dual Core 2.2 GHz; 4GB DDR2 Ram; ATI HD Radeon 4750 1GB Ram; Windows XP) flüssig.

Das Spiel bietet viele Stunden Spielspaß, sowie etliche verschiedene Lösungswege (wie man es bereits von Gothic gewöhnt ist). Bei Risen hat man das Gefühl, dass alle positiven Aspekte aus den Gothicspielen zusammengeworfen wurden, die nervigen Sachen jedoch auch entfernt wurden. Das Steigerungssystem des "namenlosen Helden" lässt etliche Kombinationen zu und besonders die Nahkämpfe wurden durch das Kampfsystem verbessert, so werden bestimmte Attacken erst ab einer gewissen Ausbaustufe verfügbar. Beim Taschendiebstahl gefällt mir die Neuerung, dass man ein Zeitlimit hat das Inventar des Opfers zu durchwühlen um gezielt einen Gegenstand zu stehlen.

Zur Story kann ich nur sagen, dass sie so tiefgründig und spannend ist, wie man es von einem vernünftigen RPG erwartert. Die fremde geheimnisvolle Vulkaninsel hat viele Geheimnisse, die es zu entschlüsseln gilt und die NPCs auf die man während dieser epischen Reise trifft, sind sehr glaubwürdig, was dem Spiel wiederum eine gewisse Tiefe verleiht. Gothicüblich muss man sich anfangs erst durch Aufträge bei den Fraktionen beweisen, bevor man aufgenommen wird, dennoch ist Risen kein Aufguss alter Gothicspiele, obwohl einige Aufträge einem jedoch recht bekannt vorkommen. Kämpfe verlangen nun nach viel mehr Strategie (kein einfaches Haudrauf wie bei Teil 3 der Gothic Reihe) und selbst ein Kampf gegen einen Keiler kann einen Anfänger schon das Leben kosten. Doch das Automatische Speichern erlöst den Spieler von eventuellen Frustmomenten, dennoch kann ich nur empfehlen auch hin und wieder einmal die Quicksave Funktion zu nutzen.

Nun noch etwas zur Collector's Edition:

Die beigelegte Karte zur Insel Faranga fällt leider im Vergleich zur Gothic 3 Collector's Edition Karte etwas klein aus. Dafür wird man aber durch den Soundtrack zum Spiel entschädigt, der sich ebenfalls in der CE befindet. Das Din A1 Poster ist übrigens beidseitig bedruckt. Das beigelegte Stickerset ist zwar witzig, aber sinnlos.
Ferner findet man dann noch ein Comic, bestehend aus zwei Storys (eine über Don Esteban und eine über Inquisitor Mendoza), eine Making Of DVD zum Spiel und einen Zugangscode für einen Betatest des nächsten Pyranha Bytes Spiels, welches wohl "Arcania - A Gothic Tale" sein dürfte.

Da die CE limitiert und mittlerweile im Preis gefallen ist, kann ich jedem Fan der Reihe nur empfehlen sich diese Version des Spiels zuzulegen. Gelegenheitsspieler, die nur auf der Suche nach einem guten RPG sind, sollten lieber zur normalen Edition greifen.

Zu guter Letzt kann ich nur noch sagen:
Risen hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und wer die Demo gespielt hat und davon schon angetan war, wird das Spiel lieben, denn es gibt noch einiges zu entdecken. Ein Must-Have für Gothicfans und eine Empfehlung an alle die tiefgründige Rollenspiele lieben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Spiel(-spaß) - wenig Collectors Wert, 12. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Es ist schon viel geschrieben worden zu Risen, hier noch ein paar Gedanken und Eindrücke von mir, und Dinge die mir besonders gut (oder schlecht) gefallen haben ...

Die Collectors Edition:

Ich wollte eine Karte zu Risen, die ich an die Wand pinnen kann. Leider hat das bei dieser nicht mal A4 großen Karte überhaupt keinen Sinn. Ab und zu höre ich mir den Soundtrack an, und das war's dann schon, denn der Rest interessiert mich nicht. Aber selbst dann würde noch gelten: Fazit Collectors Edition -> zu teuer.

Entwickler und Spielidee:

Wer noch kein Piranha Bytes Spiel kennt, könnte mit Risen das Gefühl erfahren, dass mit Gothic aufgekommen ist, als die Idee des namenlosen Helden noch neu und unverbraucht, das Spielkonzept der offenen Welt bis dahin noch nicht umgesetzt worden war. Und das praktisch bugfrei. Für PB Fans die Bestätigung für ihre Treue zu dem arg in Kritik gewesenen Entwicklerstudio.

Das Spiel:

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass es dem Helden nicht gelungen ist, mich davon zu überzeugen, dass er das Zeug zum Weltenretter hat. Er leiert eine Quest nach der anderen herunter, ohne dass man als Spieler einen Eindruck gewinnt warum er das eigentlich macht. Er scheint so unmotiviert. Das bringt aber kaum Abzüge beim Spielspaß, denn der Held kämpft sich durch abwechslungsreiche Quests, die bis auf (wirklich) ganz wenige Ausnahmen nie Langeweile aufkommen lassen, wobei mir die Nebenquests wesentlich mehr Spass gemacht haben als die Storyquests.

Sterben mit Humor:

Also wenn man - so wie ich - in der Hafenstadt vom Dach in den Tod stürzt, und das letzte das man hört bevor der Ladebildschirm auftaucht ist der Kommentar eines NPC wie selten dämlich man doch sei, dann reizt das schon zum Lachen. Überhaupt gibt es einige schön inszenierte Todesarten in Risen: Der Gezeitenwurm am Meer, den muss man mal gesehen haben (vorher abspeichern!), die wenigen Arten von Fallen sollte man auch mal ausprobieren - sehr eindrucksvoll.

Kämpfe und Leveln:

Ich spiele einen Schwertkämpfer. Die Gefechte sind sehr dynamisch, man muss aufpassen, dass einen Gegner nicht von der Seite angreifen oder noch schlimmer in den Rücken fallen, Blocken, Timing beim Zuschlagen und immer in Bewegung bleiben ist sehr gefragt. Außerdem erfordern unterschiedlich Gegner unterschiedliche Strategien. Das ganze ist dabei erstklassig animiert. Ein bißchen hakt es vielleicht doch am Balancing, im Mittelteil ist man für die Gegner fast ein wenig zu schwach, gegen Ende weiß man wieder mal nicht wohin mit den Erfahrungspunkten.

Begleiter:

Ein altbekanntes Konzept in PB-Spielen, die Begleiter, die einem im Kampf unterstützen. In der Gothic Serie gab es oftmals Probleme, dass die Begleiter blieben häufig an Hindernissen hängen blieben und dann unauffindbar waren. Das ist mit Risen Geschichte. Es gibt praktisch keine Probleme bei der Wegfindung (nur einmal blieb ein Mitglied meiner Begleitergruppe an einem Baum hängen, und mein treuer Partner "Fred" konnte ein einziges mal ein Hindernis nicht erklimmen). Bis auf wenige Ausnahmen sind die Begleiter jedoch nicht unsterblich - also Achtung wenn ein Questgeber mit von der Partie ist.

Attribute und Fertigkeiten:

Sehr aufgräumtes sinnvoll eingeteiltes Charaktersystem bei dem man aber mit etwas Planung vorgehen muss, damit man bis zum dritten Kapitel einen Charakter erhält, der den Herausforderungen gewachsen ist. Großes Plus für die Möglichkeit der Goldschmiedekunst, sowie nur noch einmal Tiere ausnehmen lernen, die nötigen Werkzeuge besorgen, und schon kann man alle Arten von Trophäen sammeln.

Ein klein wenig noch zur Technik:

Ich spiele auf einem Low-End-PC, der in Bezug auf Prozessor und Grafikkarte genau die Mindestanforderungen erfüllt, Speicher habe ich 2 GB. Ich muss Risen schon ziemlich zurückdrehen, damit es einigermaßen flüssig läuft. Bei Fackeln und offenen Feuerstellen kommt es jedoch auch bei niedrigsten Einstellungen zu Rucklern. Es wäre schön könnte man die Beleuchtungseffekte steuern. Die Texturen lasse ich auf Mittel, denn sonst ist alles nur noch vermatscht. Und das wäre eine Schande, da die Waffen, Schilde und Rüstungen wie immer toll designt sind. Sonst ist bei diesem System das Look&Feel wie in Gothic2. Ab und zu muckt das Spiel die Original CD liege nicht im Laufwerk, aber spätestens beim zweiten mal funkt der Start.

Anmerkung noch für Geforce7 Besitzer: Durch einen Bug hat das Spiel in der Auslieferungsversion einen gräßlichen Grauschleier. Dafür existiert ein Hotfix, der - wie ich bestätigen kann - das Problem restlos beseitigt. Naja, ein kleiner Auslieferungspatch ... ich drücke mal die Augen zu.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gothic feeling pur!, 5. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Also ich habe Risen am 2. Oktober für 54,45 über Amazon bekommen und somit nicht die übertrieben Preise von diesen irren 3. Anbietern zahlen müssen...

Habe es mitlerweile schon 10 std. gespielt: Kein Absturz, keine Bugs (die mir aufgefallen sind)und es läuft alles wie geschmiert. Ein Patch wird wohl vorerst nicht nötig sein! Spiele seit Gothic 1 und habe Teil 2 und 3 gespielt. Gothic 3 war leider ziemlich daneben aber mit Risen zaubert Piranha Bytes wieder ein wunderbares Spiel auf meinen Bildschirm. Ich spiele und es kommt wieder das Gothic feeling hoch =) Sprich: Man spielt nicht, man suchtet ;) Das Spiel macht süchtig und das ist auch gut so! Die Grafik ist gut aber nicht überragend...aber darauf kommt es mir bei diesem Spiel auch nicht an, da ich das Gothic feeling bevorzuge und das auch ohne bombastische Grafik aufkommt.

Ums kurz zu machen: JEDER, der die Gothic Reihe mochte, wird Risen lieben! Natürlich empfehle ich es auch jedem, der Gothic nicht gespielt hat! Ein super Spiel und das Making Of der CE Edition ist auch sehr unterhaltsam und informativ =)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Gothic 2-Light"......oder : wie aus Orks Echsen wurden und aus anfänglicher Freude totaler Frust wird..., 24. Oktober 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Habe mir 2009 kurz vor Weihnachten die Collectors-Edition von Risen gekauft , da diese gerade im Angebot war bzw. kaum teurer als die normale Version. ( Der Bonus-Inhalt der Collectors Edition ist in der Produktbeschreibung von Amazon beschrieben , und hat mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich interessiert , sondern wollte lieber mal wieder eine "normale" Verpackung und nicht schon wieder nur eine DVD-Hülle ;-) ).

Da vor kurzem Risen 2 offiziell angekündigt worden ist ( und Piranha Bytes löblicherweise auf ein (Vollpreis-)Addon verzichtet ) , "versuche" ich momentan doch noch Risen zu Ende zu spielen...

Zum Spiel :

Nach dem Gothic 3-Debakel hat Piranha Bytes mit Risen eine neue Rollenspielserie begonnen und obwohl Risen ja von der Story her nichts mit Gothic zu tun hat , wird bzw. wurde Risen von vielen als inoffizieller Gothic 3 Nachfolger , bzw. als Wiedergutmachung(sversuch) für Gothic 3 angesehen und man merkt sofort das in Risen viel Gothic drin steckt : die lebendige Welt , die rauen Dialoge , das Charakterystem mit den Talentpunkten etc.

Risen bietet genau wie Gothic eine lebendige und glaubürdige Welt mit vielen Quests , in der es überall etwas zu entdecken gibt.
Es gibt wieder interessante Charaktere , motivierende Charakter-Entwicklung , Handwerkskunst und Quests , also alles Gothic typische Dinge. Es tauchen aus Gothic bekannte Gegner wie Wildschweine und Wölfe genauso auf , wie neue
Gegner wie z.B. Stachelratten und Echsenmenschen , letztere sind in gewisser Hinsicht das Pendant zu den Orks aus Gothic und wenn man Gothic mochte , fühlt man sich (anfangs) absolut wohl in der ( leicht Karibisch angehauchten ) Welt von Risen...

...Nur wirkt in Risen alles irgendwie eine Nummer kleiner bzw. abgespeckter : Nach den Erfahrungen aus Gothic 3 ist man bei PB einen grossen Schritt zurückgerudert , und hat nun zum Glück die Haupt-Story wieder in Akte aufgeteilt , nur alles allerdings auch kleiner als in dem tollen Gothic 2.

Es gibt wieder mehrere Fraktionen denen man sich anschliessen kann , doch letztendlich kann man trotzdem für jede Fraktion praktisch alle Quests machen ohne Konsequenzen der anderen , und letztendlich ist es auch egal für welche Fraktion man sich entscheidet ( Bei Gothic 2 gab es z.B.
Fraktionsgebundene Quests die man nur machen Konnte , wenn man in der jeweiligen Fraktion war ).

Das Kampsystem finde ich soweit gelungen und auch die Tatsache das es viele neue Gegnertypen gibt ist sehr zu begrüssen.
Problematisch wird es jedoch , wenn man gegen eine Gruppe von Echsenmenschen kämpft , und man mit einem Gegner beschäftigt ist , aber die anderen trozdem munter auf einen mit eindreschen ( Bei Gothic 3 konnte man wenigstens bei einer Gruppe einen nach den anderen erledigen ).
Im fortgeschritteneren Spielverlauf artet das ganze in regelrechte "Quicksave/Quickload-Orgien " aus...

Die Story von Risen ist auch nicht die spannendste , aber ist auf jeden Fall noch ausbaufähig für den nächsten Teil.

Grafisch ist Risen relativ bescheiden und wirkt sogar etwas veraltet , jedoch halten sich die Hardwareanforderungen dafür in Grenzen und letztendlich kommt es bei einem ( guten ) Rollenspiel auch nicht auf die Grafik an.

Risen hat mir trotz der kleinen Spielwelt ( und obwohl meine Erwartungshaltung schon etwas gröser war ) Spass gemacht , wenngleich es bei weitem nicht an
Gothic 2 rankommt , denn dafür ist vieles einen Tick zu abgespeckt...Auch die Wertungen in den Spiele-Zines finde ich leicht überzogen.

Also alles in allem ein relativ gutes Rollenspiel...zumindest bis zum 3. Akt , denn sobald man den Vulkan betritt sackt der Spielspass
innerhalb kürzester Zeit auf den absoluten Nullpunkt ab: man kämpft sich durch langweilige Ruinen und Gewölbe bzw. durch zig Echsenkrieger , Echesenpriester etc. und wenn man denkt das das alles vorbei ist beginnt der 4.Akt und man muss sich wirklich nochmal extremst zusammenreissen bzw. die Kraft finden weiter
zu spielen : nochmal die ganze Insel ablatschen bzw. die 5 Tempel nach den Rüstungsteilen absuchen und stundenlange "Quickload/Quicksave-Orgien" ertragen :-(

Ob den Entwicklern gegen Ende die Ideen ( und/oder das Geld ) ausgegangen sind oder man das Spiel einfach nur noch ein bisschen hinauszögern wollte kann man nur vermuten , aber den 4. Akt hätte man sich wirklich sparen können , denn der vermiest letztendlich das ganze Spiel sodass ich Risen zwischendurch 9 monate nicht angerührt habe.

Pro :

- lebendige und glaubwürdige Spielwelt--> "Gothic-feeling" !!
- viele NPC's mit Quests
- gute Synchronisation
- praktisch Bug-frei ( hatte allerdings mehrere sporadische Abstürze )
- Hauptstory wieder in Akte aufgeteilt ( sodass man nicht den Faden verliert )
- Erfreulich ausführliches Quest-/Tagebuch mit Karten zu den jeweiligen Quests , Lehrmeistern , kann mich jetzt nicht spontan erinnern schonmal ein so gutes Quest-/Tagebuch gesehen zu haben !

Contra :

- grafisch deutlich veraltet
- Spielwelt relativ klein und überschaubar
- Fraktionen unterscheiden sich kaum voneinander
- Spiel flacht ab dem 3.Akt sehr stark ab
- (Haupt-)Story relativ schwach

Nachdem sich das Thema Gothic nach dem kürzlich erschienenen 4. Teil wohl endgültig erledigt hat , hat PB jetzt das Zepter selbst in der Hand ,
aus Risen 2 das zu machen , was aus Gothic 2 geworden ist : ein absolutes Top-RPG was einem schlaflose Nächte bereitet und was auch noch in 8 Jahren unerreicht
bleibt !!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gothic 2 mit der Grafik von Gothic 3, 6. Oktober 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Risen wird vielerorts als "das beste Gothic aller Zeiten" bezeichnet.
Dieser Beschreibung kann ich insofern zustimmen, als dass Risen wirklich "einfach nur" Gothic 2 mit hübscherer Optik und weniger Bugs ist. Was heißt das aber nun?

Die Spielwelt ist, wie von Piranha Bytes gewohnt, absolut erstklassig und stimmig präsentiert. Als Tüpfelchen auf dem i ergeht es einem wie in jedem Gothic-Spiel auch: Egal, wo man ist, dank der von Hand erstellten Welt ist jeder Ort einzigartig und nach etwas Spielzeit erkennt man sofort, an welchem Ort man sich befindet und wohin man denn nun gehen muss. Das beugt zum Einen planlosem und frustrierendem Herumgeirre durch immergleiche Wälder vor, zum Anderen macht es Risen auch unglaublich atmosphärisch. Die Größe der Spielwelt ist durchaus mit Gothic 2 vergleichbar, vielleicht etwas größer, vielleicht auch nicht. Einer der Hauptmakel an Gothic 3, dass eine zu große Welt mit zu wenig Inhalt versehen wurde, wurde so umgangen. Mir ist die kleine, aber volle und stimmige Spielwelt von Risen allemal lieber.
Für mich etwas enttäuschend: Piranha Bytes hat "leider" Gothic 2 fast 1:1 kopiert. Das Charaktersystem ist nahezu identisch, die Monster und Gegenstände sind böse gesagt dieselben mit anderen Namen und Modellen. Selbst der Aufbau des Spiels ist, soweit ich das bisher beurteilen kann, identisch: Drei Fraktionen, Magier, Ordenskrieger (früher Paladine) und Banditen (früher Söldner) stehen zur Wahl, wobei sich Magier und Ordenskrieger derselben "Partei" zugehörig fühlen, eine Hafenstadt, das Banditenlager und ein "Kloster", die Story... alles klingt insgesamt verdächtig bekannt. Naja...
Ein echter Wehmutstropfen: NPCs verhalten sich ähnlich "lebendig" wie noch zu Zeiten von Gothic 1 und 2. In den guten alten Zeiten war das noch ein Meilenstein, heute wirkt das recht altbacken. Dialoge mit NPCs können mit Marktgrößen wie Mass Effect bei weitem nicht mithalten, auch hier bewegt man sich eher auf dem Niveau von Gothic 2: Für heutige Verhältnisse starr, recht leblos und einfach nicht zeitgemäß.

Wieso trotzdem eine so hohe Bewertung? Ganz einfach: Es ist Gothic 2 in hübscher. Als Fan der ersten beiden Gothic-Spiele bin ich damit immer noch sehr zufrieden. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, von Piranha Bytes mal was neues zu sehen, Gothic 2 ist und bleibt eines der besten RPGs, die ich je gespielt habe, und Risen ist folgerichtig auch immer noch sehr gut. Die Dreistigkeit, mit der da bei sich selbst kopiert wurde, und der Mangel an Neuerungen ist da im Endeffekt nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Spielwelt ist einfach faszinierend. Da macht selbst zielloses Umherstreunen und einfach nur Kucken Spaß. Die Dialoge haben den alten, rauhen Charme nicht verloren und bringen so einige Schmunzler mit sich, der Kampf fordert immer noch taktisches Vorgehen, eine neue Rüstung oder Waffe ist immer noch genau so selten und deshalb erfreulich wie früher. Wer Gothic 1 und 2 mochte, wird Risen lieben. Wer schon den beiden "Vorgängern" nichts abgewinnen konnte, wird Risen umso mehr hassen, denn er wird sich an einigen Relikten umso mehr stören. Von mir gibt's insgesamt 4 Sterne (ein Stern Abzug für den fehlenden Mut zu Neuerungen), aber 5 Sterne Spaßfaktor.

PS zur Technik:
Auf meiner nun fast 3 Jahre alten Kiste (Core 2 Duo E6400, GeForce 8800GTX, 6GB RAM) problemlos spielbar in 1920x1200, alle Details auf hoch, 8x Anisotroper Filter, kein Anti-Aliasing, die hässliche Tiefenunschärfe ist deaktiviert. Wer Gothic 3 spielen konnte, wird auch bei Risen keine Probleme haben, denn ich wage mal zu behaupten, dass der technische Unterbau derselbe ist, bis auf etwas Tuning. Risen läuft bei mir tendenziell besser als Gothic 3.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, Tolle Collectors Edition, 12. März 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Ich habe die Collectors Edition pünktlich zum 1.10.09 bekommen und bin sowohl mit dem Spiel als auch mit dem Inhalt der Collectors Edition sehr zufrieden. Das enthaltene DinA1 Plakat ist hübsch und ziert jetzt meine Zimmerwand, der Soundtrack ist schön anzuhören, das Artbooklet ist zwar etwas klein aber trotzdem hübsch gemacht, das gleiche gilt für die Karte der Insel Faranga.

Das Spiel selbst hat mich von Anfang an gefesselt, auch wenn es zum Ende der 30 Stündigen Spielzeit stark nachlässt. Die Grafik ist hübsch wenn auch nicht überragend und das Spiel läuft flüssig auf mittleren Details auf meinem 20 Monate altem Laptop. Die Nebenquests sind abwechslungsreich, es gibt aber vor allem in der zweiten hälfte zu wenige davon.Die große Stärke von Risen ist aber die atmosphärische, offene Welt die immer wieder zu erkundungen einläd. Die Höhlen sind abwechslungreich und auch in der Oberwelt gibt es viel zu entdecken.

Leider lässt die Story zum Ende hin sehr nach, die Fraktionen unterscheiden sich nicht genug von einander, die Wahl der Fraktion hat fast keinen Einfluss auf die Story. Außerdem fehlt das was mich immer wieder dazu gebracht hat Gothic 1+2 zu spielen: Interessante Charaktäre wie Xardas, Diego, Gorn und Milten und die Freundschaft zu diesen. Außerdem ist die Spielwelt lange nicht so lebendig wie die in Gothic 1+2. Es fehlt an Leben außerhalb der Städte. Aber das ist nörgeln auf hohem Niveau.

Insgessamt gebe ich Risen wegen kleiner Mängel nur 4 Sterne, kann das Spiel aber jedem Rollenspielfan empfehlen.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel für Fans der Gothic Serie ohne technische Mängel, 30. September 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Risen - Collector's Edition (Computerspiel)
Ich habe meine Collector's Edtion heute erhalten und die ersten Stunden Spiel hinter mir. Nun ist es natürlich so, dass ich das Game, welches eine Spielzeit von 40-80 Stunden haben soll, nach nur wenigen Stunden noch nicht wirklich bewerten kann.

Warum ich das gerade im Fall von Risen aber trotzdem tue, liegt an der Skepsis, mit welcher viele potentielle Käufer diesem Spiel auf Grund des Bug-Debakels von Gohic 3 gegenüber treten. Das ist zwar teils unbegründet, weil das Desaster eher der Publisher und nicht PB zu verantworten hatte, aber dennoch verständlich.

Ich möchte meine bisherigen Eindrücke, insbesondere von technischer Seite her, hier mal für alle noch unentschlossenen Käufer kund tun.

Systemkonfiguration:
C2D 6600
4870 1GB
4GB Ram
Vista64

In 1680x1050 bei maximalen Details mit 16af(aa geht nicht) zeigt mir Fraps fast permanent eine Framerate von 40-52 an. Selten fällt diese auch mal runter auf 30. Das merkt man aber nicht und sieht es nur, wenn Fraps an ist. Man hat nie das Gefühl, dass das Game ruckelt oder träge läuft. Das automatische Speichern geht extrem schnell und stört den Spielfluss kaum. Auch die Quicksave Funktion ist extrem schnell.

Das Spiel sieht zudem wirklich gut aus. Zwar gibt es sicher Games mit besseren Engines, aber der Gesamteindruck ist hier stimmig und sehr gut.

Das Game ist bei mir nicht ein einziges mal abgestürzt und lief vom ersten Start weg problemlos und flüssig. Die Berichte in diversen Magazinen, dass das Game wirklich fehlerfrei kommen soll, kann ich somit auch bestätigen. Das einzige Problem was mir bisher aufgefallen ist, ist, dass man die Maus nach jedem Spielstart neu invertieren muss. Zwar wird die Einstellung gespeichert, im Spiel nach dem ersten Start aber trotzdem nicht übernommen. Erst wenn man kurz in die Optionen wechselt, funktioniert es. Ich denke aber, dass das vernachlässigbar ist:)

Zum Spiel selbst kann ich nach den wenigen Stunden nur sagen, dass man schon nach wenigen Minuten dieses typische Gothic-Feeling bekommt. Das beginnt schon beim Intro, wo der Erzähler die Stimme von Xardas hat. Ist man erst mal im Spiel, gibt es kein Halten mehr. Jeder der Gothic kennt, ist sofort mit der ganzen Spielmechanik vertraut.

Ob das alles auf Dauer anhält, vermag ich natürlich noch nicht zu beurteilen, wirklich zweifeln tue ich daran aber auch nicht.
Bisher kann ich nur sagen, dass ich mit Risen genau das Game bekommen habe, welche ich mir gewünscht und erhofft hatte. Das der Spielspaß zudem nicht von irendwelchen Bugs, technischen und/oder Performanceproblemen getrübt wird, macht das Ganze umso schöner
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Risen - Collector's Edition
Risen - Collector's Edition von Koch Media GmbH (Windows Vista / XP)
Gebraucht & neu ab: EUR 17,68
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