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4.0 von 5 Sternen Audrey ist wie immer nett anzusehen
Diese amüsante Film-im-Film-im-Film-Geschichte liegt jetzt im Design der 2009er Auflage vor. Das Drehbuch zu "Paris when it sizzles" ist vermutlich ähnlich entstanden wie im Film gezeigt. Er wird deshalb hauptsächlich von seinen Hauptdarstellern Audrey Hepburn und William Holden getragen.
Die Ausstattung entspricht vermutlich der älteren...
Veröffentlicht am 16. November 2009 von Meister

versus
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Schauspieler in seichter Komödie
'Paris when it sizzles' ist die Geschichte eines Drehbuchautors, dem eine junge Schreibkraft über seine Schreibblockade hinweghilft. Audrey Hepburn und William Holden spielen das angehende Liebespaar mit gewohntem Charme und Leichtigkeit. Cameo-Auftritte von Marlene Dietrich, Tony Curtis und Frank Sinatra erinnern an Klassiker des Hollywood-Nabelschau-Kinos wie...
Veröffentlicht am 21. Januar 2005 von Amazon Kunde


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Schauspieler in seichter Komödie, 21. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Paris when it Sizzles [UK Import] (DVD)
'Paris when it sizzles' ist die Geschichte eines Drehbuchautors, dem eine junge Schreibkraft über seine Schreibblockade hinweghilft. Audrey Hepburn und William Holden spielen das angehende Liebespaar mit gewohntem Charme und Leichtigkeit. Cameo-Auftritte von Marlene Dietrich, Tony Curtis und Frank Sinatra erinnern an Klassiker des Hollywood-Nabelschau-Kinos wie "Sunset Boulevard" oder "Judy erobert Hollywood". Ich persönlich mag all das sehr gerne, vor allem, wenn am Anfang die Verworfenen Drehbuchentwürfe als Film im Film gezeigt werden sind sehr spassig anzusehen.
Die luxuriöse Ausstattung zelebriert noch einmal das alte Hollywood, das Anfang der 60er Jahre bereits etwas aus der Mode kam.
Leider hat der Film überhaupt keine nennenswerte Geschichte. Der Zuschauer kann anhand der Film im Film Handlung verfolgen, wie Hepburn und Holden sich nach und nach auf das Happy End zubewegen. Die Rahmenhandlung bietet die gleichen Klischees, die in den Film im Film-Szenen parodiert werden.
Wer allerdings auf Tiefgang verzichten kann, wird an diesem Film durchaus seine Freude haben. Hepburn und Holden retten durch ihr Spiel die seichtesten Drehbuchpassagen, Ausstattung und Produktionsdesign versprühen einen nostalgischen Charme und einige witzige Dialoge sind dabei (zumal wenn Audrey Hepburn sie spricht)
Dennoch würde ich vom Kauf der DVD - eher abraten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Audrey ist wie immer nett anzusehen, 16. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paris When It Sizzles [UK Import] (DVD)
Diese amüsante Film-im-Film-im-Film-Geschichte liegt jetzt im Design der 2009er Auflage vor. Das Drehbuch zu "Paris when it sizzles" ist vermutlich ähnlich entstanden wie im Film gezeigt. Er wird deshalb hauptsächlich von seinen Hauptdarstellern Audrey Hepburn und William Holden getragen.
Die Ausstattung entspricht vermutlich der älteren Auflage:

-Bild in 1,78:1 - anamorph (Farbe)
-Ton: Englisch/Mono (eine deutsche Fassung gibt es nicht)
-Untertitel: Deutsch, Englisch etc.
-Ausstattung: bis auf einen Trailer konnte ich nichts finden. Schade.

Die Bild- und Tonqualität ist für einen Film aus dem Jahr 1963 gut.

Ich habe mir die DVD natürlich nur wegen Audrey Hepburn gekauft, ganz überzeugen konnte er mich nicht, deshalb gibts nur vier Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ... und dann war die Geschichte aus, 9. September 2006
Von 
Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paris when it Sizzles [UK Import] (DVD)
„Paris when it sizzles“. Worum geht es in diesem Film? Um die schöne Gabby, die den Eiffelturm stiehlt und an William Holden verkaufen will, der aber schon von Agenten in Trenchcoats verfolgt wird und zu Audrey Hepburn flieht, die gerade dem Schriftsteller Benson ein Drehbuch abtippt, das noch gar nicht existiert. Zum Schluss landen alle vier im Bett miteinander.

Nein, ganz so ist es nicht, aber irgendwie doch. „Paris“ ist eine romantische Parodie, ein klamaukiger Spaß auf Kosten der Filmemacherei, aber eigentlich doch liebevoll gemeint. Gabrielle (Audrey Hepburn) soll dem Drehbuchschreiber Benson sein Manuskript zu „The Girl Who Stole The Eiffeltower“ abtippen. Das ist dummerweise erst in der Form eines Stapels weißer Blätter vorhanden und wird im Folgenden von Benson und seiner Schreibkraft munter improvisiert - und einfallsreich visualisiert, so dass alsbald ein Film-im-Film stetig in die „reale“ Handlung einfällt.

Herausgekommen ist ein hübsch anzuschauender Film mit einem gut aufgelegten William Holden und einer Audrey Hepburn, die wie immer sich selbst und das mit Grazie spielt. Das Drehbuch aber (und jetzt meine ich das echte) ist zwar, was die Komik der Dialoge, die pointierten Selbstbezüge, Querverweise und Seitenhiebe betrifft, abwechslungsreich, aber dem ganzen fehlt doch irgendwie der durchgehende Zug und das gewisse Etwas der Inspiration, und das trotz effektvoll eingesetzter Gaststars in Kurzauftritten oder Gesangseinlagen: Tony Curtis, Marlene Dietrich, Frank Sinatra, Noel Coward… Ich habe gelesen, Orson Welles hätte den Film gerne gemacht, und er weist durchaus einige Parallelen zu „F For Fake“ auf, wo es - allerdings weitaus undurchsichtiger - ebenso um Realität, Täuschung und so weiter geht. Hätte Welles dem ganzen die Krone aufgesetzt? Ein weiteres Geheimnis der Filmgeschichte, das uns für immer verborgen bleiben wird ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "I`m right here when you need me.", 23. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paris when it Sizzles [UK Import] (DVD)
Richard Quine, dem wir auch so wunderbare Dramen wie "Fremde, wenn wir uns begegnen" verdanken, war hier augenscheinlich der leichten Muse zugetan und inszenierte mit Audrey Hepburn und William Holden einen Ulk über das Filmbiz.
Zur Handlung. Der Produzent Meyerheim (Noel Coward), in malerischer Landschaft umringt von knapp bekleideten Bikinischönheiten (nimmt schon etwas das typische Bond-Setting vorweg) diktiert einen Brief an einen Drehbuchautor, worauf eine der Schönheiten -auf Griechisch (nicht untertitelt)- einen Wutanfall bekommt. Eine schöne Einführung des männlichen Hauptdarstellers Holden: In der nächsten Szene faulenzt dieser vor sich hin. Die Sekretärin Gaby (Hepburn) soll ihm beim Verfassen eines Drehbuchs unterstützen, das er zwei Tage später vorlegen soll. Allerdings erkennt sie schnell, dass bis auf eine ausgelutschte Storyline (bei deren Darlegung er -zur besseren Verständlichkeit- Gaby gleich abküsst) und dem Titel "Das Mädchen, das den Eiffelturm stahl" nichts weiter vorliegt. Das Wochenende werden die beiden nutzen, eine Geschichte zu entwickeln, wobei "reale" und Filmhandlung ineinander übergehen.
In erster Linie funktioniert der Film so gut, weil Holden und Hepburn auch privat miteinander befreundet waren und man ihnen den Spaß beim Drehen auch abnimmt. (Das ist für mich auch einer der Gründe, Wilders "Sabrina" weniger zu schätzen, da Hepburn sich dort -ausgerechnet- in Holdens Filmbruder Bogart vergucken musste, das geht ja gar nicht.) Die Inszenierung der Filmhandlung (ebenfalls mit Holden und Hepburn) und die Reflexion der beiden darüber führen zu einer recht spaßigen Vorführung von Filmklischees. Dazu gibt es Cameos von Marlene Dietrich und Tony Curtis. Als Überpointe taucht Curtis noch ein zweites Mal auf und vollendet den Filmjux, indem er die seltsame Rolle weiterspielt. Der damals als Frauenheld gehandelte Curtis spielt so selbstironisch gegen sein Image, dass ich ihm -und mir- noch eine paar weitere Szenen gegönnt hätte. Kaum zu glauben, dass derselbe Curtis wenige Jahre zuvor mit Wilder in "Manche mögen`s heiß" wegen angeblich alberner Ideen aneinander geraten war. Einmal tanzen Hepburn und Holden zu romantischer Musik, worauf Holden schließlich etwas verärgert den Plattenspieler ausschaltet, da sie schließlich kein Musical schreiben wollten.
Besonders lustig wird es, als die beiden, schon reichlich angeschickert, die Filmhandlung vollkommen aus dem Ruder laufen lassen: Windmühlen, französisch sprechende Indianer, Vampire, Kampfflugzeuge usw. Der Film bekennt sich zu seiner hemmungslosen Albernheit und lässt den Zuschauer darüber nachdenken, in welcher Gemütsverfassung der jeweilige Drehbuchschreiber beim Verfassen mancher Filmszenen wohl gewesen sein muss.
Auf einer weiteren Ebene spielt der Film auch mit dem Image der Hepburn, wenn z.B. Holden die Story von "My Fair Lady" (an dem Hepburn etwa zeitgleich arbeitete) mit der Geschichte Frankensteins in Beziehung setzt und sie dem auf den ersten Blick wenig schmeichelhaften Vergleich zustimmt.

Man könnte dem Film vorwerfen, zu sehr das amerikanische Paris-Klischee zu bedienen, aber hier schien mir, dass noch offensichtlicher die Künstlichkeit zelebriert wurde. Und Kameramann Claude Renoir (genau, Neffe von Jean, Enkel von Auguste Renoir) weiß genau, welche Bilder der Zuschauer erwartet, um sie dann in einen ganz anderen Kontext zu stellen, was für mich weitaus besser passte als das Paris in Wilders "Irma la Douce". Da sowohl Filmhandlung als auch Film-im-Film-Handlung an nur wenigen Tagen bzw. einem Tag spielen, kann die Hepburn nicht ganz so viele Kostüme wie sonst vorführen. Dafür gibt es einen zauberhaften Auftritt in luftigem Nachthemd, in dem sie Holden noch einmal die notwendige Motivation -zum Schreiben gibt. Überhaupt, wie frech mit dem Thema Sex umgegangen wird! Eine Kussszene auf dem Bett endet beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel. Sollte sich der Zuschauer bei der Abblende etwas anderes gedacht habe, kann das nicht den "moralischen" Filmemachern angelastet werden. Vielleicht ließ sich der Film da von Alexander Kordas "Privatleben Heinrich des VIII" inspirieren. Dort spielt Heinrich in der Hochzeitsnacht mit Anne van Cleve auf dem Bett Karten. Und es gibt einen guten Tipp für Sekretärinnen, wie sie mit der heiklen Situation umgehen können, wenn der Chef partout in der Badewanne arbeiten möchte. Besonders üppig sind die Sets natürlich, als Holden mit Hepburn in ein Filmstudie einbricht und so auch die Künstlichkeit bspw. von Donens "Charade" (mit Hepburn) persifliert.
Jenseits der Dreißig ist Hepburn nicht mehr diejenige, die Beschützerinstinkte hervorruft, sondern eine emanzipierte junge Frau, der man sehr wohl abnimmt, dass sie die Lasterhaftigkeit studiert habe (im Gegensatz zum ungleich schwächeren "Funny Face" gut fünf Jahre zuvor, wo Astaire sie noch retten musste). Holden ist der Mann mit Erfahrung (siehe erste Szene), dem man seinen Lebenswandel schon am Gesicht ablesen kann (was ihn auch etwas zerbrechlich wirken lässt), der aber eine richtige Frau an der Seite braucht und kein Betthupferl. Vielleicht ist dies auch ein kleines Manko des Films, dass in erster Linie die Romantikkarte gespielt wird und manche grotesken Einfälle deshalb nicht ganz so pointiert ausgespielt werden wie sie könnten. Als Vergleichsfilm fiele mir sofort Käutners "Zürcher Verlobung" ein, in der eine Drehbuchautorin erst etwas erleben muss, um glaubwürdige Scripts abliefern zu können und dabei gelegentlich ausgebremst wird ("So etwas kommt im richtigen Leben vor, aber doch nicht im Film."). Zwar hatte Käutner weder ein prickelndes Paris, noch eine hinreißende Hepburn, aber dafür wesentlich mehr skurrile Ideen. Wobei die Fast-Schlusspointe dann wieder sehr schön ist: Im Film-im-Film wird eine Filmkopie gestohlen, was den Bestohlenen aber nicht so schmerzt und mich an einen alten Kohl-Witz aus den 80ern erinnerte: "Wir haben den Bundeskanzler entführt. Wenn Sie nicht sofort eine Million zahlen, lassen wir ihn wieder frei."
Zur Ausstattung. Es gibt keine Synchronfassungen, dafür jede Menge Untertitel (u.a. in Deutsch, Englisch, Türkisch), als Extra lediglich den Originaltrailer.

Fazit: "Ich bin nicht so eine, die sich anknabbern lässt." Eben! Ein Film so federleicht und schmackhaft wie ein Soufflé, ein Filmtipp eines seeeehr guten Freundes, den ich gerne weitergebe (den Tipp, nicht den Freund).
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutsche Untertitel vorhanden!, 27. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Paris when it Sizzles [UK Import] (DVD)
Der deutsche Filmtitel war: "Zusammen in Paris". Erfreulicherweise hat die DVD immerhin DEUTSCHE Untertitel, wenn auch keine deutsche Synchronisation. Genauer gesagt befindet sich nur der englische Originalton auf der DVD, dazu aber eine reiche Auswahl an Untertiteln: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Deutsch, Ungarisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Türkisch. Interessanterweise befinden sich hier keine der lateinischen Sprachen wie Spanisch oder Italienisch darauf, auch kein Französisch.

Format und Auflösung des Filmes ist exaxt 16:9 anamorph Widescreen. Der Film ist von der Schärfe und Detailgenauigkeit her im guten Mittelfeld, hat mässiges Bildrauschen und etwas wenig Kontrast (mattes Bild, jedoch keine Überstrahlungen). Der Ton ist schlichtes Mono.

Schade, dass es die DVD nur als Import-DVD gibt. Wer den Film aber gerne mit Originalton ansieht, der ist mit der Untertitelauswahl gut bedient.
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5.0 von 5 Sternen Paris When It Sizzles [UK Import], 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paris When It Sizzles [UK Import] (DVD)
Zuerst einmal finden wir es äußerst schade, dass dieser schöne Film nur mit Untertiteln erhältlich ist. Es wäre auch toll, den Film, den es in einer deutschen Synchronisation gibt, auf DVD herauszubringen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen That fabulous face in hemmungslosem Blödsinn auf höchstem Niveau, 23. September 2009
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Paris when it Sizzles [UK Import] (DVD)
Zur DVD haben Mitrezensenten alles gesagt, ich bespreche hier nur den Film. Allein schon die Eröffnungsszene: Ein feister Filmproduzent sonnt sich an einem Pool und lässt sich (wobei, muss man ein bißchen raten) von einem knackigen blutjungen Scriptgirl assistieren, das ein hübsches kleines Nichts beinahe anhat... Das gibt die Tonlage vor: Eine beißende und oft ziemlich witzige Satire über das Filmbiz, die davon lebt, dass durch einen gewissen Hang zur hemmungslosen Übertreibung gewisser Klischees eine erfrischende Ehrlichkeit zutage tritt. Die Macher wissen schon, was sie da tun, und auch dass sie damit nicht das Rad neu erfinden, und sie lassen es uns wissen. Dieses augenzwinkernde Eingeständnis hat was. Und der Film hat noch so einiges mehr. Dass der erwähnte Mann "MEYERheim" heißt und von dem bekanntermaßen schwulen Dramatiker Noel Coward gespielt wird, zeigt schon, dass "Paris - when it sizzles" sich so manchen Spaß erlaubt nicht nur im Zitieren von Filmgrößen, sondern auch in der Vermischung von Film und Realität.

Und das macht seinen eigentlichen Reiz aus, hier ist er hemmungsloser Blödsinn auf höchstem Niveau. Die Ebenen mischen sich munter in der Handlung. Einem schreibblockierten Drehbuchautor (William Holden) wird für ein Wochenende eine Sekretärin (Audrey Hepburn) zur Seite gestellt. Die beiden liefern sich nicht nur herrliche Dialogfrotzeleien, sondern entwickeln mehr oder minder zusammen ein Drehbuch, das immer wieder als Film im Film gezeigt wird, mit den beiden in einer abstrusen Agentengeschichte, und in dem Film im Film geht es auch noch um einen Film. Eine herrliche Gelegenheit, die Ebenen durcheinanderzuwirbeln und Filmklischees so gnadenlos durch den Kakao zu ziehen, dass man selbigen sogar gern noch trinkt. So können Hepburn/Holden im Film im Film (in dem sie immer wissen, dass sie in einem Film sind) schon mal durch einen Szenenwechsel eine Wartezeit überbrücken. Und es ist es die Krönung der Erotik, wenn sie - weil man ja nicht die Zensoren verärgern dürfe, wenn sich beide auf einem Doppelbett befänden - Parcheesi auf dem Bett spielen (das ist keine Stellung, sondern eine Art Mensch-ärgere-Dich-nicht). Flankiert wird das Ganze von diversen Filmanspielungen (in einer Dialogzeile schafft es Holden, gleich vier Filmtitel scheinbar ganz natürlich auf einmal unterzubringen, darunter auch Hepburns "Frühstück bei Tiffany") und Mini- bis mittelgroßen Cameos (Marlene Dietrich, Tony Curtis, um nur mal zwei zu nennen). Der Film weiß immer sehr genau, was er da warum zitiert und spielt auch sehr schön mit den Images der beiden Hauptdarsteller. Hier mischt sich der Film, der von einem Film handelt, in dem es um einen Film geht, sogar noch mit einer vierten Ebene, nämlich der Realität: William Holden spielt einen eindeutig zu viel trinkenden Hallodri und hat bei allem Klamauk kurz vor Schluss einen tragikomischen Monolog, der sehr berührt, wenn man weiß: Der gute Mann war Alkoholiker, fiel während der Dreharbeiten zu "Paris - when it sizzles" mehrmals aus und erlitt wegen seiner Sucht später einen tragischen Tod (allein in seiner Wohnung fiel er sturzbetrunken gegen die Tischkante, verblutete hilflos und wurde erst Tage später gefunden). Audrey Hepburn ist so unverwechselbar hepburncharmant wie nur was, doch wie in ihren besten Filmen immer auch ein bißchen mehr: Die Zeiten des wachzuküssenden Dornröschens, das seien Traumprinzen ersehnt und schließlich auch bekommt, sind vorbei! Hier ist SIE es, die küsst, und zwar als Muse. Niemand kann das so schön wie die Hepburn, und der Film hat die für mich immer noch beste Hepburn-Einzelszene in ihrem gesamten Werk: Nachdem sie sich züchtig im Nebenzimmer zur Nachtruhe begeben hat, rauscht sie noch mal eben rein zufällig (naja...) in Holdens Arbeitszimmer rüber, das Lächeln genauso traumhaft wie das Négligée (ein bißchen weniger durchsichtig vielleicht). "Ich hab nur meinen Vogelkäfig vergessen, frohes Schaffen noch, gut' Nacht." Hmmmjaaa, man hat sie noch nie so selig gesehen, wie sie sich dann alleine auf dem Bett ausstreckt und hört, dass der Holden es auf einmal doch schafft, in die Schreibmaschinentasten zu hauen. Sie hat ihn gleichzeitig gerettet und besiegt. Am nächsten Morgen zeigt Holden ihr seine Ergüsse (die Drehbuchseiten!!!) und lässt dazu romantische Musik vom Plattenspieler erklingen. Wieder mal ungeheuer passend herausgesucht: Fred Astaire, der ja mit der Hepburn schon "Funny Face" gedreht und gesungen hat, singt: "That face, that face, that fabulous face." Wer wollte da widersprechen?
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1.0 von 5 Sternen trotz Audrey-Fan:, 1. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Paris When It Sizzles [UK Import] (DVD)
Schlechtester Film der Welt!
Hat sie das Geld gebraucht oder was hat Audrey bewegt, dieses Desaster mitzumachen?
Sollte sich keiner antun.
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