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62 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisches Rollenspiel
Ich habe lange überlegt welche Wertung dieses Spiel verdient hat und habe dabei lange zwischen einer Wertung von 3 und 5 Sternen abgewogen.
Schlussendlich denke ich allerdings, dass die Mängel einfach zu gravierend sind um Dragon Age: Origins eine volle Punktzahl zu geben, allerdings sind die positiven Aspekte so enorm, dass 3 Sterne zu hart wäre...
Veröffentlicht am 23. November 2009 von Kunde

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider unausgereift
Ich holte mir das Spiel auf Rat einer Freundin. Sie sagte es wäre ziemlich schwer und man würde sehr lange brauchen. Da dachte ich, dass sich das Geld lohnen würde. Zum Teil hat es das, aber leider nur zum Teil.

Positives:

Die Geschichte, wenn auch nicht die Neuste, ist fesselnd und interessant. Die Gruppenmitglieder sind wirklich toll...
Veröffentlicht am 7. Februar 2011 von Irial


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62 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisches Rollenspiel, 23. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Ich habe lange überlegt welche Wertung dieses Spiel verdient hat und habe dabei lange zwischen einer Wertung von 3 und 5 Sternen abgewogen.
Schlussendlich denke ich allerdings, dass die Mängel einfach zu gravierend sind um Dragon Age: Origins eine volle Punktzahl zu geben, allerdings sind die positiven Aspekte so enorm, dass 3 Sterne zu hart wäre.
Die folgende Rezension basiert auf einer Erfahrung von 30 Spielstunden.

Aber gehen wir es genauer durch:

-= Grafik 2/5 =-

Die Grafik in Dragon Age: Origins ist leider sogar noch um einiges schlechter, als sie von den meisten Rezensionisten dargestellt wird. In der Nahansicht (Bei Gesprächen zB) sieht man eindeutig was damit gemeint ist: Sämtliche Kleidungsgegenstände und Waffen haben absolut verschwomme Texturen, die oberen Zähne der Peronen sind nichts anderes als ein gelblich-weißer Block mit ein paar Rillen.
Die Landschaften sind leider auch mit reichlich detailarmen Texturen gespickt und "Wasser" ist in diesem Spiel nichts anderes als halbdurchsichtiges Nichts. Tritt man zum Beispiel in ein von Wasser überschwemmtes Gebiet in ebensolches gibt es weder ein plätschern, noch spritzt Wasser unter den Schuhen weg.

Und zum Thema Ruckler auf der PS3: JA, diese sind vorhanden. Und zwar reichlich!
Bei Zwischensequenzen, bei Kämpfen mit mehreren Beteiligten, bei grafisch anspruchsvollen Flächenzaubern und manchmal auch einfach beim herumlaufen in einem Gebiet. Die PS3 ruckelt und ruckelt sich durchs ganze Spiel und mir ist leider absolut nicht klar warum, da die Grafik eigentlich wirklich nicht so herausragend wäre um eine Konsole wie die PS3 ins stocken zu bringen. Irgendwie schafft sie es trotzdem...

Die Liste ließe sich ewig lang fortsetzen. Leider geht dies alles sehr stark zu Lasten der sonst wirklich guten Atmosphäre. Man fühlt sich bei Dragon Age: Origins so als würde man ein PS2-Spiel spielen.
Schade, hier hätte man _weitaus_ mehr machen können.

-= Sound 5/5 =-

Die Musik passt immer zur jeweiligen Umgebung und stört nie, kommt es zu einem Zwischenkampf ändert sich die Musik auf etwas schnelleres, aufregenderes.
Hierzu gibt es nicht viel zu sagen außer: Nahezu perfekt umgesetzt.

-= Geschichte 6/5 =-

Die Geschichte ist spannend, unvorhersehbar und komplex. Gleichzeitig lässt das Spiel dem Spieler viel Handlungsfreiraum, was sich alles auf den Ab- und Verlauf der Geschichte auswirkt. Sämtliche Einführungsgeschichten der unterschiedlichen Charaktere sind unterhaltsam und glaubwürdig. Dies ist die wohl größte Stärke des Spiels.

-= Steuerung 4/5 =-

Die Steuerung ist schnell und einfach zu lernen und wurde erstaunlich gut vom PC auf die Konsole transferiert. Ich war anfangs ziemlich skeptisch wie das wohl funktionieren solle, allerdings wurde dies von Bioware sehr gut gelöst.
Ein sehr großer Kritikpunkt wäre hierbei allerdings, dass jeder Charakter nur 6 verschiedene Aktionen belegen kann, allerdings um einiges mehr erlernen kann (und auch vor allem bei Bosskämpfen benötigt). Dies macht ein ständiges auswählen von sämtlichen Items und einigen Fähigkeiten aus dem Ringmenü notwendig, was leider bald ziemlich nervig ist.

-= Die Charaktere 5/5 =-

Jeder Charakter den man im Spiel trifft hat einen Tiefgang, den ich zuvor noch in keinem Spiel erlebt habe...unglaublich.
Man kann sich sofort in diese virtuellen Figuren hineinversetzen, verstehen wie die jeweiligen Personen handeln und denken. Man kann lachen, mitfühlen und trauern. So etwas schaffen nur die wenigstens Rollenspiele.
Leider hat der Hauptcharakter dadurch, dass er stets stumm bleibt und immer nur gelangweilt durch die Gegend schaut eine Persönlichkeit wie ein Toastbrot und kann sich somit nicht wirklich in die Umgebung einbringen. Dies gleichen die anderen Charaktere allerdings wieder aus.

-= Fazit 4/5 =-

Ja, das Spiel hat seine Macken. Ja, die Grafik ist von vorgestern.
Aber verdammt nochmal das Spiel hat einfach alles was ein Rollenspiel ausmacht. Und das nicht zu knapp.
Jeder der auf tiefgängige Rollenspiele mit viel Action steht sollte hier zugreifen.
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht, viel Text!, 17. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Seit etlichen Jahren habe ich auf ein Spiel gewartet, welches das umsetzt, was einem Dragon Age nachgesagt wurde. Deswegen war ich auch Vorbesteller und konnte nun schon etliche Stunden mit dem Spiel verbringen. Diese Rezension ist völlig subjektiv aus der Sicht eines "Konsoleros" geschrieben, der lediglich bekannte Bioware und Blizzard Titel am PC gespielt hat.

Fangen wir mit der ersten negativen Auffälligkeit an: Es dauert schlichtweg zu lange, bis man das Spiel starten kann. Erst wird geladen, dann kommt das klassische Publisher-Entwickler Geplänkel und dann verbindet das Spiel erstmal mit dem Dragon Age Server. Sucht anschließend nach DLC und irgendwann darf man dann endlich anfangen. Hierbei handelt es sich um gefühlte 10 Minuten (trotz fleißigem überspringen mit der Quadrat-Taste) die man warten muß, bis man endlich den Charakter erstellen kann.

Wenn es dann mal soweit ist, geht es dafür umso schneller weiter. Der Charakter ist recht schnell erstellt, da der Editor vom Umfang her zu wünschen übrig läßt. Da mag ich zwar etwas verwöhnt sein, aber mehr Auswahl in Bezug auf Haarpracht, Bart usw. hätte ich dann doch gerne gehabt. Die Auswahl der Stimme hat auch lediglich einfluß das was man sagt, wenn man im Spiel mit X bestätigt. Leider klingt die Stimme meines Zweihandschwert-schwingenden, bluttriefendem Messerstecher und Herzensbrecher wie die Ankündigung Florian Silbereisens zum Musikantenstadl. Unschön.

Jetzt geht es aber richtig los. Egal für welchen Hintergrund man sich entschieden hat, sie bringen einen in die richtige Stimmung für das Spiel und schaffen von der ersten Spielminute an Emotionen. Außerdem dienen die Origins wunderbar als dezentes Tutorial, bei dem man einiges ausprobieren kann. Grandioser Einstieg für ein Rollenspiel. Dagegen können Fallout 3 und Oblivion nicht anstinken.

Die Steuerung ist hervorragend an den Controller angepasst. Die Quick-Slots werden zwar schon nach kurzer Zeit nicht mehr ausreichen (vorallem beim Magier), aber das Kampfmenü geht locker flockig von der Hand ohne durch die Pause-Funktion die Dynamik zu blockieren. Und wenn man schon im Kampfmenü ist, kann man den Mabari auch gleich mal darauf aufmerksam machen, das 20 Fuß entfernt ein Bogenschütze um seine Aufmerksamkeit buhlt. Funktioniert alles wunderbar, ist allerdings nicht so einfach wie beim PC, wo selbst ein Hamster das Spiel bedienen könnte (habe 3 Jahre Wow gespielt, das mit dem Hamster funktioniert).

Die weitere Entwicklung der Story ist auch über die Origins hinaus wunderbar inszeniert. Und bietet jedem Spielstil (gut, böse, einfach nur brutal, weicheirig) seine eigene Motivation. Irgendwie gefällt es mir Wegelagerern erst die ganze Beute durch Einschüchterung abzunehmen und nach Neuigkeiten auszuquetschen, nur um sie hinterher in ihrem eigenen Blut ersaufen zu lassen.
Man kann sie auch gehen lassen oder den Behörden übergeben.
Aber Hey, ich bin ein 2 Meter großer stacheldrahtfressender Berserker mit der Stimme von David Beckham. Da ist jede Menge Aggressionspotential vorhanden. Begleitet wird man dabei immer von gut durchdachten Charakteren mit eigenem (wenn auch geskriptetem) Willen die sich gerne beharken - z.B. Morigan und Alistair: "...warum verzieht Ihr Euch nicht hinter irgendeinen Busch und sterbt. Bitte."
Auch die Wortwechsel mit den Begleitern bei fragwürdigen Entscheidungen sind absolut motivierend. Top.
Baldur's Gate hat es vorgemacht und Dragon Age führt es, wenn auch nicht ganz so perfekt, fort. Irgendwie fehlen mir Minsk und Bo.

Wo wir schon dabei sind. Die Grafik von Dragon Age übertrumpft natürlich die damalige Pracht eines Baldur's Gate, ist auch durchaus auf Next-Gen Niveau aber für verwöhnte Grafik-Hu... wie mich doch eher enttäuschend. Aber unter uns gesagt, nach den ersten 30 Minuten ärger ich mich nicht mehr über mangelnde Texturen oder mies umgesetzte Texturen (tut Euch selbst einen Gefallen und ignoriert Wasserpfützen oder Tümpel). Die Grafikmängel fallen schlichtweg nicht mehr auf, weil man auf ganz andere Dinge konzentriert ist. Das Spiel.
Dragon Age hat es geschafft, von der ersten Minute an meine volle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wie skill ich, wie antworte ich....wie will ich mich spezialisieren und warum zum Teufel hat dieser Mistkerl in Ostagar... Wenn ich den in die Finger bekomme....

Apropos Spezialisierung: Vom RPG-Standpunkt aus gesehen finde ich es absolut richtig, dass ich diese (trotz vorhandenem Punkt zur Vergabe) lernen muß. Entweder von einem Lehrmeister oder aus einem Buch. Man läuft nicht einfach durch die Gegend und wird Barde, Templer oder Attentäter. Das erfordert knallhartes Training. Und da fehlt mir die Konsequenz. Wenn sie es schon so machen, hätte man ruhig auch mehr Brimborium um das Erlernen von Spezialfähigkeiten machen können. So quatscht man einfach die ersten drei Gefährten an, stellt sich gut mit Ihnen und lernt die Entsprechende Spezialisierung (je nach Klasse). Was ist aber, wenn ich Attentäter oder Waldläufer werden will? Entweder ich gebe ordentlich Kohle (die ich nicht habe) für ein Buch aus, oder ich muß eine halbe Ewigkeit warten bis ich jemanden finde, der es mir beibringt. Und dann erlerne ich es durch "Handauflegen". Für mich nichts Halbes und nichts Ganzes. Entweder ich bekomme Spezialisierungspunkte und kann die sofort auf gewünschte Spezialisierung vergeben, oder aber ich muß ordentlich was dafür tun, um die Spezialisierungen zu erlernen. Da hätten noch ein paar Quests drin sein können. Aber das ist auch Geschmacksache.

Es wird Zeit zum Ende zu kommen, auch wenn jetzt eh keiner mehr liest.
Mein Fazit lautet folgendermaßen.
Die Grafik ist nicht zeitgemäß aber nach kurzer Zeit fällt das nicht mehr störend ins Gewicht.
Die Steuerung ist meiner Ansicht nach optimal und intuitiv an die Konsole angepasst.
Die Story sowie der Spielverlauf sind absolut motivierend und lassen einen nicht mehr los.
Durch die Origins und die Auswahl der Spielweise ergibt sich auch ein gewisser Wiederspielwert. Skrupelloser Zwerg, frustrierter Dalish-Elf, verzogenes Adelsjüngelchen, gutmütiger Magus. Nur vier der vielen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Töte ich den Dämonen und damit das Kind? Reise ich auf eine andere Ebene und töte den Dämonen und rette das Kind...oder ist mir das Schnurz. Ist schließlich nicht mein Problem. Absolute Klasse!

Wenn jemand Freude an Fantasy hat, gerne an Baldur's Gate zurück denkt und sich an spannend ausgeführter Vorhersehbarkeit im Stil von R.A. Salvator nicht satt lesen kann, sollte hier zugreifen. Allerdings nicht für knapp 80,-. Der neueste Preis ist eine Frechheit, wenn man bedenkt dass ich 55,- bezahlt habe.

Sollte ich irgendwas vergessen, übersehen oder Euch schläfrig geschrieben haben, ist ja immer noch die Kommentarfunktion da.

Gute Nacht
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein neues Baldurs Gate!, 28. November 2009
Von 
Martin Klose "Magic" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Nach X Jahren des wartens ist endlich ein neues Baldurs Gate erschienen. Zwar läuft es dieses mal unter dem Namen Dragon Age. Die Wurzeln und Ähnlichkeiten sind aber nicht bestreitbar. Wer die goldenen Jahre des Rollenspiel Genres erlebt hat, wird sich noch gut an Baldurs Gate 1 & 2 oder Planescape Torment erinnern. Tolle Geschichten mit viel Liebe zum Detail.

Leider extrem Text lastig. Nach ein paar Stunden spielen, hatte man damals gefühlt einen ganzen Roman durchgelesen. Diese Zeiten sind vorbei. JEDES Gespräch bei Dragon Age wurde mit Synchronsprechern besetzt. Lange Textpassage wird man nicht mehr finden. Zudem ist die deutsche Sprachausgabe größtenteils überaus gelungen. Scheinbar haben viele Synchronsprecher den Figuren die Stimme geliehen. Gewiss wiederholen sich die Stimmen. Aber wichtige Personen und die eigenen Gruppenmitglieder haben jeweils einen eigenen Synchronsprecher spendiert bekommen. Die Stimmen passen bis auf ein paar Ausnahmen sehr gut zu den Personen. Gerade bei den Dialogen zeigt BioWare seine bekannten stärken.
Wie bei den alten Titeln oder neuen wie Mass Effect wurden den Dialogen großer Bedeutung beigemessen. Die Fantasy Welt von BioWare ist überaus erwachsen. Dadurch ist die Sprache sehr rau und körnig. Aber dabei mit viel schwarzem Humor und Witz umgesetzt. Nur zu gerne Unterhalte ich mich mit den Mitmenschen oder den eigenen Team Mitgliedern um zu hören was diese zu sagen haben. Ein Schmuntzeln kann sich dabei bestimmt keiner verkneifen.

Leider offenbart Dragon Age sehr schnell seinen größten Fehler. Die Grafik ist leider nicht mehr wirklich zeitgemäß. Wer ein Mass Effect oder Oblivion erwartet wird leider etwas enttäuscht sein. Zwar bieten die Höhlen und Städte eine schöne Architektur und den Figuren wurde mit viel Liebe Leben eingehaucht. Trotzdem lassen sich die schwachen Texturen nicht verbergen. Für mich als "Grafik Fetischisten" war dies erstmal ernüchternd. Obwohl mir die Grafik eines Spiels immer sehr wichtig ist, hat sie mich bei Dragon Age nach einer halben Stunde überhaupt nicht mehr gestört. Dieses Spiel punktet auf so vielen anderen Bereichen, dass mir die Grafik inzwischen schei.. egal ist. Ausserdem sooo schlecht ist sie jetzt auch nicht. Aber halt nicht mehr 100% zeitgemäß.

Ausserdem bietet das Spiel keine wirkliche open world wie man es bei Oblivion gewohnt war. Wie in Baldurs Gate, kann man verschiedene Orte auf der Karte anwählen und diese bereisen. Aber zwischen diesen Orten kann man sich leider nicht bewegen.
Dazu kommt, dass man weder schlafen kann oder muss. Nach den Kämpfen heilt man sich in windeseile. Ein lebendiger Tag und Nachwechsel ist mir bislang auch nicht aufgefallen. Ich hatte bislang das Gefühl, dass es von dem Ort abhängig ist, ob es dort Tag oder Nacht ist. Aber vielleicht irre ich mich auch. Durch so was verliert Dragon Age ein wenig an Atmosphäre.

Dies sind bislang die einzigen Kritikpunkte die mir aufgefallen sind.
Von der Story kann ich bislang noch nicht viel berichten, aber obwohl ich dieses Spiel erst seid ein paar Tagen spiele, wurde ich schon ein paar mal von der Story überrascht. Scheinbar hat sich BioWare überlegt, was der Spieler nach 20 Jahren Rollenspielen erwartet, und sich entschlossen genau das Gegenteil passieren zu lassen.
Also freut euch auf ein paar interessante Wendungen.

Das Kampfsystem ist gewohnt taktisch und spannend in Szene gesetzt. Durch den L2 Button, kann man das Spiel jederzeit pausieren und dadurch das weitere Vorgehen planen, zauber auswählen, Tränke verteilen usw.
Die Zauber können bequem auf eine Quickleiste gezogen werden. Daruch lassen sich die 6 Lieblingszauber oder Angriff Moves bequem benutzen. Durch drücken des R2 Buttons, kann man eine weitere Leiste eischeinen lassen mit weiteren Zaubern oder Moves.

Hier noch ein paar Punke zusammengefasst.

Pro

- interessante Geschichte mit spannenden Wendungen
- taktisches Kampfsystem
- gute Steuerung sprich gute portierung auf die Konsole
- tolle Dialoge mit Witz und Charme
- viele interessante Charaktere
- viele Entscheidungen (Wahl ob gut oder böse)
- unzählige Quests und Nebenquests
- lebendige Welt (sehr viele Bürger haben etwas zu erzählen)
- Team Mitglieder Unterhalten sich während des Spiels auch untereinander. Teils sehr lustig.

Contra

- keine open world im eigendlichen Sinne
- etwas schwache Grafik
- Logik Lücken (kein schlafen, keine Reaktion der Bürger auf Diebstahl oder Kämpfen in deren Nähe)
- der Hauptcharakter kann nicht sprechen (erinnert an GTA 3)

Fazit: als Rollenspieler auf JEDEN FALL KAUFEN. Fühlt sich an und spielt sich, wie in den guten alten Zeiten.
Hoffe nur noch auf ein neues Planescape Torment.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, 12. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Jeder der Rollenspiele mag und viel Zeit hat muss hier zuschlagen.Super Story,eine riesige Welt und super Stimmen und Sound.Was will man mehr.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider unausgereift, 7. Februar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Ich holte mir das Spiel auf Rat einer Freundin. Sie sagte es wäre ziemlich schwer und man würde sehr lange brauchen. Da dachte ich, dass sich das Geld lohnen würde. Zum Teil hat es das, aber leider nur zum Teil.

Positives:

Die Geschichte, wenn auch nicht die Neuste, ist fesselnd und interessant. Die Gruppenmitglieder sind wirklich toll gestaltet und allesamt unterschiedlich in ihrem Wesen. Die Möglichkeit Gespräche mit ihnen zu führen, sie kennen zu lernen und später sogar Romanzen zu beginnen, fand ich einfach toll, weil ich das aus anderen Spielen nicht kannte.
Die verschiedenen Anfangssequenzen und Enden sind ebenso ein Pluspunkt.
Dass man sich seinen Charakter selbst zusammenstellen konnte, ist für mich ebenfalls ein Pluspunkt an dem Game.

Negatives:

An dieser Stelle muss ich sagen, dass Dragon Age das erste RPG ist, was ich auf der PS3 gespielt habe. Meine Erfahrung mit Rollenspielen habe ich mit World of Warcraft gemacht - und wenn man die Spiele vergleicht, dann sieht Dragon Age ziemlich schlecht aus.

Man hat im Spiel keine Freiheiten. Man wird einfach in den Kampf geworfen, obwohl man noch keine Ahnung über seinen Charakter hat. Hier meine ich die Stelle mit dem Oger in Ostagar. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Probleme, aber an dem kam ich nicht vorbei. Eigentlich nicht schlimm, könnte man meinen, doch die Option, dass man einen älteren Spielstand lädt und seinen Charakter erstmal ein paar Monster töten lässt, um 1-2 Level aufzusteigen, um danach wieder zum Boss zurückzulaufen und es erneut zu probieren, bietet Dragon Age leider nicht. Sprich man sitzt auf seinem Level und ohne jegliche Erfahrung fest und haut so lange auf den Boss ein, bis er doch stirbt oder - was ich getan habe, da ich nicht so viel Geduld habe und wissen wollte, wie es weiter geht - man schraubt den Schwierigkeitsgrad runter. Normalerweise spiele ich Games nie auf dem leichtesten Grad, aber diesmal blieb mir nichts anderes übrig, was mich doch sehr ernüchterte.
Auch später kann der Spieler nicht selbst bestimmen was er tut. Statt die Möglichkeit zu haben die Welt frei zu entdecken, wird man von einem Auftrag zum nächsten gescheucht. Eigentlich hat man im Spiel keinerlei Atempausen. Es geht im Schweinsgalopp von einem Kampf in den nächsten.
Wären die Kämpfe anspruchsvoll oder auch nur im geringsten interessant würde ich mich nicht beklagen. Aber auch hier Fehlanzeige. Noch lange bevor die nächste Gegnergruppe in Sichtweite kommt, wird sie schon auf der Minimap angezeigt. Null Überraschungseffekt also, außer bei den Schurken, die ab und zu genau vor dir auftauschen, aber die sind wirklich selten. Die Kämpfe waren für mich einfach nur nervig, und zwar nicht in dem Sinne, dass man sich an einem Gegner die Zähne ausbeißt und irgendwann frustriert ist, sondern allein deshalb, weil meine Charaktere bei Kämpfen, in denen man es mal mit mehr als 3 Gegnern auf einmal zu tun hatte, die meiste Zeit betäubt rumstanden oder auf dem Boden lagen, während die Gegner ihren Lebensbalken munter auf 0 sinken ließen.
Das konnte man zwar durch richtigen Skill verhindern, aber dazu komme ich später noch. Auf jeden Fall waren die Kämpfe ziemlich langweilig, weil die Fähigkeiten der Gegner immer dieselben waren: aus der Ferne angreifen als Magier oder Bogenschütze oder mit Dolch oder Kolben auf die Charaktere einprügeln. Keine Abwechslung. Keine neuen Gegner, egal ob man gerade angefangen oder fast am Ende des Spiels ist. Sie sahen gleich aus, taten dasselbe, machten nur mehr Schaden oder warfen einen öfter zu Boden. Das fand ich nicht schwer, sondern einfach nur nervig und langweilig. Ich denke es ist nicht zu viel verlangt, wenn man sich wünscht, dass es nicht nur 3 verschiedene Gegnertypen gibt.
Die Skills....mir aus WoW bereits bekannt. Man steigt eine Stufe auf und kann was Neues lernen. Eigentlich richtig cool. Das Problem ist nur, man muss ein echter Profi sein, um nicht das 'falsche' zu skillen. Oft stellt man erst im Verlauf des Spiels fest, dass der eine Zauber, den man gelernt hat, von einem anderen Charakter, den man später in die Gruppe bekommt, ebenfalls beherrscht wird, und man seinen Skillpunkt somit verschenkt hat, oder man merkt, dass der Zauber eigentlich gar nicht so toll ist, wie man anfangs glaubte. Leider hat man keinerlei Möglichkeit den Fehler wieder aus zu bessern - außer man fängt ein neues Spiel an. Theoretisch muss man vorher wissen, welche Charaktere man später in seine Gruppe übernimmt, und welche Fähigkeiten sie haben, damit man nicht später 2 Charaktere hat die Schlösser knacken auf Maximum haben, aber keinen der zum Beispiel fallen entdecken kann. Das ist jetzt theoretisch und etwas übertrieben, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine.
Eine Kleinigkeit zu den Fähigkeit. Bei der Fähigkeit stellen hat mich immer wieder gestört, dass man, solange man kein Geld gestohlen hat, wo genau angezeigt wurde wie viel es war, nicht aufgeklärt wurde, was man jetzt gestohlen hat. Für diejenigen, die ihr Inventar immer im Blick haben und genau wissen, was neu hinzugekommen ist kein Problem, für alle anderen ziemlich ätzend.
Das Kampfsystem war meiner Meinung nach mäßig. Man merkt einfach, dass das Spiel eher für einen PC geeignet ist. Auf der PS3 hat man nur 6 Zauber zur Verfügung, für weitere muss man das Spiel erst einmal per Kreismenü pausieren, was zusätzlich Spannung raubt. Die Kontrolle über seine Gruppe zu bekommen, war auch keine leichte Sache, bis man sich in dem ganzen Wust aus Taktiken zurecht gefunden hat, hatte man eigentlich schon das halbe Spiel durch und dann war es auch nicht mehr wirklich wichtig.
Die Menüs waren meiner Meinung nach fast alle ziemlich unglücklich gestaltet. So zum Beispiel das Ausrüstungsmenü; hatte ein Char bereits einen Ring an und wollte man ihm noch einen zweiten anziehen, wo eigentlich klar sein sollte, wo der hinkommt, wurde trotzdem gefragt an welchen Platz der Ring gesetzt werden musste. Unsinnig meiner Meinung nach.
Man kann Ausrüstung nicht direkt vergleichen. In WoW kann man sich per Befehl anzeigen lassen, welche Werte ein Gegenstand besser macht und welche schlechter, in Dragon Age fehlt das vollkommen, also wenn man mal mehrere Sachen zur Auswahl hat, dann dauert es schon seine Zeit, bis man endlich das richtige Teil gefunden hat. Ach, ich bin einfach verwöhnt ;-P

Zu technischen Missgeschicken kann ich soviel sagen; ist ist wohl das Spiel mit den meisten Ladebildschirmen, dass ich je gespielt habe. Jedes Haus und dort noch einmal jeder Stock muss erst einmal ca. 10 sek neu geladen werden. Wer Assassins Creed gespielt hat, weiß dass es auch ganz anders geht. Dasselbe auf der Karte, wenn man in andere Gebiete reist. Erstmal schaut man sich die Blutspur an, wie sie sich von A nach B zieht und dann starrt man auf das scheinbar ewige 'lädt...'. Ich weiß, dass es viel besser geht und kann mich nur fragen, wieso es in DA nicht anders gestaltet wurde.
Was ich sehr, sehr, sehr schade fand, waren die vielen Ruckler im Spiel. Das Spiel ist teuer genug, es gab genug Zeit für Patches und im Spiel selbst genug Ladebalken, da kann man erwarten, dass man ruckelfrei von A nach B kommt, aber oft kroch man nur voran. Manchmal kam es auch zu einem Fehler im Kampf und zwar, wenn man das Kreismenü zu früh aktivierte, dann stand das Spiel plötzlich still und bewegte sich nur noch, wenn man die L2- Taste gedrückt hielt.

Alles in einem kann ich nur sagen, dass das Spiel von der Idee her super ist, es aber wirklich stark an der richtigen Umsetzung hapert. Was, das kann ich nicht beurteilen, vielleicht auch zum Teil daran liegt, dass man ein solches Spiel vielleicht doch besser mit Tastatur und Maus spielt.
Zu empfehlen ist es auf jeden Fall an diejenigen, die sich durch technische Mängel nicht abschrecken lassen und in eine faszinierende Welt abtauchen wollen.

p.s.: Wer Fehler findet, darf sie gern behalten ;)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als SKYRIM?..., 27. Dezember 2012
Von 
F. Schober "F-S" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
das muß jeder für sich selbst entscheiden,
liebe Gamer/innen,
ich suchte einfach ein Spiel, was ähnlich wie Oblivion oder Skyrim war, das mich fesselt und in seinen Bann zieht, weil ich einfach von Skyrim und den fehlenden Add ons ( für die PS 3 Gamer) genervt war, und so kam ich dann zu Dragon Age - zu einem wahnsinnig guten Spottpreis.

Anfangs war ich skeptisch, ob es jemals ein Spiel geben könnte, was Skyrim den Rang ablaufen könnte.
Für mich wäre ein Spiel - eine Mischung aus Dragon Age und Oblivion / Skyrim - das perfekte Spiel.
Und ich muß sagen:

Jaaaaa, ich fand das Dragon Age mit Skyrim ebenbürtig!!! Ich persönlich empfand das so, ich bin aber auch nicht ein Graphik Junkie, der ein Spiel nur dann toll findet, wenn die Graphik einen umhaut.
Für mich war wichtig:

- tolle Story,
- glaubhafte Charaktäre
- schönes,leicht erlernbares Gameplay
- immer wieder neue Herrausforderungen
- und ein Spiel mit Drachen, Rittern, Elfen, Zwergen, Burgen, Wäldern usw... ein Fantasyspiel, wenn man so will.
- Add ons
- fantastische epische Musik
und das alles hat für mich Dragon Age, mit Sex (sogar gleichgeschlechtlichen Sex , wooow, mutig) und Gewalt, Intriegen, Politik, Drama , Romantik, Liebe, Eifersucht...halt alles, was eine gute Story braucht....

Ich hab mir anfangs das Booklet mit der Steuerung gar nicht erst durchgelesen und hab sofort angefangen zu spielen, es ist natürlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig , aber nach ner Weile hat man den Bogen raus.

Man kann seinen Charakter äußerlich so gestallten, wie man möchte, und man kann bei Gesprächen immer Antworten aussuchen, die man geben möchte, dementsprechend verändert sich der Verlauf vom Spiel.
Manche Herrausforderungen waren sehr knifflig aber auch da bleibt das Spiel für Anfänger fair, einfach Schwirigkeitslevel runterschrauben, und mit etwas Geduld und Taktik und Youtube ;) gehts dann.

Klar, die Graphik ist jetzt natürlich nicht so der Burner, gemessen an Skyrim und die Welt von Dragon Age ist auch nicht frei begehbar aber das hat dem Reiz dieses Spiels für mich keinen Abbruch getan.

Wer also wie ich, ein paar schöne Spielmomente erleben möchte, etwas sehen möchte, was er vielleicht in anderen Spielen ( wie Skyrim) vermisst, mit toller Story und fantastischer Musik, der einfach mal der realen Welt entfliehen möchte, und sich mitreißen lassen will
kann bei Dragon Age zugreifen, vor allem, bei diesem Preis.

Ich bin so begeistert, das ich mir jetzt alle ADD ons runterladen und spielen werde, und dann werde ich mich an den Spielnachfolger DA2 dransetzen. Hoffentlich werde ich mit dem 2 Teil nicht ganz so enttäuscht.

Ich wünsch euch viel Spaß mit dem Spiel und hoffe, ich konnte aus meiner Sicht dem einen oder anderen unentschlossenen helfen sich für Dragon Age zu entschließen. Würde mich freuen, wenn Euch meine Rezi hier dabei helfen konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtkauf!, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Ich kanns nich anders sagen das Game is einfach gut. ich liebe morrigan. gott wie gerne würde ich das geile stück hart rannehmen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ungeschliffener Diamant, 24. Februar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Aufbau
======

Dragon Age Origins ist nichts für Spieler die gerne eine große Welt erforschen möchten. Insgesamt pflanzt euch das Programm linear von einem Ort zum nächsten. Die meisten der (wenigen) Orte werden erst dann zugänglich, wenn ein bestimmter Story-Fortschritt erreicht wurde. An einige Orte darf auch nicht zurückgekehrt werden. Auch die Dungeons führen euch linear durch Schlauchsysteme. Diesen Aspekt habe ich aber nicht als störend empfunden.
Allerdings gibt es auch keine besonderen Möglichkeiten überdurchschnittlich aufzuleveln. Vielmehr hatte ich den Eindruck dass mich das Spiel in diesem Aspekt sehr eng an den Spielfortschritt bindet. Wurde beispielsweise der Elfentempel samt umliegendem Wald von den Darkspawn befreit, lohnt sich ein erneuter Abstecher kaum, denn Ihr werdet maximal noch auf etwas Waldgetier treffen. Bleiben noch die Sidequests, die abwechslungsreich aber nicht sehr levelintesiv sind: schaltet Zielpersonen aus, überbringt Nachrichten oder vertreibt pöbelnde Söldner aus Kneipen. Das alles sorgt für gute Spielbalance, trotzdem fehlte mir etwas der spielerische Freiraum.
Insgesamt ist Dragon Age eher ein klassisches Straight-Forward RPG.

Grafik & Technik
================

Zwiespältig! Grafisch sind die meisten Örtlichkeiten schön gestaltet mit Sonnenuntergängen, riesigen Tempeln und mittelalterlichen Städten. Allerdings wiederholen sich zahlreiche Objekte relativ häufig. Während ich mich auf der einen Seite über liebevoll gestaltete Wohnungen und atmosphärischen Lichteinsatz in vielen Dungeons freute, gab es auch einige Totaldurchhänger. Beispielsweise das langatmige Hauptquartier der blood mages: endlose Gangsysteme mit Matschtexturen und ohne grafische Abwechslung wären in dieser Form selbst auf Dreamcast kritisiert worden. Zum Glück bleiben solche grafischen Katastrophen aber Ausnahmen. Die Gesichter verdienen dagegen Lob und die Ladezeiten im Spiel sind erfreulich kurz. Die PS3 Version ist sauber programmiert. Allerdings gab es einen Systemabsturz und in einigen wenigen hektischen Kämpfen stotterte es manchmal. Das ist aber selten, in den meisten Fällen werden die Kämpfe flüssig dargestellt.

Handlung
========

Die Geschichte ist nicht sehr komplex oder innovativ, aber dennoch toll erzählt. Allerdings hätte ich mir die eine oder andere überraschende Wendung gewünscht. Aber das ist Erbsenzählerei: insgesamt ist die Welt mir ihren Rassen und Berufen sehr authentisch, die Charaktere überzeugen wie gute Schauspieler und an vielen Stellen müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, die alles andere als einfach sind. Viele dieser Entscheidungen verursachten trotz langer Überlegung Gewissensbisse, ob sie denn wirklich "richtig" waren. Trotz linearem Spielverlauf: bei der Geschichte bestimmt Ihr wo es langgeht in Ferelden. Das motiviert für einen zweiten Durchgang.

Lob verdienen auch die glaubhaften und vielschichtigen Charaktere und die tolle Synchronisation (ich habe die englische Version gespielt). Der eigene, selbst erstellte Chara bleibt natürlich flach.

Kampfsystem
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Die Kämpfe sind in Ordnung, mehr nicht. Das Kampfsystem ist klar für PC ausgelegt, wo man sein Team gut unter Kontrolle hat. Auf PS3 fühlt es sich wie ein abgespecktes Hack'n Slay Spiel an. Zwar könnt Ihr das Geschehen jederzeit pausieren, allerdings bleibt es chaotisch die vier Charaktere mit ihren zahlreichen Spezialfähigkeiten zu überwachen und Befehle zuzuteilen. Ich habe meine Party, nach anfänglichen Versuchen Ordnung ins Geschehen zu bringen, jedenfalls der KI überlassen. Die übersichtliche Vogelperspektive der PC-Version fehlt, also steuert man seinen Hauptchara und hämmert bei den Kollegen nur auf die Schnellheilungstaste.

Als Bioware-Neuling fühlte ich mich zudem im Stich gelassen: über Taktik-Slots, Party-Kommandos, Runen und alternative Waffensets verliert das Spiel kein Wort. Manche Funktionen findet man recht spät versteckt in diversen Untermenüs, und nach gut der Hälfte hatte ich noch immer das Gefühl, nicht in der Materie zu stecken. Hier wäre ein freiwilliges Ingame-Tutorial nötig gewesen. Zwar haben alle Items und Attribute eine Quickinfo, nur verraten diese nichts über die grundlegende Spielmechanik.

Audio
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Die Synchronsprecher der englischen Version sind sehr gut. Die Musik ist unspektakulär bis langweilig, dafür kann der Titelsong absolut überzeugen. Das Gebrüll der Darkspawn war mir auf Dauer zu laut, leider kann man es aber nicht leiser stellen (nur Kampfeffekte).

Fazit
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Für mich ist Dragon Age Origins wie ein ungeschliffener Diamant. Die Welt und die Geschichte sind hervorragend, die Charaktere vielschichtig. Die mittelmäßige Grafik ist dafür kein würdiger Rahmen, geht aber noch in Ordnung. Torpediert werden diese positiven Aspekte allerdings durch endlos recycelte Grafikelemente, hohe Linearität und das nicht vorhandene Gefühl eine große Welt zu erforschen. Das Kampfsystem bietet theoretisch Tiefe, welche aufgrund von Hektik und fehlender Übersicht aber im Chaos erstickt wird. Dazu kommen blasse Musik und fehlende Zugänglichkeit.

Das soll aber nicht zu negativ gedeutet werden: die Kernelemente eines guten Rollenspiels machen Dragon Age Origins zu einem echten Klassiker. Das die anderen Elemente so abfallen hinterlässt aber einen faden Beigeschmack.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf der PS3 technisch eine Zumutung, 24. November 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Nach nun etlichen Stunden Spielzeit komme ich zu einem sehr gemischten Fazit. Da wäre zum einen das Spiel selbst.

Dragon Age ist ein sehr erwachsenes Rollenspiel mit einer tiefgründigen Story und tollen Charakteren. Vor allem die Beziehungen unter den Begleitern sind wie fast immer bei Bioware, sehr interessant und unterhaltsam. Die Kämpfe sind, zumindest am PC sehr spannend und taktisch gestaltet.

Andererseits bin ich aber auch kein Freund von Schlauchlevels. Das Spiel verläuft sehr linear. Wer mit sowas leben kann wird sicher Spaß haben, ich persönlich bevorzuge da eher Spielewelten im Stil von Gothic oder Risen.

Ein wirklich harter Kritikpunkt ist aber, wie das Spiel technisch daher kommt, insbesondere auf der PS3. Nun könnte man ja bei einem guten Spiel durchaus mit völlig veralteter Grafik leben, wenn diese aber dann noch zu einer absoluten und permanenten Ruckelorgie verkommt, kann zumindest mir schon der Spaß vergehen. Die 360 Version, welche ich mal testweise aus der Videothek geliehen habe, hat dieses Problem nicht. Hinzu kommt die nicht optimale Steuerung der Konsolenfassungen.

Wer das Game wirklich genießen will, sollte, wenn denn die Möglichkeit besteht, zur PC Version greifen. Diese ist nicht nur technisch deutlich ausgereifter, sondern bietet auch spielerisch mehr. Neben der zusätzlich verfügbaren ISO-Ansicht ist auch das Kampfsystem hier auf Grund der besseren Eingabemöglichkeiten deutlich besser und vor allem auch taktischer.

Von den Konsolenversionen, insbesondere der PS3 Version, sollte man dagegen großen Abstand nehmen. Das dieses Game grafisch so unterirdisch ist, erstaunt umso mehr, wenn man berücksichtigt, dass Bioware auch für Mass Effect verantwortlich ist.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach Bioware - einfach genial, 19. November 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Videospiel)
Nach "Knights Of The Old Republic" und "Mass Effect" bringt Bioware wieder ein grandioses Meisterwerk raus und für mich ist es eben dieses, obwohl ich die Befürchtung hatte, das mich das Szenario vllt. nicht so fessen würde wie erhofft. Auf jeden Fall erhöht es noch die Vorfreude auf "Mass Effect 2", denn "Dragon Age: Origins" hat mich voll in den Bann gezogen. :)

*** Grafik ***

Wie in div. Tests nachzulesen, ist die Grafik nicht wirklich der Brüller, gefühlsmäßig liegt sie sogar hinter dem älteren "Mass Effect" zurück. Hier wäre def. mehr drin gewesen. Aufgrund der rel. schlechten Grafik und einer Zwangsinstallation fiel am Anfang in den Zwischensequenzen ein rel. starkes Ruckeln auf, dieses aber im Laufe des Spiels oder ausserhalb der Zwischensequenzen nachlies, bzw. nicht bemerkbar (mehr) ist. Während des Spiels selber fällt öfters auch ein Ruckeln beim rumlaufen oder kämpfen auf.

*** Steuerung ***

Die Steuerung war in dem mir bekannten Test im Vgl. zur PC-Fassung leicht bemängelt worden. Dies kann ich in gewissen Grenzen bestätigen, da einem gefühlsmäßig zu wenig Aktionsslots zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu "Sacred 2", fehlen sie mir hier, da der linke Trigger nicht wie bei "Sacred 2" für eine dritte Aktions-Slot-Ebene vorgesehen ist. Es sind also die wichtigsten Aktionen auf 2x drei Slots zu verteilen, der Rest muss über das Aktionsmenü ausgewählt werden. Allerdings und das gefällt mir, macht dieses die Konsolen-Fassung arcadelastiger.

Das Inventurmenü finde ich pers. nicht so optimal, die Bedienung geht zwar locker flockig von der Hand, aber die Übersicht im allg. sagt mir im Mom. noch nicht so zu.

*** Bugs ***

Von Zeit zu Zeit verschwindet die Sprache der Synchronisation fast vollständig, auf jeden Fall soweit, das ich das nicht wirklich mehr verstehen konnte. Mit zunehmender Spieldauer scheint das Laden (und Speichern) länger zu dauern.

*** DLC ***

Die neue Methode, direkt bei VÖ schon DLC zu veröffentlichen macht mich nicht glücklich, denn es hinterlässt wie schon oft bemängelt den Eindruck, das man für ein Spiel zum Vollpreis nur eine Lite-Version erhält. Das früher oder später Add-Ons erscheinen, finde ich gut, aber jetzt schon?! Diese Methode scheint aber lt. meinen Infos wohl zum Standard zu werden, zum. bei EA.

Von den zwei mitgelieferten Codes, war am VÖ keiner downloadbar. Erst am Folgetag gab es die Blutdrachenrüstung und eine kostenpflichte Zusatzmission. Der DLC für den zweiten Code lässt akt. noch auf sich warten (Update: seit heute, 21.11., ist auch dieser DLC online).

*** Fazit ***

Für mich ist "Dragon Age: Origins" einfach genial Bioware und wer RPG mag, wie "Mass Effect", "KOTOR", "Sacred 2", "Two Worlds", ..., für den ist das Spiel einfach ein Pflichtkauf. Am ehesten von den aufgezählten ist es vgl. mit "Sacred 2", "ME" und "KOTOR" sind ja mehr SciFi. Ich pers. würde die Konsolenfassung empfehlen, egal ob XBOX360 oder PS3, aber wer es wohl etwas taktischer als arcadelastig mag, wird wohl mit der PC-Version glücklicher, zumal da auch noch die bessere Grafik sein soll.

Ich würde dem Spiel gerne die vollen Sterne geben, weil es einfach fesselt und genial ist. Allein deswegen hätte es 5 Sterne verdient, aber die schlechte Grafik die nicht mehr up2date ist und dem Gefühl, ein "Dragon Age: Origins Lite" zu erhalten, gibt es nur 4 von 5 möglichen Sternen - dem Spielspaßfaktor tut dies aber letztendlich keinen Abriß und kriegt dafür volle Sterne.
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Dragon Age: Origins (Uncut)
Dragon Age: Origins (Uncut) von Electronic Arts GmbH (PlayStation 3)
EUR 26,90
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