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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 100 % Heavy Metal to the bone!, 9. November 2009
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Carnage Victory (Audio CD)
In der deutschen Metalszene gibt es wohl wenige Bands die so sehr polarisieren wie die Schwaben Sacred Steel. Mit ihrem extrem ausgeprägten True Metal-Gehabe und der gewöhnungsbedürftigen Stimme ihres Frontmanns Gerrit Mutz, die gerne auch mal die eine oder andere Tonhöhe überspringt, stoßen sie nicht überall auf bedingungslose Gegenliebe. Das werden sie auch mit ihrem siebten Streich Carnage victory nicht tun. Denn geändert hat sich nicht allzu viel. Aber man muss sagen, dass ein Sacred Steel-Album selten so geschlossen und gut geklungen hat wie anno 2009.

Hammer of destruction war das Produkt einer rund erneuerten Band, nachdem man kurz zuvor ein paar Wechsel in der Besetzung zu verzeichnen hatte. Musikalisch verabschiedete man sich dort auch ziemlich von den Death Metal-Einflüssen des Vorgängers und setzte wieder voll auf traditionellen Metal irgendwo zwischen Mercyful Fate und Omen. Das gilt auch für das aktuelle Album. Mittlerweile scheint sich die Band gefunden zu haben, denn Carnage victory klingt absolut ausgereift und rund. Bereits der speedige Opener "Charge into overkill" haut voll ins Gebälk. Ebenso die mit starken Riffs versehene Hymne "Don't break the oath". Gesanglich und vom Titel her mit Sicherheit eine Hymne auf King Diamonds großartige (ex-/noch-?)Band. Erst mit dem Titeltrack wird etwas der Fuß vom Gas genommen. Mit seinem melodisch getragenen Refrain ist diese Nummer auch ein schöner Kontrast zum Rest.

Und so geht es weiter durch das Album. Mal schneller wie beim Speed Metal-Kracher "Crossed stained with blood" oder beim bösen "Broken rites" (inkl. Maiden-artigen Riffs und ziemlich plakativem anti-klerikalem Text), erhaben und fast doomig wie bei "Ceremonial magician of the left hand" (Candlemass lassen aus der Ferne grüßen) oder mit einem regelrechten Stampfer namens "Denial of Judas (Heaven betrayed)", der das Headbagerherz höher schlagen lässt. Leider ist die akustische Einlage "Shadows of reprisal" ziemlich verzichtbar und das als rockige Hymne angelegte "Metal underground" relativ blass. Aber dafür holt der garstige Abschluss "By vengeance and hatred we ride", bei dem es noch einmal richtig in die Kauleiste gibt und Death Grunts ausgepackt werden, die Kohlen wieder aus dem Feuer.

Der Gesamteindruck ist ein sehr positiver. Sogar für mich persönlich, obwohl ich mit Sacred Steel bisher noch nie wirklich warm geworden sind. Liegt es vielleicht daran, dass die Band ausgewimpt ist? Nein, keineswegs! Die Schwaben gehen nach wie vor unbeirrt ihren Weg kompromisslos weiter, der Kapellen wie Hammerfall wie lächerliche Disneyfiguren aussehen lässt. Nur klingen die Songs im Verbund dieses Mal einfach stärker. Und auch der Sound (selbst produziert) fetzt mächtig. Selten werden Tradition und Moderne so gut verbunden. Es wäre schön, wenn derartige Alben öfter so klingen würden. Für Fans ist "Carnage victory" natürlich ein absoluter Pflichtkauf. Aber auch wer bisher um Sacred Steel einen Bogen gemacht hat, kann sich dieses Mal vorsichtig annähern, selbst wenn man die charakteristische Stimme von Gerrit Mutz nicht wirklich mag. Die Gitarrenarbeit entschädigt dafür.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teutonische Power, 2. Oktober 2009
Von 
Dibowsky "www.pommesgabel.de" (Blankenfelde bei Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Carnage Victory (Audio CD)
Zugegebenermaßen habe ich die Karriere von Sacred Steel nach dem 97er Debüt Reborn in steel" nicht weiter verfolgt, da die Mucke zwar mehr als amtlich war, mir doch auf die Dauer das Gekeife von Fronter Gerrit Mutz etwas auf die Nüsse ging. Nun liegt mir allerdings ein Album vor welches mich dazu veranlasste, mir den Back-katalog des germanischen True Metal Urgesteins nochmals reinzusaugen. Fazit: Mea culpa, da habe ich doch einiges in den letzten Jahren versäumt.

Carnage victory" nennt sich das nunmehr sechste Album der Mannen aus Süd-deutschland, welches mit einem tollem Coverartwork und einer mehr als fetten Pro-duktion aus dem Hause Music Factory daherkommt und dem Hörer mächtig einen auf den Pelz brennt. Echt, das Teil fetzt völlig und katapultierte mich mit dem Eröff-nungshammer Charge into overkill" in die Mitte der Achtziger. Teutonischer Speed Metal mit Dampframmen Wucht, ein geiler Refrain und zack, ist ein perfekter Einstieg gelungen. Es ist auf jedem der 11 Songs herrlich zu hören, dass die Jungs den Wur-zeln des Metal frönen und unglaublich viel Wert auf Tradition legen. Tolle Chöre, die Texte sitzen, das Versmaß stimmt und der Widererkennungswert ist immens hoch, so macht Metal Spaß. Aber auch die anderen Spielarten des harten Metalls sind den Jungs geläufig, so wird zum Beispiel Ceremonial magician of the left hand path" mächtig gedoomt, auf By vengeance and hatred we ride" grunzt Gerrit auch mal amtlich oder der Zwischenpart namens Shadows of reprisal" brilliert mit einer schö-nen spanischen Gitarre. Der mit Abstand beste Song ist allerdings das direkt daran anschließende Denial of Judas (heaven betrayed)". Ein episches Meisterwerk und in meinen Augen der beste Song, den Sacred Steel bislang in ihrer Karriere aufge-nommen haben.

Carnage victory" ist eine tolle Platte mit unglaublich vielen Facetten und Querver-weisen auf die Geschichte des Heavy Metal und beweist eindrucksvoll, das man heutzutage immer noch gute, handverlesene und vor allem vollkommen authenti-schen Heavy Metal zu hören bekommen kann. Für einen gelinden Lacher sorgten in der Presseinfo dennoch die jeweiligen Tätigkeitsbezeichnungen der einzelnen Mit-glieder: Blasphemic Litanies And Siren Screams, Violent Deathaxe And Shrieks Of Terror, Apocalyptic Bloodaxe Inferno And Acoustic Shreds Of Agony, Brutal Bulldo-zer Bass And Hellthunder und Demonic Crossfire On Steel Coffins. Wer mir von Euch jetzt die jeweilige Zuordnung der Bandmitglieder verrät, den lade ich beim nächsten Festival auf ein Bier ein. Chapeau die Herren, geiles Teil.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100% Metal, 30. Oktober 2009
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Carnage Victory (Audio CD)
Nach dem vor paar Jahren beide Gitarristen aus Motivations-und Zeitgründen die Segel strichen und mit zwei neuen Musikern neues Blut in die traditionelle Metalkapelle Sacred Steel gepumpt wurde, war ihr darauf folgendes Album "Hammer Of Destruction" recht bieder und "oldschool" von der Ausrichtung ausgefallen. Die Offenheit in Richtung Thrash-und Death Metal, was auch den Gesang betraf war verschwunden. Ich persönlich fand dieses Werk nur ganz nett und war vor dem Hören des neuen 2009er Werkes "Carnage Victory" daher recht skeptisch! Doch schon der Opener "Charge Into Overkill" zeigt wie geil die Band ist! Gerrit Mutz singt von hoch bis tief alle Tonlagen und der Sound gezimmert von der Band und Achim Köhler ballert gnadenlos nach vorne. Die Produktion klingt kraftvoll und natürlich. Erinnerungen an Platten wie "Slaughter Prophecy" und "Iron Blessings" werden wach, mit dem Unterschied, dass der Gesang besser sitzt und die Arrangements ebenso. Richtiger Death Metal Gesang ist aber kaum vorhanden, es dominiert eher die normale Singstimme. Die Schwaben wandeln traumwandlerisch zwischen den Extremen des Gesangsstils. Erinnerungen an Cirith Ungol und den unsäglichen Dänenking sind durchaus beabsichtigt. Die Hommage an Mercyful Fate nennt sich dann auch direkt passend "Don't Break The Oath"! Danach kommt mit mit dem Titelsong eine absolut geiles Midtempostück, was gar balladeske, ruhige Parts beherbergt. Abwechslung wird bei diesem Album wirklich groß geschrieben und ich war bei jedem Song "baff" wie klasse das Ergebnis war. Alleine das instrumentale Gitarrenintro bei "Ceremonial Magican Of The Left Hand Path" ist eine Gänsehaut wert. Dazu kommen noch antichristliche Texte und fertig ist eine der besten, klassischen Metalscheiben 2009. Sacred Steel beweisen, dass man nicht altbacken und retro klingen muss um den Geist des ursprünglichen Metals in den Songs zu bewahren. Speed, Thrash und Heavy Metal werden hier vereint.
"Caranage Victory" ist nicht nur was für speckige Kuttenträger, sondern eine Scheibe für alle Metalfans, was besonders am um einige Prozente weniger "nervigen" Gesang liegt!
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Carnage Victory
Carnage Victory von Sacred Steel (Audio CD - 2009)
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