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am 25. Juli 2009
Die Aufnahmen der Bremer Kammerphilharmonie sind für meinen Geschmack eine große Bereicherung des nicht eben kleinen Marktes der Einspielungen von Beethoven-Symphonien. Bei Symphonien 1,3 und 4 sind ihre Aufnahmen für mein Ohr die Nummer 1, bei der 5., 7. und 8. im vordersten Vorderfeld.

Was war ich gespannt auf die 2. und vor allem die "Pastorale"! Und ich wurde nicht enttäuscht. Die 2. Symphonie wird schwungvoll, mit viel Pepp, hoher Präzision und viel Charme gespielt - meines Erachtens absolut Referenzaufnahmenverdächtig!

Die Interpretation der "Pastorale" erinnert mich persönlich an die Aufnahme mit Carlos Kleiber aus den frühen 80ern (leider nur in äußerst mieser Klangqualität erhältlich). Flottes Tempo, das vielleicht an der einen oder anderen Stelle (3. Satz z.B.) fast eine Idee zu flott ausfällt - einige (wenige!) Nuancen und Details werden von anderen Gespannen eine Spur besser herausgearbeitet. Aber ich spreche hier wirklich von Nuancen. Bei "Sturm und Gewitter" fehlt mir persönlich das Volumen und die Ausdrucksstärke - für diesen Part eignen sich größere Orchester aus meiner Sicht besser.
Aber als Gesamteindruck bleibt eindeutig: die Interpretation von Paavo Järvi und der Bremer Kammerphilharmonie ist hervorragend gelungen und reiht sich meines Erachtens in der Riege der besten Aufnahmen der "Pastorale" sehr weit vorne ein.

Fazit: 5 Sterne sind hochverdient. Die Symphonien-Zyklus der Bremer Kammerphilharmonie ist nun beinahe vollständig und jede einzelne der CDs ist in hohem Maße empfehlenswert. So auch diese!

Ich muss meiner alten Rezension noch anfügen (September 2009): je öfter ich die Interpretationen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen höre und je mehr andere Aufnahmen ich höre, um so mehr wächst meine Achtung. Die oben angeführte Kritik am "Gewitter" lasse ich der Ehrlichkeit halber stehen, teile sie aber heute so nicht mehr. Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie bieten auch hier große Klasse. Referenz? Zurückhaltung! Karajan schätze ich für die Pastorale nach wie vor, aber der historisch informierte Ansatz der Bremer unter Järvi ist etwas ganz anderes und war für mich gänzlich neu. Mittlerweile kenne ich auch Norringtons beide Einspielungen und schätze Järvi und die Bremer um so mehr, aber Achtung: hier spricht ein Fan. Seit ich Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in Bonn beim Beethovenfest gesehen habe, bin ich einfach zutiefst beeindruckt. Beethoven lebt bei diesem Gespann! Er hat Kraft, hat Schwung, bietet Spaß, Freude, Ausdruckskraft und sein Ideenreichtum beeindruckt. Danke für das Beethoven-Projekt an Järvi und das Orchester!

Nachtrag 2010: für diese CD wird Paavo Järvi im Jahr 2010 mit dem ECHO KLASSIK als Dirigent des Jahres ausgezeichnet.
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am 25. Juli 2009
Die Kammerphilharmonie Bremen ist vielleicht momentan das Orchester mit einer der intensivsten Erfahrungen bei der Interpretation der Beethovensinfonien. Immer wieder wird der gesamte Zyklus gespielt,so bei den Salzburger Festspielen und auch beim Bonner Beethoven-Fest.

Langsam vollendet sich der Zyklus auf CD.

Warum weitere Aufnahmen ?

Ein Klassikfreund."Aufnahmen, die sich an Beethovens Metronomangaben orientieren, gibt es seit ca. 30 Jahren (Gielens Einspielung der "Eroica" vom Oktober 1980 dürfte eine der ersten gewesen sein); nimmt man René Leibowitz (der 1961 alle Beethoven-Sinfonien aufnahm) oder z.B. Carl Schurichts Interpretation der "Eroica" mit dem Berliner Philharmonischen Orchester aus 1941 mit hinzu, so erkennt man, daß es eine lange Tradition gibt, Beethoven zu "enttitanisieren".

Auch ist es keine "Sensation" mehr, Beethoven mit reduzierter Orchesterstärke zu spielen. Anfang der 90er nahm die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Heinrich Schiff die ersten vier Sinfonien Beethovens auf und dürfte damals in ähnlicher Besetzung wie bei Järvi aufgetreten sein: Bei Beethovens 5. acht erste Violinen, sieben zweite, fünf Violas, fünf Violoncelli, drei Kontrabässe = 28 Streicher und drei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, drei Fagotte, zwei Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen und eine Pauke, also insgesamt 44 Orchestermitglieder.Was also macht Järvis Beethovens so hörenswert? Warum soll jemand, der z.B. Gardiner, Zinman, Norrington und Harnoncourt als Beethoven-Dirigenten kennt und schätzt, noch einen (2/3)-Zyklus kaufen?Selbst die neue Bärenreiter Edition verbreitet sich. Auch u.a. Zinman, Hugh Wolff und Abbado (Berliner Philharmoniker) folgten ihr." und gibt die Antwort:"Järvis großes Plus liegt für mich darin, daß gerade druch die Farbigkeit des stets bestens disponierten Orchesters eine immense Spannung erzeugt wird....für mich mit zu dem besten, was es zum Thema Beethoven zu kaufen gibt."

Die neue CD bringt die Stärken der Kammerphilharmonie hervor.Hohe Präzision, grossartige Transparenz und Farbigkeit. Die Pastorale ist dafür ja ein ideales Anwendungsfeld. Die Schilderung der Naturzustände, das dräuende Gewitter. Ideal umgesetzt von der Kammerphilharmonie mit dem Dirigenten Järvi.

Die kleinen Sinfonien liegen kleineren Ensembles ohnehin sehr gut. Von der zweiten Sinfonie gibt es seit Norrington Zeiten in den achtziger Jahren immer wieder sehr überzeugende Aufnahme, aus letzter Zeit Antonini mit dem Basler Orchester. Die Aufnahme von Järvi gehört, es ist keine Überraschung, dazu.

Anhörens-und anschaffenswert ist diese Aufnahme allerdings wegen der Pastorale. Einfach fascinierend, wie die Interpretation Ergebnis einer tiefen Durchdringung dieses Werkes ist und uns das vollkommen überzeugende Ergebnis vorgestellt werden kann.
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am 3. August 2009
Die hier vorliegende Einspielung zählt zu den direktesten Beethoven-Erlebnissen, zu den packendsten, nahesten, lebendigsten Einspielungen, die ich kenne! Järvis Dirigat und die perfekte Abgestimmtheit des wunderbaren Orchesters bringen ein verblüffendes Ergebnis hervor. Dazu trägt die verkleinerte Besetzung sicherlich einiges bei, denn es entsteht eine Innigkeit, die mir viel von Beethovens Faszination vermitteln kann. Aber es ist die Järvi und den Bremern eigene Spielkultur, die dieses Klangerlebnis so unvergesslich macht.

Bravo, Paarvo!
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am 20. September 2010
als in dieser Version dirigiert von Paavo Järvi....voller kindlicher, verspielter Lebendigkeit, das schwingt sich auf und ab, wirkt nie übertrieben und ist einfach ein musikalischer Hochgenuss. Die Einsätze der einzelnen Instrumentengruppen sind präzise wie ein Schweizer Uhrwerk, ohne zwanghaft dirigiert und aufgesetzt zu wirken.
Unbedingte Kaufempfehlung, nicht nur für Beethoven Fans...
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am 8. Juli 2012
Paavo Järvi ist für mich der beste Beethoven Interpret/ Dirigent mit er Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Er versteht es, auch die leisen Detailtöne zu Gehör zu bringen.
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am 30. Dezember 2011
Paavo Järvi hat sicherlich eine sehr interessante und gut gelungene Einspielung vollbracht, die in keiner Sammlung fehlen sollte - soviel steht fest. Besonders hervorheben möchte ich die hohe technische Qualität der Aufnahme, die als audiophil zu bezeichnen ist. Mir fielen die enorme Transparenz und die hohe Dynamik auf, die Järvis Einspielung vermittelt. Dies kommt gerade in der 6. Sinfonie zur Geltung. Es ist meinem Eindruck nach eine Folge der kleinen Besetzung. Und in dieser schmal ausgerichteten Besetzung liegt auch der Grund, weshalb ist die Aufnahmen Järvis nicht als Referenz bezeichnen möchte, denn mir persönlich fehlt das Klangvolumen, mir fehlt die Wucht und dieses wunderbare Schwingen groß besetzter Sinfonieorchester. Aber es ist eine CD, die man immer wieder mal hören kann und die nicht in der Versenkung verschwindet, wie so viele andere Produktionen.

Inzwischen höre ich die Aufnahme mit immer weniger Genuss. Der Effekt des Neuen, der Durchsichtigkeit und Transparenz - er hat sich schnell verbraucht. Es ist eine modische Angelegenheit und kann in keinster Weise mithalten mit: Osmo Vänskä und seinen Herren und Damen aus Minnesota Sinfonien 1 Bis 9, oder der Gesamteinspielung von Günter Wand Sämtliche Sinfonien 1-9 (Ga). Ich würde inzwischen nur noch 2 Sterne geben.
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