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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alicias Keys bestes und vielseitigestes Werk! Da macht jeder Track Spaß!
Alicia Keys lässt sich immer gern etwas länger Zeit, um ein neues Album zu veröffentlichen. Dementsprechend stiegen natürlich auch die Erwartungen beim Hörer - denn - was lange wärt, muss schließlich gut werden. Und so ist es bei diesem Album definitiv! Nach dem sehr Piano-lastigen Vorgänger "The diary of Alicia Keys" mit Soul- und...
Veröffentlicht am 3. März 2008 von musikfreund

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Go ahead, Alicia!
No one: 4 Sterne. Für mich die beste Single 2007, nach Rihannas Umbrella und Linkin Parks What I've done. Ein Wahnsinnssong! Fängt mit dem wohligen Knacken einer alten Vinylplatte an, steigert sich dann in einen Mitsing-Freudenschrei (oh, oh) und endet mit einer Akustikgitarre. Alicia singt, unter vollem Einsatz ihrer grossartigen Stimme, spielt Synthesizer und...
Veröffentlicht am 13. April 2008 von junior-soprano


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen She's got the soul!, 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Ok, ich bin ein Mann. Und hallo... Alicia sieht zum niederknien aus und singt auch so. Kein künstliches, jodelndes Pop-Püppchen mit dünner Stimme. Sondern eine reife Frau mit Ambitionen und Visionen. Alicia ist intelligent, warmherzig und ehrgeizig. Man merkt, dass hier Leidenschaft,Soul und ihr geliebter Flügel der Antrieb sind. Der Motown-Sound geht tief, manchmal klingt sie wie Jackson5, manchmal wie Diana Ross oder Stevie Wonder. Wunderbar. Kein Wunder, dass sie laut Wikipedia mehr Platten verkauft und Preise eingeheimst hat als beispielsweise Nelly Furtado.
Meine persönlichen Favoriten: No One, Teenage Love Affair, I need you, Sure looks good to me und The thing about love.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht, 11. November 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Lange hat Sie uns warten lassen. 4 Jahre nach dem letzten Studioalbum kommt AK mit einem grandiosen neuen Werk auf die Showbühne zurück. Wer Sie schon einmal live gesehen hat, wusste, dass Sie bei den beiden ersten Studio-CDs noch bei weitem nicht die Möglichkeiten ausgeschöpft hatte, die Sie aufgrund Ihrer musikalischen Qualitäten zu leisten vermag. Im Vergleich sprengt die unwahrscheinliche Power ( selbst in den Balladen ) und weiterentwickelte stimmliche Brillianz bei dieser CD alle bisherigen Grenzen. Wie gewohnt hat Alicia alle Titel selbst geschrieben und produziert, dieses mal unterstützt von Kollegen wie Linda Perry, John Mayer und natürlich wieder ihrem langjährigen Partner Kerry Brothers.

"As I Am" = das Markenzeichen, ein Klavierintro, darf auf einer CD von Alicia Keys nicht fehlen. Achtung, nach 50sekündiger Chopineinlage dreht Alicia mit Wurlitzer, Piano und Virtual Synths richtig auf. 9/10

"Go Ahead" = Soul/HipHop-Mix der durch einen bestechenden Beat beeindruckt. Mitgewirkt hat Marsha Ambrosius von "Floetry". Single-Auskopplung schwer zu empfehlen. 10/10

"Superwomen" = eine Ballade, mit der Sie wohl wieder Geschichte schreiben wird. Hat die Botschaft, dass man bei allem Perfektionismus sich selbst lieben muss, trotz Fehler, die jeder an sich hat. Die nicht minder schöne Liveversion ist auf der Premium-Single von No One vertreten. 10/10

"No One" = die erste Singleauskopplung, Chart-Toppositionen weltweit nicht von ungefähr 10/10

"Like you`ll never see me again" = die nächste Single-Auskopplung ist mal wieder eine Spitzenballade im typischen Alicia Stil. Klavier, Stimme und Emotionalität pur. 10/10

"Lesson Learned" featuring John Mayer = zwei Grammy-Gewinner machen gemeinsame Sache. Federleichter Song, bei dem John seiner Kollegin die erste Reihe überlässt. 10/10

"Wreckless Love" = schnellere Nummer mit vielen Bläsern im Sound der 70er Jahre, toll! 10/10

"The thing about love" = so schön kann Musik sein, eine Traumballade, die Alicia schon beim diesjährigen "Live Earth"-Konzert präsentierte. Linda Perry hat mitgeschrieben. 10/10

"Teenage Love Afair" schöner Song, gehört aber nicht zu meinen Favorits 8 / 10

"I need you" Untypisch, ohne Strophe und Refrain. Muss man mehrmals hören, einer dieser Songs, der nach und nach gewinnt. 9 / 10

"Where do we go from here" Alicia auf Rockpfaden. Toller Beat und klasse Stimme, so auf den beiden ersten Alben nicht zu finden. 10/10

"Prelude To a Kiss" = so eine Ballade, wie Sie nur von AK geschrieben und interpretiert werden kann. Herzergreifend performt, leider nur ca. 2 Min. lang 10/10

"Tell you something / Nana`s Reprise" = Alicia Key`s Großmutter, eine Ihrer wichtigsten Bezugspersonen in Ihrer Kindheit, ist 2006 an Krebs erkrankt und verstorben. Grandioser Song, durch die persönlichen Erlebnisse noch authentischer. 10/10

"Sure look`s good to me" = Blues-Rock-Ballade, erkennbar von Linda Perry mitgeschrieben. Steht Alicia ausgezeichnet, klasse Abschluss 10/10

Fazit:
Alicia Keys zeigt ein weiteres Mal, dass Sie musikalisch in einer eigenen Liga spielt. Wie gewohnt superprofessionelle Studioaufnahme, Alicia gilt hier nicht umsonst als Perfektionistin, was aber letztlich Ihre Werke so einmalig macht. Gesanglich absolute Spitzenklasse, im Vergleich zu den letzten Alben aber mit mehr Variationen in den Stimmlagen, was die CD lebendiger erscheinen lässt. Sie trifft, so wie sie singt, wieder direkt ins Herz! Anders wie bei den ersten beiden CD`s eine Reihe von Spitzentiteln, einfach einlegen und geniessen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Go ahead, Alicia!, 13. April 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: As I am (CD+DVD) (Audio CD)
No one: 4 Sterne. Für mich die beste Single 2007, nach Rihannas Umbrella und Linkin Parks What I've done. Ein Wahnsinnssong! Fängt mit dem wohligen Knacken einer alten Vinylplatte an, steigert sich dann in einen Mitsing-Freudenschrei (oh, oh) und endet mit einer Akustikgitarre. Alicia singt, unter vollem Einsatz ihrer grossartigen Stimme, spielt Synthesizer und hat sogar noch einen Vocoder sinnvoll eingesetzt. Fetter Bass, wunderschöne Stimme, positive Botschaft. Ein Lovesong, der schon bald ein Klassiker sein wird!

Bonus-DVD: 2,5 Sterne. Anders als in der Amazon-Produktbeschreibung angegeben ist das Video zu No one auf der DVD NICHT enthalten! Lediglich Aufnahmen vom Videodreh, zumindest mit amüsanten Kommentaren von Alicia. Das Video ist nur auf der Premium-Version der Single No one enthalten, was sehr schade ist, denn nach dem Making-of hat man Lust sich das Video anzusehen. Sehr geizig!
Das Making-of zum Fotoshooting für das Album zeigt eine atemberaubend schöne Alicia Keys in der Mojave-Wüste. Schön anzusehen, aber nicht wirklich erhellend.
Karma, Heartburn und Wake up live aus dem Hollywood Bowl ist dann das letzte und beste Extra dieser Limited Edition von As I am.

Booklet: Leider wurden die Lyrics nicht abgedruckt, mit Ausnahme von I need you. Zumindest gibt es sehr schöne Fotos von Alicia. Auf der Innenseite der CD-Hülle ruft Alicia zu Spenden für Keep a child alive auf.

As I am: 3,5 Sterne. Nach Fallin` von ihrem ersten Album Songs in A minor ist No one der zweite Song von Alicia Keys, der mich neugierig gemacht hat. Und dieses Mal war die Lust auf den Song so gross, das ich das ganze Album hören wollte. As I am hält leider nicht was die erste Single No one verspricht. Es ist ein gutes Album einer talentierten Musikerin. Alicia hat eine grossartige Stimme und spielt mehrere Instrumente, bevorzugt Piano.
Wreckless love hat mich an Christina Aguileras Album Back to Basics erinnert.
Teenage love affair hat mich gesanglich an Carole King und musikalisch an Public Enemys White heaven / Black hell erinnert, was daran liegt, dass beide Songs ein Sample von (Girl) I love you verwenden.
Where do we go verwendet ein Sample von After laughter (comes tears), genau wie Tearz vom Wu-tang Clan Debütalbum.
Bei Lesson learned hat John Mayer und bei einigen Stücken Linda Perry mitgewirkt, der Christina Aguilera etwa den Hit Beautiful zu verdanken hat.
Die Bandbreite von As I am ist also gross. Wen es stört, dass Rihanna den Grossteil ihrer Songs nicht selbst schreibt, wem Beyonce zu aufdringlich und Christina Aguilera zu aufreizend gekleidet ist, der wird an diesem Album nichts auszusetzen haben. Alicia Keys ist ein Talent mit grosser Zukunft, eine Superwoman, wie sie selbst singt. Warum dann nur 3,5 Sterne? Because no song on this album is as good as No one. That's why! ;-)

Anspieltipps: No one, The thing about love, Where do we go
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles andere als durchschnittlich..., 17. November 2007
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
...Alicia Keys spielt eindeutig in ihrer eigenen Liga und mit ihrem Album hat sie wieder ein einzigartiges Werk kreiert. Sie selbst beschreibt es als ihr bestes. Zu meinen Favoriten gehören die Lieder 2-9, 11 und 12...Alicia Keys wie wir sie kennen und lieben. Diese songs besitzen Soul, Tiefgang und harmonieren ineinander.
Die gesanglichen Arrangements klingen teilweise eine Spur ungeschliffener und rauher als bei "The Diary Of Alicia Keys" und das merkt man besonders bei ihrer 1. single "No One". Der Höhepunkt des Albums ist "Lesson Learned", das in Kollaboration mit John Mayer geschrieben wurde...er wirkt auch gesanglich mit.
"Sure Looks Good To Me" (zusammen mit Linda Perry geschrieben) ist vom Stil eher untypisch. Trotzdem ist es gut, dass sie sich die Freiheit nimmt etwas anderes zu probieren. Ihre Musik und ihre Texte machen Alicia Keys zu einer glaubwürdigen Künstlerin, die mit diesem Album zeigt dass sie noch eine Spur reifer geworden ist. Für jeden Fan von Alicia Keys ist es ein absolutes Muss dieses Album zu besitzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Go Ahead Alicia..., 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
2007 veröffentlichte Alicia Keys ihren insgesamt vierten Longplayer mit dem tragenden Titel *As I Am*. Man konnte also getrost bereits im Vorfeld gespannt sein. Die vielzähligen Möglichkeiten Songs im Netz vorher probezuhören habe ich dabei allerdings bewußt ausgelassen, ich wollte mir die Spannung bis zum Erstverkauftag aufheben und mich wirklich überraschen lassen.

Alicia Keys setzt im Prinzip genau da an, wo sie vier Jahre vorher mit *The Diary Of...* aufgehört hatte. Das Intro *As I Am* klingt mit seinen Drumbeats zwar etwas befremdlich, der Opener *Go Ahead*, der in seiner Intonierung an *Karma* erinnert, ist gut gewählt und eröffnet die Platte perfekt. Danach schüttelt Alicia Keys in bewährter Manier eine Perle nach der anderen aus dem Ärmel.

*No One* wurde sofort ein Hit, genauso wie die Auskopplungen von *Superwoman*, *Like You'll Never See Me Again* und das wohl autobiographisch gedachte *Teenage Love Affair*. Der Song *Wreckless Love* besticht durch gospelähnliche Grundstimmung, *The Thing About Love* dagegen mit einer eher spärlichen Instrumentierung, die Stimme und Text in den Mittelpunkt stellen. Weitere Sahnestücke sind die Soulnummern *I Need You*, *Sure Looks Good To Me* und das leicht rockige *Tell You Something*. Man kann getrost sagen das Alicia Keys ihre Lektionen gelernt hat und mit Grundstimmungen, Text und Stimme sehr gute, anspruchsvolle Musik abzuliefern weiß, die sich zwar nicht sofort nach dem ersten hören erschließt, aber dafür nachhaltig im Ohr bleibt.

Einen oder mehrere Anspieltipps auszuwählen fällt mir bei dieser Dichte an hochklassigen Nummern extrem schwer. Aber für Neueinstieger würde ich dennoch empfehlen zuerst die Tracks *Superwoman*, *No One* und *Wreckless Love* anzutesten.

FAZIT: Soulklassiker, für mich ein Album für die Ewigkeit...
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5.0 von 5 Sternen Alicias Keys bestes und vielseitigestes Werk! Da macht jeder Track Spaß!, 3. April 2008
Rezension bezieht sich auf: As I am (CD+DVD) (Audio CD)
Alicia Keys lässt sich immer gern etwas länger Zeit, um ein neues Album zu veröffentlichen. Dementsprechend stiegen natürlich auch die Erwartungen beim Hörer - denn - was lange wärt, muss schließlich gut werden. Und so ist es bei diesem Album definitiv! Nach dem sehr Piano-lastigen Vorgänger "The diary of Alicia Keys" mit Soul- und Funk-Anleihen versucht sich Alicia jetzt an etwas mehr Blues ("Lesson learned") und Rock ("No one", "Sure looks good to me"), vergisst aber auch den Soul ("Teenage love affair", "Superwoman") nicht. Das Piano ist mehr in den Hintergrund gerückt. Die Stimme tritt dafür umso mehr und eindringlicher in den Vordergrund. Niemals hat Alicia mehr aus ihrer Kehle heraus geholt - da sitzt man teilweise echt baff vor den Lautsprechern!
Die Tracks sind allesamt empfehlenswert. Es gibt kein Lied, bei dem ich gezwungen wurde die Skiptaste zu benutzen. Ich möchte hier nun einige der Highlights hervorheben.
Die Single "No one" kennt jeder. Da braucht man keine weiteren Lobesworte mehr zu verlieren. Die zweite Single "Like you'll never see me" kommt auf leiseren, sehr gefühlvollen Sohlen daher - eine schöne Ballade begleitet von Alicias Piano. Ebenso ist "Tell you something" eine wunderschöne langsame Nummer, deren Melodie, Gesang und Text tief unter die Haut gehen. Bei "Lesson learned" hält der Blues Einzug. Der von mir sehr geschätzte John Mayer unterstützt Keys bei diesem Lied auf der Gitarre und im Background. Auch der letzte, sehr hoffnungsvoll klingenende Track "Sure looks good to me" ist sehr gut gelungen und erinnert nicht von ungefähr an die Balladen von Christina Aguileras "Stripped"-Album, denn auch hier hat Linda Perry ihre Finger im Spiel. Von den schnelleren, souligen Titeln sind "Wreckless love" und "The thing about love" meine Favoriten.
Ich würde dieses Album jedem Fan von Blues und Soul mit leichten Rock-Anleihen empfehlen. Fans der alten Alicia-Platten werden sicherlich stellenweise eine musikalische Veränderung bemerken. Ob diese gefällt, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Am besten vorab einmal reinhören!

Anspieltipps: "No one", "Tell you something", "Wreckless love", "Lesson learned"
Für Fans von: Christina Aguileras "Stripped", Aretha Franklin, Angie Stone, Syleena JOhnson, Mary J. Blige
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5.0 von 5 Sternen Wow, nicht übel!, 8. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Ein schönes Album zum gemütlichen Kuschelabend mit dem Freund!

Besonders gut gefallen mir "No One", "Lesson Learned" und "Tell You Something" Sehr ruhige und gefühlvolle Songs, die genau das rüberbringen, was sie aussagen möchte.
Alicia hat einfach eine super Stimme und weiß sie genau einzusetzen.

"Go Ahead" finde ich persönlich nicht so gut. Das liegt aber weniger an Alicia sondern eher an meinem Musikgeschmack :o)

Eigentlich war ich nie so ein Alicia-Fan. Aber das könnte sich soeben geändert haben!
Ich kann die CD nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht nur hübsch, sondern eine ernst zu nehmende Musikerin, 16. November 2007
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Auch diesmal bezaubert Alicia Keys durch Soul mit künstlerischem Anspruch, verbindet Hüfte und Hirn. Allerdings hat man den Eindruck, dass sie beim Songwriting diesmal weniger Musen geküsst haben als früher, wo ihr offensichtlich der komplette Neunersatz aller Zeus-Töchter zur Verfügung stand. Trotzdem bewegt sich "As I Am" auf deutlich höherem Niveau als 99 Prozent der derzeitigen anderen Black-Music-Veröffentlichungen aus den USA. "Sure Looks Good To Me" und "Superwoman" spielen mit Beatles-Reminiszenzen. Lässige, fast hemdsärmlige Tracks wie "Tell You Something" oder "Lesson Learned" (auf Letzterem gastiert John Mayer) sind Seelenbalsam. "Wreckless Love" zeigt Alicia als die bluesig-melancholische und doch sexy, stimmfeste Soulikone, die sich wohlverdient in die schillernden Höhen des Nu-Soul-Göttinnenhimmels katapultierte. "I Need You" könnte für volle Tanzflächen sorgen und Megaschnulzen wie "The Thing About Love" oder "Prelude To A Kiss" zeigen, wie wohlklingend echte Melancholie sein kann. Leider wurde mit "No One" nicht die beste Single-Nummer herausgesucht, sondern mal wieder die massentaugliche Radiolandschaft als Auswahlkriterium vorgezogen. Aber der Song sollte Soulfreunde nicht davon abhalten, sich ins Album hineinzuhören. Es lohnt sich.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album von Alicia Keys!, 24. November 2007
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Seit ihrem ersten Album bin ich großer Fan von Alicia's Musik. Sie selbst bewertet das neue Album als ihr Bestes. Das ist absolut nachvollziehbar - mit dem Neuen hat sie die vorherigen noch übertroffen. Das Album ist erwachsener, reifer, noch selbstbewusster. Zudem ist das ganze Album meiner Meinung nach "stimmiger" als die vorigen, d.h. mehr wie "aus einem Rutsch".
Sie schafft es (wie immer) mit ihrer Stimme und der Intensität, wie sie die Songs singt und offenbar fühlt, einen zu berühren. Bei Titel 12 "Prelude to a Kiss" bekomme ich Gänsehaut.
Für jede Stimmungslage sind Songs dabei, schnelle, glückliche, kämpferische, traurige, nachdenkliche, für Momente, in denen man sich mal verloren fühlt oder verletzlich - eine Wiederspiegelung des Lebens, wie es nun mal ist.
Was mir auch sehr gefällt: sie ist in ihrer Musik die absolute Fürsprecherin bedingungsloser, grenzenloser, von nichts aufzuhaltender Liebe - auch wenn Liebe in manchen Momenten weh tun kann.
Absolut empfehlenswertes Album!
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das R&B-Wunder in gemischter Verfassung, 12. November 2007
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: As I am (Audio CD)
Alicia Keys wurde nach ihrem Debüt als die große schwarze Nachwuchshoffnung gepriesen wie zuvor nur Lauryn Hill. Sechs Jahre später ist die Sensation verflogen, und es bleibt die Frage, ob sie über den Supertalentbonus hinaus eine verlässliche Musikerin ist, ob sie sich dem Mainstream zuwendet wie Joss Stone, oder auf der Stelle tritt wie Norah Jones.
Zunächst geht alles klar, ihr neues Album beginnt vielversprechend. Der Titelsong schichtet einen perlenden Pianopart und metallische Siebziger-Gitarren über einen seltsamen Maschinenbeat und findet diese einzigartige Mischung aus seligen Siebzigern und modernem R&B-Appeal genauso wie das federnde "I Need You" mit seinem vertrackten Groove.

Der Rest ist durchwachsen. Wo sie lediglich die Sechtziger reanimiert klingt sie zu sehr nach Amy Winehouse (Where Do We go From Here, Wreckless Love). Fährt sie das Tempo runter verfällt sie zu oft in radiofreundliches Futter, z.B. "Go Ahead", dass trotz mehrstimmigen Gesangsätzen die längst abgenutzten Schablonen schwarzer Musik benutzt, oder das schlaff gehauchte "Like You'll Never See Me Again".
Erst, wenn sie den Produktionsballast abwirft entstehen intime Songs wie "Prelude To A Kiss" oder das elegante "Lesson Learned".

Überraschenderweise ist es dieses Mal auch ihre Stimme, die nicht durchweg überzeugt. Immer noch soulig und kraftvoll, fehlt ihr dieses Mal die eindringliche Intensität der ersten Alben. Dazu verfällt sie häufiger als zuvor in Mariah Carey-artiges Gehauche (The Thing About Love, Wreckless Love) und unnötige Manierismen.

Auch die Produktion kann sich dieses Mal nicht recht zwischen analoger Retro-Wärme und Hochglanz-Bling entscheiden.

Keine Frage, ihr Talent ist deutlich hörbar und sie ist meilenweit musikalischer und packender als viele der schwarzen R&B-Püppchen. Trotzdem spürt man die Verführung des Mainstreams und den Hang, bereits Gehörtes zu reproduzieren. Das ist wohl die Last, die ein Sensationstalent tragen muss.

Glücklicherweise ist genug Sensationelles dabei, dass man über die leichten Schwächen hinwegsehen kann.
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As I Am
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