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72 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wiedergeburt eines Mörders?
Mit "Das Kind" hat der Star des deutschen Psychothrillers, Sebastian Fitzek, seinen dritten Psychothriller vorgelegt und auch diesmal weht eine Spur Mystery um den Plot, dessen Protagonist ausnahmsweise einmal kein Psychologe ist.

So ist es der erfolgreiche, doch in privaten Dingen weniger beneidenswerte, Strafverteidiger Robert Stern, der einem...
Veröffentlicht am 16. April 2008 von Mario Pf.

versus
93 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnellschuss
Mit Fitzeks ersten beiden Romanen ging es mir wie vermutlich den meisten: bei der "Therapie" totgegruselt, vom Ende aber maßlos enttäuscht, "Amokspiel" als durchschnittlichen Thriller mit Berlin-Bonus empfunden.

"Das Kind" liegt nach meinem Dafürhalten irgendwo dazwischen. Wie gewohnt geht es schaurig-mysteriös los, Fitzek bringt die...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von O. Behrendt


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93 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnellschuss, 20. Februar 2008
Von 
O. Behrendt (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Mit Fitzeks ersten beiden Romanen ging es mir wie vermutlich den meisten: bei der "Therapie" totgegruselt, vom Ende aber maßlos enttäuscht, "Amokspiel" als durchschnittlichen Thriller mit Berlin-Bonus empfunden.

"Das Kind" liegt nach meinem Dafürhalten irgendwo dazwischen. Wie gewohnt geht es schaurig-mysteriös los, Fitzek bringt die Geschichte ohne Schnörkel direkt auf den Punkt. Die Story ist nicht schlecht, es gibt die typischen Fitzek'schen doppelten Böden, wie gewohnt spielt er mit unseren Urängsten, als wäre er ein literarischer David Lynch. Unheimlich, spannend, unerklärlich.

Mich stören nach wie vor sein sprachlicher Ausdruck und die holzschnittartige Beschreibung der Figuren. Was in der "Therapie" der Star-Psychiater war, ist hier der Star-Anwalt. Eine Nummer kleiner geht es nicht bei Fitzek. Sprachlich holpert es bisweilen sehr, Fitzek jagt uns in einem Höllentempo durch Orte und Zeiten, da bleibt hin und wieder die liebevolle Beschreibung von Details, das Gespür für Atmosphäre und Menschen auf der Strecke. Alles ist so radikal, schwarz oder weiß, Grautöne fehlen, Klischees, wo man hinsieht. Person A ist dick und schwitzt, so, zack, der nächste, Person B hat ständig Nasenbluten, na bitte, kann man sich vorstellen, muss reichen, Person C, was machen wir mit der... Wie ein Vor-Kommentator meinte: eigentlich ein besseres Drehbuch.

Der nächste Fitzek ist bereits angekündigt, macht dann vier Romane in zwei Jahren: ich würde dem zweifellos begabten Autoren dringend empfehlen, beim nächsten Buch ein wenig mehr Zeit und Mühe aufzuwenden. Seine Ideen sind teilweise grandios, an der literarischen Umsetzung hapert es gewaltig. Wäre interessant, was ein John Katzenbach aus dem Stoff gemacht hätte.
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72 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wiedergeburt eines Mörders?, 16. April 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Mit "Das Kind" hat der Star des deutschen Psychothrillers, Sebastian Fitzek, seinen dritten Psychothriller vorgelegt und auch diesmal weht eine Spur Mystery um den Plot, dessen Protagonist ausnahmsweise einmal kein Psychologe ist.

So ist es der erfolgreiche, doch in privaten Dingen weniger beneidenswerte, Strafverteidiger Robert Stern, der einem ungewöhnlichen Treffen mit seiner Ex-Freundin, der Krankenschwester Carina zugestimmt hat. Der Anwalt staunt nicht schlecht als sie um einige Minuten zu spät mit einem Krankenwagen vor Ort erscheint und ihm einen 10jährigen Jungen als Patienten vorstellt, der seine Hilfe benötigt. Simon Sachs ist todkrank und ein Fall des Jugendamtes, doch all das hat seinem einnehmenden Wesen offensichtlich keinen Schaden bereitet, nur eines belastet Simon zutiefst, er glaubt in seinem letzten Leben ein Mörder gewesen zu sein und will sich deshalb stellen. Seit einer "Rückführung" in sein früheres Leben verfolgen Simon schreckliche Albträume und sie scheinen wahr zu werden, als die drei im Keller einer aufgelassenen Fabrik tatsächlich menschliche Überreste entdecken. Zunächst dem allem noch ablehnend gegenüberstehend, sieht sich Stern bald mit einer mysteriösen Videobotschaft konfrontiert, die das unmögliche möglich erscheinen lässt, könnte sein als Baby plötzlich verstorbener Sohn noch am Leben sein? Die Stimme am Videoband fordert Stern auf Simons Visionen weiter nachzugehen, wenn er erfahren will was aus seinem Sohn Felix geworden ist...

Nach 2 Taschenbüchern ist das Kind Sebastian Fitzeks erstes Buch, das im Droemer-Verlag als Hardcover erschienen ist, womöglich um auszutesten, wie gut sich ein Fitzek auch außerhalb des günstigen Taschenbuchformats bewährt. Und Fans werden nicht enttäuscht, denn auch der dritte Fitzek-Psychothriller nutzt das bewehrte Schema eines privaten Tragödien unterworfenen Protagonisten, der sich gezwungen sieht einem verschwundenen Menschen nachzujagen und dabei ein psychologisches Geheimnis enträtselt, das auch sehr reale Auswirkungen und Bedrohungen für alle Beteiligten verursacht. Dabei ist das Kind nicht nur ein wendungsreicher und spannender Krimi, sondern auch von Cliffhangern durchzogen und eine Aufforderung zum Weiterlesen, wie es sich für Pageturner auch gehört. Einleitende Zitate großer Persönlichkeiten am Anfang der Kapitel regen auch an, sich selbst einige Gedanken zum Leben nach Tod oder Wiedergeburt zu machen.

Brillant sind dabei die Einblicke des ehemaligen Journalisten in die Kinderpornographie-Szene Berlins, welche gegen Ende hin eine sehr bedeutsame Rolle in "das Kind" einnimmt und sicher nicht unbedingt etwas für jeden Leser ist. Dessen ungeachtet bleiben aber gerade die Charaktere relativ farblos, sich in sie hineinzuversetzen wird eindeutig erschwert und schließt den Leser in mancher Weise aus. Sebastian Fitzek ist zwar kein Genie, aber dennoch einer der besten deutschen Krimi-Autoren und auch wenn seine Bücher mehr durch die richtige PR als sein unbestreitbares Talent bekannt wurden, so hat das auch etwas gutes an sich, etwa dass mit dem Hardcover (zumindest in den ersten Auflagen) ein Gratis-Downloadcode für das ungekürzte Hörbuch beigelegt wurde.

Fazit:
Solider Psychothrill für einige Stunden anregender Unterhaltung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Ende!, 19. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nachdem ich das Buch "Der Augensammler" gelesen hatte, war ich richtig heiß darauf "Das Kind" zu lesen.

Wie in vielen seiner Bücher beginnt das Buch spannend und man will sofort mehr erfahren. Woher weiß der Junge das? Was hat es mit den Morden auf sich? etc...

Auch im weiteren Verlauf wird eine Art Spannungsbogen aufgebaut, wobei man sich langsam fragt, ob ein normaler Mensch so handeln würde um bestimmten Fragen nachzugehen.

Die Themen "Kindesmissbrauch" und/oder "Kinderhandel" finde ich jetzt nicht als Minuspunkt anzusehen und dass einige Leser das schon ekelhaft und abscheulich fanden, dazu fällt mir dann auch nix mehr ein. Ist halt ein reels Thema.

Warum ich aber im Endeffekt doch nur 2 Sterne gebe ist das Ende wieder mal. Fitzek hat sich das Ende bestimmt aus dem Duden rausgesucht unter "0815". Hiermit meine ich gar nicht mal die überraschenden Wendungen, die ich eig noch ganz gut finde, sondern vielmehr das Agieren des Hauptprotagonisten und seine, ich möchte mal sagen, Unsterblichkeit ohne zu viel zu verrraten. Es ist doch immer das selbe, dass man denkt jetzt wars das und BENG ist doch wieder alles anders. Ich hoffe ihr wisst, was ich meine.
Auch die Auflösung bzgl. Simons ist für mich etwas lächerlich, wobei sich die Frage auch stellt wieso man erst NACH dem Ganzen darauf kommt?!

Das letzte Kapitel im Buch ist dann der Höhepunkt an Lächerlichkeit und mit so einem billigen Happy-End macht Fitzek seine Leser definitiv nicht glücklich.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur ein hoch gelobtes Buch, 1. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind: Psychothriller (Kindle Edition)
Was glaubt man, wenn ein zehnjähriger Junge einen aufsucht und von einem Mord berichtet, den er begangen hat vor 15 Jahren? Vor seiner Geburt, in einem früheren Leben.

Hört sich erst einmal spannend an, aber das war es dann auch schon. Nach einem findigen -Die Therapie-, einem gelungenen -Amokspiel- und einem mittelprächtigen -Der Seelenbrecher- hat mich dieses Buch sehr enttäuscht.

Meiner Meinung nach völlig unfertige Charaktere, u. a. ein Anwalt, bei dessen Taten man sich wundert, wie er je ein juristisches Staatsexamen hatte bestehen können, geistern durch die unverkennbar konstruierte Handlung (u. a. einem 10jährigen eine Rückführung zu schenken, erscheint mir doch ziemlich an den Haaren herbei gezogen).

Das abstruse Ende des Buches verwundert dann auch nicht mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen > Widergeburt, Fiktion, oder Wahnsinn, was steckt hinter all dem Grauen?<, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Audio CD)
Wahnsinn!!!!!!!

Inhalt

Robert Stern staunt nicht schlecht, als sein neuer Mandant vor ihm steht. In der Erscheinung eines 11 jährigen totkranken Jungen, der von sich behauptet ein Mörder zu sein.
Stern glaubt seinen Ohren nicht zu trauen. Aber schon bald wird er eines besseren beleert...der Junge führt ihn direkt zu einer Leiche, die der Junge angeblich vor 15 Jahren ermordet haben soll!
Plötzlich muss sich Stern mit der Frage Ob er an Widergeburt glaubt? Auseinandersetzen....
Und als wäre das nicht schon ungläubig genug, nimmt ein Psychopath Kontakt zu ihm auf und erpresst ihn...denn Sterns Vergangenheit droht ihn wider einzuholen und der nagende Schmerz, der ihn schon seit Jharen begleitet...droht ihm den Verstand zu rauben....
Wie passt das alles zusammen, was hat der Junge mit all dem zutun und warum glaubt er, vor seiner Geburt ein Mörder gewesen zu sein?
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Erpresser, stellt Stern vor ein Ultimatum!!

Meine Meinung

Einfach eine geniale Umsetzung, mit verschiedenen Stimmen zur jeweiligen Person, Hintergrundgeräusche...kommt einem richtigen Hörspiel gleich, man fühlt sich so intensiv mitgerissen und taucht in das Hörbuch ein, das man alles um sich herum ausblendet!!
Die Handlung ist spannend, unheimlich und aufregend zugleich...und man fragt sich einfach immer wider *Wie schafft es Fitzek immer wider, eine so geniale Story zu erzählen!! Man kann mich nicht so leicht überraschen,oft weiß ich, wer der Mörder oder ähnliches ist...aber Herr Fitzek hat es mal wider geschafft mich komplett zu überraschen und in die Irre zu führen... und auch diesmal beende ich seine Geschichte mit einer Gänsehaut und einem Schauer im Nacken...ganz tolle Leistung...habe mir direkt weitere Hörbücher von ihm besorgt udn hoffe, diese sind genau so gut :-))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der "dritte Fitzek". Schon wieder so schön spannend! - (Hörbuch-Rezension.), 4. Januar 2008
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Audio CD)
Streich Nummer drei von Deutschlands erfolgreichem Newcomer, Toplisten-Durchstarter und im eigentlichen Sinne einfach nur erfolgreichen Thriller-Schmieder, Sebastian Fitzek, habe ich mir gar nicht mehr in Buchform gegönnt, sondern direkt als Hörbuch. Die Vorgänger habe ich jeweils gelesen und mir von Simon Jäger vorlesen lassen. Beide Varianten haben ihren Reiz, um es elegant zu umschreiben. ;-)
Nachteile hat die Hörbuch-Version in einer Hinsicht: Man lässt sich eine einzigartige Spannung die beim Lesen von Fitzeks Bücher entsteht entgehen. Denn auch in "Das Kind" hat der Autor einige schöne (filmreife :-) "Haken" eingearbeitet, welche die Handlung zweifelsohne am oberen Limit halten in Sachen: Voll fies und spannend!

Das Hörbuch stapft allerdings ein wenig eilig durch zunächst kaum zu erahnenden Zusammenhänge. - Ein todkranker Junge entdeckt bei einer "Rückführung" (s)eine dunkle Vergangenheit. Der kleine Simon war in seinem früheren Leben ein Mörder!! Sein Geheimnis teilt er zunächst mit einem Anwalt, dem er die Fundstelle des ersten Toten nennt. Dieser Anwalt namens Robert Stern wird durch seine Bemühungen herauszufinden OB bzw. WARUM der Junge getötet hat, in einen Strudel aus seiner eigenen - und der Vergangenheit des Jungen gezogen. Ein Strudel, dem man sich als Zuhörer nicht entziehen kann.

Ein klein wenig haben Handlung, Charaktere und die durch das Hörbuch transportierte Stimmung mich an die Edgar Wallace Filme, oder Dr. Mabuse Filme erinnert, doch das Grundthema dieses Thrillers - ich hoffe ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es sich um Kinderhandel und Kindesmissbrauch handelt? - also das Grundthema könnte dusterer gar nicht sein; und ernster...!

Simon Jäger bereitet diesen in krimineller Hinsicht schwer verdaulichen, ganz ordentlich auf 4 CDs komprimierten, Happen dennoch leicht verdaulich und zuweilen höchst unterhaltsam auf. Die Spezialität des Schauspielers, dessen Stimme man vielleicht als das deutsche Pendant zu Josh Hartnett, Heath Ledger oder Matt Damon kennt, sind die Berliner Originale, die Autor Fitzek in seine Handlung einbringt. Simon Jäger verleiht den Personen authentischen Klang und Charakter, ohne dass seine Bemühungen zu unfreiwilliger Komik mutieren. Nebenbei hat seine Stimme ein unaufdringliches aber nicht minder sexy Timbre, das zumindest mich in gewisser Weise nach wenigen Minuten "abhängig" macht.

Was von Verlags-Seite sicher nett gemeint ist, ist der beiliegende Gutschein für die ungekürzte Lesung bei audible.de. Ich habe so einen Gutschein bereits für das Hörbuch "Amok Spiel" eingelöst und festgestellt, dass man bei audible.de nur Dateien in einem Format herunterladen kann, das jedenfalls mit meinem MP3-Player nicht funktioniert. Für mich unbrauchbar. Vielleicht ist das für Sie - so Sie ein Hörbuchfresser sind und einen iPod haben? - ja ein interessanter Tipp!?

Ich hätte mir "Das Kind" lieber in etwas weniger verkürzter Form angehört. Wenn Sie dieses Hörbuch also erwerben und an einem länger währenden Genuss interessiert sind, sollten Sie diese audible.de-Option nutzen. Oder Sie lesen es gleich selbst!? - Na, Sie werden es schon richtig machen. Ich traue Ihnen das jedenfalls zu, lieber Sebastian-Fitzek Fan. ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig und ärgerlich, 29. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Diese Buch ist nicht nur künstlich konstruiert, es hat einen dermaßen schlechten Schreibstil, daß man den Rummel sowie die Auflagenstärke, die der Autor bisher erreicht hat, nicht nachvollziehen kann. Das ganze Buch, einschließlich Sprachstil, Spannung, Charakterisierung der Darsteller ist ein einziger Reinfall. Man kann nicht nachvollziehen, wie solch ein Manuskript überhaupt durch ein Lektorat bestehen kann, hier kann ich nur sagen: Unverständnis pur! Nervend auch die klischeehafte Sprache des Autors, die er seinen Darstellern unterjubelt, man hatte ständig das Gefühl sich in einem TV_Tatort mit schlechten Drehbuch/Dialogen zu befinden, um sich teils quälend oder langeweile ausharrend ein rasches Ende zu wünschen. Die Story des Buches wirkt wie hingeworfen, im Schnelldurchlauf entwurfen und auf den Markt gebracht. Ich werde nie wieder ein Buch von diesem Autor lesen und kann es leider auch niemandem empfehlen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gequirlter Mist, 4. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine riesengrosse Enttäuschung, die man sich besser ersparen sollte. Der Protagonist, ein Anwalt in den Vierzigern, hat vor zehn Jahren seinen neugeborenen Sohn durch plötzlichen Kindstod verloren. Daraufhin zerbrach seine Ehe, und er verfiel in Depression und wurde ein beziehungsunfähiger Einzelgänger. Eines Tages bestellt ihn eine Krankenschwester, mit der er eine kurze Affaire hatte zu einem Treffen auf ein verlassenes Industriegelände, um dort Simon zu treffen, einen krebskranken Jungen, der glaubt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Von einem Unbekannten, dessen elektronische Stimme zu ihm spricht und ihn erpresst, werden ihm kurz darauf Videoaufnahmen von seinem angeblich gar nicht toten Sohn zugespielt. Es beginnt eine immer verrücktere Schnitzeljagd durch Berlin.

Bis über die Hälfte des Buchs hinaus war ich der festen Ueberzeugung, dass Fitzek hier die schizophrenen Wahnvorstellungen eines seelisch zerbrochenen Manns wiedergibt, der nach dem Kindstod-Trauma nicht mehr zurück ins Leben gefunden hat und "austickt". Zu verrückt und an den Haaren herbei gezogen muten die beschriebenen Ereignisse und Wendungen an. Leider habe ich vergeblich auf eine Auflösung in diese Richtung gewartet. Nein, der Protagonist ist nicht verrückt. Der ganze Wahnsinn spielt sich auch nicht in seinem Kopf ab sondern will real sein. Im Zuge seiner "Flucht" findet der Anwalt mehrere längst verschollene Leichen, gerät in die Fänge eines pädophilen Ehepaars, deckt polizeiliche Korruption und einen Kinderhändlerring auf. Im Epilog gibt es dann sogar noch eine Art Happy End. Schlimmer geht's nicht.

"Das Kind" ist der mit Abstand schlechteste Thriller, den ich je gelesen habe.

Es ist mir rätselhaft, wie es eine derart abstruse, niveaulose schlecht konstruierte und allenfalls mässig geschriebene Geschichte zu einem Bestseller in einem renommierten Verlag gebracht hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich schwach, 18. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nachdem ich fünf Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hatte und davon begeistert war, nahm ich mir den Roman "Das Kind" im sicheren Glauben vor, dass es auf gleicher Qualitätslinie weitergeht.

Leider war das nicht der Fall. "Das Kind" ist meines Erachtens das schwächste Buch von Fitzek. Die Handlung kommt nicht recht in Gang, der Autor verliert sich in verschwurbelten Satzgebilden und die gesamte Story wirkt wenig durchdacht, sondern eher "mal auf die Schnelle" geschrieben, um ein weiteres Buch nachzulegen. Die vielen Text-, Tipp- und Handlungsfehler verstärken diese Annahme.

Trotzdem bin ich Fitzek-Fan, ganz klar! Jeder Autor/jede Autorin liefert mal ein schwaches Werk ab. Bei Sebastian Fitzek ist es - meiner Meinung nach - "Das Kind".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mässig, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Kind (Taschenbuch)
Nach "Therapie" war das doch ein wenig enttäuschend.

Die Szene wo Stern im Schauhaus des Pädo-Paares sich plötzlich zu entkleiden beginnt, hat mich völlig rausgerissen. Das ist eine so derart hirnrissige nicht nachvollziehbare Idee, dass es einen schaudert. Auch sein ewiges "Das ist ja Wahnsinn..." nervt.

Und nicht zuletzt nervt Sterns Übersensibilität. Er benimmt sie wie ein pubertierender Knabe. Im Gegenzug ist Carina wiederum als fordernder Vamp, der nicht von dem Warmduscher lassen kann, ebenfalls unglaubwürdig.

Ich lese es aber trotzdem zu Ende und gebe Fitzek anschließend noch eine Chance.
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Das Kind - Psychothriller-
Das Kind - Psychothriller- von Sebastian Fitzek (Gebundene Ausgabe - 2008)
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