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Before and After Science (2004 Remastered)
Format: Audio CDÄndern
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2001
Das Album ist im Prinzip die Essenz aller frühen Eno-Alben, die sich, ganz im Gegensatz zu später, noch durch seine Gesangseinlagen auszeichen. Hier wird Pop geboten. Pop, der so perfekt ist, das man es beinahe mit der Angst zu tun bekommt, Pop, der dermaßen unkommerziell ist, das man sich fragt, was genau man da hört. Man fragt sich, ob der gute Mann, der später einer der besten Produzenten überhaupt wurde (Talking Heads, Devo, U2), diese Platte nun mal eben aus dem Ärmel geschüttlet hat, was man aber gleichzeitig bezweifeln will ob ihrer Ausgefeiltheit, sei es in punkto Elektronik oder Instrumentierung. Mal wieder positiv fällt Robert Fripp bei King's Lead Hat, dem Highlight des Albums, auf. Also: Wer z.B. Avantgantgarde-Pop/Rock a la (frühe) Talking Heads mag, für den ist die Scheibe ein Muss, ebenso wie Eno's Taking Tiger Mountain oder Here Come The Warm Jets.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Meiner Meinung nach das Meisterstück von Eno. Hier hat er seinen eigenen Stil vervollkommnet. In der ersten Hälfte die fetzigen, teilweise an Talking Heads erinernden Stücke, auf denen Phil Collins ( ja, der von Genesis ) am Schlagzeug und Percy Jones am Bass Höchstleistungen vollbringen.Sehr interessant auf ,,Kurts Rejoinder,, mit Samplingteilen von Abstraktsoundkünstler Kurt Schwitters ,,Ursonate,,. Mysteriös und spannend klingt ,,Energy Fools The Magician,,. Danach folgen fünf wunderschöne, elektronische, atmosphärisch, fast pastoral klingende Popstücke. Sie erinnern nicht zufällig an Cluster, Möbius, Roedelius, armonia oder Michael Rother, mit denen hat er damals viel experimentiert und auch aufgenommen. Es war unter anderem auch schon ein Vorgeschmack auf seine danach folgenden Ambientarbeiten. Die Scheibe endet mit einem Meisterstück: ,,Spider And I,, einfach wundervoll !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 22. Februar 2011
Viele verschiedene Musiken unter einen klanglich eigenständigen Hut zu bringen und das ohne daß es aufgesetzt wirkt, ist sicher nicht leicht. Genau das hat aber Eno mit diesem Album geschafft. Der erste track klingt wie die Talkings Heads ca. 1980 - also deren ,world-funk'-sound von ,Remain In Light' vorweggenommen - minus der paranoiden Stimme von David Byrne. ,Backwater' ist Synthie-pop - dem von (natürlich) ,Low' oder ,Heroes' recht ähnlich, bevor's mit dem flotten, aber smoothen Disco-Funk Untergrund von ,Rejoinder' auch ein wenig in die Karibik geht. Das Folgende kurze Instrumental ,Energy Fools The Magician' hätte ebenso gut auf die 2te Seite von ,Low' gepaßt.

Wie man Punk mit poppig/elektronischen Mitteln spielt, zeigt Eno dann auf ,King's Lead Hat', das härter als so manches echte Punk-Stück jener Zeit. Die Melodie der Ballade ,Here He Comes' ist zwar auf den Anfang von ,Save The Last Dance For Me' aufgebaut, aber Eno macht durchaus etwas Eigenständiges daraus. Dass ,Julie With...' wie eine versöhnlichere Schwester von ,Warszaw' klingt, legt den Schluß nahe, daß es wohl einer gemeinsamen Synthie Session entsprang.

Dass neben den üblichen verdächtigen wie Manzanera und Fripp auch Liebezeit,Rodelius und Moebius (,By This River' - sphärisch) auf diesem Album mitwirkten, zeigt wie stark die ,Tschörmen-Konnektschn' damals war, zumal diese Scheibe ja auch in Köln (nicht Berlin!) aufgenommen wurde. Ja und sogar Phil Collins darf da an den drums mal ran, genauso wie Ex-Free member Andy Fraser. Einzig Bowie konnte nicht zu einem Gastbeitrag bewegt werden, aber das lag wohl an seinem damals dichtgedrängten Terminkalender.
Am experimentellsten wird es vielleicht noch auf ,Through Hollow Lands', aber das ist eigentlich auch ein sehr schöner ,soundscape', ebenso wie der closer ,Spider And I' (der halt mit vocals).

,Before And After Science' ist ein anspruchs- und stimmungsvolles Album, daß trotz aller Experimentierfreudigkeit immer leicht zugänglich bleibt und noch dazu eine recht große Bandbreite hat. Viel mehr Ansprüche auf einmal kann ein ,Pop'-Album - im weitesten Sinne - kaum erfüllen. 5 Sterne (auch wenn dem Rezensenten das Album an manchen Stellen schon ein wenig zu ruhig ist, aber das ist natürlich reine Geschmackssache).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2014
Als diese Platte 1977 rauskam war Brian Eno vorher "schirr verzweifelt" das Album so hinzukreigen. Der Reiz der alten Vinyl Platten war und ist, zwei völig unterschiedliche Seiten zu präsentieren. Brian Eno ist das hier meisterlich gelungen.
Die erste Seite zeigt mehr die Avantgarde-Rock Ausrichtung, die auch die Alben davor geprägt hatte. "Backwater" hätte auch auf "Another Green World" sein können. "Kurt`s Rejoinder" ist dem Collagekünstler "Kurt Schwittes" gewidmet und enthält im background auch einen Auszug aus seinem Lautgedicht, die "Ursoante". "Kings Leads Hat" bildet den heftigen Abschluß für die erste Seite.
Ab Stück 6 (Seite B) geht es völlig anders weiter und die Stücke sind von seiner Arbeit mit "Harmonia" und "Cluster", den beiden deutschen Bands mit denen er auch etwa im gleichen Zeitraum gearbeitet hatte, beeinflußt.
"Here he comes", "Julie with.." und "By this River" gehören mit zu den schönsten Musiken, die ich kenne und entwickeln einen ganz besonderen Zauber, wenn man sie öfter hört. "Through Hollow Lands" ist für (Harold Budd) den Pianisten mit dem er mehrere tolle Alben herausgebracht hat, u.a. "The Pearl" und vermittelt eine ähnliche ruhige Stimmung.
"Spider and I" ist ein grandioser Song, der auch von der "This Mortal Coil" Nachfolgeband "Hope Blister" gecovert wurde.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dje alte CD klang mies, und das bei einem.solchem Album, das fast zu gut und absolut zeitlos ist, um wahr zu sein...
Das reifste Album Enos und vielleicht sein bestes...auf jeden Fall habe ich es schon unzählige Male gehört und es wird eher noch besser. Trotz Genialität nicht steril...ein Traum.

Und endlich, endlich in gutem Sound...
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2008
Ich muss zugeben, zunächst Schwierigkeiten mit dieser Scheibe gehabt zu haben. Am Anfang waren da für mich belanglose Popsongs und Klangcollagen, doch trotzdem hörte ich mehr von Eno und tauchte in dessen Klangkosmos ein. Später nahm ich mir nochmal diese frühe Platte vor und fand alles, was mich an Eno über die vielen Alben so gefesselt und begeistert hatte, hier in konzentrierte Form vor. Sein überaus eigenes Gespühr für geschmackvolle Arrangements, welches hier in den Songorientierteren Stücken massivst zur Geltung kommt - dies bei einem so frühen Werk! Und natürlich auch die Stücke, die schon den Weg in die Ambientrichtung weisen.

Allein Kings Lead Head ist so abgefahren, dass ich jedesmal den Hut vor dem Meister ziehe.

Eno hat es eben voll drauf, Klangebenen nebeneinander bzw. aufeinander zu setzen, die im Ergebnis sehr spannend und ungewöhnlich klingen, wie er es eben nur kann.

Das Spiel von Collins und Jones ist herausragend.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2012
für den anderen wird die Musik wahrscheinlich zu unaufgeregt, zu wenig spaktakulär sein, weil ich das hässliche Wort "langweilig" vermeiden möchte. Einige Nummern schleppen sich träge dahin. Manche Titel haben fast schon Ohrwurmcharakter. Es handelt sich um frühe Musik des Meisters, aus den 70er-Jahren, einer Zeit, in der seine Musik noch nicht voll entwickelt war. Ich bin ein Fan seiner späten Musik. Es ist ganz klar, ein Künstler mit einer hoch komplexen Musik wie Brian Eno muss und darf eine gewisse Entwicklung durchmachen. Dieses Album ist ein - durchaus hörenswerter - Blick zurück in diesen Werdegang.
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