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Kundenrezensionen

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am 1. März 2006
Das Album Fassade rechnet ab mit der Menschheit. Mit ihrer Gier nach Macht, ihrer Kriegslust und mit der Dummheit der Menschen die glauben, sie wären alle Induvidien - doch in Wirklichkeit marschieren Sie an der langen Leine des Systems.
"Fassade Satz 1 bis 3" befasst sich ganz speziell mit dem o.g. Thema und wirft die Frage auf, wozu wir überhaupt existieren, wenn wir uns doch alle selbst zerstören. Der wichtigste Satz im 1. Satz: "Nicht die anderen sind Täter und vergiften diese Welt, nein ein jeder kämpft und streitet und gestaltet dieses Leben."
"Der Morgen danach" erzählt von nicht erwiederter Liebe, Sehnsucht und Isolation. In unsere heutige Gesellschaft exportiert würde man sagen: "Heiß gemacht und fallen gelassen."
"Warum so tief?" ist ein Hilfeschrei an die eigene Seele, die uns doch immer wieder im Griff zu haben scheint. Die all unsere Ängste und Sorgen kennt und uns immer wieder vor Augen führt, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts für die Ewigkeit gemacht ist.
"Liebsspiel" ist ein stürmisches Stück, das, wie der Name schon verrät, von Liebenden erzählt, die sich ganz und gar voreinander offenbaren und hingeben.
"Stumme Worte" ist ein sehr leises und schwermütiges Stück und sollte von Menschen mit Depressionen gemieden werden. Im Text erfährt man von einem Liebesbrief - der aber ganz offensichtlich nicht - oder noch nicht - beantwortet wird.
Das gesamte Album ist ein Meisterwerk und der Titel passt genau. Mehr Wahrheit über uns selbst bekommt man einfach nicht auf 1 CD.
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am 7. Oktober 2001
Diese drei einfachen Worte reichen eigentlich schon fast aus, um 'Fassade' zu beschreiben. Immer noch bombastisch wie eh und jeh, mit Texten, die man entweder lieben oder lächerlich finden muss, und mit Tilo Wolff und Anne Nurmi immer noch zwei Sänger, die zwar beide nie den richtigen Ton, aber immer exakt die Emotion im Hörer treffen können, die zum Lied passt. Und genau das ist es auch, was die neue Scheibe der wohl wichtigsten deutschen Gothband ebenso interessant macht wie alle anderen, Lacrimosa sind einfach anders als der Rest, nirgends werden Emotionen so gut in Musik verpackt wie hier. Stiltechnisch hat man im Vergleich zu 'Elodia' keine größeren Veränderungen vorgenommen, höchstens der Rockanteil an den Kompositionen wurde leicht zurückgeschraubt. Zwar fehlt 'Fassade' meiner Meinung nach ein kleiner Tick zum Spitzenalbum, wie es 'Elodia' war, aber trotzdem findet man in der heutigen Musikszene wohl nirgends anders eine Band, die die Musik in solch einer Weise zelebriert wie Lacrimosa, und zeigt, dass auch heute Musik noch als echte Kunstform durchaus noch ansprechend umgesetzt werden kann. Anspieltips: Der Morgen Danach, Senses, Liebesspiel.
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am 7. Februar 2015
Das Konzeptalbum “Fassade“ beruht auf drei Eckpfeilern, die auf der LP verteilt sind (Fassade – 1. bis 3. Satz). Das der Kontext “Fassade“ sich auf unsere Gesellschaft (u.a. samt Ihrer Oberflächlichkeit) bezieht, suggeriert bereits das CD-Cover. Doch der Inhalt bietet noch einiges mehr:

Zum einen wäre da das hohe künstlerische Niveau, auf dem die Musik komponiert wurde. Der Anteil an klassischer Musik ist recht hoch ausgefallen und Orchester samt Chor verschmelzen mit Lacrimosa's eigenständiger Interpretation des Gothic-Rocks zu einer einzigartigen Symbiose, die atmosphärisch und in sich stimmig klingt.

Zum anderen wäre da das Fundament, welches das Gesamtwerk so besonders macht: Nämlich die Texte! Wo die bereits oben erwähnten drei Sätze des Titelgebers der Sehnsucht nach gegenseitiger Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe nachgehen, fügen sich die übrigen Titel gekonnt ein, ohne dabei aber als Lückenfüller oder gar als Doubletten des Fassade-Themas zu wirken.

So sind z.B. “Der Morgen danach“ und “Stumme Worte“ im Grunde nichts anderes als intonierte Liebesgedichte. Textlich betrachtet ist “Der Morgen danach“ ein absolut virtuos geschriebenes Stückchen Kunst und “Stumme Worte“ entpuppt sich in seiner Zerbrechlichkeit und Emotionalität als eine der stärksten Balladen, die je aus dem Sektor der alternativen Musik hervorgegangen sind.

Letztlich ist jedes Stück dieser Platte geprägt von persönlichen Gefühlen, wie Sehnsucht, Liebe, Schmerz und Trauer... und innerhalb der “Fassade-Sätze“ ebenso von der berechtigten Anklage gegen unsere Gesellschaft, die so erschreckend entblößend und so schonungslos ehrlich wirkt, dass man sie nicht mehr als genrebedingte Rhetorik abtun kann, sondern vielmehr als notwendiges Statement an die Allgemeinheit verstehen muss.

Fazit: Ein zeitloses Album, das eine enorme lyrische Tiefgründigkeit beinhaltet, welche durch die musikalische Eleganz unverfälscht und dennoch kunstvoll transportiert wird und deshalb gerne als Meisterwerk bezeichnet werden darf!
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am 4. Oktober 2001
Lacrimosa bleibt seit Jahren IHREM stil treu ohne irgendwelche kompromisse einzugehn. Ob die einen nun jammern das Thilo Wolf nicht singen kann oder Anne lieber Gesangsunterricht nehmen sollte sei einmal dahin gestellt. Das Album besticht durch ausgefeilte Lyric wie auch wohlplazierten Metal. Das man, um möglichst viele Facetten zu entdecken, das Album öfter hören sollte versteht sich von alleine. Nach der "Elodia" dachten viele das es Lacrimosa nicht schaffen wird sich selbst zu übertreffen. Und wie immer haben sie sich verrechnet. Ich muss gestehn das ich den Werdegang von Lacrimosa von Anfang an verfolge und sie es immernoch schaffen mein innerstes zu berühren. Dank an Lacrimosa ;-)
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am 9. November 2001
Auf mich wirkt Fassade, wie ein Abstreifen alter Lacrimosa-Tugenden. Es ist ein Austritt aus dem Kreis den die vorausgegangenen Alben zeichneten.
Natürlich werdet ihr jetzt sagen, wiso Austritt, denn Lacrimosa ist Lacrimosa und hört sich immer an wie Lacrimosa. Ja. Das stimmt schon im oberflächlichen Sinn. Mir eröffnet das Album, daß erstmals ohne Harlekin auf dem Cover erscheint, einen gereiften Tilo Wolff der ein für mich erstmals richtig gelungenes Neo-Klassisches Stück
fertiggestellt hat (Fassade I-III). Die härteren Stücke wirken auch härter. Zumindest ist Fassade musikalisch härter geworden. Natürlich waren die Vorgänger auch schon ähnlich, aber dieses Album ist ein Fortschritt. Ich halte dieses Werk für einmalig einfühlig und auf einer Stufe mit Mozarts Requiem. Die Gefühle des Albums sind zu schwer in Worte zu fassen, und ich bin kein Poet. Man muss dieses Album einfach auf sich wirken lassen. Es ist desweiteren ein Weg weg von den qudelenden Gedanken, hin zu der Kraft die einem hilft den Schmerz zu überwinden und mit ihm zu leben. Anspieltipp bei Lacrimosa ist immer das gesamte Album. Zu guter Letzt möchte ich Tilo und Anne einfach nur danken, erneut ein solch ausdrucksstarkes Album geschaffen zu haben.
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am 4. Dezember 2001
Mit den Jahre,mit jeden Album kann man hören,wie Lacrimosa sich immer mehr entwickelten. Der Gesang von Tilo oder Anne wurde immer besser,die Texte immer bedeutungsvoller. Mit dem Album "fassade" haben sie nicht nur in der Gothic-Szene bewiesen,das sie zu den Genialstes ihrer Richtung gehören. Sie streuen ihre Melodien jetzt auch in fremdes Reich, kommpromisslos und eigenständig.
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am 28. Oktober 2001
Es braucht wirklich eine Weile bis man sich in dieses Machwerk der beiden gehört hat, aber es lohnt sich. Anne's Gesang wird mit jeder CD besser. Auch live wissen die beiden diese Stücke zu präsentieren. Höhepunkt ist sicher "Senses" und die "Fassade" Triologie. Wer Lacrimosa kennt wird dieses Album lieben, nie sprach Tilo direkter aus, was er ausdrücken möchte.
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am 21. Oktober 2012
Unter dem Einfluß des "Satansmord von Witten" entstand ein sozialkritisches Konzept für das siebte Studioalbum von Lacrimosa. Die Musik hat eine gewisse Leichtigkeit und wird größtenteils von Orchester und Chor getragen.

Anstatt wie bei früheren Alben ein langes Stück am Ende zu veröffentlichen, wurde der Titel in drei Sätze aufgeteilt, die das Album lyrisch und musikalische mit Eckpfeilern versehen.

Der Morgen danach setzt Am Ende Stehen Wir Zwei des Vorgängeralbums Elodia fort. Senses wurde von Anne Nurmi eingesungen und zeigt wie vielschichtig das Album insgesamt ist. Warum So Tief mit einem großartigen Trompetensolo, lässt sich am ehesten mit Der Letzte Hilfeschrei vom Debütalbum Angst vergleichen. Liebesspiel ein kürzeres rocklastiges Stück worin lyrisch die Sexualität und musikalisch das Klavier mit Orchester dominieren. Stumme Worte ist musiklaisch mit "Liebesspiel" vergleichbar.

Das Cover und das Artwork lassen auf einen inneren Reifeprozess schließen. Das Album wirkt so erwachsen, wie kein anderes zuvor.
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am 10. Februar 2002
"Fassade" vereint und perfektioniert das musikalische Werk Lacrimosas in vielerlei Hinsicht. Ziehen sich textlich Weltschmerz, Kritik und der Hang zur Resignation wie ein roter Faden durch das Album, bleibt doch - untermalt durch die Musik - der Funken Hoffnung als Silberstreif am Horizont. Und so gelingt es Lacrimosa auf Fassade beipielhaft, dem Hörer ernste Worte in einer musikalischen Bombastpackung zu servieren. Zarte Klänge vs. heroische Choräle und kräftige metalriffs - eine Berg- und Talbahn der Emotionen, vor dem Text-Hintergrund einer vom Egoismus entfremdeten Gesellschaft.
Das Lesen der Lyrics findet im Kopf statt - die CD hören geht m.E. voll durchs Herz. Dank' an Tilo & Anne für dieses großartige Stück "lebendiger" Musik!
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am 4. März 2005
Lacrimosas 2001er Album "Fassade" ruht auf 3 Pfeilern - den drei Sätzen des für den Albumtitel verantwortlichen Stücks "Fassade". Mit wuchtigen Orchesterklängen, zu denen sich alsbald E-Gitarre und Co. gesellen setzt das erste Stück ein, die Single Auskopplung "Der Morgen danch", die als zweiter Track folgt, besticht vor allem durch den wunderschönen Text. Das Mittelstück "Fassade - 2. Satz" wird von zwei Frauenstimmen im Duett eingeleitet, der vorletzte Song ist sehr reizvoll für Klavier und Streichquartett instrumentiert, und das Schlussstück "Fassade - 3. Satz" greift die Stimmung des Anfangs wieder auf - der Kreis schließt sich...
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