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5.0 von 5 Sternen Deja-Vu allerfeinster Güteklasse, 9. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: RED HEAT (Audio CD)
Über Walter Hill's mittlerweile klassischen "RED HEAT" mit Arnie und James Belushi von 1988 brauchen wir wohl nicht viele Worte verlieren - hat man als Action/Buddy-Komödien-Fan gesehen zu haben !
Filmgeschichtstechnisch erwähnenswert allein wegen der Tatsache, daß "RED HEAT" der erste US-Film war, dessen Team in Moskau auf dem Roten Platz drehen dürfte.
Noch nicht gesehen ? NACHHOLEN !!!!

Nun zum Score.
Der Mann, der in seinen Filmmusiken wie kein anderer zwischen atonal und harmonisch hin und her pendelt (außer Ennio Morricone natürlich), durfte hier den betont actionorientierten Score zimmern : James Horner ("BRAVEHEART").

Und was der Meister hier kredenzt, ist ein Deja-Vu-Feeling allererster Güteklasse.

Nach den beiden symphonischen und russisch klingenden Tracks zu Anfang ("Main Title" (mit großem Chor) und "Russian Streets") folgen sechs stellenweise brachiale Synthi-Tracks (oder auch Sound-Orgien), die den versierten Score- und Horner-Fan sofort an seine Actionfilm-Score-Klassiker zu "48 HRS - Nur 48 Stunden" von 1982 und dessen Nachfolger "Another 48 Hours - Und wieder 48 Stunden" von 1990 (siehe meine dortige Rezension), beide mit Eddie Murphy und Nick Nolte (und auch Walter Hill als Regisseur), und den göttlich-stumpfen "COMMANDO - Phantom Kommando" von 1985 mit Schwarzenegger erinnern.
Diesselbe Instrumentierung, dasselbe musikalische Feeling, derselbe Drive - nur diesmal mit großen Freestyle-Jazz-Anteilen (der in Chicago spielenden Handlung Tribut zollend), gepaart mit einem sehr großen Anteil an russischem Flair (die musikalische Untermalung für Arnie's Rolle, Capt. Ivan Danko).
Nur zum Schluß wird es mit den "End Credits" wieder symphonisch-russisch mit großem Chor - ein Reprise des "Main Title".

Dies ist ein astreiner Actionfilm-Score - kein durchgängiger, melodischer und symphonischer Hörgenuß, sondern ein erstklassiger Soundteppich mit vielen atonalen Actionsequenzen und etlichen wunderschönen, kurzen Melodiebögen, die allein schon den Kauf rechtferigen.
Beim Synthi-Part tauchen im Übrigen tauchen musikertechnisch hochwertige Namen wie Ian Underwood, Steven Schaeffer und Neil Stubenhaus neben James Horner selber auf.

Netterweise sollte man ruhig erwähnen, daß der Score zusammen mit dem Visuellen besser funktioniert als beim alleinigen Hören - aber er erweckt einfach ein wunderbares Retro-Feeling, und man hat richtig Bock, sich den Streifen wieder reinzuziehen ....

Abschließendes Urteil :
Ein grandioser Action-Score, den ich trotz der Abstriche jedem Score-Sammler empfehlen möchte.
Nur eben halt sollte man kein melodisches Meisterwerk erwarten - hinsetzen, anhören und sich zurück in die 80iger beamen lassen ....

"Danko."
"You're Welcome."
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