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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gefühlswelt eines Musikers...
... kommt bei wenigen anderen so zum Ausdruck wie bei Tilo Wolff. Der Werdegang seines Lebens in allen Bereichen zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke von Lacrimosa.
"Angst" machte vor ca. 13 Jahren den Anfang. Schon das erste Stück "Seele in Not" verbreitet eine niederschmetternde Stimmung, die geringen musikalischen Untermalungen zu Tilos Wolff's...
Veröffentlicht am 11. Juni 2004 von Rodaky

versus
4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschmackssache..
Als bekennender Lacrimosa-Hörerin sehe ich in dieser CD einen Versuch, der leider etwas in die Hose gegangen ist. Allerdings kommt dieser Eindruck daher, weil ich zuerst die sehr viel später veröffentlichten Alben "Stille" und "Elodia" kannte und deshalb ganz andere Erwartungen an diese CD stellte. Spätere Alben, wie auch das...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2001 von menolly@web.de


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gefühlswelt eines Musikers..., 11. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
... kommt bei wenigen anderen so zum Ausdruck wie bei Tilo Wolff. Der Werdegang seines Lebens in allen Bereichen zieht sich wie ein roter Faden durch die Werke von Lacrimosa.
"Angst" machte vor ca. 13 Jahren den Anfang. Schon das erste Stück "Seele in Not" verbreitet eine niederschmetternde Stimmung, die geringen musikalischen Untermalungen zu Tilos Wolff's Endzeit-Gesang bringt den Hörer direkt in das Innerste von Tilo's Gefühls- und Gedankenwelt.
Gefolgt von "Requiem" und "Lacrima Mosa", zwei ruhigen Stücken die Nachdenklickeit zum Ausdruck bringen sollen.
Gar nicht in diese Gefühlswelt, aber als Gefühlsausbruch zu werten, sind sowohl "Der Ketzer" als auch "Der letzte Hilfeschrei". Bei erstem kritisiert Wolff mit harten Texten die Machenschaften des Kirchenoberhauptes.
"Der letzte Hilfschrei" ist mit "Tränen der Existenzlosigkeit" sinnbildlich verbunden. Hilfesuchend fragt Wolff, wo alle, die ihm mal nahestanden, geblinden sind. Unerhört von diesem Flehen zeigt "Tränen der Existenzlosigkeit" den Zwispalt zwischen dem Leben tagsüber und der verlorenen Nacht. Tilo Wolff beschrieb dieses Lied als "Punkt in einem Leben, wo man tiefer nicht sinken kann". Wahre Worte.
Ingesamt gesehen ist "Angst" ein Album, für welches man starke Nerven und ein gefestigtes Bewusstsein braucht, da die Emotionen, die dieses Album rüberbringt für Leute mit schwachem Nervensystem leicht problematisch werden könnte.
Interessant ist bei dem Folgealbum Einsamkeit die Sinnverwandtschaft zwischen dem letzten Werk aus Angst und dem ersten Werk von Einsamkeit "Tränen der Sehnsucht". Dieser Faden zieht sich, mit Ausnahme von "Fassade", durch alle weiteren Alben.
Schwer verdaulich, dennoch ein Spitzenalbum.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tröstende und beängstigende Texte zu unglaublich guter Musik, 6. Juni 2004
Von 
Gopher Stonewall (aus Garrel in der Nähe Cloppenburgs) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Als ich vor 7 Jahren im Alter von 11 Jahren das erste mal die Alben "Inferno" und "Satura" von Lacrimosa hörte, wusste ich nicht, was diese depremierenden und doch tröstenden Alben toppen könnte! Als ich ca. 2 Jahre später Lacrimosas erstes Werk "Angst" in die Finger bekam, machte mir dieses Album wirklich Angst, denn es besticht durch die eindringliche Stimme Tilo Wolffs, den Texten und der einfach, aber doch genialen Instrumentierung, die von schönen, klassischen Keyboardklängen, Klavier und Samples wie z.B. das Ende von Mozarts "Lacrimosa" im letzten Lied "Tränen der Existenzlosigkeit". Für einen Mann, der eigentlich nur seine Texte in Musik verpacken wollte, sind die Melodien einfach genial komponiert. Dieses Album ist ein weiteres, dass mich zu einem noch größerem Fan von Lacrimosa gemacht hat.
Fazit: Jeder, der traurig ist und tröstende Worte in einer emotionsgeladenen Stimme hören möchte, dem sei dieses Album wärmstens zu empfehlen. Allerdings ist dieses Album all denen abzuraten, die glücklich sind, denn Tilo Wolffs Musik kann einem nur helfen, wenn man wirklich am Boden ist. Ansonsten kann sie einen schon in ein sehr tiefes Loch fallen lassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dein Blut des Fleisches Kraft !, 15. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Ein prima Album. Getragen, einfühlsam und angreifend. Schonungslose Kritik an der Gesellschaft, ein Muss für jeden Misantrophen und ein blendendes Zeichen, für die annähernd perfekte Kombination von Text und Musik. Ein Werk das eine würdige Hörerschaft verdient hat. Zugreifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster, realistisch und (fast) genial!, 28. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Angst lautet der Titel der CD, und tatsächlich scheint es sich bei diesem Album um eine Art Kunstwerk zu handeln, und zwar die Kunst, das Wort Angst in düstere Musik umzuwandeln. Tilo Wolff wollte anfangs nur ein paar Hintergrundgeräusche zu seinen Gedichten komponieren und hat dabei mit dieser Scheibe ein geniales Meisterwerk der Gothic - Musik geschaffen. Wäre schön gewesen, wenn alle Lieder so gut wie das erste des Albums geworden wären.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste und gleich eines der Besten Werke Lacrimosas., 20. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Diese CD ist wie jede ihrer CD ein Gemisch aus Harmonie und Disharmonie, verstehen und verstanden werden. Die zum Teil sehr ernsten und kritischen Lieder auf dieser CD ziegen mir persönlich auch auf, wasman für Ängste haben kann, was diese bewirken und wie sie sich ausdrücken. Was man als nicht Ängstlicher nicht versteht. Lacrimosa, die softeste Gruppe des Gothik, meiner Meinung nach, ist und bleibt die Beste.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte, 21. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Der Text, die Musik, alles ist einfach genial auf diesem Album. Bedenklich finde ich die Texte nicht unbedingt, schon garnicht "Der Ketzer", denn er sagt, was gesagt werden muss. Labile Personen könnten dadurch Schaden nehmen, aber ein Selbstmord ist wohl nicht auf Tilo Wolff's Platte zurückzuführen. ;-)
Sein erstes und düsterstes Album - spitze!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tröstende und beängstigende Texte zu unglaublich guter Musik, 6. Juni 2004
Von 
Gopher Stonewall (aus Garrel in der Nähe Cloppenburgs) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Als ich vor 7 Jahren im Alter von 11 Jahren das erste mal die Alben "Inferno" und "Satura" von Lacrimosa hörte, wusste ich nicht, was diese depremierenden und doch tröstenden Alben toppen könnte! Als ich ca. 2 Jahre später Lacrimosas erstes Werk "Angst" in die Finger bekam, machte mir dieses Album wirklich Angst, denn es besticht durch die eindringliche Stimme Tilo Wolffs, den Texten und der einfach, aber doch genialen Instrumentierung, die von schönen, klassischen Keyboardklängen, Klavier und Samples wie z.B. das Ende von Mozarts "Lacrimosa" im letzten Lied "Tränen der Existenzlosigkeit". Für einen Mann, der eigentlich nur seine Texte in Musik verpacken wollte, sind die Melodien einfach genial komponiert. Dieses Album ist ein weiteres, dass mich zu einem noch größerem Fan von Lacrimosa gemacht hat.
Fazit: Jeder, der traurig ist und tröstende Worte in einer emotionsgeladenen Stimme hören möchte, dem sei dieses Album wärmstens zu empfehlen. Allerdings ist dieses Album all denen abzuraten, die glücklich sind, denn Tilo Wolffs Musik kann einem nur helfen, wenn man wirklich am Boden ist. Ansonsten kann sie einen schon in ein sehr tiefes Loch fallen lassen.
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5.0 von 5 Sternen LacrimosaŽs Angst, 19. August 2012
Von 
Schriefer Andreas (Vilshofen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Ende der 1980er Jahre war die Gothic-Szene dabei, sich aufzulösen. Durch das Debut-Album von Lacrimosa hauchte der Szene neues Leben ein und gehört zu den herausragensten Vertretern der "Neuen Deutschen Todeskunst", die Anfang bis Mitte der 1990er Jahre bestand.

Die elektronisch-minimalistische (Hintergrund-)Musik unterstreicht die pessimistische Lyrik. Durch die lange Spieldauer der Stücke wird die Essenz des Songtitels angemessen transportiert.

Eine melancholische Jahrmarktsstimmung, wie es auf dem Cover illustriert wird kommt unterschwellig auf.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lacrimosa...Angst...ein aussergewöhnliches Meisterwerk., 18. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Ich als bekennender Anhänger der Szene und vor allem von Lacrimosa, kann dieses Werk nur empfehlen.
Sicherlich...es ist keine Musik für jeden Geschmack. Sondern eher für Menschen die nicht oberflächlich denken und zwischen den Zeilen lesen können.
Es ist Musik die sich entfalten muss und sehr zum Nachdenken anregt. Angst ist bitterböse-traurig, aber unter anderm gerade deswegen sehr ehrlich. Und dieses Album ist, auch wenn es ersteimal sehr deprimierend wirkt, ein absoluter Hoffnugsträger. Man denkt über vieles nach...erkennt sich hier und da wieder...und kann bewusster an sich selber pfeilen.
Die Texte sind wohl überlegt und von Klängen ummantelt die eine Rarität darstellen.
Ich würde mal behaupten, dass dieses Album Menschen mit modernen, normalen Mainstream Geschmack, schlichtweg überfordern wird.
Ungefähr so als würde man nur Rosamunde Pilcher lesen und dann einen Kafka in den Händen halten...
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So fing alles an... Lacrimosa's Erstlingswerk:, 16. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Angst (Audio CD)
Also um es gleich vorweg zu nennen: dieses Erstlingswerk ist nicht gerade das, was man im allgemeinen als einen "einfachen Hörgenuss" bezeichnet und es kommt auch entsprechend "schwerfällig" daher.
Ebenso ist auch zu dieser noch recht frühen Entstehungszeit (1991) noch nicht wirklich viel von den sonst so "subtilen, und dennoch wuchtig-kongenialen" Texten und Kompositionen des Tilo Wolff zu hören und zu erkennen (man kann also mit Fug und Recht behaupten, das dies einfach wirklich erste "Gehversuche" waren, die sich von der soundtechnischen Umsetzung her, am ehesten als "dumpf-schwerfälligen Minimalelektro" bezeichnen lassen. Textlich, dreht sich das Album hauptsächlich um seelische Qualen, Einsamkeit, Trauer und Tod).
Ein ziemlicher "Aha!" Effekt bildet vor allem das Lied "Der Ketzer", in welchem Tilo Wolff ungewohnt aggressiv und direkt in der Wortwahl gegen den Papst wettert und singt! So etwas (und auch nur annäherndes) war in späteren Werken NIE wieder von ihm zu hören... und das ist auch gut so, da es definitiv nicht dem Stil und dem hohen Standart Lacrimosas entspricht.
Fazit: "Angst" ist ein Album für welches man sich wirklich Zeit nehmen sollte... belohnt wird man schliesslich dafür mit einem wahrlich interessanten und atmosphärischen Werk, welches nicht umsonst den Grundstein zu Lacrimosas weiterer Laufbahn darstellte und ebnete.
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Angst
Angst von Lacrimosa
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