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Kundenrezensionen

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am 24. Oktober 2014
wer zartheit und romantik mag, ist hier richtig. eine junge frau mit tochter versucht in einem sehr christlichen ort zur fastenzeit ihr glück mit der eröffnung einer chocolaterie....und abgesehen von der guten geschichte, spielen hier auch prima schauspieler mit. einer meiner lieblingsfilme
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am 28. Februar 2015
Es ist mein absoluter Lieblingsfilm, denn er ist so berührend, schön und ich bekomme jedesmal aufs Neue -während des schauens- Lust Schokolade zu essen. Aber lieber Leser meiner Rezession schauen Sie diesen Film doch am Besten so bald wie möglich selbst an, denn das Wasser, das Ihnen jetzt schon im Munde zusammenläuft hat Sie sicherlich Neugierig gemacht. Lieben Gruß Mäggi
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Die Handlung, dass sich eine alleinstehende Frau mit Tochter in einem verschlafenen Dorf einmietet, dort einen Schokoladenshop aufmacht und in der Folge mit dem Bürgermeister und den Traditionen aneinander gerät, ist schnell erzählt.

Das besondere an diesem Film ist jedoch, dass die Schokoladen, die die Frau als Werbegeschenke den Dorfbewohnern anbietet, bei diesen etwas verändert. So können sich viele Bewohner der Shop-Besitzerin öffnen und wir erfahren etwas für die vielen Probleme, die die Bewohner mit sich selbst, aber auch miteinander haben.

Die äußere Klammer um die geistige Verfassung der Bewohner stellen die regelmäßigen Gottesdienste dar, in denen der junge Geistliche Predigten hält, die zuvor mit dem Bürgermeister genauestens besprochen werden. Die Staatsgewalt bemächtigt sich also der Institution Kirche, um ihre Ansichten durchzusetzen.

(Wer sich in der aktuellen Weltgeschichte umsieht, wird auch hier vergleichbare Vorgänge beobachten können.)

Da unserer Shop-Besitzerin NICHT in die Kirche geht, ist der Konflikt schon offen vorprogrammiert. Auch hier geht es nicht um Inhalte, sondern gleich ums Prinzip.

Die ganze Sache eskaliert noch im Dorf, als fahrendes Volk auftaucht und der Bürgermeister den angeblich moralischen Niedergang der Stadt verhindern möchte.

Doch so langsam haben sich die Einstellungen und Meinungen im Dorf geändert.

Besonders eindrucksvoll bringt dies der Geistliche gegen Ende des Filmes auf den Punkt:

Wenn es einen Gott gibt, dann werden wir nicht an dem gemessen, was wir verweigert, abgelehnt und ausgegrenzt haben, sondern an dem was wir angeboten, angenommen und willkommen geheißen haben.

Ein Gedanke, der doch recht gut auch in die Weihnachtszeit passt, oder?

Insgesamt ein Film, bei dem die Altersfreigabe zwar ab 6 lautet, der vom Verständnis her aber eher ab 13 - 15 Jahre geeignet ist. Nicht wegen nicht vorhandener Sex- oder Gewaltszenen, sondern wegen der vielen psychologischen Feinheiten bei der Wortwahl und der Handlung der Schauspieler. Diese Feinheiten überfordern ein 6-jähriges Kind und würden diesem den Film als langweilig erscheinen lassen.

Obwohl der Film in einer französischen Ortschaft spielt und auch französische Wortfetzen gebraucht werden, gibt es nur eine englische und deutsche Tonspur. Schade eigentlich.
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am 6. April 2015
*
... ein modernes Märchen für Erwachsene ... eine heitere Gesellschaftssatire ... das Alles ist der Film "Chocolat"!
Zudem ist es eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joanne Harris. Ich habe das Buch gelesen und muss dazu sagen, daß es schon einige Unterschiede gibt. Erst einmal spielt der Roman nicht 1959 wie im Film, sondern (offenbar) viel später. Das Buch ist allgemein etwas mystischer gehalten, während im Film das einzig Mysteriöse der Nordwind ist, dessen Wehen ein Anzeichen dafür ist, daß sich bald was ändern wird. Vianne ist im Buch sozusagen eine Heidin/moderne Hexe, während sie im Film "nur" als Atheistin bezeichnet wird (das schien Hollywood wohl etwas weniger riskant für ihren Kundenfang zu sein *pfft*). Viannes Widersacher ist im Roman ein scheinheiliger Priester und im Film ein kontrollsüchtiger Bürgermeister (es war Hollywood wohl zu kontrovers, einen Geistlichen als Feinbild herzunehmen, dann lieber einen rückständigen Adligen *augenroll*). Der unsichtbare Freund ihrer Tochter Anouk ist im Buch ein Hase, während er im Film ein Känguruh ist. Und so weiter und so fort. Was das Ende betrifft - ich will nicht spoilern - sagen wir, der Film ist viel optimistischer als das Buch, was die menschliche Natur angeht.
Jedenfalls lohnt es sich durchaus beide Medien anzuschaffen. Man erhält die gleiche Geschichte in zwei verschiedenen Varianten (wenn der Film Milchschokolade ist, so kann man den Roman ruhig als Bitterschokolade bezeichnen). Es entsteht keine Langeweile, weder beim Lesen, noch beim Zuschauen.
Zurück zum Film.
Dieser ist fast 15 Jahre alt. Ich ärgere mich etwas, daß ich den Film erst jetzt anschaue. Meine einzige Entschuldigung dafür ist nur, daß ich zu dieser Zeit wohl noch zu unreif für diese Art von Filmen war. Zu uncool und kitschig, erschien mir damals der Filmtrailer (soweit ich mich erinnern kann). Auch jetzt, habe ich mir die DVD ursprünglich nur deshalb gekauft, um ein Geschenk für meine Mutter zu haben. Die mag solche Filme. Tja, ich werde ihr nun wohl nun doch ein anderes Geschenk besorgen müssen. Den leihe ich ihr nur, oder wir schauen ihn uns mal gemeinsam an. ^^

Zwei Welten treffen in der Handlung aufeinander.
Auf der einen Seite steht die weltoffene, atheistische und (positiv) hedonistische Konditorin (bzw. Chocolatière) Vianne Rocher, welche mit ihrer unehelichen Tochter Anouk neu in ein kleines französischen Städtchen kommt.
Auf der anderen Seite steht der Bürgermeister Comte Paul de Reynard und seine kleinstädtische Gemeinde, welche nach aussen hin das brave Bürgertum präsentiert, welches jedoch unter der hauchdünnen Oberfläche Bigotterie, Intoleranz, Missgunst, Hilflosigkeit, Trotz, etc. verbirgt.
Kein Wunder, daß Viannes neu eröffnetes Schokoladengeschäft (dazu noch mitten in der christlichen Fastenzeit) für Unruhe sorgt, da es die Bewohner quasi emotional spaltet. Viannes Geschäft wird bald zur Zuflucht für all jene Leute, welche sich nicht in die bürgerliche Gesellschaft einordnen können/wollen oder welche von ihr unterdrückt werden (z.B. eine leicht ordinäre alte kranke Frau, ein künstlerisch begabter von seiner Gluckenmutter streng bewachter Junge, eine vom Säufer-Ehemann oft misshandelte Kleptomanin, ein geächteter Fluss-Zigeuner, etc). Das sorgt für böses Blut bei der "gegnerischen" norm-konformen und sturen Gemeinde. V.a. dem Bürgermeister ist ihre (geschmacklich) verführerische und betont lebensfrohe Art ein Dorn im Auge.
Bis die Situation schliesslich eskaliert. Aber keine Angst. Wie alle Märchen, hat auch dieses letztlich ein Happy End.

Optisch weiß der Film zu gefallen. Das südfranzösische Städchen mit all den kleinen alten Häusern, den engen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster sieht sehr malerisch aus. Allerdings ist das Bild etwas blaustichig und damit kalt. Passend zur Gesinnung deren Bewohner, die zudem häufig schwarze bzw blass pastellfarbene Kleidung tragen. Im Gegensatz dazu sieht man Vianne und Anouk gleich in der ersten Szene mit einem knallroten Umhang (erinnert an den altmodischen Umhang von Rotkäppchen). Rot scheint Viannes Lieblingsfarbe zu sein. Sie trägt auch stets rote Pumps, welche in der etwas tristen Umgebung stark hervorstechen. Wenn Szenen mit ihren neuen Freunden kommen, wenn Leute lachen und tanzen, werden passend auch gleich die Bildfarben etwas wärmer und sonniger. Wenn bald ein emotionaler Umbruch bzw. eine wichtige Veränderung in der Handlung bevorsteht, weht ein starker Wind. Das ist die Bildersprache des Filmes.

Und warum Schokolade? Da diese die Bildung des Glückshormones anregt, wird sie hier zu einem Sinnbild des Glücks.
Der ganze Film ist eine Ode an die Lebensfreude und an die Toleranz.

Gibt's was zu kritisieren? Ja, aber nur wenig, bzw. nichts Weltbewegendes.
1) Das Happy End ist ein wenig unrealistisch, zu plötzlich und etwas aufgesetzt. Andererseits ist das eben so bei märchenhaften Geschichten (egal ob für Kinder oder Erwachsene). Von daher ist dies letzlich normal.
2) Es ist etwas seltsam, daß die Geschichte in Frankreich spielt. Frankreich ist schon seit über 100 Jahren ein laizistischer Staat. Das bedeutet, die Kirche und der Staat sind streng voneinander getrennt. Wirklich getrennt. Nicht so wie in Deutschland mit seinem Religionsunterricht an Schulen und Kirchensteuer. Zudem ist in diesem Land niemand dank seines Adelstitels berechtigt, staatliche Gewalt auszuüben (in dem Fall die eines Bürgermeisters). Sowas gibt es - meines Wissens nach - nur in England (House of Lords). In Frankreich hingegen, wurde dies mit der Revolution Ende des 18. Jahrhunderts abgeschafft. Zudem ist Frankreich ohne Zweifel ein Land, daß Kulinarisches liebt. Und deren Bewohner sollen tatsächlich den Genuss von Schokolade als etwas Schlechtes betrachten? Vielleicht hätte man die Story im sog. "bible belt" der USA spielen lassen sollen. Das wäre glaubwürdiger.

Ach ja, die Altersfreigabe ab 6 Jahren ist etwas zu tief angesetzt. So junge Kinder verstehen eine solche Thematik noch nicht.

Das Bonusmaterial der DVD ist ziemlich nutzlos. Ausser dem Trailer zum Film (und anderen Filmen) gibt es nur Interviews, sowie einen Audiokmmentar (die zwei letzeren nur auf englisch OHNE deutsche Untertitel).

FAZIT:
Sehenswerter Film für Leckermäulchen und Fans von leichten Fimen mit anspruchsvoller Botschaft. Nicht anschauen, wenn ihr grade Diät macht! *lol*

PS:
Die Bücher von Joanne Harris (mit der Protagonistin Vianne Rocher) ->
Chocolat
Himmlische Wunder
Himmlische Träume
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In Abhängigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder mögen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Märchen für Erwachsene, das kein Klischee auslässt. Wer also Märchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fügt, der möge sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fühlen.

Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Töchterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschließen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Städtchens, das diktatorisch vom Bürgermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschöpflichen Fundus ihre Süßigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf.

Doch die süße Sünde hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurückhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzückenden Film für Lebensfreude und Genuss. Sie siegt über Bevormundung und Einförmigkeit.

Lasse Halström inszenierte dieses Märchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne.

Fazit.
Ein wunderschöner Märchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert.

Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthält jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films.
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am 11. Dezember 2001
Vor weg, der Film ist Klasse, ich war schon im Kino ganz hin und weg. Aber leider hab ich mir den Kauf dieser DVD ganz gründlich überlegt, zu mau fällt leider die Ton-Ausstattung der DVD aus. In der Originalsprache kann man den Film nur in Dolby 2.0 'hören' und es gibt dazu dann auch nur deutsche Untertitel, die nicht ausblendbar sind, und somit das Anschauen der englischen Fassung stören. Wer Filme gerne in englischer Sprache sieht, sollte sich genau überlegen, ob ihn die deutschen UTs und der Ton nicht stören....
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HALL OF FAMEam 8. März 2006
°
Chocolat ist wohl einer der süßesten Filme, die je in die Kinos gekommen sind. So süß und verführerisch war kaum einer vorher. Dabei geht es nicht um sinnlose Völlerei, sondern vielmehr um die Kunst des Genießens. Und genau diesen Genuß bringen Vianne Rocher (Juliette Binoche) ihre kleine Tochter Anouk in eine französische Kleinstadt, als sie dort ihre Chocolaterie eröffnet. Der Bürgermeister dort ist sehr gläubig und wacht mit strengem Auge über seine ´Schäfchen´ - ist es doch Fastenzeit und Genuß in seinen Augen eine Sünde. Schnell ist also Vianne der Inbegriff der Versuchung und wird von vielen gemieden. Auch ihr Verhältnis zu Roux (Johnny Depp), einem Zigeuner der mit seinem Flussboot einen Aufenthalt einlegt, ist nicht gerade förderlich für ihr Ansehen.
Besonders schön im Film sind die kleinen Schritte der Menschen, die nach und nach Kontakt zu Vianne aufnehmen. All diesen Leuten gibt sie ihre ganz persönliche Schokoladenmischung und hilft so auf ihre Weise, das Leben in dem Städtchen ein Stück lebenswerter zu machen.
Chocolat ist ein märchenhafter Film, dessen Anspielungen wohl bei jedem etwas berühren. In erster Linie lädt er dazu ein, sich an Kleinigkeiten im Leben zu freuen und es sich nicht unnötig schwer zu machen. Dabei vermittelt er eine Leichtigkeit, die an Amélie erinnert. Sehr sehenswert zum einfach Genießen.
~
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Frankreich in den 1950er Jahren: Die Französin Vianne zieht mit ihrer Tochter Anouk von Ort zu Ort und landet letztendlich in einem ruhigen und strengen Dorf. Die Einwohner missachten sie und lehnen ihre Künste bezüglich ihrer neu eröffneten Chocolaterie voll und ganz ab. Die einzigen, die noch zu ihr zu halten scheinen sind ihre Vermieterin Armande und die von ihrem Mann misshandelte Josephine. Der Bürgermeister versucht durch Kirchenpredigten die Menschen von Viannes Geschäft fernzuhalten lehrt sie der süßen Versuchung widerstehen. Als Vianne sich jedoch in den Zigeuner Roux (Johnny Depp) verliebt, wird mit der Zeit alles allmählich besser und die Dorfgemeinschaft fasst Vertrauen zu ihr...

"Chocolat" ist eine liebevoll gestaltete Tragikomödie, die im wahrsten Sinne des Wortes durch ihre süßen Versuchungen zu bestechen sucht. Man spürt förmlich den Duft von Schokolade in der Luft, man schmeckt die Süße und das Unwiderstehliche, dieses ganze visuelle Verlangen wird noch bestärkt durch den Auftritt Johnny Depps und der Liebesgeschichte zwischen den Figuren Vianne und Roux. Etwas, das man jedenfalls als gelungen bezeichnen könnte für diesen Film, ist, dass in kaum einem anderen Film deutlich veranschaulicht wird wie eingeschworen, vorurteilsbeladen und neidisch Dorfbewohner sein können, wenn sie einem anderen etwas missgönnen und diese Person versuchen zu zerstören. Die Tragik in diesem Film ist natürlich perfekt abgestimmt auf die Komik und so ist es immer ein auf und ab zwischen lachen, hoffen, bangen und aufatmen. Wäre der Film nicht eine US-GB-Produktion, so könnte man glatt glauben, es sei ein Film des "Cinéma francais", denn die Darstellung der lustigen Momente erinnert oftmals an Filme mit Audrey Tautou. "Chocolat" spricht aber außer die (An)gewohnheiten der Dorfbewohner noch andere Themen an: Die Sünde, die Versuchung, das Fasten, die Vergebung, die Liebe, die Reue und die Einsicht, also menschliche Eigenschaften und Taten, die gar nicht besser hätten komprimiert werden können als in diesem Film.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 15. September 2002
Ein leiser und märchehaft schöner Film. Wer Filme wie "Die zauberhafte Welt der Amelie" oder "Forrest Gump" mag, wird diesen Film lieben.
Das ach so beschauliche und ruhige Leben einer französischen Kleinstadt/Dorf wird mit der Ankunft einer geheimnisvollen Fremden, die mitten in der Fastenzeit (!) die Stirn besitzt eine Chocolaterie zu eröffnen, auf das liebenswürdigste durcheinandergewirbelt. Den Kleinbürgern wird ihre ganze Bigotterie vor Augen geführt und im Kampf gegen die Fremde findet der allmächtige Bürgermeister und Comte ganz unerwartete Wahrheiten über sich selbst die er sich vorher nicht einzugestehen wagte.
Einen ganz wesentlichen Nachteil hat die DVD jedoch:
Man kann in der englischen Fassung die deutschen Untertitel nicht ausblenden - da für mich der Kauf einer DVD gerade wegen der Möglichkeit den Film auf Englisch zu sehen wesentlich ist, halte ich dies bei der DVD für ein klares KO-Kriterium!
Fazit: Toller Film, aber auf VHS reicht es auch.
Amazon sollte erwägen eine normal-screen UK-Fassung anzubieten...
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am 25. April 2003
"Chocolat" dreht sich, wie der Titel verrät, um eine Chocolaterie in einer verträumten, französischen Kleinstadt, die das Leben der Bürger durcheinander bringt. In den Hauptrollen brillieren Juliette Binoche als verführerische Verkäuferin und Johnny Depp als moderner Pirat, doch auch Alfred Molina als kaltherziger Bürgermeister und vor allem Judi Dench als liebenswerte, lebenslustige Vermieterin bringen Farbe in diese Geschichte.
Mir würde es schwerfallen, den Film einem Genre zuzuweisen - sicher gibt es humorvolle Elemente, doch als Komödie würde ich ihn nicht bezeichnen - wobei die dramatischen Teile den Film insgesamt auch nicht zu einem Drama machen. "Chocolat" steht für sich selbst - süß, verträumt, einfach zum Genießen. Er durchbricht die Welle von falschem Stolz und birgt somit eine wahrhaft zuckersüße Botschaft.
Jedoch bin ich sehr enttäuscht, dass der Originalton mit einem nicht ausblendbaren Untertitel versehen ist. Ich kaufe mir DVDs, weil ich das Original sehen möchte, nicht die deutsche Synchronisation, und mir ist dies völlig unverständlich. Da kann ich mir den Film genauso gut auf Video holen.
Film top - DVD flop.
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