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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Back to the future mit Megadave!
Nachdem Dave Mustaine mit den letzten beiden Megadeth CDs schon wieder an alte Glanz-Zeiten anknüpfen konnte, schlägt "Endgame" so ziemlich alles seit seligen RIP und CTE Zeiten. Durch den neuen extrem versierten Gitarristen Chris Broderick verstärkt gibts an der Gitarrenfront rein gar nichts zu bemängeln. Die zahlreichen Solo-Duelle, aber auch geniale Riffs ohne Ende...
Vor 2 Monaten von hubibe veröffentlicht
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
gute nacht rattlehead
Die Diskussion über das neue Megadeth Album mit dem sinnigen Titel Endgame" ist im vollen Gange. Die einen sehen sie als moderne aber traditionelle Rückkehr zu den frühen Stärken der Band wie man sie auf Klassikern wie Rust In Peace" zu hören bekam, andere vermissen in den Pseudosongs Hooklines und Wiedererkennungswert und halten die Band für nicht mehr existent und nur...
Vor 1 Monat von Rudolf Kreuzeder veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Back to the future mit Megadave!, 13. September 2009
Nachdem Dave Mustaine mit den letzten beiden Megadeth CDs schon wieder an alte Glanz-Zeiten anknüpfen konnte, schlägt "Endgame" so ziemlich alles seit seligen RIP und CTE Zeiten. Durch den neuen extrem versierten Gitarristen Chris Broderick verstärkt gibts an der Gitarrenfront rein gar nichts zu bemängeln. Die zahlreichen Solo-Duelle, aber auch geniale Riffs ohne Ende zitieren oft die glorreiche Vergangenheit mit Marty Friedman. Endlich hat Mustaine wieder einen kongenialen Gegenpart. Shawn Drover an den Drums spielt auch erheblich facettenreicher als auf dem Vorgänger. Nick Menza Niveau wird zwar leider nicht ganz erreicht, aber die Rhythmen sind wieder deutlich variabler geworden - endlich mal wieder "Lead Drums" auf einer Megadeth CD! Und obwohl ich den "kleinen" Dave Ellefson als Uralt-Fan immer noch etwas vermisse muss ich sagen, dass der Bass-Sound von James Lomenzo an keiner Stelle wehmütig an alte Zeiten denken lässt.
Zu den Stücken:
"Dialectic Chaos"
ein Instrumental in bester SFSGSW Manier. 3 Minuten lang duellieren sich Mustaine und Broderick auf allerhöchstem Niveau. Das fetzt und ist ein super Intro in die nächsten 45 Minuten. So sollten Megadeth ihre nächsten Live-Konzerte starten! 10/10
"This day we fight!"
Dave ist sauer! In typischer Schnodder-Manier werden die Vocals rausgepresst - der musikalische Hintergrund hätte genau so auch auf RIP stattfinden können. Abgefahrene Riffs, Mörder-Tempo, diverse Rhythmus-Wechsel, vertrackter Songaufbau...das alles hat erstmal wenig Wiedererkennungswert. Muß man mehrmals hören, der Song wächst. 8/10
"44 Minutes"
Midtempo, aber knallharte Strophe. Klasse Schlagzeug und ein göttliches Riff. Im Refrain wirds melodisch - Ohrwurmgefahr. Megadave hatte es immer schon raus trotz aller Härte Melodien für die Ewigkeit zu schreiben. Das ist eine davon. Ach ja, und Gitarrensoli en masse. SUPER. 10/10
"1,320"
Die Temposchraube wird wieder angezogen. Ein Hammer-Song. Speed Metal at its best. Dieser Song hätte ohne weiteres auf PS, RIP oder SFSGSW sein können. Die Produktion knallt übrigens ohne Ende - super Sound, alle Instrumente schön differenziert. Die Gitarrensoli einmal mehr atemberaubend. In der Mitte gibts einen netten Querverweis auf ganz alte Metallica Tage (Schlagzeugbreak à la "Seek and Destroy" - sehr nett!). 10/10
"Bite the hand"
Typisch vertrackter Megadeth Speed Metal. Und wieder zurück in die Vergangenheit. Verschachtelter Songaufbau, angry Dave, tolle Breaks und Soli - der Fan bekommt, was er sich wünscht! Erinnert mich ein wenig an "Kick the chair". 8/10
"Bodies"
Midtempo und einmal mehr Ohrwurmgarantie. Der Song glänzt sowohl in Strophe als auch Refrain mit genialem Riffing und einer klasse Melodieführung. Geht einem nicht mehr aus den Ohren. In der zweiten Hälfte wirds dann schneller, wieder mit super Soli. 10/10
"Endgame"
Der Titelsong glänzt durch das typische apokalyptische Megadeth-Feeling. Irgendwas läuft falsch, Dave ist sauer und der Song komplex. Klasse Rhythmus-Wechsel, erst Mid-Tempo, dann Maiden-mäßiger Galopp und schlußendlich wieder die volle Thrash-Breitseite. Hammer! Allerdings auch ein "Grower". 10/10
"The hardest part of letting go...sealed with a kiss"
Die "Ballade" des Albums. Zumindest die ersten anderthalb Minuten und am Schluß wieder. Dazwischen fetzt es ordentlich. Mir fehlt hier ein wenig mehr Ohrwurmqualität. 8/10
"Head Crusher"
Supersong, definitiv ein Klassiker. Geniale Tempiwechsel, super Thrash, insbesondere der Mittelteil ist ein absoluter Hammer. GENIAL. 10/10
"How the story ends"
Nochmal bester Megadeth Midtempo inklusive Ohrwurm-Refrain, aber trotzdem ordentlich Härte. Klasse Drums. 9/10
"Nothing to lose - the right to go insane"
Ebenfalls Midtempo, aber mit mehr Härte. Klasse Riffs, Mörder Bassline (wie übrigens an vielen Stellen des Albums), klasse Text. 9/10
Ich finde persönlich, dass Megadeth noch nie ein richtig schlechtes Album rausgebracht haben und war insbesondere auch von den letzten beiden CDs echt begeistert. Auf "Endgame" ist aber doch alles nochmal deutlich besser geworden. Megadeth hören sich richtig hungrig an - wie zuletzt Anfang der Neunziger. Und Dave schafft den Spagat zwischen den beiden besten Alben der Bandgeschichte mit "Endgame" perfekt. Die schnellen Nummern hätten super auf RIP gepasst, die Midtempo-Songs auf CTE und die meisten Stücke wären auch auf den beiden genannten CDs echte Highlights gewesen.
Also: klarste Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Better than Ever, 15. September 2009
Auch ich komme um den Vergleich mit Metallica nicht herum: Während Metallica noch auf der Suche nach alten Stärken sind, haben Megadeth selbige wohl nie verloren.
Endlich mal was brandneues von Dave und Co.
Die Erwartungen, die "Head Crusher" schon weckte, erfüllten sich tatsächlich beim ersten anhören des Albums.
Einfach nur grandios was die Herren mit dieser Platte hier abliefern. Kompromissloser Thrash mit genialen Riffs und Hooks, kombiniert mit ausgereiften Solis. Genau das was man erwarten konnte, fü+r mich ist dieses Album eines der Highlights des Jahres was Metal betrifft, und dieses Album wird wohl genauso wie seine Vorgänger in die Geschichte der Rockmusik eingehen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein Klassiker!!!, 12. September 2009
Lieber Lars Ulrich,
ich weiß, du sprichst kein deutsch und wirst auch nie diese Zeilen zu Gesicht bekommen, dennoch muss ich Dir einfach mal ein paar Worte schreiben.
Euer letztes Album Death magentic" war gut, im Vergleich zu St.Anger" ein Meilenstein sogar, doch warum, beim Gehörnten, schafft Ihr es nicht ein Album herauszubringen, welches sich annähernd mit Master of puppets" messen kann? Wenn Du diesbezüglich Hilfe brauchst, ruf doch mal bei Deinem alten Leadgitarristen Dave an und frage ihn nach seinem Geheimrezept, denn er schafft es, mit Endgame" den Spirit und die Genialität seiner Alben wie Peace sells..." oder Rust in peace" einzufangen und teilweise sogar zu toppen.
In diesem Sinne
dein ehemaliger Die-hard-Fan Olaf
Megadave ist zurück und zwar besser, stärker und heavier denn je. Ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder ein überragendes Album des rothaarigen Gitarrenderwischs in den Händen zu halten, doch Endgame" ist ein Meilenstein der Megadeth Geschichte und lässt die vergangenen Jahre schnell vergessen. Gut, United abominations" war schon ein Schritt in die richtige Richtung, doch mit diesem erneut von Meister Andy Sneap in Co-Produktion entstandenem Werk setzt sich der Mastermind an die Spitze der Highclass-Thrash Bewegung. Das liegt zum einem an überragenden Stücken wie dem ganz in der Tradition von Wake up dead" stehenden This day we fight!", bei dem gerifft wird ohne Ende, dem genialen Titelstück, welches mit irren Tempiwechseln aufwartet oder dem Ohrwurm und über allem stehenden How this story ends", welcher einer der besten Songs ist, den Megadeth je aufgenommen haben. Zum anderen profitiert der Saitengott von seinen kongenialen Partner Chris Broderick, der mit seinen fetten Gitarrenläufen ein ums andere Mal zu begeistern weiß. Dave keift, knurrt, spuckt auf die Welt und erläutert mit dem typischen nasalen Gesang seine Sicht der Dinge. Das geht ins Bein und lässt die Nackenwirbel zucken und begeistert von Anfang bis Ende.
"Endgame" ist ein großartiges Album, welches klar macht, dass Dave noch lange nicht zum alten Eisen gehört und seinen alten Mates von Metallica mit diesem Scheibchen mächtig ans Bein pinkelt und zeigt, wo der Bartel den Most herholt. "This is the end of the world, this is the end of the line" siniert Mr.Mustaine auf dem Titeltrack. Das glaube ich nicht, denn Megadeth waren seit "Rust in peace" nicht mehr so stark...und das war 1990! Welcome back und Gratulation zu diesem Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Megadeth übertreffen sich nochmal selbst, 20. September 2009
Bereits die letzten beiden Alben fand ich wieder sehr stark, aber "Endgame" schießt den Vogel ab: Dermaßen wahnwitzige Soli und gleichzeitig hohes Tempo bei komplex arrangierten Songs gab es zuletzt auf "Rust In Peace" - und dieses Album ist immerhin schon 19 Jahre alt!
Mit "Dialectic Chaos" bekommt man zunächst mal ein feines Instrumental serviert, welches natürlich Erinnerungen an "Into The Lungs Of Hell" weckt. Aber warum auch nicht, der Song ist ja auch schon 21 Jahre her.
"This Day We Fight" ist dann Thrash Metal in Reinkultur. Ähnlich wie Metallica scheinen Megadeth endgültig wieder in die richtige Spur gefunden zu haben, was sicherlich auch ein Verdienst von Chris Broderick sein dürfte, der Marty Friedman in Nichts nachsteht.
Im weiteren Verlauf kommen dann mit "1320", "Bite The Hand" und "Headcrusher" noch 3 solche Granaten.
Die Kehrseite der Medallie besteht aus den mid-tempo "Hits", die auch auf "Countdown To Extinction" eine gute Figure gemacht hätten. Gerade die sind Dave dieses Mal besonders gut gelungen, man höre "44 Minutes", "Bodies" und "This Is How The Story Ends". Trotz aller Ohrwürmeligkeit warten auch diese Songs mit komplexen Strukturen auf, besonders dsa Finale Solo-Duell von "The Right To Go Insane" weiß zu begeistern.
Einziger "Schwachpunkt" ist "The Hardest Part Of Letting Go" - "A Tout Le Monde" bleibt einfach die beste Ballade. Dennoch eine gelungene Abwechslung.
Besonders hervorheben möchte ich zum Schluß noch den Titelsong, der für mich nach mehrmaligem Hören zum Besten gehört, was Megadeth je fabriziert haben und mühelos an Karrierehighlights wie "Holy Wars" anschließen kann.
Das Cover verbreitet eine apokalyptische Stimmung und passt sehr gut, nur schade das Vic nicht zu sehen ist.
Fazit: Für mich das Thrash Metal Album des Jahres. Wenn es Dave schafft, diesem Hammerteil noch mal einen qualitativ gleichwertigen Nachfolger hinzuzufügen, kann er ohne schlechtes Gewissen in Rente gehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hammer!, 20. September 2009
Megadave is back! Nachdem Megadeth mit "The System Have Failed" und dem nicht soooo tollen Nachfolger "United Abominations" die Ausflüge in seichtere Gefinde ad acta legten und schlechte, softe bis richtig langweilige Alben vergessen machten, sind Dave Mustaine & Co. 2009 mit einem Vorschlaghammer namens "Endgame" zurück. Das Cover erinnert an die Häftlinge von Guntanamo Bay gemischt mit einer Sci-Fi Utopie wie "1984". Textlich spuckt der rote Dave auch wieder politisch-sozialkritisch Gift und Galle, während Sprachsamples an alte Megadethzeiten erinnern. Die Besetzung ist bis auf Neugitarrist Chris Broderick (Ex- Jag Panzer) dieselbe. Glenn Drover ging schweren Herzens wegen seiner Gesundheit und der Familie, was sich mit exzessivem Touren nicht anfreundete. Er soll sogar seinen Nachfolger vorgeschlagen haben!
In der Presse und von der Band wird der Vergleich mit dem 90er Jahre Album "Rust In Peace" heran gezogen, den ich auch blind unterschreiben würde! Messerscharfe Riffs von genialer Art, dröhnen schon beim instrumentalen Opener "Dialectic Chaos" entgegen, was sich die ganzen knappen 45 Minuten nicht ändern wird - Spitzensoli inklusive. Mustaine hat bis auf zwei Beiträge wie so oft alles alleine geschrieben und wahrlich eine Platte hingelegt, die andere Musiker mit 48 Jahren und solch einem Leben nicht hinbekommen würden! Das Foto auf der Rückseite mit aggressivem Gesichtsausdruck und hochgereckter Flying V Gitarre passt da wie die Faust auf's Auge!
Megadave war aber so schlau die Scheibe abwechslungsreich zu halten, was auch langsamere Songs wie "44 Minutes" oder die unkitischige Gänsehautballade "The Hardest Part..." eindrucksvoll beweisen. Richtig gelungen sind auch viele Refrains,Gesangslinien und Melodien, die Mustaines eigenwillige Stimme gut zur Geltung kommen lassen.
"Endgame" ist ein Muss für Thrash, Heavy Metal und 'Deth Anhänger, sowie Menschen, die technisch anspruchsvolle Musik mögen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Megadeth werden allen Erwartungen gerecht!, 20. September 2009
Ich hab mir das Album jetzt schon sehr oft angehört und kann nun glaube ich eine Meinung dazu abgeben. Endgame wird immer besser, je öfter man es anhört. Beim ersten Durchhören war ich enttäuscht, jetzt bin ich begeistert.
Nun meine Eindrücke zu den einzelnen Tracks:
Dialectic Chaos ist ein fetziger Opener. Da wird sofort aufgezeigt, dass man es hier mit ausgezeichneten Gitarristen zu tun hat, die ordentlich Gas geben wollen.
This Day We Fight mag ich am wenigsten. Aber es ist eine schnelle druckvolle Nummer, die als erste mit Vocal auch Aggressivität versprüht und aufzeigt, wo der Thrash Hammer hängt. Somit der optimale Track 2
44 Minutes ist die erste melodiöse Nummer mit einem Intro, das mir sehr gut gefällt. Wobei der Refrain gut ins Ohr geht, dann kommen aber wieder erstklassige Riffs. Chris ist hier federführend, super Solos!
1,320 liebe ich einfach . Erinnert mich so an SFSGSW. Im Gegensatz zu den meisten anderen Meinungen gefällt mir das Motorengeräusch als Einstieg. Voll wuchtig, wie auch der gesamte Song. Thrash vom allerfeinsten!
Bite The Hand hat einen Anfang, der zu TSHF passen würde (ein Album das ich sehr mag). Mir gefällt der Bass und der Refrain. Damit steh ich recht allein. Aber ich finde diesen Track super. Headbanger! Geniales Ende.
Bodies ist eine druckvolle Midtempo Nummer. Genialer Refrain, und gegen Ende geile Gitarren Parts.
Endgame hat ein mystisches Intro und steigert sich langsam mit einem genialen Break. Sehr abwechslungsreich. Wieder super Solos und mir taugt der Refrain. Und wird gegen Ende immer besser.... Ein würdiger Titeltrack!
The Hardest Part Of Letting Go... ist die einzige Ballade auf dieser CD. Beginnt mit mit sehr schönem Akustik Teil und Streichern (per Keyboard ).
.....dann der Break zu Sealed With A Kiss , da wird Tempo aufgenommen, aber melodiös.
.......und dann wieder slow down zu The Hardest Part Of Lettin Go....
Eine gelungene Kompilation!
Head Crusher wird den meisten wahrscheinlich am stärksten von diesem Album in Erinnerung bleiben. Thrashige Nummer mit viel Speed. Vor allem im Mittelteil gibt es einen Gitarren Part, der einen vom Hocker haut. Ein druckvoller aggressiver Song - wahrscheinlich der Höhepunkt! (langfristig gesehen)
How The Story Ends beginnt mit druckvollem Gitarren Sound und hält auch gegen Ende hin das Niveau der gesamten CD. Der Refrain ist melodiös, es werden aber immer wieder wuchtige Riffs eingestreut. Und Chris zeigt auch wieder was er kann.
The Right To Go Insane ist der Schlusstrack. James darf eröffnen, ein geiles Intro! Wieder eine druckvolle Midtempe Nummer. Gegen Ende beginnt ein genialer Gitarren Teil, welcher dieses tolle Album würdig ausklingen lässt.
Also: Man sollte eigentlich voll zufrieden sein. Megadeth haben uns eine dem großen Namen gerecht werdende CD abgeliefert. Und das auf die alten Tage. Ich bin dankbar und freu mich über dieses Meisterwerk. Für mich das beste Megadeth Album dieses Jahrtausends und zählt für mich zu den Top 5 aller Alben dieser Band.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Gemischte Gefühle, 20. September 2009
Ich bin Megadeth-Fan seit " Peace sells.." und habe seitdem sämtliche Geniestreiche wie Abstürze mitgemacht. Für mich ist der Zenith der Band ganz klar anzuseideln zwischen " Peace sells" über " So far, So good, So what " bis hin zu " Rust in peace" wo einfach alles gestimmt hat.
Nun, die Zeit bleibt nicht stehen, und Mega-dave ist nicht mehr der, der er damals war.Ich konnte auch mit den Nachfolgealben etwas anfangen und den selbst eher durchschnittlichen Werken wie " Cryptic Writings" oder "Risk" noch etaws abgewinnen. Seien wir doch ehrlich : wir wollen die Scheiben von Megadeth gut finden, weil wir wissen, dass diesen bestimmten Stil niemand besser hinbekommt, als Dave und seine Mannschaft.
Mit der neuen CD habe ich so leider ein paar Probleme. Man merkt, dass Megadeth zurück zu ihren Wurzeln gehen wollen, anschließen wollen wo man mit " Rust in peace" aufgehört hat.Das will nur leider nicht so ganz glücken.
Woaran liegts ? Die Stücke sind hart, schnell, voller spektakulärer Soli und rasender Drums.Soweit so gut - was fehlt sind Spannungsmomnete, einprägsame melodien, Momente die sich im Kopf einfresen, und dich nicht mehr verlassen.
Dave Mustaine erzählt dieser Tage mehr, als dass er singt,.Er zieht die Worte mitunter quälend in die Länge,
statt der gewohnten Rhythmik und Melodieführung, die ihn früher ausgezeichnet hat. Das läßt seine Geasngslines teilweise etwas ungroovy wirken. Melodien die sich einem so prägnant in den Kopf bohren wie früher, sucht man hier vergenbens.
Auch die Leadgitarre des neuen Gitaisten kann mich nur bedingt überzeugen.Sicher, er spielt technisch auf dem allerhöchsten Niveau, ist pfeilschnell und unglaublich versiert, aber Melodien , wie sie Marty Friedman seiner Zeit zu Dutzenden aus dem Ärmel geschüttelt hat, hat er nicht zu bieten.
Man höre sich noch einmal die Soli aus " Holy wars! oder " Hangar 18 " an, um zu verstehen , was ich meine.
Der Sound der Platte ist megadruckvoll, aber es zeigt sich hier das Problem , das so viel neue Produktionen kennzeichnet, dass alles so extrem nach oben hoch kompremiert wird, dass da kaum noch PLatz für Dynamik bleibt. Der Sound ist halt zu jeder Zeit am äußersten Anschlag angesiedelt. Das nimmt dann einiges von der Spannung.
Im Endeffekt gebe ich trotzdem 4 Sterne, denn wenn man sich über Megadeth beklagt , ist dies immer Jamern auf allerhöchstem Niveau. Obwohl ich kaum einzelne Songs nennen könnte, die bei mir als potentielle SAlbumhits durchgehen ( vielleicht "44 minutes" oder "How the story ends" oder " Headcrusher" ) ist die gesammte Platte doch gut hörbar und voller instrumentaler Finessen.Megadeth haben mit ihren alten Platten die Meßlatte so hoch gehängt, dass es schwer ist dies Vorgabe heute noch einmal zu überspringen.
Ich hoffe auf die nächste CD, von der Dave Mustaine allerdings gesagt hat, dass es dann wohl die definitiv letzte werden wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die neue Thrash-Messlatte!!!!, 16. September 2009
Jawoll! Das ist sie! Das ist die Scheibe, auf die wir alle gewartet haben! Und damit meine ich nicht nur die Megadeth-Fans, sondern ALLE Freunde der härteren Gangart. Wurden im Vorfeld durch die Presse und Interviews mit Herrn Mustaine die Erwartungen schon mächtig in die Höhe geschraubt, kann ich für mich nur sagen, daß diese Erwartungen klar übertroffen wurden.
Hier stimmt alles. In erster Linie natürlich die Songs selber. Es knallt an allen Ecken und Enden, es wird gerifft, bis der Arzt kommt, Schlagzeug und Bass wirbeln und pumpen ohne Ende. Und über die Gitarrensoli noch ein weiteres Wort zu verlieren, wäre Zeitverschwendung. Das haben hier schon andere treffend dokumentiert. Einen einzelnen Song hervorzuheben funktioniert nicht. Die Scheibe ist von vorne bis hinten die pure Power.
Ich geb zu, ich bin ein riesengroßer Megadeth-Fan, und das schon seit "Peace sells"-Zeiten. Deshalb bin ich sicherlich nicht ganz so kritisch wie andere. Mir ist aber klar, daß es außer "United..." und "System..." durchaus schwächere Veröffentlichungen in den letzten Jahren von Megadeth gab, aber diese sind mit "Endgame" quasi pulverisiert!!!
Gegen diese Thrash-Granate sehen ALLE Scheiben der Konkurrenz in den letzten Jahren verdammt alt aus!
>Fazit: UNBEDINGT ANSCHAFFEN!!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Thrash Metal at its best!!!!, 7. September 2009
Auch wenn die letzten beiden Megadeth Alben, The System Has Failed und United Abominations, wieder besser waren, als das was Mega-Dave und Begleitband um die Jahrtausendwende so fabriziert haben, so war ich fest davon überzeugt, von dieser Band keine Veröffentlichung mehr zu erleben, die mich aus den Socken haut.
So kann man sich täuschen. Anstatt den Nachlass einer der wichtigsten Thrash Metal Bands zu verwalten, hat sich Dave Mustaine noch mal richtig zusammengerissen und sich mit Chris Broderick einen der besten Metal Gitarristen an seine Seite geholt.
Endgame ist ein Album, welches das aktuelle und wie ich finde, gute Metallica Album Death Magnetic, aus dem Stand rechts überholt.
Der instrumentale Opener "Dialectic Chaos" haut einem die Gitarrenriffs und Licks dermaßen um die Ohren, dass einem schwindelig wird. Übergangslos geht es mit dem Kracher "This Day We Fight" weiter. Dave Mustaine meckert seine Texte wie gewohnt runter, Schlagzeug und Bass hämmern blitzschnell aus den Lautsprechern, und solch intensive Gitarren habe ich bei Megadeth schon lange nicht mehr gehört!
"44 Minutes" wird mit gesprochenen Samples eingeleitet und ist mit einer wahnsinnigen Hookline ausgestattet. Schnelle Gitarren eröffnen "1,320". Der Song peitscht in Hochgeschwindigkeit auf den einsetzenden Gesang zu, und nimmt dann etwas an Geschwindigkeit ab. Zwischen den einzelnen Strophen lässt Chris Broderick wieder die Finger über das Griffbrett seiner 6-saitigen flitzen.
Mit "Bodies Left Behind" hat die Band einen Song am Start, der auch auf dem Youthanasia Album hätte stehen können.
Mit den Lobhudeleien könnte ich jetzt so weiter machen, denn bis zum letzten Song kommen nur noch Knaller. Endgame enthält keine Lückenfüller und mit "How The Story Ends" haben Megadeth einen potentiellen Hit mit an Bord.
Thrash Metal at its best!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Endlich zurück im neuen Jahrtausend, 31. Oktober 2009
MEGADETH vs. METALLICA - so oder so ähnlich sieht es MEGAChef Dave Mustaine leider immer noch. Dass der Mann wohl mit seinem früheren Auftraggeber, der ihn vor über 25 Jahren feuerte, nicht abschließen kann, kann ich nicht verstehen, doch wieder sagt er, dass sein Album das bessere sei.
Zu den Fakten: "Endgame" nennt sich das nunmehr 12te Album des amerikanischen Quartetts, in dem sich das LineUp-Karussell wiedermal etwas drehte, denn nun steht ihm niemand geringeres als Chris Broderick (Ex-NEVERMORE / Ex-JAG PANZER) als Schredder-Meister zur Seite.
Und so beginnt "Endgame" - ganz nach der Devise: wer braucht Riffs, wenn man solieren kann? - mit dem 2-minütigem Schredd-Monster "Dialectic Chaos". Nicht weniger furios geht es bei "This Day We Fight", dem Titel entsprechend, sehr gitarrenlastig weiter und verbindet alle MEGADETH Trademarks kompakt-genial in einem Song. "44 Minutes" lässt mit entspannt treibenden Melodien erstmals verschnaufen und geht recht locker ins Ohr, um dann mit "1,320" eine groovende Rockkeule auszupacken. Auch bei "Bite The Hand" wird nicht weniger gegroovt und das Duo Mustaine/Broderick stellen eine Einheit dar, als spielten sie schon seit Kindstagen miteinander - grandios! Spätestens hier wird klar, dass hier MEGADETH Spirit, der letzten 2 Dekaden wunderbar mit neuer Spielfreude verschmolzen werden.
Auch im Titeltrack, der etwas zäher daherkommt, aber sich nach ein paar Durchläufen dennoch im Ohr festbeißt, wird fleißig gefrickelt. Nun sind wir an der Hälfte des Albums vorbeigeshreddedrt und noch kein Ausfall - gibt es denn das auch? Klar, denn das folgende "The Hardest Part Of Letting Go - Sealed With A Single Kiss" beweist, dass MegaDave keine Angst vor akustischen Gitarren hat und wohl sein Innerstes offenbaren will. Richtig theatralisch wird es dann im Mittelteil und die Jungs packen den Bombast dezent aus. Vielleicht mutig, aber im Endgame...äh -effekt ganz großes Kino. Yeah, mit "Head Crusher" gibts dem Namen entsprechend richtig fein eines auf die Mütze, während "How The Story Ends" eine typisch, treibende MEGADETH Nummer darstellt und "The Right To Go Insane", ein abgefahrener Rausschmeißer mit eingängigen Mitsing-Chrous einen würdigen Schlussstrich zieht.
"Endgame" soll hoffentlich kein Ende bedeuten, denn Dave und Co. sind gerade erst wieder im Kommen und können die letzten 10 Jahre einfach vergessen lassen, denn hiermit liefern sie definitiv ihr bestes Album dieses Jahrtausends ab und sollten alle, die sich von "United Abominations" und vor allem "The System Has Failed" abschrecken ließen, wieder aus ihren Verstecken kriechen lassen. Und ja! - Mr. Mustaine, dein Album ist besser als die letzte METALLICA, aber wen interessiert's? Denn die Sinnhaftigkeit hinter solchen Aussagen ist mehr als zweifelhaft.
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