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4.0 von 5 Sternen Klasse Spiel, cooler Held und super Story zum unschlagbaren Preis.
Im Spiel Alpha Protocol wird ein Passagier Flugzeug abgeschossen der erst kürzlich, in die fiktive Geheimorganisation Alpha Protcol, eingetretene Agent Micheal Thorton soll nun nach Saudi Arabien um den Vorfall zu untersuchen
Während der Mission gerät Thorton in einen Raketenbeschuss, den er überlebt.
Kurz nach diesem Ereignis steht Micheal...
Veröffentlicht am 10. August 2011 von Kunde

versus
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3.0 von 5 Sternen NACH ZÄHEM EINSTIEG EINE SPIELERISCHE OFFENBARUNG MIT SCHLECHTER GRAFIK
Wer nicht die Zeit oder Geduld hat, diese doch recht ausführliche Rezension komplett zu lesen, kann auch gleich unten, unter Gesamt-Fazit weiterlesen.

Habt Ihr alle Euch bekannten Stealth Games wie Metal Gear Solid, Splintercell usw. schon zum x-tem Male durchgespielt, und Euch dürstet nach neuem bzw. altem Konsolenfutter, welches Ihr noch nicht...
Vor 1 Monat von Strikerforce68 veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen NACH ZÄHEM EINSTIEG EINE SPIELERISCHE OFFENBARUNG MIT SCHLECHTER GRAFIK, 26. März 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Wer nicht die Zeit oder Geduld hat, diese doch recht ausführliche Rezension komplett zu lesen, kann auch gleich unten, unter Gesamt-Fazit weiterlesen.

Habt Ihr alle Euch bekannten Stealth Games wie Metal Gear Solid, Splintercell usw. schon zum x-tem Male durchgespielt, und Euch dürstet nach neuem bzw. altem Konsolenfutter, welches Ihr noch nicht kennt, aber auch das schleichen mit in den Mittelpunkt stellt, dann wäre vielleicht Alpha Protocol etwas für Euch. Hier wird Euch Stealth-Action mit einem hohem Rollenspielanteil geboten, wobei Dialoge, die man unter Zeitdruck zu führen hat, die Storyline zum Teil gravierend verändern können.

Dieser Titel hat schon einige Jährchen auf dem Buckel, so das man die Grafik als absolut veraltet, und nicht mehr zeitgemäß einstufen darf. Alles ist eckig und kantig, und die Texturen lassen zu wünschen übrig, wie man auch die Animation des Hauptprotagonisten in Bewegung, als sehr hölzern bezeichnen darf. Auch die meisten FMV-Sequenzen, erinnern leider nicht daran, das dieses Game 2010 herauskam, sondern würde selbst 2 bis 3 Jahre davor den Begriff veraltet noch gerecht werden. Vergleiche zum PS2 wie auch XBOX Niveau, lassen sich hier leider nicht ganz vermeiden. Aber selbst heute noch, macht eine Super-Grafik, noch lange kein gutes Spiel, und insbesondere bei diesem Game sollte man sich von der Spielegrafik nicht abschrecken lassen. Wenn man ersteinmal die ersten 2-3 Stunden hinter sich gebracht hat setzt der Suchtfaktor ein, und solange dauert es leider auch, bis man sich mit dem Hauptprotagonisten identifizieren kann, läßt aber dann die vielfältigen Stärken dieses Games in den Vordergrund treten.

Zu Beginn kann man zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, während man sich danach eine Spielfigur aussuchen darf, wie z.B. Soldat, Agent im Einsatz, Söldner usw. Jede dieser 'Berufsgruppen' hat ihre eigenen Fähigkeiten, wobei man hier auf seine eigene Spielweise achten sollte. Wer also gerne schleicht nimmt beispielsweise den Agenten, während der offensive Actio-Gamer, der es gerne krachen läßt, wohl eher den Soldaten oder Söldner vorziehen sollte. Jede dieser Personen hat ihre eigenen Hintergrundgeschichte, die mehr oder weniger Einfluss auf die Storyline hat. In einem folgendem Menü, können dem Avatar verschiedene Fahigkeiten, wie Tarnung, Pistolen, Technikverständnis usw. mittels zu verteilender Fähigkeitspunkte zugewiesen werden. Man kann mit den voreingestellten Fähigkeiten Vorlieb nehmen, jedoch auch im begrenztem Maße die vorhandenen Fähigkeitspunkte auch verschieben. Erworben werden Fähigkeitspunkte, indem man Rollenspieltypisch, festgelegte Voraussetzungen erfüllt, wie z.B. 50 Feinde lautlos killen, welches einen Schleichbonus einbringt, oder bei geschickt geführten Gesprächen Erfahrungspunkte sammelt.

Nach dem Introfilm, geht es dann auch los. Unser Held erwacht in einem Krankenhaus, und wird im Verlaufe der Geschichte Spielball von Mafiaorganisationen, Geheimdiensten, Islamisten, Triaden usw., wobei er die Rolle des Spielballs natürlich nicht annimmt, sondern sich auf die Suche nach Erklärungen macht, und selbst die Organisationen gegeneinander versucht auszuspielen. Eine große Rolle spielt hier die Kommunikation, welche man desöfteren führen muß, und wobei einem 3 emotionale Antwortoptionen, inform von aggressiv, zurückhaltend, oder professionell zur Verfügung stehen. Hiervon kann man auch gleich nach dem erwachen im Krankenhaus, nachdem man einen PDA gefunden hat, Gebrauch machen. Desweiteren wurde jedoch auch die Möglichkeit ins Game implementiert, mit dem PDA E-Mails zu empfangen, wie auch auf diese zu versenden, und dieses dann nicht mit den 3 emotionalen Antwortoptionen, sondern mit richtigen vorgefassten Texten. Dieses ist im Laufe des Games immer wichtiger, da man sich entscheiden muß, zu wem man einen näheren Kontakt aufbaut, oder zu wem man eher eine professionelle Distanz wahrt, bis hin zur Kontaktablehnung. Im weiteren Verlauf, kann man unter gewissen Voraussetzungen, den drei emotionalen Antwortoptionen, noch eine vierte hinzufügen. Viele dieser Entscheidungen haben für andere KI-Partner, oder auch Gegner gravierende Konsequenzen, welche nicht selten mit dem Tod desjenigen endet. Es lassen sich jedoch auch die Beziehungen zu den einzelnen Kontaktpersonen emotional beeinflussen, so das man sogar erotische Beziehungen eingehen kann Die Sprachausgabe ist englisch, und kann überzeugen. Die Untertitel erscheinen auf deutsch und sind gut lesbar, wie auch übersetzt, gelegentlich jedoch zu schnell im Ablauf, so das es sein kann, das man einen Satzteil verpaßt. Die Antwortoptionen, müssen in einem vorgegebenem Zeitraum erfolgen, da ansonsten die KI entscheidet, und das in den seltensten Fällen zu Eurem Vorteil. Kleine Minispielchen, in Form von Raetseln, wenn man z.B. eine Alarmanlage ausschalten, Computer hacken, oder ein Schloss knacken will bzw. muß, müssen auf Zeit absolviert werden und lockern das Spielgeschehen mit spielerischer Abwechselung auf. Diese sind im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern dieses Spielegenres recht anspruchsvoll geraten, und bringen einen, auch aufgrund des Zeitdrucks, desöfteren ins schwitzen. Bei einem Fehlversuch ein Schloß zu knacken, oder einen PC zu hacken, hat man soviele Wiederholungsversuche zur Verfügung, bis der Erfolg eintritt, oder falls nur ein optionaler Hack, man entnervt aufgibt.

Der Spielebildschirm gibt Auskunft über die Lebensenergie, Munitionsanzahl, wie auch die Richtung und Entfernung des Zieles. Das anvisieren eines Zieles mit der Waffe bedarf einiger Übung, da die Analog-Stick Steuerung sehr sensibel reagiert. Die Empfindlichkeit läßt sich zwar einstellen, dieses brachte in meinem Fall jedoch auch nicht viel. Hier macht nur Übung den Meister. Nahkampfaktionen lassen sich einfach ausführen, indem man den dafür vorgesehenen Button drückt, im späterem Verlauf kann man jedoch auch Kombos erlernen, die Arcadetypisch bewältigt werden können, und somit auch keine große Herausforderung darstellen. Über das Steuerkreuz hat man einen Schnellzugriff zu seinen verschiedenen Waffen, wie auch Fähigkeiten. Heilen kann man sich an dafür vorgesehenen, lokal festgelegten Medizinschränken. Die Deckungsfunktion ist mit der von Splintercell vergleichbar, allerdings mit Einschränkungen.

Das Spielemenü gibt Auskunft über das vorhandene Inventar, wobei man hier seine Waffen, wie auch Rüstung ausbauen kann. Eine Informatiosspalte, die einem die Karte mit dem eigenem Standpunkt anzeigt, wie auch über die verschiedenen Einsatzziele aufklärt. Über die Einsatzakte, erhält man Verhaltenstipps, wie auch die Übersicht der bisher vorhandenen Fähigkeiten. Dort lassen sich im späteren Verlauf auch die erworbenen Fähigkeitspunkte verteilen, worauf man immer auf seine Spielweise eingehen sollte. So ist für den verdeckten Geheimermittler, die Fähigkeit ein Sturmgewehr zu benutzen eher kontraproduktiv. Alle Informationen, die man erhält, sind sehr ausführlich, und äußerst umfangreich, und lassen somit kaum Fragen offen. Angefangen bei den Waffenerweiterungen, bis hin zu den storyrelevanten Spieleelementen, wie Aufträge, Konversationen, Hinweise usw..

Die Locations sind abwechslungsreich, und lassen eine Vielzahl an Infiltrationsmöglichkeiten zu. Auch die Story, mit ihren überraschenden Wendungen, wie der Möglichkeit bei Konversationen, unter drei verschiedenen Antwortoptionen zu wählen, und somit den Geschichtsverlauf zu verändern, sind in dem ganzen Spieleangebot, welches sich heute fast nur noch auf Mainstream-Ballerei erschöpft, selten. Bemängeln muß man die doch recht durchwachsene Gegner-KI, wie auch das sich Türen nicht mehr verschliessen lassen, nachdem man sie mit Mühe geknackt hat, um sich somit zumindest einen Zeitvorteil, oder zwischen sich und den Gegnern eine Barierre zu verschaffen. Leider wurde auch die Möglichkeit vertan, Lichtquellen durch einen gezielten Schuß auszuschalten. Das Alarmsystem mit Kameras usw. hingegen überzeugt, und läßt sich, wie schon erwähnt, bei versehentlichem auslösen, durch ein nicht unbedingt anspruchsloses Minispielchen, wieder ausschalten.

Die hölzerne Bewegungsanimation des Hauptprotagonisten, wird leider steuerungstechnisch noch dadurch eingeschränkt, indem man nur an bestimmten, dafür vorgesehenen Stellen klettern, oder springen kann. Die Standardgegner sind leider nicht sehr abwechslungsreich, was dann die Zwischen- und Endgegner zwar wieder auszugleichen versuchen, dieses gelingt jedoch nur bedingt. Die Kämpfe gegen diese Gegner erweisen sich gelegentlich nicht als Abwechslung, sondern als nervig, da einige von diesen nur nach dem Prinzip 'Trial and Error' zu besiegen sind, andere hingegen kann man mit einfachsten Mitteln platt machen. Wer hier bei der Zwischen- und Endgegnerauswahl gewisse Paralellen zu Metal Gear Solid sieht, wird nicht getäuscht. Jedoch im Gegensatz zu MGS sehr viel schwächer inszeniert, wie sich auch meist kein strategisches Bekämpfungsmuster ermitteln läßt.

Die Zwischenfilmsequenzen, sind im Gegensatz zur grafisch schwachen Spielekulisse jedoch einigermaßen gelungen, insbesondere die Mimiken der Gesichter, z.B. bei einer Konversation, können überzeugen. Auch die Soundkulisse der Umgebung geht in Ordnung, während die Akkustik der Waffen eher unterdurchschnittlich ausfällt. Die dezente Musikuntermalung, die sich nur zu den passenden Situationen hervorhebt, ist in einigen Fällen angenehm, aber ansonsten doch recht unspektakulär.

Die Möglichkeit verschiedener Hauptquartiere, die einem im späterem Verlauf selber die Entscheidungsfreiheit der Missionsanwahl zu treffen geben, wie auch die Möglichkeit sich Informationen über eine jeweilige Mission zu kaufen, aber eben auch die Freiheit die Story durch seine Handlungen/Entscheidungen wirklich zu beeinflussen, wie auch die vielfältigen Stealth-Gameplay Elemente, und die Möglichkeit den Protagonisten auf seine eigenen spielespezifischen Fähigkeiten auszubauen, lassen eine Vielfalt von nichtlinearen Gameplay-, wie auch Storyabläufen zu. Sollte es einmal vorkommen, das man die Fähigkeitspunkte verkehrt verteilt hat, und diese einem dann nicht in seiner individuellen Spielweise weiterhelfen, so kann man im späterem Verlaufe des Games diese umverteilen, und diese so korrektiv seinen eigenen Bedürfnissen wieder anpassen. Auch die Entscheidungsfreiheiten, die man mit der E-Mail Funktion seines PDA`s hat, läßt einem jede Menge Freiheit. Wem lasse ich welche Information zukommen. Einer gewissen reizenden Frau, mit der man eine erotische Beziehung eingehen will, dem Waffenhändler, um an adäquates Offensiv-Material zu kommen, oder an denjenigen der das meiste Geld zahlt, welches man dann in wünschenswertes, wie z.B. eine Karte, Waffenupgrades, aber auch in subtile Sachen, wie die Versetzung von Drogen mit Gift, oder Söldner, die einem bei einem offensiven Unterfangen unterstützen, umsetzen kann.

Gesamtfazit:

Die Spielegrafik läßt einen teilweise schaudern. Sterile Umgebungen, Kantenflimmern, matschige Texturen, wie die hölzerne Animation des Hauptprotagonisten, lassen Grafikfetischisten für die jeder Pixel zählt, wohl die Zähne ausfallen. Die Locations sind zwar abwechlungsreich, reißt aber optisch trotzdem nichts mehr raus, zumal man auch mit gelegentlichen Bugs, wie Tearings, Clippings und Popups negativ überrascht wird. Wäre dieses jedoch das einzige Bewertungskriterium, hätte ich mir die Mühe des schreibens dieser Rezension erspart. Die Zwischenfilme sind Mittelmaß, wobei die gelungene Gesichtsanimation sehr gelungen ist (jedoch nicht vergleichbar mit einem Titel wie 'Beyond two Souls'). Auch die Soundkulisse gehört nicht zu den Stärken, und darf man als durchwachsen, wie auch die dezente Elektro-Musikuntermalung, bezeichnen.

Da dieses Game jedoch in fast allen anderen Bewertungskriterien punkten kann, und es Stealth-Titel ja leider nicht wie Sand am Meer gibt, ganz im Gegensatz zu den Mainstream-Egoshootern, die mit ihrer immer gleichen, stupiden Spielweise/mechanik, bei einigen Triple-A Titeln schon in die 8-te Runde gehen, ist dieses Game trotz der Grafik ein Licht am Horizont, welches sich durch seinen nicht zu unterschätzenden Rollenspielanteil, einen würdigen Platz in der Videogame-Geschichte verdient hat. Obsidian ist hier neue, innovative Wege gegangen, die in Einzelheiten nicht perfekt ist, jedoch insgesamt ein stimmiges Spieleerlebnis abgibt.

Die Möglichkeit mit Konversationen die Story, wie aber auch den Gesprächspartner emotional zu beeinflussen, wie auch die äußerst vielfältige Fähigkeitenauswahl, die Rollenspieltypisch durch errungene Erfolge, Fähigkeitspunkte freischaltet, von der temporären Unsichtbarkeit für Stealthgamer, bis hin zum perfektem Umgang mit Feuerwaffen für den Actiongamer, mit der man im Laufe des Games seinen Protagonisten nach seinen Vorlieben anpassen kann, wie die fast unendliche Auswahl an Waffen/Waffenerweiterungen, aber auch die Möglichkeit des Kaufs von subtilen Ablenkungsobjekten/-subjekten, lassen eine schier endlose Vielfalt von Spielweisen, und Storyabläufen zu.

Steuerungstechnisch nicht perfekt, aber denoch nach einiger Zeit gut zu handhaben. Die Gegner-KI ist durchwachsen, und die Zwischen- und Endgegner leider nicht berechenbar. Einige sind schon fast kämpflos zu besiegen, andere lassen die Lebensleiste nur in Zeitlupe schrumpfen, und können nur nach dem Prinzip 'Trial ans Error' besiegt werden.

Die Story ist komplex, wie auch variantenreich, und weiß mit einigen Wendungen zu überraschen. Die Identifikation mit dem Helden erfolgt erst nach einiger Zeit, wie man sich für das gesamte Spiel, ein wenig Zeit nehmen sollte, um in den Plot hineinzufinden, da sich der Anfang doch als zäh erweist. Das Sahnehäubchen des ganzen Games sind dann noch die vielfältig und abwechslungsreichen Minispielchen, welche einen Schlösser knacken, Computer hacken, Alarmanlagen ausschalten usw. lassen.

Jeder Gamer, für den Grafik nicht alles ist, der aber eine abwechslungsreiche Story, Rollenspielelemente, wie auch gerne im Gameplay die Entscheidungsfreiheit über seine Vorgehensweise, ob als Stealth- oder Actiongamer, haben möchte, sollte auf dieses Game einen Blick werfen. Grafikfetischisten, wie auch reine Ego-Shooteranhänger sollten hier jedoch die Finger von lassen. Für Gamesammler ein 'Musthave', da dieses Game einzigartig ist, und sich schwer ein Verleich zu einem ähnlich gelagertem Titel machen läßt

Für den jetzigen Preis, vom Preis/Leistungsverhältnis her, unschlagbar. Sehr viele Sunden Spielspaß, für wenig Geld. Schade, das dieser Titel nur den wenigsten bekannt ist, und somit seit langer Zeit ein Nischendasein im Schatten der ganzen Triple-A Mainstream Titel fristen mußte. Unberechtigt.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hält nicht, was es verspricht., 1. Januar 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
ALPHA PROTOCOL verspricht auf den ersten Blick ein einmaliges Spiel zu werden: Ein Agenten-Rollenspiel, mit viel Entscheidungsfreiheit... das hat es noch nie gegeben.
Leider entpuppt sich das Versprechen nur als heiße Luft.

Plot:
"Islamistische Terroristen der fiktiven Terrororganisation Al-Samad zerstören mit Hilfe von Lenkraketen ein Passagierflugzeug. Der ebenfalls fiktive amerikanische Geheimdienst Alpha Protocol schickt daher seinen neuen Agenten Michael Thorton nach Saudi-Arabien, um die Hintermänner des Anschlags zu eliminieren oder zu verhaften. Als offiziell nicht existente Organisation kann Alpha Protocol nach eigenen Gutdünken agieren. Da der Dienst ohne das Wissen der demokratischen Institutionen arbeitet und keine Verbindungen zur Regierung bestehen, sind die Agenten jedoch vollständig auf sich allein gestellt und können bei Fehlschlägen nicht auf Unterstützung von offizieller Seite hoffen." [wikipedia.de]

Der Spieler schlüpft in die Rolle eben jenes Agenten. Das Tutorial verspricht einen RPG Leckerbissen. Der Charakter kann komplett nach eigenen Vorstellungen gebastelt werden. RPG typisch vergibt der Spieler Talentpunkte, unter anderem für Optionen wie Redegewandtheit, heimliches Vorgehen und Geschick.
Die Ernüchterung kommt sobald es dann losgeht. Im Grunde laufen alle Missionen nach dem gleichen Prinzip ab: Sich durch die Level durchballern. Erschwert wird das Passieren der einzelnen Abschnitte durch eine miserable Zielführung und eine wirklich alptraumhafte Steuerung des Protagonisten. Die viel beworbenen RPG Elemente haben keine Relevanz für das Spiel. Ganz gleich für welchen Dialogstil Sie sich entscheiden. Geschossen wird am Ende immer. Die Missionen sind dabei extrem eintönig, die Locations sehr klein. Wie in einem Tunnel bewegen Sie ihren Spielcharakter von Punkt A nach Punkt B. Das wird schnell langweilig.

Auch die Grafik ist deutlich angestaubt und kann in keiner Weise mit den TOP Titeln (auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) mithalten. Die Animationen der Charaktere wirken hölzern und unausgegoren.

Schade um die verpasste Chance. Die Previews ließen auf ein außergewöhnliches Game hoffen, dass eine einmalige Symbiose aus RPG und Agentenspiel deuten ließ. Herausgekommen ist ein zweiklassiger 3rd Personshooter, der weder grafisch, noch spielerisch zu überzeugen weiß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Spiel, cooler Held und super Story zum unschlagbaren Preis., 10. August 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Im Spiel Alpha Protocol wird ein Passagier Flugzeug abgeschossen der erst kürzlich, in die fiktive Geheimorganisation Alpha Protcol, eingetretene Agent Micheal Thorton soll nun nach Saudi Arabien um den Vorfall zu untersuchen
Während der Mission gerät Thorton in einen Raketenbeschuss, den er überlebt.
Kurz nach diesem Ereignis steht Micheal Thorton auf den Most Wanted Listen internationaler Geheimdienste.
Nun muss Thorton es schaffen alleine, mit einer Handvoll Verbündeter die Verschwörung aufzudecken.
Dabei führt einem das Spiel an die verschiedensten Länder Taiwan, Russland, Italien und eben Saudi Arabien.
Die Grafik ist meiner Meinung nach nicht mehr aktuell sie wirkt ganz einfach veraltet.
Das ist meiner Meinung nach der einzige Nachteil, denn die Story ist super Aufgebaut, denn welchen Verbündeten man hat oder eben nicht hat, entscheidet man selber indem man in den Unterhaltungen, die man zur Genüge hat, z.B nett oder sarkastisch antwortet.
Und so schreibt man die Geschichte quasi selber, die Story an sich bleibt das selbe, aber wie einem das Gegenüber wahrnimmt ändert sich mit den Unterhaltungen so kann es soweit kommen, dass man, wenn man es richtig anstellt, die Wahl zwischen mehreren Handlern hat (Handler geben einem Hinweise, helfen einem und stärken die physischen Skills während der Mission).
Außerdem hat man, wie es sich für ein RPG gehört, wie oben genannten Skills, die man mit fortlaufender Geschichte auf skillt.
So kann man zum Beispiel entscheiden, ob der Held eher auf Nahkampf, Sturmgewehr, Tarnung, Technikverständnis und so weiter spezialisiert ist.
Das hilft einem z.B. Gegner aus der Entfernung, offen, oder aus dem Verborgenen auszuschalten, man kann aber die Skills auch benutzen um auf Tresore oder Computer Zugriff zu erhalten um an Geld oder Informationen zu gelangen.
Das Geld kann man, dann auch benutzen um sich neue Ausrüstung und Waffen zu beschaffen.
Die Ausrüstung und Waffen kann man selbst mit Hilfsgegenständen weiter verbessern.
Die Musik des Spiels ist gut und sorgt für eine gute Spielatmosphäre die dafür sorgt, dass das Spiel, bis zum spektakulären Ende, spannend bleibt.
Was mich, dann am Ende aber dann noch ein bisschen enttäuscht hat war, dass man nach dem Spielende nicht, mit den alten Skills und der alten Ausrüstung das Spiel noch einmal von vorne beginnen kann.
Das alles macht das Spiel mit, seiner dichten Atmosphäre, den toll gezeichneten Charakteren und der Möglichkeit die Geschichte in einem gewissen Maß mit zu schreiben, zu einem recht guten Spiel, und das zu einem wirklich (mittlerweile) unschlagbaren Preis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die kleinen Dinge zählen....., 21. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Ich hab mich für Alpha Protocol entschieden, weil ich lange kein Spionage-Agenten Game mehr gezockt hab. Und "AP" klang für mich wie ein überzeugendes Game dieser Art. Und tatsächlich ist "AP" durch und durch ein Spionage Game.

Man muss sabotieren, hacken, infiltrieren, rumballern, die Personen im Gesprächen manipulieren und aus ihnen Infos heauslocken, Infos sammeln indem man TV kuckt, oder E-Mails abruft, Infos auf den Schwarzmarkt kauft. Sein Inventar muss man vorbereiten. Das ist ja noch in Ordnung. Aber i-wie kommt mir alles so viel auf einmal vor. Viele kleine Dinge auf einmal. Aber vielleicht wollten die Spielmacher dafür sorgen, dass das Game authentisch ist, zeigen was Agenten alles so können müssen. Deshalb erlaube ich mir nicht diesen Punkt zu kritisieren, aber dennoch zu erwähnen dass es mich ein bisschen nervt.

Was ich aber kritisiere sind die Unterhaltungen die der Agent mit Personen führt(für die man ne Menge Sitzfleisch braucht):
1. Es gibt deutsch. Untertitel; die laufen aber so dermaßen schnell über den Bildschirm, dass man manchmal gar nicht mitkommt.
2. Man kann dem Gesprächspartnern (4) verschiedene Antworten geben (die den Verlauf der Handlung beeinflussen bzw. deine Beziehung zu deinem Gesprächspartner), man muss sich aber schon entscheiden bevor dein Gegenüber sein Satz zu Ende gesprochen hat. Das heißt, du muss lesen was er sagt und gleichzeitig überlegen, wie du antwortest. Es ist zwar nicht sehr anstrengend, aber trotzdem lästig.

Aber eigentlich , ist es meistens so, dass wenn man einen guten Verhältnis zum Gegenüber aufbauen will, versucht man dessen Charakter einzuschätzen.
Dein Boss ist z.B. sehr patriotisch und er fragt dich warum du Agent sein willst, dann atw. du: "für dein Land oder aus Pflichtgefühl". Oder i-wie sowas. Da muss man nicht alles von dem Gerede mitbekommen. So hab ich das bis jetzt immer gemacht. Trotzdem hätte ich es gerne gehabt, wenn die Entscheidung zu antworten, erst nachdem dein Gegenüber zu Ende gesprochen hat.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Alarmsysteme in Missionen. Alarme gehen los, wenn man erwischt wird von Kameras oder Gegnern(die übrigens ein verdammt empfindliches Gehör haben) oder wenn man es nicht rechtzeitig schafft, Computersystem zu hacken etc. Jedenfalls....hat man die Möglichkeit den Alarm auszuschalten, indem man sich in so einem Alarmgerät reinhackt. Oft ist das aber so, dass diese Geräte i-wo weitweg stehen, so dass man erst mal rumlaufen muss und suchen muss. Und wenn man Pech hat kommen ein Haufen Wachen und wollen dir an den Kragen, weil sie ja wissen das du bist, weil der Alarm immer noch an ist. Manchmal bist du auch gezwungen, die Mission zu beenden auch wenn der Alarm immer noch an ist. Das macht einem verdammt schwer, eine Mission "lautlos" abzuschließen. Echt blöd.....

2 weitere Kritikpunkte:

1.Informationen oder Geld, die man so in Missionen findet, sind viel zu leicht zu übersehen, weil sie oft in dunklen Ecken rumliegen. Zum Glück bin ich jmd. der in einem Level oder Raum jeden Winkel durchsucht.

2. Wenn man mit einer Pistole oder Schrotflinte einem Gegner einen Headshot verpasst, vor allem Gegner ohne Helme, dann müsste der eigentlich sehr tot sein. Aber dem ist nicht so. Wenn man jmd. in den Kopf schießt, dann muss man 1-2 weitere Male schießen bis er tot ist, bei einer Pistole noch öfter.

Trotzdem hat das Game auch gute Seiten:
-Wie sich die Mimik der der Gesprächspartner in Unterhaltungen verändern,
kann mann hervorragend sehen. Wenn deine Antwort ihnen nicht gefallen, kucken sie dann ziemlich böse. Das hilft bei der Entscheidung, wie du das nächste mal antwortest.
-Man hat mehrere Missionen zur Auswahl.
-Man kann viele Waffen und Gadgets kaufen, die man auch modifizieren kann. So muss man überlegen, welche Sachen
am besten geeignet sind.
-Man kann Infos oder Unterstützung für Missionen für Geld anfordern.

So dass war's...Trotz der vielen kleinen und weniger kleinen Kritikpunkte, ist Alpha Protocol ein anständiges, authentisches und überzeugendes Spionage Game, der sein Gewicht vielmehr auf Stealth, Informationen sammeln und anwenden von High-Tech Gadgets verlagert hat, als auf stumpfe Ballerei.

Wer Geduld, eine Vorliebe für Informationssuche und unzählige verzwickte Unterhaltungen und Verhöre hat, dann ist Alpha Protocol eine gute Wahl.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Handlungsfreiheit gefällig?, 24. Dezember 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Lohnt es sich, dieses Spiel zu kaufen? In meinen Augen: ja.

Alpha Protocol ist ein wirklich gelungenes Action-RPG, das einen hohen Grad an Handlungsfreiheit erlaubt. Teilweise fühlt man sich tatsächlich so, als ob man die Spielwelt selbst beeinflussen könnte. Meistens entscheidet man sich in Konversationen und in die Handlung vorantreibenden Zwischensequenzen zwischen drei Vorgehensweisen: Aggressiv, schmeichelnd und professionell. In den Missionen, deren Reihenfolge dem Spieler überlassen ist und die auch nicht alle abgearbeitet werden müssen und je nach Entscheidung teilweise gar nicht erst wählbar sind, kann man sich zwischen Stealth, Run&Gun oder einer Mischung daraus entscheiden.

Die Handlung ist spannend erzählt, die Charaktere glaubhaft (wenn auch etwas stereotyp) und das Agentensetting ist für ein RPG nicht ganz so ausgelutscht wie das übliche Mittelalter-Rumgehacke. Am ehesten hat mich Alpha Protocol an Deus Ex erinnert und wer dieses Spiel gemocht hat, wird an Alpha Protocol sicher auch gefallen finden.

Das Spiel hat leider einige grobe Schnitzer, die auffallen, jedoch nicht unbedingt das Spielerlebnis zerstören müssen. Die Grafik ist etwas altbacken. Die Modelle sind polygonarm, die Texturen sind verwaschen und erscheinen oft erst nach einigen Sekunden in voller Auflösung. Die Lichteffekte und das Postprocessing (Tiefenunschärfe, etc.) sehen dagegen recht passabel aus. Die Qualität schwankt etwas, insgesamt wirkt die Präsentation teilweise inkonsistent. Irgendwie bekommt Obsidian es nicht hin, einen bestimmten Level an Qualität konstant über die gesamte Distanz durchzuhalten - Erinnerungen werden hier an NWN2 und KOTOR2 wach.

Leider gibt es auch spielerisch Schwachpunkte: die KI ist ebenfalls etwas "inkonsistent". Manchmal stehen die Gegner dumm in der Gegend rum oder laufen direkt ins Sperrfeuer des Protagonisten. Die Stealth-Mechanik funktioniert leider auch nicht immer perfekt. Ab und zu kommt es vor, dass man sich nicht erklären kann, warum nun plötzlich alle Gegner wissen, wo man sich befindet und man binnen weniger Sekunden umstellt ist. Im nächsten Moment kann man zwei Feinde nacheinander lautlos ausschalten, obwohl sie sich gegenseitig anschauen und eigentlich mitbekommen müssten, dass ihr Gegenüber gerade in den Schwitzkasten genommen wird. Das Checkpunkt-System ist ebenfalls manchmal nervig, doch im Großen und Ganzen recht gut gelungen.

Alpha Protocol ist definitiv ein Spiel für Liebhaber einer gut erzählten Story und eines gewissen Open-World-Charmes. Technikfetischisten werden dagegen kaum auf ihre Kosten kommen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genaues Zielen dauert zu lange, 11. November 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Hallo an alle Fans von Spionage-Games

ALPHA PROTOCOL hat sicherlich einige gute Ideen, auf die ich nicht genauer eingehen möchte, da die positiven Aspekte von Games ja schließlich schon allein von den Herstellern genügend hervorgehoben werden.

Das Spiel ist jedem zu empfehlen, der auf komplexe Handlungen abfährt.
OK, es is kein Ballergame (würde mir auch nicht abgehen), aber es kommt eben auch zu Schussgefechten - UND GENAU DORT LIEGT DER KRITIKPUNKT :

Das Zielen dauert einfach viel zu lange ! Egal, welche Waffe verwand wird, es genügt nicht einfach auf den Kopf zu zielen und somit einen "Kritischen Treffer" zu landen. Der Kopf muss hierzu (bspw. mit dem Sturmgewehr) 4Sekunden (!!!) anvisiert werden. Im normalen Spielverlauf ist das zwar auch nervig, aber möglich, weil ihr genug Zeit habt und sich die Wachen häufig nicht bewegen, oder eben einfach immer gleiche Routen laufen.

In Schießereien bewegen sich eure Ziele natürlich, also müsst ihr euch beim Anvisieren mitbewegen. Das führt dann wieder zu einem "ungenauen Fadenkreuz", sodass es noch länger dauert, bis ihr den tödlichen Schuss, oder mindestens nen Treffer landen könnt. Die Gegner treffen euch selbstverständlich sogar aus dem Lauf !

Nicht falsch verstehen:
1. Ich mag realistische Spiele und weiß aus Erfahrung, dass ein genaues Zielen etwas Zeit braucht - daher bin ich auch aus Realismusgründen dagegen, dass bei den neuen "Resident Evil - Teilen" Schüsse (zumindest genaue) aus dem Lauf möglich sind-es wurde ja bei RE oft kritisiert, dass man stehen bleiben muss, um zu zielen.

2. Ich habe das Spiel durchgespielt, zumindest auf "NORMAL" ist das ganze noch einigermaßen zu ertragen aber bei "SCHWER" hört der Spaß dann auf:

A C H T U N G : SPOILER !!!

In der Mission, in der ihr Surkov in der Botschaft besucht kommt es am Ende zu einem Gefecht.
Surkov ist mit einer Pistole bewaffnet (HUI !!) und hat einen (ganzen) Bodyguard dabei (auch mit Pistole). Angegriffen werden die beiden von ca. 10 - 15 VCI-Terroristen / G22-Einheiten.
Ihr müsst nun versuchen, Surkov zu retten, indem ihr die beiden unterstützt (bzw. Surkov, weil der andere Waschlappen nach ca. 10-20 Sek. den Geist aufgibt).
Selbst wenn es euch gelingt, selbst gegen diese Truppe zu überleben, dann ist da ja noch Surkov, der nicht etwa in Deckung geht, sondern wie der unbesiegbare Terminator auf dem Schlachtfeld rumläuft - wohl gemerkt mit einer Pistole bewaffnet - allein (mit euch) gegen 15 Mann mit MGs oder Shotguns bewaffnet.
Hab die Stelle bestimmt schon 20 mal versucht und entweder bin ich selbst gestorben, oder (wenn es gerade gut lief)dieser andere Esel hat sich abknallen lassen.

Wenn man "nur genau" zielen müsste, wäre das kein Problem, aber selbst wenn die Gegner sich nicht bewegen WÜRDEN, bräuchte man allein 1 Minute zum zielen.

Ihr könnt euch zwar Upgrades besorgen, mithilfe derer die Zeit zum Zielen sinkt, aber trotzdem nervt das.
Vor allem, wenn ein Gegner direkt vor euch steht und es in der Realität UNMÖGLICH wäre vorbeizuschießen.

Manche Spiele wollen eben so realistisch sein, dass es wieder unrealistisch ist
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I am a Spy, 31. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Gut das man ja eine eigene Meinung hat!

Von der US/UK Presse geradezu zerissen wurde Obsidians neues Agenten RPG.
Doch obacht die de Gaming Seiten vergaben durchaus Wertungen von 80-87%.

Ja was denn nun?

Was stimmt hier denn jetzt?

Für mich klar die Wertungen der deutschen Seiten.

Alpha Protocol ist ein mitreissend erzähltes Agenten RPG.
Da viele Videos den Verdacht offenbarten das es so eine
Art Mass Effekt Shooter sei gehen wohl einige mit
komplett falscher Erwartung an das Spiel.

Hier wird Euch eine Entscheidungsfreiheit geboten die es
so bisher kaum gab.
Egal wie ihr das Abenteuer angehen wollt ob als Spy Rambo
als Stealth Spezi oder als Technik Experte es spielt sich
jedesmal anders.
Endlich haben Tribut festlegungen auch eine Auswirkung.
Beispiel-Lege ich viele Fertigkeitspunkte die es sich
zu erspielen gilt auf die Stealth Ebene so kann ich
-Lautlos an die Gegner mich anschleichen
-erzeuge beim Laufen kaum Geräusche
-sie viel leichter mit Stealth Moves versorgen
-werde von ihnen viel schlechter entdeckt
das ist nur die Spitze des Eisberges.
Allein das hebt die Wiederspielbarkeit enorm an.

Jede Mission hat verschiedene Ziele, in jeder Map kann ich
auf mehrere Arten meine Ziele ereichen.
Das Deckungssystem funktioniert recht gut zumal es auch möglich
ist durch bewegen des linken Analog Sticks von einer Seite zur anderen
sich zu bewegen oder sich abzurollen oder direkt zur nächsten
Deckung über zu gehen.

Viele Minispiele ala Safe knacken,Schlösser öffnen
Computer hacken oder Sicherheitsysteme,Alarme
abzuschalten lockern das Spiel auf.

Das Dialog System ist top.
Mehr als oft wird Euch durch drücken der Kreis,Viereck oder Dreieck Tasten
eine Entscheidung abverlangt die sich teils gravierend auf den weiteren
Story ablauf auswirkt.
Das findet auch noch unter einem Zeitlimit statt.
So kann man auch zu allen Personen + oder - Punkte sammeln die sich
auf das Verhalten zu Euch wiederspiegeln.
Beispiel hau ich den Macho raus bei Eurer weiblichen Führungskraft
(es gibt mehrere Anweiser)so versorgt sie mich mit bedeutend
weniger Informationen.Hinzu kommt das es dazu noch zu manch
Entscheidungen kommt die auch Eure Fähigkeiten betreffen.
Spoiler Kapitel 1, hier ist es für die Story schon sehr
entscheidend ob ihr den Terroristen Scheich killt oder ihn
am Leben lasst.
Auch das vermehrt den Wiederspielbarkeitswert.

Die Ausrüstung mit Waffen,Gadgets,Panzerung und Agentenzubehör ist
enorm gross.Ihr könnt hier alle nur erdenklichen Waffen
Upgraden,viele Arten Granaten kaufen neue Munitionstypen
erhalten etc etc.
Ein riesiger Spielplatz für Tüftler und Bastler.
Aber obacht nicht jeder Waffenslot bringt nur Vorteile
mit sich hier muss man gut abwägen was für die
nächste Mission eher erforderlich isst.
Auch hier gilt, alles was ich anbaue hat auch wirkliche
Auswirkungen auf die Waffe im Spiel.
Ebenso bringt eine verbesserte Brandgranate einen viel
grösseren Radius als eben eine normale.

In jedem der 4 grossen Abschnitte habt ihr ein HQ in dem
ihr Euren PC stehen habt won wo aus ihr regen E-mail
Verkehr machen könnt.Ebenso den Waffenschrank oder
das Bad in dem ihr Euer aussehen verändern könnt.
Von dort aus bekommt ihr auch via Mega Flat TV Eure
Mission Beschreibungen.Diese könnt ihr in beliebiger
Reihenfolge abarbeiten,eine Ausnahme ist aber
klar das ist der Bossabschnitt,der kommt immer
zu letzt.Nach dem Einsatz im nahen Osten
hat man die freie Wahl in welchen der 3 anderen
Länder man seine Missionen beginnt.
Rom,Moskau und Taipeh spielen sich auch von den
Missionen her recht oft unterschiedlich.

Die Story ist schön verzwickt und jedes Agenten
Klischee wird auch dabei geboten
-schöne Frauen
-Doppelagenten
-geheime Organisationen
-überraschende Wendungen der Geschichte
-viele Markante Figuren
-wer ist hier eigentlich gut oder böse?

Die Grafik ist so finde ich nicht so schlecht wie es hier
einige Beschreiben.Wieder einmal ist es die Unreal 3 Engine.
Nur Batman hat mich bisher von dieser Beindruckt.
Diese ist für ein RPG aber auch nicht so entscheidend.
Sie reicht hier alle male aus.

Puh ganz schön lang geworden ich hoffe ihr lest auch alles.

Ach ja ein hervorragendes Tutorial leitet Euch in der
ersten Submission durch das Spiel, dort habt ihr zum
Schluss noch mal die Möglichkeit alle Fertigkeiten
zu erlernen.

Negativ ist aber das es lediglich de UT gibt und diese
manchmal so oft neu erscheinen das man schon
a:der Englischen Sprache mächtig ist
oder
b:sehr schnell lesen kann

Die KI ist nicht immer die beste,jedoch bleiben die Feinde keineswegs stehen
sondern nehmen Euch auch in die zange oder suchen Deckung.
Es gibt hier auch verschiedene Arten von Gegnern.
So sind die Spezialeinheiten mit mehr Panzerung,besseren Kampf
Moves und einer bedeutend längeren Lebensleiste ausgestattet.
Das wird zum teil ganz schön happig diese zu besiegen.

So mein Fazit
Das hier ist eine der Spielüberraschung 2010 für mich.
Alle die mal ein anderes Spiel haben wollen,sollten hier zu greifen.
Die Spieldauer liegt bei einmaligen durchspielen ca bei 20 Stunden.
Wiederspielbarkeit sehr hoch.
Alle Agenten Fans brauchen es sowieso.
In Prozenten würde ich 85% geben.

An einige Vorrezenten!

So ein Spiel muss man erst mal lange genug spielen bevor man darüber
Urteilt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Agent mit Charme und vielen Helfern, 4. März 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Alpha Protocol ist ein äußerst spannendes Agenten-Spiel aus dem Hause Sega.
Zugegeben, der Anfang des Spiel ist nicht wirklich bahnbrechend, man ist treibt sich, in seinem ersten Auftrag, mal wieder in der arabischen Welt herum, doch wenn man die Mission langsam ins Rollen bekommt und die Komplexität der verschiedenen Netzwerke erkennt, lässt einen das Spiel nicht mehr los. Hinzu kommt noch ,dass man für solch ein recht actionlastiges Spiel doch eine Vielzahl von wichtigen Entscheidungen treffen muss, die den Verlauf des Spiel bedeutend beeinflussen. Hinzu kommt noch ein gewisser Charme und Witz, der vom Agenten Thorne ausgeht, so dass auch der ein oder andere Lacher dabei ist.
Technisch, muss man leider sagen, ist das Spiel bei weitem nicht auf dem Niveau, was die Playstation 3 zu tun im Stande ist.
Doch davon mal abgesehen hat sich der Kauf des Spiels ( vor allem jetzt wo es so günstig ist) absolut gelohnt.
"Agent sein" ist in diesem Falle ein Muss!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technisch unsauberes, spielerisch aber weitgehend überzeugendes Action-RPG., 7. Juni 2010
Von 
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Nach den ersten paar Stunden mit Alpha Protocol war mir die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Maue Grafik, hakelige Bedienung, Bugs, eine furchtbar schlechte KI und eine in strikte Levels unterteile Spielwelt zerstörten zunächst meine Hoffnungen auf ein packendes Agenten-RPG. Doch nachdem die erste Hauptmission in Saudi-Arabien abgeschlossen war, wurde alles besser. Mehr und mehr merkte ich, dass meine Entscheidungen in den Dialogen echte Auswirkungen und Konsequenzen hatten. Und zwar nicht nur auf die Spielfigur selbst, sondern auch auf den Verlauf von Missionen sowie geliebte und verhasste NPCs. Zudem lässt mir das geschickte Leveldesign stets die Wahl, ob ich mich durchballern, schleichen oder lieber meine Technik-Fertigkeiten in den Vordergrund stellen will. Alpha Protocol ist an dieser Stelle deutlich vielseitiger als das auf den ersten Blick maue Skillsystem vermuten lässt und bietet dem Spieler viel Freiraum beim Gestalten seines Vorgehen. Schade, dass dem Titel nicht mehr technischer Feindschliff gegönnt wurde, denn dann hätte aus Obsidians erstem eigenständigen Werk ein echter Kracher werden können. So bleibt es "nur" ein empfehlenswertes Action/Stealth-RPG für alle, die über einige massive technische Schnitzer hinwegblicken können.

+ Geniales Dialogsystem
+ Handlungen des Spielers haben große Auswirkungen auf Storyverlauf
+ Viele interessante NPCs
+ Viel Freiheit beim Vorgehen in Missionen
+ Gutes Leveldesign
+ Spannende Agentenstory

- Unterirdische KI
- Spielwelt nicht frei begehbar
- Maue Grafik inklusvie Tearing, Rucklern, nachladenden Texturen und Kantenflimmern
- Widerspenstiges Deckungssystem
- Einige nervige Bugs
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Wiederspielwert, 9. Juni 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alpha Protocol (uncut) (Videospiel)
Das Spiel kommt hier deutlich schlechter weg, als es ist. Deswegen möchte ich auch meine Meinung zum Besten geben - und die ist positiv.

Zugegeben, die Grafik ist lediglich durchschnittlich, und ja die Untertitel verschwinden teilweise zu schnell. Und auch die KI ist nicht die Beste, die je in einem Spiel vorkam.
Doch was ist denn das Wichtigste an einem Spiel? - Genau, es soll Spaß machen, es zu spielen. Und das macht Alpha Protocol (AP) definitiv (meiner Meinung nach). Die Story ist einfach super: spannend, viel Freiheit für Entscheidungen, komplexe und individuelle Charaktere. Und auch die einzelnen Missionen machen richtig viel Spaß und spielen sich sehr gut. Egal, ob man eher auf Zuschlagen aus dem Hinterhalt setzt oder auf brachiale Gewalt, beides funktioniert, man muss nur seine Talente richtig verteilen und einsetzen. Die angesprochene mäßig gute KI, ist zwar vorhanden, aber sie ist nicht nervig oder stört gar den Spielspaß. Deshalb ist dieser Makel verzeihbar.

Ich kann AP nur jedem, der gerne Action-Rollenspiele spielt, wärmstens ans Herz legen, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Wer seinen Schwerpunkt bei Spielen auf die Grafik setzt, wird wohl weniger Freude an AP finden. Ich persönlich muss sagen, dass AP seit Baldur's Gate 2 und Diablo 2, endlich wieder mal ein Rollenspiel ist, welches ich öfters als einmal durchspielen werde.

Dass das Spiel nicht perfekt ist und man noch einiges verbessern kann ist klar, deswegen würde ich mich über einen (perfekten) zweiten Teil mit den (hoffentlich) entsprechenden Verbesserungen, sehr freuen.

Mein Fazit: Kaufen und Spaß haben ;)
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Alpha Protocol (uncut)
Alpha Protocol (uncut) von "Sega of America, Inc." (PlayStation 3)
EUR 14,95
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