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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die experimentell verschwommenen Gebiete der Grizzly Bären
Die amerikanischen Medien und insbesondere das amerikanische Fernsehen hatten bekanntlich schon immer eine etwas andere Einstellung zur Musik und ließen gerne mal etwas als Mainstream durchgehen, was sich bei uns im allerhöchsten Fall zum etablierten Independent-Segment zählen durfte. So auch bei Animal Collective und der vierköpfigen Band Grizzly...
Veröffentlicht am 23. Mai 2009 von Jon-Paul Kaiser

versus
13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das muß man schon mögen - keine leichte Kost !
Da diese Band mit ihrem dritten Album nun bereits in großen Zeitschriften in den Himmel gelobt wird, möchte ich doch ein wenig relativieren: Trotz der guten Kritiken sei vor Blindkäufen gewarnt ! Die Musik ist interessant, komplex und atmosphärisch dicht. Man könnte auch sagen: kompliziert und manchmal ein wenig anstrengend "schief". Manchmal...
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von Halsband


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die experimentell verschwommenen Gebiete der Grizzly Bären, 23. Mai 2009
Von 
Jon-Paul Kaiser (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Die amerikanischen Medien und insbesondere das amerikanische Fernsehen hatten bekanntlich schon immer eine etwas andere Einstellung zur Musik und ließen gerne mal etwas als Mainstream durchgehen, was sich bei uns im allerhöchsten Fall zum etablierten Independent-Segment zählen durfte. So auch bei Animal Collective und der vierköpfigen Band Grizzly Bear aus Brooklyn, New York um Singer.-Songwriter Ed Droste. Mit Ihrem aufsehenerregenden Auftritt in der Late Night Show des David Letterman letzten Jahres, gab das Ihrer seitdem steil laufende Karriere einen zusätzlichen Erfolgsschub. Die zahlreichen Shows im eigenen Land sind bis Ende Juni größtenteils ausverkauft und versprechen allemal diese herrlich aufwendigen Instrumentierungen und die schwerelose melancholische Stimmung wie auf Platte zu präsentieren.

Denn was sich auf der Platte im komprimierten Zustand nur bedingt zu voller Größe entfalten kann, geschieht auf der Bühne wie von selbst. Hier steigen bereits nach den ersten Takten zu ' Southern Point ' die wunderschön warmen Klänge in die Lüfte, malen süchtig machende Mischungen aus Folk, Indie-Rock und Chamber Pop auf unsere Gesichter und versprühen zerbrechliche Melodien in alle Himmelsrichtungen. Im zweiten Song ' Two Weeks ' darf man sich auch die ebenso geschätzten Walkmen ins Gedächtnis rufen, denn hier rumpelt das Schlagzeug seines Weges, das blechernde Klavier erzeugt dezent harmonierende Kompositionen und die Romantik fehlt natürlich auch zu keiner Zeit.

In einem experimentell verschwommenen Ambiente bewegt sich ' All We Ask ' durch verhangene Streichinstrumente hindurch, bevor die undurchsichtige Dunkelheit wieder Besitz-ergreifend das schwarze Tuch über die Minuten legt. "I can't get out/ Of what I'm into with you" singt Rossen über murmelnde Melodien, die gegen Ende langsam in einer spürbaren Verzweiflung zu verblasen beginnen. Doch die Band lässt selbst in dieser auswegslosen Lage stets die Hoffnungsschimmer zwischen den Zeilen hindurch scheinen und sorgt so für ein permanentes Gefühl der Freiheit und Grenzenlosigkeit. ' Fine For Now ' bringt dagegen erstaunlich gut ausgeführte Melodien an den Tag, bevor auch diese mit einem verzerrten Solo und schreienden Crash Cymbals über den Haufen gestoßen werden.

Man könnte endlos weiter über jede einzelne Geschichte der Stücke erzählen, denn selten fand man in den letzten Jahre ein derart qualitativ hochwertiges Songwriting wie auf dem dritten Album von Grizzly Bear. Natürlich wird es mit ' Veckatimest ' auch Menschen geben die Ihre älteren Sachen besser finden, aber das ist an dieser Stelle nunmal nicht zu vermeiden. Die New Yorker definieren das Genre neu, erhöhen die Messlatte in der Welt der Musik und haben mit ' Veckatimest ' schon jetzt einen Anwärter auf das Album des Jahres abgeliefert - den es in dieser Form schwer zu überbieten gilt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wo sich fuchs und bär gute nacht sagen, 24. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
die klingen ungefähr so, als wären die beach byos eine fm4-band (fm4 ist ein österreichischer alternative-radiosender mit kultstatus).

seltsam verschattete, rumpelige, fiepende, taumelnde arrangements treffen da auf chöre, die so hell klingen wie engel auf helium.

zum teil mögen sie es ganz schlicht, dann wieder verrätseln sie ihre stücke und hören sich dann an, als spielte eine folkband progressive-rock.

das ganze ist faszinierend, die nahe verwandtschaft mit den fleet foxes ist nicht zu leugnen. beim songwriting ist noch ein bisschen luft, da geht noch was.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat "göttlich", 25. August 2009
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Grizzlybären, weiß man oder kann es auf Wikipedia nachlesen, sind Allesfresser mit einem ausgeprägten Geruchssinn. Will uns das etwas sagen? Sicher: Allesfresser sind diese Jungs, verschiedene Einflüsse vereinen sie auf VECKATIMEST, ruppige Avantgarde, ein bisschen Jazz und besonders viel Folk, und ihr Geruchssinn bringt sie bis an die Spitze der amerikanischen Folkrock-Bewegung dieser Tage. Insgesamt sind die Jungs sperriger als beispielsweise die FLEET FOXES, aber wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, kann man sich die Songs ohne das Kantige gar nicht vorstellen. Immer wieder schälen sich, und sei es nur für Sekunden, kleine Edelsteine aus dem dunklen Gestein. Stimmen und Instrumente sind hervorragend arrangiert. Ideen werden nicht einfach routiniert abgespult sondern entwickeln sich innerhalb der Songs. Auch ist die Produktion gottlob nicht steril. Dieses Album muss man sich erarbeiten, dafür bleibt es aber auch umso länger haften. Ganz sicher findet sich VECKATIMEST am Jahresende unter meinen persönlichen Top 5. Schon jetzt also: Prädikat "göttlich".
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön und verspielt, 24. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Zugegebenermaßen bin ich erst aufgrund der Lobpreisungen von Robin Pecknold (Sänger der 'Fleet Foxes') auf die Grizzly Bears gestoßen, und wurde nicht enttäuscht.

Wenn auch der Harmoniegesang bei den Füchsen sehr viel besser ausfällt, überzeugen die Grizzly Bears mit verspielten, phantasievollen Melodien und vielen traumhaften Passagen, wie z.B. in 'Southern Point' die sphärischen Pianoklänge. 'All We Ask' und 'Foreground' sind weitere Perlen, immer ruhig und melancholisch, nachdenklich.

Ein Album, daß nicht beim ersten Hören schon alles offenbart, sondern mit der Zeit wächst und immer mehr verzaubert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine unglaublich vielseitige Sammlung von Songs, 28. Mai 2009
Von 
Loony Jim "LJ" (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Grizzly Bear, wer sind denn die ? Bisher war die Indie Rock-Band aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn eine Band für Insider. Mit dem vorliegenden Album 'Veckatimest' könnte es ihnen gelingen in den Focus einer breiteren Öffentlichkeit zu gelangen. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Anti-Folk, Freak Folk und Lo-Fi. Gegenüber den beiden Vorgängern und der 10 track EP 'Friend' klingt 'Veckatimest' unglaublich Klar. Der Gesang (an dem sich alle Bandmitglieder beteiligen) wirkt schärfer und komplexer, die Arrangements sind kompakter, die Produktion ist wagemutiger und die Texte gehen stärker unter die Haut. Das Album birgt eine unglaublich vielseitige Sammlung von Songs: da gibt es zum einen den unerhört eingängigen Doo-Wop-Ohrwurm "Two Weeks", bei dem sie von Beach-House-Sängerin Victoria LeGrand unterstützt werden, zu entdecken. "While you wait for the Others" ist hingegen eine kakophonische Hymne und der Song "Cheerleader", der schon seit geraumer Zeit durchs Internet geistert, hat das Zeug zum Dreampop-Klassiker. Das Album bietet bei aller Eingängigkeit auch viel Unerhörtes. Grizzly Bear ist es gelungen, unter dem Einsatz der Stärken aller Bandmitglieder, alle 12 Songs gemeinsam als Band umzusetzen. Das macht das Album zu ihrem bis dato stärksten kompositorischen Werk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich neue Wege in der Rockmusik!, 3. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (MP3-Download)
Wenn man als Rock- und Popmusikhörer jenseits der 30 der Beliebigkeit der letzten 10, 20 Jahre und des ewigen Hiphop-Mainstreams schon ein wenig überdrüssig geworden war, so sorgen jetzt frische, unverbrauchte Kräfte für Aufatmen und Erleichterung: Doch, die Rockmusik ist noch entwicklungsfähig! Namen wie Naturally Seven, Teitur oder eben Grizzly Bear stehen für ganz neue, unerhörte Klänge in einer Musikwelt, die sich schon ein wenig totgelaufen zu haben schien.
So löste das 2009er Album "Veckatimest" von der New Yorker Newcomerband Grizzly Bear eine Initialzündung in mir aus, wie es seinerzeit nur die Top-Alben vom Pink Floyd, Genesis oder Led Zeppelin vermochten, wenn sie neu auf den Markt kamen. Die vier Jungs aus New York haben ihre Hausaufgaben gemacht und wirklich verinnerlicht, was es in den späten 60ern und den 70ern an innovativen, bislang nie dagewesenen Klängen gegeben hat - aber aufgepaßt: Sie sind alles andere als eine Retro-Band! Vielmehr verschmelzen sie die Klänge von früher zu etwas absolut Eigenem, Neuen, eben Unerhörten. Man glaubt ständig, man höre ein wenig die Kinks + ein wenig die frühen Genesis + ein wenig die früheren Pink Floyd (so bis etwa 1972), auch ein wenig King Crimson und die Beatles, und dann sind sie doch immer ganz anders, nicht einzuordnen. Enorm, wie sich die Burschen aus dem Pool der Klänge bedienen, die für uns Ältere die sweeten 60er und 70er ausmachen, und sie zu etwas ganz Eigenem verknüpfen. Und wie sie dabei mit Harmonien und Tempi jonglieren und so immer wieder überraschende Klanggebilde und -wendungen schaffen - das ist einfach mal ungeheuer hörenswert, mehr noch: Ein Muß für jeden wirklichen Rockmusik-Begeisterten, ganz gleich, ob er 18 oder 48 ist! Kein Song klingt wie der andere, jeder einzelne eröffnet eine ganz eigene Welt, und doch sind sie alle unverkennbar: Grizzly Bear. Und was gerade für diejenigen ihrer Hörer so erfrischend ist, die die 60er oder 70er als Teens miterlebt haben: Die Uncoolness der Jungen, wie sie in ihren karierten Hemden und schlichten Shirts auf der Bühne stehen und ganz darin aufgehen, ihre wunderbare Musik zu machen, wie sie sich von der Abgeklärtheit des auf das Außen, den Alltag, die Tagespolitik bezogenen Hiphop-Mainstreams abwenden und wie die Psychedelicer von einst wieder ganz aus sich, ihrer Seele schöpfen. Das ist neu in unseren Tagen, das ist mutig! Und nochmal aufgepaßt: Wer glaubt, daß die Grizzlys wie frühere Psychedelicer ständig nur in LSD-rauschartigen Gewässern treiben und in ihnen versinken, der irrt! Ihre Videos etwa sind ästhetisch zwar sicherlich von den 60er und 70er beeinflußt, zeigen aber mit ihren Inhalten und Aussagen, daß die New Yorker Jungs mit beiden Beinen fest im gegenwärtigen Leben stehen und dessen Probleme und Herausforderungen durchaus im Blick haben, und ihre Texte sind voll von versteckten Widersprüchen und Fragen, mit denen sie genau so geschickt hantieren wie einst Pink Floyd auf ihren großen Alben, auf denen sie mit schwebender Wegdrift-Musik hammerharte Inhalte transportierten.
Absoluter Trip! Und total erfrischend, daß es Jungs aus unseren Tagen gibt, die solche Musik machen, als wären 35 Jahre nicht gewesen, und doch total neu, verblüffend und top performed.
Wie gesagt - ein Muß für jeden, gleich welchen Alters, der ein Ohr für wirklich gute Rockmusik hat, und schon jetzt viel mehr als nur ein Silberstreif am eintönig gewordenen Rock- und Pop-Horizont!
Googeln, tuben, bestellen, kaufen und - genießen!
Peter Badstübner, 3. Mai 2010
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts nicht !!!, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Habe zuvor noch nie was von der Band gehört
und nur durch zufall darauf gestoßen da das
Album überall hochgejubelt wurde. Und das zu recht.
Es enthält durchgängig geniale stücke mit einem
stil den ich nicht beschreiben kann.
Ich würde sagen in 10 oder 20 Jahren könnte
ein Kultregiseur ala Q.Terentino einen der Songs
für einen Filmsoundtrack für einen verrückten und
phsychodelischen Film rauskrahmen.

Eine Album was in seiner Qualität nur alle 5-10 Jahre raus kommt
wie damals vielleicht OK Computer von Radiohead.
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4.0 von 5 Sternen Seltsam entrückt, 2. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Manchmal, ganz selten kommt es vor, dass ich beim Hören einer neuen Scheibe nicht weiß, wie und wo ich sie einordnen soll. Find ich sie gut oder nicht? "Veckatimest" von GRIZZLY BEAR ist so ein Album, das mich irgendwie ratlos macht. Zum einen betörend schön und gleichzeitig wieder sehr, sehr strange! Spontan steigt in mir jedes Mal ein großes Fragezeichen auf und ein Gefühl der inneren Spannung befällt mich, wenn ich mir die Stücke anhöre. Das alles klingt seltsam entrückt, experimentell, unfertig und doch kompakt. Fast wie ein Konzeptalbum, in dem alles nur in dieser Konstellation einen Sinn macht. Und dennoch fehlt dann wieder der begeisternde Aha-Effekt, das Mitreißende, das einen sofort in den Bann zieht. Vielleicht liegt aber in dieser Ambivalenz der Gefühle die Faszination dieser CD, denn faszinieren muss sie mich, ansonsten würde ich sie mir nicht ständig zu Gemüte führen.
Trotz aller Fragezeichen: Veckatimest" ist in der Summe sehr elegant, in sich logisch und soundtechnisch konsequent aufgebaut. Atmosphärisch dicht inszenierte aber sehr ungewöhnliche Songs, die manchmal wie Stücke aus einem Musical klingen, dominieren dabei das Gesamtbild. Ein innerer Spannungsbogen fehlt meiner Meinung nach weitgehend, was wohl auch daran liegt, dass die Songs wie die ständige Aneinanderreihung von Zwischenteilen klingen. Der mehrstimmige Gesang, den man in dieser reinen Intonation nicht immer zu hören bekommt, ist allerdings erste Sahne und besticht von Anfang an durch klare und einfallsreiche Arrangements. Herauszuheben sind dabei besonders die Songs Two Weeks" und While You Wait for the Others". Vielleicht auch deswegen, weil sie traditionelle Hörgewohnheiten noch am ehesten bedienen.

Kann ich das Album empfehlen. Aber sicher! Nur weil ich eine klare Einordnung in ein musikalisches Gesamtbild nicht machen kann, nur weil ich noch nicht genau benennen kann, welche Emotionen in mir bedient werden, muss das noch lange nicht heißen, dass die Scheibe nicht hörenswert ist. Und hörenswert ist sie allemal!
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5.0 von 5 Sternen Beste Platte in 2009 bislang, 18. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Klar ist Grizzly Bear kein Easy Listening, aber man kann ihr schon beim ersten Hören völlig verfallen, so durchdacht, schön und abwechslungsreich ist sie.

Viele kommen über "Two Weeks" zu der Scheibe, aber das Lied verblasst schnell gegenüber den anderen Juwelen auf der Platte, bei der sich nach jedem Durchhören wieder neue Favoriten entwickeln.

Alle, die Indie-Folk etwas abgewinnen können ist dieses Album irgendwo zwischen der zwischen der Melodik der Fleet Foxes, der Eingängigkeit von Feist und der Vielfalt von Animal Collective WÄRMSTENS anzuraten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Platte des Jahres 2009, 25. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Veckatimest (Audio CD)
Zugegeben brauchte auch ich mehrfaches Hören bis es zündete, wobei man eigentlich beim ersten Mal die unfassbare Tiefe dieser Songs erahnen kann, und nun schwirren diese Songs im Unterbewußtsein herum als wären dort schon immer die Grizzly Bears zu Gange. Eigentümliche Instrumentierung, Songs die unfassbare Wege gehen, orchestrale Stimmungen, gänsehautähnlicher Gesang...endlich mal wieder eine Scheibe, bei der man sich zwingen muss, sie nicht andauernd aufzulegen. Neben Animal Collectives "Merrywheather..." wohl die besten Scheiben dieses Jahres!!! Und vor allem an alle Grizzly Bear Liebhaber hört euch die Department of Eagles, ein genialer Splitter der Grizzly Bears, an...eine echte Offenbarung ist die "Ear Park" neben "Veckatimest" die eigenartigsten Scheiben...Songs die erst nebulös und rätselhaft daherkommen und nach einiger Zeit klar und deutlich hervortreten!!!
Vergesst Fleet Foxes, Múm etc...
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Veckatimest
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