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TOP 1000 REZENSENTam 18. März 2010
Wer auf den Klappentext vertraut, eine perfekte Hochglanzperformance oder den "ultimativen Thriller" erwartet, wird sicher entäuscht sein. Ich kenne das Original aus dem Jahre 1977 nicht, aber Long Weekend 2008 bietet alles, was man von einem halbwegs guten B-Movie erwartet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Dieser irgendwie trashige Film hat einige Stärken (Darsteller, sehr schöne Naturaufnahmen, einige gruselige Effekte), aber auch so manche Schwächen (Story, Logik) aufzuweisen. Gut nachvollziehbar fand ich die Darstellung der beiden ständig streitenden Hauptcharaktere. ER würde gerne ein Surf- und Saufwochenende veranstalten, SIE kann die Wildnis nicht ausstehen und würde lieber einen romantischen Urlaub verbringen. Dabei haben diebeiden Streithähne ihre Rechnung ohne Mutter Natur gemacht. Diese "rächt" sich an den beiden anfangs noch mit nicht funktionierendem Navi, Feldwegen, die nur im Kreis herum führen, Harpunen, die von selbst losgehen, allerlei unfreundlichem oder verwesendem Getier, dann wird das Ganze - bis zum mittelmässigen B-Movie-Finale - immer bedrohlicher.

Die Bildqualität der DVD ist leider unterdurchschnittlich, weil grobkörnig und zum Teil unscharf. Der Ton (DD 5.1) ist OK. Musik und Soundeffekte bleiben unauffällig. Wenn der Preis stimmt (weit unter zehn E!) und man milden, trashigen Horror mag, dann sollte man zuschlagen.
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am 22. Juli 2014
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, handelt es sich bei "Long Weekend" um einen Grusler der subtilen und intelligenten Art und nicht um einen klassischen Horrorfilm, obwohl Elemente davon vorkommen. Und genau das scheinen einige nicht erwartet zu haben, weshalb dieser Film zu unrecht abgestraft wird.
"Long Weekend" ist qualitativ äußerst hochwertig. Das Bild ist gestochen scharf, der Ton ausgewogen, die Kameraführung gekonnt und die Synchronisation vorbildlich für das Genre. Die Darsteller spielen einfach nur hervorragend und die Effekte können sich sehen lassen. Zusammen mit dem klugen Plot, ergibt sich ein Film, dem keine Sekunde sein geringes Budget anzumerken ist und der teilweise um Längen seine teureren Kollegen abhängt. Ich kann leider nicht ins Detail gehen, weil es sonst etwas verraten würde.
Er ist eine Mischung aus Horror, Grusel und Beziehungs-Thriller, der den Zuschauer im Ungewissen über mögliche Gewaltausbrüche lässt. Die kaputte Beziehung des Paares steht im Vordergrund. Peter verhält sich gegenüber seiner Frau Carla wie der letzte A****. Man fürchtet mit jedem Dialog mehr um sie. Doch auch die Natur muss vor ihm zittern. Er benimmt sich wie die Axt im Walde, zerstört mutwillig, tötet aus Spaß und verschmutzt die Umgebung. Carla ist da allerdings nicht ganz unbeteiligt. Klar, dass die Natur wütend auf die beiden wird, wobei ihr respektloser Umgang nicht der einzige Grund für ihre Rache zu sein scheint.
Vieles bleibt unklar und unausgesprochen, was einen besonderen Reiz ausmacht. Ebenso angenehm ist die Tatsache, dass hier kein plumper Horrorfilm entstanden ist, sondern nur wenige, wohldosierte Gruselmomente eingesetzt werden, die mit einem parallel zur Natur immer gefährlicheren Peter für maximale Spannung sorgen. Da ich Horrofilmfan bin, kann ich gut genug vergleichen, um zu sagen, dass "Long Weekend" deutlich fesselnder als so manch blutigerer Streifen mit Killern und höherem Budget ist.
Und wer bereit ist, sich auf einen intelligenten Grusel-Thriller mit Ökobotschaft einzulassen, der auf subtile Weise Spannung erzeugt, statt mit dem Vorschlaghammer und einer Menge Blut zu kommen, wird bestens unterhalten und darf einen unvergesslichen Gänsehautschlüsselmoment erleben. Ich sag nur: Seekuh.
Zumal der Film qualitativ erste Sahne ist. Wer Grusel- und Horrorfilme kennt, der weiß, dass das keineswegs häufig vorkommt.

Aber Achtung: Auf keinen Fall den Trailer schauen! Dieser verrät viel zu viel und nimmt den Schlüsselmoment einfach vorweg und das ist eine Schande!
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am 3. Juni 2013
Wegen der durchwachsenen Rezensionen bin ich mit etwas gedämpften Erwartungen an den Film herangegangen, kaufte ihn dann zu einem sehr günstigen Preis und wurde positiv überrascht.
Der Film ist ein subtiler Horrorfilm, und bleibt mit einer Ausnahme ohne grossartige Splattereffekte. Im Kern eine Low-Budget-Produktion mit wenigen verschiedenen Schauplätzen, nur zwei relevanten Schauspielern und mit wenigen Effekten, konnte er aber durch glaubwürdige Schauspielerei und gute Landschaftsaufnahmen punkten.
Ob man sich unterhalten fühlen wird wird letztenendes davon abhängen ob man dieser Art Film und der Story etwas abgewinnen kann.

Zum Inhalt: ein Pärchen, in dessen Beziehung es kriselt, fährt für ein langes Wochenende mit der frisch gekauften 10.000 Dollar Ausrüstung in die Wildnis. Die Frau ist von Anfang an nicht begeistert, der Mann nimmt darauf allerdings wenig Rücksicht. Sie stichelt, er ist frustriert und gibt sich auch nicht wirklich Mühe auf sie einzugehen und wendet sich lieber seinem Bier zu. Dass sich dann nach und nach mysteriöse Dinge ereignen bringt die beiden nicht gerade wieder näher zusammen, sondern die Situation droht zu eskalieren.

Übrigens habe ich persönlich es nicht so empfunden dass der Kampf Mensch gegen Natur im Vordergrund steht, das Verhalten der beiden Protagonisten ist zwar nicht gerade rücksichtsvoll, aber eher gedankenlos und meist nicht vorsätzlich zerstörerisch. Der Mann würde sich vermutlich sogar als naturverbunden bezeichnen, und geniesst den Strand und die Brandung - und wirft trotzdem seine Bierflasche ins Meer.
Und auch das vielzitierte "die Natur schlägt zurück"-Motiv ist weniger prominent als es andere Rezensionen vermuten lassen, bis zuletzt bleibt unklar ob es nicht nur eine Verkettung von Zufällen ist - wenn auch in dieser Häufung sehr seltsam.
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am 14. Dezember 2011
Auch wenn es hier viele negativen Kritiken gibt, fand ich den Film einfach spannend. Ich mag sowieso Filme mit Mystery-Touch, bei denen eben einiges nicht erklärbar ist. Ein Film muss nicht immer vollständig alles aufklären, viel interessanter ist es doch, wenn man selbst darüber nachgrübeln kann.

Man schüttelt zwar oft den Kopf über die zwei Hauptprotagonisten, wie rücksichtslos (gegeneinander und der Natur gegenüber) und dumm sie sich verhalten. Warum will er eigentlich unbedingt bleiben, wenn doch ständig irgendetwas Seltsames passiert und sie sich sowieso nur streiten? Hofft er etwa, indem er sich weigert, zurückzufahren, würde sie wieder zu ihm zurückfinden? Das Gegenteil ist doch der Fall.

Wer einen subtil spannenden Horror-/Mysteryfilm in einer auf den ersten Blick (zumindest bei Tageslicht) idyllischen Natur, die sich als das Gegenteil herausstellt, sehen möchte, in dem es eben nicht nur um Blut und Folter geht und darüber hinwegsehen kann, dass die zwei Hauptprotagonisten nicht eben sympathisch agieren (obwohl ich James Caviezel als Schauspieler sehr schätze), ist mit diesem Film sicher gut bedient.

P.S. Man könnte einen zweiten Teil machen, in welchem man mehr über die zweite Familie erfährt. Würde aber wahrscheinlich etwas die Spannung wegnehmen, wenn man den Ausgang schon kennt.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Dezember 2010
(Vorsicht, Spoiler - But this film may spoil your evening, anyway)

... an manchen Stellen auch unfreiwillig komisch. So lautet mein Gesamturteil über den 2008 von Jamie Blanks gedrehten Horrorfilm "Long Weekend", in dem James Caviezel und Claudia Karvan ein Ehepaar spielen, in dessen Beziehung es mehr als nur unterschwellig kriselt. Nun soll ein Wochenende in der Wildnis - zusammen mit einem befreundeten Paar - die Risse kitten. Doch anscheinend ist es zu einem Mißverständnis gekommen, denn das andere Pärchen taucht nicht am vereinbarten Ort auf, doch auch in der auf dem Reiseweg liegenden Bar hat noch niemand etwas von diesem Strand gehört.

Wie dem auch sei - Peter und Carla bauen ihr Luxuszelt auf und machen es sich in der Natur gemütlich - leidlich jedenfalls -, denn so begeistert wie Peter ist Carla von diesem Urlaub nicht. Sie hat aber - im Gegensatz zu ihm - auch kein Gewehr dabei, mit dem sie auf Vögel und ins Wasser geworfene Flaschen schießen kann, und für das Surfen interessiert sie sich auch nicht. In Peters Weigerung, angesichts des Ausbleibens ihrer Freunde die Sachen zu packen und in die Zivilisation zurückzufahren, sieht sie nur ein Zeichen seines grenzenlosen Egoismus, während er ihre Unfähigkeit, sich in der Natur zu amüsieren, auf ihre Frustration zurückführt. Schon bald geraten die zwei in zunehmend erbittertere Streitereien, und plötzlich scheint es auch der Natur selbst mit den beiden gedankenlosen Umweltzerstörern und Streithähnen zu bunt zu werden, und sie schreitet zum Großangriff auf die Urlauber.

Was anfangs wie eine gute Idee klingt, ist leider nur wenig professionell umgesetzt worden, was ich durch die drei in der Überschrift genannten Punkte verdeutlichen möchte:

1) Long: Bei einer Laufzeit von nicht ganz anderthalb Stunden scheint dieser Film mindestens doppelt so lang. Ist dies dem Hauptdarsteller zu verdanken, der seine Rolle in "The Passion of the Christ" unter Umständen so sehr verinnerlicht hat, daß er einen ähnlichen Effekt auf Minuten ausübt wie Jesus auf Fisch und Brote? Da ich in diesem Zusammenhang nicht gern an Wunder glauben möchte, ziehe ich die näherliegende Erklärung vor: Der Film ist quälend langweilig, vor allem durch die nervigen Szenen, in denen sich das Ehepaar immer wieder streitet. Zwar gibt es durchaus einige spannungsfördernde Momente - wie den dunklen Schatten im Wasser, der immer dann auftaucht, wenn Peter gerade surft -, aber das zähe Auswalzen des Ehekrieges ermüdet den Zuschauer auf geradezu zerrüttende Weise.
2) Weak: Die größte Schwäche des Filmes besteht darin, daß er nicht zu überzeugen vermag. Nun mag man sagen, das sei doch auch ein Horrorfilm und ein solcher müsse nicht realistisch sein. Realistisch vielleicht nicht, aber einer eigenen inneren Logik sollte ein Horrorfilm denn wohl doch gehorchen, wenn er wirklich überzeugen - und eben durch seine Überzeugungskraft erschrecken - soll. "Long Weekend" folgt anscheinend der Prämisse, daß die Natur den Menschen eines Tages für seine Missetaten zur Rechenschaft ziehen werde. Deshalb werden uns die beiden Hauptdarsteller auch krampfhaft als Umweltverächter gezeichnet. Nur doof, daß der Vergeltungsschlag der Natur nicht stringent dargestellt wird. Die Vogelattacke und das vergammelte Hähnchen sind in diesem Kontext überzeugend, aber wie soll die Natur eine Harpune abfeuern - ich meine das erste, nicht das zweite Mal? Und warum sehen die Leichen der Urlauber so aus, als hätten sie schon Wochen in der Sonne bzw. im Wasser gelegen? Hier werden Schockeffekte um des Buhuhus willen ausgespielt, die innere Logik des Filmes bleibt dabei jedoch auf der Strecke.
3) And ... unfreiwillig komisch: Die größte Todsünde für einen Horrorfilm! Aber hey, diese Seekuh, die von Peter erschossen wird und danach mysteriöserweise immer mehr ins Landesinnere robbt, die ist nicht gruselig, sondern einfach nur komisch. Freilich der hinter diesem Bild stehende Gedanke ist schon schrecklich, aber in Form einer Seekuh wirkt die Idee so skurril, daß man lachen muß. Außerdem parodiert sich der Film in dieser Seekuh unfreiwilligerweise selbst, denn a) wirkt er ebenfalls recht plump, b) scheint er sich, besonders am Anfang, immer nur dann zu bewegen, wenn man gerade nicht hinsieht, und c) weiß man auch von ihm nicht so recht, was er eigentlich will - und das alles trifft auch auf die Seekuh zu.

Fazit: Wäre ich eine Sehkuh, würde ich bei diesem Film trotzdem wegschauen.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Februar 2012
Zugegeben: Nach all den echt miesen Kritiken hier, die sich nach Ansehen des Films als echte Unverschämtheit heraus stellen, habe ich tatsächlich Wochen und mehrere Anläufe gebraucht, bis ich mir dieses Film-Highlight endlich gekauft habe. Man sollte sich eben auf seinen Verstand und seinen Instinkt verlassen und nicht auf das primitive Geschwafel der Mitmenschen.
Wer es relitätsnah findet, dass ein 100 mal erschossener, aufgespißter, von Klippen gestürzter und den Kopf von Steinen zermatschter Bösewicht doch immer wieder plötzlich vor einem steht, hat wohl kaum das Recht sich darüber aufregen, dass auch in diesem Film die "Rächer" etwas "übernatürlich" agieren oder besser reagieren.
Ich dachte anfänglich, ich sehe einen ganz anderen Film! Zwar mit den gleichen Schauspielern, dem gleichen Thema und der gleichen Seekuh aber ansonsten passt nichts von den gemachten Äußerungen dazu. Weder ist die schauspielerische Leistung unterstes Niveau, sogar ganz im Gegenteil, noch ist die Bildqualität schlecht, die Synkronisation miserabel oder Szenerie haarsträubend. Der Film ist alles andere als langweilig und absolut nicht verhersehbar, dafür umso einfallsreicher, mit großartigen Details gespickt und watet an völlig unerwarteten Stellen mit echten Schrecksekunden auf. Ein nicht greifbarer "Horror", der sofort mit Beginn der nächtlichen Anreise startet.
Dieser Film ist kein Splatter (zum Glück) und kein Millionster Aufguss des "Ich werde mein ganzes Leben lang wissen was Du letzten Sommer und den davor und den davor davor davor getan hast" Teenie-Gemetzels. Dieser Film ist ganz sicher nicht nur für Grünen-Wähler, Vegetarier und Greenpeace-Aktivisten gemacht - vielmehr sollten solche Banal-Rezensenten mal Ihre wenigen Gehirnzellen anstrengen, um das Gesehene auch zu verstehen. Es geht hier nicht um bohlensche Verbalverkackung a la DSDS und auch nicht darum, wer am Ballermann schnellsten den Wassereimer Weingepansche leer säuft. Es ist ein Film, eine fiktive Geschichte, ein Gedankenanstoß und der darf selbstverständlich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln arbeiten. Was Du daraus machst, entscheidest allein Du selbst mit Deinem Kopf, Deinem Herz und Deinem Gewissen. Ist natürlich nicht für jeden Horizont verständlich, dass das zähnefletschende Alien hier nunmal ein niedliches Känguruh ist, der wild um sich beißende Zombie ein kleiner Igel und der schlitzende Massenmörder eine schwerfällige Seekuh.
Wie auch immer, ich bin kein gesandter Gottes und habe hier keine Botschaft zu verkünden. Seht Euch den Film an oder lasst es bleiben - wichtig ist nur, dass Ihr selbst die Entscheidungen in Eurem Leben trefft und sie nicht von anderen treffen lasst. Wollte mir nur mal kurz Luft machen und allen, die es wissen wollen, mitteilen, dass ich fortan gar keine Rezessionen mehr lesen...
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am 3. August 2009
Heutzutage gibt es leider einige völlig belanglose, langweilige und uninspirierte Horrorthriller, bei denen man sich fragt, wer sowas überhaupt finanziert. Long Weekend fällt ebenfalls in diese Kategorie.

Das Hauptproblem des Films ist meiner Meinung nach, dass er sich nicht entscheiden kann, was er sein will. Für einen Thriller, in dem die Natur zurückschlägt, passieren zuviele unlogische "Unfälle", für einen Horrorfilm ist alles viel zu vage.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich brauche kein Blutvergiessen, um einen Film spannend zu finden. Ganz im Gegenteil: Ich finde dass durch subtile Andeutungen wesentlich mehr Spannung erzeugt werden kann. Deep Water fand ich beispielsweise streckenweise sehr spannend, weil alles nachvollziehbar und realistisch war. Dieser Film schafft das allerdings bei weitem nicht, stellenweise wirkt er, als hätte ihn ein Zwölfjähriger gedreht.

Die Schauspieler sind unglaubwürdig und von Anfang an dermassen nervig, dass man sich fast schon wünscht, dass sie doch endlich ins Gras beissen, damit man es endlich überstanden hat.

Einen guten Horrorfilm oder Thriller machen meiner Ansicht nach glaubwürdige Charaktere aus, die sich in einer beängstigenden oder ausweglosen Situation wiederfinden und es dem Zuschauer so ermöglichen, sich mit den Figuren zu identifizieren.

In diesem Film handeln die beiden Hauptdarsteller völlig überzogen und nicht nachvollziehbar, oftmal habe ich mir einfach nur noch an den Kopf gegriffen, wie verblödet man eigentlich sein muss, um so zu reagieren wie die "Helden" in diesem Machwerk.

Ein Beispiel: Es kam bereits zu einigen unschönen Vorfällen, noch nichts wirklich dramatisches, aber genug, dass die Frau in dem Film mit den Nerven fertig war und nur noch nach Hause wollte. Jeder normale Mensch hätte diesem Wunsch sicher nachgegeben und wäre einfach gefahren. Stattdessen beharrt der männliche Hauptdarsteller darauf, doch noch ein wenig länger zu bleiben ohne ersichtlichen Grund.

Alles in allem wirkt der Film verkrampft und versucht mit aller Gewalt Spannung und Suspense zu erzeugen, was ihm aber nicht ansatzweise gelingt. Stattdessen ist man irgendwann nur noch genervt.

Der einzige Grund, weshalb ich den Film bis zum Schluss angesehen habe, war die Hoffnung auf ein überaschendes Ende. Leider wurde ich auch hier enttäuscht.

Finger weg!
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am 19. April 2011
Das Long Weekend Remake ist für mich eine riesen überaschung geworden. Nach den ganzen negativen kritiken hier bei Amazon hatte ich recht niedrige Erwartungen und wurde dann mal so richtig überrascht. Der Film ist sau spannend und 100% empfehlenswert. Leute die diesen Film langweilig finden sind warscheinlich von Filmen wie Hostel etc. derart abgestumpft das sie solche Genre-Perlen als langweilig abstempeln. Schade! Von mir gibts aber 5/5 und lasst euch nicht von den Miesmachern abschrecken. Der Film lohnt sich. Übrigens die BD Quali is sau geil vorallem die Naturaufnahmen kommen super rüber. Und bei dem Preis auf jeden Fall mal zuschlagen!
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am 12. November 2009
Die erste Hälfte des Films ist ok.
Das Ehedrama der beiden völlig verschiedenen Partner (er ein locker machomässiger Yuppie-Surfer, sie eine verunsicherte, in der Liebe zutiefst vernachlässigte Städterin)wird glaubwürdig inszeniert, und erste Andeutungen des Filmverlaufs hin zu einem Mystik-Ökothriller werden wohl akzentuiert und dezent ins Bild gebracht.
Doch nach der ersten Hälfte driftet der Film ab in ein zunehmend unlogisches Horror-Szenario, welches die Bedrohung durch eine aufbegehrende Natur zugunsten einfacherer Schockeffekte verschenkt.
Man hätte bei den leiseren Andeutungen eines Suspense-Thrillers bleiben sollen, dann wäre der Film als Ganzes eher gelungen.
Somit hat er insgesamt nicht die Botschaft und Tiefe eines Ökothrillers vom Schlage "Phase IV" und auch nicht die alptraumhafte Lost-in-Country-Mystik des modernen Klassikers "U-Turn, Kein Weg zurück" (mit Sean Penn in der Hauptrolle).
Immerhin reicht der Gruseleffekt des "langen Wochendes" allemal zur Verhinderung eines nächsten längeren Nachtspazierganges...
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am 8. März 2013
Als ich den Film geholt habe dachte ich naja, hoffentlich hat sich das jetzt gelohnt - und ja hat es!!
Mir war nicht eine sek langweilig, im Gegenteil, fand den sogar sehr spannend, viel spannender als viele "A Movies".

Story ist nicht besonders anspruchsvoll - zerstrittenes Ehepaar fährt samt Hund zu einem verlassenen mysteriösen Strand mitten im Nirgendwo, um sich eig mit Freunden zu treffen, die natürlich nicht auftauchen stattdessen geschehen seltsame Dinge..

Zugegeben, teilweise hat der Film eine unfreiwillige Komik, die aber sehr angenehm ist und für einige große Lacher sorgt, wenn man es schafft das ganze nicht zu Ernst anzugehen.
Die Ehestreits sind eig ganz witzig und vorwiegend nerven sie nicht, der Film hat einen guten Spannungsbogen, die Sehkuh zb ist durchaus etwas albern, aber irgendwie gewagt, was sich viele "große Filme" nicht leisten würden und deswegen alles gut.

Schauspieler sind super, man begleitet Jim Caviezel und macht auch alles durch, was er durchsteht.
Das beste an dem Film, was ich ihm nicht zugetraut hab ist das Ende!! Dadurch hat der Film keinen Eindruck von - wir machen halbe Sachen und klatschen irgendwas ran - sondern konsequent durchgezogen das ganze, das Lob ich mir!
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