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am 7. März 2002
Für mich ist diese Aufnahme von Nabucco insgesammt die stärkste dieses schwierigen Stückes. Dies vor allem wegen der herausragenden Elena Souliotis. Sie bewältigt die extreme Partie der Abigaille erstaunlich souverän, ohne allzu scharfe Tönre in der Höhe, dennoch aber mit Vehemenz und dramatischem Geschick. Eine ganz kleine Einschränkung: Die Triller läßt Souliotis aus. Tito Gbbi hatte zu Zeitpunkt dieser Aufnahme den stimmlichen Zenit schon überschritten. Seine darstellerische Kraft ist jedoch wieder einmal überwältigend. Bruno Prevedi ist als Tenor leider bis heute unterschätzt, er singt seine Rolle sorgsam und sehr schön. Das Ensemble ist insgesamt große Klasse und auch das Dirigat ist schwungvoll und mitreißend.
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TOP 500 REZENSENTam 9. August 2009
Nabucco war Verdis dritte Oper und sein erster wirklich großer Erfolg. Mit dem dramatisch geschlossenen Werk in der exotischen Kulisse des antiken Babylon trat er endgültig aus dem Schatten von Donizetti und Bellini. Die Oper ist vor allem in Italien bis heute sehr beliebt und wird noch immer viel gespielt - der Gefangenenchor hat seit der italienischen Nationalbewegung des 19. Jh. fast den Status einer zweiten Nationalhymne erlangt.

Insofern ist es etwas verwunderlich, dass es nur drei Studioaufnahmen des Nabucco gibt, von denen diese hier die beste ist. Das liegt vor allem an den Sängern der beiden Hauptrollen:

Der Titelheld wird von Tito Gobbi verkörpert, heute v. a. als Baritonpartner von Maria Callas in den meisten ihrer Studioaufnahmen unvergessen. Gobbi war ein unübertroffen ausdrucksvoller Darsteller, so auch hier als innerlich zerrissener König. Allerdings war er zum Zeitpunkt der Aufnahme (1965) schon über 50 Jahre alt, was man bei höherliegenden Passagen deutlich hört, die er mehr hupt als singt. Trotzdem eine eindrucksvolle Darstellung.

Seine Gegenspielerin, die machtgierige Tochter Abigaille, wird von der jungen Griechin Elena Souliotis gesungen. Die Sängerin wurde damals als nächste Callas gehandelt, eine Erwartung, die sie nicht erfüllte, die man aber anhand dieser Aufnahme nachvollziehen kann: Die Sängerin hatte eine sehr schöne, volle und bewegliche Stimme. Die mörderischen Schwierigkeiten ihrer Rolle bewältigt sie sehr eindrucks- und ausdrucksvoll. In einigen Ensembleszenen kann man allerdings schon den schonungslosen, unkontrollierten Stimmeinsatz hören, mit dem sie ihr Organ innerhalb von nicht einmal 10 Jahren ruinieren sollte. Umso wertvoller ist dieses Dokument der intakten Stimme.

Carlo Cavas Hohepriester Zaccaria hat nicht ganz die erforderliche stimmliche Autorität, bewältigt die Rolle aber ordentlich.

Die restlichen Rollen sind eher klein und für das Gelingen der Oper nicht wesentlich, das jugendliche Liebespaar Fenena und Ismaele ist trotzdem mit Dora Carral und vor allem dem heute kaum noch bekannten Tenor Bruno Prevedi sehr gut besetzt.

Der Dirigent Lamberto Gardelli war ein Spezialist für den unbekannteren Verdi, den er auch hier mir viel Stilgefühl zelebriert - Chor und Orchester der Wiener Staatsoper assistieren bei einer sehr ausdrucksvollen und geschlossenen Gesamtleistung.

Auch wenn nicht alles perfekt ist, hat dieser Nabucco insgesamt die Nase vorn: Die Muti-Aufnahme ist nicht dramatisch genug, leidet zudem unter der stimmlichen Verfassung von Renata Scotto, Sinopolis Protagonisten (Piero Cappuccilli und Ghena Dimitrova) sind ebenfalls nicht in Topform, die Tempi merkwürdig und der Klang scharf.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Oktober 2011
Nabucco war Verdis dritte Oper und sein erster wirklich großer Erfolg. Mit dem dramatisch geschlossenen Werk in der exotischen Kulisse des antiken Babylon trat er endgültig aus dem Schatten von Donizetti und Bellini. Die Oper ist vor allem in Italien bis heute sehr beliebt und wird noch immer viel gespielt - der Gefangenenchor hat seit der italienischen Nationalbewegung des 19. Jh. fast den Status einer zweiten Nationalhymne erlangt.

Insofern ist es etwas verwunderlich, dass es nur drei Studioaufnahmen des Nabucco gibt, von denen diese hier die beste ist. Das liegt vor allem an den Sängern der beiden Hauptrollen:

Der Titelheld wird von Tito Gobbi verkörpert, heute v. a. als Baritonpartner von Maria Callas in den meisten ihrer Studioaufnahmen unvergessen. Gobbi war ein unübertroffen ausdrucksvoller Darsteller, so auch hier als innerlich zerrissener König. Allerdings war er zum Zeitpunkt der Aufnahme (1965) schon über 50 Jahre alt, was man bei höherliegenden Passagen deutlich hört, die er mehr hupt als singt. Trotzdem eine eindrucksvolle Darstellung.

Seine Gegenspielerin, die machtgierige Tochter Abigaille, wird von der jungen Griechin Elena Souliotis gesungen. Die Sängerin wurde damals als nächste Callas gehandelt, eine Erwartung, die sie nicht erfüllte, die man aber anhand dieser Aufnahme nachvollziehen kann: Die Sängerin hatte eine sehr schöne, volle und bewegliche Stimme. Die mörderischen Schwierigkeiten ihrer Rolle bewältigt sie sehr eindrucks- und ausdrucksvoll. In einigen Ensembleszenen kann man allerdings schon den schonungslosen, unkontrollierten Stimmeinsatz hören, mit dem sie ihr Organ innerhalb von nicht einmal 10 Jahren ruinieren sollte. Umso wertvoller ist dieses Dokument der intakten Stimme.

Carlo Cavas Hohepriester Zaccaria hat nicht ganz die erforderliche stimmliche Autorität, bewältigt die Rolle aber ordentlich.

Die restlichen Rollen sind eher klein und für das Gelingen der Oper nicht wesentlich, das jugendliche Liebespaar Fenena und Ismaele ist trotzdem mit Dora Carral und vor allem dem heute kaum noch bekannten Tenor Bruno Prevedi sehr gut besetzt.

Der Dirigent Lamberto Gardelli war ein Spezialist für den unbekannteren Verdi, den er auch hier mir viel Stilgefühl zelebriert - Chor und Orchester der Wiener Staatsoper assistieren bei einer sehr ausdrucksvollen und geschlossenen Gesamtleistung.

Auch wenn nicht alles perfekt ist, hat dieser Nabucco insgesamt die Nase vorn: Die Muti-Aufnahme ist nicht dramatisch genug, leidet zudem unter der stimmlichen Verfassung von Renata Scotto, Sinopolis Protagonisten (Piero Cappuccilli und Ghena Dimitrova) sind ebenfalls nicht in Topform, die Tempi merkwürdig und der Klang scharf.

Warum allerdings die Firma Decca die Aufnahme jetzt in dieser Ausgabe noch einmal herausgibt, nachdem sie gerade erst vor zwei Jahren in der Reihe "Originals" technisch frisch aufbereitet und deutlich preiswerter wieder veröffentlicht worden war, verstehe ich nicht ganz.
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am 7. Dezember 2015
Bei dieser legendären Einspielung dieser beliebten Verdi-Oper passt einfach alles: Hervorragende Sänger, ein Wiener Staatsopernorchester und -chor mit Verdi-Drive und sattem Klang. Lamberto Gardelli ist ein Dirigent mit besonderem Verdi-Gefühl für Tempi und Ausdruck, ohne dabei die Sänger zuzudecken.. Hinter dieser Interpretation verblassen alle andere Aufnahmen (auch mit klingenden Namen). Hohen Anteil haben daran die Sänger der Hauptpartien Elena Suliotis und Tito Gobbi. Auch alle anderen Rollen sind gut bis sehr gut besetzt und bescheren einen genussvollen Opernabend in bester Verdi-Tradition.
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am 20. Juli 2015
Diese CD war ein Geschenk für eine Verdi - Liebhaberin.
Nabucco ist eines der bekanntesten Werke des Komponisten.
Diese Edition bestand aus 2 CD's.
Die Klangqualität ist auch nach öfteren noch immer sehr gut.
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am 30. März 2014
die cd hat meine erwartungen voll und ganz erfüllt und ich bedanke mich sehr für die prompte bearbeitung meiner bestellung, die sehr schnell bei mir ankam
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