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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was macht man, wenn es kein Morgen mehr gibt?
Mitte der 90er gab es insbesondere zwei Filme, die die deutsche Filmlandschaft verändert haben. Zum einen war das Peter Thorwarths "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" und zum anderen Til Schweigers "Knockin' On Heaven's Door". Dominierten bis dahin hauptsächlich einheimische Beziehungskomödien ("Der bewegte Mann") die Kinos, so konnte nun endlich auch...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von Der Filmpabst

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einer der besten deutschen Komödien...
...auf einer extrem schlechten DVD!

Zum Film selbst braucht man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren! Eigentlich zählt der Film zur Komödien-Sparte, obwohl sich eigentlich ein sehr bewegendes Drama um zwei todkranke, grundverschiedene Männer dahinter verbirgt! Til Schweiger und Jan-Josef Liefers in den Rollen ihres Lebens und einem zu der...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von BootyCount


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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was macht man, wenn es kein Morgen mehr gibt?, 30. Oktober 2009
Mitte der 90er gab es insbesondere zwei Filme, die die deutsche Filmlandschaft verändert haben. Zum einen war das Peter Thorwarths "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" und zum anderen Til Schweigers "Knockin' On Heaven's Door". Dominierten bis dahin hauptsächlich einheimische Beziehungskomödien ("Der bewegte Mann") die Kinos, so konnte nun endlich auch einmal das Genre der Actionkomödie aus deutschen Landen von sich Reden machen. Aber alles von Anfang an...

Martin Brest (Til Schweiger, "Keinohrhasen") und Rudi Wurlitzer (Jan Josef Liefers, "Rossini") sind zwei vollkommen unterschiedliche Typen, aber sie haben eines gemeinsam: beide sind todkrank. Also beschließen sie, aus dem Krankenhaus auszubrechen, sich ein Auto in der Tiefgarage zu klauen und zum Meer zu fahren. Zufälligerweise entdecken sie im Kofferraum des Wagens einen Koffer mit einer Millionen Mark darin, dumm nur, dass diese dem Gangster Frankie "Boy" Beluga (Huup Stapel, "Verfluchtes Amsterdam") gehören, der das Geld seinem Boss Curtiz (Rutger Hauer, "Blade Runner") schuldet. Also hetzt er den beiden seine Killer Henk (Thierry van Werveke, "Troublemaker") und Abdul (Moritz Bleibtreu, "Lammbock") hinterher. Gejagt von Polizei und Gangstern, begeben sich Martin und Rudi auf ihre letzte Reise, doch ihre Zeit läuft ab...

Was waren das für DVDs, auf denen dieser Film bisher "vergewaltigt" wurde. Da stimmte das Format nicht, das Bild war zu dunkel, der Ton war katastrophal und an Extras war gar nicht zu denken. Erst 12 Jahre nach Kinostart kam "Knockin' On Heaven's Door" endlich auf einer würdigen DVD auf dem Markt. Das Bildformat ist im korrekten 2,35:1 dargestellt und die Farben wurden durch die neue Abtastung noch einmal verbessert. So kann man z.B. zum ersten Mal Cornelia Froboess Augen erkennen, was bei der bisherigen dunklen Abtastung nicht der Fall war. Auch über den Ton gibt es nur Positives zu berichten (u.a. ist sogar die englische Synchronisation vorhanden).
Doch als wahre Überraschung entpuppen sich die Extras, was für eine deutsche Produktion aus dem Jahr 1997 nicht selbstverständlich ist. Neben Trailern, dem Musikvideo, einer Slideshow und Ausschnitten vom Filmpreis 1997 und der Video Winner Gala 1998, gibt es auch eine große Anzahl Deleted Scenes (bei denen leider der Ton nicht abgemischt wurde), die von Til Schweiger angekündigt und kommentiert werden. Die neuen Interviews mit Jan Josef Liefers, Moritz Bleibtreu und Leonard Lansik, sowie die zwei Audiokommentare (einen mit den Schauspielern Schweiger, Bleibtreu und Liefers, sowie einen seperaten mit Regisseur Thomas Jahn) bieten eine tiefen Einblick in die Entstehung und Produktion des Filmes. So erfährt man u.a., wie Regisseur Jahn, der bis dahin als Taxifahrer arbeitete, Til Schweiger in einer kölner Buchhandlung kennenlernte, oder warum Joachim Król ("Gloomy Sunday") die Rolle des Rudi Wurlitzer ablehnte, warum Liselotte Pulver ("Eins, Zwei, Drei") zu teuer war, warum Mario Adorf ("Milano Kaliber 9") die Rolle des Curtiz zu klein war, wie es zu der Begegnung mit Rutger Hauer ("Hitcher, der Highwaykiller") kam, warum Schweiger gegen den Rob Reiner Film "Das Beste kommt zum Schluss" gerichtlich vorgehen wollte, warum ein lang geplantes Sequel mit Henk und Abdul in den Hauptrollen nie zustande kam und warum Quentin Tarantino den Film so liebt...
Schade ist eigentlich nur, dass das im Audiokommentar angekündigte Interview mit Regisseur Thomas Jahn nicht vorhanden ist. Schön hingegen ist der 8minütige Ausschnitt aus dem Film "Inthierryview", der als Hommage an den 2009 verstorbenen Thierry van Werveke entstanden ist und Einblicke über dessen Werdegang, seinen Alkoholismus und seinen kritischen Gesundheitszustand während der Produktion bietet. Van Werveke selbst hatte nie die Gelegenheit den Film zu sehen, da er zwei Wochen vor dessen Veröffentlichung verstorben ist.

Als der Film 1997 in die Kinos kam, wurden von Kritikern sofort Bezüge zu Quentin Tarantinos Werken gezogen. "Gewollt, aber nicht gekonnt" titelten die Zeitungen, doch schaut man sich "Knockin' On Heaven's Door" einmal genauer an, so verfügt der Film über eine absolute Selbstständigkeit. Nun gut, es gibt wenige unverkennbare Parallelen zu den Filmen des Pulp Fiction-Machers, z.B. der berühmte "trunk shot" oder die schwarzen Anzüge mit den dünnen Krawatten, die Abdul und Henk tragen. Doch selbst Tarantino hatte die Idee mit den Anzügen nur aus John Woos "A Better Tomorrow II" entnommen. Und was gibt es für eine größere Ehrung, als das der Meister himself während der Dreharbeiten in Deutschland zu "Inglourious Basterds" eine Extravorstellung von "Knockin' On Heaven's Door" für die Schauspieler und die Crew organisiert und danach mit den Worten adelt: "This movie holds up."

Rückblickend betrachtet ist es schade, dass beispielsweise Regisseur Jahn in den Folgejahren den Schwung des Films nicht für sich nutzen konnte. Als "deutscher Tarantino" betitelt, entwickelten sich seine weiteren Werke sowohl kommerziell ("Kai Rabe gegen die Vatikankiller"), als auch qualitativ ("Auf Herz und Nieren") zu Flops und so landete er letztendlich im deutschen TV-Einheitsbrei ("Der Dicke", "Sperling"), da er nie wieder, den, an ihn gestellten Erwartungen, gerecht werden konnte.

Fazit:
Erstklassiger Film auf einer erstklassigen DVD...endlich!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter neuer Transfer, aber lange nicht perfekt!, 14. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (Special Edition) [Blu-ray] (Blu-ray)
Lange, sehr lange hat's gedauert, bis es von einem der erfolgreichsten deutsche Filme mal eine gescheite Blu-ray bzw. DVD Veröffentlichkeit zu kaufen gibt.
12 Jahre sind seit der Kinostart vergangen und Knockin' macht noch immer mehr als Spaß. Ein Film, dem man deutlich anmerkt, dass er mit viel Liebe gemacht wurde. Mit viel Liebe zum Film, viel Liebe bei der Arbeit mit einander und sehr viel Liebe zum Detail. Noch immer sind Zitate des Films im wahrsten Sinne des Wortes "spruchreif".

Knockin' zeigt auch, was die von Til Schweiger produzierten "Deutschen Filme" von anderen "Deutschen Filmen" unterscheidet: Sie sind einfach handwerklich auf einem internationalen Niveau und bieten echtes Kinofeeling. Genau das geht den meisten übrigen deutschen Produktionen komplett ab, die sich allenfalls nach TV-Filmen anfühlen.

Die Bildqualität der neuen Abtastung für die Blu-ray/DVD Veröffentlichung ist im Vergleich zu den bisherigen Veröffentlichung zwar eine Offenbahrung, aber nüchtern betrachtet immer noch lange nicht perfekt. Das fällt direkt zu Beginn des Films bei den Anfangstiteln auf, wo deutliche Verunreinigungen zu ekennen sind. Auch fehlende Schärfe und ein deutliches Rauschen ziehen die Qualität des neuen Transfers nach unten. Wer den Film allerdingsnur von den bisherigen, nicht anamorphen DVD Veröffentlichungen her kannte, die den Film zum Teil sogar im falschen Bildformat (1. Auflage) und in gräßlicher Qualität präsentierten, kann sich über diese Neuauflage wirklich nur freuen.

Besonders hervorzuheben ist das umfangreiche Bonus-Material, was wirklich unterhaltend und invormativ ist. Die Interviews und Kommentare machen einmal mehr deutlich, dass damals zur richtigen Zeit, die richtigen Leute zusammengekommen sind und einfach wirklich Spaß hatten bei diesem Film. Besonders gelungen ist der Kommentar von J.J. Liefers, Schweiger und Bleibtreu.

Ein weiteres Manko: Der Kunde bekommt kein Wendecover geboten, um dem grenzdebilen, deutschen FSK Kennzeichnungswahn- und Unsinn zu engehen. Da hätten Schweiger und Co. wirklich mit auf Buena Vista Einfluss nehmen müssen. Schließlich richtet sich diese VÖ von Aufmachung und Inhalt her vor allem an Filmliebhaber, die auch ein unverschandeltes Covermotiv verdient hätten.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spitzenfilm - schlechte DVD, 14. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
Die gute - und auch wichtigere - Seite ist, daß "Knockin' on Heavens Door" der wohl beste deutsche Film des letzten Jahrzehnts ist.
Neben den jährlich abgelieferten deutschen Volksfernsehproduktionen, die eher dazu angetan sind, den deutschsprachigen Senderaum mit billiger, lizenzkostenfreier Ware zu beliefern (und die deutsche Schauspielerschaft beschäftigt zu halten), hebt sich Thomas Jahns kleines Meisterwerk wie eine Bob Dylan Platte aus der Masse der Bravo-Hitsampler.
"Knockin' on Heavens Door" ist ein junger, engagierter Film, der seine Vorbilder einerseits in der poppigen Action der Tarantino-Schule findet, und andererseits in seiner tiefgründigen Melancholie an die klassischen Produktionen des Film Noir - Genres erinnert.
Wie schwer wiegt seine Melancholie? Nun, für den, der sie hinter den Zeilen zu erkennen vermag, ist sie tief, geradezu besinnlich. Für den, der von der vordergründigen und absolut gelungenen Komik vereinnahmt ist, ist sie vielleicht nicht einmal erkennbar. Das macht die Kunst dieses Werks aus: Es ist in all seinen Facetten gelungen und vermag unterschiedlichster Zuseherschaft mit leichter Hand seine Botschaft zu vermitteln.
Aber jetzt mal zum schlechten Teil der Nachricht: Die vorliegende DVD des Labels Cine Plus ist dermaßen schlecht kopiert, daß sie eher wie ein Bootleg, das im Vorführraum heimlich mitgefilmt wurde, wirkt, und nicht wie ein Originaltransfer des Kinofilms! Das Bild ist unscharf, sehr kontrastarm und die Schattenanteile laufen bis zur Unkenntlichkeit zu. Wer den Film im Kinosaal gesehen hat, wird entsetzt sein.
Deshalb nur 4 Sterne in der Gesamtwertung. Es bleibt allerdings sehr zu hoffen, daß es demnächst auch mal einen Transfer gibt, der des Mediums DVD würdig ist!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schweiger, Liefers und Bleibtreu in Bestform, 19. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
Martin und Rudi sind dem Tode geweiht. Gehirntumor und Knochenkrebs. In der Klinik, in der sie ihr Todesurteil erfahren, treffen die beiden gegensätzlichen Typen aufeinander. Im verzweifelten Tequila-Rausch beschließen sie zum Meer zu fahren, das Rudi noch nie gesehen hat. Volltrunken klauen sie einen Wagen und schlittern mit dieser Entscheidung in ein Abenteur, das aberwitziger nicht sein könnte. Doch die Tragik verlässt den Betrachter dieses Films nie so richtig, bei allem Stoff für das Zwerchfell, den Knockin' on heavens door zu bieten hat.
Beim ersten Mal, als ich den Film gesehen habe, bin ich total plattgetreten aus dem Kino gegangen. Til Schweiger und Jan Josef Liefers spielen die beiden Todeskandidaten mit soviel Spaß, dass einem beim Lachen der Kloß im Halse stecken bleibt. Aber auch Thierry van Werveke und Moritz Bleibtreu als Gangster in Manier von Jules Winfield und Vincent Vega (Pulp Fiction) liefern eine erstklassige Leistung. Die Cameo-Auftritte von Cornelia Froboess und Rutger Hauer bereichern den Film zusätzlich.
Das einfache Ziel, das Meer zu sehen, bekommt nach und nach eine ganz andere Bedeutung. Irgendwann steht das Meer für all unsere Träume, die wir in den Wind geschlagen, die wir vernachlässigt haben. Rudi und Martin verfolgen Ihren Traum und ganz ähnlich einer Erzählung von Paolo Coelho (Der Alchimist) scheint irgendwann das Universum dabei behilflich zu sein, dass die beiden ihren Lebensweg beschreiten können.
Knockin' on heavens door ist ein fantastischer Film und auch nach dem dritten und vierten Mal erschlägt er mich immer wieder.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wahrscheinlich schönste Film aller Zeiten, 10. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
Die Reputation deutscher Filme ist ja insgesamt bekannt - als schlecht. Ich glaub ich sah mit 12 Jahren, also vor 6 Jahren, das erste mal diesen Film. Schon damals weinte ich mehrere Stunden.

jetzt kann ich es in Worte packen, da ich gestern erst diesen Film wieder gesehen habe.

Dieser Film ist ein mehr als ein Film. Viel mehr. Er ist ein Juwel, feinst geschliffen in allen unendlich viel Facetten.

Es geht um Freundschaft, Liebe und das Leben und die Angst vorm Tod. Eigentlich Dinge, die viele Filme behandeln. Doch dieser hier ist anders. Til Schweiger und J J Liefers nicht zuletzt tragen mit schauspielerischer Leistung der Güteklasse A dazu bei, dass dieser Film unvergesslich bleibt. Das eigentlich Krasse an diesem Film ist, dass Trauer und Komödie so genial ineinander verwebt sind und sich so perfekt gegenüberstehen, aber auch symbiotisch ergänzen. Ohne den Witz wäre dieser Film bei weitem nicht so schön und ohne die Trauer wäre er grau und unansprechend. Gute Kamera und nüchterne Erzählstruktur runden gut ab.

Das eigentlich schlimme aber sind die stillen, gut durchdachten Dialoge und die eigentlich bittertraurige Geschichte. Und wer bis zum Ende noch nicht geweint hat, der wird es spätestens beim Monolog des englischen Mafiabosses "how fuckin wonderful it is to watch a big ball fire - melt into the ocean" in Tränen ausbrechen.

Dieser Film bedeutet mir persönlich sehr viel, ich liebe ihn einfach! Er ist wunderschön, seine Bilder glänzen, die Menschen schillern, sein Tempo ist genau richtig und er ist immer wieder anschaubar.

Fazit: Ein unbeschreiblich wunderschöner Film um Menschen, den Tod und die Freude am Leben. Allein von diesem Film zu schreiben treibt mir die Tränen in die Augen. Nicht nur sehenswert, sondernf fühlenswert! Wer hier keine Gänsehaut bekommt, der weiss nicht, wie es ist zu leben!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen doch gut, 17. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
als der film rauskam habe ich ihn mir nicht angesehen. till schweiger fand ich da doof und den titel und das dieser film mit meinem absoluten lieblingsfilm Pulp Fiction verglichen wurde konnte ja bei einer deutschen Komödie auch nicht sein.
aaaaaaaber hierbei handelt es sich um eine superkomödie und das beste was der deutsche film zu der zeit seit langem abgeliefert hatte. super story, gute schauspieler.
moritz bleibtreu in seiner paraderolle und besser als alle erkan, stefan, richie und was da sonst noch an prolls rauskam. über till schweiger kann man sich streiten, ich finde ihn irgendwie komisch. aber j.j. liefers wie immer sehr feinfühlig im umgang mit seiner rolle. sollte man gesehen haben. der nächste till schweiger film "der eisbär" ist auch nicht zu verachten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles nur geklaut - aber hervorragend gemacht, 14. September 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
In diesem Film ist so gut wie alles geklaut. Der Titel von Bob Dylan, die Idee und viele Gags aus anderen Filmen. Selbst die Filmnamen der Hauptdarsteller sind nicht erfunden. Aber das alles ist ziemlich egal, wenn man sich gut amüsieren kann. Und das kann man in diesem deutschen Film. Für mich kam das jedenfalls etwas unerwartet.

Zwei noch recht junge Todeskandidaten finden in einem ziemlich grusligen Krankenhaus zueinander und beschließen dort, dass sie unbedingt noch einmal das Meer sehen wollen, bevor sie an die Himmelspforte klopfen müssen. Sie klauen ein Auto, das eigentlich nur Zuhälter fahren, und finden dort jede Menge Kohle. Damit beginnt ein Reigen seltsamer Ereignisse, die auf dem Papier eigentlich vorhersehbar und platt wirken müssen, aber von der Regie und den beiden Hauptdarstellern Til Schweiger und Jan Josef Liefers so hervorragend in Szene gesetzt werden, dass sie nicht vordergründig blödsinnig wirken, sondern auf eigentümliche Art trocken und witzig herüber kommen. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, sieht man wohl so einiges anders. Und genau das macht den Charme dieses Filmes aus.

Darüber hinaus ist er auch in den Nebenrollen hervorragend besetzt. Besonders Moritz Bleibtreu als der geklauten Kohle hinterher hechelnder Gangster Abdul ist ein (politisch etwas unkorrekter) Genuss.

Fazit.
Ein überraschend guter deutscher Film. Witzig, und hervorragend gespielt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ein Leben vor dem Tod, 10. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
Martin Brest hat einen Tumor im Kopf, Rudi Wurlitzer hat Knochenkrebs. So treffen sich die beiden unterschiedlichen Charaktere in der Abnippelabteilung (so ne art Besenkammer) des Spitals. Das Leben hat nur noch ein paar Tage für sie übrig... und eine Flasche Tequila. So sitzen die beiden Abnippelexperten einsam am Boden der dunklen, verlassenen Krankenhausküche, ausgerüstet mit Salz und Zitronen, saufen ihren Tequila und Rudi gesteht wehmütig, dass er noch niemals einmal am Meer war.

"Weisst du denn nicht, wie das ist, wenn du in den Himmel kommst?", erzählt Rudi, "im Himmel, da reden die über nix anderes als das Meer, und wie wunderwunderschön es ist. Sie reden über den Sonnenuntergang, den sie gesehen haben, sie reden darüber, wie die Sonne blutrot wurde, bevor sie ins Meer eintauchte und wie sie spüren konnten, wie die Sonne ihre Kraft verlor und die Kühle vom Meer heraufzog und das Feuer nur noch in ihrem Innern glühte. Und du? Du kannst da nicht mitreden..."

Kurz entschlossen klauen sie im Parkhaus des Krankenhauses ein babyblaues Mercedes-230SL-Cabrio und fahren in Richtung Meer. Die beiden trotteligen Ganoven Hank und Abdul haben von ihrem Boss Frankie den Auftrag, eben diesen Mercedes unverzüglich beim Gangsterboss Curtitz abzuliefern, denn im Kofferraum befindet sich eine Million Mark, die Frankie ihm noch schuldet.

Unterdessen entdecken Martin und Rudi in einer Kleiderboutique die tollsten Anzüge, die sie je gesehen haben, nur haben sie kein Geld. Deshalb überfällt Martin eine Bank. Mit Gangstern und Polizei im Nacken und ein paar Tagen zu leben, geht die abenteuerliche Fahrt in Richtung Meer weiter, "then you better run, bevor you run out of time"...

Gerade der Balanceakt zwischen Komik und Tragik macht den Film so einmalig - diese kleinen Momente, tottraurig und voller Lebensfreude zugleich. "Rauchen, rauchen hilft", meint Martin einmal und Rudi erwidert: "Ach ne, rauchen gefährdet doch die Gesundheit!". "Hab ich Lungenkrebs?" Oder als der Gangsterboss voller Ernst meint: "Ich könnte euch beide jetzt einfach umlegen!" beginnen sie nur loszulachen und dieser versteht nicht, was daran so lustig sein soll...

Die Reise zum Meer kann man als Symbol für all unsere unerfüllten Träume verstehen und die Botschaft ist klar: Hab keine Angst zu leben und folge deinen Träumen, bevor dir die Zeit davonrennt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial - melancholisch und komisch zugleich..., 14. Juni 2000
Von Ein Kunde
Das Drehbuch ist schon saucool, aber die Schauspielerische Leistung von Til Schweiger und Jan Josef Liefers macht diesen Film zum gigantischen, melancholischen und zugleich komischen Erlebnis. Der Titelsong von Selig - Knockin' on Heaven's door (ein Cover von Bob Dylan) und der gesamte Soundtrack is ebenfalls ein Muss. Gesamtresumee: Schlichtweg genial
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moritz Bleibtreu rocks !, 16. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (DVD)
Diese DVD war neben 12 Monkeys die erste DVD die in Deutschland erschienen ist ! ( Damals noch im CD-Jewelcase ! ) - bei Erscheinen ein Fest für Augen & Ohren *hust*.... zum heutigen Zeitpunkt (2005) sollte man aber erwähnen : Die Qualität dieser DVD ist unter aller Kanone. Bild & Ton knapp besseres VHS.
Eigentlich schade - der Film ist ein Topstreifen. Besonders die Nebenrolle mit dem junge Moritz Bleibtreu als Gangster der Hingucker.
Eine bessere DVD wäre wünschenswert, zum Spottpreis sollte man die alte Version aber nicht links liegen lassen.
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Knockin' on Heaven's Door (Special Edition) [Blu-ray]
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