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146 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fear And Loathing in 4 Phasen
Wenn man sich „Fear And Loathing..." anschaut, laufen die Reaktionen auf diesen Film in 4 Phasen ab:
1. Man ist geschockt und irritiert von dem Film, denkt sich: Was soll das?
2. Man entwickelt eine gewisse Sympathie für die beiden Hauptdarsteller, besonders für Johnny Depp (und das auch völlig zurecht, genau wie in „Fluch der Karibik"...
Veröffentlicht am 4. Januar 2005 von Jens Nienaber

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Director's Cut?
Na, viel hat der Herr Regisseur da nicht weggeschnitten... Lediglich die eine Szene, die auch im originären Trailer gezeigt wird, ist zusätzlich dabei, unsynchrinisiert auf Englisch. Sonst ist der Film identisch mit dem "normalen Schnitt". Als Fear and Loathing- Fan hab ich mir den Director's Cut gekauft, kann dies aber nur eingefleischten Sammlern...
Vor 11 Monaten von Verkalpmi veröffentlicht


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146 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fear And Loathing in 4 Phasen, 4. Januar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Wenn man sich „Fear And Loathing..." anschaut, laufen die Reaktionen auf diesen Film in 4 Phasen ab:
1. Man ist geschockt und irritiert von dem Film, denkt sich: Was soll das?
2. Man entwickelt eine gewisse Sympathie für die beiden Hauptdarsteller, besonders für Johnny Depp (und das auch völlig zurecht, genau wie in „Fluch der Karibik" ist das eine Rolle, die ihm und nur ihm auf den Leib geschnitten ist. Was er aus der Person des Raoul Duke macht, ist oscarverdächtig und balanciert zwischen saukomisch und abschreckend).
3. Die dritte Phase ist die bemerkenswerteste. Irgendwie schafft es der Film, das man sich plötzlich dabei erwischt, wie man die Sprüche, Geräusche und Bewegungen der Protagonisten im wirklichen Leben nachahmt, freundlich ausgedrückt zitiert. Und dann ist auch die 4. Phase nicht mehr weit.
4. Zu guter letzt schaut man sich den Film wieder und wieder an, man findet den Film plötzlich gut, tiefgründig, bedrückend, urkomisch und saucool.
Der Film ist aber in jeder Hinsicht einen Blick wert, man muss ihn gesehen haben, darüber nachgedacht haben, um sich ein Urteil zu bilden und lohnen tut er sich allein schon wegen Johnny Depp.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fear And Loathing In Las Vegas (Blu-ray), 11. Februar 2009
Der filmtechnisch perfekt umgesetzte Trip der beiden Protagonisten gehört seit dem Erscheinen im Jahr 1998 zu meinen Lieblingsfilmen. Dementsprechend war ich auf den BD Transfer gespannt und ich muß sagen, daß sich das Warten gelohnt hat. Das Bild ist großartig und ist ein Musterbeispiel dafür, daß auch etwas ältere Filme wunderschön aufbereitet werden können. Noch nie waren die Farben so leuchtend und jede Facette der Bildsprache sichtbar. Der Sound ist absolut in Ordnung und bezieht auch die Surroundkanäle anständig mit ein. Der WOW-Effekt bleibt aus - das liegt aber am Soundtrack selbst und nicht an der Technik. Ich kann jedem Fan nur empfehlen: DVD verkaufen/verschenken und BD anschaffen.

Film: 10/10
Bild: 9/10
Ton: 7/10
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum auszuhalten! - Aber genial!!, 1. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Nach etwa 15 Minuten hatte ich das Gefühl: "Ich muß raus hier! Das ist nicht zu ertragen!" Klaustrophobische Panikattacken machten sich in mir breit und mir wurde tatsächlich physisch schlecht (Ihr wisst schon, die Szene in der Lobby des Hotels!).
Die Bilder stürmen in rasender Geschwindigkeit auf einen ein und man hat das Gefühl, als wäre man selbst auf dem Trip ("Bloß abschalten!"), und nicht nur Zuschauer. Nach dem ersten Schock aber dämmert es einem: So oder zumindest ähnlich habe ich das doch schon erlebt (bei mir selbst oder anderen)! So fremd ist das doch alles gar nicht (klar, extrem übertrieben natürlich)!
Jenseits der ganzen politischen, film-künstlerischen, hippie-kulturellen (...) Aspekte : Wer nach diesem Film nicht über seine eigenen Erfahrungen mit Drogen (direkt oder indirekt) ins Grübeln kommt,
der braucht tatsächlich halt noch härteren 'Tobak'(so oder so)!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Johnny Depp in einer Glanzrolle!, 20. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Johnny Depp war ja schon immer für seine außergewöhnliche Rollenwahl berühmt und berüchtigt und mit diesem Film hat er wohl wirklich ein weiteres Highlight gesetzt. Dieser Mann ist einfach ein unwahrscheinlich guter Schauspieler, der auch vor schwierigen Rollen nicht zurückschreckt und die Filme nicht unbedingt danach aussucht, ob sie Erfolg versprechen oder nicht, sondern eher immer erneut auf der Suche ist nach Herausforderungen.
"Fear and Loathing in Las Vegas" ist auf jeden Fall einer der skurrilsten Filme, den ich je gesehen habe und ich empfehle ihn nur Leuten weiter, die auch ein Faible für außergewöhnliche Filme haben und die nichts so leicht schockt. Denn einem muß man sich bei diesem Film bewußt sein: er ist ein einziges Drogen-Delirium und ein Wirrwarr aus vielen bunten Bildern. Je mehr man von diesem Film sieht, desto unüberschaubarer und schockierender wird er. Generell ein Anti-Drogen-Film, der aber auch nicht an Humor vermissen läßt und auf jeden Fall eine abschreckende Wirkung hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hunter S. Thompson in HD - Für jeden Fan ein MUST HAVE!, 11. Mai 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
WOW!
Dass der Film mit der Zeit einen gewissen Kultstatus gewonnen hat, muss ich hier nicht erwähnen.
Für die Blu-Ray wurde der Film nochmal überarbeitet! Es wurden mehr Farben eingebaut, gewisse Szenen wurden komplett in einer Farbe gehalten (z.B. die Toilettenszene in Dukes Erinnerung ist komplett in Grüntönen gehalten).
Im großen und ganzen ist es ein sehr schönes Bild, man erkennt jedes Detail und demnächst wird wohl die DVD auch an einen netten Mitmenschen geschenkt, der noch nicht in den Genuss von HD kommt.
Zudem gibt's 2 zusätzliche Szenen, die in der alten DVD nicht zu sehen waren (die zweite halte ich persönlich sogar für unnötig rausgeschnitten, da diese mehr Aussagekraft hatte als zuvor erwartet).

Der Ton ist O.K. eine wesentliche Überarbeitung auf dem Gebiet gab es wohl nicht, macht aber dem Filmspaß keinen wirklichen Abrieb.

Also: Wer Fan des Filmes ist und die Möglichkeit hat eine Blu-Ray auf einem entsprechenden HD-Fernseher abzuspielen, sollte hier zugreifen um Fledermausland aus einer neuen Perspektive zu erleben.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Blu-Ray Umsetzung mit wenig Schwächen, 25. Juni 2009
Von 
Stefan Servos "Cirdan" (Stadt Blankenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Ich habe meinen Aaaanwaaaaaaaaaaaaaaaalt... bei mir..." Fear And Loathing In Las Vegas ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein zeitloser Klassiker und daher war die Anschaffung auf Blu-Ray ein Muss! Zu dem Film muss wohl auch nicht mehr viel gesagt werden. In der Hauptrolle brilliert Johnny Depp als Journalist im Drogenrausch Raoul, begleitet wird er von seinem Anwalt Dr. Gonzo (genial verkörpert von Benicio Del Toro) und die beiden begeben sich auf die Suchen nach dem amerikanischen Traum in Las Vegas. Soweit die Handlung, aber wie ist die Blu-Ray-Umsetzung gelungen? Der BD Transfer bietet zwar keine keine Referenzqualität, ist aber durchaus gelungen und kann sich sehen lassen. Nie zuvor kamen die psychodelischen Farben dieses Trips besser zur Geltung. (Würde den Film gerne mal mit Ambilight sehen). Der Sound ist in Ordnung in Anbetracht der Tatsache, dass der Film über 10 Jahre alt ist. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Der deutsche Filmverleiher TOBIS hat in den Director's Cut seinerzeit nicht mehr investiert und so sind die zusätzlichen Szenen des Director's Cut nicht synchronisiert, sondern nur untertitelt (und die Untertitel enthalten einige Rechtschreibfehler). Ansonsten sehr gelungene Veröffentlichung!!!
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wahnsinn von einem Film, aber..., 9. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Ich habe "Fear And Loathing..." schon mehrmals gesehen und trotzdem wird der Film nie langweilig. Faszinierend finde ich vor allem, wie es dem Regisseur gelungen ist, die frühen Siebziger derart authentisch (bunt, bunt, bunt...)einzufangen. Man möchte glauben, der Streifen stamme aus dieser Zeit, dabei wurde er 1996 aufgenommen.
Nun aber zum eigentlichen Inhalt des Films:
Wie einigen bekannt sein dürfte, handelt es sich um eine (fiktive oder tatsächlich erlebte, wer weiß?) Geschichte des kürzlich verstorbenen (Selbstmord) Autors Hunter S. Thomson.
Dieser fährt unter dem Decknamen Raoul Duke (gespielt von Johnny Depp)zusammen mit seinem etwas exzentrischen Anwalt Dr. Gonzo (gespielt von Benicio DelToro) nach Las Vegas, wo Thompson alias Duke von einem Motorradrennen berichten soll. Um den Aufenthalt im Spielerparadies standesgemäß abzurunden, hat das Duo eine äußerst sortenreiche Auswahl an Drogen im Gepäck. Diese werden schon während der Fahrt reichhaltig verkostet, was zu gelegentlichen Ausfallerscheinungen beider Akteure führt. In Las Vegas angekommen, geht's dann erst richtig ab...
Der Film ist, trotz ein paar tragischer Momente, zum Niederknien komisch, jedoch nur für Leute mit einem ausgeprägteren Sinn für Humor. Tragikomödie oder Satire nennt man das, glaube ich...
Beide Hauptdarsteller brillieren durchweg. Johnny Depp würde man witzigerweise gar nicht erkennen, wenn man nicht wüßte daß er es ist (Gregor Gysi-Glatze, Alte Oma-Sonnenbrille).
Der absolute Bringer sind außerdem die Sprüche der beiden, die hervorragende Synchronisation tut ihr übriges dazu.
Kostprobe: "Mein Anwalt hatte es sich in den Kopf gesetzt, durch abartiges buhlen aufzufallen" oder "Ich will dich nicht umbringen, ich will dir nur ein kleines Z in die Stirn ritzen."
Als Fazit kann man sagen, daß F.A.L.I.L.V. für alle Freunde von skurrilem und schrägem Humor genau der richtige Film ist,
ABER...(jetzt kommt's): Es gibt leider in der heutigen Gesellschaft einige merkwürdige Individuen, die diesen Film fälschlicherweise als eine Art Anreiz sehen, sich dem Drogenkonsum hinzugeben. "Fear..." ist sicherlich keine Anti-Drogen-Predigt, aber es ist eine Geschichte mit offenem Ende. Der einigermaßen mitdenkende Zuschauer merkt irgendwie, daß ein Sequel zu "Fear..." sicherlich ganz anders aussehen würde. Man überlegt sich, wie die Charaktere wohl nochmal 10 Jahre später leben würden. Inzwischen clean und "normal" (was immer das bedeutet) oder doch Suchtkreislauf, Verelendung, Krankheit, Tod?
Es war in einer vorangegangenen Rezi davon die Rede, man hätte den Film mit FSK 18 einstufen sollen, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Konsequenterweise dürfe man dann z.B. die Schlachtorgie "Herr Der Ringe" auf keinen Fall ab FSK 12 zeigen!

Alles in allem ein wirklich erstklassiger und lustiger Film, der aber auch nachdenklich macht. Ansehen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Tendency Is To Push It So Far As You Can, 30. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Der Film ist eine überaus gelungene Umsetzung des gleichnamigen Romans von Hunter S. Thompson Angst und Schrecken in Las Vegas: Eine wilde Reise in das Herz des Amerikanischen Traumes. Bedenkt man wie schwer es ist generell einer literarischen Vorlage gerecht zu werden und dies gilt besonders für diesen, da er ein Meilenstein des GONZO-Journalismus bedeutete (Siehe dazu auch: Gonzo - The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson [UK Import] ), muss man vor Gilliam wirklich den Hut ziehen, dass er sich an solch ein Projekt heran traute, was ursprünglich als nicht verfilmbar galt. Schon zuvor wurden Versuche gestartet den Roman zu verfilmen. Vgl. Where the Buffalo Roam von 1980 DVD-Where The Buffalo Roam Doch meines Erachtens hat Gilliam selbst, als Wanderer zwischen den Welten, den Geist des Buches gepackt und ins Bild gebannt. Kein anderer Regisseur wäre besser geeignet gewesen den Sarkassmus Thompsons, der der Welt einen Spiegel entgegenhält, besser zu verfilmen. Gilliam ist bekannt dafür fremde Welten entstehen zu lassen und in all seinen Fluchttendenzen, die den Figuren seiner Welten eingeschrieben sind, steckt immer auch eine Kritik an der Realität, an der Gesellschaft. Natürlich ist dies auch der grandiosen Darstellung von Duke (alter Ego Hunter S. Thompson) durch Johnny Depp und Gonzo durch Benicio del Toro zu verdanken, die das Bild vervollständigten. Drogen sind zwar für die Protagonisten von wesentlicher Bedeutung und der Zuschauer kommt hier auch in den Geschmack eines visuellen Trips, dank Gilliams filmtechnischer Umsetzung, doch die Drogen sind hier nur Mittel zum Zweck. Wer hier denkt, er bekommt einzig einen lustigen und coolen Drogenfreakfilm zu sehen, hat weit gefehlt. Natürlich ist der Film stellenweise lustig, aber die grundsätzliche Atmosphäre ist düster. Die beiden Protagonisten ziehen nicht der Party wegen los, sondern es ist eine ernste Sache...; sie suchen den Amerikanischen Traum; sie suchen den Sinn des Lebens. Doch was sie schmerzlich erkennen müssen, ist das der Traum irgendwann Mitte der 60er in eine falsche Richtung verlief, weil die Realität keine Rücksicht auf die Träumenden selbst nahm. Was sie finden, ist der Friedhof auf dem der Traum begraben liegt und der für dessen Untergang mitverantwortlich war. Die sogenannte "Wave Speech" (cirka Mitte des Films, als Duke in seinem Hotelzimmer an der Schreibmaschine sitzt, ans Fenster geht und Erinnerungen wach werden...) gibt einen ersten Eindruck des Gefühls, welches Duke beherrscht und den Film bestimmt. Nur aus dieser Stimmung heraus lässt sich der Exzess erklären, den beide betreiben; stets auf der Suche nach DEM Höhepunkt; einem Höhepunkt, der sie sich lebendig fühlen lässt, aber den sie nie wieder erreichen werden... Es ist ein verzweifeltes letztes Aufbäumen.
Am Ende des Films kommt dann schließlich ein zweiter Erklärungsversuch...:
"Wir sind jetzt alle auf einem Überlebenstrip. Von dem Tempo der 60er ist nichts mehr übrig..."
...denn die Drogen führten nicht zu einer Veränderung der Realität und der Welt, sie brachten keinen Frieden und kein Verständnis... und deswegen wurde der Amerikanische Traum als Illusion enttarnt.
"...aber ihre Niederlagen und ihr Schaden, sind auch die Unseren..." Deswegen: "Lerne das Verlieren zu genießen."
Nur in der Ausschweifung selbst erfährt man erst seine Grenzen. So erkannte schon William Blake: The Road of Excess leads to Palace of Wisdom... Zwischen Feuer und Feuer: Poetische Werke Zweisprachige Ausgabe

Wer hier den Film allein aufgrund seinen Spassfaktors ansehen möchte, sollte besser auf andere Filme zurückgreifen, denn er wird nicht wirklich Spass daran haben.

Wer den Film sehen möchte, um etwas vom Zeitgeist Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre erfahren möchte, sollte sich den Film anschauen.

Für Gilliam-fans ein MUSS! Er zeigt einmal Mehr sein Können und seine Kreativität.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wir waren irgendwo bei Barstow am Rande der Wüste als die Drogen zu wirken begannen ...", 26. November 2009
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (Director's Cut) (inkl. Wendecover) (DVD)
1971: Der exzentrische Journalist Raoul Duke (Johnny Depp) fährt mit seinem Anwalt Dr. Gonzo (Benicio Del Toro) nach Las Vegas, um über das berühmte Mint 400 Motorradrennen zu schreiben. Bei kontinuierlichen Konsum allerlei berauschender Substanzen und der daraus resultierenden Diskreptanz mit dem Las Vegas der 70er Jahre und dem Ende der Hippie Generation, wirkt "Fear and Loathing in Las Vegas" wie das letzte Aufbegehren auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.
Der Film bietet wunderbare Einblicke in ein Gehirn, dass voll mit Gras, Acid, Meskalin, Kokain und/oder Äther ist. Dadurch entwickeln sich filmtechnisch genial umgesetzte, absurde Situationen, die man hier gar nicht genauer beschreiben kann. Johnny Depp und Benicio Del Toro torkeln als klassische Antihelden, von psychedelischen und detailverliebten Bildern, unterstützt von einem genialen Soundtrack, von quasi einer Kurzgeschichte zur nächsten. Hotelzimmerverwüstungen, Trips durch Las Vegas, bishin zum nationalen Drogenkongress, sind grotesk und aberwitzig zugleich. Vornehmlich Johnny Depp zeigt dabei, was für ein überragender Schauspieler er doch ist. Aber auf zwischenzeitliche Auftritte von Stars wie Tobey Maguire als Anhalter, Christina Ricci als Jesusfreak und Barbara Streisand-Fan oder Cameron Diaz als TV-Reporterin sind perfekt inszeniert.

Kurzum: Regisseur Terry Gilliam hat eine wunderbare "Komödie mit künstlerischem Anspruch" geschaffen, die in der dt. Synchro schon klasse daherkommt. Ihre wirkliche Genialität aber erst im englischen Original vollkommen entfaltet, diese bietet mit dem Directors Cut rund 20 Minuten mehr an nicht-verwendeten Szenen (mit dt. Untertitel) - 5 Sterne.
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49 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Johnny Depp in dionysischer Traumwelt! Genial!, 14. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Fear and Loathing in Las Vegas (DVD)
Ich habe mir FALILV vor einigen Wochen zum ersten Mal angeguckt. Erst konnte ich dem Film - mal abgesehen von Johnny Depps schauspielerischer Leistung und den teilweise echt witzigen Situationen - nicht viel abgewinnen. Insgesamt hatte der Film eine eher abschreckende Wirkung auf mich.

Erst beim zweiten Ansehen habe ich gemerkt, dass ich bisher nur selten einen so tiefgründigen Film gesehen habe. Sicherlich: In erster Linie ist der Film eine sartirische Aufbereitung des guten alten "American Dream" und der Hippiebewegung, aber dahinter tun sich ganze Interpretationsabgründe auf.
Für mich ist es hauptsächlich ein Film über Morbidität - über den Wahnsinn des Lebens und die Krankheiten, die sich hinter einer scheinbar geordneten Welt verbergen. Die bunte, künstliche Kulisse von Las Vegas unterstreicht wunderbar die bizarren und dionysischen Abgründe, die sich vor Raoul Duke und Dr. Gonzo öffnen. Abgründe, denen sich jeder Mensch früher oder später, mehr oder weniger ausgeprägt stellen muss: Dem Verfall des Lebens und dem Versuch der Zerstreuung und Verdrängung, welche sich im Film in der Drogensucht von zwei Angehörigen der aussterbenden Art "Hippie" darstellen.

Auch wenn einige Szenen durchaus komisch sind, würde ich den Film eher als Drama einstufen.

Empfehlen würde ich diesen Film allen, die nicht nur den oberflächlichen Hollywood-Kitsch à la "God bless America" sehen wollen, sondern Filme mögen, die auch nach mehrfachem Anschauen nicht langweilig werden und immer wieder zum Nachdenken anregen.
Wer eine fertige Story mit Antworten erwartet, sollte von diesem Film die Finger lassen!
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