Amazon.de: Kundenrezensionen: Billy Talent III

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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Keine Enttäuschung, aber auch keine Offenbarung!
Billy Talent sind wieder da! Die Kanadier betreten nach ihren zwei vergangenen Studioalben wieder die große Bühne und wollen uns mit ihrem dritten Werk zeigen, was sie noch leisten können. Eins vorweg, zu Höchstleistungen werden die Kanadier nur in wenigen Liedern getrieben.

Das dritte Album führt konsequent den Weg weiter in Richtung...
Vor 4 Monaten von L. Daniel veröffentlicht

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versus
12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Man sich auch selbst schlecht kopieren...
Ich kenne und höre Billy Talent seit Anfang an... ich habe Konzerte besucht und die CD's gekauft. Die ersten beiden Alben habe ich wirklich geliebt, und bin deshalb ein wenig enttäuscht vom dritten.
Klar versuchen sie an ihr Erfolgs"geheimnis" anzuknüpfen... das aber eben so leidenschaftslos wie es nur geht. In meinen Augen ist Billy Talent III ein Aufguss dem es...
Vor 4 Monaten von der fux veröffentlicht

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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Keine Enttäuschung, aber auch keine Offenbarung!, 16. Juli 2009
Billy Talent sind wieder da! Die Kanadier betreten nach ihren zwei vergangenen Studioalben wieder die große Bühne und wollen uns mit ihrem dritten Werk zeigen, was sie noch leisten können. Eins vorweg, zu Höchstleistungen werden die Kanadier nur in wenigen Liedern getrieben.

Das dritte Album führt konsequent den Weg weiter in Richtung Mainstream. Es lässt sich daran erkennen: weniger Härte, noch weniger Tempo und noch weniger Präsens. Der Titeltrack "Devil on my Shoulder" , sowie die erste Single "Rusted from the Rain" wirken nur langweilig und lassen ledigliche Spielfreude vermissen. Anders hingegen präsentieren sich die die Songs "Saint Veronika" und "Tears into wine", die an den typischen Billy Talent Sound erinnern und demnach zu den besten Stücken des neusten Werkes zählen. Mit dem Song "Pocketful of Dreams" kritisieren die Kanadier die vielen Schicki Micki Damen wie beispielsweise Paris Hilton und Co. -> guter Song. Mit den Songs "Diamond on a landmine", "Turn your back" und "The dead can't testify" rechnen Billy Talent dann noch mit der Bush-Ära ab, wozu sich die 4 Jungs Verstärkung von der Punk- Band Anti Flag geholt haben. Diese drei Lieder stellen dann meiner Meinung nach das Highlight der CD dar. Der vorletzte Track "Sudden movements" schafft es dann wieder den Hörer zu langweilen und steht den ersten beiden Tracks in nichts nach, bevor "Definition of destiny" das i- Tüpfchen auf einen guten Rock Album setzt.

Billy Talent gehen mit diesem Album leider einen Schritt in Richtung Massentauglichkeit, was nicht heißen soll, dass gewisse Songs auf "III" genauso rocken, wie wir es schon auf den beiden Vorgängeralben gehört haben. Wer Billy Talent mag, wird dieses Album auch wieder klasse finden!

Anspieltipps: Diamonds On A Landmine / The dead can't testify
Saint Veronika / Turn your back
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ist in Ordnung., 15. Juli 2009
Länge:: 2:08 Minuten

Das neue Billy Talent Album ist Gut. Mir persönlich gefällt es nicht so gut wie das 2. Album aber dafür ist die Special Edition richtig gut geworden. Es gibt eine Bonus-CD mit allen Songs ohne Gitarre (zum Selber spielen), einen Aufnäher, Bonus-Songs (4 Stück) und 2 Heftchen mit den Guitar-Tabs. Das Booklet ist schön geworden und geht etwas in die Richtung von Green Day's 21st Century Breakdown. Das Album hat 11 Titel und eine Laufzeit von ca. 42 Minuten. Die Tracks sind Abwechslungsreich aber es fehlt etwas an Tempo und Lautstärke! Man merkt es schon am ersten Track. Dieser ist nicht mit sehr viel Power und läuft vor sich hin. Dazu kommt auch noch, dass dieser mich schon sehr an "Devil in a Midnight Mass" erinnert. So die wirklich Power spüre ich erst beim Track Nr. 3. Genauso ist es dann mit dem Track 4, der etwas ruhiger ist aber immer wieder an Tempo gewinnt. Dennoch gibt es keinen Track, der in dir Richtung von "Red Flag", "Surrender", etc. geht. Finde ich nicht schlecht aber so wirklich Hittauglich finde ich das Album nicht.

Auf der Bonus-CD sind nochmals die 11 Albumtitel ohne Gitarre enthalten aber mit Gesang. Die Bonustracks sind richtig gute Nummern, die an das Album Billy Talent II erinnert. Schnell und rockig. Mir persönlich gefallen diese sehr gut und finde es sehr Schade, dass diese nicht auf der normalen CD enthalten sind. Das ist für mich Billy Talent!

Nettes Album, dass fast nichts mit dem Vorgänger zu tun hat, dafür starke Bonussongs hat. 5 Sterne für eine super Special Edition.
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52 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Auf ein neues... Billy Talent III kommt in die Regale, 11. Juni 2009
Sage und Schreibe 3 Jahre ist es nun her, seitdem die Jungs um Benjamin Kowalewicz mit "Billy Talent II" ihr letztes Album auf den Markt gebracht haben.
Ein Album welches selbst den hohen Ansprüchen nach dem Erfolgsalbum erster Stunde "Billy Talent" gerecht wurde... Seitdem wurde es sehr still.
Nachdem der vorzeitige Release vom März 2008 zurückgenommen wurde, wurde es erneut erstaunlich still.

Mit NHL 09 kam die erste Hörprobe. "Turn your back", aufgenommen mit den Punk-rock Veteranen von niemand geringerem als "Anti-Flag".
Es folgen weltweite Release- und Konzerttermine.

Auf dem dritten Tonträger unter ihrem derzeitigen Synonym "Billy Talent" sind die Jungs aus Ontario nach wie vor in Orginalbesetzung.
Doch nun zum wesentlichen...dem Album...gelungene Fortsetzung - oder versunken im Mittelmaß???


01) Devil on my shoulder - Track 1 zeigt klar in welche Richtung es geht, guten alten Rock im Stile von BT. Sie sind sich treugeblieben und zeigen, dass sies immernoch können. Der Refrain gehört zu einer der besten und bleibt sofort nach dem ersten Hören im Kopf. 09/10 Pkte.

02)Rusted from the rain - Die erste Single der neuen Platte. Beginnt ruhig und nimmt langsam an Fahrt zu. Hier beweisen die Jungs, dass nicht alles nach 08-15 Schema produziert wird. Dennoch nicht das absolute Highlight. 06/10 Pkte.

03)Saint Veronika - Zuerst gehört bei Rock am Ring 2009. Geht wieder mehr in die rockige Richtung (wie Pins and Needles aus dem Vorgänger). Refrain eingängig wie eh und je, auch wenn der Text nicht der Kracher ist. 07/10

04)Tears into vine - Wohl eins der besten Tracks. Geschwindigkeit variiert, ein perfekt abgestimmter Chorus und der Rest wird durch die einzigartige Stimme von Ben zu einem Hochgenuss für die Hörerohren. 10/10

05)White sparrows - Der für mich schwächste Song der Platte... Wirkt ein wenig einfallslos und bleibt einfach nicht hängen... Refrain zwar wieder das beste daran, aber kommt dennoch nicht an den Rest des Albums heran. 04/10 Punkte

06) Pocket full of dreams - Ein Lied im Stile von "Fallen Leaves"... rockig...gut... Eins der eckigsten und kantigsten des Albums, aber immernoch stilsicher und auf ganzer Linie überzeugend. 08/10 Punkte

07) The dead cant testefy - Gehört ohne Frage zu den Top-tracks des Albums. Ein wenig an Worker Bees angelehnt und auch vom Text her auf ganzer Linie überzeugen und der wohl beste Chorus der auf BT III zu finden ist. 10/10

08) Diamond on a landmine - Startet sehr sanft und legt ab dem Mittelteil dann zunehmend los. Die Backgroundvocals tragen den Refrain und verleihen ihm den nötigen schliff. Der Refrain rettet den sonst leider ein wenig einfallslosen Song auf ein gehobenes Niveau 07/10 Pkte.

09) Turn your back (mit Anti-Flag) - Der beste Track des Albums. Von dem ersten Riff, dem Vocal, dem ersten Drum-hit an legt der Track einfach richtig los. Anti-Flag und Billy Talent in Bestform...
Abwechslungsreich, die besten Lyrics des Albums... einfach klasse... dafür gibts ohne Frage 10/10 Pkte...

10) Sudden Movements  Nach dem Superhit von Track 09 folgt ein ruhigerer Track der ein wenig zum Nachdenken anregt. Alles wirkt gut ausgefeilt und durchdacht. Auf besonders hervorstechende Passagen etc. wurde verzichtet. Es bleibt ein solider Track der definitiv bei mehrfachem Hören nicht so monoton ist, wie er anfangs scheint. 07/10

11) Definition of desteny  Der letzte Song beginnt wie der Vorletzte endete. Legt dafür nach 20 Sekunden wieder richtig los und läutet ein rockig-schönes Finale ein. Er vervollständigt ein überdurchschnittliches Album und macht gleichzeitig Lust auf Billy Talent IV, was es laut der Band sogar geben soll. 08/10

Gesamt ca. 8/10 Punkten


Anspieltipps:
Devil on my shoulder
Tears into vine
The dead cant testefy
Turn your back
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, 12. Juli 2009
Da ich im Vorweg schon viel schlechtes über das dritte Album gehört habe war ich anfangs sehr skeptisch. Man erzählte sich das neue Album fehlt es an guten lauten Songs und auch die leisen überzeugen gar nicht. Als ich dann ein Interview mit dem Frontman Ben hörte in dem er sagte das neue Album ist definitiv anders als die ersten beiden war ich sehr kritisch.

Doch schon nach dem ersten Durchhören wird klar Zweifel ist unangebracht. Das Album überzeugt. Insbesondere die Texte sind diesesmal bessergelungen als in den Vorgängeralben.

Man muss aber auch Ben recht geben wer das selbe laute Geschreie wie auf den ersten Album erwartet wird entäuscht sein. Das dritte Werk setzt mehr auf klaren Gesang und gelungene Instrumental-Solos.

Aber alles im allem ein gelungenes drittes Album was frischen Wind in die Band bringt wobei sie sich trotzdem treu bleiben.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ende einer Trilogie?, 10. Juli 2009
In letzter Zeit gab es wirklich sehr viele Bands, die ihren Stil der Allgemeinheit angepasst und eine neue Richtung eingeschlagen haben. Aber bereits beim ersten Hören von "Billy Talent III" merkt man, dass die vier Jungs aus Kanada nach wie vor ihrem alten Stil und ihren alten Sound behalten und wieder einmal ein gutes Album herausgebracht haben. Trotz des hohen Wiedererkennungswertes ist aber zu sagen, dass Sänger Benjamin diesmal wesentlich ruhiger agiert als auf den vorherigen beiden Alben. Auffällig ist auch, dass sowohl E-Gitarrist Ian D'Sa als auch Bass-Gitarrist Jon Gallant diemsal wesentlich mehr Einsatz haben als vorher und vor allem der Bass nun deutlich hörbar ist.
Diesmal sind zwar nur 11 Tracks zu hören, aber diese ergeben insgesamt dennoch eine Spielzeit von 42 Minuten, womit es immerhin noch länger ist als das erste Album. Nun gehe ich auf jeden einzelnen der 11 Tracks genauer ein.

"Devil On My Shoulder (5/5)": Das erste Lied, von dem ich gehört habe. Zum ersten Mal gehört habe ich es beim diesjährigen Rock am Ring Festival. Bei diesem Track hört man sofort, dass er von Billy Talent kommt. Der Anfang hört sich ein wenig wie "Living in the Shadows" an, dann nimmt das Lied Fahrt auf und mittlerweile gehört es zu meinen persönlichen Favoriten.
"Rusted From the Rain (5/5)": Das Lied wird sicherlich mittlerweile bekannt sein, da es hier ja bekanntlich um die erste Single des Albums handelt. Wurde auch beim diesjährigen Rock am Ring Festival gespielt, und sie haben es wirklich gut vorgetragen. Beginnt ruhig, wird dann etwas schneller und ist textlich wirklich gut gelungen. Mein nächster persönlicher Favorit dieses Albums.
"Saint Veronika (5/5)": Auch dieses Lied habe ich zum ersten Mal beim angesprochenen Rock am Ring Festival gehört. Textlich und gesanglich ist dieser Song wirklich gelungen, und wer sich gefragt hat, wo denn Bens beliebte Schreie bleiben, der wird hier fündig werden.
"Tears Into Wine (5/5)": Was mir beim diesem Song gut gefällt, ist die Bassline, die sich perfekt mit dem Gesang von Ben beißt. Ian D'Sa selber sagte, dass der Bass auf diesem Album besser denn je zu hören sei. Etwas ruhiger als seine Vorgänger, aber textlich sowie instrumental wirklich perfekt!
"White Sparrows (5/5)": Erinnert mich irgendwie ein wenig an "Covered in Cowardice" von Billy Talent II, was wahrscheinlich an der ausdrucksstarken second Voice von Ian liegen wird. Auch hier wird der Song eher ruhig angespielt, bevor er zum Schluß dann doch noch ein wenig Fahrt aufnimmt. Beeindruckt hat mich hier vor allem der starke Songtext.
"Pocketful of Dreams (4/5)": Erinnert einen thematisch gleich an "Fallen Leaves", ist aber leider dennoch nicht so stark wie die angesprochene Single des zweiten Albums. Der Refrain wirkt ein wenig chaotisch, aber Ian rettet den Song noch mit seinen gut gespielten Riffs.
"The Dead Can't Testify (4/5)": Zugegeben, ohne den Refrain wäre dieses Lied meiner Meinung nach nicht ganz so toll. Vielleicht liegt das auch daran, dass der unverkennbare Stil von Billy Talent in diesem Song nur im Refrain zu hören und der Rest des Songs ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Dennoch ein guter Song, richtig gut gefällt mir hier vor allem Ians Gitarrensolo, das mit allerlei Sounds unterstützt wird.
"Diamond on a Landmine (5/5)": Auch dieses Lied kann man nicht Ballade nennen, obwohl es anfangs noch einige Grundzüge einer typischen Ballade in sich trägt. Irgendwie wirkt dieser Song wie eine Vorschau oder eine Art Vorspiel zum nächsten Song, jedenfalls finde ich ihn sehr gut gelungen.
"Turn Your Back (5/5)": Durch einen Freund wurde ich auf diesen Song aufmerksam. Als ich hörte, dass Billy Talent einen neuen Song aufgenommen hatte, bin ich sofort auf die Myspace-Seite der Kanadier gegangen und war von diesem Song begeistert. Umso größer war die Freude, als sie diesen Song bei ihren Auftritt bei Rock am Ring in die Setlist aufnahmen. Ein wirklich wichtiges Thema, textlich und instrumental perfekt ausgedrückt.
"Sudden Movements (4/5)": Anfangs fand ich diesen Song ein wenig schwach, aber mittlerweile habe ich mich mit ihm anfreunden können und finde ihn in Ordnung. Zwar ist er ein wenig langsam, aber das tut dem Hörer nach so viel Energie und Power nur gut. Ein Takt, bei dem einfach jeder mitmacht.
"Definition of Destiny (4/5)": Gesanglich ein wenig angelehnt an "Pins and Needles", aber deutlich besser. Dieser Song ist wirklich ein starker Ausklang eines ebenso starken Albums; vor allem das Intro hat mir gut gefallen.

Da bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass Sänger Benjamin Kowalewizc beim diesjährigen Rock am Ring Festival ankündigte, dass Billy Talent 2010 viel Zeit in Deutschland verbringen und dort viele Konzerte geben würde!
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Braucht man denn eine komplette Weiterentwicklung?, 9. Juli 2009
Erstmal vorweg, natürlich ist die Frage nach dem "besten Album" immer subjektiv, aber ich muss ehrlich sagen, nach dem ersten Hörenvon Billy Talent III war ich auch nicht sonderlich begeistert. Nach dem ersten Hören bleiben Titel wie "Devil On My Shoulder", "Saint Veronika" (dank des simplen aber gängigen und guten Refrains) und natürlich das bereits vorher bekannte "Turn Your Back" hängen.
Aber je öfter man das Album hört, umso mehr verliebt man sich in es. Die genial platzierten Lieder, nach dem Klasseauftakt mit "Devil On My Shoulder" kommt man mit "Rusted From The Rain" (meiner Meinung nach einer der schwächeren Titel auf dem Album) erstmal wieder zur Ruhe um dann gleich wieder in Stimmung zu kommen mit "Saint Veronika", die wird weitergetragen mit "Tears Into Wine". Es folgt, für manche vielleicht kein besonderer Titel, ich hingegen finde ihn aber klasse, "White Sparrows". Mit "Pocketful Of Dreams" hauen Billy Talent den zweiten richtigen Kracher raus, einfach genial, das rockt! Anschließend folgt "The Dead Can't Testify", das anfangs vielleicht etwas langweilig klingen mag, aber spätestens beim genialen Refrain singt jeder BT-Fan mit. "Diamond Into The Landmine" ist wieder etwas ruhige und gefühlvoller (gefällt mir persönlich aber auch nicht so sehr). Das wird aber wieder wett gemacht mit einem der wohl besten BT-Songs überhaupt, "Turn Your Back". Als vorletzter Titel kommt "Sudden Movement" (der dritte und letzte schwächere Titel auf dem Album), mäßig, dazu rockt man nicht allzu sehr. Den Abschluss findet das Album mit "Definition Of Destiny". Hier zeigen Billy Talent wieder die richtige Richtung, der Titel rockt., anstatt einen ruhigen, langsamen Titel am Ende der CD zu wählen (wie viele Bands das machen), legen die Jungs nochmal richtig zu.

Nach mehrmaligem Hören macht das Album fast süchtig, daher eindeutig das bisher beste Billy Talent Album! Die Titel sind gut aneinander platziert, die einzigen Schwächen (meiner Meinung nach) sind Rusted From The Rain, Diamond Into The Landmine und Sudden Movements. Der Rest ist einfach richtig gut und typisch Billy Talent.
Vom Stil her geht das Album daher wieder eher in Richtung Billy Talent I, was ich gut finde. Was manche kritisieren, es hätte keine Weiterentwicklung gegeben, stimmt meiner Meinung nach nicht. Manche Titel klingen entwickelter, nehme man nur mal Turn Your Back. Textlich einfach Hammer, verpackt in einem guten Song.
Und mal ehrlich, warum hören wir denn Billy Talent so gerne? Weil sie einfach mal verdammt gute Musik machen! Da will ich überhaupt keine besonderen Veränderungen, Stilentwicklungen oder sonstiges. Letztendlich wird es die von manchen gehoffte Entwicklung spätestens beim nächsten Album geben. Denn mit Billy Talent III sollte eine Trilogie von Alben abgeschlossen werden, ein Billy Talent IV wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben, wenn dann eher ein neues Album mit neuem Titel.

Bewertung der Songs im Einzelnen:
(5 Sterne Maximum)

01 - Devil On My Shoulder 4/5
02 - Rusted From The Rain 3/5
03 - Saint Veronika 4/5
04 - Tears Into Wine 5/5
05 - White Sparrows 4/5
06 - Pocketful Of Dreams 4/5
07 - The Dead Can't Testify 5/5
08 - Diamond Into The Landmine 3/5
09 - Turn Your Back 5/5
10 - Sudden Movement 2/5
11 - Definition Of Destiny 4/5

Insofern, klar zählt der erste Eindruck, aber lieber das Album ein paar mal durchlaufen lassen und es so langsam immer mehr mögen ;)
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Billy Talent III, 11. Juli 2009
Billy talent 3 ist das Album, auf das ich mich in diesem jahr am meisten gefreut habe.

Das Debüt "Billy Talent" war super, man hat sich gefragt wie die vier energiegeladenen Kanadier das noch übertreffen können. Als dann "Billy Talent II" erschien wusste man, dass die es tatsächlich geschafft haben, den Vorgänger zu übertreffen. Und nach "II" hat man sich natürlich gefragt ob sie das Wunder auch diesmal wieder vollbringen können, den bombastischen Vorgänger übertreffen zu können. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber meine Meinung ist klar:

Ja, "Billy Talent III" ist noch besser als die ersten beiden Scheiben!

Die Songs wirken komplexer, sind aber auch großteils langsamer als die Songs der ersten beiden Alben. Dennoch gibt es auch richtig laute, zum mitgrölen bestens geeignete Songs der Marke "Red Flag". Insesamt eine perfekte Mischung aus langsam und schnell, Rockern und Balladen.

Auf die einzelnen Songs will ich hier jetzt eingehen:

1. "Devil on my Shoulder" 9/10
Ein toller Start in ein tolles Album. Der Song, besonders der Refrain bohren sich sofort in die Gehörgänge und bleiben da. Der Song ist sehr rockig und besonders der Chorus eigent sich super zum mitgrölen auf Konzerten ;)
Enthält übrigens ein schönes Bass-Solo.

2. "Rusted from the Rain" 10/10
Die erste Single des Albums. Der Song geht ruhig los und wird immer schneller. Wieder so ein ohrwurm der einfach nicht aus dem Kopf will. Aber ehrlich gesagt: Ich habe nix dagegen einen so grandiosen Song den ganzen Tag im Ohr zu haben!
Der Song geht nicht ganz so ab wie der erste, aber das muss er auch nicht, da er sich auch so einfach super anhört. Der Song ist ruhiger, und kommt ganz der Marke "Where is the Line?".

3. "Saint Veronika" 7/10
Ein sehr dunkler Song, der auch gleich mit dem bass startet. Die Lyrics sind allerdings nicht ganz soooo originell ("Veronica, Saint Veronica, you can`t leave this world behind, so be strong enough to hold on to us"), aber die düstere Stimmung kommt gut rüber und der Song wird durch einen guten Mittelteil aufgelockert ("And while the angels sleep all of the devils are awake..."). Erinnert mich persönlich an "Pins and Needles".

4. "Tears into Wine" 10/10
Ganz klar einer der besten Songs des Albums. Ein schöner midtempo-Song, der tolle Lyrics aufweist. Der Refrain gefällt mir persönlich auch sehr gut. Mittelschnelle Passagen wechseln sich mit langsamen Einschüben ab, bevor der geniale Refrain einsetzt.
Ben`s Gesang ist klasse und die Background Vocals von Ian und Jon ("Ooo-Oh!") passen perfekt und verleihen dem Song Schwung.

5. "White Sparrows" 8/10
"White Sparrows" ist eine sehr ruhige, düstere und traurige Ballade in der es um den Tod von Ben`s Geliebten geht. Die Lyrics sind hier wieder nahezu perfekt. Es ist kein typischer Billy Talent Song, aber er gefällt mir trotzdem sehr gut, vielleicht gerade deshalb, denn die Musik und der Gesang bringen die Trauer und Verzweiflung die der Song ausdrücken soll perfekt wieder. Ich weiß, dass es über den Song verschiedene Mienungen gibt, aber mir selbst gefällt der Song sehr gut. Die langsame, traurige Art der Songs muss einem liegen, sonst wird man nicht viel gefallen an dem Song finden.

6. "Pocketful of Dreams" 9/10
Mit "Pocketful of Dreams" folgt wieder ein etwas rockigerer Song, dessen refrain einem, noch mehr als bei "Rusted from the Rain", einfach nicht aus dem Kopf gehen will, was aber auch hier wieder nicht schlimm ist.
Die Strophen beginnen langsam und werden gegen Ende schneller, bevor dann der Refrain super reinknallt.
Ein toller Song, der sich von der geschwindigkeit her immer weiter bis zum Refrain steigert und ein echter Ohrwurm ist.

7. "The Dead Can`t Testify" 10/10
"The Dead can`t Testify" ist der wohl ungewöhnlichste und experimentellste Song des ganzen Albums. Der Song klingt anders, und erinnerte mich persönlich an ein Piraten-Szenario oder Hexenverbrennungen in alten abergläubischen Dörfern. Man muss in den Song auf jeden fall selbst reingehört haben um sich ein Bild davon machen zu können. Aber nicht nur die Benutzung der Instrumente ist ungewöhnlich, auch der Aufbau ist es: Der Refrain setzt erst gegen Ende des Stücks ein. Das macht aber garnicht, denn der mittelschnelle Song weiß auch so zu überzeugen, da er einfach eine Klasse Atmosphäre rüberbringt und die Lyrics wirklich gut sind. Außerdem gibt es gegen Ende auch noch einige von Ben`s geliebten Kreischeinsätzen. Alles in allem: Experiment gelungen, Song genial!

8. "Diamond on a Landmine" 10/10
Wieder einer meiner Lieblingssongs dieses genialen Albums. Obwohl der Songs am Anfang etwas lahm klingt, gewinnt er immer mehr an Fahrt und der Refrain ist wie der aller Songs auf diesem Album einfach Klasse. Der Song variiert sehr und besteht aus ganze vier verschiedenen Teilen, die allerdings alle sehr gut zueinander passen. Am Ende wird dann auch der Refrain nochmals variiert was extrem gut klingt
(You better watch your step, she`s a diamond on a landmine, you better not touch that diamond on landmine, you`re better to forget that diamond on a landmine, waiting to explode."
Klasse Song!

9. "Turn Your Back" 9/10
"Turn Your Back" ist der Song, der am meisten abgeht, und zwar sofort von Anfang an. Die sehr sozialkritischen Lyrics gefallen mir auch sehr gut und die Instrumente bringen eine unglaubliche Energie rüber, die von ben`s Gesang noch verstärkt wird. Es ist der energiegelandenste Song des Albums und erinnert am stärksten an die Zeiten von "Billy Talent" und "Billy Talent II". Der Song knüppelt einfach drauflos und verzichtet dabei zur Gänze auf ruhigere Mittelparts.

10. "Sudden Movements" 6/10
Für mich der schwächste Song des Albums.
Er ist für BT- Verhältnisse unglaublich ruhig und langsam, und das ändert sich auch nicht, was mein Hauptkritikpunkt ist. Wie schon bei "White Sparrows" muss einem hier das Tempo liegen oder man wird den Song nicht mögen. "White Sparrows" transportierte im Gegensatz zu diesem Song jedoch wirkliche Emotionen, und so bleibt bei "Sudden Movements" leider nur ein durchscnittlicher, wenn aber auch keinesfalls schlechter, leicht eintöniger Song.

11. "Definition of Destiny" 10/10
Zum Abschluss kommt nochmal ein totaler Knaller aus den Boxen, denn "Definition of Destiny" ist energiegeladen und abwechslungsreich. Mal schnell, mal langsam überzeugt der Song auf ganzer Ebene, was nicht zuletzt an den gelungenen Lyrics liegt. Dieser Song ist wieder Billy Talent typischer und gefällt mir persönlich sehr gut!

Meine persönlichen Lieblingstracks: "Tears into Wine", "Diamond on a Landmine", "The Dead can`t Testify".

Alles in allem ein superklasse Album mit dem es Billy Talent endgültig geschafft haben düften, den Olypm des Rock zu erklimmen!
Kaufen, hören, staunen, vergöttern!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Make it or break it !!!, 31. Juli 2009
Ich gebe es gern zu...irgendwie habe ich Angst vor dem Tag, an dem BILLY TALENT vom breiten Musik-Publikum entdeckt und infolgedessen von den Medien "verheizt" werden. Ich habe Angst vor dem Moment, an dem man die Musik dieses geilen Quartetts nur noch mit kreischendem Teenies assoziiert, und man es als langjähriger Fan peinlich findet, sich überhaupt ein T-Shirt von BILLY TALENT überzustreifen. Irgendwann wird der Kommerz diese Band vollends für sich vereinnahmen. Dies steht für mich bereits jetzt fest. Doch glücklicherweise ist dieser Moment noch nicht gekommen...noch nicht.
Zunächst sollte man vor dem kometenhaften Aufstieg des Quartetts natürlich den Hut ziehen. Längst sind BILLY TALENT dem Status des ewigen Insider-Tipps entwachsen und füllen mittlerweile problemlos die größten Hallen. Und dennoch sind sie auch auf ihrem dritten Langeisen "III" kaum von ihrer musikalischen Linie abgewichen, wenn gleich sich hier und da bereits minimale Veränderungen bemerkbar machen. So sind einige der 11 Songs auf "III" doch vergleichsweise schwach ausgefallen. Speziell die eher zahnlosen Tracks "Rusted in the rain" und "Saint Veronica" klingen wie auf Nummer sicher komponiert - irgendein Radio-Hit muss ja schließlich dabei sein! - , und haben eigentlich kaum Ecken und Kanten. Und auch der recht unspektakuläre Slow-Mo-Groover "Sudden movements" hätte auf den beiden Album-Vorgängern "I" und "II" wohl auch nur zur B-Seite getaugt. Erfreulich sollte man dennoch hervorheben, dass die restlichen 8 Songs sich ausnahmslos auf allerhöchstem Niveau wiederfinden, und praktisch alle Vorzüge dieses brillianten Quartetts auf den Punkt bringen. Auf Tracks wie "Diamond on a landmine" , "Definition of destiny" , "White sparrows" oder dem starken Singalong-Wunder "Pocketful of dreams" verbinden BILLY TALENT nach wie vor das beste aus Alternative, Emo/Screamo, Punkrock und melodischem Hardcore. Dass Energie-Level ist dabei durchgehend hoch, wobei die schnellen Songs mittlerweile klar in der Minderzahl sind. Die abwechslungsreiche, Groove-betonte Gitarrenarbeit sorgt für die gewohnten Akzente, so dass der Hörer eigentlich unmöglich still sitzen kann. Und auch das Gespür für tolle Refrains mit Wiedererkennungswert hat sich die Band ganz klar bewahrt, wobei die tollen Backing-Vocals diesmal noch um einiges stärker ausfallen. So avancieren die grandiosen Album-Highlights "Turn your back" , "Tears into wine" , "The dead can't testify" und der zackige Opener "Devil on my shoulder" (erinnert teilweise an "This is how it goes" vom Erstling!) in Windeseile zu Dauerbrennern in der heimischen Stereo-Anlage, und jagen den Hörer quasi von einem Ohrwurm zum nächsten. Sehr stark !!! Auch in Punkto Produktion lässt "III" erneut keinerlei Wünsche offen, denn der Sound ballert glasklar aus den Boxen - natürlich ohne "zu poliert" zu klingen.
Alles in allem ist die neue Scheibe von BILLY TALENT also eine verdammt runde Sache geworden, die sich eigentlich jeder Freund bodenständiger, moderner Stromgitarren-Musik unaufgefordert ins Regal zu stellen hat. Im direkten Vergleich zu den beiden Vorgänger-Alben zieht "III" allerdings etwas den Kürzeren. Aufgrund der oben genannten Schwächen ist eine Benotung von 4 Sternen jedoch absolut gerechtfertigt. Nun bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass BILLY TALENT uns auch noch weiterhin als authentische Rock-Band erhalten bleiben...und nicht als gehyptes Marketing-Opfer des musikalischen Mainstreams.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Billy Talent zum Dritten, 16. Juli 2009
Bei Billy Talent muss ich einfach nur die CD einlegen und auf Repeat schalten. Es gibt für mich echt kein Lied das ich weiterdrücken möchte, und zwar bei allen drei Alben. Billy Talent an und gut drauf!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Billy Talent entwickelt sich weiter, vergisst aber trotzdem nicht was sie groß gemacht hat, 5. Juli 2009
Für mich hat Billy Talent mit diesem Album etwas geschafft was schön viele Bands und Künstler vorher vergeblich versucht haben: Billy Talent hat sich entwickelt, ist abwechslungsreicher geworden, experimentiert mit Gesang, Sound und Instrumenten. Und das alles ohne zu vergessen was sie groß gemacht hat. Es ist anderst auf diesem Album, breitspuriger, aber trotzdem ist es BILLY TALENT wie man die Jungs als Fan liebt. Das Album fesselt, man kann es stundenlang hören ohne dass die Songs langweilig werden.

TURN YOUR BACK kommt für mich nahe an Red Flag heran & DEVIL ON MY SHOULDER schießt in die selbe Richtung.
Die Absoluten Geheimtipps sind für mich aber POCKET FULL OF DREAMS, DIAMOND ON A LANDMINE und vor allem THE DEAD CAN'T BE TESTEFY, wenn die mal als Single kommen trau ich Billy Talent den Sprung ins Radio, an die Spitze der Charts, und damit zu einem noch breiterem Puplikum durchaus zu
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Billy Talent
Billy Talent von Billy Talent (Audio CD - 2003)
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