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Kundenrezensionen

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am 18. August 2009
The XX sind vier Teenager aus London. Und da neue Bands momentan wie Pilze aus dem Boden sprießen muss man sich fragen, was können diese vier, was die vor ihnen nicht konnten. Und hier fällt mir auf Anhieb nur ein Wort ein: Weglassen. Der Sound ist so minimalistisch, dass er auf den ersten Blick sehr einfach wirkt. Durch die geringe Instrumentalisierung und Lautstärke bleibt hier viel Platz für das Instrument Stimme und dieses verleiht der Musik von The XX Tiefgang. Oliver Sim und Romy Madly Croft erzählen ihre Geschichten so authentisch, dass es eine wahre Freude ist zu lauschen. Und spätestens ab Song drei Crystalised werden um diese Erlebnisse auch so schöne Melodien gesponnen, dass man schnell in eine andere Welt entgleitet. Den Sound von The XX einem Genre zuzuordnen ist nur schwer möglich. Es verschmelzen Elemente des Postpunk, des New Wave und der elektronischen Musik zu einem nicht von dieser Welt stammenden Dream-Pop, mit hochemotionalen, melancholischen Texten und Klängen. Wegen anfänglichen Schwächen vier Sterne. Trotzdem unbedingt ausprobieren!!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. September 2009
Ich persönlich hab ja gern mal ein Problem, mich bestimmten Hypes in der Musikpresse anzuschließen. Außer Schall, Rauch und ein paar seltsamen Frisuren ist da oft nichts dahinter. Doch hier kommt mit The XX eine Band um die Ecke, welche ausnahmslos sämtliche Vorschusslorbeeren verdient hat und auf dem besten Wege ist, ganz unscheinbar das Überraschungsalbum des Musikjahres 2009 hervorzubringen.

Puristischer geht's dabei gar nicht. Kurzer Bandname, der gleichzeitig auch Albumname ist und natürlich ein Cover, welches lediglich von einem 'X' verziert wird. Wie bei der Schatzsuche markiert sozusagen das X die Stelle. Und wenn man nach dieser Musik gräbt entpuppt sich dieses Album als ein unglaublich minimalistischer, aber gerade dadurch unglaublich mitreißender Traum. Das Quartett aus London entfaltet eine düstere Schönheit mit den einfachsten Mitteln. 2 Gitarren, ein Bass und getriggerte Beats aus'm Drum-Computer sowie ein paar leichte Elektroversatzstücke reichen aus, kombiniert natürlich mit unglaublichen Hits, die eigentlich alles sein wollen, nur nicht eben solche. Es ist so, als ob die düstere Verzweiflung und Grundstimmung der frühen Cure und Joy Division eine erstaunliche Neuinterpretation erlebt, die in dieser Form im ausgehenden Jahrzehnt sicher wenigen Bands gelungen ist. Die Musik ist traurig, melancholisch, erlaubt sich aber immer wieder Momente der Hoffnung. Besonders wenn Romy Madley Croft mit ihrer wunderbaren Stimme das Mikro ergreift und damit einen fragilen Soul und eine ehrliche Wärme in die Musik bringt, wie man sie auf den ersten Blick nicht erwarten würde. Besonders im Wechselgesang mit Bandkollegen Oliver Sim macht dies unglaublich Spaß, denn er ist sozusagen das düstere Gegenstück zu seiner Mitstreiterin. So wirken die Songs manchmal fast wie Dialoge. Introvertierte Liebeslieder in düsteren Zeiten. Ideal für den Herbst, manche mögen auch schreiben für die Finanzkrise' das sollen aber andere entscheiden.

Dieses Album ist so unglaublich groß und wunderbar anzuhören, dass es einem fast die Tränen in die Augen treibt. Lange wurden Verzweiflung, Isolation und Dunkelheit nicht mehr so gut in Musik verpackt, wie hier. Besondere Songs zu nennen, die hier herausragen macht keinen Sinn. Sie tun es alle auf ihre eigene Art und Weise. Einfach die ersten 2,3 Songs anhören, um zu wissen, worauf man sich hier einlässt. Am Ende hinterlässt dieses fast 40minütige Werk bei mir ein so unglaublich gutes Gefühl, dass ich es ohne nachzufragen noch ein zweites Mal in den Player lege. Und das schaffen nur wenige Platten. 'The XX' ist ein ehrliches, emotionales und unglaublich gutes Album voll wunderbarer leiser Töne.
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am 28. August 2009
~
Romy Madley Croft und Oliver Sims schaffen mit ihren lässigen, aber auch warmen und zugänglichen Stimmen eine unvergleichlich intensive Stimmung, die von der aufgeräumten und fast avantgardistischen Instrumentierung ideal begleitet wird.
Klare Gitarren (Croft und Baria Qureshi), einzelne Saiten, gespielt in purer röhrenhaft hallender Abstimmung, sauber angezupfter Bass (Oliver Sims), schlichte Beats (Jamie Smith) und ebensolche Keyboards (Qureshi). Letztere können teilweise schier unterirdische Bassregionen erwärmen. Keinesfalls erklingt davon immer alles gleichzeitig, sondern stets in ausgewählten stimmigen Kombinationen.
Heraus kommt ein Album mit einem wundervollen semiinstumentalen Intro und 10 großartigen ästhetischen Songs, die cool und erhaben wirken, aber gleichzeitig eine unheimliche Intensität und Nähe erzeugen.
Nicht ganz unschuldig dürfte hierfür sein, dass die Produktion aus den londoner XL Studios sehr warm und trotz ihrer Unaufgeregtheit äußerst dynamisch gelungen ist.
Auch wenn einige Songs kurz sind, entwickeln sie eigene Spannungsbögen und kleine feine Melodien. Obwohl das Album so eine ganz typische, eigene und schlüssige Klangästhetik für sich einnimmt, bleibt es von Anfang bis Ende spannend.
Hier glaubt man mal eine 'Cure' ähnliche Harmonie herauszuhören, jedoch befreit von allem damaligen Schwulst und allem zwischenzeitlichen Staub. Dort klingt in ruhigem Moment eine Stimme nach Massive Attack. Oder mal klingt eine Gitarre nach Chris Isaac und bitte, das ist großartig. Aber immer ist diese Musik insgesamt etwas neues, eigenständiges und jetzt kommts: durch seine Reduziertheit zeitloses.
Genau das macht auch den Unterschied zu den potentiellen Vorbildern des gemischten Doppels aus London, south west London wie sie betonen, aus. Hier ist nichts zuviel das altern würde, kein Sound so krampfhaft modern, als dass er sich bald überleben könnte. Der New Wave hat eine neue Referenz, wenn auch außer Konkurrenz.
Das Album ist mit gut 38 Minuten kurz, aber keine Minute zu kurz und viel wichtiger auch keine zu lang. Hier scheint einfach so ziemlich alles richtig gemacht worden zu sein.
Das Album wirkt sehr reif, da so eine Konzentration auf das wesentliche normalerweise Charaktere benötigt, die mit allen Wassern gewaschen sind. Oft entstehen durch Reduktion zwar elegante schicke Werke, die jedoch zu steril und kalt bleiben um dauerhaft zu erfreuen. Umso erstaunlicher ist es, dass diese vier jungen Mädels und Kerls so etwas selbstbewusstes und trotzdem unarrogantes abliefern. Das letztere sollten sie sich neben ihrer Kunst bewahren, damit ihre Musik diese große Seele behält.
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am 21. November 2010
Diese Album beigestert von Beginn an. Es ist insgesamt sehr ruhig gehalten und bring mir eine willkommene abwechslung zur sonst gehörten Rock- und Alternativmusik. Am besten wirkt es wenn man mit dem Auto nachts durch die Stadt fährt. Überall um einen herum sind lichter und man kann vollkommen die Zeit vergessen. Einzige kleine schwachstelle ist bei Lied 8 und 9 am Stück, wobwei Nr. 9, "Infinity" stark an den bekannten 80er Klassiker "Wicked Game" von Chris Isaak erinnnert. Diese beiden sind für mich nur Durchschnitt, was den runden Gesamteindruck aber nicht schmälern kann.

Anspieltipps: Intro, Heart skipped a Beat, Shelter, Night Time
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am 26. Juni 2010
So ein Album hatte ich gerne mit Anfang Zwanzig auch gemacht! Man spürt sofort alles gute aus der englischen New Wave- und Postpunk Szene der 80er und doch ist irgendwie alles anders. Kleiner, moderner, aufgeräumter und trotzdem nicht weniger stimmungsvoll. Live gespielte MPC-Drums, gradliniger Bass, Gitarre im Koto-Sound, ein paar Sequencen und Pads zur Untermalung und Gesang der sich im Wechselspiel hervorragend ergänzt. Es gibt einfach keine überflüssigen Elemente oder Sologedudel. Was die Songs nicht brauchen ist einfach nicht vorhanden. Man spielt nur was man kann und das ist gut so!
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am 24. September 2009
Wer kennt denn nicht das Ökonomische Prinzip und das damit verbundene Minimalprinzip?

Ein angestrebtes Ziel ( Hier: eine 1a Platte) mit möglichst geringem Aufwand zu erreichen.
Minimalistisch und melancholisch, so lässt sich diese junge Band aus London wohl am besten beschreiben.
So gut wie jeder Song verdient das Prädikat besonders wertvoll.

Besonders die Songs "Intro", "Crystalized", "VCR", "Islands" und "Fantasy" zeugen von beruhigter Eindringlichkeit, welche in Melodie und Aussage einfach stimmig sind.

Für mich sind "The XX" eine der Neuentdeckung des Jahres 2009 und sollten unbedingt von jedem einmal Probe gehört werden.

Tipp: Wem es gefällt, sollte auch mal einen Blick auf "Jeniferever" werfen.
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am 27. März 2016
Wer The XX kennt wird dieses Album wahrscheinlich am meisten von allen lieben. Das CD Heftchen das mitkam wirkte vom Design her so, als wären sie unter Canabis Einfluss gestanden, als sie es designt haben.
Genau so klingt auch ihre Musik.
Als ultra anti Drogen erzogene Frau, lässt mich diese Musik erahnen, wie es ist unter diesen substanzen zu stehen. Ihre Musik ist entspannend, "verhängt" - einfach ideal für verträumte Menschen.
Grundsätzlich klingt ihre Musik irgendwie immer gleich bzw korrekt gesagt ähnlich. Dennocj stechen für mich folgende Tracks heraus:
Intro
Crystalized
Islands
Shatter
Shelter
Heart Skipped A Beat
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am 29. Januar 2010
Habe mir die Scheibe aufgrund einer Empfehlung von AMZAZON zugelegt.... Und nachdem ich die CD im Player hatte war ich zunächst postiv überrascht.
Frisches und unbekümmertes Erstlingswerk. Nette Frauenstimme. Die Songs haben Potenzial und lassen vermuten, dass es hier (hoffentlich) keine
Eintagsfliege der Band wird.
Ich hätte auch gern 5Sterne gegeben, aber zum Ende der Platte haben die Jungs und Mädels von XX nicht mehr viel riskiert. Schade....
Mein Lieblingssong: Intro + VCR....
Guter Kauftipp... macht Lust auf mehr von dieser Band
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am 11. November 2013
... war mir XX.
Ich habe mir die Hörprobe angehört und was ich da hörte gefiel mir.
Also auf den Button gedrückt und gekauft und in keinster Weise bereut.
Ich höre XX am liebsten beim Lesen... einfach ohne viel Schnickschnack.
Kann es nur empfehlen !!!
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am 8. Dezember 2013
Als ich das andere Album von "The XX" im Warenkorb hatte, musste ich dieses Album auch unbedingt haben. Der Preis war super und der dazugehörige Autorip ebenfalls. Ich habe mich sehr gefreut, als ich das Album auf meinem Smartphone hören konnte.
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