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5.0 von 5 Sternen Im Spannungsfeld von Kunst und Kommerz
Jeremy Prokosh (Jack Palance) ist ein Hollywood-Produzent, wie man ihn kennt: Bitte keine Kunst - wir müssen Geld verdienen! Daher ist er mit der eher philosphisch inspirierten Umsetzung der Irrfahrten des Odysseus durch Fritz Lang (spielt sich selbst!) auch wenig zufrieden. Er engagiert den jungen Autor Paul Javal (Michel Piccoli) zum Umschreiben des Drehbuchs. Als...
Veröffentlicht am 22. März 2011 von j.h.

versus
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bildqualität teilweise nicht auf Blu ray-Niveau (s.u.)
Wenn das Bild gut, d.h. einer Blu ray entsprechend ausfällt (was 95% der Laufzeit der Fall ist), dann macht das Anschauen durchaus Vergnügen und stellt eine klare Verbesserung gegenüber der DVD dar.
Allerdings wird man gezwungen, geschlagene 70 Sek. zu warten, bis der Film endlich beginnt. (Daß man sich dabei aber gleich 2fach den wolkigen...
Veröffentlicht am 31. August 2010 von mickey_one


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bildqualität teilweise nicht auf Blu ray-Niveau (s.u.), 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn das Bild gut, d.h. einer Blu ray entsprechend ausfällt (was 95% der Laufzeit der Fall ist), dann macht das Anschauen durchaus Vergnügen und stellt eine klare Verbesserung gegenüber der DVD dar.
Allerdings wird man gezwungen, geschlagene 70 Sek. zu warten, bis der Film endlich beginnt. (Daß man sich dabei aber gleich 2fach den wolkigen Image-Trailer von Studio Canal (animiert + in Farbe!) anschauen soll...)
Die in der dt. Verleihversion fehlenden Passagen wurden mit frz. Ton und dt. UT eingefügt, jedoch lassen sich diese UT nicht ausblenden. Will man den Film OHNE jegliche UT anschauen, muß man in die frz. Version wechseln - das ließe sich doch sicher noch verbessern?
Die Extras sind überwiegend s/w bzw. SD, aber dafür durchaus interessant.
Will man jedoch eins der Extra-Features nicht zu Ende anschauen, so kann man nicht mehr ins Hauptmenu zurück wechseln, sondern muß die Disc komplett NEU starten, womit wir wieder in der 70-sekündigen Zwangswarteschleife wären... was soll das!?

Einige Einstellungen sind leider nicht in Blu ray-Qualität:
TC 00:27:22-40;
00:29:38-43;
00:33:01-34:32;
00:36:29-37:05;
01:25:47-30:08
- Summe = 5'21"

Laufzeit Film: 1:42'56"; 24 fps
erzwungene Wartezeit bis Beginn d. Films: 70 Sek.
Bildformat: 2,35:1, Orig.-Format
Ton: GB, F, D, E
UT: GB, F, D, E, NL, DK, N, SU, S, JPN
Region Code: A, B
Kapitel: 12
Dual Layer, 47 GB (Film: 29 GB)
Bonus:
- Einführung durch Colin MacCabe [Buchautor von
"J.-L. Godard - Portrait of the Artist at Seventy"; Vlg. faber&faber] 5'31"
- "Es war einmal: Die Verachtung"; 52'28"
- "Die Verachtung... zärtlich"; 31'31"
- "Der Dinosaurier und das Baby" (J.-L. Godard im Gespräch mit Fritz Lang) 1:00'57"
- "Begegnung mit Fritz Lang" von P. Fleischmann, 14'27"
- Trailer
- BD Live
- 20-seitiges farbiges Booklet
- Digipak
ASIN: B002DOSVL6
Studio: KInowelt / Studio Canal (mk2)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Spannungsfeld von Kunst und Kommerz, 22. März 2011
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray] (Blu-ray)
Jeremy Prokosh (Jack Palance) ist ein Hollywood-Produzent, wie man ihn kennt: Bitte keine Kunst - wir müssen Geld verdienen! Daher ist er mit der eher philosphisch inspirierten Umsetzung der Irrfahrten des Odysseus durch Fritz Lang (spielt sich selbst!) auch wenig zufrieden. Er engagiert den jungen Autor Paul Javal (Michel Piccoli) zum Umschreiben des Drehbuchs. Als Pauls attraktive Frau Camille (Brigitte Bardot) zu glauben beginnt, sie solle bei Prokosh seine Karriere befördern, kann sie nur noch Verachtung für Paul empfinden ...

Jean-Luc Godards Reflexion über das Filmemachen im Spannungsfeld zwischen Kommerz und Kunst ist in diesem Falle durchaus persönlich: Für seinen ersten Farbfilm stand ihm ein hohes Budget und mit Brigitte Bardot (in einer ihrer wenigen Charakterrollen) ein großer Star zu Verfügung. In der Verfilmung des Romans von Alberto Moravia geht es Godard vor allem um die zwischenmenschlichen Beziehungen: "... die Geschichte der Menschen, die sich von ihresgleichen abgeschnitten haben, von der Welt, von der Realität. Sie versuchen ungeschickt, das Licht zu finden, während sie in einem finsteren Raum eingeschlossen sind." Godard, der selbst Fritz Langs Regieassistenten spielt, zeigt die Entfremdung der Personen untereinander ebenso wie die der Filmemacher innerhalb des - durch den Hollywood-Produzenten verkörperten - kommerziellen Studiosystems. LE MÉPRIS steht letztendlich auch für den Bruch Godards mit dem einst bewunderten amerikanischen Studiosystem. In einer Szene lässt er Fritz Lang Bertolt Brechts Hollywood-Gedicht aus dem Jahr 1942 zitieren:
Jeden Morgen, mein Brot zu verdienen
Gehe ich auf den Markt, wo Lügen gekauft werden
Hoffnungsvoll
Reihe ich mich ein zwischen die Verkäufer.

Die in ansprechender Verpackung in Buchform mit Schuber gelieferte Blu-ray aus der Studiocanal-Collection (inklusive eines 20-seitigen informativen Booklets) bietet den 48 Jahre alten Film in hervorragender Bildqualität - von einigen dem Alter geschuldeten Abstrichen abgesehen. Die deutsche Originalsynchronisation von 1964 sowie französische, englische und spanische Tonspur liegen in Mono vor. Die Extras sind mit einer Laufzeit von 3 Stunden sehr reichlich ausgefallen: In seiner Einführung (6 min) erläutert Colin MacCabe LE MÉPRIS als Drama, in dem europäische Kunst und amerikanisches Geld aufeinanderprallen. In einer 53-minütigen Dokumentation (2009) erinnern sich Jean-Luc Godard (*1930) und Michel Piccoli (*1925) unter Verwendung zahlreicher Ausschnitte und Interviews an die Dreharbeiten. Eine weitere Dokumentation von 2007 (32 min) bietet Deutungen zu den Hintergründen und der Bildsprache des Films. "Der Dinosaurier und das Baby" (1967, 61 min) zeigt einen Dialog zwischen Fritz Lang und Godard in 8 Teilen. Eine Rarität ist schließlich die deutschsprachige "Begegnung mit Fritz Lang" (1964, 15 min), die Peter Fleischmann am Rande der Dreharbeiten realisierte. Der französische Kinotrailer vervollständigt das Material. Alle Dokumentationen sind nach Länderauswahl Deutschland bei Disc-Start automatisch deutsch untertitelt - ebenso einige seinerzeit im Film für die deutsche Kinoauswertung geschnittene Szenen. Unverständlich bleibt allerdings, dass die auf der Canalplus-Kinowelt-DVD als Extras enthaltenen Kurzfilme "Paparazzi" und "Bardot et Godard" (entstanden während der Dreharbeiten auf Capri in und um Casa Malaparte, die wegen ihrer architektonischen Formsprache gerühmte Villa des italienischen Schriftstellers Curzio Malaparte (1898-1957)) auf der Blu-ray fehlen. Das scheint wohl weniger eine Frage der Rechte als vielmehr mangelnder Sorgfalt zu sein.

LE MÉPRIS sollte in keiner cineastisch orientierten Sammlung fehlen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine echte Liebe, 2. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray] (Blu-ray)
Das ist Arthouse at its best. Es geht um das Ende einer Ehe: der intellektuelle Schreiberling Paul (Michel Piccoli) und seine Frau Camille (Brigitte Bardot), eine Stenotypistin. Anfangs versichern sie sich noch ihre Liebe. Am Ende empfindet sie nur noch die titelgebende 'Verachtung' für ihn. Das wird nicht näher erläutert, eher nur durch Gefühlsausbrüche angedeutet. Die Dialoge bleiben oftmals vage und enthalten überraschende Wendungen, die im Gegensatz zu den sich wiederholenden Bildern stehen. Wie der Abzählvers mit den Blättern der Margarite sagt die Bardot mal sie liebt ihn, dann wieder nicht. Die Beziehung hängt in der Schwebe. Aber auch die Filmindustrie spielt hier eine Rolle und wird ironisch beleuchtet. Ein Odysseus-Film soll verdeutlichen, dass er seine Penelope gar nicht geliebt hat. Sonst wäre er früher zu ihr zurückgekehrt. Auch ein Anti-Liebesfilm! Verbunden mit einer Kritik des Kapitalismus, in dem alles käuflich ist, will Paul das Drehbuch nicht schreiben. Seine Frau folgt jedoch dem Lockruf des Geldes. Und dann der Knaller am Schluss. Wir sehen in großen Buchstaben Camilles Abschiedsbrief, hören was geschieht und sind beeindruckt.
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Format, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Blu-ray wird hier mit dem Seitenverhältnis 1.77 : 1 bezeichnet. Das Original Format ist aber 2.35 : 1. Ist die Deklarierung von amazon korrekt? Hoffentlich nicht. Wer hat die Blu-ray gesehen und weiss Bescheid?
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Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray]
Die Verachtung / Studio Canal Collection [Blu-ray] von Jean-Luc Godard (Blu-ray - 2009)
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