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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 1. November 2009
Borderlands verbindet genau das was ich mir schon lange erhofft hatte, da ich das Sammeln von unzähligen Waffen und Ausrüstungstgegenständen schon immer gemocht habe mich aber nie mit dem Setting der, für diese Spielmechanik, sonst so typischen Spiele mit Magiern, Kriegern und co. anfreunden konnte. Borderlands hingegen kommt mit einer, dank der Unreal Engine 3, wunderschönen und supercoolen Comic-Grafik daher, die dank dieser tollen Engine auch noch sehr flüssig läuft und selbst von älteren Systemen zu schaffen ist.
Gespielt wird in der Ego-Perspektive und die Steuerung zu Fuß geht gut von der Hand, die Fahrzeugsteuerung hingegen ist äußerst gewöhnungsbedürftig aber nach eine Weile kommt man gut damit klar und lernt auch Gewisse Vorzüge dieser Steuerung kennen. Doch beim Fahrzeug gibt es auch gewisse Mängel; so gibt es nur ein einziges Auto dessen Farbe man lediglich verändern kann und noch dazu ist das Auto die Überwaffe schlechthin da man so gut wie jeden Gegner, egal wie stark er sein mag platt fahren kann. Damit aber nicht genug, hinzu kommt ein Raketenwerfer der sich um 360° drehen kann und unbegrenz (!) Munition besitzt, an der Vorderseite des Fahrzeuges ist noch ein MG platziert das nicht überhitzt und natürlich ebenfalls unendlich Munition hat, zum Schluss kommt noch hinzu das die die "Leben" des Autos mit jedem Levelaufstieg steigen und sich nach kurzer Zeit wieder regenerieren. Alles in allem also ein recht fragwürdiges Balancing.
Aber darum geht es im Spiel ja auch garnicht, genau wie die Story im Spiel völlig belanglos ist da es hauptsächlig darum geht besser zu werden und noch größere Wummen zu finden. Da Borderlands genau wie Diablo, Titan Quest und co. seine Gegenstände per Zufall zusammenwürfelt und es nur selten festgelegte Fundorte von Waffen gibt, stehen einem eine schier unendliche Anzahl an Waffen verschiedenster Arten zur Verfügung. Jedoch haben die Entwickler dieses Prinzip zu wenig ausgeschöpft. Denn man findet eben nur Waffen, Shields und Verbesserungen für Granaten oder Fähigkeiten, hier hätte ich mir gewünscht das die Entwickler z.B. noch Kleidung hinzugefügt hätten, die dann auch irgendwelche Boni gibt und den Charakter anders gestaltet.
Es gibt vier verschiedene Charaktere im Spiel von denen man einen zu Spielbeginn wählen muss. Das mag nach wenig Auswahl klingen jedoch decken diese vier Charaktere mit ihren jewals individuellen Fähigkeiten das gesammte Spektrum ab. Man kann außerdem jederzeit noch einen Charakter erstellen und das Spiel zusätzlich mit diesem spielen. Hier wird deutlich das Borderlands wahrscheinlich eher für den Coop-Modus gedacht ist in dem man dann zu viert Pandora (der Planet auf dem man spielt) unsicher machen kann. Außer von ihren Speizialfähigkeiten und vereinzelten Items die nur für eine bestimmte Klasse vorgesehen sind, unterschieden sich die 4 spielerisch kaum, da man z.B. mit dem Jäger/Scharfschützen genauso mit Schrotflinten und Maschinengewehren rumballern kann wie der Soldat.
Auch gibt es vorallem zu Beginn in den ersten paar Stunden zu wenig Abwechslung im Spiel. Die Endzeitatmosphäre des Spiels ist zwar hervorragend gelungen hat aber zur Folge das man größtenteils durch triste graue Landschaften latschen muss und kaum NPCs zu Gesicht bekommt die einen nicht angreifen wollen. Das ändert sich allerdings im Verlauf des Spiel wenn man die etwas größeren Dörfer betritt und das Schnellreisesystem hinzukommt mit dem man nicht mehr ganz so viel zu laufen braucht. Die Quests, von denen es wirklich haufenweise gibt, sind größtenteils Standardkram wie; töte dies töte jenes, besorge das finde dies oder spreche mit dem und dem, jedoch sind wenigstens halbwegs interessante Geschichten um diese Quests gewickelt.

Borderlands ist für mich ein super Spiel das mich Stunden beschäftigen kann und einen großen Spaßfaktor hat, jedoch ist das meine persönliche Meinung und ich bin nochmal extra begeistert von dem Spiel da der schwarze Comic-Humor, die Endzeitstimmung und das Waffendesign genau meinen Geschmack treffen. Wer schon immer einen Ersatz für den üblichen Fantasykram gesucht hat und kein Problem mit Comic-Grafik hat findet hier wahrscheinlich das richtige Spiel für sich. Wer aber eine spannende Story, dichte Handlung und viel Abwechslung sucht sollte lieber die Finger von Borderlands lassen.

Anmerkungen: Das Spiel verwendet den berüchtigten SecuROM Kopierschutz, der tief in das System eingebettet wird und wahrscheinlich auch so manche persönlichen Daten des PCs weitergibt (so genau weiß ich das nicht, da ich mich nie wirklich damit auseinandergesetzt habe). Wer so wie ich kein großes Problem damit hat (was will SecuROM bitte für hochgeheime Sachen auf meinem PC entdecken) kann ruhig zuschlagen.

Zweite Bemerkung: Das Spiel ist in Deutschland, wenn auch nicht besonder stark, geschnitten. Wiedermal das Ergebnis unseres strengen Jugendschutzes der uns natürlich alle davor bewahrt zu Amokläufern zu werden, warum aber erwachsene Spieler auch in diesen Rahmen fallen ist mir schleierhaft, immerhin ist das Spiel ab 18. Ich bin kein Gewaltfanatiker dem es nur darauf ankommt das möglichst viel Blut fließt, aber ähnlich wie bei Team Fortress 2 geht durch die fehlende Gewalt, der schwarze Humor verloren. Daher uncut kaufen.
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am 13. November 2009
Man nehme Elemente aus Mad Max, Doomsday, Ghosts from Mars, Crank, packe einen 1A Soundtrack dazu (Cage the Elephant - Ain`t no rest for the Wicked + DJ Champion - No Heaven + Superstimmige Ingame Musik), programmiere eine atemberaubene Grafikengine die endlos geilen Comicstyle (Cel-shaded bzw. Toon - Shaded) bietet und lasse sämtliche Spielkonzepte außen vor, die man in den letzten Jahren gesehen hat. Keine Orks und Elfen, kein schwertschwingenden Helden, keine Weltkriegsszenarien und keine Infiltrations - Schleich - Shooter.

Das ist die Kurzfassung... man erhält Borderlands... für mich UNUMSTÖßLICH das Spiel des Jahres 2009 !!!
Nicht mal Wolfenstein oder Risen haben diesen Spaßfaktor erreicht.

Nachdem ich es jetzt durchgezockt habe und später dann Muliplayer anfangen werde, frage ich mich, ob ein Spiel perfekter sein kann?
Ich habe 2 Exploits bei Endbossen bemerkt, ansonsten ist das Spiel absolut BUGFREI und nicht ein einziges Mal abgestürzt.

Das Spiel steckt voll Schwarzem Humor, witzigen Sprüchen und enthält soviele versteckte Gags, dass man nur glauben kann, dass die Entwickler dauerbreit gewesen sind, während sie dieses Meisterwerk geschaffen haben. Die Gewalt- und Splatterseite im Spiel ist genau richtig gelungen. Sie wirkt zu keiner Zeit toternst oder gewaltüberzogen (Gewalt um der Gewalt Willen suckz!!) und untermalt den feinen, schwarzen Humor. Ich möchte hier bemerken, dass ich mir die UNCUT - Version aus Österreich besorgt habe und ich vermute, dass folgende Dinge in der deutschen Fassung geschnitten sind.

1. Headshots und dadurch Abriss des Kopfes.

2. Roadkills mit dem Wagen.

3. Effekte aller Elementarwaffen (Säure, Schock, Feuer, Explosion) im Spiel.

Schon von der ersten Minute an (Intro - Video) muss man schmunzeln und das liegt nicht zuletzt an den absolut perfekt ausgewählten Synchronsprechern.
Das Spiel ist vom Schwierigkeitsgrad her sehr fair, auch wenn die Kosten für`s Wiederbeleben in niedrigen Leveln doch schon etwas wehtun.
Dieses Spiel hat defintiv Suchtpotential und ich danke den Programmierern, dass es den Multiplayer - Modus über das Internet gibt.
Gäbe es den nicht, würde ich nun bittere Tränen weinen, weil ich es durch habe.

2 Dinge habe ich zu bemängeln.

Erstens ist das Ende des Spiels für ein solches Kunstwerk äußerst mager und... ganz ehrlich, für eine so schön aufgebaute Geschichte äußerst unbefriedigend.

Die zweite Sache?

Tja, da bin ich wohl etwas WoW - versaut... Die Spielzeit, auch wenn sie zwischen 40 - 60 Stunden lag, ist für ein so hochklassiges Spiel einfach zu kurz.
Ich könnte heulen, dass ich durch die Singleplayer - Kampagne schon durch bin.

Absolute Kaufempfehlung und bitte liebe Leute von Gearbox Software... MACHT EIN ADDON oder einen ZWEITEN TEIL! Kann nicht genug davon bekommen!!!
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am 15. Mai 2016
Ich habe gut und schlechte Nachrichten. Nee, ich fang trotzdem mal beim Guten an:

Borderlands spielt sich flott und sieht sehr schick aus, hat tollen Sound und eine ausgezeichnete Steuerung (Ich verstehe die Beschwerden über die Fahrzeugsteuerung überhaupt nicht: Ich habe noch nie so eine flüssige und intuitive Fahrzeugsteuerung am PC gesehen [mit Tasten und Maus]). Der Hamsterfaktor beim Waffensammeln und Charakter-Leveln macht für mich die etwas gleichförmigen Quests dicke wieder wett. Das Backtracking in bereits bereiste Gebiete ist da schon eher lästig, und damit kommen wir zur Schattenseite:

Das konstante Re-Spawning von Gegnern ist nicht nur lästig, sondern stört für mich auch die Atmosphäre: Aus welchen Löchern kommen die bloß ständig gekrochen? Ich habe sogar schon Questbosse (Bonehead, Lvl 10) wiederauferstehen gesehen, und so was macht mir wirklich die Stimmung kaputt. Das haben z.B. die BioShock-Spiele wesentlich überzeugender hingekriegt: Ein einmal leergefegtes Gebiet darf nicht wieder die volle Gegnerdichte vom Anfang haben! Von der Spielmechanik her ist das besonders ärgerlich, wenn man in einem Bosskampf stirbt und den nächsten Versuch wieder komplett von vorne anfangen muss, denn: Alle Gegner sind schon da... dieses Spieldesign hat mich das letzte Mal an 8-Bit-Spielen der 80er Jahre genervt! Absolut nicht zeitgemäß. Dieses ganze Problem entsteht natürlich ohnehin erst durch das konsolige Speicherpunktkonzept, das ich schon immer gehasst habe: Doom, Quake, BioShock, Half-Life u.v.m. habe ich alle wesentlich besser geschafft, weil ich da frei speichern kann. Na ja, wer damit klarkommt...
Andererseits erlaubt es das Savepointsystem von Borderlands, direkt nach Erreichen eines Questziels ohne Verlust von XPs oder Beute ins Menü rauszugehen und beim Neuladen an den nächsten Schnellreisepunkt teleportiert zu werden, von dem aus man gefahrlos nach Hause kommt. So etwas macht mir persönlich die Immersion kaputt.

Und das ist nur der erste von vielen Punkten, die den Schwierigkeitsgrad m.E. viel zu hoch ansetzen: Weiterhin kann man den globalen Schwierigkeitsgrad nicht verstellen. Das an sich ginge in einem questbasierten Hochleveln-Spiel ja noch: Da sucht man sich eben die einfacheren Missionen raus und nimmt eine längere Spielzeit in Kauf, weil man weniger XP sammelt. Und genau da hat Borderlands eine große, fette Fehlanzeige: Man bekommt viel zu selten Quests, die für niedrigere Level als den aktuellen, den man hat, empfohlen werden. Und das bei Schwarzen Brettern, auf denen man eigentlich laufend Botenjungenjobs finden sollte. Nimmt man dann nur die aktuell "freigegebenen" Aufträge, ist der Schwierigkeitsgrad immer noch verdammt happig an einigen Stellen, vor allem in den Bosskämpfen. Erst Quests, die mehr als 10 Stufen unter meinem Level liegen, finde ich halbwegs stressfrei zu spielen - und die kriege ich so gut wie nie. Und schlimmer noch: Da einige Gegner ohnehin mit dem Spieler mitleveln, ist es z.T. unerheblich, welche Zahl man da im Charakterscreen stehen hat.
Dafür kann man sich anderseits manchmal an Stellen verschanzen, wo der Boss einen nicht erreicht und kann ihn einfach nur wie per Fernbedienung ausknipsen.

Und das hat in Borderlands System: Der Schwierigkeitsgrad schwankt extrem, und das meist zwischen "krieg ich hin" und "Whoa Mama!". Die viel kritisierten Fahrzeuge gehören mit dazu: So lange man im Panzer sitzt, ist man nahezu unbesiegbar. Allerdings muss man dafür ständig in Bewegung bleiben, denn auch ein paar Hundert Schildpunkte sind ratzfatz weggeschossen, wenn man direkt vor einer Kanone parkt. Dazu muss man dann eine Weile üben, das Ding nicht irgendwo zu verkeilen und dann als Zielscheibe dazusitzen. Wenn man das halbwegs beherrscht, merkt man irgendwann, dass die Abschüsse vom Fahrzeug aus (bzw. das Plattfahren von Gegnern) so gut wie keine XP bringen - ist ja logisch, macht aber den Panzer nur als Schnellreisemittel interessant. Außerdem sind die Fahrzeuge nur in bestimmten Gebieten einsetzbar - da, wo es wirklich schwierig wird, kann man sie natürlich *nicht* mit hinnehmen.

Und die Erfahrungspunkte sind das nächste Problem: Mitten im Getümmel weiß man nie, warum man für den einen Durchschnittsgegner, der normalerweise um die 10 XP bringt, unvermittelt 2000 XP bekommen hat. Wieder völlig unausgeglichener Schwierigkeitsgrad. Dazu kommen Gegner, die einen mit 3 Schlägen aus den Socken hauen, es aber nicht hinkriegen, um die frei stehende Kiste herumzulaufen, hinter der man sich versteckt. Und meist kann man sich ja verstecken, aber wenn man irgendwo überrascht wird, ist man schneller tot als man rauskriegt, wo der Feind herkam.

Bei den Charakterklassen und der Ausrüstung geht das unausgegorene Balancing weiter: Ich habe meine Level-17 Lilith weggeschmissen und als Soldat noch mal angefangen, weil ich erst weit im Spiel gemerkt habe, dass mir Liliths "phasewalking"-Fähigkeit überhaupt nichts gebracht hat. Mit dem Soldaten-Build komme ich mit wesentlich weniger Toden hin. Da merkt man, dass Borderlands als Co-Op-Shooter gemacht wurde, wo einige Klassen als Support gebraucht werden, aber einzeln wenig taugen. Im Singleplayer nerven mich dafür dann die ganzen unnützen Multiplayer-Skills in meinen Skill-Bäumen.
Bei den Waffen hat man eine große Auswahl, aber auch da sind einige so gut wie nutzlos, z.B. die Schrotflinte, die Raketen *durch* Gegner hindurch schießt und dahinter explodiert, ohne dass der Feind Schaden nimmt. Na gut, da hat man genug Alternativen. Was aber mal gar nicht geht, das sind die Schilde, denn im Prinzip kann man keinen Schild ohne Lebenspunkteregeneration auf lange Sicht benutzen. Das sind aber weniger als 10% der angebotenen Schutzschilde, und die anderen kann man alle in der Pfeife rauchen.
Auch Granaten sind so langsam zu werfen und so schlecht zu zielen, dass ich die Dinger so gut wie nie benutze, denn in der Zeit kann ich keine Waffe mehr abfeuern, und die Granate geht meist daneben, weil die Gegner viel zu schnell durch die Gegend rennen.

Im Überblick:

+ toller Grafik, toller Sound, grandioser Titelsong
+ saubere Steuerung, flüssiges Gameplay
+ motivierendes Looting
+ tolle Atmosphäre

- Schwierigkeitsgrad unausgeglichen und meist knochenhart
-- Schwierigkeit nicht einstellbar
-- Quests nur selten einfacher als für den aktuellen Level empfohlen
-- vollständige Gegner-Respawns, auch schon bei Rückwegen
-- kein freies Speichern, Wiederbeleben kostet Credits
-- XP-Vergabe schlecht nachvollziehbar, schwankt z.T. extrem
-- dumme Gegner-KI verhindert nicht, dass man Dutzende Tode stirbt
-- unausgeglichenes Klassen-Balancing
-- unausgeglichenes Item-Balancing (Schutzschilde)
-- Granaten annähernd nutzlos

FAZIT: Ich bin ständig hin- und hergerissen zwischen "Juhu, eine neue Wumme" und "Boah, ist das nervig" und vergebe 3,5 Sterne. Da ich gerade einen guten Tag habe, runde ich mal auf. Heute Abend wird es mit Sicherheit wieder Momente geben, in denen ich auf 2 abrunden würde...
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am 8. November 2009
Ich finde Borderlands ist ein sehr gutes Spiel, wer schon immer einmal Leveln und Ballern zu gleich wollte, ist hier auf jeden Fall richtig.
Rundum ist eine Spielzeit von 30 Stunden vollkommen okay, vor allem, da es einen 2 Spieldurchlauf gibt. In diesem sind die Gegner, dann gleich von Anfang an Level 30 bzw. höher.
Der Rollenspielaspekt ist zwar etwas zukurz gekommen jedoch gibt es 4 Klassen (Roland, Brick , Lilith und Mordecai) zur Auswahl. Jede dieser Klassen hat 3 Skilltrees, also kann man Roland z.b. so skillen,
dass er das Team mit Munition versorgt und sie heillt. Andere Möglichkeit, man konzentriert sich auf die Shotgun und kämpft an forderster Reihe mit. Aber auch eine gesunde Mischung ist möglich.
Insgesamt eine gutes Zusammenspiel aus Rollenspiel und Shooter. Borderlands ist ein Spiel, welches einen nicht mit der Story, sondern mit dem Sammeltrieb in den Bann zieht. Laut Gearbox soll es über 3,5 Millionen Waffen geben, dies kann ich nur bestätigen. Ich hatte noch nie eine und die selbe Waffe zweimal.
Wer gerne mit Freunden spielt wird mit dem 4Player Ko-op voll bedient, doch auch allein macht Borderlands eine Menge Spaß.
Grafik gut. Sound okay. Spielspaß Super. Kauftipp!
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am 20. April 2010
Zu aller Anfang muss ich sagen das Borderlands für mich absolut und ausnahmslos nur spaß macht im Coop mit Freunden!
Nun eine kleine auflistung meiner Eindrücke positiv wie negativ:

Handlung
+ Anfangs hat mich das witzige Intro (Hund+Bus :D ) und die Geschichte aufhorchen lassen - toll.
- Schwacher trost.. Das wenige an Handlung wird absolut unscheinbar dargeboten- bullshit.
Weder ich noch einer meiner Freunde hat da noch richtig zugehört da es, wie uns schnell aufgefallen ist, auch nichts interessantes zu hören gab

Grafik
+ Anfangs noch schick anzusehn ..
- ..sehnt man sich doch nach 5 Stunden IMMER gleicher Umgebung nach Abwechslung. Bis auf ein wenig Schnee am Ende kommt aber nichts!

Gameplay

+ Shooter + "Auto" fahren! Kennt fast jeder, macht spaß
+ Rpg Elemente ala Diablo! Kennt fast jeder, macht auch spaß
+ Tolle Bosskämpfe
- Viiiiel zu wenig verschiedene Gegnertypen
Fazit

Für jeden der gern im coop mit Freunden zockt zu empfehlen
und dennoch ... Anfang HUI, Ende ..naja
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am 14. Dezember 2011
Borderlands ist ein interessantes Spiel. Ein Ego-Shooter im MadMax-Comic Stil, gepaart mit Fertigkeitenentwicklung (kennen wir z.B. schon aus Jedi Knight) und einem starken Focus auf Sammelleidenschaft: fertig ist Borderlands.

Doch ganz so simpel ist es dann doch nicht.

Zuerst die Grafik:
stellt teilweise recht hohe Ansprüche an die Hardware, kann aber gut etwas heruntergeschraubt werden ohne zu viel Verluste zu erleiden.
die Spielwelt greift ein trostloses Endzeitalter, wie z.B. aus MadMax-Filmen bekannt auf.
die Optik ist im Comic-Stil gehalten, der aber gut zum Spiel passt. Die Gleichung Comic=Lustig trifft m.E. nicht zu.

Charaktere:
es stehen 4 Grundcharakter zur Auswahl:
Jäger, Soldat, Berserker und Amazone
Jeder Charakter verfügt über eigene Spezialisierungsfertigkeiten, Modis und andere Waffenschwerpunkte. Zu Beginn des Spiels fallen diese Fähigkeiten noch nicht zu sehr ins Gewicht, nehmen aber mit zunehmenden Spielverlauf an Bedeutung zu.
Insbesondere im Coop-Modus macht es hier viel Spaß, die Unterschiede herauszuarbeiten und die Vorteile für die ganze Gruppe (Modifikationen, die z.B. Gesundheit oder Munition auffrischen) zu nutzen.
Rollenspielelemente braucht man allerdings nicht zu erwarten. Generell kann jeder Charakter auch jede Waffe nutzen.

Gameplay:
Eine Grundstory ist vorhanden, allerdings ähnelt das Spielprinzip eher Hack `n`Slay Spielen, wie Diablo oder Sacred. Einfache Missionen, um Geld und Upgrades zu gewinnen und den Stufenanstieg voranzutreiben.
Riesige Welten, die teilweise etwas unübersichtlich miteinander verknüpft sind, sorgen für tagelangen Spielspaß.
Obwohl alles recht bunt gehalten ist, fehlte mir persönlich etwas Abwechslung. Die Welten ähneln sich fast alle und die Gegner varieren im späteren Verlauf kaum noch. Nur die Härte steigt ständig an. Man muß genau aufpassen, in welches Terrain man sich vorwagen kann - schon zwei bis drei Stufen höhere Gegner können ein unüberwindbares Hindernis darstellen. Für nahezu jeden Gegner gibt es unterschiedliche Methoden, wie diese am besten zu bekämpfen sind.
Der Variantenreichtum an Waffen ist mir sehr positiv aufgefallen. Zwar sind die Funktionen einer Waffe nicht immer eindeutig ersichtlich, aber es macht Spaß, ständig auf der Suche nach einer noch besseren und noch effektiveren Waffe zu sein.
Die Bossgegner sind die High-Lights des Spiels, da sie für die dringend benötigte Abwechslung sorgen. Es gibt große und kleine, aber immer gemeine Boss-Gegner.
Meiner Meinung nach macht Borderlands am meisten im Cooperative-Modus Spaß, wo man zusammen die Spielwelten erkundet und sich gegenseitig unterstützt. Dieser Modus fehlt mir in neueren Titeln leider zu häufig.

Fazit:
positiv:
- einige eigene Welt im eigenen Grafikstil
- riesige Welt
- zig verschiedene Waffengattungen, die zum Sammeln motvieren
- 4 Grundcharakter mit unterschiedlichen Fähigkeiten
- starker Cooperativ-Modus
- inzwischen geringer Preis

Negativ:
- nach einiger Zeit eintönig (Gegner wiederholen sich, Braun-grau-Töne, Spielumgebung)
- "schmutzige" Optik nicht jedermanns Sache
- teilweise noch unübersichtlich (Funktionen der Waffen, Wegfindung, Quests, usw.)
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am 17. Januar 2012
Was das Spiel bietet:
Borderlands ist witzig. Sowohl die Örtlichkeiten, als auch die Grafik und Dialoge und Handlung sind darauf angelegt. Wer "anspruchsvolle" Sci-Fi Unterhaltung sucht, sollte lieber ein Buch lesen!
Ich kann mir nicht vorstellen, was man an der Handlung aussetzen könnte. Man ist Söldner auf einem Schrottplaneten und kämpft sich durch die anarchische Banditen- und Monster-Bevölkerung und erfüllt alberne bis bombastisch lustige Missionen.
Borderlands bietet beim Durchspielen eine Vielzahl unterschiedlicher Szenarien, Nahkampf, Sniperduelle, Stierkampf, Autorennen/kämpfe und ist damit vielseitiger als Doom oder STALKER und co.

Was das Spiel nicht bietet:
Das Spiel hat eigentlich keine Schwierigkeit. Wenn man stirbt, wird man einfach wiedergeboren und hat seine gesamte Ausrüstung (wie in Diablo 2 aufwärts). Das ist eigentlich das einzige Manko! Man hat kaum Ambitionen, sich wirklich geschickt anzustellen - ist auch nicht erforderlich, denn sterben muss man so gut wie nie!

Für wen Borderlands gut geeignet ist:
Wer im LAN-Diablo spielen als Herausforderung den sportlichen Wettkampf zwischen den Mitspielern besonders mochte, gerne Gegenstände sammelt, übertrieben aufgesetzt ernste Stories als albern empfindet... Wer Fallout mochte. Borderlands ist meiner Meinung nach das richtige Fallout 3

Für wen es nicht so geeignet ist:
Wer Baller-Duelle wie in Counterstrike erwartet, wer epische Story braucht.
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am 1. September 2014
Auf diesen höchst ungewöhnlichen Spieletitel bin ich erst vor ein paar Tagen gestoßen und war fürs Erste mehr als skeptisch.Wie jetzt? Ein First-Person-Shooter gepaart mit Rollenspielelementen?Geht das überhaupt? Und wie!

"Borderlands" ist eine Mischung von Hack' n' Slay-Sucht, Ballerspielszenarien und einer großen Prise schwarzen Humors, was das ganze Genre der Shooter-Zunft auf eine neue Ebene stellt. Wählen Sie aus über vier verschiedenen Klassen Ihren Helden und betreten Sie mit einem umfangreichen Arsenal an Waffen,Fähigkeiten und stahlharten Bällen den postapokalyptischen Planeten Pandora!

Die Cel-Shading-Grafik erinnert an einen lebendig gewordenen Comic, jedoch ist aufgrund der extremen Gewaltdarstellungen dieses Spiel keinesfalls für Kinder gedacht (nähere Informationen gleich in der Rezension).

Kommen wir überleitend zu der Rezension des Spiels "Borderlands" (Hurra!!!).Ich werde die Hauptversion sowie die Erweiterungen berücksichtigen (erhältlich in der "Game of the Year Edition").

WICHTIGER HINWEIS VORWEG: Ich bitte schonmal um Entschuldigung für auftretende Spoiler!

-PRO "BORDERLANDS" - (VORSICHT SPOILER!!!)

-HANDLUNG-

Alle 200 Jahre erhebt sich aus den Tiefen des postapokalyptischen Planeten Pandora eine geheime "Kammer", die mit sagenhaften Schätzen gefüllt ist. Angestachelt von der immensen Fülle, kommen diverse Charaktere auf den Planeten hinunter, um den Reichtum für sich zu beanspruchen. Kurz nach der Ankunft offenbart sich dem Spieler die geheimnisvolle Wächterin der Kammer und gibt ihm den Auftrag,die verstreuten Teile eines Schlüssels zu finden,der diese öffnet. Eine lange und beschwerliche Reise beginnt...

-CHARAKTERKLASSEN-

Wie bei Rollenspielen üblich,bietet auch "Borderlands" dem Spieler eine große Auswahl von vier verschiedenen spielbaren Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten,die erst ab Level 5 aktiviert werden. Nachfolgend werden die Klassen und ihre Spezialfähigkeiten aufgelistet:

-SOLDAT-

-Meister bei der Bedienung von Sturmgewehren und Schrotflinten sowie Profi bei anderen Feuerwaffen-
-Durchschnittlicher Nahkämpfer-
-Spezialfähigkeit : Kann einen automatischen Geschützturm aufs Feld schicken,der ihn sowie Verbündete mit Schilden schützt als auch als Munitionsdepot sowie Unfallstation dient-

-SIRENE-

-Eine Zauberin,die mit mächtigen Elementarkräften gegen ihre Feinde kämpft-
-Schwächste Nahkämpferin-
-Spezialfähigkeit : Kann mithilfe eines "Phasewalks" unsichtbar werden und erhöhte Schnelligkeit erreichen-

-JÄGER-

-Meister von Scharfschützengewehren, arbeitet in der Distanz-
-Durchschnittliche Nahkämpfer-
-Spezialfähigkeit : Kann einen Falken entsenden und mit diesem weit entfernte Feinde ausmachen

-BERSERKER-

-Meister im Nahkampf, kann als "Tank" bezeichnet werden-
-Durchschnittlicher Distanzkämpfer-
-Spezialfähigkeit : Berserker-Modus erlaubt eine erhöhte Geschwindigkeit und mehr Schaden im Nahkampf,jedoch kann der Berserker in diesem Modus keine Feuerwaffen einsetzen-

-GAMEPLAY-

Das Spiel vereint wie oben beschrieben neben gut gemachten Ballerorgien auch Hack-and-Slay-Elemente im Stile von "Diablo". Getötete Gegner droppen entweder Verbrauchsgegenstände wie Medi-Packs,Munition,Geld und auch Waffen,die im weiteren Verlauf immer besser werden. Händler gibt es nicht,stattdessen kann man in Automaten für eine gewisse Summe Geld Verbrauchsgegenstände oder neue Waffen kaufen,sowie diese auch upgraden.Rüstungen gibt es nicht, als Ersatz kann man Schilde kaufen,die allerlei Schaden abwenden können.Doch Vorsicht,nehmen Sie zuviel Schaden,regeneriert sich der Schild langsam wieder zu voller Stärke.

Die Spielewelt ist relativ groß und in mehrere Gebiete unterteilt,die erst nach und nach zugänglich werden. Sie beginnen das Abenteuer in der kleinen Ortschaft Fyrestone und werden dort mit der Spielmechanik vertraut gemacht. Bewegen kann man sich zu Fuß oder mit einem Fahrzeug ( erst wenn man eine bestimmte Quest erfüllt hat!) durch die Schluchten und Ortschaften des Planeten. Auch existieren Wegpunkte,die große Distanzen zurücklegen können.

Der Skilltree des Charakters,der erst ab Level 5 aktiviert wird,gliedert sich in drei Kategorien (variiert je nach Klasse).Jedoch kann man die nächste Stufe erst erreichen,wenn man 5 Punkte in eine bestimmte Kategorie (z.B. Heilung) investiert hat,erst dann erhält man erweiterten Zugang.

Die Quests werden dem Charakter durch die im Spiel auftretenden NPCs erteilt (Hauptquest-sowie Nebenquests) als auch durch schwarze Bretter (Nebenquests).Die diversen Quests sind jedoch auch an bestimmte Schwierigkeitsgrade gekoppelt und verlangen so einiges ab.Es empfiehlt sich,den Charakter auf ein bestimmtes Level hochzupushen,bevor er ins Gras beißt.

Gesteuert wird vorzugsweise mit Maus und Tastatur als auch mit Controller.

-SCHWARZER HUMOR-

Pandora ist bevölkert von pessimistischen sowie zynischen Bewohnern,die dem Charakter zu Anfang mit Misstrauen begegnen.Was diese Charaktere aber besonders macht,ist ihr teilweise kruder sowie schwarzer Humor,der in der Trostlosigkeit des Planeten ein paar Schmunzler ins Gesicht zaubert.

-GROSSE WAFFENVIELFALT-

Der wohl beste Punkt am gesamten Spiel : Die große Auswahl an Waffen. Im Verlauf des Spiels findet man farblich und auch in ihrer Eigenschaft unterschiedliche Waffen,die dem Spieler auf seinem Weg helfen können. Von häufigem und billigen Schrott (Farbe Weiß) bis hin zu einzigartigen Uniques (Farbe Orange,noch seltener Hellblau) ist alles findbar. Durch einen Zufallsgenerator findet man so im ganzen Spiel bis an die 17,8 Millionen(!) möglichen Kombinationen an Waffen. So macht sammeln erst recht Spaß!

-LANGE SPIELDAUER-

Die lange Spieldauer ist natürlich gekoppelt an die große Spielewelt,als auch durch die Sammelleidenschaft.Zudem verschaffen die vier DLCs (GOTY-Edition) weitere Aufträge,Gegenstände und Spielwelten. Spielt man bis Level 69 (Maximum,erreichbar durch die DLCs),so hat man schätzungsweise 150-200 Stunden (wenn man das Spiel zu 100% durchspielen will) Spielspaß vor sich. "Diablo 3" hatte ich samt Add-On in weniger als 28 Stunden (mit Erreichen von Level 70 sogar 30) durch. Hut ab!

-ERWEITERUNGEN- (NUR GOTY-EDITION)

Die GOTY-Edition beinhaltet vier spannungsgeladene und zum Teil auch witzige Titel.In diesen DLCs (Downloadable contents) können Sie Ihren Charakter bis Level 69 hochpushen,weitere seltene sowie mächtige Waffen finden und lernen neue Gebiete Pandoras kennen. Zudem können Sie die DLCs auch während des Spielens der Hauptversion besuchen. Hier sind die vier DLCs und ihre Charakteristika.Die Reihenfolge kann variieren.

-THE ZOMBIE ISLAND OF DR.NED-

Im ersten Erweiterungsset von "Borderlands" betreten Sie die schaurig-komische Insel von Jakob's Cove, die von einer Zombie-Epidemie heimgesucht wurde.Das Leveldesign ist sehr an Halloween angelehnt und neben Zombies bekommen Sie es mit dem diversesten Horrorkreaturen zu tun,bis am Ende der böse Zwillingsbruder von Dr.Zed wartet.

-THE SECRET ARMORY OF GENERAL KNOXX-

Die zweite Erweiterung führt den Spieler in die Stadt T-Bone-Junction,die von der Spezialeinheit Crimson Lance unter der Führung von General Knoxx geknechtet wird. Diese Erweiterung legt den Schwerpunkt auf das Fahren mit den Fahrzeugen und ist besonders stark an Mel Gibsons Meisterwerk "Mad Max" angelehnt.Neben zwei neuen spielbaren Fahrzeugen,die besonders gegen die schwergepanzerten Einheiten von Crimson Lance eine echte Hilfe sind, muss sich der Spieler gegen eine ganze Armee von heimtückischen Attentätern, gut ausgerüsteten Soldaten und Elite-Kriegern behaupten.Die Belohnung am Ende dieser Erweiterung lohnt sich definitiv (in meinen Augen auch die beste Erweiterung!).

-MAD MOXXI'S UNDERDOME RIOT-

Die nächste Erweiterung beinhaltet drei große Arenen,in welchen nur zwei Regeln gelten : Töte oder werde getötet! Ganze Gruppen von diversen Gegnertypen sowie Bossen wollen Ihnen ans Leder und Sie können entweder allein oder gemeinsam mit Freunden den Horden entgegentreten. Neu in dieser Erweiterung ist die kostenlose Aufbewahrung von Gegenständen in einem Safe,was vor allem bei Sammlern für Herzenssprünge sorgen sollte.Einziger Kritikpunkt ist,dass man von vorne beginnen muss,wenn man vorher ins Gras gebissen hat.

-CLAPTRAP'S NEW ROBOT REVOLUTION-

Die vierte und letzte Erweiterung führt Sie in die Tartarus-Station, eine der letzten Menschenbastionen,die vor Claptraps Revolution weitestgehend verschont worden ist. Die Hauptgegner sind verrückt gewordene Claptraps,die natürlich bewaffnet sind und auch ordentlich austeilen können. Daneben wollen Banditen und Söldner einer weiteren Spezialeinheit Ihnen ans Leder und am Ende kommen alte Bekannte wieder zum Vorschein,die mit Ihnen ein Hühnchen rupfen wollen.

-CONTRA "BORDERLANDS" - (VORSICHT SPOILER!!!)

-DEUTSCHE VERSION-

Die deutsche Version von "Borderlands" ist trotz des comicartigen Aussehens entschärft. Da die Originalversion nicht mit Blut,abgetrennten Körperteilen sowie explodierenden Körpern geizt, ist die ungeschnittene Version in Deutschland indiziert.Ich habe mir von einem deutschen(!) Spieleanbieter die Uncut-Version gekauft und kann diese Zensur nicht nachvollziehen, selbst in Mangas sowie Comics werden diese Extremitäten bildlich dargestellt und NICHT zensiert! Verstehe einer diese Zensurbehörden.

-WIEDERHOLUNG IN DER ENDLOSSCHLEIFE-

Ein weiterer negativer Punkt ist das ständig wiederholende Schema der Quests. Man muss erst minutenlang durch die Pampa gurken, erledigt eine bestimmte Anzahl Gegner und muss wieder durch die Pampa juckeln (mit dem Fahrzeug geht es ja noch,aber zu Fuß ist das eine Zumutung!), um seine Belohnung zu erhalten.Ähnlich verhält es sich mit dem Sammeln von bestimmten Gegenständen, die weit verstreut in der Gegend sind und man diese stundenlang suchen muss. Unterbrochen wird dieses eintönige Schema durch die seltenen Bosskämpfe.Stirbt man jedoch gegen diesen, so muss man wieder von vorne beginnen. Endlose Wiederholung-muss ich nicht haben!

-KLEINES INVENTAR-

Das Inventar ist relativ klein gehalten und ermöglicht keine großen Beutezüge.Für Sammler eine Beleidigung!Erst mit dem Auffinden der Repair-Kits für die ClapTraps,die natürlich überall verstreut sind, kann man sein Inventar um mehrere Plätze erweitern.

-KARTENFÜHRUNG VERBESSERUNGSWÜRDIG-

Die Kartenführung bei "Borderlands" ist stark gewöhnungsbedürftig, man hat zwar einen Kompass,der einem die Wegfindung erleichtert,jedoch muss man ein gewisses Improvisationstalent mitbringen, um auf dem richtigen Pfad zu bleiben. Eine Verbesserung hätte Abhilfe geschafft!

-MONOTONIE-

"Borderlands" ist ein Ego-Shooter durch und durch, aber ein wenig Abwechslung hätte nicht geschadet,nach dem Durchspielen des Spiels hat man das Gefühl,denselben Brei wieder und wieder durchzukauen (habe grade mit den DLCs angefangen) : Man läuft oder fährt durch die Botanik,meuchelt entweder Monster,wilde Tiere oder eine Gruppe Banditen nieder oder sucht verschollene Gegenstände,auch die Bosse werden mit zunehmenden Levelaufstieg immer öder.Auch die immer gleichen Gegnertypen sorgen nicht gerade für eine Langzeitmotivation - die haben die Entwickler wohl im Dutzend billiger produziert.

FAZIT: "Borderlands" ist neben "Fallout" ein Pionier der neuen FPS-Generation.Langer Spielspaß, die Sucht nach immer neuen Waffen sowie der schwarze Humor runden das Ganze ab. Abzüge in der B-Note gibt es wegen einiger spieltechnischer Mängel sowie der entschärften deutschen Version,die aufgrund der meiner Meinung nach völlig bekloppten Zensur diesen Titel in Mitleidenschaft zieht. Ich freue mich schon auf die nächsten Rezensionen für Borderlands 2 sowie Borderlands : The Pre-Sequel
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am 28. August 2012
Was für ein kranken Spiel! Ich liebe es :D und freue mich schon auf den zweiten Teil.
schade nur das man höchstens mit drei anderen zusammen spielen kann... also keines wegs Lan-Party geeignet ...
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am 21. November 2009
Ich bin kein Hardcore-Spieler und spiele immer nur 2-3 Spiele pro Jahr: Ein Online-Rollenspiel (Herr der Ringe Online) und was für zwischendurch. Dieses Jahr standen Fallout 3 und, seit 1 Woche, Borderlands auf dem Plan. Borderlands hat mich gereizt weil es mal optisch was wirklich anderes ist... und schon sind wir beim Review.

Alle Welt wartet auf Diablo 3. Doch bis das endlich erscheinen soll, gilt Borderlands als "Suchtspiel Nr. 1". Also hab ich es mir bei AMAZON (UK) bestellt und losgelegt. Mein Rechner ist ein C2D (Wolfdale) auf 4Ghz mit 4 GB RAM und mit einer GeForce 8800 Ultra Grafikkarte. Das Spiel läuft auf 1600x1050 Pixeln gut.

Auf den ersten Blick gibt es 2 Dinge die einen echten Unterschied machen:

1.) Die Grafik von Borderlands ist die eines Comics. Die zum Teil recht witzigen Typen die man trifft sind auch alle mehr oder weniger comic-mäßig durchgeknallt. Die Atmosphäre ist also klasse, aber halt eindeutig nicht der typische 3D-Shooter, was angenehm ist.

2.) Die Einfachheit des Spiels verblüfft. Die Menüs sind zwar ebenfalls comic-mäßig schlicht und alles weitere, wie klobige Maps oder die plumpen Schaltflächen mit wenig Optionen, sind etwas hakelig. Man muss in manchen Menüs die Maus in anderen die Tastatur verwenden. Dies hätte besser gemacht werden können.

Nun zum Spiel. Man rennt in der ersten Stadt herum, sammelt Ausrüstung ein und holt sich die ersten Missionen. Die Gegner - wilde Viecher, allerlei Räuber, ziemlich irre kleine Typen mit Messern und viele andere schräge Gesellen - versetzen einen in eine stark an Mad Max II erinnernde Welt. In den Kämpfen kommt ganz gut Action auf und, wenn man mit mehreren Spielern unterwegs ist, machts im Team echt Spaß. Die Strategie kommt auch nicht zu kurz. Man hat ja nur 4 unterschiedliche Charktere, die sich stark unterscheiden: Vom stumpfen Tank, über die sexy Amazone, dem klassischen Soldatentyp bis hin zum fiesen Sniper.

Interessant ist die Auswahl an Waffen: Es gibt angeblich Millionen unterschiedliche Arten von Pistolen, SMGs, Gewehren, etc. und dieser Eindruck scheint sich direkt am Anfang zu bewahrheiten. Ich habe eine kleine Pistole gefunden, mit der man sich vieles über sehr große Distanzen vom Leib halten kann und die, wegen einer riesigen Klinge auch gut geeignet ist, um damit wirkungsvoll um sich zu schlagen. Fahrzeuge gibts auch - es ist also alles vorhanden um die Gegend wirklich unsicher zu machen. ;-)

Bei Borderlands darf man also keine epische Handlung erwarten. Das Spiel ist flach angelegt: Mission holen, rumlaufen, Gegner erledigen, Belohnung holen. Für spannende und - wegen der tollen Grafik - unterhaltsame Sessions zwischendurch finde ich das Spiel daher super. Stundenlang werde ich bestimmt nicht davor sitzen, aber die Parallelen zu Diablo sind, bis darauf dass dies ein Shooter ist, unverkennbar.

Bei einem FSK18-Spiel muss man auch was zur Gewalt im Spiel sagen... Ich (40 Jahre) spiele die UK-Version und weiss daher nicht, was in der deutschen Version so schlimm sein soll, dass sie zensiert wurde. Die Gewaltausübung ist in einem Shooter für mich deutlich problematischer als die Darstellung dieser und in Borderlands gehts - auch wenn alles im Comic-Stil gehalten ist - heftig zur Sache. Ich denke der Vergleich mit dem Film Sin City passt, um zu beschreiben was hier los ist. Also, Borderlands ist so oder so nichts für Kids!

Zusammenfassend ist das Spiel wirklich rund und insgesamt klasse umgesetzt, wenngleich sehr einfach. 5 Sterne für einen actionreichen und zeitweise witzigen Shooter mit absolut origineller Optik.

Viel Spaß!

P.S.: Der SecuROM Kopierschutz ist hier eine neue Variante, die nicht so wild vorgeht wie z.B. bei den EA-Spielen. Man benötigt zwar eine Internetverbindung bei der Installation, um das Spiel zu aktivieren, danach kann man es aber auch mehrfach (auf der gleichen Hardware) installieren... z.B. wenn man Windows wechselt.
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