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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro
Hallo,
die technischen Daten sind ja bekannt. Wie bei jedem Objektiv, kommt es auf den gewünschten Einsatzbereich an. Ob 60mm für Makroaufnahmen das richtige sind, muss jede/r für sich entscheiden. Mir reichen 60mm aus und ich wollte ein scharfes und lichtstarkes Makro-Objektiv haben, dass oberhalb meines AF-S35/1.8 und unterhalb von 90mm angesiedelt...
Veröffentlicht am 29. September 2009 von G.W.

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vergleich mit Nikkor Micro 60mm 2,8G
Ich habe das Nikkor Micro 60mm 2,8G sowie das Tamron 60mm F2 Macro an meiner D7000 ausprobiert und Verglichen.

Hintergrund:
Da ich hin und wieder ein paar Nahaufnahmen machen will stand für mich die Frage nach dem Kauf eines Makroobjektivs an.
Um dennoch den Geldbeutel etwas zu schonen und nicht zu viele Objektive rumschleppen zu müssen...
Vor 9 Monaten von F. Roser veröffentlicht


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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro, 29. September 2009
Hallo,
die technischen Daten sind ja bekannt. Wie bei jedem Objektiv, kommt es auf den gewünschten Einsatzbereich an. Ob 60mm für Makroaufnahmen das richtige sind, muss jede/r für sich entscheiden. Mir reichen 60mm aus und ich wollte ein scharfes und lichtstarkes Makro-Objektiv haben, dass oberhalb meines AF-S35/1.8 und unterhalb von 90mm angesiedelt ist. Die 0.8 Unterschied zum Nikon 60/2.8 Micro ließen mich zum Tamron greifen, auch wenn mir noch keinen Testberichte bekannt waren, aber einige Bilder, z.B. unter [...] und dann Beispielbilder bei z.B. Canon oder Nikon, überzeugten mich. Ich bin nicht enttäuscht!

Zur Verarbeitung: Ich finde die gut.
Klein & kompakt an der D60. Kein Spiel im Fokusring und ein Metallbajonett. "Natürlich" Plastik-Tubus, aber da ich keine Objektive aus Metall besitze, bin ich Plastik gewohnt (es fässt sich wie der Kunststoff der D60 an).
Die Gegenlichtblende wirkt etwas "klapprig". Das Objektiv ist innenfokussiert, was mir ebenfalls wichtig war. Der AF Motor ist lauter und langsamer als vom AF-S 35/1.8 und Sigma 50-150/2.8 HSM II, aber schneller und leiser als vom Tamron 90/2.8 (ich hoffe, das hilft so weiter, habe keine Messmöglichkeiten). Einzig der Fokusring geht etwas "bremsend", d.h. beim manuellen Scharfstellen ist ein gewisser Anfangs-Widerstand zu überwinden.
Ein wirklicher Vorteil zum Tamron 90/2.8 ist die AF/MF Umstellung: Zum einen kann man in den AF eingreifen und zum anderen wird nicht am Objektiv durch einen Ring, sondern durch einen kleinen Schalter gewechselt. So kann komfortabel während des Fotografieren zwischen AF und MF gewechselt werden.

Zur Abbildungsleistung: Es ist ein Makroobjektiv und liefert die dafür typische Schärfe und Nahgrenze - einfach Klasse!
Der Einsatz bietet sich natürlich für Porträts und Makros an, durch die Brennweite sind Makros noch einigermaßen per Hand möglich. Aber mit dem Objektiv fällt mir aber erst wirklich auf, wie klein der Sucher der D60 ist, um manuell zu fokussieren.
Zum Bokeh: Ich finde es weich, aber Bokeh ist auch Geschmackssache. Besser jede/r sucht nach Beispielbildern und entscheidet selbst.
Interessant wäre ein Vergleich des Tamron 60/2.0 mit dem Referenzmodell Nikon 60/2.8 Micro - damit kann ich aber nicht dienen.
Von mir gibt es die volle Punktzahl für das Objektiv. Habe noch überlegt, ob der Preis etwas zu hoch ist - aber das Original Nikon ist eben ein 2.8er und kein 2.0 und somit letztlich nicht vergleichbar.
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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine eierlegende Wollmilchsau...fast, 2. Januar 2011
Von 
Llewellyn709 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Seit ich das Tamron 60mm 2.0 Makro habe, freue ich mich jedesmal wieder, wenn ich es in die Hand nehme:

+ erstaunlich klein und leicht
+ kein ausfahrender Tubus, Innenfokussierung
+ minimale Fokusdistanz ab Frontlinse ca. 10cm (was sehr gut ist für so eine kurze Brennweite)
+ angenehm weiches Bokeh, ähnlich wie Tamron 90 2.8
+ bereits bei Offenblende ziemlich scharf
+ gleichzeitig als Portraitobjektiv nutzbar (dank 2.0 bessere Freistellung als bei üblichen 2.8er Makros)
+ relativ günstiger Preis
+ Tamron gibt bei Registrierung 5 Jahre(!) Garantie

o Verarbeitungsqualität durchschnittlich

- mäßig zuverlässiger Autofokus (Tamron-typisch)

Letzteres wiegt zum Glück nicht besonders schwer, ich zumindest stelle bei Makroaufnahmen sowieso manuell scharf. Bei Portraitaufnahmen unter ungünstigeren Lichtverhältnissen trifft der AF nicht 100%ig, dafür ziehe ich einen halben Stern ab.

Neulich habe ich das Tamron 60mm 2.0 mit dem Sigma 70mm 2.8 verglichen: Im Makrobereich empfinde ich beide als gleichwertig. Exzellente Schärfe.
Falls man es jedoch mal für andere Zwecke nutzen möchte, hat man mit dem Sigma ein Problem: Von f2.8 bis mindestens f4 äußerst krasse CA (ich hatte Bäume aufgenommen, die nackten Äste waren beim Sigma nicht braun oder grau, sondern bunt!) und überraschend unscharf, erst ab f5.6 wird es besser. Das Tamron bringt eine gleichmäßigere Leistung und ist bereits bei f2 etwa so scharf wie das Sigma erst bei F4 aufwärts. Das betrifft wie gesagt ausschließlich die Einstellung auf unendlich. Als reines Makro gibt es am Sigma absolut nichts auszusetzen, zudem ist es einwandfrei verarbeitet.

Aber um beim Tamron zu bleiben: Es mag wie ein Zwerg unter all den größeren, schwereren und längeren Makroobjektiven wirken, schlägt sich jedoch wacker. Einwandfreie Schärfe, kompakte Größe, fairer Preis und der Zweitnutzen als Portraitobjektiv sprechen für das Tamron.
Fazit: Von mir gibts dafür 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5. Ich würde es jederzeit wieder kaufen.

Noch eine Bemerkung am Rande:
Sollten Sie bei verschiedenen Makros den Mindestabstand für die Fokussierung vergleichen, dann achten Sie darauf, daß die Angaben in den Datenblättern üblicherweise für den Abstand Objekt -> Sensorebene gelten. Diese Zahlen sind nicht aussagekräftig. Die Objektivbaulänge davon abzuziehen genügt häufig auch nicht, denn viele Makros fahren beim Scharfstellen noch den Tubus sehr weit aus (innenfokussierte Objektive nicht). Die für die Praxis relevanten reinen "Nettowerte" (Mindestabstand Frontlinse -> Objekt) sind wesentlich schwerer und meist nur nach einigem Stöbern im Netz herauszubekommen.
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edle Plaste statt Masse, 28. November 2009
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Von Pentax System kommend habe ich mich beim Umstieg für Sony entschieden. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, allerdings gab es auch gute Gründe das zu tun. Am Pentax Bajonett war eines meiner Lieblingsobjektive das DA 55/1.4. Dieses Objektiv hat mich schlichtweg begeistert und allein dieses Optik ist ein Grund sich Pentax genauer anzusehen. Nach dem Wechsel zu Sony war klar das etwas vergleichbares angeschafft werden musste. Leider geniesst das aktuelle Sony 50/1.4 allerdings nicht den besten Ruf. Zudem waren mir 50mm fast ein wenig zu kurz. Da mich das neue Tamron 60/2.0 SP interessierte habe ich es mir kurzerhand bestellt. Ich vertraute auf meine guten Erfahrungen mit Tamron Objektiven(90/2.8, 70-200/2.8 usw., ebenfalls hier rezensiert) und fand auch die Option, ein lichtstarkes 60er sowohl als Porträtlinse wie auch als Macro, mit der Option von 1:1 Abbildungen einsetzen zu können, verlockend.

Schon beim Auspacken wurden meine Erwartungen erfüllt. Wie gewohnt verwendet Tamron auch beim 60er ein Kunststoffgehäuse. Den Erschrockenen sei gesagt: Schon mein 70-200/2.8 und mein 90er/2.8 hatten selbiges ohne dabei billig zu wirken. Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet und macht einen haptisch guten, vertrauenswürdigen Eindruck. Der große Vorteil dieser Konstruktion liegt im Gewicht. Das Tamron wiegt 400g. Wer einmal ein 70er Sigma mit einem 60er Tamron verglichen hat, weiß wovon ich rede. Das sind 150g unterschied. Der Fokussierring ist angenehm breit und mit einem griffigen Gummi bezogen. Nirgends ist ein Spiel zu bemerken. An der linken Gehäuseseite sitzt der AF Umschaltknopf (manuell oder automatisch). Beide Objektivdeckel sind hochwertig, zudem ist eine Streulichtblende im Lieferunfang enthalten. Das aus Metall gefertigte Bajonett rastet sehr sauber in das Gehäuse ein. Super finde ich die Konstruktion des Objektivs. Es ist ein innenfokussierendes Objektiv, was einfach heisst, das es beim Bildermachen die Länge nicht verändert. Nicht ganz uninteressant für ein Macro. Das Macro baut mit 80mm angenehm kurz. Der benötigte Filterdurchmesser für das 60er sind 55mm.

Vorab sei noch erwähnt, das das Tamron auch bei eingeschaltetem AF, einen manuellen Eingriff per Dreh am Objektiv zulässt. Diese Option habe ich bereits bei den Pentax DA Objektiven("Quick-Shift") schätzen gelernt. Die ersten Bilder mit dem 60er waren durch die Bank gut. Das Tamron ist offen sehr gut zu gebrauchen. In Kombination mit der Sony Alpha 500 passt der AF 100%ig. Zum AF sei noch gesagt, das ein Pentax Flüster-HSM, wen wunderts, deutlich leiser ist. Die Lautstärke liegt wohl zwischen dem 90er und dem lichtstarken Tele 70-200. Auch das sagt schon einiges über den Qualitätsstandard aus. Das Tamron bringt sehr angenehme Farben und ein weiches Bokeh. Die Naheinstellgrenze ist mit 10cm am oberen Rahmen der vergleichbaren Macros. Was aber nicht unbedingt schlecht ist. Bei Porträts liefert das Tamron angenehm scharfe Bilder ohne zu überzeichen. Auch in diesem Bereich macht das Tamron echt Spass. Allen Unkenrufen zum Trotz muß ich sagen, das dies mein nun drittes hochwertiges Tamron ist. Es ist weder "handverlesen" noch wurde es vorher "persönlich getestet". Es ist, wie seine zwei Vorgänger, "von der Stange weg" optimal.

Kurz und knapp

Positiv:

+ Hochwertig verarbeitet
+ Sehr gute Haptik
+ Sehr gute Abbildungsleistung
+ Schönes weiches Bokeh
+ lichtstark
+ 1:1 Macros
+ direktes Eingreifen trotz eingeschaltetem AF möglich
+ Auch als Porträtlinse gut zu gebrauchen
+ Lieferumfang komplett mit Streulichtblende
+ 5 Jahre Garantie

Negativ:

- Streulichtblende hakt ein wenig
- Der Preis ist z.Zt. noch etwas hoch, was sich aber erfahrungsgemäß noch geben wird.

Mein Fazit: Das Tamron 60/2.8 SP AF ist ein sehr gutes und vielseitig einsetzbares Objektiv. Es macht bei Porträts wie bei Macros eine sehr gute Figur.
Kunststoff muß nicht unbedingt billig wirken. Das zeigt uns das Tamron. Tamron setzt aber noch eins drauf und gewährt schon seit einiger Zeit 5 Jahre Garantie auf seine Objektive. Auch das soll hier nicht unerwähnt bleiben. Das bekomme ich bei den teilweise sehr teuren, sog. "Markengläsern" nicht mal gegen Aufpreis.
Für mich ist das Tamron ein sehrsehr gutes Objektiv, das viele Freunde finden wird. 5 Sterne für das edle Glas.
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei in Einem (Portrait- und Makroobjektiv), 13. September 2010
Von 
E. Tcherkasski "ET" (Do, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach langem Suchen und Vergleichen habe ich mich vor einem Monat für das Tamron 60 Macro entschieden. Gesucht habe ich nach einem Macroobjektiv für meine Nikon D90 mit dem ich auch gelegentlich Portraitaufnahmen machen kann.

Die für mich wichtigste technische Eigenschaft vom Tamron 60 ist seine maximale Lichtstärke von f2.0. Bei 60mm Brennweite ermöglicht es Portraitaufnahmen mit einer sehr geringen Tiefenschärfe. Außerdem bietet Tamron 60 einige andere gute technischen Finessen, wie z.B. die Innenfokussierung. Durch die Innenfokussierung bleibt das Objektiv immer gleich lang und es fährt kein Tubus bei Makroaufnahmen aus, wie z.B. bei Tamron 90 macro. Der klare Vorteil daran ist nämlich der, dass beim 1:1 Abbildungsmaßstab die tatsächliche Distanz zwischen der Objektiv-Vorderlinse und dem Objekt beim Tamron 60 etwa 10-12cm beträgt und beim Tamron 90 ebenfalls die gleichen 10-12cm. Wenn man also Insekten damit fotografieren möchte, ist der Tamron 60 dazu genau so gut/schlecht geeignet wie der Tamron 90. Aber durch die kleinere Brennweite gibt es noch einen Vorteil. Alle meine 1:1-Makroaufnahmen habe ich freihand, also ohne Stativ machen können, denn je größer die Brennweite bei einem Macroobjektiv ist, desto kleiner muss die Belichtungszeit sein um Verwackelungen auszuschließen.

Der Tamron 60 ist zwar aus Plastik gefertigt, jedoch gut verarbeitet und liegt angenehm in der Hand. Es ist angenehm klein und die Gummierung des Fokussierungsrings ist schön und griffig. Das AF-Antrieb ist leider kein Ultraschallmotor und daher etwas hörbar, wenn auch ziemlich schnell unterwegs. Die AF-Geschwindigkeit ist für ein Makroobjektiv absolut ok, jedoch bei wenig Licht neigt der AF meiner D90 bei dem Tamron 60 zum "Pumpen". D.h. es findet den Fokus nicht auf Anhieb, sondern dreht den Fokussierungsring einige male hin und her, bis der Fokus sitzt. Bei meinem Nikkor AF-S 18-105 VR ist der AF viel sicherer bei wenig Licht. Der Fokuspunkt sitzt bei meiner D90 absolut perfekt, also kein Back- oder Frontfokus. Die Abbildungsleistung vom Tamron 60 schon bei f2.0 sehr gut und ab f4.0 gar beeindruckend! Die Portraits bei f2.0 sind sehr scharf bis in den Rand und mit einem weichen Bokeh ([...] Überhaupt lege ich viel Wert auf ein gutes und ruhiges Bokeh, besonders bei einem Portraitobjektiv. Genau da trumpft der Tamron 60 und ist viel besser als die Nikkore 50/1.8, 50/1.4D und 50/1.4G. Die Makroeigenschaften sind auch absolut beeindruckend und über jeden Zweifel erhaben.

Insgesamt ist der Tamron 60 eine gute Wahl und ein echter Kompromiss aus Macro und Portrait-Objektiv. Die einzigen kleineren Kritikpunkte sind: die etwas unbeständige AF-Genauigkeit bei kontrastarmen Oberflächen und das AF-Pumpen bei wenig Licht. Für den Makroeinsatzzweck vergebe ich Tamron glatt 5 Sterne. Für den Einsatz als Portraitlinse gebe ich dem Tamron nur 4 Sterne auf Grund der leichten AF Unbeständigkeit. In der Summe 4.5 Sterne, die ich wohlwollend aufrunde.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro - tolles Objektiv, 26. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die technischen Vorzüge wurde schon in anderen Rezensionen berichtet, ich möchte hier keine Daten aus diversen Testberichten zitieren, sondern meine praktischen Erfahrungen beschreiben.

Ich verwende das Makroobjektiv an einer Nikon D90.

Es ist mein erstes Fremdobjektiv und ich war positiv überrascht. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Autofokus läuft dank Motor problemlos und schnell. Die Sonnenblende sitzt fest, der Objektivdeckel passt auch dann noch drauf, wenn die Sonnenblende aufgesetzt ist. Den Autofokus muss man logsicherweise beim extremen Nahbereich ausschalten, da er sonst ständig hin und her läuft.Aber das ist bei einem Schärfentiefenbereich im mm-Bereich normal. Ich schwankte zwischen dem Tamron 60 mm, dem Sigma 70 mm und dem Nikon 60 mm-Objektiv, entschied mich dann aber für das Tamron.

Das Objektiv erfüllt für mich eine Doppelfunktion. Einmal verwende ich es für Naturaufnahmen, vor allem Blüten. Für Insekten ist die Fluchtdistanz eindeutig unterschritten, da sollte man auf eine größere Brennweite umsteigen. Außerdem eignet sich das Objektiv dank seiner großen Blendenöffnung von 2.0 sehr gut für Aufnahmesituationen mit wenig Licht und es mit 60 mm ein schönes Portraitobjektiv. Im Makrobereich ist diese Blendenöffnung allerdings weniger wichtig, da man sowieso ab Blende 8 aufwärts fotografiert, um die Schärfentiefe zu erhöhen. Für andere Fotositationen ist die Lichtstärke von 2.0 jedoch ein klares Plus. Das Objektiv ergänzt damit ideal mein Nikkor 35 mm F1.8, so dass ich damit nun zwei sehr gute Festbrennweiten abdecke.

Die bisherigen Aufnahmen sind sehr scharf und für mich als Amateur von sehr guter bis guter Qualität. Im Makrobereich ist ein Stativ unumgänglich, da ein eingebauter Verwacklungsschutz fehlt.

Das Preisleistungsverhältnis finde ich sehr gut, denn das Objektiv ist ca. 100 € günstiger als das Sigma- und das Nikon-Objektiv. Man kann die Objektive allerdings nicht direkt vergleichen, da sie sich in den technischen Daten doch unterscheiden. Registriert man das Objektiv bei Tamron online, so erhält man 5 Jahre Garantie, was ein weiterer Pluspunkt ist.

Das Objektiv ist nur nur für Spiegelreflexkameras mit kleinem Sensor gedacht, aber das stört mich nicht, man weiß es vorher, wenn man es kauft und es ist daher für mich kein Nachteil.

Noch einmal die für mich entscheidenen Pluspunkte:

+ sehr gutes Preisleistungsverhältnis
+ qualitativ gute Verarbeitung
+ 5 Jahre Garantie
+ scharfe Fotos
+ große Blende von 2.0 und damit ein sehr gutes Objektiv für Avaible-Light-Situation
+ Makro- Objektiv, das auch für Portraits verwendet werden kann, sehr scharfe Fotos!

Einziger evtl. Negativpunkt

- es wird kein Objektivköcher mitgeliefert

Ich würde mir das Objektiv wieder kaufen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Einsteiger-Makrolinse mit Portraitfunktion, 9. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro 1:1 Objektiv für Canon (Elektronik)
Ich habe einige Zeit nach einer Makrolinse für meine Canon EOS 500D gesucht. Zum Zeitpunkt des Kaufs besaß ich neben meinem Standardzoom, Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv (bildstabilisiert) für Canon noch das Canon EF 50mm/ 1,8/ Objektiv II (52 mm Filtergewinde) sowie das Canon EF 85mm/ 1,8/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde). Ich hatte nun die Wahl zwischen dieser Linse hier oder der Tamron AF 90mm 2,8 Di Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon. Für das 90mm hätte gesprochen, dass man aufgrund größerer Brennweite nicht so nah an das Motiv heran muss und es ein nahezu passender Ersatz für die 85mm-Linse gewesen wäre, von der Blende mal abgesehen. Das 60mm 2.0 hingegen würde die 50mm 1.8-Linse mehr oder weniger überflüssig machen und bietet eine größere Blendenöffnung. Letztenendes habe ich sowohl 50- als auch 85mm-Objektiv verkauft und mir das 60mm-Makro gegönnt. 85mm war mir für meine Hobbyportraits sowieso zu lang und das 60mm-Objektiv lässt sich auch wunderbar als Portraitlinse missbrauchen.

Die Abbildungsleistung ist erste Sahne. Mittlerweile habe ich die Linse hauptsächlich auf dem Body, das 17-50 kommt mir eigentlich nur noch drauf, wenn ich nicht genug Platz habe, um mit der 60mm-Linse alles zu erfassen. Sie macht einfach schärfere und bessere Bilder. Man muss ob der für Makros recht kurzen Brennweite doch sehr nah an die Motive heran, besonders wenn es um Insekten und anderen kleinen Motiven geht. Das kann besonders in Bodennähe arg schlauchen. Der Autofokus ist nicht der schnellste, den benutze ich aber generell für Makroaufnahmen nur selten, da er gerade bei kleinen Motiven nicht richtig bzw. andere Punkte anfokussiert.

Für das Geld kauft man sich hier eine absolut geniale und knackscharfe Linse, mit der jeder Makrofreund großen Spaß haben wird. Volle Punktzahl.
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Multitalent, 24. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro 1:1 Objektiv für Canon (Elektronik)
Ich suchte noch ein lichtstarkes Portrait-Objektiv und war von Anfang an auf das Tamron aufmerksam geworden, da es eben ein vollwertiges Makroobjektiv ist und so ganz nebenbei dann meinen Bedarf an Makrofotografie voll abdecken kann.

Ich hatte mit meiner alten Canon 450D schon mal ein original 50mm f1.4 für die Portraitfotografie. Dieses Objektiv war lichtstark, schnell, leise, hatte aber einen extremen Frontfocus. Also wieder zurück gegeben...

Als Alternative standen noch ein Sigma 17-50mm f2.8 oder das Canon 60mm Makro f2.8 zur Debatte. Das eine wesentlich teurer, etwas lichtschwächer und eben nicht makrofähig. Das original Canon lichtschwächer und wegen meiner Erfahrung mit dem 50mm dann doch nicht das Richtige.

Kurzum, Tamron gekauft und los geht es.

Dieses ist relativ laut und auch nicht das schnellste beim scharfstellen, wenn gerade von Nah auf Unendlich oder umgekehrt gestellt werden muss, aber wenn man sich im richtigen Entfernungsbereich befindet, funktioniert die Scharfstellung und Nachführung bei bewegten Bildern perfekt.

Ein wichtiges Kaufkriterium - ich kann dies nur jedem empfehlen - war die Möglichkeit, in den Focus jederzeit manuell eingreifen zu können, ohne eben den Schalter zu bedienen. So stört es auch nicht, wenn die Hand am Focusring sitzt und die Kamera hält. Auslöser halb durchdrücken, Schrfstellen und dann sofort mit der Hand am Ring bei Bedarf nachstellen. Bei Portraits und Makros ein unschlagbares Feature.

Weiter klasse, Innenfocussierung ohne Baulängenänderung, Anzeige der Entfernung auf Scala (bei Makros sieht man so, wie viel Spielraum man noch zum Objekt hat), Geli bereits enthalten und eben die Lichtstärke f2.0 mit klasse Verlauf des Hintergrundes.

Die Bildqualität ist jeglicher Kritik erhaben. Extrem Scharf, keinerlei Vignetierung erkennbar, Focus hat kein Spiel und sitzt zu nahezu 100% beim ersten Scharfstellen.

Wie hatte ein Freund gesagt: Die Modells wollen gar nicht so scharf abgebildet werden, wegen der Hautunreinheiten.
Aber wenn ich am PC nachbearbeite, dann baue ich lieber etwas Unschärfe ein, das funktioniert einfacher. Ein anständiges Ergebnis aus einem verwaschenden Foto zu erhalten, ist ungleich schwerer.

Bei den Makroaufnahmen sind die Ergebnisse ähnlich beeindruckend. Ein wunderbarer Schärfeverlauf durch kreisrunde Blende. Wegen der kurzen Brennweite sind sogar Freihand Makros möglich, selbst bei Insekten. Die Arbeitsentfernung (Abstand von der Frontlinse) beträgt 10cm bei einem Abbildungsmassstab 1:1. Diese verändert sich nicht mehr, da sich die Baulänge nicht verändert. Dadurch rückt man den Insekten beim Scharfstellen nicht zu sehr auf die Pelle. Gedult ist natürlich trotzdem erforderlich.

Alles in allem ein für dieses Geld hervorragendes Objektiv, welches wirklich als Allrounder durchgeht. Makro, Portrait und wer den Zoom auch gerne mal mit den Beinen einstellt - Entfernung zum Motiv verändern :-)
der kann dieses Objektiv schon mal als Standard auf der Kamera drauf lassen.

Natürlich sind damit keine weitläufigen Landschaftsaufnahmen möglich, aber da ich ein Freund für Details bin, passt das.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für großen Fotospaß, 23. April 2010
Neben den Kit-Objektiven an einer Sony A230 wollte ich mir eine Freude gönnen und ein Makroobjektiv - lichtstark - mit fester Brennweite leisten, das ungewöhnliche Fotos mit sehr guter Detailtreue liefert. Die Wahl fiel auf das Tamron 60mm optimiert für APS-formatigen Sensor. Die Abbildungsleistung ist perfekt, leicht abgeblendet noch etwas besser. Lichtstarke Objektive mit Festbrennweiten gibt es schon preiswerter, z.B. Sony 50mm F1.8. Mit dem Tamron 60mm F2 hat man aber ein 1:1-Makro für nahe Distanzen. Man sollte beim Kauf wissen, ob man so eine Linse wirklich haben will. Drei meiner Kundenbilder zeigen die Möglichkeiten in der Naturfotografie, die man eben nur mit einem 1:1-Makro erreicht. Man erblickt Details, die dem flüchtigen Blick ganz und gar verborgen sind. Andere für unser Auge eher gewohnte Naturszenen sind auch mit weniger speziellen Objektiven sehr schön abzubilden.
Fokussieren des richtigen Details ist wichtig. Der lange Fokussierweg des Tamron 60mm wird beim AF-Modus leider manchmal sinnlos durchfahren. Es gibt keine Bereichseingrenzung. Jedoch läßt sich der Fokus im MF-Modus perfekt stellen. Tamron empfiehlt, das 60mm nicht mit Telekonvertern zu kombinieren. Also habe ich es probiert. In Kombination mit meinem Kenko 3x Pro300 Teleplus sind immer noch sehr gute Fotos zu erreichen. Das spricht für die Qualität beider Komponenten. Damit werden Makroaufnahmen mit Abbildungsmaßstäben deutlich über 1:1 möglich. Aber Freihandaufnahmen im Makrobereich wie die gezeigten Beispielfotos sind dann nicht mehr möglich.
Eine gute Kaufempfehlung für den Makrointeressierten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertige Linse - gut geeignet für Portraits und Makro, 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir, nach langem Überlegen, dieses Objektiv als Erweiterung zum 18-55er Kit-Objektiv gekauft:
Mein Ziel war, mich in Sachen Bildqualität wirklich zu verbessern, was bei einem Standardzoom für weniger als 1000€ wohl nur schwer möglich wäre. Es kam also nur eine Festbrennweite in Frage, welche ja zudem noch den Vorteil einer hohen Lichtstärke bietet (ca. 6fach kürzere Belichtungszeiten als mit dem 18-55er bei 55mm und Offenblende).

Für gut 300€ bekommt man bei diesem Modell wirklich ein tolles Objektiv:
Die Verarbeitung ist hochwertig, das Metallgehäuse wirkt stabil, sauber verarbeitet, der Fokusring ist angenehm gummiert, sehr gut übersetzt und hat nur wenig Spiel.
Wirklich gut ist ebenfalls die Bildqualität: Farben werden an meiner D7000 sehr natürlich wiedergegeben, die Schärfe und der Kontrast übertreffen Nikons Kit-Objektiv deutlich. Was mich wirklich beeindruckt hat, entgegen einiger in dieser Hinsicht eher negativ ausfallenden Rezensionen, ist der Autofokus: Er arbeitet sehr schnell und leise ( gegenüber Nikkoren wie 18-55, 55-200, 18-105, 35 1:8, 50 1:8), sofern man in einem normalen Bereich bleibt (Entfernung zum Motiv ca. 50cm - unendlich). Im Makro-Bereich lässt die Geschwindigkeit deutlich nach und auch die Treffsicherheit verschlechtert sich deutlich, was aber kaum relevant ist, da man beim Makro-Fotografieren in der Regel sowieso manuell fokussiert.

Neben der Makro-Fotografie verwende ich das Objektiv auch für Portraits, für welche es dank der hohen Lichtstärke und eines angenehmen, keinesfalls nervösen Bokehs gut geeignet ist.

Fazit:
Ich kann leider keine Vergleiche zu teuren Linsen von Nikon herstellen, wer jedoch mit Objektiven aus dem Einsteigersegment arbeiten konnte und auf der Suche nach einem Schritt nach oben ist, dem kann ich dieses Objektiv nur empfehlen.
Man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass bei einer Brennweite von 60mm (äquivalent zu ca. 90mm an Vollformat) der Einsatzbereich begrenzt ist, um ein Immer-Drauf-Objektiv handelt es sich hierbei also nicht, sondern eher um eine Erweiterung des Festbrennweitenbestandes oder eine sinnvolle Ergänzung zum Kit-Objektiv.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Macro Objektiv !!!, 2. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Objektiv kurz vor den Osterfeiertagen zugelegt und bin nun nur noch damit in unserem Garten unterwegs ! :-)
Ich habe das Objektiv in Kombination mit meiner Sony Alpha 700 und bin einfach nur noch begeistert damit.
Man kann super Fotos damit machen.
Es werden Dinge an Pflanzen sichtbar,die man mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen kann.
Man kann wunderbar mit der Schärfentiefe 'spielen' und so fantastische Farbverläufe im Hintergrund des Motives erzeugen.
Ein Stativ und einen Fernauslöser sollte man aber trotzdem benutzen,obwohl es auch oft nur mit dem Sony Antiwackelsystem funktioniert.
Ich kann das Objektiv nur jedem empfehlen.
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