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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell
Und wieder hat die BBC der Welt gezeigt, wie man einen intelligenten Krimi produziert, der ohne Schnickschnack, ohne Action, ohne aufgesetzte Dramatik, ohne künstlich herbeigeführte Konflikte ein Höchstmaß an Spannung erzeugt.

Hier stimmen die Figuren von vorne bis hinten und die Handlungsverläufe von Anfang bis Ende.
Es gibt...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Lisbeth Salander

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu langwierig und nicht wirklich packend
Es stimmt wohl, dass dieses Projekt als Politthriller startet, der Thrill bleibt im weiteren Verlauf für meine Begriffe dann jedoch ziemlich auf der Strecke. Die Story ist an und für sich interessant und differenziert angelegt, die Handlungsverläufe verhungern jedoch irgendwann auf Grund von Spannungslosigkeit. An anderer Stelle wurde schon darauf...
Veröffentlicht am 1. Januar 2012 von A. M.


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell, 10. Oktober 2009
Von 
Lisbeth Salander - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Und wieder hat die BBC der Welt gezeigt, wie man einen intelligenten Krimi produziert, der ohne Schnickschnack, ohne Action, ohne aufgesetzte Dramatik, ohne künstlich herbeigeführte Konflikte ein Höchstmaß an Spannung erzeugt.

Hier stimmen die Figuren von vorne bis hinten und die Handlungsverläufe von Anfang bis Ende.
Es gibt keine Unlogik, keine Ungereimtheit, nichts, was das Mitfiebern betrübt!

Am besten nimmt man sich einen kompletten ( evtl. verregneten) Sonntag-Nachmittag 5 Stunden Zeit,
denn die Gefahr, dass man das Ding in einem Rutsch geniessen will ist groß!

Aber Vorsicht!
Danach dürfte die Qualitätsmesslatte für Hollywood, geschweige denn deutsche Krimis in unerreichbare Höhen entschwunden sein.
Und das ist auch gut so!
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder ein Juwel aus der BBC-Schmiede, 3. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Ich hatte das Glück diesen sechsteiligen Politthriller damals auf ARTE zu sehen und war von der ersten Folge an hin und weg. Was anfangs als ''normaler Krimi'' beginnt wird alsbald zu einem Netzwerk aus Lügen, Intrigen, Mord, Verwicklungen usw. Und man kann wirklich nicht aufhören den grandios aufspielenden Akteuren zuzusehen und fiebert der nächste Folge inkl. dem Ende/der Auflösung schon entgegen.

Verantwortlich für dieses Werk zeichnet sich Paul Abbott der schon solche Highlights wie u. a. Cracker/Für alle Fitz oder Clocking off auf die Mattscheibe brachte. Auch sind etliche bekannte Gesichter dabei wie John Simm, Philip Glenister, Marc Warren (dem einen oder anderen sicher aus Cracker, Life on Mars, Ashes to Ashes bekannt), Bill Nighy, David Morrissey, James McAvoy usw.
Obwohl er nicht direkt eine Hauptrolle spielt möchte ich hier besonders Bill Nighy als Chefredakteur hervorheben, der mit seinem trockenen Humor, seinen knappen und messerscharfen Kommentaren/Anweisungen und seinem z. T. zerstreuten/unsicherem Auftreten (was aber nur nach außen hin so aussieht) ein wenig Auflockerung in die Story bringt.
Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie Journalismus funktioniert bzw. funktionieren kann, solch einen Einblick erhält man nicht alle Tage. Wirklich interessant.

Doch jetzt zu zwei gravierenden Mankos:
Die Folgen sind ALLE GEKÜRZT. Die engl. Originalausgabe (welche ich auch besitze) ist, lt. DVD-Hülle, 340 Minuten lang - die dt. Ausgabe 300 Minuten! Im Detail ist es so, dass die engl. Folgen alle zwischen 55:30 und 57:30 Minuten und die dt. alle ca. 51:30 Minuten laufen. Kann mir mal jemand sagen, wieso der dt. Zuschauer hier wieder bevormundet wird? Ich finde das gelinde gesagt eine Frechheit!
Des weiteren befinden sich auf der dt. Ausgabe KEINE UNTERTITEL - sehr diskriminierend für die Menschen unter uns, die hörgeschädigt sind!

Fazit:
Brilliante, intelligente und realistische Unterhaltung - unbedingt anschauen!!!

P.S.
Die Titelmusik finde ich Klasse. Das Staccato passt punktgenau zum Inhalt - aggressiv, gehetzt und mitreißend.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich das Orginal auf DVD!!!, 10. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Endlich, die vielleicht beste Politthriller Serie ever, auf DVD. Das hat ja ganz schön lange gedauert. Anfang 2008 lief die Serie auf Arte, seit dem warte ich auf die DVD. Leider konnte ich damals nicht alle Folgen sehen, umso schöner, dass sie jetzt kommt. Wahrscheinlich wird die Verfilmung mit Russel Crowe den Ausschlag gegeben haben. Der Film ist auch wirklich gut, aber die BBC Serie ist noch um Welten besser. Absolute Kaufempfehlung!!!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 5. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
So etwas gibt es im - von Doris Heinze & Co verseuchten - deutschen Fernsehen nicht, oder zumindest fast nicht. Spannende Story mit sehr guten Dialogen und exzellente Schauspieler, z.B. der geniale Bill Nighy als Chefredakteur ("If you think I'am drunk now, you should see me in a few hours."), James MacAvoy (Abbitte) als ehrgeiziger, von keinerlei Selbstzweifel geplagter Nachwuchsjournalist und die wundervolle Kelly MacDonald (No country for Old Men), die immer wieder versucht, Beruf und Moral unter einen Hut zu bekommen.

Zwei kleine Kritikpunkte: Die Liebesgeschichte zwischen Cal und ... wäre nicht nötig gewesen, und man schaut nach dem Erhalt der DVDs alle sechs Folgen an einem Abend, was am nächsten Tag unangenehme Folgen hat.

Übrigens: UNBEDINGT auf Englisch anschauen, denn Kelly MacDonalds Glasgow-Dialekt ist so reizend, dass ich sie auf der Stelle heiraten würde, nur um ihr ständig zuhören zu dürfen. Im Deutschen geht das natürlich vollkommen verloren.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simply the best!, 30. Juli 2009
Von 
J. Veltkamp (Kamp-Lintfort) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Unterhaltung und Spannung auf höchstem Niveau. Gestern habe ich mir das Remake mit Russel Crowe und Ben Affleck angesehen. Gut gemacht, aber das Original ist - u.a. aufgrund der unverbrauchten/unbekannteren Schauspieler - besser. Also: Wer die Zeit hat, sollte sich die BBC-Produktion ansehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Tag an dem Sonia Baker starb, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Die Handlung
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Morgendliche Rush hour in London - und mal wieder stockt die Weiterfahrt der U-Bahn, sehr zum Unmut des Politikers Stephen Collins, der pünktlich zu einer wichtigen Sitzung im Parlament kommen muss. Er ist Vorsitzender eines Kommitees, das sich mit Umweltfragen und Energiepolitik beschäftigt, und auf dem besten Wege, ein beliebter und erfolgreicher Akteur auf der politischen Bühne zu werden und bei den "ganz Großen" mitzuspielen. Als er mit einiger Verspätung dann an seinem Arbeitsplatz ankommt, der Schock: Sonia Baker, eine junge, hübsche Praktikantin seiner Abteilung, hat allem Anschein nach Selbstmord begangen und sich ausgerechnet vor die U-Bahn geworfen, in der Collins sich anschließend über die verzögerte Weiterfahrt ärgerte. Collins Mitarbeiter sind bestürzt und auch der aufstrebende Politiker Collins selbst ist vollkommen durcheinander und regelrecht aufgewühlt - vielleicht reagiert er gar zu emotional....?

Cal McCaffrey, ein mit Collins eng befreundeter Journalist, hört von dem tragischen Ereignis. Ihm kommt die Sache mit dem Selbstmord nicht ganz geheuer vor, und er fängt an, zusammen mit seiner Kollegin Della Smith Nachforschungen anzustellen. Kann es wirklich sein, dass eine so lebensfrohe, junge Frau sich einfach umbringt oder ist da nachgeholfen worden?

Noch am Ende des Tages kommt eine ganz andere Meldung in den Newsroom des Zeitungsverlages: Im East End wurde ein schwarzer Jugendlicher von einem Killer erschossen, der nach der Tat unerkannt auf seinem Motorrad flüchten konnte. Der Junge soll vermutlich mit Drogen gehandelt haben. Ist sein Tod also die Folge eines Deal, der schrecklich schiefgegangen ist, oder hat sein Tod eine ganz andere Ursache? Die Familie des Jungen behauptet, ihr Sohn sei zwar ein Taschendieb gewesen, aber mit Drogen habe er nie zu tun gehabt. Was ist Wahrheit, was ist Lüge?

Fragen über Fragen, und keine zufriedenstellenden Antworten in Sicht. Mit journalistischen Eifer und Hartnäckigkeit geht Cal der Sache nach. Hätte er bloß vorher gewusst, auf was er sich da einlässt ....

Die Serie
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Mit sechs Stunden ist dieses Politdrama genauso ausführlich, wie spannend gemacht. Hat man einmal angefangen, diese Serie zu schauen, kann man einfach nicht damit aufhören - ich habe die Serie bis spät in der Nacht geschaut und mein einziges Bedauern nach sechs Stunden qualitativ hochwertiger Fernsehunterhaltung war die Tatsache, dass die Serie "schon" vorbei war. Kaum, dass man einen Handlungsstrang entwirrt hat, macht die ganze Sache einen Haken und man fängt wieder an zu rätseln; die Rolle einiger Protagonisten bleibt wie es sich für einen Thriller gehört erstmal im Dunkeln.

Darstellerisch gibt sich in dieser Serie Großbritanniens Top-Schauspielerriege förmlich die Klinke in die Hand und gibt ihr Bestes: Angefangen mit David Morrissey als Politiker Stephen Collins und John Simm als Journalist Cal, über Kelly McDonald (als Kollegin Della, mit entzückendem, schottischem Dialekt), Bill Nighy (Cals Boss), Philip Glenister (spielt einen Geheimdienstboss), Marc Warren (ein PR-Manager; der arme Kerl muss ziemlich viel einstecken), Polly Walker (spielt Collins Noch-Ehefrau) und James McAvoy (Politressort-Mitarbeiter einer rivalisierenden Zeitung). In ebenso überzeugenden Nebenrollen sind Tom Burke (Praktikant), Deborah Findley (Collins Sekretärin) und Sean Gilder (ein Sergeant der Polizei) zu sehen.

Auch wenn mich David Morrissey wie schon so oft wieder ganz besonders beeindruckt hat, muss ich auch eine Lanze für John Simm als mutigen Journalisten und Marc Warren brechen - als Journalist einerseits und enger Freund eines Politikers andererseits gerät Cal im sich entwickelnden Politskandal schnell zwischen die Fronten und in den politischen Machenschaften fast unter die Räder, und kein anderer Schauspieler als Marc Warren hätte den nervösen und am Ende vor lauter Angst schon fast hysterischen, versnobten PR-Manager Dominic Foy so überzeugend darstellen können. Angesichts der vielen weiteren guten Schauspielerleistungen ist es aber fast schon ungerecht, diese drei so besonders hervorzuheben.

Alle Beteiligten machen "State of Play" zu einer äußerst gelungenen Politserie. Besonders gelungen sind die zahlreichen Szenen im hektischen Newsroom der Zeitung - dem Raum, indem die Telefone nie stillstehen, weil alle wichtigen neuen Meldungen und Eilmeldungen hereinkommen und von den Journalisten möglichst schnell bearbeitet und in Artikelform gebracht werden müssen. Seine Recherchezeit verbrachte Regisseur David Yates z.T. in einem real existierenden Newsroom. Er gab den Statisten, die in der Serie die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen von Cal und Della spielen, für die Zeit der Dreharbeiten wirklich journalistische Aufgabenstellungen, welche diese so schnell und präzise wie möglich zu erledigen hatten. Das ließ die stressige, angespannte Atmosphäre sehr real werden und gab sie genau wider, wie nach der Ausstrahlung der Serie von Journalisten, welche wirklich unter solchen Bedingungen arbeiten, bestätigt wurde.

--------
FAZIT

Eine faszinierende, süchtig machende, spannende und stellenweise wirklich witzige Serie, die sowohl die psychischen Untiefen der Beteiligten, als auch die Machenschaften von Regierungssystemen ausleuchtet. Wer auf Politthriller oder -dramen steht, sollte das eher unbekannte "State of Play" möglichst schnell zu seiner DVD-Sammlung zählen. Die BBC hat sich hier selbst übertroffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassige Charaktere von Top-Ensemble gespielt, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Als ich diese Serie auf Arte gesehen habe, war ich uneingeschränkt begeistert, die präzis gezeichneten Charaktere, die Atmosphäre, die Spannung und nicht zuletzt die grandiose Besetzung (Billy Nighy, James MacAvoy, David Morrissey, Philip Glenister...) gehörten zu dem Besten, was ich jemals im Fernsehen gesehen hatte.

Nach einem neuerlichen Ansehen auf DVD muss ich leider zugeben, dass die Serie trotz allem einem zweiten Betrachten nicht ganz stand hält.

Die ersten beiden Folgen halte ich immer noch für überaus gelungen, aber dann fällt die Spannung etwas ab unter anderem, weil in der Mitte der Serie der ausnahmsweise nicht so gelungenen Figur des Dominic Foy unverhältnismäßig viel Screentime eingeräumt wird, bis man sich ein wenig genervt fragt, was der arme Mann denn nun so Schlimmes verbrochen hat, dass ihm so übel mitgespielt wurde.
Die Liebesgeschichte erscheint gezwungen, aus dramaturgischen Gründen finde ich sie zwar gerechtfertigt, aber John Simm und Polly Walker haben, so gut ihre Figuren auch entwickelt sind, überhaupt keine Chemie zusammen.
Und am Ende finde ich es enttäuschend, dass nach der Unmenge an investigativen Journalismus die Wahrheit nur durch einen simplen Versprecher ans Licht kommt und die Auflösung lässt viele Fragen offen, die den Plot im Nachhinein sehr löchrig erscheinen lassen.

Die Serie halte ich trotzdem für absolut empfehlenswert, auch wenn sie nicht ganz in den Olymp schafft. Wer die DVD besitzt sollte unbedingt auch mal in die englische Tonspur einschalte, der schottische Akzent von Della alias Kelly McDonald ist einfach göttlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als der (ebennfalls gute) Kino-Remake, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Es handelt sich hierbei NICHT um den Kinofilm mit Russel Crow! Und das ist auch gut so.
Das britische Original ist in jeder Hinsicht besser, als der amerikanische Remake:

- Schauspieler sind (meiner Meinung nach) besser besetzt als im Film, v.a. Bill Nighy als Redaktionschef Cameron statt Hellen Mirren und David Morrissey als Minister Collins statt Ben Affleck stechen hervor
- Durch die längere Spielzeit von insg. 5 Stunden werden Handlungsdetails besser und genauer ausgeführt und die Story wirkt nicht so gehetzt. Man merkt, dass die Story auf diese lange Zeit ausgelegt ist.
- London ist (meiner Meinung) eine viel bessere Location für einen solchen Film, wirkt mystischer ;)

Ein absolut empfehlenswerter Politik-Thriller, erfordert aber Sitzfleisch, da er mit 5 Stunden relativ lang ist, kann aber auch teilweise geschaut werden, da diese Miniserie in 6 Episoden eingeteilt ist.
Ich möchte vom Film nicht abraten, auch der Film ist sehr gut, diese Serie ist schlichtweg noch besser.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut genial., 28. September 2009
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
michael collins ist mitglied des britischen unterhauses in westminster.
zugleich sitzt er der energiekommission vor, die härtere regeln für die öl-multis fordert.
als seine assistentin und geliebte sonia getötet wird, und zeitgleich ein junger schwarzer skrupellos erschossen wird ist dies der beginn einer staatsaffäre die bis in höchste kreise reicht.
reporter cal mcaffrey vom herold, der gleichzeitig ein freund von collins ist, wird auf die sache aufmerksam und beginnt zu recherchieren.
nach kurzer zeit wird klar das eine verschwörung im gange ist und das niemand sicher sein kann.
zusammen mit seinem team ermittelt cal nun der belle etage des britischen regierungsapperates und muss nicht nur um sein leben fürchten.
kann der reporter die verschwörung auflösen oder gelingt es der gegenseite durch mord, lug, trug, verschleierung und einschüchterung die oberhand zu wahren?

die darsteller machen ihre sache mehr als gut.
gerade john simm (life on mars staffel 1-2) brilliert geradezu in der rolle des hartnäckigen reporters.
hervorzuheben sind ebenfalls bill nighy, philip glenister und marc warren (beide auch in life on mars zusehen), james mcavoy, kelly mcdonald, david morrissey und polly walker.
die dialoge sind nahezu perfekt und wirken authentisch.
die story ist perfekt und durchgehend spannend. trotz der ca. 300 min laufzeit hätte das ganze ruhig länger gehen können.
dermassen fesselnd und wendungsreich ist der plot, das der ansonsten recht trockene politstoff runter geht wie öl.
der soundtrack ist sehr gut.

selten hat mich eine miniserie so gefesselt wie diese hier.
die intrigen, die vertuschungen und die taktiken der beteiligten sind mehr als interessant und sorgen für durchweg spannende unterhaltung.
schade das es nicht mehr solcher hochwertigen produktionen gibt.
wieder mal hat die bbc bewiesen das sie in der lage sind solche meisterwerke aus dem hut zu zaubern.
ich bin jedenfalls auf das u.s. remake gespannt.
da der film anscheinend 127 min geht, glaube ich jedoch das er nicht an das original heranreichen wird.
mal schauen.
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5.0 von 5 Sternen Fesselnder Sechsteiler mit Anspruch, 30. November 2011
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs] (DVD)
Sich zum Inhalt äußern hieße, viel von den spannenden Elementen dieses Sechsteilers vorwegzunehmen. Die Serie spielt im Zeitungsmilieu und vor dem Hintergrund irisch-englischer Auseinandersetzungen, ohne jedoch große zeitgeschichtliche Kenntnisse vorauszusetzen. Der die Geschichte einleitende Mord ist Ausgangs- sowie Dreh- und Angelpunkt für eine äußerst komplexe, in allen Details miteinander verwobene Handlung, die hervorragend durchdacht und von Folge zu Folge spannender wird. Wieder einmal hat die BBC den deutschen Krimi-Machern ein Beispiel dafür gegeben, wie eine fesselnde Geschichte aufgebaut, gespielt, inszeniert und geschnitten werden sollte, um das Interesse des Zuschauers bis zum Ende wachzuhalten. Darüber hinaus ist State of Play" mit einer Vielzahl exzellenter Schauspieler besetzt, die in großen internationalen Filmproduktionen ihr Können gezeigt haben (John Simm, David Morissey, Bill Nighy, Kelly MacDonald, James McAvoy). Besonders hervorzuheben ist der seine Rolle überwältigend nuanciert und eindringlich meisternde Marc Warren, der so manchem Krimi-Freund als Danny Blue in Hustle" bekannt sein wird. Hat man ihn bisher nur in "Unehrlich währt am längsten" gesehen, hält man es kaum für möglich, ihn in einem so differenzierten Part zu sehen. Wohltuend ist, daß jedem Darsteller ein realitätsbezogenes Portrait seiner Figur gelungen ist, sodaß zu keinem Zeitpunkt der Eindruck von Künstlichkeit aufkommt. Dem Thema entsprechend wurde auf stereotype Schießorgien verzichtet und mehr darauf gesetzt, durch wirklichkeitsnahe Entwicklung der Dinge den Zuschauer zum Mitdenken anzuregen. Somit hebt State of Play" in der Serienfassung sich stark von vielen ähnlich gelagerten Produktionen ab, die nur Mittelmäßigkeit zu bieten haben.
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State of Play - Mord auf Seite eins [2 DVDs]
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