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Kundenrezensionen

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am 8. Dezember 2002
Brian Enos "Apollo" stellte beim ersten Hören für mich geradezu eine Offenbarung dar, so ungewohnt und faszinierend waren die Eindrücke. Auch nach nahezu zehn Jahren sind die Klänge, die er mit seinem Bruder Roger Eno sowie mit Daniel Nois auf diese Scheibe gebannt hat, noch immer Anlass genug, meine Gedanken schweifen und mich von dem filigranen Klangteppich der CD umschließen zu lassen. Es mag übertrieben scheinen, doch mir gibt die Instrumentalmusik von Eno - insbesondere "Apollo" - jedes Mal aufs Neue ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, also Empfindungen, die im aktuellen Musikschaffen anscheinend verpönt sind. Daher kann ich nur jedem raten, sich mit dieser Musik zu befassen.
Wer zu intellektuellen Zerpflückungen neigt, sollte jedoch Abstand halten. Diese CD will gehört und gefühlt - nicht seziert werden! Die Bereitschaft, sich geistig fallen zu lassen, wird - das kann ich versprechen - reichlich belohnt!
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am 3. März 2016
Als potentiellen Soundtrack zu Bildern der Mondlandung machten Brian Eno, Roger Eno und Daniel Lanois hier zusammen a) düstere Ambient-Klänge b) freundliche ätherische Ambient-Klänge c) Country Music. Der Titel 'An Ending (Ascent)' dürfte mit Abstand der bekannteste Eno-Track überhaupt sein. Dieses Album hätte auch den Zusatz "Ambient 5" haben können, doch nach 'Ambient 4' hörte Brian Eno auf, seine Platten durchzunumerieren. Die ersten Tracks schließen jedenfalls nahtlos da an, wo 'Ambient 4: On Land' aufhört.

Track 1 ('Under Stars') ist so etwas wie das Hauptthema des Albums, es wiederholt sich jeweils leicht abgewandelt nochmals mit 'Under Stars II' und 'Stars'. Es handelt sich dabei um eine dunkle, aber nicht bedrohliche Klangfläche mit ein paar einzelnen E-Gitarren-Tönen. Paßt wunderbar zu der Stimmung, wenn man nachts in den Sternenhimmel guckt und darüber nachsinnt, wie es wohl "da draußen" so ist. Track 2, 3 und 4 sind alle noch eine Ecke düsterer. Hier kann man sich schon eher so etwas vorstellen wie das riesengroße, dunkle, feindliche Raumschiff, das ganz langsam vorbeizieht, während sich an Bord Unheil zusammenbraut... Dann kommt Track 5: 'An Ending (Ascent)'. Damit wechselt die Stimmung komplett: Geradezu himmlisch schön sind diese engelsgleichen ätherischen Klänge, und ohne jeden Kitsch. (Der Typ, der bei The Walking Dead die Musik 'The Mercy of the living' gemacht hat, muß ziemlich oft 'An Ending (Ascent)' gehört haben, die Ähnlichkeit ist kaum zu überhören.) Mit Track 6 kommt nochmal das Startthema: 'Under Stars II', nur ganz leicht verändert wie 'Under Stars'. Track 7, 'The Drift', geht nochmals in eine sehr ähnliche Richtung wie 'An Ending (Ascent)'.

Dann kommt aber die große Überraschung: Mit Track 8-11 servieren uns Eno & Lanois & Eno plötzlich Country-Mucke. Natürlich auf Ambient getrimmt: Die Steel-Guitar-Licks sind im Zeitlupentempo gespielt und immer mit Keyboardflächen hinterlegt. Bei Track 8 klappt das noch ganz gut, Track 9 ist aber der Tiefpunkt überhaupt: total schmalzig und kitschig, und durch das langsame Tempo klingt es sogar eher nach Hawaii-Musik als nach Country. Erst der letzte Track, 'Stars', geht wieder weg von der Country-Mucke. 'Stars' ist eine 8-minütige Ambient-Fläche (zum Glück ohne Gitarren), die einen voll und ganz an das ferne Glimmern und Blinken der Sterne und Galaxien denken läßt.

Warum diese Country-Attacke auf einem Ambient-Album, noch dazu so schmalzig? Der Grund war angeblich, weil viele Astronauten der NASA aus Texas kamen. Naja. Country-Licks zu Weltraum-Bildern, da muß man wohl Texaner sein, um das verstehen zu können. Für mich wäre es eher der passende Soundtrack zu: Der altgewordene Baseball-Spieler in Krücken erinnert sich wehmütig an seinen ersten Homerun in der Highschool, man sieht die Rückblende mit dem strahlenden Sieger in Zeitlupe, wie er auf Knien Gott dankt, dem Opa im Publikum rinnen die Tränen, groß und fett werden dem Zuschauer die amerikanischen Tugenden gepredigt... Dazu wäre die Musik passend wie die Faust aufs Auge. Nur leider nicht zu Bildern von NASA-Missionen.

Aber wie auch immer. Die CD ist trotzdem nett anzuhören und trotz 'Deep Blue Day' (Track 9) vielleicht eins der besten Eno-Alben.
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am 1. März 2009
Ein Meilenstein in der elektronischen Musik.Es gibt bis heute fast keinen Unterwasserfilm ,oder Weltraumaufnahmen der ohne mindestens einen Titel von dieser CD auskommt.Was Brian Eno,Daniel Lanois + Roger Eno im Jahre 1983 hier an Atmosphäre im Soundtrack mit 12 Stücken verbreiten ist einfach gesagt zum eintauchen in die Musik einfach genial.

Mit freundlichen Grüßen ENNO
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was für ein Album...für mich DIE Ambientplatte Brian Enos und DAS unterbewerteste Album dieser Stilrichtung.Diese Musik wurde ursprünglich für die Untermalung von NASA-Filmen gemacht und Filme laufen auch im Kopf ab ,wenn ich diese Musik höre:Endlose Weiten schwereloses Dahingleiten..neue Welten..höer sich klischeemäßig an ,ist es aber nicht.Das Album teilt sich in 2 Hälften,die 1. 95% elektronisch ,die 2.ist unbeschreiblich,im 3/4 Takt ,mit einer Steelgitarre... ist sie glatt überirdisch und löst solche Gefühle aus. Ich habe kaum ein Album öfters gehört ,seit 20 Jahren....zeitlos..
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am 11. November 2015
Die Werke sind einfach großartig! Die Solo Platten oder der Einfluss Enos mit und auf Roxy Music in den 70-er Jahren war bedeutend. Ganz zu schweigen von David Bowie, U2 und Coldplay. After the heat mit Moebius u. Roedelius - genial. Aber diese Ambient Kläge nebenbei laufen zu lassen oder als Konzentrations - oder Meditationsmusik zu hören ist ein ganz besonderer Klanggenuss. Die frühe esoterische Musik, zu einer Zeit, als der Begriff noch nicht in aller Munde war. Joga für die Seele nach einem langen Arbeitstag untertauchen und alles vergessen. Oder daran denken, wie wir, die mit 20 Jahren immer eine etwas andere Musik genossen haben, Anfang der 80-er Abende lange zusammensaßen und über diese Mucke philosopiert haben. Ich habe die Vinyl Platte von 83 übrigens verkauft, für 8 DM. Wie dumm ich war. Seit 32 Jahren höre ich sie mal seltener, mal oft. Wenn ich einmal weiß, dass ich sterben muss, möchte ich mit dieser Musik einschlafen.
Aber hoffentlich darf ich sie vorher noch oft genießen!
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am 9. April 2008
Eines ganz klar vorweg: Hier handelt es sich um "Ambientmusic", also kein Gesang, kein Ohrwurm, nichts was im Radio oder im Musik-TV gespielt wird.

Aber trotzdem ist das DIE Platte die ich auch nach ca 18 Jahren noch hören kann, und das mit nachhaltigem Genuß! Entgegen all den anderen Platten aus der selben Zeit.

Die Stimmung die Brian Eno mit dieser Aufnahme gezaubert hat ist magisch. Wenn es sowas gibt, und in meinen Augen, oder vielmehr Ohren, gibt es das mit dieser Platte, so hat Eno hier einen universellen Longplayer geschaffen, der durch jedes offene Ohr in die Seele und in das Herz des Hörers diffundiert, und diese Beiden warm und empathisch auskleidet.

Wozu Musik fähig ist, weit ab vom Berieseln, das wiederfährt einem mit dieser CD.

Die Apollo ist meine intimste CD. Sie hat hat keine Halbwertszeit und ist mir nicht ans Herz gewachsen, sie ist mit ihm auf du und du.

Danke für die Aufmerksamkeit.
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TOP 500 REZENSENTam 15. März 2006
Hier haben Brian Eno und Daniel Lanois einen Weltraum Soundtrack der Extraklasse kreiert. Es ist als läge man in einer verglasten Raumkapsel und würde ganz gemütlich und schwerelos durchs All und um die Planeten kreisen. Erhabene und beruhigende Klangwelten sorgen für Entspannung par excellence ohne das es einlullend wird.
Die Klangqualität tut indes übriges zum vollkommenen Genuß.
Diese Schwerelosigkeit "für zuhause" wird sicher sehr viele Hörer faszinieren.
Grüße und viel Freude damit
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am 5. August 2007
Mit diesem Werk erspielten sich die drei Künstler Brian Eno, Daniel Lanois und Roger Eno bereits im Jahre 1983 einen Thronplatz auf dem Olymp der Ambientmusik. Drei Begriffe zeichnen diese Produktion aus: Meditative Tiefe, atmosphärische Dichte und Zeitlosigkeit! 12 Musikstücke, die jedes für sich eine ganz eigene Empfindsamkeit in sich trägt und obwohl ohne jegliche Beats eingespielt und eher sparsam instrumentiert, bleibt das Album auch beim vielfachen Anhören immer noch spannend und dies umso mehr, je genauer man hinhört! In diesem Phänomen verbirgt sich die Genialität des Werkes! Ein gutes Beispiel dafür trifft man beim siebten Titel "Drift", ein Klanggemälde in Perfektion, faszinierend wie sich die Töne verbinden, wie sie ineinander verschmelzen und dem Hörer immer wieder einen neuen Zugang zu einem neuen Tonplateau eröffnen!! Auch das Stück "An Ending (Ascent)" besticht durch geniale Einfachheit und gleichzeitig "göttlicher Komplexität"! Eine Musik irdischen Ursprungs aber trotzdem von überirdischer Allgemeingültigkeit! Dieses Prädikat würde ich dem gesamten Album verleihen!

Wer Musik aufmerksam zuhören und gleichzeitig sich darin verlieren kann, kommt an diesem Meisterstück der elektronischen Musik nicht vorbei und diejenigen unter Ihnen, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, sei das Album erst recht empfohlen - eine wirklich geniale Gelegenheit!
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am 8. Juni 2016
Der Weltraum ist für menschliche Ohren schalltot.Wenn das All für uns hörbar wäre müsste es ungefähr so klingen! (vielleicht bis auf die Country-Ausflüge).Welche Bilder im Hirn eines Hörers sich einstellen mögen,bleibt der Phantasie eines jeden überlassen,aber es werden welche entstehen,das kann ich jedem garantieren,der diese Scheibe mit offenen Lauschern durchhört.
Brian Eno mischte schon bei "The lamb lies down on Broadway" von Genesis mit und hat bis heute seine Pfoten bei Colld Play im Spiel.Daniel Lanois sollte nur wenig später nach dieser Aufnahme das Peter Gabriel Hit-Album "So" produzieren ebenso dessen Nachfolger "Us".Fehlt nur noch Robert Fripp und David Byrne mit Laurie Anderson nicht zu vergessen der zu früh verstorbene Hector Zazou,vielleicht noch Rupert Hine und die Riege wär
komplett,oder hab ich wen vergessen?
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am 8. September 2013
Einfach zum Davonschweben, besonders "An Ending" gefällt mir, das wurde in ein Progressives Händchen gepackt vor ein paar Jahren von Leama&Moor, aber ruhig dieser Silberling, wie alles, was der Herr Eno macht PERFEKT=)!!!
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