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am 29. Oktober 2010
Da unser iPad einen ganz speziellen Zweck erfüllen sollte, nämlich hauptsächlich das Surfen zuhause über WLAN, reichte uns die einfachste Variante ohne Mobilfunkverbindung.

Gedacht war das Gerät an sich als Interneteinstiegsgerät für die Senioren in meiner Familie. Kein Knopf zu viel und Funktionen, die sich kinderleicht (und seniorenleicht) bedienen lassen. Kein Anlernen der Mausbenutzung, mangels Tastatur kein versehentlicher Tastendruk, und wo immer dann doch mal Texteingaben nötig oder gewollt sind, blendet sich die Tastatur ein und die Eingabe und Bearbeitung klappt auch für Anfänger sehr gut - wenn auch mangels sofort sichtbarer Umlaute mit kleineren, aber verschmerzbaren Hürden.

Der Touchscreen ist eine Wucht, Tippser werden akkurat erkannt und Wischbewegungen zum Scrollen oder Vergrößern von Inhalten funktionieren auch seniorengerecht einfach TRAUMHAFT! In Bezug auf die Handhabung also ein wahnsinnig gutes Produkt. Lob für Apple.

Dennoch ein großes Aber, das aber sich nicht auf die Nutzung durch Senioren, sondern auf einen generellen Aspekt des iPads bezieht, der ALLE Testpersonen störte:

Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass Apple darauf verzichtet, in dem Gerät die Techniken nutzbar zu machen, die als Quasistandard für das Internet gelten. Ohne diese Technik ist die Nutzung des World Wide Web aber eben nicht problemlos möglich.

Ich bin selbst wahrlich kein Fan von Flash und dachte eigentlich auch, ich könnte auf Flash-Inhalte leicht verzichten. Dies trifft auf Flash-Internetseiten i.d.R. auch zu. Das ein oder andere Spielchen zum Zeitvertreib finde ich dagegen ganz nett. Dass solche Spiele nicht aufrufbar ist, dürften überwiegend die Kids der Familie doof finden. :) Ganz problematisch bei der Benutzung des iPad ist aber, dass Flash-Videos eben eine sehr große Verbreitung im Netz haben, zuhauf auch in seriösen Webseiten.

Die Zielgruppe in meiner Familie will Fernsehbeiträge von WDR, MDR, ZDF und Co und auch Videobeiträge aus lokalen Nachrichten online abrufen können. Das kann man mit dem iPad vergessen. Apple weigert sich, Flash-Filme zu implementieren.

Die einen mögen Apple glauben, dass die Gründe bei möglichen Programmabstürzen durch fehlerhafte Flash-Plugins oder -Applikationen liegen oder dass man eine niedrigere Akkulaufzeit vermeiden will.

Wer allerdings technischen Sachverstand hat, weiß, dass ein Betriebssystem einem Programm, einem Plugin oder sonstigen "Tasks" verbieten kann, das ganze System oder übergeordnete Programme lahmzulegen. Wenn Apple behauptet, sie könnten das in ihrem Betriebssystem nicht, dann käme das einem technischen Offenbarungseid gleich - so als ob sie keine Ahnung von Software hätten (was sie aber haben, das beweisen sie ja seit Jahr und Tag).

Für die Akkulaufzeit bin ich zudem selbst verantwortlich. Wenn ICH Filme sehen will, dann nehme ICH in Kauf, dass dafür mehr Leistung benötigt wird als beim Laden einfacher Textinhalte. Genauso kann ich ja auch andere Videoformate mit dem iPad anschauen. Da geht auch ein bisschen mehr Akkulaufzeit drauf.

Dem Benutzer vorzuschreiben, was er aus dem Internet laden darf und was nicht, halte ich für eine Frechheit. So sieht (technische) Zensur aus. Man erlaubt meines Erachtens nur das, was den eigenen Internetangeboten dient und verbietet Techniken, die zwar etabliert sind, aber als Konkurrenz betrachtet werden könnten.

So kam es also, dass ein richtig tolles Produkt wie das iPad dann doch nicht auf Dauer bei uns Einzug hielt, weil es nicht das tut, was es als Surfstation tun sollte: alle(!) derzeit(!) üblichen(!) Internetinhalte auch darzustellen.

Falls jemand über die tollen Videomöglichkeiten in HTML5 philosophieren will, die Apple vorzugsweise pusht und gefälligst von den Webseitenanbietern verwendet werden sollen:
Seit 2004 hampelt man mit der Definition von HTML5 rum, ohne dass dieser neue Standard verabschiedet wurde. Mitte 2010 gab es wieder einen überarbeiteten Entwurf(!) mit zum Teil neuen Definitionen und kein Mensch weiß, wann letztlich die endgültige Fassung da ist und in Internetseiten als neuer Standard verwendet werden kann. Flash-Videos (flv) gibt es dagegen in breiter Verwendung seit 2002, und dabei ist flv lediglich ein Container für Standard-Videoformate wie z.B. mp4. Es ist für das heutige Internet ein absoluter Unsinn, dieses Format nicht zu unterstützen. Kundenorientiertes Handeln sieht anders aus.

Glücklicherweise durfte ich exzessiv mit einem Leihgerät spielen, das ich wie ein eigenes benutzen konnte. (Also bitte keine Anmerkungen, man müsse ein Produkt erst kaufen, um es bewerten zu können. Es war "meins" und ich habe es wegen Untauglichkeit zurückgegeben.) Im Laden bestätigte man zwar, dass das iPad keinen vollständigen Internetfunktionsumfang bietet, ob dies aber als Grund für eine Rückgabe akzeptiert worden wäre, weiß ich nicht. Daher war's gut, erst mal ein Leihgerät zu haben.

Mein Fazit:
Als Produkt mit all seinen Möglichkeiten und der einfachen Handhabung hätte das iPad meines Erachtens volle 5 Sterne verdient. Für unseren Einsatzzweck (und den vieler anderer Nutzerinnen und Nutzer auch) geht es nicht anders: Es bleiben lediglich 2 magere Sterne übrig. Übliche und vom Anwender gewünschte Internetinhalte nicht darzustellen rechtfertigt durchaus ein Mangelhaft.
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41 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2010
Ich habe selten ein sinnfreieres, und überteuerteres, Spielzeug gesehen.
Mehr als das ist es aus meiner Sicht nicht, ggf. für ein paar Sonderanwendungen zur echten Anwendung geeignet, aber alles was eine gewisse Userintaerktion bedingt ist unsäglich träge und in der Bedienung einfach nur nervig. Das Touch-Keyboard das man für ein Sonderzeichen mehrfach umstellen muss und die langsamen Tastenreaktion sind nur zur Eingabe rudimentärer Zeichenfolgen geeignet. Damit eine Mail oder einen Brief zu verfassen (die nicht nur aus ROTFLS und Smileys bestehen) grenzt schon an Strafe.
Man kann das Gerät kaum vernünftig ablegen UND bedienen/Text eingeben, es muss eigentlich auf dem Schoss liegen damit man a) etwas sieht und b) nicht auf dem drehenden und wippenden Ding dauernd daneben haut.
Das Display ist aus meiner Sicht ein Witz, es blendet extrem und ist nach kürzester Zeit durch die Fingerabdrücke unglaublich eklig zu bedienen und anzusehen. Da sind viele Touchscreen Geräte um Welten besser. Die Auflösung und Bildgrösse macht aus jeder normalen Website mit Text eine Tortour für die Augen.
Die Gimmiks die es dafür gibt sind aus meiner Sicht reiner Zeitvertreib, viel Brauchbares ist da nicht dabei, dafür unendlich viel Nonsense (wie bei all diesen Apple-Teilen).
Wer das Gerät zum ansehen von Videos o.Ä. benutzt wird damit wahrscheinlich zufrieden sein. Dafür ist's aber definitiev viel zu teuer.
Für mich ganz klar ein Sieg des Marketings und als reines Statussymbol vermarktet.
Wer's braucht....
p.s: Natürlich schreibe ich die Rezension hier wieder an meinem 17" Compaq-Laptop mit dem man in vernünftiger Zeit Daten eingeben kann und NICHT andauernd auf dem Bildschirm herumschmiert.
(p.p.s.: Bitte keine erregten Anmerkungen von Apple-Fetischisten zu der Rezension. Wir leben offensichtlich einfach in verschiedenen Welten ;-)
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2011
Einen Stern für das Design und einen für die Verarbeitung. Bestimmte Webinhalte werden nicht wiedergegeben. Vom "Hype" um das iPad angesteckt, wurde ich letztendlich enttäuscht. Diese Rezension gilt für alle hier angebotenen iPad Modelle.

Kommentare diesbezüglich können hierzu gern abgegeben werden, denn es ist euer gutes Recht und eure Meinung. Antworten wird es meinerseits keine geben. Glaubenskriege gibt es schon zu viele auf der Welt!
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