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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein bisschen wirr, ein bisschen warr
Verflucht obskur und verwirrt klingt der Mischmasch den uns die Schweden mit dem lustigen englischen Namen für Bartfisch kredenzen. Zu beschreiben ist die Musik eigentlich wirklich kaum, finden sich zu den Hauptpfeilern Jazzrock, Indiependent und Progressive auch noch Spielereien wie Hip-Hop und Deathmetal ein.

Für einen gewöhnlichen...
Veröffentlicht am 29. Juli 2009 von Rudolf Kreuzeder

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu kopflastig
Wie schon oftmals erwähnt, ist Schweden ein zwar kleines, aber umso mehr kreative Köpfe hervorbringendes Land. Die Gruppen, die aus Schweden kommen sind unzählig und bringen zumeist Platten von beachtlicher Qualität auf den Markt. Die Qualität von BEARDFISH ist ebenfalls unüberhörbar. Haben sich die Herren Musiker doch einer extremen...
Veröffentlicht am 4. Juni 2013 von Colin


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein bisschen wirr, ein bisschen warr, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Verflucht obskur und verwirrt klingt der Mischmasch den uns die Schweden mit dem lustigen englischen Namen für Bartfisch kredenzen. Zu beschreiben ist die Musik eigentlich wirklich kaum, finden sich zu den Hauptpfeilern Jazzrock, Indiependent und Progressive auch noch Spielereien wie Hip-Hop und Deathmetal ein.

Für einen gewöhnlichen Musikkonsumenten der gern nachvollziehbare Songstrukturen hat und nicht von einem klanglichen Ringseil ins nächste geprügelt zu werden möchte, für den ist Destined Solitaire" definitiv ungeeignet. Am ehesten werden sich Anhänger der jüngeren Werke von Devin Townsend oder den diversen Mike Patton Projekten mit Beardfish anfreunden können, aber der kreative Höhenflug verlangt einem wirklich Alles ab. Easy Listening ist hier mal gar nicht, auch wenn es über die größten Strecken nicht wild zur Sache geht.

Kaum glaubt man mal die Kurve gekriegt und diesen kreativen Eiffelturm in den Griff bekommen zu haben, dann packt die Band hinterrücks wieder die Blutgrätsche aus.

Wer die Herausforderung annimmt und sich dem Album stellt, den erwartet eine seltsame Mixtur an hervorragend gut arrangierter Musik. Nur eben kann es nicht oft genug erwähnt werden das es schier einer Sisyphus Arbeit gleichkommt die Scheibe als ganze zu Erfassen, werden doch nahezu sämtliche populären (und auch unpopulären) Spielarten anspruchsvoller Musik geschickt gebündelt. Und wenn dann noch die Frechheit besessen wird, im unbedachten Moment Elemente östlicher Volksmusik mit Drehorgelklängen und 70er Jahre Harmondorgel zu kombinieren, dann zieht es sogar dem hartgesottensten und wohlwollendsten Hörer sprichwörtlich die Socken aus.

Eine spezielle Scheibe für spezielle Menschen. Ich geh mir jetzt erstmal den Schweiß aus dem Shirt wringen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost - aber es lohnt sich!, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Nach den beiden sehr gelungenen (und abwechslungsreichen) Sleeping in Traffic-Alben war ich gespannt, wie sich Beardfish weiterentwickeln. Destined solitaire hat mich beim ersten Hören ziemlich erschlagen - so viele Ideen auf einem Album braucht mehrere Hördurchläufe! Ähnlich wie Parallel or 90 degrees streifen Beardfish auf überzeugende Art die ganze 70er Proggeschichte (Zappa, alte Kaipa u.a.), Jazz, Canterbury, Metal, Klassik (Barocksequenzen) und noch viele andere Stile (Akkordeonklänge), dass es einem zuweilen fast schwindlig wird.
Für Abwechslung ist auf dem sehr gut gefüllten Album also reichlich gesorgt - für meinen Geschmack könnten Beardfish zuweilen etwas länger auf einem Stil bleiben. Manchmal gehts mir mit den Stilwechseln fast zu schnell und so geht der Zusammenhang etwas verloren. Grosse Melodien findet man selten, dafür viel Komplexität und Klangfarben. Beardfish spielen wie immer äusserst unbeschwert und spielfreudig.
Ein Album für Entdecker, nach dem ersten Hördurchgang erfasst man unmöglich alles!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu kopflastig, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Wie schon oftmals erwähnt, ist Schweden ein zwar kleines, aber umso mehr kreative Köpfe hervorbringendes Land. Die Gruppen, die aus Schweden kommen sind unzählig und bringen zumeist Platten von beachtlicher Qualität auf den Markt. Die Qualität von BEARDFISH ist ebenfalls unüberhörbar. Haben sich die Herren Musiker doch einer extremen Variante des Progressive-Rock verschrieben. Extrem vor allen Dingen deshalb, weil sie es mit ihrem Sound, der auf einer Mixtur aus Rock und Jazz basiert, auf die Spitze treiben.

Die Einflüsse de Band reichen dabei bis in die späten Sechziger zurück, was durch die omnipräsente Hammondorgel überdeutlich wird. Auch in den Siebzigern und Achtzigern fühlen sich BEARDFISH sehr heimisch. Dass dabei Kompositionen heraus kommen, die sehr schwer greifbar sind, dürfte nicht sonderlich überraschen. Die Skandinavier sind allesamt talentierte Musiker und lassen das auch innerhalb der Songs gerne mal durchblicken. Das macht das Ganze für Musiker und Fans von extremem Progressive-Rock sehr interessant und die werden auch eine Menge entdecken.

Für den normalen Prog-Fan hingegen sind die Nummern auf “Destined Solitaire“, dem fünften Album der Band, nur schwer nach zu vollziehen. Stücke wie “In Real Life There Is No Algebra“ haben derart viel Musik in sich, dass eine klare Linie fast gar nicht zu erkennen ist (auch, wenn jenes lediglich vier Minuten lang ist). Da wird in den Songs munter zwischen den oben schon genannten Komponenten hin und her gesprungen, wobei der Jazz hier eindeutig die Oberhand hat. Hinzu kommen Ausflüge in Richtung Musical oder Chanson, die zwar für weitere Farbtupfer im Sound der Schweden sorgen, aber ebenfalls nicht helfen einen roten Faden zu erkennen. Da sind auch die zahlreichen, teilweise recht eingängigen Melodien kein Anker, an dem man sich als Hörer festhalten könnte.

Musikalisch gehen BEARDFISH keine Kompromisse ein und haben dadurch das Wichtigste vergessen. Die Stücke auf “Destined Solitaire“ sind zu sperrig um richtig überzeugen zu können. Wenn man am Ende eines Songs angelangt ist, neigt man dazu sich zu fragen, wie der Song eigentlich angefangen hat. BEARDFISH haben hier die absolute Reizüberflutung abgeliefert und verwehren dem Hörer so ein tieferes Eintauchen in ihre Welt. “Destined Solitaire“ ist definitiv nur etwas für die ganz Verwegenen unter den Hörern. Musikalisch über jeden Zweifel erhaben, im Songwriting-Bereich leider durchgefallen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie schon die alten sungen, 27. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Für mich war die CD ein Spontankauf, irgendwas über die Band gelesen und zack - manchmal muss man was riskieren, um neue Genüsse zu erleben.
Dabei sind die Genüsse beim ersten Hören gar nicht so neu: Die Orgel setzt ein (jaaaa, eine Hammond-Orgel, gibt es die noch?) und man denkt an alte Nummern von Deep Purple, aber das bleibt nur ein kurzer Gedanke, den schon bald folgen Stücke, die in ihrer komplexen Struktur an gute Zeiten von Frank Zappa erinnern. Die Gitarren halten sich im Hintergrund, krachen aber auch gelegentlich mit Wucht ins Ohr, die Stimme singt, schreit, wispert und säuselt, man merkt, der Sänger hat etwas zu erzählen.
Es macht Spaß zu hören, wie sich Genrationen später junge Musiker daran machen, die psychedelischen Klänge bekiffter Hippies wieder aufleben zu lassen. So würden manche der alten Helden heute klingen, wenn sie noch musikalisch aktiv wären - soweit sie noch am Leben sind.
Durchgeknallt, kantig, rockig, psychedelisch und zwischendurch immer wieder Oasen schöner Melodien zwischen Rock und jazzigen Klängen. Geil! Macht lange satt und will noch oft gehört werden!
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5.0 von 5 Sternen schwerer Brocken....., 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
......nicht zuletzt, da beim Titelsong es erstmals richtig "heavy" zu Sache geht und auch Growls (!!!) den Weg auf das Album fanden.

Die Trademarks der Band - Orgel,Schifferklavier, schräge Harmonien/Gesang, folkige Jahrmarktsmusik/Polka-Spielchen- gibt es wieder eine Menge.
Der Sound ist nochmal eine Prise druckvoller geworden als auf "Sleeping in Traffic: Part2", ist aber dennoch sehr transparent.
Die Extreme werden hier deutlich ausgereizt, sodass die Songs teils sperriger als auf dem Vorgänger sind.Konstrukte werden aufgebaut und wieder eingerissen. Man freut sich als Hörer, den akustischen Anschluß gefunden zu haben und verliert ihn im selben Moment wieder. Metal Gitarren, sehr schräger Gesang, Zuckermelodien, Tempowechsel, scheinbar keinem roten Faden folgend. Alles sehr verwirrend und gewöhnungbedürftig. Zumindest, sollte man die Band noch nicht gehört haben. Aber auch für "Fans" gibt es diese Entwicklung in Richtung "Sturm" zu spüren.
Wer sich einmal auf diese Band eingelassen hat hört mit der Zeit mehr und mehr, was hohen Wiedererkennungswert hat und essenziell erscheint. Man kann sagen, dass die Band ihrem Stil treu geblieben ist und diesen nun ausbaut.

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass dieser Art von Musik eine sonderbare Stimmung/Atmosphäre zu Grunde liegt und die Faszination dieser Band ausmacht. Es ist dieses "Alice im Wunderland Feeling". Schön und bedrohlich zugleich. Man fühlt sich in der Tat an Szenen von einem uralten Jahrmarkt oder einem Süßigkeitenladen erinnert.....Ein Kind was neugierig ist aber auch Angst hat vor Eintritt und sich lieber an den Rockzipfel der Mutter klammert. Das ist nur ein vager Eindruck, der bei jedem Hörer anders sein wird, aber diese seltsame Wirkung ist bisher nicht erwähnt worden. Ach so: Ich nehme übrigens keine Drogen !

Nicht jedermanns Sache, aber bestimmt etwas Einzigartiges. Für mich ist eine Steigerung der Qualität zu erkennen.
Ausserdem ist diese Musikmischung kaum totzuhören, wenn man erst einmal Zugang gefunden hat. Sollte man mal über einen Längeren Zeitraum nicht reingehört haben, ist man quasi wieder fast am Anfang. Einige wenige,vorallem die Zuckersüßen Zwischenparts sagen dann kurz freudig "Hallo, lange nicht gesehen". Der Rest geht unter im Nebel des Vergessens und man muss sich erst wieder durchkämpfen.
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5.0 von 5 Sternen Ein buntes Loch, 5. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Dieses Album kann man bis darauf, dass es so unheimlich bunt ist, mit gutem Gewissen als Schwarzes Loch des Progressive Rock bezeichnen!
Es ist nämlich nicht nur unheimlich dicht, so dass man sich fragt, wie Musiker nur so viele Ideen auf eine CD pressen können, sondern es hat auch alle Stile und Spielrichtungen populärer Musik in sich aufgesaugt und flößt sie dem geneigten Hörer ein, sobald er sich hoffnungslos darin verloren hat, um sich nachher durchaus so verdreht zu fühlen wie nach dem Durchflug eines schwarzen Loches.

Nun aber zur Musik:
Ich schaffe es nicht, alle Songs einzeln zu beschreiben, da gibt es einfach zu viel zu sagen! Insgesamt bieten die wendigen und virtuosen Schweden ein Potpourri aus klassischem Prog mit Jazzrock und Zappa und warten in jedem Stück mit musikalischen Überraschungen auf. Mal gibt es Ausflüge in den Hip-Hop, mal in den Death Metal und immer passen diese irren und häufig witzigen Einfälle und Gimmicks perfekt zum Gesamtbild. Bandkopf Sjöblom singt sehr ausdrucksstark, meist rockig-jazzig mit extravaganten Melodien, aber er kann noch viel mehr. Sehr auffällig ist auch seine dominante Hammond-Orgel, die manchmal so richtig schön kreischt. Insgesamt kommt aber jedes Instrument sehr klar aus dem Mix raus und jeder Musiker hat genug Raum, sich auszuleben. Man merkt einfach, wie die Jungs Spaß haben!

Noch einmal muss ich betonen, dass hier wirklich jeder Song vor Abwechslung strotzt und anders klingt als die anderen. Zum Reinhören empfiehlt sich "In Real Life There Is No Algebra". Für die, die mehr Zeit haben, wäre auch "Until You Comply" oder "Abigail's Questions" lohnenswert.

Na gut, es ist bunt. Ein buntes Loch.
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