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4.0 von 5 Sternen 13 Years in Kisstory, 15. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
Eines vorweg, ich bin nicht gerade DER Kiss Fan unter der Sonne, aber die Musik und die Show rund um die Amis hat mir schon immer gefallen. Nun gibt es ja von Kiss mehr DVDs am Start als Sandkörner in der Sahara. Der Großteil davon - die Kiss Army möge mir verzeihen - ist das Geld nicht wert. Die bisher erschienenen KISSOLOGY Boxen zählen glücklicherweise nicht dazu, sondern bieten ordentlich value for money.

KISSOLOGY vol. 1 schilderte die Gründung, den Aufstieg und den Durchbruch von Kiss.
KISSOLOGY vol. 2 setzt ab dem Jahr 1978 an und erzählt die Geschichte der Band bis zum Jahr 1991.

Gehen wir die DVD Stück für Stück durch:

DVD 1:
Ein humorvolles Interview (Tomorrow Show mit Tom Snyder), das allein schon wegen Ace' Kommentaren und Gene Simmons Reaktionen darauf, das Anschauen wert ist. "Land of Hype and Glory" ist ein knapp vier minütiger Interview Ausschnitt. Besonders interessant wie die vier Kiss Musiker damals waren, wenn man Interviews neueren Datums vergleicht.
Der Großteil nimmt der Film "Kiss and the Phantom of the Park" ein. Man kann den Film natürlich als großen Haufen Mist bezeichnen - und sicher recht damit haben - aber wer ein Faible für trashige Filme und natürlich Kiss hat, dürfte gut unterhalten werden. Zudem kommt der Film in wirklich gutem Bild und Ton daher.

DVD 2:
Ein kurzes CNN Interview mit Peter Criss 1980. Er wurde gerade gefeuert, stellt dies im Interview jedoch als Ausstieg dar.
Wesentlich gehaltvoller ist da eine Dokumentation aus Australien, mit Pressekonferenz und der Vorstellung des neuen Drummers Eric Carr.
Zwei Performances ("She's so european", "Talk to me") aus der TV Show "RockPop" zeigt Kiss in deutschen Landen.
Zu guter Letzt gibt es dann noch einen klasse Auftritt der Besetztung STANLEY-SIMMONS-FREHLEY-CARR von der "Unmasked" Tour 1981 in Australien.

DVD 3:
Die dritte Disc beschäftigt sich mit der größtenteils unmaskierten Zeit.
Zunächst beginnt die DVD mit einem Konzertausschnitt der "Creatures of the night" Tour 1982. Die Besetzung STANLEY-SIMMONS-VINCENT-CARR zeigt sich hier als härtestes Kiss Lineup.
Anschließend folgt "Kiss unmasking", jener MTV Auftritt in dem Kiss die Masken fallen ließen.
Direkt danach die Eröffnung des ersten Kiss Auftrittes ohne Masken. Herrlich zu beobachten wie irritiert das Publikum war ;).
Es folgt ein kurzer Konzertausschnitt von 1987. Die Band wirkt leider seltsam langweilig.
Ganz und gar nicht langweilig ist dagegen die komplette Aufzeichnung des Gigs aus Detroit der "Hot in the shade" Tour 1990. Kiss in der Besetzung STANLEY-SIMMONS-KULICK-CARR zocken sich hochagil durch ein Sets, dass sämtliche Phasen der Band umfasst. Dazu gabs die wohl fetteste Bühnenshow der unmaskierten Zeit (ich sage nur Sphinx).
Mit der MTV Meldung von Eric Carr's Tod 1991 sowie dem Videoclip "God gave Rock n Roll to you" endet die DVD

DVD 4 (BONUS)
Enthalten ein Gig von der "Crazy Crazy Nights" Tour 1987. Ebenfalls sehr gut.

BOOKLET
Ein mehrseitiges Booklet, das jeden Ausschnitt der vier DVDs mit Fotos sowie Kommentaren von Gene, Paul, Ace, Eric und Bruce wiedergibt. Sehr schön.

Fazit: Für die Kiss Army sowieso unverzichtbar, aber auch für jene empfehlenswert, für die Kiss nur eine Band neben vielen ist. Die Box ist sehr schön aufgemacht und bietet wirklich value für money. Allerdings - und hier gibt es auch den einzigen Minuspunkt - sind Bild und Ton der meisten Konzerte nur Durchschnitt (ca. VHS), teilweise absolute Bootleg Qualität. Klar sind die Aufnahmen 20 bis 30 Jahre alt, aber um eine entsprechende Restauration hat man sich wohl gar nicht erst bemüht. Dennoch eine klare Kaufempfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Schöne Erinnerung, leider keine gute Bild und Tonqualität, 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
4 Sterne wegen des Erinnerungswerts..Zuwenig Musik, zuviel Palaber, Qualität hätte ich mir besser gewünscht. Ich hatte mir seltenes Live Musikmaterial gewünscht. Interviews waren mir nicht wichtig
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der heilige Gral, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
1980 war ich elf, und KISS hatten mir gerade beigebracht, wie es funktioniert, FAN von irgendwas zu sein. Sie spielten an meinem Geburtstag in der Hamburger Ernst-Merck-Halle, wie der "Bravo" zu entnehmen war, aber meine Eltern waren zu doof, die frisch erblühte Besessenheit ihres Einziggeborenen angemessen zu würdigen, geschweige zu unterstützen. Ein Eimer Schminke und the-american-way-of-mal-richtig-the-Sau-rauslassen genügten, sie glauben zu machen, der Untergang des Abendlandes oder wenistens des eigenen Wertesystems stünde bevor. Gut, daß es Fernsehen gab. Während ihrer Reunion-Tour 1996 waren sie sogar den "Tagesthemen" einen Bericht wert. Ich schmuste gerade mit meiner damaligen Freundin, als Ulrich Wickert etwas an sich Unvorstellbares tat, nämlich über Kiss zu reden. Um nicht unfreundlich zu erscheinen, schmuste ich weiter und kuckte dabei heimlich Fernsehen. 16 Jahre früher, am 13. September 1980, traten Kiss in der ZDF-Sendung "Rockpop" auf (siehe "Kissology Vol. 2"!) und ließen zum Vollplayback von "She's So European" und "Talk To Me" ordentlich die Umhänge flattern. Ich sog jede Sekunde davon auf, genauso wie von anderen öffentlich-rechtlichen Formaten, die sich trauten, etwas über Kiss zu bringen, und das kam tatsächlich hin und wieder vor. Man fieberte manchmal über Wochen darauf zu, und hätte es zum Zeitpunkt der Ausstrahlung einen, sagen wir mal, Stromausfall gegeben, also...das mag man sich nicht vorstellen, das Wort "Trauma" wäre bei weitem nicht groß genug für den Schaden, den man erlitten hätte.
Sowas wie diese 3 nett zurechtgemachten und sogar mit Devotionalien-Replikas ausgestatteten DVD-Sets (von denen an dieser Stelle vor allem "Kissology Vol. 2" besprochen wird) gab es damals natürlich nicht. Hätte es sie gegeben, wären sie die Heiligen Grals/Gräle? aller Kiss-Fans gewesen, und mich hätte man Tage lang nicht mehr vom Fernseher weggekriegt.
Was gibt's zu sehen? Vor allem reichlich Konzert-Mitschnitte aus über 30 Jahren. Sound und Bild sind größtenteils eher ein Tribut ans Goldene Zeitalter des VHS, aber das fällt nicht unangenehm ins Gewicht. Eher intensiviert es das nostalgische Moment, und so war es eben in diesen Jahren: Man wachte morgens auf, kuckte aus dem Fenster, und alles war zwar gut zu erkennen aber immer ein bißchen unscharf, und wenn andere Menschen mit einem sprachen, leierte es manchmal - aber solang man sich nicht allzusehr drauf konzentrierte, ließ es sich gut leben.
Nach einer Weile gewöhnt man sich an besagte Live-Dokumente, weil Kiss bis heute immer ungefähr dieselben Songs spielen und auch immer ungefähr dasselbe passiert (blutiger Stuhlgang; öffentliches Abbrennen bzw. Zerlegen von teuren Musikinstrumenten; irgendjemand kann plötzlich fliegen; körperliche Mißbildungen im Mundbereich, bei "Rock And Roll All Nite" trägt Elfriede Stanley ein Hasenkostüm...usw.). Viel interessanter sind die eher kurzen Beiträge aus amerikanischen TV-Sendungen. "The Tomorrow Show With Tom Snyder" ist ein atemberaubendes Dokument einer Band, deren Zerfallsprozeß bereits weit fortgeschritten ist, aber sie merken es noch nicht oder wollen's nicht wahrhaben. Zentrum der Veranstaltung: Ace Frehley, die alte Schnapsdrossel - ihn hält es während dieser denkwürdigen ca. 10 Minuten kaum auf seinem Hocker, er hat alle Lampen an und lallt sich um Kopf und Styroporkragen. Einzig seine hochgrädig infektiöse Lache rettet ihn. Währenddessen entgleisen Gene Simmons 2 Plätze weiter links regelmäßig die Gesichtszüge: Da hat er sich gerade wieder eine neue, extrem ernstgemeinte Kiss-Superlativ-Floskel zurechtgelegt, und dann gröhlt Frehley wieder los und macht alles kaputt. Paul Stanley, schon immer der Souveränste auf der Brücke, lächelt dazu wissend und hat nach seinem Leadgitarristen die zweitmeisten Ballkontakte. DAS ist wirklich INTERESSANT (wenn man Kiss interessant findet), und noch interessanter wird's, wenn man Stanleys und Simmonsens Audio-Kommentare dazuschaltet: Man muß sich wundern, wie verhältnismäßig unumwunden sie den damals desaströsen Zustand ihres mittelständischen Unternehmens thematisieren. Ich meine, KISS, das war von jeher eine Vorne-Hui-und-(öfter, als man zunächst dachte)-hinten-Pfui-Truppe. Da passierten hinter der Faschingspampe die dollsten Sachen, man wurde nach Strich und Faden belogen, vertröstet, getäuscht und am Ende vor vollendete Tatsachen gestellt (z.B. vor Vinnie Vincent). Es rappelte im Karton, und die Geschäftsführer reden drüber. Sie sagen, daß es harte Zeiten gab und alles keinen Spaß machte! Diese Offenheit ist vielleicht nicht entwaffnend, aber sie läßt einen Teil des Materials in einem für Kiss ungewohnt selbstkritischen Licht stehen und den Analyse-willigen Fan HINTER die Kulissen blicken, auch wenn man nur Sachen zu sehen bekommt, die VOR den Kulissen stattfinden.
Angesichts z.B. eines Open-Air-Gigs In Rio de Janeiro (1983, vor gefühlt einer Milliarde veitstanzender Brasilianer) kann man gut erkennen, daß die visuelle Geschlossenheit des Kiss-Konzeptes langsam über den Jordan geht. Jeder scheint schnell mal das angezogen zu haben, was gerade als erstes aus dem Kleiderschrank fiel, und Paul Stanley wirkt sogar nur halb kostümiert. Vinnie Vincent erinnert dabei ein bißchen an einen Arzt, der Einzelleistungen auf eine Rechnung schreibt: "OK, mal sehen, für diese Kniebeuge bekomme ich 150$, Gitarrensolo 320$, auf einen beliebigen Punkt im Menschenmeer zeigen 35$, Plek von der Bühne schnipsen 50$ + Gefahrenzulage, und dazu gibt's dann noch'n Aufschlag, weil's nach 20:00 Uhr ist..." Außerdem gibt's "KISS In Attack Of The Phantoms", der einfach nur ein schlechter Film ist, ohne das (meist ja auch schnell an seine Haltbarkeitsgrenze kommende) sog. "Kult-Potenzial" anderer schlechter Filme. Lediglich die Szene, in der Gene Simmons mit Chewbacca-verwandter Verbiestertheit eine Pommesbude zu Klump haut, ist ganz gut.

Irgendwo in den Ostereiern versteckt sich noch ein vom frisch operierten Eric Carr selbst am Krankenbett gemachtes Video, an dessen Ende er sein Popo-Loch in die Linse hält, und das ist dann ganz verpixelt. Diese Szene hinterläßt einen mit einer Mischung aus Schock übers Makabre und Rührung über den Menschen Paul Charles Caravello; einer der wirklich ungeschminktesten Momente dieser Box und der ganzen Reihe, aber das war ja auch nicht vom Referat für KISS-Öffentlichkeitsarbeit lanciert. Wie auch immer: Danke, daß es diese DVDs gibt!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Inhalt ist super, 4. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
Der Inhalt verdient 5 Sterne:

Gute Zusammenstellung von Kisskonzertausschnitten bzw vollständigen Konzerten, Interviews und dem Film "Kiss-The Phantom Of The Park". Leider ist nur ein Videoclip drauf: "Shandy".
Die Bildqualität ist nicht die beste, aber geht auf Grund des Alters der Aufnahmen ok. Der Ton ist auch über Durchschnitt.

Alles in allem wohl die beste Box der Reihe.

Das Äußere der deutschen DVD ist eine Katastrophe: Das Kisslogo wurde wieder entschärft und man fragt sich wie lange das noch so weitergehen soll.
Das schön, große FSK-Logo ist auch nicht so toll.

Meine Empfehlung: Die Box aus England oder USA (wenn man einen Codefreeplayer hat) bestellen, dann kommt man schon vor dem Einlegen der DVDs in den vollen Genuß!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als Vol.1, 3. August 2009
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
KISSology Vol.2 gefällt mir sogar noch besser als Volume 1. Die Zeiten bei KISS wurden damals interessanter, weil Ace und Peter die Band verließen, neue Mitglieder dazu kamen und sich ihre Stilrichtung änderte (bei Vol.1 war es durchgehend Rock'n'Roll in der Ur-Besetzung). Es gibt außerdem den gesamten (!) Spielfilm "KISS in Attack of the Phantoms" (1979) zu sehen, welcher mit überragender Bildqualität überzeugt. Das berühmte Interview mit Tom Snyder ist natürlich auch dabei, aber leider gekürzt.
Volume 2 enthält diesmal sogar 4 DVD's, da stört auch der höheren Kaufpreis
kaum. Und wem das zensierte KISS-Logo und die FSK-Angabe auf der Vorderseite nicht gefällt...sollte vielleicht erstmal auf Inhalt achten. Der ist nämlich super!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Largo 1979, 5. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs] (DVD)
Habe mir gestern diese tolle DVD gekauft und kann sie wirklich nur empfehlen.
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Edition mit der besten Bonus DVD (Largo 79) (noch) nicht bei Amazon erhältlich ist. Die Suche lohnt sich aber auf jeden Fall, da sie 79 gleich 4 Songs von den Solo-Alben gespielt haben und es die letzte Tour des Original-Line-Ups war.
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Kiss - Kissology Vol. 2: 1978-1991 [3 DVDs]
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