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5.0 von 5 Sternen Psychedelischer Prince
Das mutigste Prince-Album. Nur ein Jahr (1985) nach dem Megaseller Purple Rain (Fast jedes Jahr seiner Karriere hat Prince (oft zum Missfallen seiner Plattenfirma) mindestens ein Album veröffentlicht) kommt er nicht etwa mit einer Fortsetzung, nein, diesmal kommt er mit einem psychedelischen Album. Herrlich bunt, herrlich schräg. Die Geburtsstunde des...
Veröffentlicht am 18. März 2009 von Úlf Nordwich

versus
8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen PRINCE AND THE REVOLUTION "Around the world in a day"
Unter Druck durch den Mega-Erfolg von "Purple rain" wollte Prince etwas ganz anderes machen. Sein "Purple rain"-Nachfolger sollte eine Homage an "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von den Beatles werden. Ein schweres Vorhaben an dem schon viele gescheitert sind. Auch der große/kleine Prince.
Mit einer Portion Selbstbewußtsein und gestärkt wollte...
Veröffentlicht am 15. Februar 2003 von wolfgang spinnler


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychedelischer Prince, 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Das mutigste Prince-Album. Nur ein Jahr (1985) nach dem Megaseller Purple Rain (Fast jedes Jahr seiner Karriere hat Prince (oft zum Missfallen seiner Plattenfirma) mindestens ein Album veröffentlicht) kommt er nicht etwa mit einer Fortsetzung, nein, diesmal kommt er mit einem psychedelischen Album. Herrlich bunt, herrlich schräg. Die Geburtsstunde des Paisleypark-Labels. Schon das Cover zeigt, wohin die Reise geht. Im Hintergrund dieser bunten Welt liegt eine nackte, kopflose Frau, als Gebirge getarnt. Vorne verschiedene, wahllos erscheinende Figuren, die, wenn man sich die Maxis anguckt,den einzelnen Songs zuzuordnen sind. Schon das gefällt.
Aber zu den Songs:
1. Around the world in a day - Der Titelrack fängt mit einem orientalischen Flöten(Syntheziser)spiel an, welches die ganze Platte gut eröffnet. Das ganze Stück mit jeder Menge orientalischen Instrumenten: Oud, Tarbuka, etc. Der Gesang geht dann wohl auch in die Richtung.
2. Paisley Park - Schöner Popsong, ewas langsam zum Tanzen aber schöne Melodie. War auch Single.
3. Condition of the Heart - Die Ballade des Albums. Äußerst schräg. Piano mit Syntheziser (recht pfeifende Töne). Gut 2 Minuten Intro. Dann geht es los, im weinerlichen Falsett gesungen. Viel Dramatik, gewöhnungsbedürftige 7 Minuten. Aber dann absolut wundervoll.
4. Raspberry beret - Die Hitsingle des Albums. Schöner Bubblegumpop. Schöne, nicht kitschige Streicher.
5. Tamborine - Mein Lieblingstrack des Albums. Nervöse Drums deutlich im Vordergrund. Dazu ein hartgezupfter E-Bass. Gesang und das war es. Wird mit der Zeit immer ekstatischer und herrlich Dissonant.
6. America - In der Maxiversion fast ne halbe Stunde lang beschränkt er sich auf dem Album auf das Wesentliche. Der Anfang hat zu Tapezeiten zu manchen ängstlichen Griff zum Radio geführt, klingt es doch sehr nach Bandsalat. Danach ein poppiger, rockiger Marsch. Textlich ungewöhnlich patriotisch. "Communism is just a word, but if the goverment turn over, it'll be the only word that's heard. America god shed his grace on thee, keep the children free." Nicht wirklich mein Lieblingsstück, aber ein Marsch ist halt immer gut tanzbar.
7. Pop Life - Eine weitere Single, wieder ein schöner Popsong. Wieder, wie fast auf dem ganzen Album mit vielen disharmonisch klingenden Keyboards. "What U putting in your nose? Is that where all your money goes? The river of addiction flows, U think it's hot, but there won't be no water when the fire blows".
8. The Ladder - Märchenstunde. Erst ein gesprochener Rap, nur der Chorus und die Backingvocals werden bei dieser Ballade gesungen. Schönes Saxofon im Hintergrund. Geschichte von einem König, der für all die Schönheit um ihn kein Auge hatte, weil er immer nur nach der Leiter suchte, nach Salvation of the soul & the answers how the story started and how it will end. Schöner Pop, eingängig, griffig.
9. Temptation - Sex, temptation, lust. Erotischer, rockiger blues. Endet etwas lang im Geklimper, aber ansonsten schon sehr lustig.
Durchweg ein Album welches durch seinen psychedelischen Sound dominiert wird. Ein Hippie Abum Mitte der 80er. Gewagt.
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5.0 von 5 Sternen Der dritte Geniestreich, 22. Februar 2012
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nur knapp 10 Monate nach dem Blockbuster-Erfolg von ,Purple Rain` rückte das kleine Genie aus Minneapolis schon mit dem nächsten Album heraus und wer dachte, das ist jetzt mehr vom Selben und er setzt auf Nummer sicher, der wurde schon mit der ersten Single ,Raspberry Beret` eines besseren belehrt.

Mitten in die synthiepopschwangere und von dance beats bestimmten 80er setzt der Mann plötzlich auf Psychedelic Pop der kompositorisch und auch klanglich - natürlich upgedated - an die zweite Hälfte der 60er Jahre erinnert, die damals aber gerade sowas von out waren.

Es war der richtige Schwenk zur richtigen Zeit, denn mit ,Around The World In A Day` liess er es erst gar nicht zu ihn genremäßig festlegen zu können. Riskant war das aber - trotz, oder gerade wegen des Megaerfolgs von Purple Rain - allemal, denn wäre das Album gefloppt (und die Chancen dafür waren bei der hier dargebotenen Musik recht hoch), dann wäre er wahrscheinlich recht schnell wieder die Erfolgsleiter heruntergepurzelt.

Da diese Scheibe aber nicht nur mutig war, sondern auch jede Menge Ohrwürmer parat hielt, wurde ihm dieser Schwenk nicht nur verziehen, sondern sogar mit seinem zweiten obersten US Chartplatz in der Albumwertung belohnt.

Und auch wenn es im direkten Vergleich mit Purple Rain hier songwriterisch zwei kleine - aber nur kommerzielle - Schwachstellen gibt (das für den mainstream Pop eigentlich viel zu anspruchsvolle, aber großartige ,Condition Of The Heart` und der psychedelic Funk Jam ,Tanbourine`), so machten genau diese tracks diese LP noch interessanter.

,Condition` ist eine typische Prince Ballade, auf der man zum ersten Mal so richtig den Einfluss von Joni Mitchell auf Prince's songwrting hört (auch wenn er dieses noch um eine gehörige Portion Pathos anreichert) und mit dem er sein Publikum auch schon ein wenig auf ,Parade` vorbereitete; und ,Tambourine` mag zwar eine sperrige Melodie haben, war aber was die Sounds und beats anlangt war das für 1985 schon sehr weit vorne.

Über die restlichen songs hier muss man eigentlich gar nicht diskutieren. Die erste Seite ist Hippie Pop mit Spurenelementen von Funk, auf Seite 2 teilt er ,Purple Rain` dann auf 2 songs auf (das Schwelgerische findet in ,The Ladder` seinen Niederschlag, das Laszive in dem Rock Song ,Temptation`), gibt einen uptempo Dance song zur Lage der Nation (,America`) zum Besten und einen sophisticated Funk Song, der poppig und groovig gleichermassen ist (,Pop Life`) und mit seinen exzellenten lyrics bis heute zu einem seiner besten Einzeltracks gehört.

Es war das 3 Album in einer nahezu makellosen Serie die bis 1991 anhalten sollte und spätestens ab ,Around The World` hatte er den Ruf musikalisch nichts falsch machen zu können, egal welchem Stil er sich widmete.

Ein großes Album, das wegen ,Purple Rain` und ,Sign ,O` The Times` aber leider bis heute nicht ganz die Anerkennung bekommen hat, die ihm zusteht und das obwohl es nach dem Funk Opus ,1999` und dem crossover Monument ,Purple Rain' sein dritter wahrer Geniestreich war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hippie, 11. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
das war das album, das mein herz für prince gewann. alles andere hatte bei aller großartigkeit eine seltsam spießige wichtigkeit - die fehlt mir hier völlig. für meine ohren ist das ein ungemein symapthisches, unverspanntes, lässiges, beiläufiges sehr-spät-hippie-album, das 1986 für kurze zeit die sechziger jahre wieder eröffnete. pop, jazz, soul, folk, psychedelich, alles liegt hier ganz entspannt nebeneinander auf der wiese.

einfach grandios ist "rasperry baret" - wenn er so gnadenlos unwiderstehlichen simplen pop macht (ähnlich wie "little red corvette" oder "kiss") find ich ihn fast noch charmanter als wenn er wieder dem hormonell überdosierten beckenboden-funk frönt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungener Nachfolger zu "Purple Rain", 23. April 2008
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Nach dem Megaseller "Purple Rain" lieferte Prince ein erstklassiges Album ab. Das Album besticht durch die Vielfalt der Songs, keiner ist wie der andere. Gleichzeitig schaftt es der Meister noch zwei geniale Singles mit "Raspberry beret" und "Pop life" zu veröffentlichen. Beide Titel sind sehr gefällig.

Weitere Single war "America" in der er sich mit den Zuständen in Amerika auseinandersetzt. Sehr guter Text und klasse Song.

Herausheben möchte ich noch den Titeltrack der wirklich unglaublich ist und die Ballade "Condition of the heart".

Insgesamt ein klasse Album das auch gerne mal Remastered Wiederveröffentlich werden könnte, vielleicht dann mit den 12" Versionen, denn die 21 Minuten Version von America ist genial.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Des Prinzen Spielplatz, 24. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Prince beweist mit dieser Platte wie verspielt er sein kann, wenn es um kuriose Arrangements und witzigen Gesang (so in "Tambourine") geht. Genau genommen ist "Around the World in a Day" eigentlich nicht wirklich anspruchsvoll und ich denke, daß Hits wie "Raspberry Beret" und "Pop Life" sie auch für Prince-Neulinge zugänglich machen - aber dennoch: der Meister beweist wieder einmal, daß man ihn nicht umsonst "the Beatles of Funk, Soul and Rock'n'Roll" nennt: "Condition of the Heart" ist vom Arrangement her eine jazzig-poppige Ballade mit ansprechendem Gesang und schlichtweg genialer Vielseitigkeit, "Paisley Park" ist einfach wunderschön, "America" herrlich rebellisch (vielleicht auch ein wenig pseudo-politisch, aber Prince ist ja nicht Bob Dylan ...) und der Rest ist auch nicht schlecht. Alles in allem Prince vom Feinsten, nur noch übertroffen von ihm selbst mit "Sign 'O' The Times", "Purple Rain" und "The Gold Experience".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "POP-KLASSIKER VON PRINCE", 29. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Pop-Klassiker von Prince von 1985 mit den kommerziellen Hit-Ohrwürmern "Raspberry Beret" und "Pop life". Eine Klasse für sich auch die zwei weiteren Single-Auskoppelungen "Paisley park" und "America". Nach dem kommerziellen Megaerfolg des Vorgängers "Purple rain" stand Prince mächtig unter Druck. Entsprechend hoch waren die Erwartungen seiner Plattenfirma Warner Bros. als der Künstler im Februar 1985 sein neues Album vorstellte. Unter Anwesenheit seines Vaters John L.Nelson war seine Enttäuschung wohl mehr als gross, als die Reaktion der Warner-Bosse mehr als verhalten ausfiel. Das prägte wohl sein Streben nach künstlerische Freiheit und Unabhängikeit gegenüber den Plattenfirmen, und führte schlussendlich 1985 zur Gründung seines eigenen Platten-Labels "Paisley Park Records", unter finanzieller Beteiligung von Warner Bros. Aus heutiger Sicht ist das Album ein absoluter Pop-Klassiker, und ein mehr als würdiger Nachfolger seines Millionen-Sellers "Purple rain".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück in die 70er........., 31. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
AROUND THE WORLD IN A DAY erschien 1985, klingt wie 1975 und passt textlich in das Jahr 1965.

Auf der einen Seite Friede, Freude, auf der anderen Seite jede Menge Kritik am System.

Der Titelsong wurde von PrinceŽs Vater komponiert und genial umgesetzt. Schon die ersten Takte prägen sich für lange Zeit ein.

PAISLEY PARK besingt die Geburtsstunde des gleichnamigen Gebäude-Ensembles, dass Prince fortan als Basis und Heimstadt nutzt, RASPBERRY BERET ist ungewohnt kitschig und der größte Hit des Albums.
POP LIFE rechnet gnadenlos mit der letzten Dekade ab und besingt die hippe Koks-Gesellschaft und
CONDITIONS OF THE HEART präsentiert sich sehr gewöhnungsbedürftig und schräg. Keine Hintergrund-Partymucke sondern Musik, bei der man schon etwas genauer hinhören muss.

THE LADDER kommt minimalistisch und verträumt daher, AMERICA ist das geheime Meisterwerk der Platte und typisch für die 80er sehr Regimekritisch in seinen Äusserungen. TOP.

Das Album wurde nicht so erfolgreich wie PURPLE RAIN und hat nicht den Kulststatus von SIGN OF THE TIMES, aber es war eine erfrischende Abwechslung im allglatten Pop-Einheitsbrei der 80er Jahre.

4 Sterne :-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalische Weltreise, 26. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Dieses Album zeigte einmal mehr, dass Prince schon immer das machte was er will. Nach dem Riesenerfolg von Purple Rain hatte sich WB wohl nichts sehnlicher gewünscht als ein Purple Rain 2 oder zumindest eine eingängig rockige Platte. Und Around the World in a Day ist genau das - NICHT! Bunt, psychodelisch, abgedreht, ein faszinierendes Pop-Kaleidoskop! Songs wie Pop Life, Raspberry Beret und America sind Prince Klassiker. Am interessantesten finde ich allerdings Experimente wie Temptation und abgefahrene Grooves wie Tamborine. Wer Puple Rain und Diamonds & Pearls für die einzig brauchbaren Prince Platten hält, der sollte von Around the World... die Finger lassen. Allen anderen viel Spass bei der vielleicht spannendsten Prince Platte überhaupt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfallsreiche und pfiffige CD, 7. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Wer den ehemals Prince und heute "The Artist" genannten Musiker mag, muß diese CD haben. Aus meiner Sicht ist sie die phiffigste aller Prince-CD mit den interessentesten Arrangements. Und die Melodien sind eingängig, ohne abgeschmackt oder abgegriffen zu sein. Die CD enthält die beiden bekannten Hits "Around the World in a Day" und "Raspberry Beret". Daneben findet sich unter anderem ein Abgesang auf die USA ("America"). Aber mein Lieblingslied ist das total abgedrehte, völlig überspannte "Temptation". In diesem Lied bejubelt Prince zunächst sexuelle Lust, Versuchung und Sex, um dann von Gott für seinen liederlichen Lebenswandel zur Rechenschaft gerufen zu werden. Das klingt pseudo-fromm (ist es vielleicht auch), aber Prince hat diese Geschichte so albern und witzig umgesetzt, dass man nicht anders kann als zu schmunzeln: überkandidelte Gitarrensoli und schmachtender Gesang. Wer das Theatralische mag, wird begeistert sein, wer es nicht mag, sollte sowieso die Finger von Prince lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Der nächste Klassiker!!!, 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Around the World in a Day (Audio CD)
Wie groß muss wohl der Druck gewesen sein, dem Prince ausgesetzt war??? Im Frühjahr 1985, als die ganze Musikwelt noch im purple fever war, schob Prince den Nachfolger nach. Toppen konnte er komerziell gesehen, Purple Rain wohl kaum aber das wichtigste ist, Prince wollte das gar nicht , zum Glück!!
"Around the World in a Day" ist eine totale Umkehr vom synthetischen Sound des Vorgängers, es ist eine großartige Weiterentwicklung von Prince als Musiker und ein sehr wichtiges Album in seiner Karriere.
Voller Selbstbewußtsein und musikalischer Kreativität, ein kaum endendes Ideenreichtum, neue Klangwelten es ist Princes Hommage an "Sgt.Pepper...." von den Beatles.

Das Album beginnt mit dem Titeltrack, psychadelisch, ganz neue oft unbekannte Instrumente die Prince und The Revbolution hier benutzen, der Chorus ist eingängig, das Klimpern im Hintergrund toll beim ersten Hören befremdlich danach genial.Mit "Paisley Park" gibt es die Hymne zu einer fiktiven Welt, die sich Prince ja dann auch wirklich errichten lies, in seinem neuen Studiokomplex/Haus? Paisley Park, man solle doch einfach vorbei schauen, sich inspirieren lassen denn "Paisley Park is in your heart....
Mit "Condition of the Heart" gibt es ein langsames Stück mit Prince am Piano eine Ballade mit einem starken intro von einer Minuten, man träumt mit um dann mit "Rasberry Beret" mit zu tanzen, ein sehr eingängiges Lied mit tollem Chorus, super Background Vocals von Wendy, und einem schrägen Video.
"Tamborine" ist dann ein klares Einzelwerk von Prince, der hier alle Instrumente selbst spielt mit doppeldeutigen Lyrics und einem trockenen Drum Set."America" jaaaa eine weitere sozialpolitische Ansage des Prinzen und seiner Revolution, das auch sehr bekannt geworden ist und dessen Original über 21 Minuten ist (nur auf der 12"inch erhältlich).
Mit "Pop Life" gibt es den nächsten Hit der einfach ein sehr schönes Keyarrangment hat und ein tolles Drum Set vorweist für das sich die tolle Sheila E verantwortlich zeigt, ebenso stark involviert sind Novi Novoogs Streichersegmente über das ganze Album verteilt. "The Ladder" Schlüsselstück, versteckter Hit mit Gänsehaufaktor, we all looking for the Ladder, wer sich fragt wohin diese führt??? schaut euch die Rückseite des Covers an ;-) ein Moment der Spiritualität für mich personlich sehr wichtiges Lied.
"Temptation " rundet dann das Album ab, Temptation, Lust.
Was an diesem Album noch fesseln sollte: Prince bat die Plattenfirma, keine wirklichen Singles zu veröffentlichen und als Hits zu verkaufen, er hat mit den ebenfalls genialen und unvergessenen Songs "Hello, Girl, She s always in my Hair" drei Hits nur als B-Sides veröffentlicht, drei Songs die andere Künstler als Hits für Albumpromotion eingesetzt hätten. Das Artwork ist wunderschön und "Around the World in a Day" ist ein Album für die Ewigkeit, ein Album aus einem Guss , eine Soundbreite die seines gleichen sucht und eine Offenbarung an Kreativität.
Ein album das niemand machen konnte außer PRINCE!!!
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