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am 31. Oktober 2007
"Lebenslust und Sterbekunst", diesen barock ausladenden Untertitel der neuen Hengelbrock-CD empfand ich zunächst etwas abschreckend: Bachs Kantaten, die die Schönheit des Todes besingen, oder Purcells morbide Grabmusiken mochten früher nie so recht an mich gehen. Doch Dirigent Thomas Hengelbrock lässt zwar der weltabgewandten Seite dieser Musik durchaus ihren Raum, betont aber gleichzeitig auch die "Lebenslust". Nicht, dass Henry Purcells Funeral music auf den Tod von Queen Mary damit zur heiteren Angelegenheit wird, nein. Aber sie verharrt auch nicht im pauschalen Leidenston. Die Musik hat ihre hellen, strahlenden Momente, und das macht sie ungemein wirkungsvoll. Wie immer herausragend ist Hengelbrocks Chor: Hier agieren ausschließlich Sänger mit Solistenpotenzial, was einen ganz feinen, und dennoch tragenden Chorklang ergibt, in Präzision und Sauberkeit einzigartig (jedenfalls in Deutschland). Besonders erwähnenswert: Altus Jürgen Banholzer, Tenor Mirko Heimerl und Bass Hans Wijers im Solistentrio der Bach-Kantate BWV150!
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am 30. November 2008
Auf meinem CD-Spieler findet sich ein Stapel CDs, der nach und nach durchwechselt. Und natürlich auch seine "Dauergäste" hat. Dazu zählt diese CD, die mich nicht nur an verregneten Tagen begleitet.
Eine reizvolle Auswahl an Werken zu Leben und Sterben legt Thomas Hengelbrock und der Blathasar-Neumann-Chor samt Balthasar-Neumann-Ensemble vor. Wohl zu den herausragenden Stücken des Albums zählt die Motette "Wir wissen, dso unser irdisches Haus" (Johann Ludwig Bach), das in beeindruckender Weise das Bibelwort umsetzt.
Eine liebevolle, beeindruckende Auswahl zur Ars moriendi - 5 Sterne!
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am 5. Februar 2008
Die CD kommt leider klanglich nicht ganz an die meisten übrigen Hengelbrock-Aufnahmen heran, gerade bei den Purcell Stücken merkt man, dass sie eher nach kleinerer Besetzung verlangen (an dieser Stelle mal eine Empfehlung für William Christie - Purcell - Divine Hymns!). Die Bach Kantaten sind chorisch toll musiziert, der Bass Solist fällt allerdings im Vergleich zum allgemeinen Niveau etwas ab.
Die Kantate von Johann Ludwig Bach ist ein absolutes Muss, ein wirklich tolles Stück!! Auch den philosophischen Aufsatz im Booklet sollte man gelesen haben, wirklich (lebens-)kluge Gedanken, die Meinrad Walter äußert. Zumindest lohnenswert, darüber nachzudenken!
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am 16. Oktober 2008
Hengelbrock hat mit dem Balthasar Neumann Ensemble seit vielen Jahren hochwertige Musiker um sich versammelt
Die Kombination von Purcell und Bach, Johann Sebastian und Johann Ludwig ist sehr passend.
Das Beiheft ist wirklich mal informativ. Der Beitrag von Wilhelm Schmid zum Thema "Umgang mit dem Tod" paraphrasiert die früher verbreitete ars moriendi, die heute ganz aus der " Mode" ist und zum Tabu über Sterben und Tod beiträgt.

Die Musik ,die hier versammelt ist, hatte den Tod alltäglich vor Augen und war Trost gegen den Schrecken des Sterbens. Man war sich der Endlichkeit bewusst und die Religion/Musik stellte dafür Trost bereit.

Mit der Purcell-Interpretation von Hengelbrock habe ich Schwierigkeiten, die ich kaum benennen kann. Wenn ich Gardiner höre oder Sänger des Kings College, höre ich eine schwarze Trauer. Dieses Bild stellt sich bei Hengelbrock nicht ein. Mir kommt es vor , wie der vollkommen korrekte Zugang zu diesem Thema, intellektuell, aber nicht in der Emotionalität der schwarzen Trauer.

Bei der Interpretation der Bach Kantate BWV 131 empfinde ich dies anders.
Hengelbrock wählt eher getragene Tempi, die dem Charakter des Stücks entgegen kommen.
Die Motette von Johann Ludwig Bach kannte ich nicht. Immer wieder darf man feststellen, wie sehr gute Musik im Schatten des grossen Johann Sebastian komponiert wird. Das Balthasar Neumann ensemble interpretiert
dieses Stück perfekt.

Eine CD mit für mich gemischten Eindrücken. Die Stimmung der deutschen Stücke wird gut getroffen, bei den Stücken von Purcell höre ich lieber Gardiner oder andere englische Interpreten.
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am 5. April 2010
Vom Balthasar-Neumann-Chor gefühlvoll, präzise und so engagiert vorgetragen, dass man meint, das Klangspektrum eines viel größeren Chores zu hören. Danke für den Hörgenuss und für die glückliche Zusammenfindung von musischen Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen!
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am 18. September 2012
Es wundert einen schon manchmal, was für Texte zu barocker Zeit vertont wurden - sie klingen so düster. Immer wieder wird in Kantaten der Tod thematisiert. Und in einer Zeit, in der vor allem Liebe und Glück und Sex die Themen in der Musik sind, kann das Sterberepertoire eines Bach oder Purcell geradezu unheimlich wirken. Da sind auf dieser CD noch ganz "akzeptable" Motetten und Kantaten versammelt, denn es geht noch extremer (z.B. in Bachs "Ich freue mich auf meinen Tod").
Warum aber diese Musik überhaupt komponiert wurde und weshalb sie eben nicht Ausdruck einer in Depressionen schwelgenden Epoche ist, sondern der Tod in barocker Kunst ein wichtiges Element des Lebens bildet, wird gerade in dieser Einspielung offensichtlich; denn die Musik ist nicht traurig. Sie ist warm, sie ist - gerade bei Purcell - auch schwer. Aber Hengelbrock wagt auch Tempo. Beispielhaft hierfür ist die Aria "Zedern müssen von den Winden" in der Kantate BWV 150. Hört man sich andere Einspielungen an (auch auf youtube), wirkt diese Musik mitunter geradezu abschreckend; so langsam und getragen, als wären die Zedern schon gefällt. Wie anders klingt dagegen diese Aufnahme, in der Tempo gewagt wird, in der man den Wind geradezu durch die Zedern rauschen hört!
Sehr bewusst wechseln langsame mit flotten Tempi, sehr klar singt der Chor, wunderbar sind die Solisten. Die Vielfalt von Lebenslust und Sterbekunst kommt voll zur Geltung, weil eben nicht auf standardisierte, träge Interpretation gesetzt wird, sondern offensichtlich aus der Musik das herausgekitzelt wird, was sie beinhaltet: Hoffnung. Ob es nun um Leben oder Tod geht, auch für Nichtchristen kann diese CD ein Sammelsurium an Trost sein. Und sie ist die Erklärung dafür, warum ein Bach und ein Purcell sich gerade dieser Texte annahmen und die Musik ihrer Epoche nichts mit Weltabgewandtheit zu tun hat.
Wer barocke Musik lebendig hören möchte und den Sinn der Sterbekunst vergangener Jahrhunderte in sich aufsaugen will, dem sei diese CD wärmstens empfohlen!
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