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Kundenrezensionen

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am 27. August 2005
Ich kann es kaum glauben: Ein Album, dass mir seit fast 30 Jahren nicht langweilig wird, ist hier noch nicht besprochen worden! Enos Another Green World ist eines der experimentellsten und avandgardistischten Alben der 70er. Mit Hilfe von Robert Fripp und anderen illustren Gästen entstanden hier elektronische Klangwelten von teilweise geradezu überirdischer Schönheit, Songkonzepte wurden aufgelöst um assoziative Klangwelten zu schaffen. Die Ansammlung fremdartiger Geräusche wirkt aber nie steril sondern vermittelt zumeist abgeklärt verträumt bis romantische Stimmung, ja sogar humorvolle Verspieltheit, wenn Eno ein kurzes Liebeslied anstimmt:" I'll come running to tie your shoes". Über fast allem schwebt der Klang von Robert Fripps seltsam behandelten Gitarrentönen. Another Green World ist eine Platte, die sich eigentlich nicht in Einzeltitel zerlegen lässt, zu intensiv miteinander verwoben sind die Titel, dennoch möchte ich Neugierigen "Sky saw" und "sombre reptiles" empfehlen, da beides Paradebeispiele für die Originalität und völlige Eigenständigkeit des Eno-Klanguniversums darstellen.
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am 20. Juni 2007
"Another Green World" ist wie eine kleine Insel, auf der es alle verschiedenen Landschaften gibt, einen geheimnisvollen Djungel mit exotischen Vögeln und Schmetterlingen, einen Fluß mit dunklen Reptilien, einen Vulkan, eine Wüste, einen Strand, ein Korallenriff mit kleinen, bunten Fischen... Und sie ist eine der 20 Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Ich entdecke sie auch noch nach 30 Jahren immer wieder neu. Sie ist in Eno's Werk ein Sonderling, denn sie ist kein reines Songalbum (wie vorher die absolut überkandidelten/ schrägen/ großartigen "Here Come The Warm Jets" und "Taking Tiger Mountain"); und auch keine Ambient-Platte. Sie ist eine großartige, individuelle Ausnahmeerscheinung, die zu Unrecht manchmal unter "Elektronik" eingeordnet ist, denn sie ist viel mehr. Eno hat hier sehr viel Material mit verschiedenen Musikern aufgenommen und dann bearbeitet. Wir finden so verschiedene Leute wie Phil Collins, Robert Fripp und John Cale (u.v.a.), aber alles wird durch Enos "treatments" (mit Echos und allerlei anderen Effekten)und seinen besonderen Geschmack zu einer eigenen, so noch nicht gehörten Klangwelt. Sein Gesang ist nicht mehr egozentrisch und nicht mehr überdreht - er ist eher ruhig und ordnet sich angenehm ein; zwischen kleinen Musiken, die wie japanische Haikus sind ("Little Fishes"); wie Kurzfilme ("The Big Ship"); Klanghörspiele ("Sombre Reptiles", "In Dark Trees") oder atmosphärische Meditationen ("Another Green World", "Spirits Drifting"). In den Songs setzen sich die Bilder fort: "Santiago, under the volcano, floats like a cushion on the sea..." ("Eveything merges with the Night") oder "...we rested in the desert, where the bones were white as teeth" ("St. Elmo's Fire"). David Bowie entdeckte "Another Green World" und war fasziniert - er lud Eno ein, "Low" (und später auch noch "Heroes" und "Lodger") mit ihm zu gestalten. Denn Eno zeigt hier meisterhaft und gleichzeitig kindlich naiv, wieviel eine kreative, individuelle Produktion am Gesamtwerk ausmacht.
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Brian Eno hat ein riesiges output und ich habe sehr viele seiner Meisterwerke in meiner Sammlung. Dieses Frühwerk von 1975 ist nach meiner Meinung eine der besten Platten überhaupt und ist auch ein guter Einstieg in sein Gesamtwerk.
Ich kaufe mir hier nochmal eine Japan edition für meine Sammlung, das Vinyl habe ich schon seit den frühen 80igern.
Auf dieser CD/Platte spielen einige sehr imposante "Gastmusiker". John Cale (ex- Velvet Underground), Robert Fripp( King Crimson) Phil Collins(ex-Genesis),Percy Jones(Brand-X-Bass),Paul Rudolph(ex-Hawkwind).
Die Musiker haben oft nur ihren Teil nach den Vorgaben von Eno eingespielt und er hat die Stücke im Studio nach seinen Ideen "zusammengepuzzelt".
"Another Green World" gilt als eins der Songalben von Brian Eno, obwohl nur fünf tracks von insgesamt vierzehn mit Gesang
enthalten sind. Diese Songs sind geschickt auf der Platte verteilt und alle von besonderer Qualität und bleiben in Erinnerung.
"Sky Saw" ist der Platten Opener, "St. Elmos Fire", die Nummer drei, Nummer 6 " I'll come running", "Golden Hours" an zehnter Stelle und "Everthing merges with the night" an dreizehnter Stelle. Diese Songs sind im Durchschnitt auch länger als die wunderbaren Instrumental tracks und ruhiger, meditativer als die Songs der Vorgängeralben wie " Baby on fire" oder "Third Uncle".
Die meisten ambient Stücke sind etwa 2 Minuten lang und sind schon Vorgänger der späteren typischen Sounds.
Allerdings dehnt Eno schon in diesem Jahr auf der "Discreet Music" diese Form der Musik auf 31 Minuten.

Die Titel haben ebenso eine wichtige Funktion " In Dark Trees", " The Big Ship", "Little Fishes" bieten dem Zuhörer schon eine
bildhafte Deutungsmöglichkeit für die Musik. Die Phantasie wird auch durch die aufgeführten erfundenen Instrumente angeregt
"Wimshurt guitar" oder "Castanet guitar", die eine Beschreibung beinhalten, wie sich der Sound anhört.

Zu dieser CD ist in der tolle amerikanischen Taschenbuchreihe "331/3" ein Band von Geeta Dayal erschienen, der viele wichtige Information zu diesem klassischen Meisterwerk der Extraklasse enthält.
"Another green world" gehört in jede Plattensammlung jenseits des Mainstreams.
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am 31. Juli 2006
"Another Green World" ist wie eine kleine Insel, auf der es alle verschiedenen Landschaften gibt, einen geheimnisvollen Djungel mit exotischen Vögeln und Schmetterlingen, einen Fluß mit dunklen Reptilien, einen Vulkan, eine Wüste, einen Strand, ein Korallenriff mit kleinen, bunten Fischen... Und sie ist eine der 20 Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Ich entdecke sie auch noch nach 30 Jahren immer wieder neu. Sie ist in Eno's Werk ein Sonderling, denn sie ist kein reines Songalbum (wie vorher die absolut überkandidelten/ schrägen/ großartigen "Here Come The Warm Jets" und "Taking Tiger Mountain"); und auch keine Ambient-Platte. Sie ist eine großartige, individuelle Ausnahmeerscheinung, die zu Unrecht manchmal unter "Elektronik" eingeordnet ist, denn sie ist viel mehr. Eno hat hier sehr viel Material mit verschiedenen Musikern aufgenommen und dann bearbeitet. Wir finden so verschiedene Leute wie Phil Collins, Robert Fripp und John Cale (u.v.a.), aber alles wird durch Enos "treatments" (mit Echos und allerlei anderen Effekten)und seinen besonderen Geschmack zu einer eigenen, so noch nicht gehörten Klangwelt. Sein Gesang ist nicht mehr egozentrisch und nicht mehr überdreht - er ist eher ruhig und ordnet sich angenehm ein; zwischen kleinen Musiken, die wie japanische Haikus sind ("Little Fishes"); wie Kurzfilme ("The Big Ship"); Klanghörspiele ("Sombre Reptiles", "In Dark Trees") oder atmosphärische Meditationen ("Another Green World", "Spirits Drifting"). In den Songs setzen sich die Bilder fort: "Santiago, under the volcano, floats like a cushion on the sea..." ("Eveything merges with the Night") oder "...we rested in the desert, where the bones were white as teeth" ("St. Elmo's Fire"). David Bowie entdeckte "Another Green World" und war fasziniert - er lud Eno ein, "Low" (und später auch noch "Heroes" und "Lodger") mit ihm zu gestalten. Denn Eno zeigt hier meisterhaft und gleichzeitig kindlich naiv, wieviel eine kreative, individuelle Produktion am Gesamtwerk ausmacht.
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brian peter george st. john le baptiste de la salle eno wurde 1948 in suffolk geboren und begann sehr früh, elektronische hilfsmittel zur musikerzeugung zu nutzen. genial waren viele seiner ideen, zb über zwei bandgeräte loops zu legen und zu den immer wiederkehrenden tönen immer neu dazuzuspielen.

die meisten werden ihn als klangwolkenerzeuger bei roxy music (die nach seinem abgang meiner ansicht nach einiges an originalität eingebüßt haben) oder auf bowie's "heroes" kennen.

viele kennen auch noch seine ambient-sachen - primär mit robert fripp oder harold budd, durchaus aber auch solo mittels - jawohl! - loops eingespielt, zb. descreet music, music for films, music für airports, on land, ect...

auf die idee musik zu erzeugen, die gar nicht primär zum hören da ist, sondern in erster linie das raumambiente verändern soll - etwa wie färbiges licht, düfte oder bestimmte designs - muss man auch erst einmal kommen.

wenige wissen, dass eno auch "normale" pop-platten gemacht hat, von denen einige stilistisch recht ähnlich sind, dazu gehören "taking tiger mountain", "before and after the science", "here come the warm jets" und diese hier.

wenn jemand das 801-projekt mit simon phillips, phil manzanera, bill mac cormick, francis monkman und lloyd watson kennt (großartig: 801 live), dann kennt dieser jemand auch einge songs aus den hier genannten alben.

an jeder dieser scheiben haftet eine besondere aura und am stärksten ist dies bei dieser hier zu spüren, dabei gehört sie zu den ruhigsten und und unauffälligsten der genannten. beim oberflächlichen hören sind stille, vielleicht sogar ein wenig langweilige lieder zu hören. beachtet aber bitte, dass diese aufnahme im jahr 1975 entstanden ist und mit ihrer seltsamen klangästhetik und instabilen statik im völligen gegensatz zu den meisten produktionen aus dieser zeit stand, ja nachgerade revolutionär war.

so wie eno hier seine sythesizer verwendet, so wurden diese instrumente vorher noch nie eingesetzt und nicht umsonst finden sich namen wie robert fripp, john cale oder phil collins auf der gästeliste, schön auch, wie bereitwillig und sanft sich diese leute hier unterordnen.

ein, leises, stilles, übersehenes album, das aber für jeden, der ohren und die zeit hat zuzuhören, ungeahnte tiefen eröffnen kann. diese kleinode sind in eno's anderer, in seiner grünen welt gewachsen, sind geschöpfe aus pastellfarbigem licht, sie bewegen sich anmutig unter der oberfläche und mitunter ausserhalb der eigenen wahrnehmung.

der hier geforderte gegenwert für dieses - noch dazu remasterte - meisterwerk ist nicht der rede wert und allemal einen versuch wert.
und wer nicht will, der hat schon...
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am 30. August 2001
Eine fantastische Platte - von A bis Z!. Jedes einzelne Stück ein Meisterwerk von unvergänglichem Charme. AGW ist seit 20 Jahren mein "all-time-best-of"- Album.
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am 15. April 2014
für mich eines der grossen alben von eno. die reinen ambientsachen fand ich immer zu leblos. hier sind die geangseinlagen vorhanden aber spärlich. schöne texte zwischen eindrücken, wie die zeit vergeht und ironisch gebrochenen liebeserklärungen. geil einfach robert fripp an der gitarre, wannimmer er spielt!
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am 22. Dezember 2012
Zeitloser Klassiker von Eno, mit tollen Erinnerungen verbunden! Neben "Taking Tiger Mountain" für mich die beste
von ihm. Sicherlich nicht für jeden hörbar, meinen Nerv hat dieses Album jedoch getroffen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juli 2011
Dieses Album war 1975 ein weiterer Versuch, in der Musikszene zu überleben, nachdem Roxy Musics früherer Geräuschemeister die Band 1973 verlassen hatte. Es waren jene Tage, als es offenbar keinerlei Kontaktschwierigkeiten zwischen richtigen Musikern wie z.B. Genesis' großartigem Schlagzeuger Phil Collins und musikalischen Amateuren wie Brian Eno gab. Doch hat diese Allianz diesem Album irgend etwas gebracht? Es gibt hier jedenfalls keine wirklichen Belege für Collins' Präsenz. Angeblich hat er auf drei Stücken mitgespielt, aber ich kann absolut nichts von seinem typischen Stil feststellen.

ANOTHER GREEN WORLD enthält eine Menge sinnloses, nervendes Zeug ("Sky Saw", "I'll Come Running") und ein paar wenige ansprechende Nummern wie "Sombre Reptiles", "Golden Hours" and "Becalmed". Das ganze Album wird zum Ende hin etwas interessanter.

Und wie viele Sterne ist das nun alles wert? Ich denke, drei davon beweisen schon ganz viel guten Willen.

PS: 1977 kam mit BEFORE AND AFTER SCIENCE ein wirklich recht guter, streckenweise sogar wunderschöner Nachfolger auf den Markt.
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am 10. November 2006
wenn es euch gefällt, dann gefällt euch auch diese Platte.

Eine Mischung aus Krautrock Ende 1971 und verschrobener, britischer Bürgerlichkeit.

Beide für sich allein stehend sind/waren großartig, in Kombination sind sie eine Katastrophe.
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