50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Punktet in Sachen Unterhaltungswert - enttäuscht aber die Kenner der Romanvorlage
Die Gefahr lauert im Geheimen. Während in Rom die Papstwahlen Gläubige auf der ganzen Welt in Atem halten, plant der untergegangen geglaubte und einst mächtige Geheimbund "Die Illuminati" den entscheidenen Schlag gegen seinen alten Erzfeind: Die Katholische Kirche. Der renomierte amerikanische Wissenschaftler (und designierter Schnitzeljagdkönig) Robert Langdon (Tom...
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kann der Romanvorlage - wie auch schon "The DaVinci Code" leider nicht im Ansatz das Wasser reichen.
Cineastische Romanadaptionen haben es immer schwer an ihre, in diesem Fall auch noch außerordentlich erfolgreiche, literarische Vorlage heran zu kommen, ganz klar. Wer den Roman von Dan Brown gelesen hat, kann sich vorstellen, dass das in diesem Fall, wie auch schon bei "Sakrileg - The DaVinci Code" eine noch größere Herausforderung für Drehbuchautor und Regisseur gewesen...
Die Gefahr lauert im Geheimen. Während in Rom die Papstwahlen Gläubige auf der ganzen Welt in Atem halten, plant der untergegangen geglaubte und einst mächtige Geheimbund "Die Illuminati" den entscheidenen Schlag gegen seinen alten Erzfeind: Die Katholische Kirche. Der renomierte amerikanische Wissenschaftler (und designierter Schnitzeljagdkönig) Robert Langdon (Tom Hanks) wird hierzu in den Vatikan gerufen, denn die geheimnisvolle Illuminati hat nicht nur mehrere Kadinäle entführt und droht mit derer Ermordung, sondern plant den ganzen Vatikan zu vernichten...
Nachdem die letzte Buchverfilmung von Dan Brown "The Da Vinci Code - Sakrileg" in Sachen Einspielergebnisse sicherlich ein Erfolg war. Aber neben einer zähflüssigen Schnitzeljagd mit Überlänge und einfach langweiligen Schauspielern sehr enttäuschte, soll nun mit der Verfilmung von "Illuminati" alles besser werden.
Herausgekommen ist dabei wieder ein über zweitstündiger Film, der diesmal allerdings mehr aufs Tempo setzt und auch stellenweise mehr Action zu bieten hat. So ist es erfreulich das Regisseur Ron Howard aus einigen Mängeln des Vorgängerfilms gelernt hat. Daher schafft es "Illuminati" den anspruchslosen Zuschauer sicherlich über die zwei Stunden sehr gut zu unterhalten. Auch wenn Robert Langdon alias Tom Hanks immer noch sehr aristokratisch und steif daherkommt, so wirkt selbst er nicht mehr ganz so träge und langweilig wie im ersten Film. Auch wenn er immer noch weitab seiner Möglichkeiten ist. Auch die Nebendarsteller wie Stellan Skarsgard, Armin Müller-Stahl oder Ewan McGregor liefern ein zufriedenstellendes Schauspiel ab. Langdons Kollegin Ayelet July Zurer (als Vittoria Vetra) hingegen bleibt eindeutig hinter ihren Möglichkeiten und liefert nur einen biederen optischen Part ab.
Größtes Manko von "Illuminati" ist allerdings die stellenweise verfremdete Handlung. Scheinbar grundlos wurden Änderungen im Vergleich zur Romanvorlage vorgenommen, die sicherlich viele Fans des Buches enttäuschen werden. Auch in Sachen Logik und Detailgenauigkeit darf man nicht zu genau hinsehen, ohne dabei einen bitteren Beigeschmack zu bekommen. Die Handlung an sich ähnelt der Schnitzeljagd des Vorgängers und liefert serviert mit etwas religösem Hintergrundwissen kurzweilige Unterhaltung, die durch Actioneinlagen ein wenig aufgewertet wird.
Erfreulich ist hingegen das rundum gelungene Score von Musikgenie Hans Zimmer, dass es jederzeit schafft deutliche Akzente zu setzen und dem Film akustisch seinen Stempel aufzudrücken.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass "Illuminati" in Sachen Unterhaltung, Musikscore und in der Besetzung der Nebendarsteller zu punkten weiß. Der Hauptdarsteller Robert Langdon wirkt auf mich viel zu blass, selbst ein 80jähriger Clint Eastwood hätte der Figur mehr Charisma eingehaucht, als Tom Hanks. Auch die Änderungen im Vergleich zum Buch wiegen schwer, so dass ich als Leser der Romanvorlage schon ein wenig enttäuscht bin und maximal 3,5 Sterne vergebe. Für einen Film der sich zumindestens im Vergleich zum "Da Vinci Code - Sakrileg" gesteigert hat.
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Cineastische Romanadaptionen haben es immer schwer an ihre, in diesem Fall auch noch außerordentlich erfolgreiche, literarische Vorlage heran zu kommen, ganz klar. Wer den Roman von Dan Brown gelesen hat, kann sich vorstellen, dass das in diesem Fall, wie auch schon bei "Sakrileg - The DaVinci Code" eine noch größere Herausforderung für Drehbuchautor und Regisseur gewesen sein muss - schon allein aufgrund der immensen Länge des Romans und der zahlreichen verschiedenen Schauplätze und Parallelhandlungsstränge. Der Roman ist aufgrund seiner speziellen Machart eine Klasse für sich in der mystisch-historischen Unterhaltungsliteratur und der Film kann das nicht im Ansatz transportieren.
Einerseits schafft es das - gemessen an der Vorlage - stärkstens gekürzte Drehbuch nicht, den sich in der Buchvorlage stetig steigernden Spannungsbogen zu vermitteln und andererseits versagt es bei der schlüssigen Ver- und am Ende Entflechtung der einzelnen Handlungsstränge. Auch die Besetzungsliste ist bei dieser zweiten, großen Dan Brown-Verfilmung suboptimal arrangiert. Den Protagonisten "Robert Langdon" mimt Tom Hanks zwar jetzt etwas überzeugender, als in "The DaVinci Code", aber immer noch viel zu sperrig und unmotiviert. Um die zwar attraktive, aber unterkühlt gemimte, weibliche Hauptrolle ist es nicht viel besser bestellt. Da diese beiden Figuren aber gemäß der Vorlage den weitaus größten Teil der Handlung tragen müssen, kann weder die solide Performance von Armin Müller-Stahl noch die von Ewan McGregor den Film retten. Die übrigen Charaktere werden dem Begriff "Nebenrolle" im Wortsinn gerecht, was vermeidbar gewesen wäre.
War der Vorgänger "The DaVinci Code" aber aufgrund der Kombination aus mystischem Gesamtelement, Filmmusik und der Kameraführung immer noch eine Empfehlung für Fans des Genres, kann man von der filmischen Umsetzung zu "Illuminati - Angels & Demons" nur abraten. Einzig die Filmmusik von Hans Zimmer bereitet wieder pures Vergnügen und die Neu-Adaption der "CheValiers de Sangreal" in dem jetzt vorliegenden Stück "503" ist ein Geniestreich eines filmmusikalischen Sequels.
Dass "Illuminati" auch schon an den Kinokassen und im Übrigen trotz aufwändigster Marketingbemühungen, ebenfalls an den Erfolg des Buches nicht anknüpfen konnte, liegt einfach daran, dass der Roman von einer immens großen Anzahl Menschen gelesen und gewürdigt wurde, die eine bestimmte Erwartung hatten, aber das eher schwache Prequel bereits deutlich erahnen ließ, was sich hier anbahnen würde - q.e.d.
Besonders fatal hat sich die zusätzliche Kürzung des Films - schon in der Kinolänge - auf gut zwei Stunden ausgewirkt. So wird die ohnehin schon zur knappe sog. "Langfassung", die in den Videotheken und als Kauf-DVD erschien, noch mehr zusammengestaucht und schwieriger durchschaubar.
Die Produzenten hätten - und jetzt wiederhole ich mich im Bezug auf das Prequel - gut daran getan, mehr Mut zu beweisen und den Film in einer sehr viel näher am Roman angesiedelten 180 oder 200 Minuten-Fassung zu bringen - dann hätten sie dem Film ein Denkmal gesetzt. Das dies der bessere Weg gewesen wäre, zeigen Werke wie "Titanic", "Der mit dem Wolf tanzt" oder auch "Braveheart", die um ca. 180 Minuten Länge haben; im Falle der Special Edition von "Der mit dem Wolf tanzt" sogar 227 Minuten... - und davon nicht eine Sekunde, die man als "Länge" bezeichnen könnte.
Diese drei letztgenannten Werke unterscheidet aber allen voran ein weiteres Merkmal von "Illuminati". Alle drei entstanden unter der Ägide von besessenen Passionisten ihres Faches: Kevin Costner, Mel Gibson und auch James Cameron haben sich mit diesen drei Werken unsterblich gemacht (Cameron hat sogar seine vollständige Gage für sein Lebensprojekt geopfert) - dies misslingt den Produzenten von "Illuminati" und auch Ron Howard in der Regie ganz einfach mangels Passion, Individualität und erfinderischem Ehrgeiz.
Schade, aber Dan Brown hätte gut daran getan, die Rechte lieber anderweitig zu vermarkten, so aber wiederholt sich die unmotivierte Umsetzung des Vorgängers.
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Ein guter Film, den es wie ich finde lohnt sich anzuschauen!
An die Bücherwürmerspezialisten die wieder meinen über jeden Zweifel erhaben sein: Hallo das ist ein Film und ein Buch ist ein Buch, wann checkt ihr es endlich das ein Film nie wie ein Buch umgesetzt werden kann.Jeder der ein bissel logisch denkt und sein Gehirn einschaltet, dem muss klar sein das eine Romanvorlage die was weiss ich 400-500 Seiten hat, nicht als 2 Stündigen Film umgesetzt werden kann. Deswegen kann man das gar nicht vergleichen . Ich weiss nicht was die Vergleiche immer sollen! Für jeden der das Buch nicht gelesen hat, ist der Film super und wenn es Euch net passt, dann lest Eure dämlichen Bücher aber verschont mich mit Euren unlogischen und Besserwisserischen Kommentaren, weil ja dann jeder Film der von einer Buchvorlage umgesetzt worden ist "nicht spannend genug" ist oder " die hälfte fehlt" Man man echt Du...
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Illuminati erscheint auf Blu Ray in 4 verschiedenen Fassungen:
1. 1-Disc-Version (Amaray Hülle)
2. 2-Disc-Version (Amaray Hülle)
3. 2 Disc-Version (Buch-Hülle)
4. 2-Disc-Version (Sonderedition mit zwei Buchstützen)
Angeblich soll es noch eine Steelbook Version geben, die ich jedoch noch
nirgends gesehen habe.
Wer auf die Extras und eine schöne Hülle verzichten kann, ist mit der
1-Disc-Version auch gut aufgehoben! Auf allen Versionen befinden sich
sowohl die Kino- als auch die Extended Version (7 Minuten länger = 147
Minuten).
Ein Manko, welches mir sofort beim Ansehen auffiel:
Bei der Untertitel-Produktion muss irgendwas schiefgelaufen sein.
Sieht man den Film mit deutscher Tonspur, werden Untertitel bei
ausländischen Dialogen nur in englisch eingeblendet. Will ich diese
ausländischen Dialoge aber mit deutschen Untertiteln haben, muss ich auf
"Untertitel deutsch" stellen, habe dann aber den kompletten Film in deutsch
untertitelt. Teils fehlen auch Untertitel komplett, wo welche sein sollten.
Ein grober Schnitzer, der zwar den Film nicht schlechter
macht, aber tierisch nervt und bei einer Großproduktion dieser Güte
einfach nicht sein darf.
Die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks (Arne Elsholtz) hört sich den
ganzen Film über an, als würde Tom Hanks lispeln bzw. eine Hasenscharte
haben. Ich dachte zuerst, dass es sich um einen neuen Sprecher handelt,
aber dem ist nicht so.....die Stimme von Arne Elsholtz soll sich einfach
aufgrund des Alters geändert haben. Mag sein, klingt aber trotzdem extrem
doof und nimmt Tom Hanks irgendwie etwas von seiner alten Art in der
deutschen Sprache.
Bild- und Tonqualität von Illuminati sind auf Blu Ray gute HD-Qualität
(muss auch sein für einen Megafilm dieses Ausmaßes). Allerdings erreicht
der Film keine Referenzwerte - auch hier wäre mehr drin gewesen!
Nun zum Film selbst:
Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe - dies kann Vor- und
Nachteile haben. Fakt ist, dass ich den Vorgänger SAKRILEG schon nicht so
überragend fand. Von Illuminati hatte ich mir mehr erwartet (auch trotz
der teils mäßigen Kinokritiken). Leider wurde ich doch mehr enttäuscht als
positiv überrascht. Der Film schmeißt die Figuren sofort ins Geschehen und
nimmt sich auch im Film keine Zeit, die Charaktäre tiefer zu beleuchten.
Mag sein, dass dies aufgrund des Zeifaktors (alles vom Buch in den Film zu
bekommen, ist wie so oft eh sehr schwer) nicht so leicht ist, jedoch kam
es mir besonders in den ersten 45 Minuten so vor, als würde einfach alles
schön musterhaft und nacheinander in den Film gequetscht. Diese
Schnitzeljagd legt zwar ein hohes Tempo vor, lässt einen aber irgendwie
total kalt. Man hat alles in anderen Filmen schon weitaus besser gesehen
(z.B. Indiana Jones oder Vermächtnis der Tempelritter). Humor gibt s in
Illuminati sowieso gar nicht. Auch bauen die beiden Hauptfiguren keinerlei
Verbindung auf (ich erwarte hier keine Liebesgeschichte, aber hier
herrscht einfach totale Gefühlslosigkeit und Kälte). Gegen Ende nimmt der
Film dann doch etwas an Fahrt auf. Die Spannung steigt und trägt den Film
noch ins Mittelmaß. Insgesamt kam mir Illuminati vor wie ein typischer
Megablockbuster, der mit bekannten Hauptdarstellern, riesigem Budget und
tollen Schauwerten aufwarten kann, dem aber irgendwie drehbuchtechnisch
etwas der Feinschliff und die Seele fehlt ganz nach dem Motto: Das Buch
war eh so ein Erfolg - damit ist der Erfolg als Film auch gesichert. Man
wird hier das Gefühl nicht los, dass ein anderer Regisseur den Stoff
packender hätte verfilmen können. Von daher ist Illuminati für mich fast
schon eine der größten Enttäuschungen 2009.
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Nachdem ich "Illuminati" gesehen habe, habe ich mich geärgert meine Zeit daran verschwendet zu haben.
Ich habe das Buch gelesen und bin davon ausgegangen, dass auch dieser Film wie schon Sakrileg nicht hundertprozentig mit dem Buch übereinstimmen wird.
Ich habe also versucht beim Anschauen nicht so sehr an das Buch zu denken.
Doch die filmische Umsetzung ist diesmal tzrotz dessen nicht vertretbar.
Nichts wird genauer erklärt, eine Handlung jagt die andere, alles ist gehetzt.
Lieber hätte man dem Film ne Stunde länger einberäumt, als den Zuschauer so verwirrt und atemlos zurückzulassen.Auch Mit-Zuschauer die das Buch gar nicht kannten, bestätigten dieses Gefühl. Es sind viel zu viele Fragen offen geblieben und die Aussage die dahinterstehen sollte,wurde auch viel zu lasch angedeutet.
Robert Langdon begibt sich von einer Station des "Pfad der Erleuchtung" zur anderen ohne das Wie,Warum oder Wo erkenntlich zu machen.
Ob es so vorteilhaft war, den Generaldirektor von CERN Maximilian Kohler komplett raus zu streichen, Vittoria erst im Vatikan auf Langdon treffen zu lassen und gar auf ihre Entführung durch den Assassin zu verzichten ist sicherlich disskusionsbedürftig. Doch den Assassin so ungefährlich darzustellen und den Film so derart abzuschwächen ist mehr als enttäuschend.
Fazit: Lieber die Zeit nutzen um das Buch zu lesen.
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Auch ich muss leider anmerken, dass ich mir wesentlich mehr von der Umsetzung versprochen habe. Das Buch ist so detailliert und spannend beschrieben. Brisante Momente wurden im Film ausgespart. Es liegt der Verdacht nahe, dass man nicht anecken wollte. Schade! Für mich ist "Sakrileg" eindeutig besser verfilmt worden.
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Bei all dem Hype um Bestseller-Romanvorlage, Starbesetzung und Konflikt mit der Katholischen Kirche sollte man die Erwartungen an diesen Film nicht zu hoch schrauben.
Illuminati ist von der Geschichte her ein mittelmäßiger Thriller, der größere Handlungs- und Logiklücken aufweist.
Ähnlich wie im Vorgänger "Da Vinci Code" fällt es schwer die Schlussfolgerungen Langdons nachzuvollziehen, wenn man nicht gerade Kirchengeschichte studiert hat oder die Buchvorlage kennt. Ich kenne sie nicht. Und so hetzt man der Hauptfigur Robert Langdon (Tom Hanks) aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen in einem Rennen gegen die Zeit durch Vatikanstadt hinterher.
Man sollte schon eine Portion guten Willens mitbringen um der arg konstruierten Geschichte gutgläubig zu folgen.
Was den Film auszeichnet ist das Milieu in dem er spielt, die enorme Ausstattung und die handwerklich routinierte Regie von Ron Howard.
Auch die Schauspieler machen den Film sehenswert. Über Tom Hanks braucht man wohl nichts zu sagen. Mit Armin Müller-Stahl und Stellan Skargsgard sind die Nebenrollen sehr gut besetzt. Die Rolle des Ewan McGregors zeigt was zuviel Starensemble anrichten kann. Ansonsten ein ganz guter Schauspieler, will er mir einfach nicht in diese zentrale Rolle passen.
Die Musik Hans Zimmers wirkt diesmal uninspiriert. Was in "Da Vinci Code" noch für tolle Atmosphäre sorgte, wirkt hier eher wie eine Karrikatur.
Illuminati ist weitaus weniger Misteriös als sein Vorgänger. Hier geht es schlichtweg "nur" um recht irdische kriminelle Machenschaften.
Somit bleibt mir nichts anderes übrig als den Film als Durchschnittsware im Thrillergenre zu deklarieren. Darüber kann leider auch der ganze Hype nicht hinwegtäuschen.
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DA VINCI CODE war schon ein mehr als anstrengender Aufguß einer alten Legende, die Dan Brown nur ausgegraben und den Massen zugänglich gemacht hat.
Aber ILLUMINATI schlägt den ersten Teil um Längen!
Sobald man den Film einlegt, weiss man, wie sich die Dinge entwickeln werden.
Da haben wir den verstorbenen Papst, dessen mehr als guten, loyalen, menschlichen Vertrauten und die tuschelnden, korrupten Geistlichen, die alle recht unsympathisch angelegt sind.
Natürlich darf Tom Hanks als Vertreter der Weltmacht USA nicht fehlen, und Gott sei Dank erklärt er den blöden Europäern erstmal die bedeutungsvolle Symbolik, die den Vatikan und unsere Historie umwebt......
Nebenbei wird die Schweizer Garde als Puppenarmee mit Sprachfehler in den Dreck gezogen und lächerlich gemacht.
Es ist interessant zu sehen, wie die Amis sich Europa vorstellen, und es schmerzt, diesen Film für 2 Stunden anschauen zu müssen.
Die Geschichte ist flach und vorhersehbar. Das Ende überrascht keinen mehr, und alles was dazwischen liegt, hat vielleicht viel Geld gekostet, ist aber keinen Penny wert.
1 Stern.
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Ich war wirklich gespannt darauf, die Verfilmung von Illuminati zu sehen, obwohl ich von der Umsetzung von "Da Vinci Code" schon leicht enttäuscht war. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Erstmal das Positive: Die Rollen sind Erstklassig besetzt. Hanks als Langdon oder auch McGreggor als Carmelengo. Die Bildführung ist gut gemacht und Bild und Ton sind stimmig.
Leider ist in der Umsetzung vom Buch zum Film doch einiges verloren gegangen. Viele Szenerien wurden verändert oder komplett weggelassen. Zugegeben, das Buch ist lang und man kann einfach nicht alles umsetzen, aber man hätte doch zumindest die Passagen, die eingebaut wurden, so belassen können, wie sie waren.
Z.B der Teil in dem Vittoria vom Killer entführt wird, oder wie Langdon in das "Heiligtum" der Illuminaten vordringt.
Alles in allem ein netter, abendfüllender Film. Entspannen kann man jedoch nur, wenn man das Buch nicht kennt, da man sonst zu viel darüber nachdenkt.
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Über so manche Rezension hier kann ich nur den Kopf schütteln. Da frage ich mich echt mit welchen Kriterien man sich einen Film anschaut. Es kann doch nicht sein, dass man seine Bewertungsgrundlage allein auf die Glaubwürdigkeit von Zeitabfolgen oder die Authentizität der wissenschaftlichen oder geschichtlichen Zusammenhänge legt. Es kommt schon auf wesentlich vielschichtigere Aspekte an, um einen Film - gerade basierend auf einen Roman - konstruktiv zu bewerten und zu rezensieren. Zudem hat ein Film primär die Aufgabe zu unterhalten! Das darf man nicht vergessen!
So, genug der Vorworte. Nun zum Film:
Ich habe das Buch gelesen (bzw. das Hörbuch gehört) und war vom ersten Satz an direkt gefesselt. Diese Spannung zog sich bis zum Schluß hin durch, ohne auch nur einmal abzuflachen oder den beschriebenen Ereignissen nicht gerecht zu werden. Nach der Romanverfilmung von Sakrileg blieb eine große Frage zurück; nämlich warum man nicht Illuminati verfilmt hat.
Letzten Endes wurde das Warten belohnt und ich bestieg spannungsgeladen den Kinosaal. Schon in den ersten Minuten des Filmes erkannte ich die Abweichungen vom Original. Ich war zunächst enttäuscht, weil ich mir das ein oder andere aus dem Buch doch gerne in filmerischer Umsetzung gewünscht hätte. Jedoch war der Kompromiss, der mit diesem alternativen Anfang eingegangen wurde, wohl der Beste, den man aufgrund des Vorlagematerials eingehen konnte. Der Roman besitzt eine unheimlich dichte und komplexe Handlung, was bei einer 1:1 Umsetzung vermutlich zu einem 4-stündigen Epos geführt hätte, der weit mehr Hürden zu überwinden hätte, als es die jetzt 140 Minuten getan haben.
Aufgrund der kompakten Darstellung wirkte der Film im Vergleich zum Buch sehr gehetzt, was jedoch aufgrund der Nachforschungen unter Zeitdruck vollkommen glaubhaft erschien (und ehrlich gesagt ist es hierbei egal, ob die von einem Ort zum nächsten 10 Minuten oder 10 Stunden brauchen. Das ist doch völlig irrelevant). Hier hätte ich für mich persönlich jedoch mehr Zeit an den einzelnen Orten der Geschehnisse gebraucht, um atmosphärisch noch tiefer hineinzusteigen. Jedoch angesichts des Volumens war die Umsetzung unheimlich gut gelungen. Die Hetzjagd durch Rom und den Vatikan blieb sehr gut am Original und glitt nur ein wenig beim Finale auseinander, an dessen Stelle ich mir schon das Originalende gewünscht hätte. Aber böse bin ich mit dem (wirklich nur leicht) abgewandeltem Schluß nicht, obwohl die affektierte Euphorie gegenüber der katholischen Kirche auf mich fast wie Propaganda wirkte, was mir in diesem Film trotz aller Authentizität der Hintergründe aber sehr fehl am Platz vorkam.
Alles in allem empfehle ich den Film aber uneingeschränkt weiter. Er ist eine echt gute Umsetzung des Originals, auch wenn ich mir die paar kleinen Stellen, an denen vom Buch abgewichen wurde, anders gewünscht hätte.
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