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am 24. Mai 2015
Der Film folgt angeblich dem Buch "Der geschenkte Gaul" der Knef, Rezensenten finden das gelungen, andere nicht.
Nach der Erstaufführung waren die Kritiken gemischt bis negativ, hier im Forum überwiegen positive, und diese zum Teil nicht nur plattes Lob, sondern fundiert.
Der Film ist ein Spielfilm mit Dokumentationscharakter, die gut 20 Jahre ab 1944 werden für mich unter dem Aspekt der Entwicklung
der Frau von einer Schauspielerin, die auch auf internationaler Ebene erfolgreich war und mit einigen Holliwoodgrößen gespielt hat, zu dem, was danach im Vordergrund stand und sie in in hrer Art einmalig machte: eine Sängerin, die ihre Lieder selbst textete , heute würde man sie als Singer/Songwriter bezeichnen.
Der Weg dahin war hindernisreich und nicht gerade, was aber nicht an fehlender Gradlinigkeit dieses Stars von internationalem Rang lag. Er beginnt mit dem für das Filmschaffen verantwortlichen hohen Offizier des J.Goebbels, reicht über einen ersten Aufenthalt in Hollywood, während dessen sie fast nur fürs Nichtstun bezahlt wird, geht weiter mit der Filmkarriere in Deutschland mit dem "Skandalfilm Die Sünderin", nach dem sie auf einer schwarzen Liste landet und jetzt eine internationale Filmkarriere hinlegt, bis hin zu einer der großartigsten Sängerin, einer charismatischen Texterin und Interpretin, die schon zu Lebzeiten eine Legende wurde. Gekrönt wird der gut 2stündige Film mit ihrem umjubelten Autritt in München mit dem wunderbaren Song "Für mich soll's rote Rosen regnen".

Wer ist Hildegard Knef? Diese Frage von ihr zu Konzertbeginn wird nach Ansicht von einem professionellen Kritiker nicht beantwortet, andere Rezensenten finden die Frage falsch beantwortet. So werde nicht ausreichend ihre Gefühlskälte dargestellt, mit der sie ihren ersten Ehemann fallenließ. Der Gesang reiche nicht an den der Knef heran, das Buch sei im Film nicht richtig wiedergegeben worden, er sei öde und langweilig.
Für mich hat Makatsch als die Knef die Frage beantwortet. Sie ist die Person, die voll hinter dem steht, was sie tut, und sie verfolgt ihre Ziele mit Konsequenz: Ich will alles - oder nichts. Sie läßt ihren ersten Mann nicht einfach fallen, er ist für mich der Mann, der sie nicht ihren Weg gehen lassen will. Er ist nicht der Mohr, der seine Schuldigkeit getan hat, sie leidet unter der Trennung, aber es passte nicht mehr zusammen.
Sie kriecht nicht zu Kreuze, als sie wegen der Nacktszene im Kreuzfeuer von Anfeindungen steht, sie geht erneut nach Hollywood und macht eine bemerkenswerte Filmkarriere.
Sie fällt hin, sie steht wieder auf, sie blickt nicht im Zorn zurück, sie gibt alles für das jetzt und ihre Ziele.
Sie lebt zunächst in wilder Ehe mit ihrem späteren zweiten Ehemann, David Cameron, wofür sie ebenfalls wüst angefeindet wird.

Wird man einer Person gerecht, in dem man ihre Autobiographie möglichst buchstabengetreu in einen Film umsetzt?
Erstens geht das gar nicht, das wäre, als wolle man ein Bild mit einem Text korrekt beschreiben: Viele Leser werden viele verschiedene Bilder vor Augen haben.
Zweitens ist eine Autobiographie nicht objektiv. Das Gedächtnis arbeitet zum Teil selektiv, Personenbeschreibungen geben ihren Eindruck von dem Beschriebenen wieder, die Rolle ,die dieser für sie spielt. Peinlichkeiten werden verdrängt oder vergessen, Gelungenes vielleicht überhöht.
Mögen zwei Leser mit fotographischem Gedächtnis das Buch gelesen haben, sie werden es als Zusammenfassung unterschiedlich wieder geben.
Ein Buch ist das, was ein Leser in ihm sieht oder aus ihm herausliest, und das führt auch dazu, ob man einen Film nach dem Buch mag oder nicht.
Für mich ist die Darstellung der Frau und Künstlerin plausibel, nichts widerspricht dem Eindruck, den ich von der Knef noch zu Lebzeiten hatte (ich bin Jahrgang 1954).

Was macht den Film für mich so unvergeßlich und wiederholt sehenswert? Neben vielen renomierten weiteren Darstellern die großartige Heike Makatsch: Nicht nur ihre verblüffende Ähnichkeit mit der Knef. Ihr letzter Ehemann Paul von Schell bemerkt in dem Extra über die Entstehung, daß er bei Ansicht der Makatsch im Profil während des Lieds "Für mich solls........" tatsächlich einen Moment den Eindruck hatte, seine Frau wäre noch einmal bei uns. Schon deshalb ist Heike Makatsch ein Glücksfall für den Film. Für mich ist genial, daß Heike selber und live singt. Sie ist in diesen Szenen nicht die Knef, sie hat eine weniger rauchige Stimme als das Original, niemand hätte Hilde perfekt singen können, weil sie ja auch nicht perfekt singen konnte, wie sie selber sagte. Hätte die Knef Heikes Stimme gehabt, wäre die Illusion fast perfekt gewesen. Heike Makatsch sang Hildegard Knef, und besser hätte das vom Aussehen, von Auftreten und enormer Ausstrahlung und z.T. fast an Sprechgesang erinnernden Stil der Knef niemand hinbekommen.

Die Rolle der Knef in einem Film ist eine riesige Herausforderung, und Heike Makatsch hat das in sie gesetzte Vertrauen mehr als gerechtfertigt. Ihre Knef war wahrscheinlich das Beste, das man als Schauspielerin und Sängerin aus dieser vom Gesang und Auftreten begnadeten Künstlerin machen konnte. Sie war kein Double oder billiges Knef-Imitat. Sie ist eine großartige Darstellerin, sie ist Heike
Makatsch, die für uns die Knef noch einmal für 2 Stunden "Zum Leben erweckt " hat.
Ihr Spiel war für mich mit die beeindruckendste schauspielerische Leistung, die ich je gesehen habe. SENSATIONELL !!!

Doc Halliday
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am 31. Mai 2010
Irgendwie ist Hildegard Knef eine deutsche Legende für mich. ( Mitte 50 )Sie war bewundernswert offen bis unbequem und provokant - im Leben wie auch in ihren Filmen und Liedern. Oft jedoch habe ich mich gefragt, warum macht Die Knef sich das Leben so unnötig schwer? Bestimmt kann man Menschen auch aufrütteln ohne sich selbst zu schaden. Nein sie ging ihren Weg immer unbeirrt. In unserer inzwischen auch so angepassten Welt würde ich mir mehr Menschen mit soviel "Rückgrat" wünschen! Tja und ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand in der Lage ist, diese Persönlichkeit und diese einmalige Stimme auch nur halbwegs authentisch nachzuspielen. Doch welche Überraschung! Dank guter Maskenbildner sieht Heike Matsch wirklich wie Hildegard aus - nur etwas hübscher, aber genauso markant. Die Stimme kann auch sie nicht genau nachahmen, aber sie hat es auch wohl nicht wirklich versucht, ihr lieber einen eigenen Stempel aufgedrückt, ohne das Besondere zu ändern - wirklich genial. Mich haben die Gesangseinlagen wirklich begeistert, denn auch wenn die Stimme anders ist, so vermittelt sie dennoch genau das, was auch die Stimme von Hildegart Knef ausdrückt. In einigen Sequenzen gefiel mir der Ausdruck sogar einen Tick besser. Heike ist wirklich mit Haut und Haaren Hilde. Heike spielt ihre Persönlichkeit und ihr Talent voll aus und macht uns die große Deutsche verständlich. Ein Film, den ich mir mit meiner Tochter gerne öfter ansehen werde. Schauspielerisch und gesanglich von Heike Makatsch eine wirklich grandiöse Leistung!!!!!!!
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am 3. Oktober 2009
FILM
Hilde aus dem Jahr 2009 ist ein deutscher Spielfilm. Der Film entstand nach der Autobiografie "Der geschenkte Gaul" von Hildegard Knef. Mit einer Länge von 137 Minuten beansprucht er das Sitzfleisch ungemein, aber dieses Meisterwerk ist es mehr als wert! Einer der deutschen Lebenswege nach dem Zweiten Weltkrieg. Hildegard Knef war die Sünderin, ein Kinotraum, ein Weltstar, eine Ikone. Dies ist ihr Leben.

DARSTELLER
Heike Makatsch in der Rolle ihres Lebens. Makatsch glänzte schon immer, zum Beispiel in Filmen wie "Nackt" oder "Bin ich schön?". Auch international ist DIE deutsche Schauspielerin schon warm geworden ("Resident Evil", "Tara Road" oder "Love... Actually"). Angefangen als Moderatorin bei Viva hat Makatsch sich ganz nach oben gespielt. Als Hildegard Knef hat sie sich aber selbst übertroffen. Authentischer und bewegender hätte wohl niemand Hilde verkörpern können. Dazu kommt eine immense Ähnlichkeit mit Hilde. Super!
In weiteren Rollen: Dan Stevens, Monica Bleibtreu, Roger Cicero, Johanna Gastdorf.

STORY
Hildegard Knef geht einen langen Weg, bis sie sich selbst findet: Aus bedrückenden familiären Verhältnissen gelingt ihr der Sprung in die Schauspielausbildung, doch in den letzten Kriegswirren zählt nur mehr das blanke Überleben. Nach Filmerfolgen und Fehlgriffen, falschen und richtigen Männern, lähmender Langeweile in Hollywood und einer turbulenten Hass-Liebe mit dem deutschen Publikum muss die Kämpfernatur Hilde lernen, dass manchmal andere Dinge zählen als der Ellenbogenkampf im Showbiz: In ihrer eigenen Geschichte und im Innerern ihrer Seele findet sie die Substanz für die "Hilde", auf die sie selbst, aber auch das deutsche Publikum immer gewartet hat.

DVD
Bild und Ton sind super. Der Film ist in der deutschen Originalfassung zu sehen / hören. Untertitel für Hörgeschädigte sind bei Bedarf einblendbar.
Als Extras gibt es den Kinotrailer und ein interessantes Spezial über die Entstehung des Films.

FAZIT
Sie ist "den weiten Weg gegangen". Ein Hindernislauf, doch von den Höhen und Tiefen füllt Regisseur Kai Wessel in seinem Film zum Glück nur wenige mit Kitsch. Der Krebs, das Morphium, die hemmungslose Liaison mit der Öffentlichkeit bis ins Alter, diese Sucht nach Rampenlicht, die Verschwendung, die Egozentrik, aber eben auch der Mut, die Stehaufmännchen-Qualität...
Alles, was Hildegard Knef zu einer einzigartigen Figur der deutschen Nachkriegszeit macht, wird reflektiert und schonungslos gezeigt.

Schade ist das der Film viel Zeit mit Kriegsbildern verschwendet als mit Hildes Kampf in dieser Zeit. Von der Kriegs-Gefangenschaft und den Strapazen während eben dieser, wird jedoch nichts gezeigt.
"Wenn das alles ist"... Anfang der 70er Jahre startet Hilde ihre Musikkarriere, die Beweggründe und der Weg dorthin werden glaubwürdig und interessant geschildert, aber das kann doch nicht alles gewesen sein! Was ist mit der Geburt ihrer Tochter, der Freundschaft zur Diva Marlene Dietrich? Es fehlen meiner Meinung nach einfach einige wichtige Stationen ihres Lebens.
Naja, das kann ich verzeihen, es ist ja schließlich ein Spielfilm und keine Dokumentation (da kann ich die grandiose Doku "Hildegard Knef: A Woman and a Half" empfehlen!). Außerdem ist der Film mit 137 Minuten wie gesagt schon sehr lang.

Alles in allem trotzdem ein fantastischer Film über eine fantastische Frau, der oftmals mehr als "17 Millimeter zum Glück fehlten", die das "Vergang'ne aber vergangen liess" und für die es am Ende doch noch "rote Rosen regnete". Hut ab vor Heike Makatsch, die alle Lieder selbst gesungen hat und eine unglaublich echte und nahe Hilde darstellt.
Unbedingt kaufen!
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am 25. Juni 2011
Dieser Film soll zeigen, wer Hildegard Knef ist. Ich denke, dass ist nur teilweise gelungen - storymäßig und rein visuell gesehen. Fr. Makatsch kommt optisch sehr nah an das Original heran, ist stimmlich und vom Wesen her jedoch zu zart, um der echten Knef gerecht zu werden. Andererseits wüsste ich auch nicht, wer für diese Rolle besser geeignet gewesen wäre.
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am 30. Dezember 2009
Ich habe viel gehört über diesen Film - vor allem SCHLECHTES. Schlechte Darstellerin, langweilige Handlung, völlig überzogene Selbstdarstellung von heike Makatsch usw. Aus meiner Sicht: ALLES QUATSCH. Der Film hat mich in vielerlei Hinsicht wirklich überzeugt. Ganz oben steht die Darstellung von H. Knef durch H. Makatsch. ich beobachte die Schauspilerin seit vielen Jahren und empfinde ihre Darstellung als das Beste, was sie je abgeliefert hat. In vielen Einstellungen denkt man, man sehe die Knef. Frau Makatsch hat sich sehr gut in die Rolle eingefühlt, ihr Schauspiel überzeugt. Häufig wird Makatsch vorgeworfen, sie habe die Rolle bis zur Karikatur überzogen und sich mit den Gesangsparts zu viel zugemutet. Das finde ich überhaupt nicht: Eine Schauspielerin stellt dem Wortsinn etwas zur Schau. Und dass sich Frau Makatsch es überhaupt traut, selbst zu singen, rechne ich ihr hoch an. Nun zum Rest: Der Film bildet die historischen Momente realisitisch ab. Die Filmsets sehen sehr natürlich und realisitisch aus. In jeder Einstelung fühlt man in die Vergangenheit versetzt. Und auch die übrigen Schauspieler - die nur Nebendarsteller sind (das allein spricht für die Glanzleistung von Makatsch) - sind gut besetzt. Fazit: Ein guter Film für Menschen, die an der Bio von H. Knef und an der Abbildung historischer Erlebnisse interessiert sind. Übrigens: Zufälligerweise ist auch 2009 die Bio von Romy Schneider (großartig Jessica Schwarz) erschienen. Ein vergleichbar interessanter Film. ich kann beide nur empfehlen!
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am 2. April 2010
Das Leben war für Hilde nicht einfach und doch hat sie ihren Weg beschritten. Heike vertritt sie super und glaubwürdig. Wer kein Hilgedard Knef Fan ist, der versteht wahrscheinlich diesen Film nicht. Ich war gerührt und bin immer noch von beiden Frauen sehr beeindruckt. Sehr sehenswert.
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am 28. Oktober 2009
Ich bin grundsätzlich skeptisch, wenn es um die Verfilmung von Lebensgeschichten geht und könnte hier lang und breit erklären welche Produktionen meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang mehr als misslungen sind. Das Leben des Literaturkritiker-Papstes M.R-R. und diese "Hilde" Erzählung sind für mich absolute Ausnahmen! Heike Makatsch in der Hauptrolle und alle anderen Darsteller kommen authentisch und absolut glaubwürdig und somit sehr überzeugend rüber. Dieser Film bestätigt eine sehr umfangreiche Recherche, die Protagonistin wird in all ihren Zweifeln, Stärken und Schwächen, in allen Facetten und so keineswegs einseitig oder subjektiv dargestellt. Weitere Pluspunkte sind die musikalischen Darbietungen, die Texteinblendungen und die Tatsache, dass nicht - wie in vielen anderen Lebenserzählungen - bis zum bitteren Ende erzählt wird. Wir dürfen an ca. 15 Jahren teilnehmen, die wahrscheinlich zu den prägensten in Knefs Leben zählten und die durch diese Darstellung eine große Nähe zur Künstlerin ermöglichen. Sehr empfehlenswert!
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am 5. Oktober 2009
Im Prinzip haben hier alle schon gesagt das ,das ein genialer deutscher Film ist!ich bin einfach nur begeistert und werde bestimmt mir diesen Film noch öfters anschauen.Deutschland hat echt super Schauspieler und eine davon ist:Heike Makatsch in ihrer besten Rolle des Lebens wie ich finde.Sie verkörpert die Hildegard Knef so perfekt das ich zwischen durch dachte das ist Hildegard Knef in Person!Auch unvergessen die Schauspielerin Monica Bleibtreu echt schade das sie nicht mehr unter unsweilt.Ich kann den Film nur jedem empfehlen der deutsche Schauspielerei mag .Heike Makatsch wir lieben dich!!!
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am 8. Dezember 2014
Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Film, fand ihn ein wenig langweilig. Ich hätte auch gern mehr Gesangszenen gehabt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Knef fast ausschließlich als Sängerin kenne und kaum als Schauspielerin. Fast der ganze Film dreht sich um ihre mehr oder weniger erfolgreiche Karriere als Schauspielerin. Auch da fehlen mir die Bezüge zu bestimmten Filmen, die sie gedreht hat. Es bleibt so ein "na ja, es war ganz nett".
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am 19. Mai 2013
Story (4)
Heike Makatsch hat hier eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert; Natürlich kommt sie stimmlich nicht an das sehr spezielle rauchige Timbre der Knef heran und selbstverständlich kann so ein Streifen nicht alle Winkel und Ecken einer so vielschichtigen und auch komplexen Persönlichkeit ausleuchten aber die Gebotene Performanz ist schon sehr nahe dran und mag zu überzeugen. Auch der technische Aufbau des Filmes mit den zwischengeschobenen Textstellen hat mir sehr gut gefallen und gaben dem Ganzen eine interessante Struktur.

Bild (4)
Das Bildformat liegt in 2.35.1 vor
Bildtechnisch macht der Streifen grundsätzlich einen sehr guten Eindruck. Vor allem bei Close-Ups ist der Schärfegrad sehr gut. Bei Aussenaufnahmen und Totalen wirkt das Bild zuweilen etwas weich und die Kontraste neigen zur Überstrahlung. Der Schwarzwert ist grundsätzlich gut, in sehr dunklen Szenen gingen zuweilen Details aber etwas unter.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Dolby TrueHD 5.1 vor.
Der Ton ist nahezu perfekt. Zwei kleine Mängel führen dazu, dass ich von der "Höchstbenotung" absehen muss.
1. Die Bässe sind zum Teil zu übersteuert. Bei den Kriegsszenen mag das noch ok sein aber wenn man schon fast aus dem Sessel fliegt wenn eine Autotür zugeschlagen wird, ist es wohl zu viel des Guten...
2. Die Dialoge waren für mich zuweilen etwas schlecht zu verstehen. Das mag auch mit der etwas nuscheligen Aussprache von Heike Makatsch zu tun haben...

Grundsätzlich aber wie gesagt eine sehr gute Tonumsetzung. Die Surround-Lautsprecher kriegen ordentlich zu tun und es entsteht eine ausgezeichnete Surround-Atmosphäre.

Extra s (2)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider wie bei Warner üblich kein Wende-Cover.

Fazit: Ich denke, dass man nahezu das bestmögliche aus dem Stoff gemacht hat. Herausgekommen ist eine kurzweilige, unterhaltsame Lebensgeschichte, die trotz Lücken und Verkürzungen zu überzeugen vermag. Kann ich weiterempfehlen!
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