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am 11. September 2009
Ganze acht Jahre ist es nun her als sich Jay-Z 2001 mit "The Blueprint" selbst aus dem Schlamassel der "Lifetime" Reihe befreite und gleichzeitig damit einen Platz auf dem Olymp des Rap sicherte. Bis heute folgten Teil 2, das legendäre "Black Album" und diverse Kollaborations- wie Solo-Werke. Nebenbei wurde Jay-Z's eigenes Label Roc-A-Fella, das jahrelang für Hits gesorgt hatte, aufgelöst und eine neue Plattenfirma namens Roc Nation gegründet, welche nun unter den Fittichen von Warner Music steht. Für "The Blueprint 3" hat Jay-Z einiges geändert. Zum einen ist kein einziges Foto von ihm im Artwork vorhanden, zum Anderen fehlt untypischerweise die Farbe blau, noch dazu setzt er im Gegensatz zu seinen letzten Alben wieder mehr auf Guest Features, bei denen man alte Bekannte wie Kanye West, Alicia Keys oder Pharrell Williams, aber auch einige Newcomer wie Luke Steele, Drake oder ein Kid Cudi trifft. Bei den Producer hingegen wurde weniger experimentiert. Timbaland, Kanye, Neptunes oder No I.D. - alles Namen, mit denen der Jigga in der Vergangenheit schon einige Erfolge feiern konnte.

Ohne Intro wird das Album gestartet, sondern gleich mit dem ersten Song "What We Talkin' About". Ein fresher Mix aus synthetischen Elementen mit akustischen Instrumenten sorgt hier für die musikalische Begleitung, sehr melodisch und teilweise auch etwas verträumt, dazu zeigt Jay-Z, dass er mit seinen bald 40 Jahren nichts verlernt hat, Feature Luke Steele bietet dagegen einen nicht all zu wertvollen Beitrag. Insgesamt kein fulminanter, dennoch gelungener Einstand, der mit dem entspannten "Thank You" fortgesetzt wird. "D.O.A. (Death Of Autotune)" sorgte schon im Vorfeld für einigen Gesprächsstoff, da Jay-Z den aktuellen Trend des Stimmverzerrers doch massiv angreift. Passend dazu wurde auch alles mit Instrumenten eingespielt und auf Elektronik verzichtet. Während der Strophen kommt die richtig cool und aussagekräftig rüber, doch leider vermiest der ideenlose Refrain den Genuss dann doch wieder ein Stück weit. Auch "Run This Town" spaltet die Meinungen. Auf der einen Seite hätten wir ein traumhaftes Gänsehaut Instrumental aus der Schmiede von Kanye West, auf der anderen Gastauftritte von eben Kanye, aber auch Rihanna. Wo der Jigga noch eine der besten Performances des Albums abliefert klingt Mr. West total gelangweilt, Pop-Sternchen Rihanna will der wahre Jay-Z Fan sowieso nicht auf einem seiner Alben hören, daher insgesamt auch eher ein Track für die jüngere Generation, die auf Chart Rap steht.

Spätestens seit "My President" wissen wir von Young Jeezy, dass er nicht der Standart South Rapper ist, sondern auch mal seine Fühler in andere Richtungen ausstreckt. Ihn findet mal auf "Real As It Gets", einer pompösen Nummer, die mit Pauken und Fanfaren um die Ecke zu kommen scheint, großspurig aber auch einfach begeisternd, besonders Jeezy kann mit seinen Adlibs aus dem Hook ein echtes Sahnehäubchen machen. Wo man hier noch begeistert war, da wird man sofort mit dem nächsten Song wieder aus der Euphorie herausgerissen. Swizz Beatz, der seinen Zenit ja schon lange überschritten hat, bastelte "On To The Next One". Wer hier nun nichts Gutes befürchtet, dem muss man leider sagen, dass es noch schlimmer kommt. So etwas nerviges und penetrantes wie diesen Track hatte Jay-Z bisher noch auf keinem seiner zahlreichen Alben. Ein neuer Tiefpunkt für MC und Producer. Dagegen hilft doch am Besten ein Mann, der Jay-Z und uns so manchen Hit beschert hat, die Rede ist von Timbaland. Sein "Off That" hat endlich das zündende Feuer, auf das man die ganze Zeit bei "The Blueprint 3" gewartet hat. Drum Machine aufgedreht und so treiben die Beats mit hohem Tempo nicht nur Jay-Z zu Höchstleistung, auch Newcomer Drake schafft es, sich in ein positives Licht zu rücken.

Zu diesen Ups & Downs kommt bei "The Blueprint 3" auch weiterhin einiges an Liedern, die zwar alle nicht misslungen sind, dennoch fehlt ihnen das gewisse Etwas. Vieles ist zwar ganz nett, dennoch nichts Besonderes, typischer Durchschnitt eben, der keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ganz anders ist das bei "Already Home" (feat. Kid Cudi). Kanye hat sich hier wieder etwas an seine alten Tugenden erinnert, sprich das Instrumental sprüht vor Soul, ist dank emotionaler Klänge, geschaffen aus Streichern, Piano und Bläsern, ein echter Genuss. Ebenfalls ist "Hate" ein Track, den man nicht so schnell vergisst. Leider hat das nicht unbedingt etwas Positives zu bedeuten, im Gegenteil. Total abgedreht, unmelodisch und mit grausamen Tönen geht einem dieses misslungene Werk schon bald auf den Keks, man könnte es als das zweite Gesicht von Kanye West, der auch hier am Regler stand, bezeichnen. Der Rest des Albums ist dann nicht mehr all zu spektakulär, einzig "Young Forever", das eine Art Cover Version vom Alphaville Klassiker "Forever Young" ist, ist allein schon aufgrund dieser Tatsache ein herausstechender Track, die Umsetzung an sich wirkt märchenhaft und mystisch, hat fast schon den Spirit des unerreichbaren Originals, leider kann die Stimme von Feature Mr. Hudson bei Weitem nicht mit der von Marian Gold mithalten. Gutes Ende eines durchwachsenen Albums.

Im Großen und Ganzen hinterlässt "The Blueprint 3" einen überwiegend positiven Eindruck. Allerdings reicht das bei einem Jay-Z nicht mehr, um eine bessere Wertung zu bekommen. Vielen Liedern fehlt die Seele und der letzte Schliff, was sie auf eine Ebene mit "The Blueprint" oder "The Black Album" hätte stellen können, so bietet uns Jay-Z - für seine Verhältnisse - meist nur Durchschnittsware mit einigen Ausreißern sowohl ins Positive, als auch ins Negative. Für kurzzeitige Unterhaltung ist hiermit allemal gesorgt, ob man diese Platte wie die Vorgänger auch nach Jahren noch aus dem CD Regal holt, bleibt zu bezweifeln.
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am 23. September 2009
Eigentlich höre ich ja generell Rock-Musik, doch Jay-Z ist es gewesen, der mich zum Hip Hop geführt hat. Jay-Z präsentiert uns sein 11. Studioalbum und ich bin immer noch fasziniert von dem Mann, der es immer noch schafft, allerfeinsten Hip Hop zu produzieren.

"The Blueprint 3" schlägt ein wie eine Rakete! Kein Wunder, denn Jay-Z hat sich reichlich Support für sein neues Werk geholt. Größen wie Rihanna, Kanye West, Alicia Keys, Pharrell und noch viele mehr geben sich die Ehre, den Meister zu unterstützen. Mit 15 Songs schafft es Jay-Z, für alle Geschmäcker etwas zu bieten. So sind die Songs rockig/popig, soulig, aber dann gibt es auch Songs, die typisch Jay-Z sind (aggressiv & penetrant)! Zu den Highlights der CD gehören Songs wie D.O.A. / Reminder / Young forever / Run this Town & A star is born. Der einzige Schwachpunkt der CD ist meiner Meinung nach der Mittelteil, der sich von Lied sechs bis acht zieht.

Ich bin von "The Blueprint 3" begeistert und doch habe ich noch einen Song vergessen, der von wirklich herausragender Qualität zeugt: Der gemeinsame Track mit Alicia Keys!

Wertung: 8/10
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Oktober 2013
Nach Jay-Zs Rücktritt vom Rücktritt und den Alben ''Kingdom Come'' (2006), was ingesamt durchaus als gelungen zu bezeichnen ist, und dem tollen Konzept-Album ''American Gangster'' (2007) erfolgte 2009 der dritte Teil der ''Blueprint''-Reihe. Dieser lässt den eher unglücklichen zweiten Teil komplett vergessen machen und knüpft qualitativ an Jays stärkere Alben an. In jeder Zeile merkt man, dass Jay-Z der geborene Rapper ist und ihm das Reimen einfach Freude bereitet, er klingt erwachsen und liefert trotz seiner langen Karriere immer noch bombastische Stücke ab. Für die Musik-Untermalung zeigten sich bekannte Größen und Weggefährten wie Kanye West, No I.D., Timberland und Swizz Beatz und liefern zeitgemäße, teils erfrischende Beats ab, die Jay-Z meisterhaft mit seinem Wortwitz und Flow in Szene setzen. Da das Niveau dieser Platte insgesamt sehr hoch ist, gibt es keinen nennenswerten Abstrich, sodass ich heute noch diese Scheibe gerne und oft komplett laufen lasse. Ein sehr starkes Album vom New Yorker Rapper. Super!
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Wu-tang Clan, Beastie Boys und Eminem, viel mehr HipHop höre ich nicht. Und die Highlights von Jay-Z's Album The Blueprint 3 sind für mich eindeutig Run this town (mit Rihanna und Kanye West) und Empire state of mind (mit Alicia Keys). Beide Songs sind sehr eingängig und besonders Empire state of mind ist einer der besten Songs des Jahres 2009!
Der Rest des Albums schwankt für mich zwischen anstrengend, aber trotzdem interessant (D.O.A., On to the next one, Reminder), brillant (Run this town und Empire state of mind), seltsam (Young Forever) und eher uninteressant (die restlichen 9 der 15 Songs des Albums).

Das Booklet enthält die kompletten Lyrics und die sind ja wohl auch das interessanteste an Jay-Z's Musik.

Anspieltipps: Empire state of mind, Run this town, On to the next one
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am 24. September 2009
Da ist er also wieder. Jay-Z, der mittlerweile wohl öfter mit der eigenen Musik aufhören wollte, als Minister Althaus in der Politik. Die neue Platte und dritte Blueprint-Betitelung hat mittlerweile einige Wochen auf dem Buckel, muss aber nicht zuletzt aufgrund des enormen Erfolges unbedingt besprochen werden. Immerhin hat Jay-Z nun mit 11 (!) Nummer-Eins-Alben den King of Rock Elvis von seiner Solo-Künstler-Wolke gestoßen und nun nur noch die Beatles (19 #1) vor sich. Sicherlich ein starkes Stück Arbeit, doch ich bin ehrlich: Zuerst mochte ich das neue Album nicht so wirklich. Nach dem großartigen American Gangster hatte ich hohe Erwartungen, die es zu erfüllen galt. Doch im Einzelnen:

Mit dem Opener "What We Talkin' Bout" begrüßt uns ein eher kurz gehaltenes Intro mit den Worten Blueprint Trios. Jigga stellt fest, über was in der Gesellschaft gesprochen wird und wohin hingegen die Reise in der kommenden Stunde verlaufen wird ("I'm talkin' bout music I ain't talkin' bout rap"). Inhaltlich sicherlich stark, weiß Beat und Melodie nicht wirklich zu überzeugen. Da hatte ich mir als ersten Eindruck etwas mehr erhofft. Nach der höflichen Begrüßung folgt mit "Thank You" die Dankesrede an die lauschende Folgschaft. Die mittlerweile geflügelten Worte "Thank you, Thank you, Thank you - You're far too kind" erinnern an alle Zeiten und Jay zeigt nicht zuletzt für die damals noch 10 ("Maybe now 11") Nummer-Eins-Alben. Hier kommt eindeutig mehr Drive rein und alle sind bereit, durchzustarten.

Und das tut es dann auch. In der ersten Pre-Veröffentlichung "Death Of Auto-Tune" wird in oldschool-Hip-Hop-Manier vorgetragen. Ebenso ein Statement an den am Album mitwirkenden Kanye West, der mit der stimmenverzerrenden Technik so seine Macke hat, diese hier aber (zum Glück!) nicht ausleben durfte ("Get back to rap, you T-Pain'n too much"). Über "Run This Town", die aktuelle Single, braucht man sicherlich nicht viel sagen. Durch den gelungenen Refrain von Rihanna und dem Mitwirken von Kanye war der Hit mehr oder weniger vorprogrammiert. Der Track sicherlich stark, vor allem aufgrund des Beats, doch was danach folgt wird bei weitem stärker: Mit "Empire State Of Mind" folgt der wohl stärkste Song des Albums. Mit Alicia Keys an Klavier und Refrain-Mikro textet Jay-Z seine Liebe zur Heimat, New York. Super Beat, guter Flow, klasse Refrain - mehr davon! (s. Live-Auftritt bei den VMAs) Trotz starkem lyischem Beginn durch Jeezy weiß "Real As It Gets" bei mir dagegen nicht ganz zu überzeugen. Ein bisschen viel "HeyHo"... "On To The Next One" kommt mit etwas nervigem Sample daher. Sicherlich kein schlechter Track, vor allem aufgrund des Beats aber mehr ist er auch nicht, ebenso wie "Off That".

Doch nach diesem kleinen Zwischentief nimmt die Fahrt wieder etwas an Niveau und Tempo auf. In "A Star Is Born" wird die halbe Hip-Hop-Gemeinder der Neuzeit geehrt und nebenbei in Leichtigkeit das eigene Schaffen gewürdigt. Das etwas schwermütiger daherkommende "Venus vs. Mars" weiß mit vielen textlichen Kunststücken zu überzeugen. Sehr gefallen zum Beispiel: "me I'm from the apple which means I'm the Mac, She's a PC, she lives in my lap". Das folgende "Already Home" bedient sich bei den Diensten von Kid Cudi, der einen mehr als gelungenen Refrain "sprechsingt". Aber auch sonst weiß der Track zu überzeugen, gute Nummer. Bei "Hate" merkt man meiner Meinung nach sehr, dass Kanye mitgewirkt hat. Der Song hätte genau so gut auf einer der letzten West-Platten laufen können, wäre da aber wohl noch einer der mit Abstand besten gewesen. "Reminder" erinnert uns nochmal alle an Jay-Z selbst und richtet sich dabei nicht zuletzt an mich persönlich: "all bloggers with comments, please I come in peace". Nun gut, wir wollen mal nicht so sein.

Bei "So Ambitious" hat sich Pharell Williams eingeschlichen, der doch glatt einen Beat aus "Blue Magic" vom Vorgängeralbum mitgebracht hat. Hat ja da schon gut geklappt. Insgesamt auch eine feine Nummer geworden, die trotz lowtempo Dynamik und Style übermitteln kann. Den Abschlusstrack.... tja.... Da hatte ich mich doch glatt erst verlesen und verhört, um dann mit Schrecken feststellen zu müssen, dass ich es doch nicht getan habe: "Forever Young" von Alphaville, gecovert und von Mr. Hudson eingesungen. Mit dem Track kann ich ehrlich gesagt so gar nichts anfangen. Zunächst hatte ich ihn immer wieder geskippt, mittlerweile lasse ich ihn zumindest laufen. Aber der schwache Beat und der nicht aufkommende Drive - Nene, das passt nicht ganz. Vor allem nicht als Abschluss eines Albums.

Urteil: 3-4 Sterne

Dennoch bleibt insgesamt ein gutes Album, das vor allem durch seine Vielschichtigkeit und die Lyrics glänzen kann. Im Vergleich zum Vorgänger "American Gangster" fällt es zwar schwerer, sich teils in die Stücke einzuarbeiten und zudem sind vermehrt schwächere Songs zu entdecken, die eine Bessere Bewertung leider zunichte machen. Aber starke Songs wie "Empire State Of Mind" zeigen, dass er es immer noch drauf hat (und hätten auch gut 3,5 Sterne einbringen können)! Und besser eine Hand voll klasse Songs als gar keine.
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am 11. September 2009
Jay-Z meldet sich zurück. Album Nummer 3 nach dem vermeintlichen Rücktritt. Mit seiner ersten Single "D.O.A" (Death of Autotune) macht er bereits im Vorfeld eine Kampfansage an den Status Quo in der Rap-Welt. Während Künstler wie T-Pain und Lil' Wayne mit Autotune Millionen verkaufen, lehnt sich Jay-Z weit aus dem Fenster und schwimmt gegen den Strom. Mutig und wie ich finde richtig, denn nationale und internationale Rap-Musik ist in der Krise. Doch was ist so ein Track und die damit beinhaltende Kritik letztendlich wert? Er muss sich am Album messen lassen, denn wer so gegen den Mainstream und die aktuelle Rapwelle ausholt, der muss auch was bieten. Zum Glück gelingt das mit Blueprint 3 von vorne bis fast ganz hinten. Das Album ist nahezu perfekt produziert. Es gibt im Gegensatz zu anderen Jay-Z Alben eigentlich keine richtig schlechten Tracks. Okay, "Young Forever" mit dem abegnudelten Alphaville Sample ist wirklich ganz furchtbar und passt so überhaupt nicht zum Rest des Albums. Aber selbst das, wird wohl seine Fans finden. Alle anderen 14 Tracks sind top notch! Da wäre zum Beispiel die 2. Single "Run this town" mit Kanye West und Rihanna. Sehr poppig, krasser Ohrwurm, absolutes Chart-Potenzial und klassischer Rap-R'n'B Mix, wie ich ihn in den 90ern geliebt habe. Der absolute Party-Track, der mich total vom Hocker reisst ist aber "On to the next one" (produziert) von und mit Swizz Beats. Boxen aufdrehen und ab geht die Post. Wow! Bei "A Star is born" gibt Jay-Z Credit an viele Größen der Rapgeschichte. Von Snoop über "the white Boy" Eminem bis hin zu Puffy. Mein absoluter lieblings Track ist aber der von Al Shux (der auch schon die Bombe "Hi-Definitions" auf Lupe Fiascos "The Cool" machte) produzierte "Empire State of Mind", eine Ode an New York mit einer Hook von Alicia Keys, die einem zum mitsingen animiert. Toll!
Dann kommen die drei Timbaland Tracks "Off That", "Reminder" und "Venus vs. Mars", die allesamt Hitpotenzial haben und halt auch typisch nach Timbo klingen. Harte Bässe in futuristischen Sound gepackt. "Already Home" kommt dann noch mal mit nem starken Kid Cudi Feature, der heute ebenfalls ein Hammer Album auf den Markt geschmissen hat. Pharrell hat dann auch noch einen Track produziert, der sich "So Ambitious" nennt. Nicht so gut wie andere Songs von den Beiden, aber immer noch gut genug. Etwas härter geht es mit dem Jeezy Feature "real as it gets" zu. Kein Wunder, der Track wurde von The Inkredibles produziert, die auch schon die Bombe "Vacation" auf Jeezys Album "The Recession" gemacht haben.

Fazit: Ein sehr zugängliches, fast schon mainstreamiges Album, das aber dank Jay-Zs nahezu unschlagbarem Style und der nahezu perfekten Produktion für mich eines der besten Alben des Jahres ist. Jay-Z Fans und Leute, die wie ich in den 90ern zu Puffy und Mase im Club getanzt haben, werden ihre helle Freude haben.
Schade nur, dass es Tracks wie "We go hard (Brooklyn)" oder "Jockin Jay-Z" nicht auf das Album geschafft haben und jetzt ein Internet-Dasein fristen.
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am 1. Dezember 2014
Viele Songs sind einfach der Burner.. bis auf den Song ,,Young Forever."
Jay-z hat es wieder mal mit diesem Album bewiesen, dass er den Thron als King of Rap
für die Ewigkeit tragen kann.
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am 10. Dezember 2013
Ein gutes Album zum kleinen Preis mit ein Paar seiner Top Hits wer jay z mag für den ist es auf jeden fall was auch wenn nicht alle Lieder toll sind
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am 27. April 2013
Hier eine Bewertung der einzelnen Lieder:

o1. What We Talking About (7/10)
o2. Thank You (6/10)
o3. D.O.A. (10/10)
o4. Run This Town (10/10)
o5. Empire State Of Mind (9/10)
o6. Real As It Gets (10/10)
o7. On To The Next One (8/10)
o8. Off That (9/10)
o9. A Star Is Born (8/10)
1o. Venus Vs. Mars (7/10)
11. Already Home (7/10)
12. Hate (3/10)
13. Reminder (6/10)
14. So Ambitious (5/10)
15. Young Forever (9/10)

Insgesamt (114/150)
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am 26. Oktober 2009
Ist das wirklich noch immer der Bauplan, oder schon das fertige Monument, dass Jay-Z's Stellung im Rap-Olymp unterstreicht?
Vor 13 Jahren kam sein erstes Album welches viele Fans noch immer für unerreicht halten, "Reasonable Doubt". 2003 das "Black Album". Diese zwei sind wohl mit Abstand Jigga's beste Werke. Nun macht sich "Blueprint III" daran sich aufs Podest zu platzieren.

15 Songs, keine Skits, über 10 Feattures und eine Menge unterschiedlicher Beats.
DAS herrausstechende Highlight der Platte ist ohne Zweifel "Empire State of Mind". Mr. Carter harmoniert hier mit der wunderbaren Alicia Keys auf einem tollen Klavier-Beat und einem Hook der seines Gleichen sucht. In meinen Augen definitiv ein Anwärter auf eine der besten Singles des Jahres.
Aber wo es ein Highlight gibt, gibt es auch meistens einen Totalausfall. Hier vertreten durch "Hate". Wer sich selbst einen Gefallen tun will, der überspringt einfach diesen 12. Track der Platte. Ein Ausschuss-Beat aus Kanye's "808s & Heartbreak" gepaart mit Lyrics zum Thema 'Neider' wie man sie schon zig mal gehört hat. Nun gut, es gibt sicherlich Menschen denen so etwas gefällt, aber garantiert keine HipHop, Rap oder im allgemeinen Black-Fans.
Dazwischen findet sich viele überdurchschnittliche Tracks, wie "What We Talkin' Bout", "Thank You", "D.O.A." (so etwas brauchte die HipHop-Welt, einen öffentlichen Angriff gegen die Pest des Stimmenverzerrens), "Real As It Gets" (inkl einem sehr starken Young Jeezy), "Already Home" und Neptunes "So Ambitious". "Run This Town" finde ich nur gut, absolut nichts besonderes. Man merkt dem Titel an eine Auf-Nummer-sicher-geh-Single zu sein.
Die Geister werden sich an "On To The Next One" scheiden. Swizz Beatz bringt hier einen Club-Beat, den ich ziemlich eingängig finde. Anfangs war ich mir nicht sicher, aber nach einigen Anhören zähle ich diesen Track zu den Besseren. Aber wie gesagt, da sollte man sich sein eigenes Urteil bilden.
Absolut bewusst zähle ich "Off That", "Venus vs. Mars" und "Reminder" zu den Schwächeren. Prinzipiell keine schlechten Songs, aber ich bin einfach satt an Timbaland Produktionen, ich kann es nicht mehr hören.
"A Star Is Born" und "Young Forever" bilden für mich die Schlusslichter (aber noch immer WEIT vor "Hate"). Ersteres finde ich einschläfernd langweilig, zweiteres will ich einfach nicht auf einem Jay-Z Album hören. Ich respektiere Alphaville und ihr "Forever Young" für das was es ist, aber auch wenn man noch so viele Drums darüberlegt, es passt nicht auf ein Rap-Album.

Fazit:
Ich kann Blueprint III jeden Jay-Z Fan empfehlen.
Meiner Meinung nach hätte Jigga mehr auf Bewährtes verzichten müssen, was heißen soll: weniger Timbaland / KanYe, mehr RnB Feattures (ich würde mir sofort ein Jay-Z / Alicia Keys Collabo-Album kaufen). Warum das hervorragende "Brooklyn Go Hard" und gute "Jockin Jay-Z" nicht auf der Platte sind weiß wohl nur Jay-Z selber.
In Summe bleiben bei mir am Ende ~12 excellente bis hörbare Tracks und 3 Skips.

Eins will ich hier noch loswerden:
Wenn man sich mit der Einstellung "Das ist doch wieder nur so ein New-Era Rap-Pop S***" das Album anhört fällt auch das Review dementsprechend aus. Bewusst verzichte ich hier auf einen direkten Vergleich mit alten Jay-Z Alben. Wir leben im 21. Jahrhundert! So traurig es auch ist, aber 1993 ist vorbei, es wird kein zweites "Reasonable Doubt" mehr kommen. Also sollte man Blueprint III als das sehen was es ist: ein Album im Jahr 2009 - und dafür ist es ein vergleichsweise starkes Stück Musik.
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