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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen97
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am 14. Juni 2009
Bei den Dreharbeiten zu "Payback" gab es ja bekannterweise einige Unstimmigkeiten. Was genau dabei passierte und welche Auswirkungen das auf den Film hatte, war bis vor zwei Jahren, als der "Director's Cut" in den USA erschien, aber weniger genau bekannt. Jetzt kann sicher der deutsche Fan endlich auch eine Meinung zu dem Thema bilden. Vor allem kann er nun bestaunen, wie unterschiedlich die neue/alte Version geworden ist. "Neu/alt" deswegen, weil: es handelt sich hier nicht um Helgelands Director's Cut von 1999, sondern um einen daruf basierenden Neuschnitt. Dieser ist aber, gerade im Finale vollkommen anders als die Kinofassung: Die letzte Viertelstunde weicht in den Ereignissen und dem Bildmaterial komplett von der Kinofassung ab.

Zu den optischen Veränderungen gehört, dass Helgeland die neue Version NICHT mit einem Blaufilter versehen hat. Dieser war ursprünglich aber seine Idee - es handelt sich hier also nicht um ein Rückgängig-Machen von etwas, was ihm Produzenten aufgedrängt haben, sondern um ein experimentieren und einen Dienst am Zuschauer: Wenn schon neue Version, dann ist ein auffallend anderer Look ja nichts schlechtes.

Bemerkenswert ist, dass der blaustichige Kino-Cut mehr abseitigen Humor zu bieten hat, während der farbig "naturbelassene" DC diese Momente eher vermeidet. (Was William Devanes extravagante Figur leider etwas weniger genial macht.) Helgeland hat also nicht nur eine Fassung hergestellt, die seine damaligen Wünsche repräsentiert, sondern auch eine, die 7 Jahre Beschäftigung widerspiegelt & zudem vielleicht noch von dem Wunsch geprägt war, sich dort wo es geht und dem Film nicht schadet von der Kinofassung zu unterscheiden. Aber wie gesagt: Das ist ja nichts schlechtes.

Der oft gehörte Vorwurf Gibson hätte mit dem Nachdreh seine Figur sympathischer gestalten wollen, ist meiner Meinung nach übrigens nicht haltbar, weil Gibsons Figur in der Kinofassung mehr Leute umbringt als im Director's Cut. Und überhaupt sind die nachgedrehten Szenen in der kinofassung durchaus vertretbar, passen in die Stimmung des Films, binden Maria Bellos Figur mehr ein, betonen noch mehr die Sinnlosigkeit von Porters Handeln, aber auch Porters Entschlossenheit. Kurzum: Die Kinofassung macht die Geschichte gegen Ende facettenreicher als der rough cut, und ist nicht weichgespült.

Sehr gut gefallen mir auch die Bonus-Features: Unaufgeregt, ausgewogen und wie mir scheint: Fair. Gibson kommt vor, zu Wort und auch zu seinem Recht. In gewissem Sinne, wird es ihn ja auch jahrelang gewurmt haben, Gerüchte und Halbwahrheiten über "Payback" hören zu müssen & gleichzeitig konnte er als Produzent hier nun Wiedergutmachung für die tatsächlich streitbaren Entscheidungen leisten, die er mittrug. Schön jedenfalls, dass Helgeland sich nur freundlich über Gibson äußert, dessen Rolle als sehr entgegenkommend darstellt und klarstellt, dass die Produktionsgeschichte nicht nicht so einseitig war, wie es mancherorts zu lesen ist.

Fazit: "Payback" ist in beiden Fassungen sehr gelungen und ein unterhaltsamer und tougher Thriller, den ich zu meinem Lieblingsfilmen mit Mel Gibson zähle.
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TOP 500 REZENSENTam 28. August 2011
Es wurde hier zwar schon viel über die Blu-Ray geschrieben, doch leider auch manche unbegründete Kritik.

Die Blu-Ray enthält zwei Filmfassungen: Die Kinoversion und einen Director's Cut, wobei der Director's Cut zehn Minuten kürzer ist und vor allem im letzten Akt deutlich von der bekannten Kinoversion abweicht.

1. Die Kinoversion ist im bekannten entsättigten und blaustichigen Look enthalten, der durch den Entwicklungsprozess hervorgerufen wurde. (Im sogenannten Bleach-Bypass wird beim Entwickeln des Films eine Stufe übersprungen, wodurch das Silber nicht ausgewaschen wird. Das überschüssige Silber bewirkt den hohen Kontrast, die fehlenden Farben und den Blaustich.)

2. Da für den Film nur die Schnittkopie bearbeitet wurde, war das Original-Negativ noch unverfälscht. Das Material wurde komplett vom Negativ neu gezogen und dieses Mal digital nachbearbeitet. Regisseur Brian Helgeland hatte sich am typischen Bleach-Bypass sattgesehen und entschied sich zwar für hohe Kontraste und entsättigte Farben, hat aber auf den Blaustich verzichtet. Daher der neue Look.

3. Dass der DC kürzer ist als die Kinofassung liegt vor allem daran, dass das Studio (und Mel Gibson als Produzent) damals mit Brian Helgelands Version, vor allem mit dem düsteren Ende, nicht einverstanden war. Das führte schließlich dazu, dass Brian Helgeland gefeuert und einige Szenen zusätzlich unter der Regie von Mel Gibson gedreht wurden. Für die Blu-Ray hat man Helgeland die Chance gegeben, den Film so fertigzustellen, wie er ihn ursprünglich angedacht hatte.

4. Die Kinoversion ist ungeschnitten auf der Blu-Ray enthalten. Aber das war sie auf der DVD auch schon. Das FSK 18 rührt allein vom DC her. Warum dieser nicht als FSK 16 durchgeht, leuchtet mir nicht ganz ein, da er sich in Sachen Härte nicht wesentlich von der Kinoversion unterscheidet (die Folterszzene fehlt z.B. komplett). Die etwas längere Laufzeit der Blu-Ray-Kinoversion im Vergleich zur DVD-Version ist nur dem Format Blu-Ray geschuldet, das die Filme (genau wie im Kino) mit 24 Bilder pro Sekunde wiedergibt, während die DVD mit 25 Bilder pro Sekunde abgespielt wird.

5. Gewöhnungsbedürftig ist die neue deutsche Synchro des DC. Allerdings wäre die Alternativ gewesen, dass nur in den alternativen, bislang nicht synchronisierten Szenen, neu eingesprochen worden wäre. Nachdem die Stimmen der Sprecher aber mittlerweile über zehn Jahre älter sind und die Sprecher teilweise gar nicht mehr zur Verfügung stehen, hätte man im Film deutliche Unterschiede gehört. Daher ist die Neu-Synchronisation in meinen Augen ein annehmbarer Kompromiss. (Die Kinoversion ist noch immer dieselbe!)

Auch mir gefällt die Kinoversion besser. Die erste Szene mit der OP, der überraschende Schluss und Mel Gibsons coole und charismatische Erzählerstimme waren die Elemente, weswegen ich dem Film damals verfallen bin. Diese Elemente fehlen im DC. Dennoch finde ich interessant zu sehen, wie Brian Helgeland seinen Film ursprünglich geplant hatte. Und zumindest am Anfang gibt es eine zusätzliche Szene, die ich richtig gut finde. In dieser Szene schlägt Porter seine Frau. Diese Szene wurde in der Kinofassung wohl hauptsächlich deshalb geschnitten, weil Mel Gibson Angst um sein Image hatte, doch sie erklärt einiges und gibt Porters Tun in der nächsten Szene eigentlich erst richtig Sinn!

Extras der Blu-Ray:

Ein weiterer Grund für ein Update auf Blu-Ray sind die Extras. Neben den bereits auf der DVD enthaltenen Interviews gibt es zusätzliche Dokumentationen, darunter ein ausführliches Making-Of des DC und ein langes Gespräch mit dem Autor der Romanvorlage The Hunter".

Außerdem gibt es zum DC einen Audiokommentar des Regisseurs Brian Helgeland, der äußerst interessant für Filmbegeisterte sein dürfte. In ihm erklärt er verständlich, warum er die Kinoversion nicht machen wollte und welche dramaturgischen Auswirkungen seine Änderungen bedeuten.

Bild und Ton:

Bild und Ton sind in beiden Versionen völlig in Ordnung, wobei das Bild allerdings auch keine neuen Maßstäbe in Sachen Detailschärfe setzt.
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HALL OF FAMEam 8. September 2002
Porter (Mel Gibson) und sein Partner Val Resnik (Gregg Henry) überfallen ein Auto voller Chinesen, die einen Koffer voll mit gewaschenem Geld bei sich haben. Jeder bekommt die Hälfte des Geldes, doch Val spielt mit falschen Karten und legt Porter rein. Er macht sich aus dem Staub, im Glauben, Porter sei tot. Doch das ist er nicht, denn er lässt sich von einem alkoholisiertem Chirurgen die Kugeln herausbasteln, kehrt zurück, um sein Geld, die ominösen 70.000 Dollar, zurück zu bekommen. Porter arbeitet sich im Verlauf des Films immer weiter vor, bis er schließlich die höchsten Mafiakreise aufmischt. Ein Merkmal dieses Films ist die unlineare Erzählstruktur. In dieser Schwarzweiß-Welt sind alle Männer Killer, alle Frauen Huren und alle Cops korrupte Gauner. In einem solchen Milieu dauert es nicht lange, bis ein harter Krimineller im Dschungel der Großstadt das Gesetz endgültig in die eigene Hand nimmt.
Die deftigen Gewaltszenen werden durch herrlich schwarzen Humor contrapunktiert. Zugegeben wird dies sensible Naturen wenig trösten, aber selbst als geradliniger Killer wirkt Mel Gibson sympathisch, was für das Drehbuch und den Film spricht. Sicher sollte man „Payback" nicht in den Olymp der besten Filme aller Zeiten heben, denn dafür ist er zu einfach gestrickt. Aber humorvolles Entertainment ist er allemal!
Hervorzuheben wäre noch die vorzüglich ausgewählte Filmmusik, die wie geschaffen für einen Gangsterfilm wirkt. Das Bonusmaterial der DVD hält sich leider sehr in Grenzen und besteht lediglich aus ein paar Interviews. Bild und Ton sind ansprechend, die konsequente graubraune bildliche Stilisierung des Schauplatzes Chicago kommt sehr gut rüber. Nach der ersten Euphorie hole ich diese DVD doch hin und wieder gerne aus dem Schrank und erfreue mich mindestens an ein paar coolen Szenen, so dass der Kauf gelohnt hat.
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am 9. August 2009
~Inhalt des Films~
Nach einem gelungenen Coup versucht der Gangster Val (Gregg Henry) seinen Partner Porter (Mel Gibson) zu beseitigen und flieht mit der Beute und dessen Frau. Doch Porter hat überlebt und sinnt fortan auf Rache. Er macht Vals neue Bosse, die Paten eines Syndikats, ausfindig und beginnt mit seiner Rache. Porters Gegner müssen bald feststellen, daß er nicht so einfach loszuwerden ist.

~Bild- und Tonquali~
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)

~Extras~
Audiokommentar
Dokumentationen
Interviews

~Fazit~
Vor 2 Jahren wurde der DC in den USA herrausgebracht und nun endlich kommt er auch zu uns.

In dieser 2-Disc Edition sind 2 Filme.
Die Kinoversion mit 97 min und der Directors Cut mit 90 min.
Jetzt werdet ihr euch fragen, warum ist der Directors Cut knapp 7 min kürzer?
Der Directors Cut wurde straffer, die Optik wurde des Films wurde besser, es wurde neue Musik eingespielt die extra für den DC geschrieben wurde, es wurden Szenen entfernt und andere eingefügt.
Man hat dem Directors Cut auch eine neue Synchro gegeben. Der Film wurde komplett neu Synchronisiert, natürlich mit Mel Gibsons deutsche Standardstimme Elmar Wepper. :)

Also diejenigen die die Kinoversion mochten, kommen eig nicht am DC vorbei. Er ist genauso sehenswert und natürlich nicht zensiert, sondern vom Regisseur so umgeändert worden.
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am 19. Februar 2014
Wenn ich normalerweise einen Director`s Cut anschaue, beschränken sich die Unterschiede meist auf einige Szenen. Nicht so in vorliegendem Fall. Der Director`s Cut ist quasi ab der Hälfte ein ganz anderer Film. Es lohnt sich, diese Version zu sehen. Da ich den Film grundsätzlich gut finde und der Director`s Cut auch ganz gut ist, gebe ich gerne 5 Sterne.
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am 12. Februar 2014
Mel Gibsons Rolle als Gangster zwischen Gangstern kommt richtig gut rüber. Auch wenn der Film inzwischen in die Jahre gekommen ist, kann er sich deutlich mit manchem Gangsterfilm heutiger Produktion messen.
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am 10. Dezember 2001
Wer tiefgründige, irrsinnig verwobene Handlungsstränge mit vielschichtigen Charakteren erhofft, wird gründlich enttäuscht. Wer sich aber einen entspannenden Heimkino-Abend gern mit wirklich gutgemachter Action und (punktuell eingesetztem und darum so wirkungsvollem) trockenem Humor würzt, wird hier bestens bedient.
Die Guten sind die Bösen und die Bösen noch böser...
Etwas härter, etwas zynischer als der Durchschnitt und deshalb: Sehr empfehlenswert!!!
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am 11. Mai 2013
Ohne Spoiler ,

das Bild ist definitiv sehenswert , ganz persönlich mag ich diese Art von
"Gangsterfilm" der sehr schön mit Humor aber auch brutaler Action aufgezogen
ist.

Der Ton , wir armen deutschen Menschen -..- bekommen einfach nicht den HD Ton ,

ich meine wir müssen immer sehr lange auf Filme und Serien warten und bekommen
dann auch noch "schlechtere" Qualität zum teureren Preis .... irgendwie unfair....

Ich für meinen Teil werde nur noch Filme mit deutscher HD Spur kaufen.

Ich hoffe das da mal ganz Deutschland mitzieht ;)
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am 26. Juli 2013
Mein absoluter Lieblingsfilm mit Mel Gibson, viel Action, Spaß und Spannung mit einem sehr coolen Ende und einem absolut coolen Mel Gibson!
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am 30. Januar 2012
Alternative Enden, diverse eingesetzte oder zensurierte Szenen, all das kennen wir zur genüge von diversen Erscheinungen.
Aber hier wird etwas ganz neues geboten: Ein Film in 2 Versionen, so unterschiedlich dass es zwei verschiedene sein könnten.
Zum einen mal die bekannte Kinoversion und zum ersten mal die Regisseur Version, so wie die geplant war, jedoch nach Testvorführungen
wurde Brian Helgeland vom Studio zum umschneiden ermahnt, was er nicht tat und sich vom Projekt entfernte.
Dank genügend Blu-ray Speicher darf das Publikum nun entscheiden welche Idee besser war !
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