Amazon.de: Kundenrezensionen: Humbug

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen unkommerzieller
Die Arctic Monkeys gehören seit ihrem Debüt Album 2005 zu den besten und beeindruckendsten britischen Bands. Ihre Musik war im Beginn geprägt von der Liebe zum Detail und der Liebe zu unkonventionell-klingender Musik. Diesen Stil haben sich die Monkeys auch auf diesem Album bewahrt-vielleicht sogar mehr als beim Vorgänger-Album.

Schon der Opener "My...
Vor 2 Monaten von S. Parge veröffentlicht

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versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Depri-Monkeys
Wer schwungvolle extravagante Musik im Stile der letzten Alben erwartet, wird hier entäuscht werden!
Der generelle Sound ist noch immer gleich, hört man irgendwo ein paar Takte der Musik wird man sofort sagen, "oh, die Arctic Monkeys", aber dieses Album ist schwermütig und kommt in meinen Ohren sehr deprimierend daher. Es fehlt der Schwung und die Leichtigkeit der...
Vor 1 Monat von Karsten Berlin veröffentlicht

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen unkommerzieller, 23. September 2009
Die Arctic Monkeys gehören seit ihrem Debüt Album 2005 zu den besten und beeindruckendsten britischen Bands. Ihre Musik war im Beginn geprägt von der Liebe zum Detail und der Liebe zu unkonventionell-klingender Musik. Diesen Stil haben sich die Monkeys auch auf diesem Album bewahrt-vielleicht sogar mehr als beim Vorgänger-Album.

Schon der Opener "My Propellar" zeigt die Richtung des Albums an, das durchdachter und ruhiger klingt als die Vorgänger, ohne aber an Qualität zu verlieren. Für mich persönlich am Herausragendsten ist das schon fast funky gehaltene und sehr eigen-produzierte "The Jewellar's Hands"! Das Album wirkt gereifter und hält einige Soundexplosionen bereit.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nach 2 Wochen einfach genial, 21. September 2009
Hier gehen die Meinungen ja wirklich auseinander. Für die einen haben die Monkeys ihr pulver bereits verschossen, die anderen sagen dass sie gerade erst nachladen. ich kann hie rnur für mich sprechen. ich mag bands, wo jedes album etwas völlig neues ist, wo bandy sich selber neu erfinden. arctic monkeys haben das in allen 3 alben jetzt getan, und für mich absolut überzeugend. alex turner ist einer der besten songwriter wie ich finde, das kommt bei dem album besonders zum vorschein. instrumental sind alle perfekt an ihrem instrument aufgehoben, das wusste man auch schon vorher. wie immer tolle drums und bass-lines, dazu gitarren die einiges ausprobieren. im folgenden bewerte ich einfach mal die einzelnen lieder:

1. My Propeller: toller openrer. fängt sehr schön an, geht direkt ins ohr für mich, und zeigt ganz kalr wie es auf dem album zugehen wird. ein wenig melancolisch, geordneter als manche alten songs, und trotzdem wahnsinnig aufregend. 4/5 arctics

2. crying lightning: eingäniges lied, verständlicherweise die auskopplung. aber auf den 2. blick gibt es klar stärkere songs. 3/5 arctics

3. Dangerous Animals: viel experimentiert, keine wirklicher refrain rauszuhören. das ist aber garnicht schlimm, kennt man von den jungs ja auch schon. 3/5 arctics

4. Secret Door: der erster Kracher. ich liebe den Anfang mit de rtypischen Turnerstimme auf ein instrument, und dann die drums die einen wunderschönen leadguitarriff einleiten, dann beginnt die geschichte. gefällt mir sehr gut, lyrics ganz großartig. und der refrain mit gefühlvollen gesang und seichtem instrument, wahnsinn und typisch für das album. klar 5/5 arctics

5. potion approaching: sagt mir nicht so zu. wie viel experimentiert, ein übergangslied. 2/5 arctics

6. Fire and the thud: man hört es sich an, weil einfach wieder diese typische melancolie von alex turner durchkommt, die seine langsamen liueder so toll machen. nicht anspruchsvoll im sound, aber sehr interessant im paket. 4/5 arctics

7. Cornerstone: meiner meinugn nach der nächste kracher. gefällt mir wahnsinnig ugt, ganz tolles liebeslied. "please, can i call you her name?", ein tolles indirektes kompliment an die hauptdarstellerin. ein lied mit toll durchdachtem text, nicht plump sondern um die ecke rum und authentisch. 5/5 Arctics

8. Dance Little Liar: Ich liebe es. diese Lied verkörpert das Album für mich. Der Anfang ist so schön zum zurücklehnnen, einfach dem leichtverzerrten gesang lauschen, jeden einzelnen ton aufsaugen -und es kommen ne menge- und am ende wird nochmal richtig toll gepowert, nochmal spannung erzeugt und in die instrumente geschlagen wie selten auf dem album. 5/5 arctics

9. Pretty Visitors: Für die skeptiker sicherlich das leichteste lied für den übergang von favourit worst nightmare zu humbug. hier sind noch alte sitten zu erkennen. ist zweifellos ein tolles lied, aber man sollte sich auch auf das neue einlassen. 4/5 arctics

10. the jewellers hand: ein absoluter leckerbissen um ende. in diesem lied passiert so viel, dass man es erst beim 5. ode 6. mal hören alles wahrnimmt. viele wechseln, perfekt überbrückt, und es passt auch sehr gut ans albumende. 5/5 arctics

alles in allem ein ganz tolles album dass mich nach 2 wochen hören restlos überzeugt. aleben die längere eingewöhnungszeit brauchen hitnerlassen dafür umso tiefere eindrücke. von mir gibt es keine abschlussnote, nur die kaufempfehlung.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ja, dafür kann es nur 5 Sterne geben!!, 23. September 2009
Das erste Album der Band aus dem Jahr 2006 habe ich in die Kategorie Hype gesteckt und es ohne geringste Beachtung links liegen gelassen.
Auch das zweite Album ging an mir vorbei.
Und selbst nach dem Projekt des Monkey-Frontmanns Turner "The Last Shadow Puppets" ging mir immer noch kein Licht auf. Ich fand es überragend, habe aber einfach keine Verbindungen zu den Arctic Monkey gesehen.
Ich war anscheinend blind & taub.
Doch das ist jetzt vorbei!
Durch eine lose Empfehlung bin ich vor einiger Zeit auf "Humbug" gestoßen (worden) und schon beim ersten Anhören war mir klar, was ich da höre und bisher verpasst habe: Fantastischen Brit-Rock, der in seiner Genialität nicht zu übertreffen ist. Rock von der Insel, der sofort ins Ohr geht, der mal punkig und laut ist, mal sehr lässig und cool und ständig an die 60er und 70er erinnert. Rock, der von Song 1 bis 10 immer wieder Spass macht. Rock, an dem ich mich nicht satt hören kann!
Ich bekomme ein gewaltiges Grinsen im Gesicht, wenn ich nur daran denke, dass ich nun noch die beiden Vorgänger-Alben nachholen darf. Das wird ein Fest! ;-)

Anspeltipps: Pretty Visitors, My Propeller
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Klare Weiterentwicklung!, 29. September 2009
Der hingerotzten Unbekümmertheit ist durchdachte Kontur gefolgt - im vorliegenden Fall kein Nachteil für die Arktischen Affen. Was auf ihrem Debüt noch ungeschliffen und unbekümmert klang, tönt jetzt ausgeklügelt und durchproduziert - ohnne jedoch geziert zu wirken.
Oder anders gesagt: Die AM sind endlich eine tolle Rockband geworden! Schwere Riffs, hämmernde Drums - so muss Rock in den 00's tönen! Die einzelnen Songs öffnen sich nach und nach dem Zuhörer und offenbaren dabei ihre Qualität. Mit gefallen die neuen AM und ich kann nur hoffen, dass sie ihren Weg weiterhin so konsequent weitergehen. Humbug ist ein ermutigendes Zeichen dafür! Wer klugen Rock
jenseits kommerzieller Anbiederung mag ist mit dieser Scheibe gut bedient! Klare Hör- und Kaufempfehlung!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen - Jetzt sind sie erwachsen und eine echte ROCKBAND!! -, 24. August 2009

Ich muss sagen, ich bin begeistert. Die Songs springen einem nicht mehr so entgegen und reißen einen sofort auf die Tanzfläche, sondern überzeugen durch ihre Qualität. Ich finde, es ist ihr bisher bestes Album. Ich sag euch auch warum: Es sind einfach sehr sehr gut geschriebene Songs, jedes Lied für sich ein Hit! "My Propeller" (ich schmelze dahin!), "Crying Lightning" (toller Ohrwurm!) und "Dance Little Liar" (was da alles innerhalb eines Songs passiert!!) sind meine absoluten Favoriten. Ich finde die Weiterentwicklung sehr sinnig und gelungen. Eben keine One-Hit-Album-Band, sondern wirklich talentierte Musiker, die nicht nur auf Nummer sicher gehen und klassische Indie-Disko-Songs schustern, sondern mehr von sich und ihren Songs erwarten. "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not"war sehr jung und ungestüm, "Favourite Worst Nightmare" war recht düster mit einer guten Mischung an Songs und bei "Humbug" kann man praktisch die Wüste raushören, das Schleppen durch den Wüstensand und Fatamorganas inbegriffen :)

Die Last Shadow Puppets hat mich schon umgehauen, die neue Scheibe der Arctic Monkeys gibt mir nun "den Rest". :)
Eine unbedingte Empfehlung für alle, die mehr von einer Band erwarten als die selben Songs immer wieder neu eingespielt. Die bereit sind, sich auf neue Richtungen einzulassen. Ewig Gestrige können draußen bleiben, obwohl Ihnen dann echt was durch die Lappen geht. Vielleicht öffnet das Album dem einen oder anderen Britrockmaniac die Augen und Ohren für Neues?!
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26 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alles andere als Humbug. great!, 21. August 2009
Also,
wie es für amazon.de sehr üblich aber auch gleicher Weise löblich ist,
habe ich heute, wie erwartet das neue Arctic Monkeys Album: Humbug erhalten.

Anfangs war ich sehr skeptisch über die "neue" Musik,
die die Jungs da anstreben.
Mit dieser gewissen Skepsis legte ich also vor gut zwei Stunden die CD ein,
und ließ mich auf die Musik ein.

Direkt nach dem ersten Durchgang wurde mir klar,
dass ich hier ein Meisterwerk in meinen Händen halte.
Die Tracks sind wie immer allesamt sehr anspruchsvoll,
und man kann echt jeden Track hören!
Was ich persönlich wichtig finde...
Klar, dass sich der Stil stark verändert hat,
wobei man das relativieren muss.
Man erkennt immernoch die guten alten Ansätze der Arctic Monkeys
aus früheren Jahren heraus.
Die Musik an sich ist langsamer, aber auch härter geworden.
Manche sagen, die Luft sei raus, bei den Jungs.
Aber ich denke, dass jede Band sich weiterentwickelt,
und seinen Stil verändern muss...
Zu den lyrischen Künsten von Alex Turner
muss ich glaube ich nicht all zu viel sagen.
Die Texte haben mich sehr überzeugt.

Nun noch eine kurze Rezension der Lieder:
Das einzige Lied, was mir eigentlich am Anfang gar nicht gefiel, ist My Propeller.
Aber selbst dieser Song gefällt mir immer besser.
Zu dem Rest kann ich nur sagen: Durchweg 5 Sterne!

Jeder der, so wie ich, auch die 2 vorgänger Alben geliebt hat,
wird auch dieses Album rauf und runter hören.
Es sei denn, man lässt sich nicht auf den neuen Musikstil ein,
den die Arctic Monkeys jetzt an den Tag legen.
Dann sollte man das Album besser nicht kaufen!

Für mich sind das hier durchweg 5 Sterne!
Schlagt zu, die Jungs haben es verdient.

Mfg, xero.0'
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Es dauert..., 29. August 2009
...bis man merkt, dass das Album eigentlich doch ganz gut ist.
Beim ersten Durchhören hab ich gedacht: "Das ist ja alles ein düsterer Matsch, gefällt mir nicht."
Wenn sich die Songs dann aber einzeln vornimmt, merkt man, dass das nicht unbedingt so ist und jeder Song eine ganz eigene Melodie hat, die man aber bei kaum einem auf Anhieb heraushört. Das gelingt einem nur bei "Crying Lightning" und "Pretty Visitors".
Nach mehrmaligem Hören der Platte komm ich zu dem Schluss, dass ich genau die Hälfte der Songs auf meinem mp3-Player spielen werde.

Mein einziger dicker Kritikpunkt ist die Länge des Albums. 10 Songs? Leute, ich bitte euch, das ist schon ein bisschen wenig.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen erwachsen, 24. August 2009
sie sind erwachsen geworden. anders als mit diesem alten klischee kann mans nicht ausdrücken. die songs sind gescheiter, schlauer, die rohe kraft verpufft nicht mehr im raum, sondern ist zielgenau eingesetzt.

dass josh homme von qotsa produziert hat, hört man (zum glück), vor allem der bass knurrt sehr schön stoner-rock-mäßig.

dieses album hat unzählige einflüsse aus der gesamten rockgeschichte, es ist ganz anders als die ersten beiden, aber es ist dennoch vor allem: arctic monkeys. sie klingen, als wären sie endlich bei sich angekommen.

mein tipp: dieses album wird ein kritikerliebling, aber bei vielen fans durchfallen. mir gefällt es sehr, sehr gut. bei den melodien geht noch ein bissl was, aber vier sterne knapp am fünften.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grossartig!!!, 24. August 2009
"Humbug" ist definitiv anders als seine Vorreiter. Die Reife, die die Jungs über die letzten 2 Jahre erlangt haben ist deutlich rauszuhören. Somit klingt die Musik für Erwachsene sehr ansprechend, sowohl als auch für die etwas jüngeren, die nun die Möglichkeit haben mit der Band und ihrem musikalischen Können heranzuwachsen. Lautes, donnerndes Trommeln und komplizierte Melodien reißen einen mit und Sorgen für eine anhaltende Spannung während des Hörens, ähnlich als würde man einen sich einen Kinofilm ansehen. Auch die Lyrics von Alex Turner sind clever wie immer und erzählen die passende Geschichte zur Musik.
Wer sich ein "Favorite Worst Nightmare 2" oder "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" - Klon erhofft hat, wird enttäuscht sein. Die Jungs haben mit diesem Album einen Gang runtergeschaltet, insgesamt ist die Musik langsamer, dafür aber etwas lauter geworden. Allerdings besteht in Anbetracht auf die Tatsache, dass sich die Arctic Monkeys in jeder Hinsicht verbessert haben und erwachsener geworden sind auch kein Bedarf, mit chaotischer Schnelligkeit von ihren Fähigkeiten abzulenken.
Bisherige Lieblinge sind "Cornerstone" Dance Little Liar und "Propeller", sowie die aktuelle Single "Crying Lightning".
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der große Sprung in die bisher unerreichte Ewigkeit, 21. August 2009
"It'll definitely surprise people", sagte Anfang dieser Woche Frontmann, Gitarrist und Sänger Alex Turner im BBC Interview über die neue Platte ' Humbug ' der Arctic Monkeys, und meinte damit im speziellen auch all jene, die das Quartett aus Sheffield seit Ihrem Debüt ' Whatever People Say I Am, That's What I'm Not ' kennen und lieben gelernt haben. Den ersten Eindruck gab es vor sieben Tagen mit der ersten Single ' Crying Lightning ' und dem Beweis: Die Arctic Monkeys sind immer wieder gut für die großen Schlagzeilen. Eine Änderung sollte folgen und tatsächlich entlädt sich der Track beim ersten Durchlauf in ernüchternden Wiederholungen und der Enttäuschung, die packende Atmosphäre eines ' I Bet You Look Good On The Dancefloor ' oder dem stürmischen ' Brainstorm ' weder mühelos zu finden noch in irgendeiner Ecke aufzuspüren. Allerdings wendet sich der Song nach einigen Umdrehungen um die ursprüngliche Achse, Sixties-Psych-Riffs, stampfende Drums und die mitschwingende Melancholie verdrängen die negativen Gedanken und weichen schlussendlich der letzten offenen Frage: Ist es nur eine faule Parodie von Alex Turner über sich selbst, oder die typische nördlich-geartete Pup-Poesie, die sich so mühelos und natürlich anhört, als wäre es eine perfekte Fälschung des Originals?

Ungeachtet solcher Nebensächlichkeiten lassen die vier jungen Männer nichts an Ihren zehn Tracks anbrennen. Als Produzent wurde niemand geringeres als Josh Homme persönlich gewählt und stellt von Anfang an klar: Auf ' Humbug ' wird es dunkel, unberechenbar, die Besessenheit und die Neigung unterstreichen die energiegeladene Atmosphäre in einer schwülen Landschaft der Gemeinsamkeiten zwischen den Arctic Monkeys und Queens Of The Stone Age Frontmann Josh Homme. Es ist der eigentliche Akt und der Ursprung abstrakter Kompositionen, Empfindungen und die symbolträchtige Ingredienz, mit dem jeder Song seine ganz persönliche Barriere austestet. Der Opener ' My Propeller ' beginnt in einer unheilvollen Ruhe, bevor Andy Nicholson das Schlagzeug mächtig durch den pochenden Hintergrund schreiten lässt. In lebendiger Phantasie untermalen die Gitarren eine düstere Ansicht dessen, was uns in den nächsten Minuten noch zu erwarten hat. ' Dangerous Animals ' überzeugt besonders durch die Lyrics "D.A.N.G.ER.OUS! ...so let's make a mess, lionness!" und erinnern bei der Instrumentalisierung an das Stück ' Old Yellow Bricks '. Jedoch in einer neuen Version, die schlampiger und abgehackter um die Ecken knallt als Ihr damaliger Vorgänger.

Nervöse Drums treiben den ruhigen und nachdenklichen Song ' Secret Door ' stetig nach Vorne, sorgen für das nötige Tempo und übergeben an ' Potion Approaching '. Hier beginnt der eigentliche Kampf zwischen Hörer und den Gitarren von Alex Turner und Jamie Cook. Die verschlungenen Pfade führen durch verdichtetes und knorriges Gestrüpp. Es ist die wahre Natur, sie konstituiert durchdringlich neue Sequenzen, lächelt schelmisch über das unbeholfene Stolpern, während Sie einem dabei unaufhörlich neue Prügel zwischen die Füße wirft. Zu entfliehen fällt schwer, die Handlungsstränge weichen jeglicher Analogie und trotzdem: Die unerwartete Rettung folgt in Form der beiden Stücke ' Fire And The Thud ' und ' Dance Little Liar ', die wohlbesonnen in die untergehende Abendsonne schreiten.

Doch so einfach entlassen uns die Arctic Monkeys natürlich nicht aus der Vorstellung und so folgt mit ' Pretty Visitors ' das kaleidoskopische Gefühl in Ihrer einzigartigen Gesamtheit. Melodische Träumereien, donnernde Drums, unermüdliche Gitarren, der Hintergrund zu den beiden Vorgängerwerken und psychedelische Rundum-Wirbel von Josh Homme, der auf ' Dangerous Animals ' den kurzen Öffnungspart übernehmen durfte. Es ist am Ende die heroische Version der Arctic Monkeys mit dem konzentrierten Blick auf die endlosen Weiten der Wüste und der geballten Faust des Triumphes. Das Quartett steht auf dem Zenit Ihrer Karriere, der Mut hat am Ende gesiegt, die jungen Leute werden zu Ihnen aufsehen und lässt damit ' Humbug ' zu Ihrem bisher stärksten Album werden. Und wer weiß, vielleicht auch das Beste für alle Ewigkeit.
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