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am 15. August 2009
...oder so ähnlich. Entweder man bevorzugt den Edeltrashfilm von 1994 mit Jean Claude van Damme und Kylie Minouge oder man gibt diesem soliden, fast schon familiengerechten (trotz FSK 16 und einigen Kämpfen) Klopper eine Chance. Street Fighter: Das Spiel ist Kult, mehr gibts dazu nicht zu sagen. Ein Beat em up ohne große Storymomente. Mit "The LEgend of Chun Li" versucht man, neben den Kampfeinlagen, auch auf den Storyaufbau zu achten. as geht jedoch eher daneben, da auch diese Street Fighter Verfilmung nicht weiter ernst zu nehmen ist und kaum eine wirklich gute Spieleverfilmung abgibt. Einige der Darsteller sind viel zu blass, auch der Bösewicht ist gewöhnungsbedürftig, Fans des Spiels werden den Film annehmen oder hassen oder beide Verfilmungen hassen. Hier insbesondere vielleicht, weil Vega mit seiner stylischen Maske zur blossen Randfigur verkommt und auch der KAmpf zwischen ihm und Chun Li eher enttäuscht. Warum 3 Punkte ? ICh fande ihn unterhaltsam, schlichtweg. Er ist solide inszeniert, mutet einem keine billigen Actionsequenzen an, sondern ist im Großen unf GAnzen recht flott und schick in Szene gesetzt worden. Das Preisleistungsverhältnis ist vollkommen in Ordnung. Ein Film, den man für die Abendunterhaltung am Wochenende durchaus gebrauchen kann :). Zudem hat die DVD eine Wendecover und einige (nicht untertitelte) Extras. Bild und Ton sind in Ordnung, nicht großartiges aber solides...wie der Film !
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am 23. April 2016
Mitte der 90 er erschien die erste, trashige Street Fighter Verfilmung mit Jean Claude Van Damme, welche nahezu alle Charaktere des damaligen Videospiels Street Fighter 2 beinhaltete. In dieser neuen Verfilmung von 2009 sind gerade mal nur fünf Figuren aus dem Game enthalten: Chun-Li, Nash, Balrog, Vega und M.Bison. Wobei Bison und Nash ihren Vorbildern keinesfalls ähnlich sehen.
Schlecht ist diese neuere Umsetzung nicht. Guile, Ryu, Ken, Sagat, Cammy, Zangief etc kommen hier leider nicht drin vor. Chun Li ( Kristin Kreuk, bekannt aus der Serie Smallville) ist auf der Suche, den fiesen Schurken Bison zu finden, der ünglücklicherweise auch noch ihren Vater umbringt. Cop Nash hilft dem Wirbelwind dabei, den Unterweltboss ein für alle mal unschädlich zu machen.
Die alte Version mit Van Damme und Raul Julia ( der Bison immerhin noch ähnlich sah) hat mir um einiges besser gefallen.
Anschauen kann man diesen Haudrauf Action Film natürlich, Man darf eben nur nichts besonderes erwarten! Für Freunde des legendären Videospsiels sicherlich kein Fehler diesen mal zu testen. Richtige Martial Arst Fans greifen lieber zu besserer Kost.
2- 3 Sterne.
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am 4. Januar 2010
Der Verfilmung eines Beat-'em-up-Games begegnet man nicht mit hohen Erwartungen, man erhofft sich in der Regel nur eines: Eine gut inszenierte Kampfchoreographie, welche Schwächen in der Handlung - sofern eine solche überhaupt vorhanden ist - ausbessert und Logiklücken geschickt kaschiert; wenn auch noch bei der Wahl der Darsteller ein einigermaßen sicheres Händchen bewiesen wurde, kann über diverse Mängel hinweggesehen werden. Im Falle von Street Fighter: The Legend of Chun-Li" wird der Zuschauer Zeuge davon, was passiert, wenn dieses Konzept mit höchster Unfähigkeit und ohne den Blick für die Erwartungen der Zielgruppe umgesetzt wird.

Sofern Regisseur Andrzej Bartkowiak (Doom - Der Film") Capcoms Arcade-Klassiker angespielt hat, so lässt er sich das nicht anmerken: Das Gros der Charaktere ist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt - lediglich den maskierten Wolverine-Verschnitt Vega erkennt man problemlos als solchen -, der echte Street-Fighter-Fan tut sich schwer, eine Verbindung zwischen Film und Spiel jenseits des Titels allein aufzubauen. Die Auswahl der Darsteller ist überwiegend misslungen, sowohl hinsichtlich ihrer schauspielerischen Qualitäten als auch ihrer Eignung für die jeweilige Figur, die sie verkörpern: Chris Kleins Darbietungen des harten Interpol-Cops leben vorrangig von fehlplaziertem Overacting, während es Moon Bloodgood hervorragend versteht, der ihr vom Drehbuch zugedachten Rolle als sexy wie toughe Polizistin entgegenzuarbeiten; nervige Sprüche sind stets parat, von Erotik aber keine Spur. Robin Shou wurde vermutlich wegen seiner Bekanntheit durch die Mortal-Kombat-Filme engagiert und enttäuscht auf schauspielerischer Ebene, während ihn das Drehbuch mit Hinblick auf die Martial-Arts-Szenen nie richtig zum Zuge kommen lassen will. Das i-Tüpfelchen im negativen Sinne ist eindeutig Kristin Kreuk (Smallville"): Die Hauptdarstellerin offenbart größte schauspielerische Defizite, die wunderbar mit dem schrottigen Skript korrespondieren. Auch ist sie für die Rolle der schlagkräftigen Chun-Li denkbar ungeeignet, sie vermag es nicht, eine Kampfamazone vom Schlag einer Milla Jovovich oder Michelle Rodriguez zu verkörpern. Die geringsten Probleme bereiten Michael Clarke Duncan und Taboo: Während der Star aus The Green Mile" über weite Strecken einfach nur einen grimmigen Blick aufsetzen, ein übertrieben hämisches Lachen von sich geben und seine Muskeln spielen lassen muss, ist der Auftritt des Sängers der Black Eyed Peas zu kurz geraten, als dass man ihm Schlechtes unterstellen kann.

Wie schon mehrfach angedeutet, ist die größte Schwäche des Films das Drehbuch: Justin Marks liefert den x-ten einfallslosen Aufguss der Gutes-Mädchen-verliert-Eltern-und-rächt-sich-am-Bösewicht-Geschichte ab. Mit Gewalt wird versucht, dem Film eine dramatische Geschichte voller Leid und Selbstfindung aufzuzwingen, die mittels schwachsinniger Dialoge vorangetrieben wird - auf Kosten der Martial-Arts-Komponente. Das Resultat ist eine platte Aneinanderreihung sinnentleerter Szenen, bei denen man nicht so recht weiß, ob man lachen oder doch eher weinen soll. Spannung ist ebenso ein Fremdwort wie Logik. Die Krönung: Chun-Li wird in ihrer Kindheit von einem asiatischen Mädchen dargestellt, mit zunehmendem Alter weichen die fernöstlichen Züge den westlichen, bis mit Kristin Kreuk das asiatische Erbe von Chun-Li nur noch zu erahnen ist. Capcom als Herr über die Chromosomen - ein interessanter Aspekt des Street-Fighter-Universums. Bedauerlicherweise können auch die Martial-Arts-Momente den Film nicht mehr retten: Die Kampfszenen sind nett in Szene gesetzt, über weite Strecken aber zu unspektakulär und distanziert, um den Martial-Arts-Fan auf seine Kosten kommen zu lassen.

Von einem weitaus besseren Schlag als der Film ist die DVD aus dem Hause Universum Film: Das Bild weist eine ansehnliche Schärfe auf, für die man im Gegenzug ein leichtes Rauschen in Kauf nehmen muss. Der Ton kommt im klaren DD-5.1-Gewand daher, auf der deutschen Tonspur sind die Stimmen im Verhältnis zur übrigen Geräuschkulisse aber zeitweise zu laut. Die Extras umfassen Interviews mit den Darstellern, Einblicke in die Produktion sowie Trailer. Ein besonderes Bonbon" sind die gelöschten Szenen, die es aus gutem Grund nicht in die Endfassung geschafft haben; gleichzeitig versteht man diverse Anspielungen in Street Fighter" aber erst, nachdem man sich die geschnittenen Szenen zu Gemüte geführt hat - was dem Film in puncto Qualität ein weiteres Mal das Bein stellt. Pluspunkte sind eindeutig der für eine Neuerscheinung verhältnismäßig niedrige Preis sowie das Wendecover.

Fazit: Street Fighter: The Legend of Chun-Li" ist hirnloses Gekloppe, das in erster Linie an einer uninspirierten Martial-Arts-Choreographie, dem schauspielerischem Unvermögen der Titelheldin und nicht zuletzt an einem himmelschreiend minderwertigen Drehbuch kränkelt. Spaß und Unterhaltung werden anders definiert. Hier empfiehlt sich der Griff zum alten" Street-Fighter-Movie - ein Umstand, der etwas heißen will, kennt man das Machwerk von 1994.
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am 4. Oktober 2015
Was mich überwiegend an diesem Streifen stört ist die Verfremdung eigentlich bekannter Charaktere durch unstimmige Auswahl an Schauspielern bzw. Leuten die aus welchen gründen auch immer vor der Kamera standen.

Chun-Li ist mit Kristin Kruek ist mit ihrer teilweise chinesisch-indonesischen (?) Abstammung vielleicht nicht vollkommen fehlbesetzt. Aber die Frau, die sie vor der Kamera gibt, ist eben keinesfalls Chun-Li. Ich erwarte ja nicht, dass sie ununterbrochen im blauen Leibchen und den 'Ox Horns' auf dem Kopf herumflitzt. Andererseits hätte man durchaus ein wenig mehr Ähnlichkeit herauskitzeln können. Hinzu kommt, dass Chun-Li in ihren Kinderjahren gezeigt wird, wobei sie von einer wesentlich chinesischer wirkenden Kind-Schauspielerin (Ich sag nur mal Augen) dargestellt wurde.
Michael Clarce Duncan als Darsteller für Balrog ist unglaubwürdig. Er passt einfach weder zu der Charakterrolle, noch nimmt man ihm den bösen Handlanger Bisons tatsächlich ab.
Aus dem aroganten aber sehr impossanten Vega hat dieser Film eine Art Ninja-Meuchler von Bison gemacht. Mir Taboo von den 'Black Eyed Peas' in dieser Rolle schaut das zwar ganz nett aus - durch die Maske war in Kampfszenen sicherlich auch kein Problem ihn überall zu doublen, wo das nötig war - das war aber einfach nicht Vega. Zumal ich vom 1994er-Film noch Jay Tavare vor Augen hatte, der einfach 100 mal besser als Vega herüberkommt.
M. Bison zuletzt wurde mit Neal McDonough besetzt und erfüllt die Rolle des Superschurken nicht so wirklich. Das liegt zum Teil daran, dass er im schicken Anzug einfach nicht dem entspricht, was man sich für diesen Charakter vorstellt (zudem ist er blond und trägt einen Bart!). Zum anderen finde ich einfach keine Ähnlichkeiten... Außerdem wurde ihm statt seiner (ich nenn es mal) Plasmahandschuhe die Eigenschaft angedichtet, sein Mitgefühl auf übernatürlichem Weg beseitigt zu haben.

Weiterer Störfaktor im Film ist die Handlung, die schlichtweg an den Haaren herbeigezogene scheint. Angefangen bei der unglaubwürdigen Entführung von Chun-Lis Vater bis hin zu den eher kleinkriminellen Machenschaften Bisons (Landerwerb in den Slums / Schutz & Verheimlichung der Existenz seiner Tochter vor den Protagonisten).
Das fragwürdige Kampf-/Meditations(?)training mit Gen (besetzt mit Robin Shou, der auch einiges zu jung für seine Rolle rüberkommt) tut das seine um den Gesamteindruck des Films zu schmälern.
Aus der Welt der Spezialeffekte möchte ich an dieser Stelle nur so viel sagen: Wer Chun-Lis Feuerball hier sieht, wird endlich verstehen, warum sich das verdammte Ding im Videospiel immer kurz vorm Gegner aufgelöst hatte.

Trotz aller Kritik behält der Film einen gewissen (trashigen) Unterhaltungswert. Würde er nicht vorgeben, Street Fighter zu sein, hätte ich mich vielleicht sogar zu einem dritten Stern für den Streifen durchringen lassen. So aber hat er mich doch in zu vielen Belangen enttäuscht.
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am 22. Juni 2014
Eigentlich eine typische Eastern-Handlung ganz im Stil der 90er Jahre Van Damme Filme: Verlust, Rache, Training, aussichtsloser Endkampf der irgendwie doch gewonnen wird. Schon oft gesehen. Ein bisschen Schießerei, ein paar Kampfsporteinlagen, nicht zu viel Nachdenken - das ist ganz ok wenn es 90 Minuten nicht überschreitet. Bei solch seichter Unterhaltung die ab und zu einfach auch mal sein muss sieht man dann großzügig über Schwächen in der Handlung, den Dialogen und den schauspielerischen Fähigkeiten hinweg.

Aber hier frage ich mich wirklich was die Firma Capcom dazu bewegt hat ihr Logo drunter zu setzen. Man nimmt sich einige Charakter-Namen eines der bedeutendsten Prügelspiele, bei den wenigsten davon noch einen Bruchteil des Handlungsstrangs aus dem Videospiel und versucht mit dem großen Namen Street Fighter den Film in eine Richtung von anderen mehr oder weniger guten Genreverfilmungen wie DoA, Tekken, Street Fighter (mit Van Damme) oder Mortal Kombat zu schieben. Die alle hielten sich aber einigermaßen an die Vorlage während The Legend of Chun-Li viel besser weggekommen wäre, hätte der Drehbuchautor einfach neue Rollen erfunden. Man verbindet etwas mit Chun-Li, Charlie Nash und vor allem Bison wenn man die Spiele gespielt hat. Und die Figuren aus dem Film hier sind es eindeutig nicht. Der Film gibt nichts aber auch gar nichts davon wieder. Nein, also man kann nicht so richtig Freude an dem Film haben wenn man das Spiel Street Fighter kennt. Dann lieber zu "Street Fighter - Die entscheidende Schlacht" greifen.
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am 28. Januar 2010
Heissa, was war das denn? Ach ja, die zweite Videospielverfilmung unter dem Godfather of Prügel, Street Fighter 2. Legte der erste "Knaller noch sein Hauptaugenmerk auf Col. Guile, sollen wir diesmal ein wenig mehr über die Frau mit den Blitzkicks erfahren: Chun Li.
In der Vorlage eine chinesische (!) taffe, emanzipierte Polizistin, die das Haus eigentlich nie ohne ihr semitraditionelles Kampfkostüm und Prinzessin-Leia-Gedächtnis-Zopfschnecken verlässt.
Im Film...tjaaa...ein verzogenes reiches Gör mit Dienerschaft, Klavierunterricht und sowieso allem was das Wannabe-Prinzessinnenherz begehrt.
Geht ja gut los.

Zur Story:
Die ist natürlich herrlichster Kappes.
Bis auf zwei Ausnahmen ist keiner mehr das, was er in der Vorlage war. Angefangen bei CL selbst (siehe oben), über Bison, der hier ein blonder, bärtiger Immobilienhai ist, der für ein bisl Land über viiiiele Leichen geht. Weiter mit Charlie, der hier in Nash als selten dämlicher Interpolsupercop auftaucht, bis zu Gen, der vom uralten Killerzausel zum middle-aged Wu Shu Master wird. Und der kann dann auch noch einen Energieball (sieht aus wie ein, auf das Zelluloid draufkopierte Mediaplayer-Audiovisualisierung) beherrscht, den er CL natürlich in einer schwuppigen Trainingsmontage lehrt.

Die Schauspieler:
Argh...
Christine Kreuk als unsere Hauptheldin ist bös kaka. Sie sieht aus, als hätte sie sich vor Ort (es wurde on Location in Bangkog gedreht) die ein oder andere schwere Krankheit eingefangen und nicht wirklich auskuriert. Ihr mimisches Talent schwankt zwischen "Nicht ausmachbar" über "dilletantisch" bis "auslachwürdig". In den raren Kampfszenen wird sie ganz nett in Szene gesetzt bzw. gedoublet. Außerdem looked sie alles andere als asiatisch!

Neal McDonough mimt den völlig in die Binsen gegangenen Bison und wirkt wie sein abgedrehter Psychopathencharakter bei den Desperate Housewifes, der sich irgendwie im Set geirrt hat.

Michael Clarke Duncan wird hier in einer zwar dummheitenfreien aber kaum ausschlaggebenden Nebenrolle als Balrog verheizt.

Chris Klein...oweia...Chris Klein ist ein, nein, ist KEIN Schauspieler! Ich weiß nicht genau, was er ist, aber definitiv kein Schauspieler. Der kann es nicht mal glaubwürdig rüberbringen, vor Schreck ein Whiskyglas fallen zu lassen (nicht ausgedacht, sondern eine Szene aus dem Film!).

Als kleiner Shocker kam mir die Demaskierung Vegas. Ich dachte nur..."Mensch, der sieht ja aus, wie der komische langhaarige Rapper von den Black Eyed Peas"...Guck mal einer Schau, der sah nicht nur so aus. Hier gibt sich "Taboo" die Ehre, kurz für den Schocking Moment der Maskenverlustierung einzuspringen und sich den Rest der Zeit schön doublen zu lassen...behaupte ich mal.

Lustiger Fakt am Rande: Schauspielerin MOON BLOODGOOD (Detective Maya, die am Fall Bison arbeitet) heißt wirklich so! Musste ich lachen.

Die Technik:
Eigentlich nicht viel zu meckern. Glasklares Bild, kräftige Farben, schöne Kontraste, Super Sound, auch wenn mir der komische Rap-Titelsong (wahrscheinlich von Tattoo) nicht unbedingt die Hose aufmacht.
Die Kamera ist routiniert und in den Actionszenen schön unwackelig, soll heißen, man kann den Kämpfen gut folgen, auch wenn sie nicht unbedingt das Spannendste sind und zum Schluss hin immer hilariöser werden.
Was amerikanische Produktionen aus dem Mittelfeld wohl immer noch nicht hinkriegen, ist und bleibt die Wire Fu Action, also alles, was über "normales" Kämpfen hinausgeht sieht weiterhin einfach zu unecht aus und lässt die Protagonisten in den einzelnen Fällen schön lustig durch die Gegend baumeln.
Wo der Streifen wirklich ordentlich versagt, sind die CGI-Effekte. Der Energieball sieht in seiner finalen Anwendung einfach nur bescheuert aus. DAS kriegen Amateure mit Freeware erwiesenermaßen zuhause besser hin. Ein zwei mal werden auch andere Dinge lieber durch den PC dargestellt, als den Schauspielern/Stuntleuten unnötige Gefahren anheim zu bringen. Und das sieht man dann auch ziemlich gut.

Schlussendlich ist es eine echt vertrackte Sache: Einerseits will man dem Film für seine grottige Schlechtigkeit, seine doofen, nicht schauspielernden Schauspieler, und seinen bastardisierenden Umgang mit der Quelle am liebsten Minussterne auf die Birne dengeln, auf der anderen Seite jedoch, macht es so viel Laune, diesen ganzen gestandenen Semistars beim absoluten Versagen zuzusehen, zwischendurch auch ein zwei Ruppigkeiten zu erleben und den blödsinnigsten Dialogen seit langem zu lauschen, dass das Fingerchen schon über "Volle Punktzahl" schwebt.

Daher gibt es ein nettes Mittelmaß aus zwei Punkten mit einer schweren Empfehlung für Trashfreunde, die es auch mal mit Hochglanz mögen.

Salve
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am 16. August 2014
Ich versuche mal, die Story irgendwie zusammenzufassen:
Chun-Li wird von ihrem Vater zur Konzertpianistin ausgebildet, gleichzeitig trainieren die beiden auch irgendeinen komischen Kampfsport. Eines Tages steht dann unvermittelt M. Bison auf der Matte und nimmt den Vater als Geisel mit. Warum? Weiß ich nicht, wird nicht erklärt.

Chun-Li macht unterdessen weiter mit der Karriere als Pianistin, bis sie eines Tages nach einem Auftritt eine geheimnisvolle Schriftrolle erhält. Ihr Kommentar dazu: "Is this a message?" - Nein, natürlich nicht. Auf die Idee, die Schriftrolle mal übersetzen zu lassen kommt sie aber auch erst, nachdem ihre Mutter an irgendeiner Krankheit gestorben ist.
In der Schriftrolle steht sowas wie: Komme nach Bangkok, lebe hier auf der Straße und triff einen Typen Namens Gen (dargestellt von Robin Shou, der auch schon Liu Kang in Mortal Kombat gespielt hat).

Irgendwann treffen sich die beiden dann auch, doch anstatt sofort zu Bison zu gehen und den Vater rauszuholen, muss natürlich erstmal trainiert werden, wobei Chun-Li dann auch noch lernt, Feuerbälle mit ihren Händen zu erzeugen. Nicht die erste schlechte Entscheidung, die der Regisseur hier fällt. Erst wird darauf wert gelegt, die Kampfszenen realistisch zu halten, aber dann dürfen Gen und Cun-Li Feuerbälle aus ihren Händen schießen? Warum?!

Als Nebenhandlung können wir auch noch den Polizisten Charlie Nash und Maya Sunee dabei zuschauen, wie sie versuchen den Ultrabösewicht selbst dingfest zu machen. Dass die beiden sich dabei total amateurhaft anstellen versteht sich ja von selbst. Irgendwann gibt es dann auch noch Befehl "von ganz oben", den Bison nicht weiter zu verfolgen, sondern sich anderen Dingen zu widmen. Woah, der Bison ist schon ein Mistkerl. Übrigens, sein ganz gemeiner und böser Plan besteht darin, die Leute aus den Slums zu vertreiben, die Grundstücke spotbillig zu kaufen, darauf supertolle Wohnungen zu bauen, und das ganze wieder teuer zu verhökern. Genial.

Spätestens ab hier fängt der Film an, jegliche logische Handlung komplett aus den Augen zu verlieren. Die Protagonisten wechseln die Schauplätze wie andere Leute ihre Unterhosen, was die Story aber so ziemlich 0 vorantreibt. Die Dialoge werden immer belangloser und das Overacting (allen vorran Chris Klein/Charlie Nash) wird immer schlimmer. Wirklich, die einzige, die tatsächlich ansatzweise ihre Dialogzeilen vernünftig vortragen kann ist Kristin Kreuk. Alle anderen sind entweder damit beschäftigt, ultracool rüberzukommen (Chris Klein und Moon Bloodgood/Maya Sunee), bedeutungsschwanger daherzureden (Robin Shou/Gen) oder sie machen den Eindruck, als würden sie ihre Szenen nur möglichst schnell hinter sich bringen wollen (Michael Clarke Duncan/Balrog). Der größte Reinfall ist allerdings Neal McDonough als Bison. Total fehlbesetzt und dann versucht er seinem Charakter noch einen irischien Akzent zu verliehen, der aber sowas von komplett in die Hose geht, dass man die Hälfte des Films gar keinen Akzent hört. Wieso Bison überhaupt einen irischen Akzent haben soll, wo er doch als Waisenkind in Bangkok aufgewachsen ist bleibt ungeklärt.

Kreuks halbwegs gute Performance kann aber auch über das unglaublich schwachsinnige Drehbuch und die schlecht choreographierten Kampfszenen nicht hinwegtäuschen. Ok, die Kämpfe sollen realistisch wirken und ein, zwei Kämpfe heben sich dadurch auch wohltuend von anderen Kung-Fu-/Karate-Filmen ab, wo die Charaktere steile Wände hochlaufen oder gar fliegen können. Insgesamt sind die Kampfszenen aber schwach. Da hilft es auch nicht, dass die Hauptdarstellerin laut Wikipedia tatsächlich Karate kann.
Außerdem wartet das Skript noch mit unglaublich schwachsinnigen Dialogen auf. Haltet euch fest, hier original eine Zeile, wie sie im Film gesprochen wurde: "He was the milk of my business. But even milk has an expiration date!"
Wer denkt sich so einen Mist bitte aus? "EVEN milk"??? Wenn ich an Dinge denken sollte, die ein Verfallsdatum haben, dann wäre Milch so ziemlich das erste, was mir einfällt! Und was soll "milk of my business" überhaupt bedeuten?!

Weiter mit der Handlung: Ultrabösewicht M. Bison hat vor Jahren "das Gute seiner Seele" durch irgendein merkwürdiges Ritual auf seine noch ungeborene Tochter übertragen (indem er sie mit bloßen Händen aus dem Bauch der Mutter gerissen hat...?!). Diese Tochter ist nun "sein Schwachpunkt". Warum dies so ist, bleibt allerdings im dunkeln. Auf jeden Fall scheint dieses Ritual Bison auch von jeglichem logischen Denken befreit zu haben: Er will seine Tochter unter dem Codenamen "White Rose" nach Bangkok holen. Wie macht er das? Indem er sie in einem riesigen Container auf einem Schiff fahren lässt, anstatt ihr einfach ein Flugticket zu kaufen und sie von einem Chauffeur am Flughafen abholen zu lassen. Wieso sich auch noch die Polizei für diese "Geheimlieferung" interessiert bleibt ebenfalls im Dunklen.
Besagte Tochter muss dann auch noch mit ansehen, wie ihrem Papa auf brutalste Weise das Genick gebrochen wird. Ihre Reaktion? Es gibt keine! Sie macht NICHTS! Da sind dem Drehbuchautor wohl tatsächlich die doofen Ideen ausgegangen.

Zusammenfassung: Idiotische, weil komplett zusammenhangslose Story, lahme Actionszenen, miserable schauspielerische Leistung beinahe vom kompletten Cast. Einzig Kristin Kreuk kann man hier positiv erwähnen (und sie ist es auch, die den einen Stern, den man hier ja geben muss überhaupt rechtfertigt)!

Da muss man sich doch fragen, ob der Regisseur seinen Schauspielern was in den Kaffee getan hat... Der Film ist ja nichtmal unfreiwillig komisch, sondern einfach nur schlecht. Ernsthaft: Wenn das Beste, was man über einen Film sagen kann ist, dass die Hauptdarstellerin hübsch anzuschauen ist, dann macht der Film einfach alles falsch, was ein Film falsch machen kann.
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am 30. Oktober 2015
Ein bisschen Action, ein paar Stars (!!!) und eine Briese Dramatik.
Dieses Konzept könnte zwar funktionieren, aber nur wenn man es richtig angeht.
Die Story ist schlecht und zudem wird sie zum 368. mal wiederholt.
Auch schauspielerisch wird nicht viel geboten, allen voran überzeugt "Bison" Darsteller Neal McDonough aus der Serie Desperate Housewives noch am ehesten.

Die Action ist hin und wieder ganz ok und bietet ein paar wenige gute Fights.
Die meisten sind aber eher billig gemacht.

Mit Kristin Kreuk und Moon Bloodgood sind noch 2 recht hübsche Mädels vertreten
die den Film aber leider auch nicht vor dem Untergang retten können.

Bild und Ton sind recht ordentlich, aber es wäre sicher noch mehr drin gewesen.

Zumindest erfreut man den Zuschauer mit einem Wendecover, was ganz viele Blockbuster nicht schaffen.

Story: 2/5
Bild: 4/5
Ton: 4/5
Extras: 2/5
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am 18. Juli 2009
Zu aller erst kommt einem vielleicht naheliegenderweise die Assoziation mit "Dead or Alife", einer anderen Kampfspielverfilmung, in der es sich v.a. um die hübschen Kämpferinnen drehte. Doch damit tut man dieser Street Fighter Verfilmung definitiv Unrecht. Natürlich erwartet einen hier kein großes Epos-Kino. Aber um eine Größenordnung zu nennen: Direkt vorher hatte ich "Terminator 4" gesehen und muss sagen, dass mich "Street Fighter - The Legend of Chun-Li" besser unterhalten hat und sogar etwas runder wirkte (klar, unterschiedliche Genres, aber der Punkt ist, dass dieser Film sich auch neben großen Namen nicht verstecken muss).
Hervorzuheben ist insgesamt vor allem die gute Kameraführung und die gute Szenenumsetzung und Beleuchtung, die den Film durchgängig sehr stimmungsvoll machen und nie billig aussehen lassen (abgesehen von vielen der Spezialeffekte, die aber eine eher untergeordnete Rolle spielen).
Kristen Kreuk als Kämpferin war dabei durchaus eine weitere positive Überraschung; als ich sie auf der Castliste gesehen hatte, war ich sehr skeptisch. Aber auch das war fast vollständig ne klasse Vorstellung, wobei es noch ein netter Bonus ist, eine so interessant hübsche Schauspielerin gekonnt in Szene gesetzt zu bekommen, der man ihre jeweiligen Stimmungen und Emotionen auch noch abnimmt. Eben kein flaches B-Movie-Material.
Alles in allem sehr nett anzusehendes Popcornkino um eine gut umgesetzte, nicht besonders weltbewegende Story, die allerdings mehr Substanz hat, als bei solchen Verfilmungen sonst üblich und von einem in die jeweiligen Rollen passend gewählten Trupp von Schauspielern gespielt. Für einen kurzweiligen DVD Abend mit Freunden der etwas leichteren Unterhaltung oder einen verregneten Nachmittag ohne Frage empfehlenswert.
88 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2015
Das ist sicher kein sonderlich hochwertig produzierter Film und ein paar Szenen und Dialoge sind schon sehr fragwürdig, aber man kann ihn ansehen. Man bekommt, was zu erwarten ist...

Ich war hauptsächlich wegen des Casts neugierig und habe sogar auf Empfehlung eines Kumpels gekauft^^
Die Kritikpunkte der ganzen Negativbewerter sind aber nicht unbegründet.

Ich hab den Film billig geschossen und einmal angesehen. Ich habe leider schon schlimmere Filme gesehen, die besser bewertet wurden.
Am Ende bleibt für mich ein "nicht schlecht" als Fazit.
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