Kundenrezensionen


50 Rezensionen
5 Sterne:
 (27)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polarisierend
Gleich nach Erhalt eingelegt und komplett durchgehört. Erste Gedanken: was ist denn das? Oh mein Gott! Wo sind die so geliebten Power-Songs von früher wie "The Cage" ,"My Land" oder "Don't Say A Word" hin? Gut, "Flag In The Ground" natürlich. Aber sonst? (Fast) nichts. Jedoch habe ich getan, was jeder Sonata Arctica-Fan auf jeden Fall immer tun sollte: Den...
Veröffentlicht am 18. April 2010 von Weichenrieder

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten
Das neue Sonata Arctica Album ist anders. Es scheint, als wären die Jungs von Unia einen Schritt zurück zu Reckoning Night gegangen und hätten von dort aus einen neuen Weg der Weiterentwicklung gesucht. Dieser Weg mündete schließlich in einem Album das eine Mischung aus alten Sonata Sachen darstellt, sowie Elemente aus Unia beinhaltet und mit...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von Simon God


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polarisierend, 18. April 2010
Von 
Weichenrieder (heufeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Days of Grays (Audio CD)
Gleich nach Erhalt eingelegt und komplett durchgehört. Erste Gedanken: was ist denn das? Oh mein Gott! Wo sind die so geliebten Power-Songs von früher wie "The Cage" ,"My Land" oder "Don't Say A Word" hin? Gut, "Flag In The Ground" natürlich. Aber sonst? (Fast) nichts. Jedoch habe ich getan, was jeder Sonata Arctica-Fan auf jeden Fall immer tun sollte: Den Songs Zeit geben und öfter hören. Und siehe da, nach ca. 3mal beginnen die ersten Lieder sich festzusetzen (Bsp. "As if the world wasn't ending" oder "Juliet"). Der oft zitierte Lückenschluss zwischen "Reckoning Night" und "Unia" findet meiner Meinung nach kaum statt, stattdessen gehen Sonata Arctica mit diesem Werk neue Wege, weg vom schnellem Rumgekloppe hin zu richtig anspruchsvollerer und vor allem richtig richtig guter Musik. Selbstverständlich galten Sonata nie als Band, die puren Kommerz fabrizieren, was sich mit diesem Album erneut zeigt. Es polarisiert.

Wer sich nicht sicher ist, ob er zugreifen soll, dem ist anzuraten, einige Songs auf diversen Plattformen wie youtube oder der offiziellen myspace-seite anzuhören.
Aber gebt den Liedern wirklich ein paar Durchläufe! Wichtig!
Für die ganz Alteingesessenen Power-Metal-Fans wird diese Platte ebenso wie "Unia" ein Dorn im Auge sein, den restlichen Fans oder allen, die es noch werden wollen, ist "The Days of Grays" wärmstens zu empfehlen.
Stets melodisch, teilweise melancholisch, mit guten Lyrics und live-Qualitäten, wie ich mich bereits selbst überzeugen konnte. Ein weiteres anspruchsvolles Meisterwerk von Mastermind Tony Kakko.

Wer bis hier gelesen und Sonata nicht voreilig abgeschrieben hat, dem möchte ich noch die Version mit der Orchestral-Bonus-CD wärmstens ans Herz legen. 7 Songs mit Orchester vertont, pusten nochmal alle letzten Zweifel ins Nirwana.

letzte Tipps: 1.UNBEDINGT mal live sehen!
2.wenn nicht, auf die nächste Live-DVD im Frühjahr 2011 warten (Aufgenommen am 30.9.2010 in Mailand)

Wer bereit ist, sich auf Neues einzulassen, hat mit "The Days of Grays" eine sehr gute Entscheidung getroffen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stilrichtung? "Hervorragende Musik", 7. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Days of Grays (Audio CD)
Nachdem sich Sonata Arctica als eine der führenden Power Metal Bands der heutigen Zeit etabliert hatten war das letzte Album "Unia" für viele eine Enttäuschung. Ursachenforschung schnell betrieben: Obwohl die Songs "gut" waren, waren sie viel zu komplex. Struktur, die es braucht damit sich ein Song länger hält, war nicht oder kaum vorhanden. Und wenn ein Song nicht anspricht, hilft ihm alle Qualität der Bandmember nicht weiter.

Klar, dass meine Ansprüche an "The Days of Grays" zwar etwas niedriger waren, alles in allem sagt aber der Interpret eigentlich Qualität voraus. Etwas Skeptischer machte da die Aussage von Tony Kakko, dass Sonata inzwischen mehr eine Symphonic Rock Band seien und sich vom Power Metal abgewandt haben. Autsch - Auch wenn die ganzen Musikstile fliessend ineinander übergehen, so sind doch die klassischen Power Metal Songs von Sonata die ich am liebsten mochte, wie wohl auch viele andere.

Das Ergebnis beeindruckt mich allerdings tief. Ganz hat sich Sonata Arctica nicht vom Power Metal abgewandt, auch wenn man donnernde Drums und Gitarrengewitter selten findet. Trotzdem erinnern Songs wie "Flag in the Ground" klar an die Power Metal Band Sonata Arctica. Der Song beeindruckt mit komplexer Struktur, anders als jene auf Unia allerdings mit eingängiger Musik und Lyrics. Der "Chorus" (Please let me know everything's alright...) ist gewaltig.

Auch ein Wolfssong darf natürlich nicht fehlen. Das ist dieses Mal eine sehr melodische Ballade über "The last amazing grays" und handelt von einem alten Wolf, der zu Lebzeiten und nach seinem Ableben gleichermassen über die Jungen wacht, welche das Rudel nun an seiner Statt anführen sollen. Ein wunderschöner Song mit hervorragender Gesangsleistung. Schade, dass Tonys Stimme teilweise künstlich verändert wird, er ist ein hervorragender Sänger.

Aber das kann man genau so auch auf den Rest des Albums übernehmen. Sonata Arctica liefern hier ergreifende, nicht selten mit philosophischen Texten gespickte Songs. Wie Unia sind die Songs auch hier sehr kompliziert zum Teil und daher nicht immer geeignet, gleich beim ersten Hören hängen zu bleiben. Symphonic Rock? Power Metal? Symphonic Metal? Die Stilrichtung ist mir eigentlich egal, wenn die Musik so gut ist wie sie es auf diesem Album ist.

Wo lässt es den fünften Stern liegen? Mir fehlt einfach der eine Song der mir die Frage ob Sonata zu alter Stärke zurückfinden mit einem klaren "JA" beantwortet. Unia ist vorbei, The Days of Grays ist jetzt. Es bleibt fraglich, ob Sonata zurück zum Power Metal findet den ich an Scheiben wie Ecliptica so liebe, aber auch der etwas gemütlichere Stil dieses Albums ist mehr als hörenswert. Ich bin mehr als zufrieden, möglicherweise würde ein nächstes Album mich wieder dazu verleiten, meinen Zustand als "begeistert" zu bezeichnen.

Anspieltipps: The last amazing Grays, Flag in the Ground, Breathing
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, das so nicht zu erwarten war, 12. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Karriere wie im Bilderbuch haben diese Finnen hinter sich. Ein Debüt, das für Furore sorgte und die Band gleich zu den heißesten Anwärtern im Power Metal machte, unzählige Auszeichnungen, wunderbare Live Performances und zu guter letzt eine stete Weiterentwicklung. SONATA ARCTICA können sicher nicht klagen, wenn auch letzteres mit dem zweischneidigen "Unia" einen kleinen Dämpfer bekam. Chef und Fronter Tony Kakko wollte sich in neuen - genauer gesagt - progressiven Gefilden austoben, doch wirkte alles zu verstrickt, undynamisch und unausgegoren, dennoch fand das Album genügend Anklang.

Viele hofften auf eine Rückbesinnung zu alten Melodic Speed Metal Tagen, doch Kakko stellte schon vor längerer Zeit klar, dass er nicht mehr in diese Richtung verfallen möchte, doch den Kurs von "Unia" weiterführen? Dies wäre sicher nicht der richtige Schritt gewesen, darum machen SONATA ARCTICA das, was sie am besten können und perfektionieren dies! Klingt etwas paradox, aber lasst es mich anhand der Songs erklären:

"Everything Fades To Gray" läutet als überlanges Intro das Album wunderschön mit Pianoklängen ein und lässt eine gewisse Spannung entstehen, bevor das Mammutwerk "Deathaura" sich entfalten kann, denn dies muss man dem 8-Minüter schon gönnen. Um den Song komplett erfassen zu können, braucht es etliche Durchläufe, doch diese sind immer wieder aufs Neue wunderschön und packend zugleich. Es gibt hier 2 Neuerungen zu vermelden, denn nach ein paar verträumten Sekunden, setzen düstere Orchestrale Elemente ein und eine Dame beginnt zu singen, übergibt aber nahtlos an Tony, der abwechslungsreich und ausdrucksstärker denn je auf diesem Album singt. Nun beginnt ein filmreiches, abwechslungsreiches Spiel, das ich hier gar nicht komplett erörtern kann. Vielleicht mutig mit diesem Song zu beginnen, aber dennoch ein starker Schritt.

Viele Songs, wie auch "The Last Amazing Grays", das im Mid-Tempo Bereich angesiedelt ist, beweisen, dass Finnlands finest den Stil der letzten Platte nicht vollends abgesetzt haben, diesen aber etwas dezenter und eleganter einsetzen. Als dann "Flag in The Ground" im Up-Tempo (!) beginnt, stehe ich ratlos da und kann gar nicht glauben, was das für ein wahnsinnig starker Song ist und ob Tony nicht doch etwas auf die sichere Karte setzen wollte. Egal, auf jeden Fall war es richtig. Flitzende Gitarrenläufe, dynamisches Drumming und die Keyboard+Melodien, die SONATA ARCTICA so groß gemacht haben, geben sich die Ehre, nicht zu vergessen der geniale Chorus, der durch die Gehirnwindungen rast und sich dort in jeder Ecke festklammert. Doch dann kommt die eher belanglose Ballade "Breathing", die leider so gar nicht mitreißen kann. Mit dem richtig coolen "Zeroes" wird der kleine Ausrutscher gleich wieder vergessen gemacht. Bei "The Dead Skin" benutzt Tony ein paar Effekte, um seine Stimme nach Grammophon klingen zu lassen und baut zusätzlich ein paar Reverbs ein.

Habe ich schon gesagt, dass sie wieder zu ihren alten Melodien zurückgefunden haben? "Juliet" legt die Beweise in bombastischer Form ohne Skrupel auf den Tisch. Abgesehen von dem theaterreifen Ende kann "No Dream Can Heal A Broken Heart" nicht ganz das in fernen Sphären hohe Niveau halten. "As If The World Wasn't Ending" heißt die zweite Ballade, doch mir scheint, in dieser Sparte haben die Finnen ihr Pulver verschossen und "The Truth Is Out There" wirkt recht unscheinbar. Zu guter letzt kann "Every Fades To Gray" mit einer schönen Dramaturgie das Balladentum doch noch retten.

Ich quassel mich hier tot und will eigentlich nur sagen, dass SONATA ARCTICA ein kleines Meisterwerk geschaffen haben und ihr Songwriting perfektionieren konnten, das nun alle Schaffensphasen der Band zu einem Ganzen verschmelzen lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Stärken, neue Bestform, 12. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Days of Grays (Audio CD)
dachten sich die herren um tony kakko wohl,
als sie "the days of grays" schufen.
nach vielen jahren in denen stark mit einflüssen
aus den 70ger jahren gearbeitet wurde, findet
die band sich in einer zweiten "silence" periode wieder.

der sound gleicht dem zweiten longplayer, arbeitet
mit düsteren keyboard-riffs und kühlen chorus-elementen.
schon das cover erinnert an das kultige "silence".

das die band auf jedem album einen hit hat,
sind wir gewohnt, er heisst "flag in the ground"
und war die vorab-single.
stücke im mittleren tempo wie "breathing" oder "juliet"
vermitteln die gleichen emotionen wie "sing in silence" &
und "last drop falls" im jahr 2001.
"the last amazing grays" wirft direkt vom ende
das buch aufs erste kapitel seiner geschichte zurück.
mit all seiner tragik dringt "no dream can heal a broken heart"
in den kopf ein,kricht uns von dort durchs mark

alles in allem ist "the days of grays" in seiner
düsteren schönheit perfekt und meine empfehlung
für viele kalte winternächte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Symbiose des Melodic-Powermetal der Anfangszeit mit den Prog-Ansätzen von "Unia", 25. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Days of Grays (Audio CD)
Nachdem das Vorgängeralbum "Unia" aufgrund seiner Prog-Ansätze nicht so leicht zugänglich war, war die Spannung natürlich groß, in welche Richtung sich die Band weiterentwickeln würde. Bei Ihrem neuesten Werk ist die Band nicht komplett back to the roots gegangen, sondern verknüpfen Ihre Melodic-Metal-Wurzeln auf perfekte Weise mit den progressiven Ansätzen von "Unia".

Der fröhliche, klar strukturierte Hochgeschwindigkeitspowermetal der Anfangszeit kommt in Reinform nur in dem genialen Song "A Flag in the Ground", für mich das absolute Highlight des Albums, vor. "The last Amazing Grays", ein weiteres tolles Highlight, kommt ebenfalls sehr beschwingt, eingängig und klar strukturiert daher.

Im Gegensatz dazu stehen sehr anspruchsvolle Stücke wie das bombastische "Deathaura", "Juliet" und "The Dead Skin", die einen komplexen Aufbau aufweisen und aus dem klassischen Strophe-Refrain-Schema ausbrechen. "Bei The Dead Skin", das größtenteils sehr melodiös klingt, wird im Mittelteil völlig überraschend auch mal die Trash-Keule ausgepackt. Diese zunächst schwer zugänglichen Songs enthalten entfalten ihre wahre Schönheit erst nach mehrmaligem Hören, dann aber umso nachhaltiger. "Zeroes" besitzt zwar einen klaren Aufbau und einen Hammerrefrain, kommt jedoch auch sehr modern und progressiv daher, nichtzuletzt aufgrund des Stilmittels, Tony Kakkos Stimme so zu verfremden, dass Sie grammophonartig klingt.

Auffallend ist, dass es mehrere Tracks gibt, die durch einen nachdenklich melancholischen Charakter geprägt sind, der sich auch in den Texten ausdrückt. Da wäre zunächst die wunderschöne "Breathing", die durch ihre Melancholie stark berührt. "As if the World Wasn't ending" übt insbesondere beim Refrain fast schon hypnotische Wirkung aus. Mit "The Truth is Out There" kommt wieder mehr Schwung in das Album, der Song besticht durch eine geheimnisvolle Atmosphäre, die durch einen perfekt platzierten Saxophon-Einsatzes unterstrichen wird. Das Album endet durch das sehr ruhige, nachdenkliche "Everything fades to Gray", das das wunderschöne Klavier-Thema des Intros wiederaufgreift. Der sehr gelungene Bonustrack "In the Dark" schlägt ebenfalls eher ruhige und melodiöse Richtung ein, trägt jedoch wieder etwas bombastischere Züge.

Produktionstechnisch ist die CD natürlich auf dem neuesten Stand. Der Sound kommt einfach absolut klar und druckvoll rüber.

Fazit: Ich kann die CD jedem Freund des progressiv angehauchten Melodic-Powermetal wärmstens empfehlen. Für Fans der Band ist es ein absoluter Pflichtkauf. Dies gilt auch für diejenigen, die mit "Unia" nicht viel anfangen konnten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Werk!, 19. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Days of Grays (Audio CD)
Ich habe die Limited 180 gramm Vinyl Edition vom dem Album zuhause. Und ich muss sagen das ist ein absolut Geniales Werk von Sonata Arctica, wenn nicht sogar ihr bestes. Auch wenn die Meinungen auseinander gehen bezüglich der Stilrichtung. Aber was mir Persönlich viel wichtiger ist, ist die Tatsache das man merkt das die Jungs voll hinter ihrer Musik stehen. Und was ganz wichtig ist für dieses Album muss man sich Zeit nehmen und es ganz in Ruhe hören, denn es ist wie ein Buch das erzählt werden will. Und mal ganz ehrlich ein Buch liest man auch nicht so nebenbei!

Kurz gesagt Spitze, zugreifen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohin zieht die Karawane diesmal?, 24. September 2009
Das war die Frage, die sich alle Sonata Arctica-Hörer nach der Ankündigung des neuen Albums stellten.
Und tatsächlich war das erste mal Hören von 'The Days Of Grays' wie das
auspacken eines Weihnachtsgeschenks. Man hatte im Vorfeld keine Ahnung was einen erwartet.
Als typisch-finnischer Power-Metal-Act im Stil von Stratovarius gestartet,
entwickelte die Band mit ihrem letzten Album 'Unia' einen völlig eigenen,
unverwechselbaren und erwachsenen Stil. Vorbei schienen die Tage von
eingängigen Melodien und irwitzigen Keyboardsoli. Und auch mit 'The Days
of Grays' ist keine Rückkehr zu diesen Alten Tagen in Sicht. Zumindest fast.
Der Opener 'Deathaura' macht auf einem Schlag die Gemeinsamkeiten und
Unterschiede zum Vorgängeralbum 'Unia' klar. Geblieben sind die
vertrackten Songstrukturen, die aufwändigen Gesangslinien und die häufigen
Tempiwechsel. Neu dazugekommen ist ein aufwändig anmutendes
orchestrales Arangement, welches sich durch das gesamte Album zieht.
Dabei wird allerdings nicht die Bombast-Schiene ala Nightwish gefahren.
Vielmehr wirkt das Orchester als perfektes Gegenstück zu E-Gitarre und Co.
Tony Kakkos Gesang ist wieder einmal über jeden Zweifel erhaben und
schafft es in jedem Song genau die richtige Stimmung zu treffen.
Die Frauenstimme gehört übrigens der Finnischen Pop-Sängerin Johanna
Kurkela, welche sich wunderbar in Sound und Stimmung des Songs einfügt.
Nach dem 8-Minuten Brocken erwartet den Hörer mit 'The Last Amazing
Grays' eine angenehm eingängige Midtempo-Nummer, wie sie in der Form
definitv auch auf einem der früheren Alben Platz gefunden hätte. Der Song
'Breathing' stellt schließlich die erste Ballade des Albums dar, erreicht aber
nicht ganz das Niveau von anderen Sonata Arctica-Baladen wie 'Letter to
Dana' oder 'Last drop falls'.
Mit der Singleauskopplung 'Flag in the Ground' finden Fans der alten Tage jetzt ihr Sahnebonbon.
Mit einem schnellen und eingängigen Keyboardintro werden Erinnerungen an das Debualbum
'Ecliptica' wach, auch wenn die Strophen zunehmend düster gehalten sind.
Mit den Songs 'Zeroes' und 'The Dead Skin' folgen dann wieder zwei
progressiv-sperrigere Werke. Mit'Juliet', welches die Stalker-Handlung der
früheren Alben fortführt und möglicherweise sogar zu einem Ende bringt, folgt
eines der absoluten Highlights der Scheibe. Besonders bei diesem Song wird
deutlich, wie ausgereift und genial das Songwriting von Sonata Arctica schon
immer gewesen ist. Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte, einige
davon, wie z.b. Juliet, verfolgen eine Handlung über mehrere Alben hinweg.
Dabei sind die Bedeutungen stets in gut verständlichen Metaphern gekleidet,
die jeden Hörer belohnen, der sich genauer mit den Lyrics beschäftigt.
Das folgende 'No Dream can heal a broken heart' erfreut dann wieder alle Power-
Metal-Freunde mit einem eingängigen Refrain und angenehmen Tempo.
'As if The world wasn't ending' schraubt die Geschwindigkeit dann noch
weiter nach unten, und erzeugt eine sehr seltsame Atmosphäre. Den
Abschluss bildet die Band mit dem Intro-Track 'Everything Fades to
Gray'...diesmal jedoch mit Gesang und einem epischen Gitarrenfinale.

'The Days of Grays' ist erneut ein einzigartiges und erwachsenes Album
geworden, welches man nie und nimmer hätte vorhersehen können. Im
Gegensatz zum Vorgänger sind wieder wesentlich mehr Trademarks der
alten Tage erkennbar, ohne aber die Komplexität der Neuzeit
zurückzuschrauben. Die progressiveren Songs benötigen weit mehr als nur
einen Hörgang, um die Strukturen komplett zu erfassen. Wer sich auf das
Album einlässt und der Scheibe mehr als nur eine Rotation im Player gönnt,
wird mit einem extrem innovativen und einzigartigen Sound belohnt, den man
bisher von keiner Band gehört hat. Nicht einmal von Sonata Arctica.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 11. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue Sonata Arctica Album ist anders. Es scheint, als wären die Jungs von Unia einen Schritt zurück zu Reckoning Night gegangen und hätten von dort aus einen neuen Weg der Weiterentwicklung gesucht. Dieser Weg mündete schließlich in einem Album das eine Mischung aus alten Sonata Sachen darstellt, sowie Elemente aus Unia beinhaltet und mit einer fetten orchestralen Beilage vermengt wurde.
Was dabei heraus gekommen ist, ist weder Fisch noch Fleisch. Natürlich kann man mir wie bei meinem Unia Veriss einfach unterstellen ich hätte nicht das nötige musikalische Feingefühl um die sog. majestätischen Kompositionen verstehen zu können, aber in meinen Augen sind Songs wie The Dead Skin und Juliet einfach nur unübersichtliche, zusammen gefrickelte Tonfragmente über die man irgendwie einen Text gebastelt hat. Songs die weder Hand noch Fuß haben und einfach nur nerven. Diese beiden Songs hätten auch auf Unia stehen können, den sie sind im gleichen Stil gehalten.
Des weiteren hat The Days of Grays noch die Songs Zeroes (ein Langweiler vor dem Herrn) und Breathing (die Abstand schlechteste Ballade, die Sonata bisher geschrieben haben), ABER dann war es das auch mit den Schattenseiten. Denn The Days of Grays hat auch wieder viel Licht. Flag in the Ground geht stilmäßig wieder in die alte Richtung und kann die volle Punktzahl einheimsen. Andere Songs wie The Last Amazing GRays, As if the World wasnt ending, The Truth is out there, Everythings fades to Gray sind zwar nicht genauso eingängig wie Flag in the Ground, aber sie sind vom Songwriting wieder vernünftige Songs mit tollen Melodien und Wiedererkennungswert.
Selbst der längste Song (Deathaura), der sehr vertrackt ist, kann trotz seiner Uneingängigkeit überzeugen, da gerade wieder auch hier die Melodien und Gesangsharmonieren überzeugen.

Fazit: Das neue Album ist wieder vollkommen anders. Man kann es mögen oder eben nicht mögen. Alle die wie ich von Unia enttäuscht waren, können wieder ein Ohr riskieren. Es geht nicht zu 100% in die alte Richtung, vielleicht auch nicht einmal zu 50%, aber es gibt wieder großartige Songs, mit guten Melodien, Wiedererkennungswert und weniger progressiven Elementen als auf Unia. Mir gefallen bis auf die genannten 4 Songs alle anderen Lieder ausgesprochen gut. Deshalb gibts 3 Sterne.

Kaufempfehlung? Jeder sollte zuerst Probe hören und sich ein eigenes Bild machen. Für einen Blindkauf ist dieses Album definitiv ungeeignet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalisch anspruchsvollstes Album, 28. September 2009
Von 
A. Adam "Lexa" (BW ,Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin Sonata Arctica-Fan der (fast) ersten Stunde.Ich liebe alle Alben der Finnen und freute mich riesig als dieses endlich 2 Jahre nach Unia veröffentlicht wurde.
Als ich es dann in den Player schob war ich enttäuscht.Das war nicht das was ich von den Finnen kannte.Dann aber habe ich es wieder und wieder gehört und jetzt bin ich restlos begeistert!
Ich kann die negativen Kritiken nicht so ganz verstehen.Die Band hat sich musikalisch weiterentwickelt und als Fan sollte man sich darüber freuen.
Meiner Meinung nach ist es das anspuchsvollste Album von Sonata Arctica.
Für alle die auf Mainstream stehen ist die Scheibe nichts,wer aber Lust auf was Neues und Anderes hat,der ist hier absolut richtig!
Also kaufen,einlegen und genießen,denn Mainstream gibts genug im Radio ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Tage der Grauzone..., 6. Oktober 2009
... wäre wohl eine passende freie Übersetzung des Titels.
Denn die fünf Mannen aus Finnland werden wohl ohne Zweifel mit diesem Album ihre Fangemeinde spalten. War bereits bei Unia abzusehen, dass sich Sonata vom geradlinigen Power Metal noch stärker absetzen, bringen sie mit "The Days of Grays" wohl die ultimative Absetzung. Fast vermittelt das Album den Eindruck, als ob Sonata eher ein Musical schreiben wollten, anstatt einfach nur ein Metal Album. Extreme, fast schon übertriebene, Komplexität sehr viele orchestrale Einschübe und Untermalungen, teilweise bilden diese sogar eine tragende Melodie.

Deshalb ist nicht zu vermeiden, dass ihr sechstes Album sehr hohe, fast schon unverschämte Ansprüche an die Hörer stellt. Keine Ohrwürmer, nicht mal der stärker am Mainstream orientierte Titel "Flag in the Ground", keine Mitsing-Melodien (vorrausgesetzt, man verfügt über ähnlich großartige Sangeskünste wie Tony Kakko) und keine richtigen Headbanger. Es ist sehr schwer sich in das Album einzuhören, vor allem bei Titeln wie "Deathaura", oder "Zeroes". Mein erster Eindruck war ein wenig wie der eines Menschen, der zum ersten mal geballt auf die langhaarige, schwarz gekleidete Metal Szene trifft. Oberflächlich eher abweisend, aber mit der Zeit sieht man, dass es etwas Großartiges ist.

Sich in das Album einzuhören ist damit logischerweise sehr schwer und bedarf einiger Zeit, ähnlich erging es mir vor Jahren beim Kauf des letzten Emperor Albums "Prometheus: The Disciplin of Fire & Demise". Es trifft nicht den Massengeschmack und viele werden das Album schnell in die Ecke werfen, weil es doch so anders ist, als Sonata Arctica früher waren und wie ich sie kennengelernt habe. Der typische Heavy mit Aufnäherverziehrter Jeansjacke (auch wenn ich mich hier eines Klischees bediene) wird das Album nicht mögen, dafür werden sich vielleicht viele Dream Theater, oder Opeth Fans zum ersten mal mit dieser Band anfreunden können. Ich, als jemand, für den beide Bands ein Teil des eigenen musikalischen Olymps sind, mag das Album sehr und bin schwer beeindruckt, wie sich die Band gewandelt hat und welchen Anspruch mittlerweile ihre Musik genommen hat, bin mir aber auch der Tatsache bewusst, dass bei weitem nicht alle Sonata Fans meine Meinung teilen werden.

Von mir auf jeden Fall fünf Sterne für großartige Musik und den Mut der Band, solch ein Album zu veröffentlichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Days of Grays
The Days of Grays von Sonata Arctica (Audio CD - 2009)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen