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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen42
4,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Ändern
Preis:24,95 € - 99,99 €
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am 30. Juni 2010
Als alter Fan der Need for Speed-Serie (mit den Lieblingen Underground 2 und Most Wanted) habe ich lange auf einen spaßigen Online-Recer gewartet. Die Multiplayeroptionen anderer Spiele sind zwar nicht unbedingt schlecht, aber irgendwie hat mir immer etwas gefehlt - der letzte Kick sozusagen.

Sicherlich macht es Spaß, sein Auto "aufzumotzen" und optisch zu "verschönern". Es ist auch motivierend, sich durch Ranglisten zu kämpfen und im Multiplayer (egal ob online oder offline) gegen andere Spieler zu bestehen. Aber im Grunde fährt man doch nur ewig lange im Kreis und am Ende gewinnt der mit dem besten Auto und der besten Streckenkenntnis.

Blur macht da eigentlich auch nichts anders - bis auf das kleine Detail der "Power Ups". Und dieses Detail sorgt dafür, dass man nicht stundenlang tunen (man kann es auch nicht) oder die Strecken blind beherrschen muss. Sicherlich bringt Streckenkenntnis und Fahrzeugbeherrschung gewisse Vorteile, aber die Power Ups können auch den besten Fahrer aus dem Rennen bzw. weit zurück werfen. Somit haben auch Anfänger eine Chance und müssen nicht befürchten, stunden- oder tagelang den "Profis" hinterherzufahren, bis sie irgendwann mal mithalten und gewinnen können.

Die Punkte im Einzelnen:

Story:
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Story? Bei einem Arcade-Racer? Stimmt, das mutet etwas seltsam an udn im Grunde gibt es auch keine Story. Im Einzelspielermodus hat man die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden und schaltet durch seinen Erfolg in den einzelnen Events weitere Rennen frei. Am Ende jedes Pakets steht ein Rennduell gegen den "Boss" an - das wars im Grunde mit der Story. Kein Tuning, keine optischen Verbesserungen, kein Schnickschnack. Man kann sein Fahrzeug umlackieren, das wars dann mit der Individualisierung. Aber mal ehrlich: Zuviel Story bei einem Spiel dieser Art wirkt auch irgendwie aufgesetzt, oder?

Gameplay:
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Als Einzelspieler fährt man die freigeschalteten Rennen (normale Rennen, Zeitangriff, Zerstörung, Duelle), bekommt für eine Podiumsplatzierung sogenannte "Lichter" (ähnlich den Sternen bei NFS) und darf zusätzliche "Lichter" für gewonnene Fans und Fansprints verdienen. Positiv anzumerken ist hier, dass man nicht alles auf einmal schaffen muss, sondern fehlende "Lichter" ohne Probleme nachgearbeitet werden können. Die Voraussetzungen, um für ein Boss-Duell zugelassen zu werden, bringen etwas Abwechslung ins Spiel, sind aber nicht wirklich schwierig zu meistern. Die KI der Gegner ist relativ fordernd, aber niemals unfair. Zudem kann man den Schwierigkeitsgrad jederzeit an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Man gewinnt Fans durch seine Fahrkünste und -manöver und schaltet damit weitere Fahrzeuge frei. Zudem kann man seine Erfolge per Klick auf Twitter und Facebook veröffentlichen und Freunde als "Rivalen" einladen und die jeweiligen Ergebnisse vergleichen. Jederzeit können Fotos geschossen und gespeichert werden, allerdigns gibts es leider keine Video-/Replayfunktion.

Im Multiplayer spielt Blur seine Stärken aus: egal ob Online-Rennen gegen bis zu 19 andere Spieler, Zerstörungsevents ("Motorensalat") und Teamrennen sind ebenso möglich, wie "normale" Rennen ohne den Einsatz von Power Ups oder selbst erstellte Rennserien, zu denen man - wie bei den anderen Spielmodi auch - Freunde einladen kann. Man spielt hier nicht um Lichter, sondern "nur" um Fans, die für einen Aufstieg im Fahrerlevel sorgen, verschiedene "Mods" für die Power Ups und weitere Autos freischalten. Hat man schlussendlich die Maximalstufe (50) erreicht, kann man als "legendärer Fahrer" seine bisherige Karriere beenden und alle erreichten Spielereien gegen ein Legenden-Fahrzeug eintauschen. Für alle Strecken und Spielmodi gibt es zudem globale Ranglisten.

Power Ups:
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Bei Einzel- und Multiplayer gleich, sind die Power Ups, welche Blur seine "Sonderstellung" verleihen. Folgende Power Ups sind auf der Rennstrecke verteilt und können durch einfaches Drüberfahren eingesammelt werden (manche können ebenfalls nach hinten gezündet werden. Die geänderte Wirkung steht folgend in Klammern):

- Nitro: Geschwindigkeitsschub (abruptes Bremsmanöver mit anschließender Beschleunigung)
- Stoß: zielsuchendes Geschoss (ungelenktes Geschoss)
- Blitz: drei einzeln abzugebende gerade Schüsse (drei einzeln abzugebende gerade Schüsse nach hinten)
- Mine: Mine auf die Strecke legen (Mine nach vorne schleudern)
- Schild: Schutz vor Power Up- und Kollisionsschaden
- Schock: drei EMP-Felder, die vor das Führungsfeld projiziert werden
- Abräumer: Nahbereichsangriff gegen alle in Reichweite befindlichen Fahrzeuge
- Reparatur: Alle Schäden am Fahrzeug werden augenblicklich repariert

Nur bei Zeitangriff-Events:

- Stoppuhr: gewährt 2 Sekunden mehr Zeit

Power Ups dienen also dazu, andere Fahrzeuge zu beschädigen, zu behindern und/oder schlussendlich zu "demolieren". Jeder Einsatz der Power Ups bringt zusätzliche Fans, ebenso wie das fehlerfreie Fahren, Drifts, weite Sprünge oder das Rammen von Gegnern. Jedes Fahrzeug hat einen Energiebalken, der anzeigt, wie sehr das Fahrzeug beschädigt ist. Auf das Fahrverhalten hat das allerdings keinen Einfluss. Durch den Einsatz von Mods (im Einzelspielermodus durch Bossduelle freischaltbar, im Multiplayer durch Levelaufstieg) kann man die Wirkung der Power Ups verändern. So erhält man beim Blitz 4 statt 3 Schüsse (Einzelspieler) oder man bekommt bei Rennstart ein zufälliges Power Up (Multiplayer).

Fahrzeuge und Strecken:
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Es gibt eine relativ großzügige Auswahl an lizensierten Fahrzeugen, beispielsweise der Opel Astra Extreme, Audi R8 oder auch ein umgebauter Offroad-Käfer oder ein Hummer H2. Alle Fahrzeuge sind in 4 Klassen (A-D) unterteilt und unterscheiden sich hauptsächlich im Fahrverhalten voneinander. Die Strecken sind schön gestaltet und bieten genug Abwechslung. Es gibt Stadtrennen und Rennen am Strand von San Francisco, genauso wie Bergetappen und Strecken, die am Hafen über Schiffe führen. Eine Individualisierung der Fahrzeuge ist allerdings nur bei der Farbe möglich. Tuning und Body Kits sucht man vergebens. Dafür beeinflusst die Art des Fahrzeugs je nach Strecke durchaus die Erfolgschancen, wobei jedes Fahrzeug seine jeweiligen Schwächen auch wieder ausgleicht - hier ist das Geschick des Spielers gefragt. So beschleunigt ein Hummer H2 zwar weniger gut und ist langsamer als eine Viper GTS, hält dafür aber mehr Treffer aus und kommt besser mit Sand- oder Wasserpassagen zurecht.

Sound:
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Die Musikuntermalung ist stimmig und nicht störend, allerdings auch nichts Herausragendes wie z.B. die Songs bei NFS:MW & Co. Hier gehts einfach nur um Fahrspass. Die Geräuschkulisse ist passend und das Motorengeheule, das Quietschen der Reifen und das Krachen bei Kollisionen sind durchweg gut umgesetzt. So macht ein Arcade-Racer Spaß! Einige Schwächen gibts bei höheren Tonfrequenzen, aber unterm Strich fällt das kaum ins Gewicht.

Grafik:
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Bunt, aber nicht verspielt. Es gibt keine Ruckler, sodass die Rennen nie wegen irgendwelcher Frameeinbrüche unfair werden. Die Fahrzeugmodelle sind detailliert gestaltet und die Strecken laden zum Sightseeing ein - sofern denn Zeit dafür bleibt. Schäden am Auto sind sichtbar, aber nicht individualisiert. Sprich: die Schäden sind immer gleich und hängen von der Menge des erlittenen Schadens ab und nicht davon, wo man getroffen wurde oder wie man in eine Wand gekracht ist.

Erfolge/Trophäen:
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Hier gibt es einiges zu holen. Allerdings sollte man sich auf einige Zeit im Multiplayer einstellen, um wirklich alle Trophäen/Erfolge erlangen zu können. Für die meisten Erfolge/Trophäen muss man mehrere Unterpunkte erfüllen, z.B. einer bestimmten Anzahl von Stößen ausweichen, eine bestimmte Zahl Gegner mit Stößen treffen usw. Dazu gibts noch die Klassiker für den Einzelspielermodus ("besiege Boss XY"). Durchaus motivierend, aber nichts Außergewöhnliches.

Fazit:
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Blur ist Fahrspaß pur - vorallem mit mehreren menschlichen Spielern. Egal ob online, im Netzwerk oder zusammen mit bis zu 3 Freunden via Splitscreen: Blur macht einfach Spaß und sorgt für massig Gelegenheiten, seine Fluch-Fähigkeiten auszubauen. Wer sich schon immer ein Mario-Kart für Erwachsene gewünscht hat: hier ist es! Wie die gelungene Fernsehwerbung sagt: "Race like a big boy!" Und genauso ist es auch. Der Karrieremodus ist schnell abgewickelt (auch für Einsteiger) und bereitet einen gut auf die danach anstehenden Mehrspielerrennen vor. Die Steuerung ist präzise und intuitiv. Man muss sich nicht dutzende Tastenkombinationen merken oder Foren durchstöbern - Blur ist sehr schnell erlernt, aber schwierig zu meistern. Die Power Ups erkennt man nach 5 Rennen an der Farbe, es gibt eine Taste zum abfeuern, eine zum Durchschalten der gesammelten Power Ups, eine Taste um Power Ups bei Bedarf auf die Strecke zu legen und eine Taste für die Handbremse - das wars.

Wer einen motivierenden und später durchaus fordernden Arcade-Racer "mit Pfiff" sucht und nicht auf lizensierte Fahrzeuge verzichten will, kommt an Blur nicht vorbei!
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am 10. Juni 2010
Hallo Leute,

heute möchte ich euch meine Eindrücke vom Action Rennspiel "Blur" schildern. Es wurde hier ja schon viel(positives) zu dem Spiel geschrieben. Vor dem Beginn des Spiels sollte man sich unbedingt mit den Power Ups vertraut machen. Alles was danach kommt lest ihr nun hier.

Positiv:

- schneller Spieleinstieg auch als Anfänger
- leichte und direkte Steuerung
- gutes taktieren mit den Power Ups möglich
- gute Treffsicherheit der Lenkraketen
- Warnung vor Treffern und kritischem Fahrzeugzustand
- Gegnerbewaffnung wird angezeigt
- schöne Lizenzkarren mit tollem Sound
- gut ausbalancierter Fairnessgrad der Gegner
- sehr gutes Fahrgefühl, toller Boost, geile Drifts
- motivierend & fordernd(vor allem im Multiplayer)
- sehr Fair auch bei Drehern oder Crashs(zerstörtem Auto)
- Power Ups überleben auch den Schrotthaufen ;-)
- gelungenes Schadensmodell
- Stabile Frames auch bei Splitscreen
- großer und nützlicher Rückspiegel
- übersichtliche & moderne Menü's
- Was bisher bei Blur geschah... Feature

neutral/negativ:
- stellenweise graphisch nicht überragend
- gerade beim Start manchmal etwas chaotisch
- manchmal etwas frustig

Wie ihr seht überwiegen auch bei mir ganz klar die positiven Aspekte. Blur hat mir von Anfang an sehr gefallen. Gadgets aufsammeln und die Karren der Gegner zerlegen. Das macht einen Riesenspass egal ob man gerade erster oder letzter ist. Man kann sich immer wieder nach vorne kämpfen wo man allerdings dann auch deutlich mehr einstecken muss. Wer auf Action-/Arcaderacer wie Burnout steht wird auch mit Blur glücklich werden. Von mir gibt's daher eine uneingeschränkte Empfehlung. Blur rockt die Straße und zwar gewaltig!
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am 21. Juli 2010
Nachdem ich letztes Jahr auf der Gamescom schon die möglichkeit hatte das Spiel zu testen war mir schon klar:
Das Spiel hat verdammt viel potential zeit zu rauben.
Und ja wenn man sich auf das Spiel einlässt vergehen die Stunden plötzlich wie im fluge.
Fangen wir mal an

GRAFIK:
die Grafik ist bei weitem nicht top-notch und weit von einem Split/Second oder Forza 3 entfernt. Dafür hat es Bizarre aber geschafft perfekte Kontraste zu schaffen.
Jedes Pick up, jede Miene und Jedes Gegnerische fahrzeug lassen sich schon von weitem erkennen und ich habe in meinen über 50std Online Spielzeit nie das gefühl gehabt das mich irgent eine lichtquelle oder irgent ein grafik effeckt blendet. Auch im Dauerhaft eingeblendeten Rückspiegel lässt sich perfekt erkennen was hinter einem abgeht. Wie gesagt die Grafik ist nicht High end sonnstwas, aber alles lässt sich problemlos erkennen und es gibt keine unnötigen effeckte die einem von den wesentlichen sachen auf der strecke abhalten.

STEUERUNG:
Es gibt 2 Steuerungsoptionen und alle benötigten aktionen lassen sich bequem erreichen, kein unnötige umgreifen oder sonnstwas, selbst in der größten hecktik hat man immer die volle kontrolle. Einzig die fahrzeuge ansich fühlen sich etwas träge an was aber die gesammterfahrung des spiels nicht trübt.

GAMEPLAY:
Man muss den Singleplayer und den Multiplayer getrennt betrachten da sich beide komplett anders spielen und auch getrennt voneinander ablaufen. Heisst: was man im Singleplayer freischaltet steht nicht im Multiplayer zur verfügung und umgekehrt. Das tut dem spiel aber keinen bruch, ganz im Gegenteil!
Das grundlegende Gameplay besteht daraus mit hilfe von fahrerischem können udn gechicktem einsatz verschieder Powerups welche auf der strecke liegen versuchen den ersten platz zu ergattern. Man kann bis zu 3 Powerups gleichzeitig haben und diese auf verschiedene arten zum angriff oder verteidigung einsetzen was in dem spiel für viel taktiksche tiefe sorgt. Die streckezahl im spiel beträgt ca 30.

Singleplayer:
Der ödere Teil im spiel. Man fährt verschiede Rennmodi (Rennen, Checkpoint, Zerstörung) in denen es gilt unter die ersten 3 plätze zu bekommen. Für ein plätzchen auf dem treppchen erhält man sog "Lichter" mit denen man nach ansammlung einer bestimmten Menge neue events freischaltet. In den rennen gibt es auch kleine nebenaufgaben zu erfüllen wie z.b. "erreiche im rennen 1800 Fans" oder "fahre durch Fantore". Fans agieren in dem spiel als erfahrungspunkte.
Durch ansammeln von Fans steigt man im Rang auf und schaltet neue Fahrzeuge frei, dabei unterscheiden sich die Fahrzeuge in den Klassen D,C,B und A.
Die Karriere insich ist in mehrere gruppen unterteilt und am ende jeder gruppe gilt es einen Boss zu besiegen. Nach dem Sieg über den boss erhält man sein auto und einen sog "Mod" mit dem man bestimmte aspekte seines fahrzeuges verbessern kann (stärkeres schild, verbesserter turbo). Es kann immer nur ein mod aktiv sein so das man sich gut überlegen muss welcher fürs nächste rennen geeignet ist. Um eine neue gruppe freizuschalten muss man nur eine bestimmte anzahl von Lichtern haben, so kann man auch wenn man festhängt einen boss oder ein hartes rennen überspringen und erstmal weiter machen und z.b. andere Autos freischalten ohne stecken zu bleiben. Alles in allem ist der Singleplayer ganz nett, die schwache KI stellt aber keine wirkliche herausforderung da. Für Achievment freunde gibt es als anreiz die herausforderung alle rennen mit 5 lichtern (1. platz) auf schwer zu beenden was schon nicht einfach wird aber nicht nötig ist um das spiel zu beenden.

Multiplayer:
Hier glänzt das Spiel. Im Multiplayer messen sich 10-20 Fahrer in verschiedenen spielmodi und kämpfen um den ersten platz. Es gibt rennen (wahlweise mit max 10 oder max 20 spielern), motormash (eine art deathmatch), hardcore racing (rennen ohne waffen und mods) und team racing. Wie auch im Singleplayer bekommt man im Multiplayer fürs abschießen von gegner, plätze gutmachen und viele anderen aktionen die man auf der strecke macht Fans welche einen im Rang steigen lassen. Für rangaufstiege gibt es neue fahrzeuge und Mods. Im gegensatz zum singleplayer lassen sich im Multiplayer bis zu 3 Mods ausrüsten. insgesammt gibt es 24 mods in 3 kategorien und jede strecke verlangt den geschickten einsatz des richtigen mods und der richtigen items. Auch die fahrzeuge sind in verschiedene kategorien unterteilt (drift, haftung, offroad, drag). all diese faktoren spielen eine wichtige rolle um erfolgreich zu sein auf der strecke. Alles in allem bietet der multiplayer quasi unendlichen spielspass da kein rennen dem anderen gleich. auch das level system motiviert immer weiter zu spielen. Das Maximal erreichtbare level ist 50 was ca 20-30 std spielzeit in anspruch nimmt. wer danach noch nicht genug hat kann den sog "Legenden-Modus" beginnen. Hier erhält man als belohnung ein spezielles auto und das level wird auf 1 zurückgesetzt und alle bis dato freigeschalteten sachen gehen verloren. dieser vorgang lässt sich 10 mal wiederholen und für jeden neuen Legenden Rang erhält man ein neues Auto. Wer das nicht möchte kann rang 50 bleiben und Motor upgrades und Lakierungen für seine autos freischalten.

Alles in allem ist Blur für mich eines der besten Multiplayerspiele der letzten jahre. Ich selber bin jetzt Legende Rang 3, habe rund 50 std onlien verbracht und meine motivation ist noch genau so hoch wie am ersten tag. DAs spiel bietet sowohl für Hardcore gamer als auch für feierabend zocker genug um Wochenlang zu motivieren. Einziges manko im Multplayer ist das Es eingie wenige fahrzeuge gibt die etwas zu gut sind auf einigen strecken und das wenige strecken etwas unbalancierte Item-verteilungen haben. Das trübt den spielspass aber nachezu 0 da selbst das schnellste auto keine chance gegen jemandne hat der weiss wie man seine items und mods richtig einsetzt.

Jeder der spass an rennspielen hat und gerne mit sachen um sich ballert sollte dem spiel eine chance geben. auf der PS3 ist vor kurzem eine demo entschieden und die xbox demo ist glaub ich auchnoch verfügbar. ich kann jedem nur empfehlen das spiel zu testen. ich übernehme aber keine verantwortung für verflogene stunden und durchzockte nächte ;)

man sieht sich auf der piste!
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am 15. Juli 2010
BLUR sticht aus der Masse an Rennspielen heraus, die in letzter Zeit den Markt überschwemmt haben.

-> Es versucht weder eine realistische Simulation zu sein,
obwohl es lizensierte und ziemlich aufgetunte Versionen Autos realer Hersteller bietet und davon sogar jede Menge (auch wenn nicht jeder Exot zu finden ist)

-> noch driftet es in ein actionlastiges Massenspektakel ohne feste Kursführung und Gummiband-KI ab, obwohl das Spiel jede Menge Action auf die klassische Art bietet.

-> Wer Mariokart kennt wird das Spielprinzip lieben. Eine Handvoll Power-Ups reichen um das Fahrerfeld gehörig durcheinander zu wirbeln, sorgen in gleichem Maß für Frust und Freudenmomente, wobei letztere garantiert überwiegen werden. Daneben ist aber auch gekonntes Driften und Verfolgen der Ideallinie von Nöten, um als erster durchs Ziel zu rauschen, das fahren im Windschatten hat dagegen keinen nennenswerten Effekt.

-> Die Strecken sind nicht die detailliertesten aber ordentlich und sehr abwechslungsreich gestaltet, das gleiche gilt für den Fuhrpark, der sich relativ unterschiedlich fährt.

-> Die Kampagne unterhält mit 3 verschiedenen Rennmodi und anspruchsvollen Fan-Zielen, bei denen in kurzer Zeit plötzlich auftauchende Tore durchfahren oder Kontrahenten besonders kunstvoll vom Asphalt gefegt werden müssen. Anspruchsvolle Bossfights gegen einzelne und natürlich stärkere Fahrer tun ihr übriges, zudem wird man jedes Mal mit Autos und Waffenupgrades belohnt.

-> Die Kampagne ist aber zum Glück zu Ende, bevor sich die drei Modi abnutzen und erste Langeweile auftritt, und genau dann kommt der Multiplayermodus ins Spiel, ein ganz großer Pluspunkt von Blur! Schon einfache Rennen im 4-SPieler Splitscreen (sehr vorbildlich) machen jede Menge Laune, online oder über System-Link geht erst richtig die Post ab und wer dann noch nicht genug hat kann im Motorensalat getauften Modi für genau solches Chaos sorgen, indem er auf einem festgelegten Parcours seine Widersacher mit der Uhr im Nacken möglichst oft mit Power-Ups beschießt.

-> Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und lässt sich zudem jederzeit wechseln, außerdem kann man vor jedem erneuten Versuch eines Rennens das Auto wechseln, ohne erst etliche Menüs zurückklicken zu müssen.

Gibt es denn gar keine Kritik?
Ähhhmmmmm....
...doch, denn die Ladezeiten zwischen den Rennen sind grad bei schnellen Wiederholungen der gleichen Strecke mit gleichem Auto arg lang (zusammen mit den unaufhaltsamen Einblenden vor jedem Start)!
...doch, denn die KI wirkt manchmal, gerade am Start, seltsam überlegen.
...doch, denn der Gamerscore wird bei der XBOX Version ziemlich abstrus über komische Sticker verteilt.
...doch, denn der Einsatz diverser Nitros in Kurven kann zu spontanen Richtungswechseln oder im Zusammenhang mit den nur rudimentär dargestellten Crashszenen zu Slowdowns führen nach denen die automatische Zurücksetzung auf die Strecke ziemlich willkürlich eingreift.

FAZIT:
Absolut empfehlenswert, das beste Arcarde-Rennspiel seit langem (sprich seit Burnout Paradise)!
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Rezept für ein gutes Rennspiel:

Man nehme sich mit Bizarre Creations ein Entwickler-Team, das schon mit Project Gotham Racing Erfolg hatte, gebe jeweils eine kleine Prise Burnout und Need for Speed hinzu, rühre ganz viel Mario Kart unter und man erhält Blur.

Nun bezeichnet Blur laut Internet eigentlich einen Weichzeichnungs-Effekt, um Geschwindigkeit zu simulieren, aber weich ist Blur beileibe nicht. Allein schon der Vorspann, der mit der Spiel mir das Lied vom Tod-Titelmelodie hinterlegt ist, lässt erahnen, dass es bei diesem Arcade-Racer äußerst knackig zur Sache geht. Auf frei erfundenen Kursen in allerdings realen Städten, rasen bis zu 20 Fahrer in über 55 lizenzierten Fahrzeugen um den Sieg.
"Ja, und?" wird jetzt mancher denken "... kommt da noch was?" Klar, denn der Clou von Blur sind die auf der Strecke platzierten Power-Ups, die euch und euren Gegnern das Rennen zu einem Ritt auf der Kanonenkugel werden lassen.

Bizarre Creations hat acht verschiedene dieser Power-Ups in das Spiel implementiert. Fünf dieser hier erlaubten Hilfsmittel dienen dem Angriff und damit dazu, die vorausfahrenden Fahrzeuge kurzzeitig auszubremsen oder sogar zu zerstören. Da gibt es den Stoß, der einen zielfolgenden Feuerball auf die Reise schickt, es gibt den Blitz, der drei ungelenkte Schüsse abgibt, den Abräumer, der Fahrzeuge in der Nähe wegschleudert, die klassische Mine und den Schock, der dem Erstplatzierten drei elektromagnetische Felder vor die Stoßstange setzt. Die anderen drei Power-Ups bestehen aus dem bekannten Nitro, für eine kurzzeitige Beschleunigung, einem Schutzschild und einem Reparatur-Kit, um das eigene Fahrzeug vor der Zerstörung zu bewahren.

Was bis hierhin nach einem Mario Kart mit Real-Grafik klingt, macht auf der virtuellen Rennstrecke aber mindestens genau soviel Spaß wie sein Comic-Pedant. Denn Blur ist nicht nur unglaublich schnell und hart, sondern mindestens genauso fair! Niemals zieht nach einem Treffer das gesamte Fahrerfeld an euch vorbei. Ihr verliert zwar kurzzeitig an Geschwindigkeit oder überschlagt euch einmal nach einem Treffer durch den Stoß, aber ihr seid augenblicklich wieder mitten im Geschehen. Da ihr jedes Power-Up auch nach hinten anwenden könnt, um Angriffe abzuwehren, kommt Frust erst gar nicht auf, da ihr ankommende Geschosse früh genug im Rückspiegel zu sehen und per Dolby auch zu hören bekommt.

Fast jeder Treffer ist also vermeidbar, so dass ihr nie die Schuld beim Spiel oder dessen KI-Programmierung sucht, sondern größtenteils bei euch finden werdet. Ihr seid sogar in der Lage, trotz Einschlägen am eigenen Fahrzeug mit ein wenig Streckenkenntnis einen formidablen Vorsprung und dann auch den Sieg herauszufahren, der euch so allerdings nur wenige Fans bringt.

Denn Rennen gewinnen ist nicht alles bei Blur. So bekommt ihr zwar das Rennen ab Platz drei aufwärts als erfolgreich beendet gewertet, was mit sogenannten Lichtern belohnt wird, aber ebenso wichtig wie Siege sind Fans. So wird euch vor dem Start die Aufgabe gestellt, durch aggressive Fahrweise und besonders spektakuläre Aktionen Fans in einer vorgegebenen Anzahl dazu zu gewinnen. Eine weitere Aufgabe ist der Fan-Sprint, bei dem während des Rennens ein Symbol überfahren werden muss, um eine Folge aus zwölf hintereinander zu durchfahrenden Toren freizuschalten. Auch das erfolgreiche Absolvieren dieser Aufgaben bringt am Ende Lichter ein. Neben den klassischen Rennen gibt es noch den Modus 'Zerstören', bei dem nur das Blitz-Power-Up auf der Strecke liegt. Hier geht es darum, während der Fahrt so viele Fahrzeuge wie möglich zu zerstören. Je mehr Fahrzeuge zerstört werden, desto mehr Punkte und damit Lichter gibt es. Ebenfalls spannend ist der Time-Modus, indem klassische Check-Points durchfahren werden müssen. Hier gilt es Stoppuhren zu sammeln, um zusätzliche Sekunden zu erhalten und Nitro geschickt einzusetzen. Auch hier gilt: je mehr Zeit auf der Uhr verbleibt, desto mehr Lichter gibt es am Ende.

Und was bringen denn nun diese Lichter? Im Solo- wie im Multiplayer-Modus geht es einzig darum, in neun Veranstaltungen möglichst viele Lichter zu erspielen, um den nächsten Event freizuschalten. Da das aber auf Dauer nicht motivierend wäre, gibt es noch Spezial-Aufgaben während eines Events zu erfüllen. Da wird zum Beispiel gefordert, mindestens vierzig Stoppuhren einzusammeln oder drei Stöße mit dem Schild abzuwehren. Sind diese Aufgaben erledigt, verdient man sich das Recht, gegen einen Boss-Gegner anzutreten und um dessen Auto zu fahren. Hier kann man nicht nur das Auto, sondern auch Mods gewinnen, die u.a. den Blitz mit vier statt nur drei Schüssen ausstatten oder aber der Schutzschild erhält eine Verstärkung.

Aber damit nicht genug, denn das allein würde Blur zu einem recht normalen Rennspiel machen. Das Spiel bietet einen bekannten, aber motivierenden Solo-Modus mit zusätzlichem Split-Screen-Modus für bis zu vier Spieler, ist aber ebenso auf konsequentes Online-Gaming ausgelegt. Das beginnt nach einem Rennen im Solo-Modus, nach dessen Abschluss ihr einem Freund eine Herausforderung zukommen lassen könnt. Habt ihr zum Beispiel eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Fans erreicht oder seid eine neue Bestzeit gefahren, schickt eurem Freund eine Herausforderung, die er schlagen muss. Hat er das getan, kann er euch eine Gegenherausforderung schicken, an der ihr nun wiederum zu knabbern habt. Weiterhin könnt ihr eure Statistiken in Twitter und Facebook mitteilen und damit angeben.

Kernstück in Blur ist aber der Legenden-Modus. Mit dem Erreichen von Fans steigt ihr kontinuierlich im Rang. Ist Rang fünfzig erreicht, ist eigentlich Feierabend, aber ihr werdet vor eine Wahl gestellt. Betretet ihr den Legenden-Modus, werden alle eure Werte auf Rang eins zurückgesetzt und alle freigeschalteten Inhalte gehen verloren. Zur Belohnung erhaltet ihr aber ein einzigartiges Legenden-Fahrzeug, mit allen Upgrades für den Online-Modus.
Da fällt die Wahl also nicht so schwer, oder?

Fazit:
Blur glänzt neben einer fehlerfreien Grafik durch ein wohltuend aufgeräumtes und übersichtliches Menü, keine Spur von hektischen X-Games Anleihen und wilden Kamera-Fahrten. Der Sound ist klasse, die Bässe dröhnen und man hört, was an Power-Ups wo auf der Strecke unterwegs ist. Das Handling aller Fahrzeuge ist einwandfrei, verschiedene Bodenbeläge geben Rückmeldung an das Pad ... Autorennen mit allen Sinnen genießen.
Die Präsentation mit reichlich Rennen in der Abenddämmerung mag eigenwillig sein, aber mir gefällt sie. Und dank des bewährten Entwickler-Teams Bizarre Creations bekomme ich als Rennspiel-Fan mit Blur ein aufgemotztes PGR mit gewohnt hohem Spaßfaktor. Allein der Aufstieg in den Legenden-Modus motiviert ungemein, um dann online mit einer perfekten Karre protzen zu können.
Wer also wie ich Project Gotham Racing und Mario Kart liebt, wird mit Blur seinen langanhaltenden Spaß haben, ein Pflichtkauf für Arcade-Racing-Fans!
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am 15. Oktober 2010
Ich bin großer Mario Kart Fan und habe mir dieses Spiel hauptsächlich gekauft um im Mehrspielermodus gegen Freunde zu spielen. In dieser Disziplin lässt Blur keine Wünsche offen, die Auswahl an Strecken ist groß genug und abwechslungsreich, von den Fahrzeugen her ist auch für jeden Geschmack etwas dabei. Die Mehrspielerrennen lassen sich umfangreich anpassen (Rundenzahl, mit/ohne Computerspielern, Wiedereinstieg an/aus, höhe des Schadens, zufällige Powerups usw').

Die Powerup-Rennen stehen dem Vorbild Mario Kart in nichts nach, sind dabei viel rasanter und führen zu den gleichen Wutausbrüchen, wenn man wieder einmal von allen Seiten gleichzeitig beschossen wird. Die KI ist gut gelungen, geht aggressiv genug zur Sache, ist meiner Meinung nach spielstark genug und cheatet vor allem nicht merklich.

Im Einzelspielermodus fällt das Spiel dagegen leicht ab, die Karriere ist eine zusammenhanglose Aneinanderreihung von Rennen ohne jegliche Story. Die Checkpoint-Rennen sind frustrierend, nur die Demolierungsrennen machen großen Spaß.

Insgesamt ist Blur ein extrem spaßiges Spiel, wenn man sich mit Freunden im Splitscreen (an einem großen Fernseher) messen will; alleine ist es immer noch ein solides Arcaderennspiel für zwischendurch, wenn man auf einen echten Karrieremodus verzichten kann.
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am 28. Juli 2012
Hallo,

ich habe dieses Spiel nun schon einige Tage gespielt und denke, dass ich ein Fazit dazu abgeben kann.

Der Singleplayer ist ganz nett zum reingucken, mehr aber auch nicht.

So richtig spannend wird es erst im Multiplayer, dort ist auch noch genügend los und es macht einfach einen Riesenspaß sich gegenseitig zu ärgern im Stile von Mario Kart.

Ich kann dieses Spiel echt nur empfehlen, die gerne Mario Kart spielen, dass Spiel ist vom Prinzip her gleich,
Habe es sehr lange gespielt und kann nur eine Empfehlung aussprechen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und versuche diese schnell zu beantworten.
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am 19. März 2012
Ich bin ein grosser Fan was Renspiele angeht. Aber wenn das auch noch mit Action Elementen vereint wird ist das ein Highltight für mich. Der Singleplayer wird auf Dauer öde aber dafür gibt es ja den Multiplayer. Am besten finde ich es wenn man zu zweit im Splitscreen spielt aber auch Online macht es super viel Spass. Alle die Action und Rennen cool finden sollten es sich holen. Aber wer keine Online Mitgliedschaft hat der sollte meiner Meinung nach die Finger davon lassen. Ansonsten super Spiel!
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am 14. September 2010
So könnte man Blur aus dem Hause Activision nennen. Ein echter Überraschungshit des Jahres. Bunt, Schrill, Actiongeladen und vor allem schnell. Das Prinzip ist simpel wie unterhaltsam. 60 Lizensierte Wagen, die sich in vier Klassen unterteilen auf Rennstrecken durch Städte wie Tokyo, L.A, Barcelona, Brighton oder New York sprich Häuserschluchten, Strände oder Landstriche bietet Blur für die ansehnlichen fahrbaren Untersätze, die ihr beliebig umlackieren könnt. Schrill kommt das ganze Design sowieso daher. Leuchtende Lackierungen, bunte Lichteffekte, Reflektionen und Details bieten Strecken, Wagen und Gameplay ähnlich wie in Need 4 Speed Carbon.
Das Gameplay ist ein einfaches Arcade-System. Es gibt Powerups wie Schild, Turbo, Stingerrakete, Blitz usw. die man auf der Strecke einsammelt und seinen Gegnern möglichst geschickt entgegensetzt. Hier muss ein wenig taktisches Gefühl her und auch Übung, da man ja noch nebenher mit 200 mph durch die Städte rast.
Der Karrieremodus ist schnell durchgespielt und simpel, aber auch sehr spaßig. Wagen wählen, erster werden und die möglichen Nebenziele erfüllen, die ihr auf einer Checkliste abhaken könnt. Die können wie folgt ausfallen: "Ramm' fünf Gegner mit Nitro" oder "sammel mindestens 2000 Fans." Diese bekommt ihr indem ihr Rennen gewinnt, viele Aufgaben erledigt oder furios Gegner abknallt oder abhängt. Viele Fans und erfüllte Aufgaben erlauben euch ein Duell mit einem Levelboss, dessen Wagen ihr gewinnen könnt. Gewinnt das Duell und zieht weiter in einen nächsten Level und in eine höhere Renn- und Wagenklasse.
Neben dem Karrieremodus ist der Mehrspielermodus eine unterhaltsame Abwechslung.
Freund schnappen und im Splitscreen sich eine Straßenschlacht liefern hebt die Laune und Funfaktor erheblich.
Der Sound und ist durchscnittlich bis gut. Auf meinen 2.1. Boxen röhren die Motoren schon ordentlich und auch die Bassbox brummt schön. Lediglich vermisse ich ein paar coole Songs in Blur. Die Musik ist zwar stimmig und nie nervig, was aber daran liegen könnte, dass man sie irgendwie nicht wirklich wahrnimmt. Sie "düdelt" sozusagen im Hintergrund so unauffällig, dass sie gar nicht nervend werden kann.
Man kann dem Game im grunde nichts ankreiden, denn es macht alles richtig, Simpel, Actionlastig (Waffen, Kollisionen, Stunts), schöne Optik (Farbeffekte, Explosionen , Schadensmodell) und nochmal jede Menge Action und Geschwindgkeit.

Wer diese Mischung aus Arcade und realistische Aufmachung steht muss zugreifen.
Wer nicht, sollte den Titel allein schon in der Sammlung haben, falls Freunde zu besuch kommen.
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am 20. Juni 2010
Bizarre Creations haben mal wieder ein Rennspiel veröffentlicht. Entgegen der vorherigen Raser, wie den kongenialen Formel 1 Spielen auf der Playstation 1 und der mit Metropolis Street Racer auf dem Dreamcast begründeten Project Gotham Serie auf der Xbox und der Xbox 360 geht Blur jedoch weg von jegilicher Art von Realismus und präsentiert mit 'Blur' einen waffenstrotzenden Arcaderacer, der wie eine Adult-Version von Mario Kart wirkt und sich auch so spielen lässt. Eine gewisse Reminiszenz an Wipeout im Spielprinzip lässt sich auch nicht verleugnen.

Im Einzelspielermodus von Blur geht es um Challenges. Das sind jeweils etwa ein halbes Dutzend an Events, die man erfolgreich schaffen muss. Die Challenges sind unteranderem normale Rennen, Zeitrennen und Eliminationmatches. Je nachdem wie gut man abschneidet, erhält man 3 bis 5 Lights dafür. eine bestimmte Anzahl von Lights schaltet dann die nächste Challenge frei. Insgesamt gibts 9 wenn ichs richtig im Kopf habe. In jeder Challenge gibt es einen Boss, dem man sich, sofern man dessen Aufmerksamkeit erringen kann, in einem Duellrennen stellen muss um die Challenge komplett abzuschließen. Um die Aufmerksamkeit des Bossgegners zu erringen muss man bestimmte Ziele erreichen (beispielsweise 5 Rennen gewinnen und sowas). Schlägt man den Boss, bekommt man dem seine Karre und hat auch Zugriff auf sein Mod, daß einen Vorteil bei den renne bedeutet. Um als erster ans Ziel zu kommen hat man als Spieler zugriff auf viele Gemeinhaiten, wie Minen, Raketen aber auch Schutzschilder oder Reipairkits. Diese Extras sollte man zahlreich einsetzen, um als erster durch die Zielmarkierung zu fahren. Für gute Aktionen (Abschüsse, Drifts, Überholmanöver) gewinnt man Fans, und je mehr Fans man hat, desto mehr Fahrzeuge kann man freischalten. Trotz der Tatsache, daß die Karren während des Rennens arg in Mitleidenschaft gezogen werden, sind hier lizensierte Fahrzeuge, wie man sie auch im alltäglichen leben finden kann, im Einsatz.

Blur ist wirklich ein Actionracer, wie er im Buche steht. Immer und überall schepperts hier in einer Tour. und ähnlich wie be Mario Kart, kann man hier sehr schnell vom Spitzenreiter zum Nachzügler werden, wenn sich die Gegner auf einen eingeschossen haben. Hier ist es vor allem im Splitscreenmodus sehr unterhaltsam, höhnisch lachend den besten Kumpel abzuballern und vorbeizudüsen, nur um wenige sekunden von diesem dann die volle Breitseite seiner Rache abzukriegen. Blur appelliert hier sehr erfolgreich an die niederen Instinkte (und das macht Spaß!)

Steuerung: Bizarre hat es geschafft, das Spiel sehr zugänglich zu gestalten, aber dennoch hat man nie das Gefühl, etwas anderes als ein Auto zu steuern, die karren brechen aus und Handbremsendrifts können auch mit einem Dreher enden. Trotzdem ist das Ganze nicht frustrieend, sondern eher anstachelnd in der Wirkung. Nach ein, zwei Stunden driftet man schon sehr souverän über die Rundkurse.

Grafik: Blurs Grafikstil ist etwas ungewöhnlich. Es sieht teils sehr realistisch aus, aber wenn man beispielsweise einen Treffer kassiert, blitzt das Bild auf, wie bei einer Bildstörung einer Videoübertragung. Überhaupt wirkt die Grafik teils ich sag jetzt mal Holodeckmäßig. Leider bleibt die Grafik nur auf durchschnittlichem Niveau.

Sound: So blöd es jetzt klingen mag: hier kann ich keine Aussage dazu treffen, da mir der Sound jetzt nicht unbedingt im Ohr hängengeblieben ist. Die Motorengeräusche gehen in Ordung, was die Musik betrifft kann ich jetzt nur sagen, daß diese im Vergleich zu den PGR- Spielen mit Ihren wirklich sehr abwechslungsreichen Tracks nicht bei mir hängengeblieben ist. Sie ist jetzt nicht schlecht, aber im verglich zu PGR 3 und 4 nicht aussergewöhnlich.

Gameplay: Der Einzelspielermodus ist okay, man spielt den halt um die Autos zu erhalten. Hier bleibt es nicht aus, das eine oder andere Rennen mehrfach zu fahren, da die Anforderungen für das eine oder andere Rennen doch sehr anspruchsvoll sind. Man könnte hier jetzt unterstellen, daß der Einzelspielermodus tatsächlich nur als Training für den Mehrspielermodus herhalten muss, was allerdings nicht ganz fair ist.

Das Herzstück und die absolute Gaudigarantie ist der Multiplayermodus, sowohl offline als auch online. Über Xbox Live kann man Rennen mit bis zu 20 Teilnehmern fahren, und hier ist dann echt viel Spaß drin. Es sind auch bei der Box immer genügend Spieler online, so zwischen 1000 und 2000, daß man jederzeit einige Runden fahren kann. ABER: Die Jungs die hier fahren sind meistens richtig gut. Ich hab jetzt einige Rennen (ca. 100) hinter mir und stand nur ein paar mal auf dem Treppchen, zum Sieg hat es bislang nicht gereicht. Mir ist das aber auch egal, es macht einfach zu viel Spaß als daß ich mich über sowas ärgern könnte.

Blur macht einfach Laune. Zumindest im Multiplayermodus. Alleine kann es ein wenig eintönig sein. Gut gefällt mir das generelle Styling des Spiels, dem eine zweckmäßige Grafik ein bisschen im Weg steht. Die Extras und Waffen sind jetztnichts besonderes, aber das ist mir auch lieber so. Neue Waffenextras können mit Downloadcontent oder einem Nachfolger ja eingeführt werden.

Blur ist ein solider Einstieg für eine neue Rennfranchise und eine gute Next-Gen Alternative für einen Funracer.

Update Nov 2011: Tja, Blur war eine witschaftliche Katastrophe, wenn man der Fachpresse glauben schenken darf. Mit Split Second gab es einen würdigen Konkurrenten und dieser hat durch den komplett frischen Ansatz mit den Ausseneinflüssen mehr Käufer ziehen können. Leider wird das Bizarre Creations nicht helfen, Activision denkt über einen Verkauf bzw. Schließung des Studios nach. Ich hoffe inständig, daß ein Studio mit einer solchen Rennspiel-Vita nicht nach einem spielerisch guten, aber wirtschaftlich erfolglosen Titel die Pforten schließen muss und sich in die Liste der sensationellen aber mit einem Titel erfolglosen Studios (Looking Glass, Troika Games, Juiced Games und Iron Lore) einreihen muss.
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