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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Glauben Sie an Gott?",
Von
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Dem Forscher Robert Langdon(Tom Hanks) wird diese Frage mehrmals in 138 Minuten -Illuminati- gestellt. Langdon beantwortet sie nie mit einem Ja oder Nein. Genau so geht es mir, wenn ich sagen sollte, ob die Handlung von -Illuminati- gut oder schlecht sei. So einfach ist es nicht. Gleich vorweg: Dan Browns Bücher sind absolut nicht mein Ding. Klar kann der Mann schreiben. Aber wenn sich der Erfolg eines Schriftstellers irgendwann darauf beruft, die immer gleiche Geschichte wieder und wieder aufs Papier zu bringen...na ja, das ist nicht mein Fall. Die Verfilmungen der Dan Brown Romane liegen mir da schon eher. Ein Top-Regiseur wie Ron Howard, gepaart mit Schauspielern wie Ayelet Zurer, Tom Hanks, Ewan McGregor und Armin Müller Stahl, können auch einem ziemlich ausgebluteten Stoff noch eine Menge Klasse abgewinnen. -Illuminati- ist das in keiner Minute abzusprechen.Der Papst ist gestorben. Das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes ist in Vorbereitung. Bis dahin führt Patrick(Ewan McGregor), der persönliche Diener des Papstes, die Geschäfte. Zur gleichen Zeit wird in einer geheimen Forschungsanstalt in der Schweiz ein Behälter mit Antimaterie gestohlen. Die Wissenschaftlerin Vittoria(Ayelet Zurer) kann den Raub nicht verhindern. Dann werden vier Kardinäle entführt und der Geheimbund Illuminati droht, jede Stunde einen Kardinal zu töten und anschließend den Behälter mit Anitmaterie, mitten in Rom, in die Luft zu sprengen. Der Vatikan bittet Robert Langdon um Hilfe. Der kommt nach Rom, nimmt die Spur auf und landet schnell auf dem "Heiligen Weg". Ihn muss er finden, denn dort liegt die Lösung des Rätsels. Und wieder einmal dürfen wir Langdon beim Suchen nach Zeichen und Symbolen quer durch alle religiösen Metahphern und Sagen begleiten... -Illuminati- ist gut gemachtes, großes Unterhaltungskino. Die Logiklöcher, die schon in Browns Roman nicht zu übersehen waren, gleicht Howard mit einer Spannungsschraube aus, die sich so gnadenlos dreht, dass man keine Sekunde des Films verpassen will. Langdons Symboljagd ist dabei alles andere als neu, aber Tom Hanks zuzuschauen, wie er das Abendland vor dem Untergang rettet ist trotzdem interessant. Vor allem punktet der Film auf der Besetzungsliste. Da lässt -Illuminati- wirklich keine Wünsche offen. Wenn sie also ein großer Dan Brown Fan sein sollten, entschuldige ich mich schon jetzt dafür, den Meister nicht im rechten Licht betrachtet zu haben. Andererseits ist es doch auch schön, nicht immer nur zu lesen, wie gut der Roman und wie schlecht die Verfilmung gelungen ist. Bei mir geht es heute einmal anders herum. Ich würde ihnen ganz sicher keinen Dan Brown Roman(jedenfalls von den bisher erschienenen) empfehlen, aber den Film -Illuminati- den kann ich ihnen bedenkenlos ans Herz legen, denn er erfüllt die elementare Grundvoraussetzung aller Kinofilme: Er unterhält wunderbar! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Punktet in Sachen Unterhaltungswert - enttäuscht aber die Kenner der Romanvorlage,
Von
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Die Gefahr lauert im Geheimen. Während in Rom die Papstwahlen Gläubige auf der ganzen Welt in Atem halten, plant der untergegangen geglaubte und einst mächtige Geheimbund "Die Illuminati" den entscheidenen Schlag gegen seinen alten Erzfeind: Die Katholische Kirche. Der renomierte amerikanische Wissenschaftler (und designierter Schnitzeljagdkönig) Robert Langdon (Tom Hanks) wird hierzu in den Vatikan gerufen, denn die geheimnisvolle Illuminati hat nicht nur mehrere Kadinäle entführt und droht mit derer Ermordung, sondern plant den ganzen Vatikan zu vernichten...Nachdem die letzte Buchverfilmung von Dan Brown "The Da Vinci Code - Sakrileg" in Sachen Einspielergebnisse sicherlich ein Erfolg war. Aber neben einer zähflüssigen Schnitzeljagd mit Überlänge und einfach langweiligen Schauspielern sehr enttäuschte, soll nun mit der Verfilmung von "Illuminati" alles besser werden. Herausgekommen ist dabei wieder ein über zweitstündiger Film, der diesmal allerdings mehr aufs Tempo setzt und auch stellenweise mehr Action zu bieten hat. So ist es erfreulich das Regisseur Ron Howard aus einigen Mängeln des Vorgängerfilms gelernt hat. Daher schafft es "Illuminati" den anspruchslosen Zuschauer sicherlich über die zwei Stunden sehr gut zu unterhalten. Auch wenn Robert Langdon alias Tom Hanks immer noch sehr aristokratisch und steif daherkommt, so wirkt selbst er nicht mehr ganz so träge und langweilig wie im ersten Film. Auch wenn er immer noch weitab seiner Möglichkeiten ist. Auch die Nebendarsteller wie Stellan Skarsgard, Armin Müller-Stahl oder Ewan McGregor liefern ein zufriedenstellendes Schauspiel ab. Langdons Kollegin Ayelet July Zurer (als Vittoria Vetra) hingegen bleibt eindeutig hinter ihren Möglichkeiten und liefert nur einen biederen optischen Part ab. Größtes Manko von "Illuminati" ist allerdings die stellenweise verfremdete Handlung. Scheinbar grundlos wurden Änderungen im Vergleich zur Romanvorlage vorgenommen, die sicherlich viele Fans des Buches enttäuschen werden. Auch in Sachen Logik und Detailgenauigkeit darf man nicht zu genau hinsehen, ohne dabei einen bitteren Beigeschmack zu bekommen. Die Handlung an sich ähnelt der Schnitzeljagd des Vorgängers und liefert serviert mit etwas religösem Hintergrundwissen kurzweilige Unterhaltung, die durch Actioneinlagen ein wenig aufgewertet wird. Erfreulich ist hingegen das rundum gelungene Score von Musikgenie Hans Zimmer, dass es jederzeit schafft deutliche Akzente zu setzen und dem Film akustisch seinen Stempel aufzudrücken. Insgesamt bleibt zu sagen, dass "Illuminati" in Sachen Unterhaltung, Musikscore und in der Besetzung der Nebendarsteller zu punkten weiß. Der Hauptdarsteller Robert Langdon wirkt auf mich viel zu blass, selbst ein 80jähriger Clint Eastwood hätte der Figur mehr Charisma eingehaucht, als Tom Hanks. Auch die Änderungen im Vergleich zum Buch wiegen schwer, so dass ich als Leser der Romanvorlage schon ein wenig enttäuscht bin und maximal 3,5 Sterne vergebe. Für einen Film der sich zumindestens im Vergleich zum "Da Vinci Code - Sakrileg" gesteigert hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Typischer Blockbuster mit viel Budget, aber wenig Feinschliff!,
Von riemy "clouseau-junior" (Ingolstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Illuminati - Extended Version [Blu-ray] (Blu-ray)
Illuminati erscheint auf Blu Ray in 4 verschiedenen Fassungen:1. 1-Disc-Version (Amaray Hülle) 2. 2-Disc-Version (Amaray Hülle) 3. 2 Disc-Version (Buch-Hülle) 4. 2-Disc-Version (Sonderedition mit zwei Buchstützen) Angeblich soll es noch eine Steelbook Version geben, die ich jedoch noch nirgends gesehen habe. Wer auf die Extras und eine schöne Hülle verzichten kann, ist mit der 1-Disc-Version auch gut aufgehoben! Auf allen Versionen befinden sich sowohl die Kino- als auch die Extended Version (7 Minuten länger = 147 Minuten). Ein Manko, welches mir sofort beim Ansehen auffiel: Bei der Untertitel-Produktion muss irgendwas schiefgelaufen sein. Sieht man den Film mit deutscher Tonspur, werden Untertitel bei ausländischen Dialogen nur in englisch eingeblendet. Will ich diese ausländischen Dialoge aber mit deutschen Untertiteln haben, muss ich auf "Untertitel deutsch" stellen, habe dann aber den kompletten Film in deutsch untertitelt. Teils fehlen auch Untertitel komplett, wo welche sein sollten. Ein grober Schnitzer, der zwar den Film nicht schlechter macht, aber tierisch nervt und bei einer Großproduktion dieser Güte einfach nicht sein darf. Die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks (Arne Elsholtz) hört sich den ganzen Film über an, als würde Tom Hanks lispeln bzw. eine Hasenscharte haben. Ich dachte zuerst, dass es sich um einen neuen Sprecher handelt, aber dem ist nicht so.....die Stimme von Arne Elsholtz soll sich einfach aufgrund des Alters geändert haben. Mag sein, klingt aber trotzdem extrem doof und nimmt Tom Hanks irgendwie etwas von seiner alten Art in der deutschen Sprache. Bild- und Tonqualität von Illuminati sind auf Blu Ray gute HD-Qualität (muss auch sein für einen Megafilm dieses Ausmaßes). Allerdings erreicht der Film keine Referenzwerte - auch hier wäre mehr drin gewesen! Nun zum Film selbst: Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe - dies kann Vor- und Nachteile haben. Fakt ist, dass ich den Vorgänger SAKRILEG schon nicht so überragend fand. Von Illuminati hatte ich mir mehr erwartet (auch trotz der teils mäßigen Kinokritiken). Leider wurde ich doch mehr enttäuscht als positiv überrascht. Der Film schmeißt die Figuren sofort ins Geschehen und nimmt sich auch im Film keine Zeit, die Charaktäre tiefer zu beleuchten. Mag sein, dass dies aufgrund des Zeifaktors (alles vom Buch in den Film zu bekommen, ist wie so oft eh sehr schwer) nicht so leicht ist, jedoch kam es mir besonders in den ersten 45 Minuten so vor, als würde einfach alles schön musterhaft und nacheinander in den Film gequetscht. Diese Schnitzeljagd legt zwar ein hohes Tempo vor, lässt einen aber irgendwie total kalt. Man hat alles in anderen Filmen schon weitaus besser gesehen (z.B. Indiana Jones oder Vermächtnis der Tempelritter). Humor gibt s in Illuminati sowieso gar nicht. Auch bauen die beiden Hauptfiguren keinerlei Verbindung auf (ich erwarte hier keine Liebesgeschichte, aber hier herrscht einfach totale Gefühlslosigkeit und Kälte). Gegen Ende nimmt der Film dann doch etwas an Fahrt auf. Die Spannung steigt und trägt den Film noch ins Mittelmaß. Insgesamt kam mir Illuminati vor wie ein typischer Megablockbuster, der mit bekannten Hauptdarstellern, riesigem Budget und tollen Schauwerten aufwarten kann, dem aber irgendwie drehbuchtechnisch etwas der Feinschliff und die Seele fehlt ganz nach dem Motto: Das Buch war eh so ein Erfolg - damit ist der Erfolg als Film auch gesichert. Man wird hier das Gefühl nicht los, dass ein anderer Regisseur den Stoff packender hätte verfilmen können. Von daher ist Illuminati für mich fast schon eine der größten Enttäuschungen 2009. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Leider schlecht umgesetzt,
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Illuminati gehört für mich ganz klar zu eines der besten Bücher überhaupt. Ich habe es schon mehrmals gelesen und liebe es immer noch. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an den Film und bin enttäuscht worden. Der Film kommt lange nicht an den Roman ran. Viele Handlungen, die im Roman vorkommen, werden im Film entweder komplett weggelassen oder anders dargestellt und wirken lange nicht so wie im Roman. Auch hat es mich gestört, dass einige Nebendarsteller einfach umbenannt werden.Der Film zielt eher auf Action und Tempo ab, die eigentliche Handlung geht ein wenig unter. Die ganze Verschwörungstheorie, all das was im Roman so intensiv dargestellt wurde und was das Buch eigentlich ausmacht, kommt im Film leider nicht so rüber. Ich war enttäuscht! Wer also das Buch gelesen hat und ebenfalls begeistert war, sollte sich den Film nicht antun. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Sinnentleerter Actionfilm,
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Ich las das Buch Illuminati, ein typischer Dan Brown, bei dem man durch Überlegen des Unverdächtigsten schon früh ahnen kann, wer hinter allem steckt. Aber das Buch war unterhaltsam geschrieben. Im Gegenzug hierzu steht der Film. Eine Handlung jagte die nächste; ich verstand nie so recht wieso gerade was passierte. Hauptsache, es gab in allgemeiner Hektik einen Effekt durch entstellte Leichen, viel Feuer oder sonstige Brutalität.Gerade noch zwei Sterne für die Zerstörung einer passablen Romanvorlage. Wem allerdings The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD) gut gefiel, der findet hieran möglicherweise ebenfalls Gefallen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
0:1,
Von Wolfbooks.de "Wolf Books" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Robert Langdon wird in den Vatikan eingeladen. Obwohl eigentlich ein neuer Papst gewählt werden sollte, herrscht Panik im Vatikan.Ein unbekannter Täter hat 4 Kardindäle entführt, dazu einer Forscherin Antimataterie geklaut und droht nun damit, den ganzen Vatikan um Mitternacht in die Luft zu sprengen ! Hinter diesen Taten sollen die Illuminaten stecken.Der Symbologe, Robert Langdon soll nun dem Entführer zuvorkommen und dabei helfen, die Entführten Kardinäle zu retten. Ein Spiel gegen die Zeit beginnt, bei dem der eigentlich Feind immer noch im Verborgenen schlummert... Die Filmumsetzung ist gelungen. Auch wenn der Ablauf der Fälle nicht stimmt, da zuerst Sakrileg und dann Illuminati verfilmt wurde. Auch wurde natürlich einiges gekürzt , Personen gestrichen und nichts so sehr erklärt wie im Buch. Daher empfiehlt es sich, das Buch zu lesen. Illuminati ist um einiges Actiongeladener als Sakrileg. Sakrileg ist, wie auch das Buch, um einiges besser als Illuminati, dennoch muss sich Illuminati nicht verstecken. Ein toller Film, der einen spannenden Abend verspricht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Super spannend!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Der Film Illuminati ist super spannend gemacht, musikalisch toll untermalt und setzt die Literaturvorlage sehr gelungen um! Sehr sehenswert!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Kann der Romanvorlage - wie auch schon "The DaVinci Code" leider nicht im Ansatz das Wasser reichen.,
Von Arnoldo "Generalrezensent" (Rhein/Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Cineastische Romanadaptionen haben es immer schwer an ihre, in diesem Fall auch noch außerordentlich erfolgreiche, literarische Vorlage heran zu kommen, ganz klar. Wer den Roman von Dan Brown gelesen hat, kann sich vorstellen, dass das in diesem Fall, wie auch schon bei "Sakrileg - The DaVinci Code" eine noch größere Herausforderung für Drehbuchautor und Regisseur gewesen sein muss - schon allein aufgrund der immensen Länge des Romans und der zahlreichen verschiedenen Schauplätze und Parallelhandlungsstränge. Der Roman ist aufgrund seiner speziellen Machart eine Klasse für sich in der mystisch-historischen Unterhaltungsliteratur und der Film kann das nicht im Ansatz transportieren.Einerseits schafft es das - gemessen an der Vorlage - stärkstens gekürzte Drehbuch nicht, den sich in der Buchvorlage stetig steigernden Spannungsbogen zu vermitteln und andererseits versagt es bei der schlüssigen Ver- und am Ende Entflechtung der einzelnen Handlungsstränge. Auch die Besetzungsliste ist bei dieser zweiten, großen Dan Brown-Verfilmung suboptimal arrangiert. Den Protagonisten "Robert Langdon" mimt Tom Hanks zwar jetzt etwas überzeugender, als in "The DaVinci Code", aber immer noch viel zu sperrig und unmotiviert. Um die zwar attraktive, aber unterkühlt gemimte, weibliche Hauptrolle ist es nicht viel besser bestellt. Da diese beiden Figuren aber gemäß der Vorlage den weitaus größten Teil der Handlung tragen müssen, kann weder die solide Performance von Armin Müller-Stahl noch die von Ewan McGregor den Film retten. Die übrigen Charaktere werden dem Begriff "Nebenrolle" im Wortsinn gerecht, was vermeidbar gewesen wäre. War der Vorgänger "The DaVinci Code" aber aufgrund der Kombination aus mystischem Gesamtelement, Filmmusik und der Kameraführung immer noch eine Empfehlung für Fans des Genres, kann man von der filmischen Umsetzung zu "Illuminati - Angels & Demons" nur abraten. Einzig die Filmmusik von Hans Zimmer bereitet wieder pures Vergnügen und die Neu-Adaption der "CheValiers de Sangreal" in dem jetzt vorliegenden Stück "503" ist ein Geniestreich eines filmmusikalischen Sequels. Dass "Illuminati" auch schon an den Kinokassen und im Übrigen trotz aufwändigster Marketingbemühungen, ebenfalls an den Erfolg des Buches nicht anknüpfen konnte, liegt einfach daran, dass der Roman von einer immens großen Anzahl Menschen gelesen und gewürdigt wurde, die eine bestimmte Erwartung hatten, aber das eher schwache Prequel bereits deutlich erahnen ließ, was sich hier anbahnen würde - q.e.d. Besonders fatal hat sich die zusätzliche Kürzung des Films - schon in der Kinolänge - auf gut zwei Stunden ausgewirkt. So wird die ohnehin schon zur knappe sog. "Langfassung", die in den Videotheken und als Kauf-DVD erschien, noch mehr zusammengestaucht und schwieriger durchschaubar. Die Produzenten hätten - und jetzt wiederhole ich mich im Bezug auf das Prequel - gut daran getan, mehr Mut zu beweisen und den Film in einer sehr viel näher am Roman angesiedelten 180 oder 200 Minuten-Fassung zu bringen - dann hätten sie dem Film ein Denkmal gesetzt. Das dies der bessere Weg gewesen wäre, zeigen Werke wie "Titanic", "Der mit dem Wolf tanzt" oder auch "Braveheart", die um ca. 180 Minuten Länge haben; im Falle der Special Edition von "Der mit dem Wolf tanzt" sogar 227 Minuten... - und davon nicht eine Sekunde, die man als "Länge" bezeichnen könnte. Diese drei letztgenannten Werke unterscheidet aber allen voran ein weiteres Merkmal von "Illuminati". Alle drei entstanden unter der Ägide von besessenen Passionisten ihres Faches: Kevin Costner, Mel Gibson und auch James Cameron haben sich mit diesen drei Werken unsterblich gemacht (Cameron hat sogar seine vollständige Gage für sein Lebensprojekt geopfert) - dies misslingt den Produzenten von "Illuminati" und auch Ron Howard in der Regie ganz einfach mangels Passion, Individualität und erfinderischem Ehrgeiz. Schade, aber Dan Brown hätte gut daran getan, die Rechte lieber anderweitig zu vermarkten, so aber wiederholt sich die unmotivierte Umsetzung des Vorgängers. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Was für eine Zeitverschwendung!,
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Nachdem ich "Illuminati" gesehen habe, habe ich mich geärgert meine Zeit daran verschwendet zu haben.Ich habe das Buch gelesen und bin davon ausgegangen, dass auch dieser Film wie schon Sakrileg nicht hundertprozentig mit dem Buch übereinstimmen wird. Ich habe also versucht beim Anschauen nicht so sehr an das Buch zu denken. Doch die filmische Umsetzung ist diesmal tzrotz dessen nicht vertretbar. Nichts wird genauer erklärt, eine Handlung jagt die andere, alles ist gehetzt. Lieber hätte man dem Film ne Stunde länger einberäumt, als den Zuschauer so verwirrt und atemlos zurückzulassen.Auch Mit-Zuschauer die das Buch gar nicht kannten, bestätigten dieses Gefühl. Es sind viel zu viele Fragen offen geblieben und die Aussage die dahinterstehen sollte,wurde auch viel zu lasch angedeutet. Robert Langdon begibt sich von einer Station des "Pfad der Erleuchtung" zur anderen ohne das Wie,Warum oder Wo erkenntlich zu machen. Ob es so vorteilhaft war, den Generaldirektor von CERN Maximilian Kohler komplett raus zu streichen, Vittoria erst im Vatikan auf Langdon treffen zu lassen und gar auf ihre Entführung durch den Assassin zu verzichten ist sicherlich disskusionsbedürftig. Doch den Assassin so ungefährlich darzustellen und den Film so derart abzuschwächen ist mehr als enttäuschend. Fazit: Lieber die Zeit nutzen um das Buch zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Tolles Buch -- schwach umgesetzt,
Von Sanne "Sanne" (Trabitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (DVD)
Wer alle Dan Brown Romane, inkl. The Lost Symbol gelesen hat, stimmt mir sicher zu, dass Illuminati das Spannendste ist und DAS Buch, aus dem man bei der Verfilmung das Meiste hätte herausholen können. Leider ist das nicht passiert. Die Verfilmung ist komplett misraten. Das Tom Hanks als Prof. Langdon insgesamt eine der eklatantesten Fehlbesetzungen Hollywoods ist, sei hier nur kurz erwähnt. Illuminati, der Film, steigt einfach so ins Geschehen ein. Wer das Buch nicht gelesen hat, versteht erstmal nur Bahnhof. Dann wird, ohne jeglichen Versuch auch nur einem, der im Buch sehr schön herausgearbeiteten, starken Charaktere (CERN Professorin, Camerlengo) irgendwelche Tiefe zu geben, in Windeseile die Entschluesselung der Rätsel in Angriff genommen. Auch hier kann man nur folgen, wenn man das Buch gelesen hat und daher schon mal weiss, um was es geht. Besonders schade fand ich, dass der Film durch das schache Anlegen der Figuren schon kurz nach Beginn, dem geübten Zuschauer preisgibt, wer für alles verantwortlich ist. Ich bin mir sicher, das viele Leser des Buchs, die "Enttarnung" des Schuldigen am Ende doch überrascht hat. Selbst der Helikopter-Showdown ist nur halbherzig umgesetzt. Da hat man in Hollywood B-Ware schon Besseres gesehen. Die Verfilmung von Browns bestem Thriller ist eine Riesenenttäuschung. Da kann man nur hoffen, dass sich in einigen Jahren ein neuer Regisseur an eine zweite Verfilmung wagt, die dem Buch gerecht wird. Hier ging es offensichtlich nur darum, das Geld der Kinobesucher und der DVD-Käufer "einzusammeln". Ich rate allen, die vom Buch begeistert waren, sich ihren "eigenen Film im Kopf" nicht durch diese Hollywood-Stümperei zerstören zu lassen.
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Illuminati von Ron Howard (DVD - 2009)
EUR 6,55
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