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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht
Das Filmmaterial aus der Zeit des Ersten Weltkriegs ist ja aus den damaligen technischen Gründen wirklich sehr begrenzt. In einigen anderen Rezenssionen zu anderen DVD`s werden zurecht Wiederholungen angemahnt. So auch hier. Einige Szenen sind doppelt. Aber zusammengefasst kann man sagen, dass die Anschaffung lohnt. Den Ersten Weltkrieg in Farbe zu sehen, ist im...
Veröffentlicht am 25. Februar 2012 von Oliver Feil

versus
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu einseitig
Vorweg ist zu sagen,dass es schon bemerkenswert ist nun auch Farbaufnahmen aus dem 1.Weltkrieg zu sehen. Daher ist diese DVD dadurch sehr einzigartig. Negativ ist allerdings die mehr als einseitige Sichtweise der DVD. Es ist mehr als deutlich,dass es sich hier um eine britische Dokumentation handelt,denn sie werden dort als die armen Unschuldslämmer dargestellt die...
Veröffentlicht am 26. August 2011 von Titanic1912


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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu einseitig, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Vorweg ist zu sagen,dass es schon bemerkenswert ist nun auch Farbaufnahmen aus dem 1.Weltkrieg zu sehen. Daher ist diese DVD dadurch sehr einzigartig. Negativ ist allerdings die mehr als einseitige Sichtweise der DVD. Es ist mehr als deutlich,dass es sich hier um eine britische Dokumentation handelt,denn sie werden dort als die armen Unschuldslämmer dargestellt die sich gegen die "bösen Deutschen" ja nur zur Wehr gesetzt haben. Keine Erwähnung findet das jahrelange Wettrüsten,was auch von den Briten betrieben wurde.Nein,der "böse deutsche Kaiser" war alles schuld. Ziemlich krass ist die Beschreibung des Untergangs der Lusitania die hier als barbarischer Akt der Deutschen dargestellt wird. Das war er mitnichten,denn wie man heute weiß (und von britischer Seite eingeräumt werden musste) war sie ein legitimes Ziel der U-Boot Flotte,da sie massenhaft Munition für den Krieg an Bord hatte. Und die Lusitania wurde auch nur von einem Torpedo getroffen,und nicht von zwei oder drei wie das britsche Handelsministerium auf Druck der Regierung behaupten musste. Auch ist die Kriegsschuldfrage nicht mehr so eindeutig wie behauptet. Darüber ist ein großer Streit unter den Historikern im Gange,denn das nur Deutschland die Schuld an allem trug ist als Behauptung kaum noch aufrechtzuerhalten.
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Farbige Bilder toll, leider zu viele überholte "böse Deutsche" Clichés, Perspektive zu sehr zu England hin, 8. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Ich habe insgesamt die beiden DVDs sehr genossen, da mir die schwarz-weißen Filmaufnahmen aus dieser Zeit langsam zum Hals heraushingen.
Positive Punkte:
- Es ist einfach der Hammer, bekannte Filmaufnahmen endlich mal in Farbe zu sehen. Dabei kann man auch viel mehr Details erkennen und ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie alles damals wirklich ausgesehen haben muß.
- Das Büchlein gibt einen guten Überblick über den zeitlichen Verlauf der in den einzelnen Kapiteln der DVDs beschriebenen Ereignisse.
- In Interviews hört man heute lebende (zumindest bis vor kurzem) Zeitzeugen, die damals gekämpft haben.
- schöner, schauriger Soundtrack
Negative Punkte:
- Leider wurden bei den computergestützten Kolorierungen einige Fehler gemacht. Z.B. werden die französischen Soldaten von 1914 bereits in blauen Uniformhosen gezeigt, obwohl sie 1914 noch rote Uniformen trugen, welche sie zu leichten Zielen für gegnerische Schützen machte. Auch erscheint ein deutscher Träger des Orden Pour le Mérite im Bild - der Orden ist komplett goldfarben, obwohl die vier Teile des Kreuzes blau sein müßten.
- Die Interviews wurden leider nur mit Engländern gehalten. Zwar sind mittlerweile alle deutschen Teilnehmer verstorben, nichtsdestotrotz würde man denken, daß irgendwann einmal (und sei es in den 70ern oder 80ern) Interviews mit deutschen oder österreichischen Teilnehmern geführt worden sind, die man hier ruhig hätte verwenden können.
- Großes Manko: Die Produktion ist eindeutig aus englischer Hand, daher ist die Darstellung nicht besonders neutral gehalten. Hier werden die Deutschen als die einzigen Schuldigen am Ersten Weltkrieg dargestellt, keine Spur des englischen Weltdominanzanspruchs und des britischen imperialistischen Kolonialpolitik oder des französischen Deutschlandhasses seit 1870, welche zur Eskalation der Situation im Sommer 1914 beitrugen. Die Engländer erscheinen, wenn man diesen DVDs glaubt, als die unschuldigen Opfer und die Deutschen als die bösen Aggressoren. In den Interviews wird ganz nonchalant sogar der deutsche Kaiser mit Adolf Hitler gleichgesetzt. Kriegsverbrechen scheinen hier auch nur die Deutschen begangen zu haben, die Engländer führen einen gerechten und sauberen Verteidigungskrieg. Besonders negativ war die Dokumentation zur Versenkung der Lusitania - nirgends wird erwähnt, daß die Lusitania tatsächlich völkerrechtswidrigerweise tonnenweise Munition / Kriegsmaterial für die Engländer an Bord hatte und somit ein legitimes Ziel darstellte. Auch ist historsich umstritten, wer wo zuerst Kampfgas einsetzte - in diesen DVDs sind es eindeutig die Deutschen. Der Versailler Vertrag wird als ein kleines bißchen zu hart gesehen - tatsächlich war er so knüppelhart, daß er den Weg für einen zweiten Krieg ebnete - aber gleich wieder aufgrund der Zerstörung in Belgien und Frankreich vom Sprecher relativiert. Keine Erwähnung findet z.B. auch die völkerrechtswidrige Aufrechterhaltung der britischen Seeblockade gegen Deutschland nach dem Waffenstillstand, der durch Hunger und Krankheit fast 1 Million deutsche Todesopfer forderte und die Unterzeichnung des Versailler Vertrages erzwang.
- Das ganze Material befindet sich auf nur 2 DVDs, daher können viele Aspekte des Krieges gar nicht im Detail zur Geltung kommen.
Fazit:
Es lohnt sich insgesamt durchaus, sich die DVDs zu kaufen, nur um mal die Bilder in Farbe zu sehen. Man muß sich aber von vorneherein darüber im Klaren sein, daß die Darstellung nicht historisch neutral gehalten ist, sondern nach dem Motto Engländer gut = unschuldige Opfer, Deutsche böse = fiese Aggressoren." Auch werden weitaus mehr Zitate von englischen Soldaten gebracht als von deutschen. Aufgrund der mangelnden Neutralität, dem losen Umgang mit geschichtlichen Tatsachen und dem zu starken Fokus auf die englische Perspektive vergebe ich nur 2 Sterne. Schade eigentlich.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einseitig. Keine Empfehlung von mir., 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Abgesehen von verschiedenen Äußerungen pro England, contra das Deutsche Reich ist der Ton sehr fair gehalten. Die Propaganda aus Kriegszeiten ist verklungen. Man stützt sich auf die zementierten, vermeintlichen Wahrheiten, die jedoch dreist und kurz angeboten sind.

Interviewteile von drei englischen Veteranen werden immer wieder eingefügt. Warum gibt es keine russischen, französischen und deutschen Interviews? Müsste ja quantitativ nicht einmal ausgewogen sein.

Natürlich lässt sich alles Gesagte der britischen Zeitzeugen auch auf die Situation an der deutschen Front übertragen. Ob dies derart auch von den Machern gemeint ist, wird nicht geäußert und kann deshalb auch nicht wohlwollend angerechnet werden.

Es ist eine äußerst einseitige Angelegenheit!

Obwohl die kolorierten Bilder wirklich sehr selten, und vor dieser Veröffentlichung tatsächlich unbekannt gewesen sein mögen, fällt es doch auf, dass viele wiederholt werden, um der Länge der Kommentare Anschauungsmaterial entgegensetzen zu können.
Allein die bunten Bilder sind es dann, die der Sammlung ihren Wert geben und als Grund gelten können, sie anzuschauen. Die historische Linie, die hier gefahren wird, ist schon lange nicht mehr haltbar.

Hier ein paar Kostproben davon, was der Kommentator von sich gibt.

1 TEIL

21:15min
"Als die österreichischen Truppen in Serbien einfielen, drohte Deutschland damit, Russland, bei einem Eingreifen zugunsten Serbiens, den Krieg zu erklären."

Das Deutsche Reich hat Russland nicht gedroht, sondern seinen einzigen verbliebenen Bündnispartner unterstützt, den es auf keinen Fall verlieren durfte, wollte es nicht ganz allein auf der europäischen Bühne der Machtpolitik stehen. Hätte es die KuK-Monarchie nicht unterstützt, wäre sie vielleicht von innen auseinandergefallen, weil Österreich nicht angemessen auf die Ermordung des Prinzen hätte reagieren können. Es war keine Drohung. (Mal die Definition davon gugeln.)

23:06min
"Provoziert durch Deutschland, mobilisiert nun auch Frankreich seine Truppen."

27:44min
"Seit der Schlacht von Trafalgar dominierte die englische Flotte das Meer. Im Juli 1914 versammelte sie sich bei Spithead, in der Meeresenge Isle of Whight zur Flottenparade vor König Georg den 5. Es war ein beeindruckender Anblick. "
"Jeder Mann und jeder Frau würde seine Pflicht erfüllen müssen."
Hat ja keine Deutscher gesagt … immer dieser Nationalisten. =)

29:53min (aus einem Brief an eine Mutter)
"[…] es ist eine glorreiche Sache für England zu kämpfen"
Ich dachte, die kämpfen für die Gerechtigkeit und die Freiheit in der Welt?

Teil 2

14:18min Ist eine Stelle, die jeder selber überprüfen möge. Antwort-Kommentare interessiere mich sehr!
M.M.n. sagt der Zeitzeuge: "[mir unverständlich] … just couldn't move. [mir unverständlich] nervoussystem out of you. And if [mir unverständlich …] and he couldn't go up that [unverständlich] HE WAS SHOT AS A COWARD, but he was no more a bloody coward than me!

Deutscher Kommentar: "Wenn man unter der Kriegsneurose litt, konnte man sich kaum bewegen. Als wäre einem das Nervensystem einfach entfernt worden. Wenn einer Kameraden darunter litt und aus dem Graben nicht heraus kam, WURDE ER ALS FEIGLING ABTETAN. Aber er war kein größerer Feigling als ich."

Falls der Zeitzeuge tatsächlich sagen sollte: "[…] he was shouted a coward, […]" und mein Sprachgehör ist einfach nicht so gut, wie das eines englischen Muttersprachlers, bitte als Antwort posten.

Wenn der Zeitzeuge allerdings sagt, der Feigling (der nicht loslaufen konnte/wollte) wurde erschossen, und der Kommentator "erzählt" dem deutschen Zuhören, dass er als Feigling abgetan wurde, ist dies nicht mehr und nicht minder der Beweis tendenziöser Sprache und schönfärberischer Desinformationspolitik, die die ganze Reihe in ihrer Integrität weiterhin verringert.

An mindestens einer weiteren Stelle ist mir eine derartige "Interpretation" des Gesagten aufgefallen.

Teil 4 – Seekampf

"Seit der Schlacht von Trafalgar hatte die britische Flotte die Herrschaft über die Meere ausgeübt.

"Großbritannien auf seiner kleinen Insel war vom Handel abhängig. Und die Sicherung der Handelsrouten verlangte nach der Kontrolle über die Meere. Doch seit Anfang des 20. Jh. sah sich die britische Vorherrschaft einem neuen Herausforderer gegenüber. […] träumte Kaiser Wilhelm von der Etablierung eines imperialen Reiches. Ebenbürtig mit dem anderer europäischer Nationen. Für dieses Vorhaben benötigte er eine Flotte.

Was ist daran also falsch? Der Kaiser will doch nur ebenbürtig sein, was er wirtschaftlich schon längst ist. Ob die Briten nun vom Handel abhängig sind oder nicht – müssen sie deswegen gleich "die Herrschaft über die Meere" ausüben? Reicht nicht die ihnen nicht die Herrschaft über ihre Handelswege. Und kann sie nicht anderen Nationen auch zugestehen ihren Handel schützen zu wollen? Man versuche einmal die Frage zu beantworten, ob der Landkriegsordnung, die die Grausamkeiten des Kriegen einschränken sollen auch zur See gibt, oder ob England schon immer seit es dort herrschte eine solche hat zu verhindern wissen.
Seit der Schlacht von Trafalgar hat sie die Herrschaft inne, besiegte also die Franzosen zur See. Davor hat sie Spanien bekriegt und besiegt, weil es Flottenkonkurrent war. Auch die Holländer waren mal dran. Und als die nordischen Staaten Norwegen, Dänemark, Schweden zusammen mit Russland einen Seebund formten, um auch ein bisschen Macht auf der Nordsee ausüben zu können, segelte die britische Flotte nach Kopenhagen und zerstörte die dänische. Die restlichen Schiffe wurden nach England überführt. Das wurde gleich zwei Mal gemacht .

Admiral Lord Fischer 1909 (britisch): Er fand, sein Schiff [der Dreadnought] mache alle anderen Schiffe belanglos. "Die einzige Frage ist die Anzahl der Dreadnoughts. Wer immer eine Dreadnought bekämpft, sie wird ihn verschlingen. Sie ist das Gürteltier unter den Ameisen. Das Gürteltier fährt seine Zunge aus und schlingt alle Ameisen hinunter."
Die Gegenprobe besteht darin, diesen Satz einem Admiral des dt. Kaisers in den Mund zu legen. Wie wären die Reaktionen? – "Martialischer Sozialdarwinist mit Anspruch auf die Vorherrschaft auf den Meeren", wahrscheinlich.

Eigentlich sollte es unter ehrbaren Menschen eine Selbstverständlichkeit sein, dass man jemanden nicht wegen solcher Handlungen angreift, deren man sich selber auch anklagen muss.

So auch die inoffizielle Nationalhymne der Englands: (Refrain:)
|:Rule, Britannia! Britannia rule the waves!
Britons never will be slaves.:|

Und das ist nur der Refrain. Es gibt ein, zwei Strophen die äußern einen solchen Machtanspruch, dass das Deutschlandlied wie "Alle meine Entchen" dagegen klingt.

Oder die "Times" am 19. August 1914, die Sir Walter Raleigh zitiert.
"He that rules the sea, rules the commerce of the world, and to him that rules the commerce of the world, belong all the treasures of the world, and indeed the world itself."
Ja, ne, is' klar – Alleinschuld für Deutschland.

Teil 6

Auch das Kriegsende wird banal dargestellt.
Dass sich das Deutsche Reich direkt an die USA wandten, weil sie dort eher die Bereitschaft für einen gerechten Frieden, der dadurch dauerhaft sein könnten, vermuteten, werden von den englischen Historikern als Versuch der Entzweiung von England mit den USA ausgelegt. Dass der Frieden nicht dauerhaft angelegt war ist bekannt.
Deutschland wollte die Welt erobern – Punkt aus.

Es wird nicht erwähnt, dass Wilson von den Vertragsverhandlungen abreiste, weil sein 14 Punkte-Plan völlig pervertiert war.

ab 32:00min
Zeitzeuge sinniert über die Sinnlosigkeit des Krieges und sagt: "Ich wurde aus dem Armeedienst entlassen und fragt mich: Wieso sollen sich zwei Völker auf dem Schlachtfeld erschießen. Es war nichts als Mord. Wenn es einen Gott gibt, warum hat er den Kaiser und Hitler nicht einfach sterben lassen, als all diese Leben zu opfern?
(Und an dieser Stelle – "sterben lassen" – kann man die Originalton wieder nicht verstehen. Es ist eine perfekte Stelle für eine Aufweichung dessen, was der Zeitzeuge wirklich gesagt hat, weil das Produkt für den deutschen Markt bestimmt ist.

Es werden also Kaiser Wilhelm II. und Hitler in einen Topf geworfen! Wie kann man das zulassen als Erzähler??? Versailles führte zum 2. Weltkrieg und hier wird Hitlers bereits mit dem ersten Weltkrieg vermischt. Unglaublich!

Abschlussansprache (Zitat) eines Marschall Ferdinand Foch (britisch) 11. Nov. 1918
"Ihr habt die größte Schlacht der Geschichte gewonnen und für den heiligsten aller Gründe gefochten - für die Freiheit der Welt. Ihr könnt stolz auf euch sein, denn ihr habt unsterblichen Ruhm und den Dank der Nachwelt erworben."

Dieser Art von Selbstdarstellung bekommen Deutsche einfach nicht hin.
Sie sind einfach zu ehrlich, zu schlecht in der Selbstvermarktung, und zu traurig und verfangen in einer niederdrückenden Ungerechtigkeit.

2 Sterne, weil mich die Bilder wirklich beeindruckt haben. Aber ich würde mir wünschen, dass man die Tonspur des Kommentators einfach abschalten könnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überholte Infos eines britischen Machwerks im nachcolorierten Gewand, 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Der Titel verspricht viel, aber hält kaum etwas davon.
Die "Farbaufnahmen" sind lediglich typische nachcolorierte Schwarzweiß-Dokumentaraufnahmen, von denen viele gleich bei allen
Teilen der Box mehrmals verwendet werden. Viele Sequenzen kenne ich als SW-Material.
Interessant ist die eine oder andere Aussage von noch lebenden Veteranen - leider nur Briten.
Himmelschreiend ist allerdings wie einseitig die Berichterstattung hier abläuft - die Deutschen und vor allem der "hysterisch veranlagte Kaiser" (O-Ton eines zu Worte kommenden "Historikers") - sind mal wieder an allem Schuld, nur die anderen sind wahre Engel, selbst der Zar.
Längst wiederlegte Beschuldigungen und Informationen (Deutscher Flottenbau als ernst zu nehmende Konkurrenz für die Briten etc. und die Lusitania-Sache, die auch ein Munitionstransporter war wie man heute weiß und mit voller Absicht der Gefahr ausgesetzt wurde, um mal wieder Tatsachen für das amerikanische Volk zu schaffen ala Pearl Harbor oder Tongkin sowie völlig falsche Aussagen etwa über die innenpolitische Situation im Zarenreich) trüben allerdings den eh schon eingeschränkt vorhandenen Genuss noch beträchtlich. Vor allem wenn man die Dramatik der Lusitania-Versenkung mal wieder mit den rührselig-Tränenverursachenden Aussgen einer verängstigten Mutter unterstreicht, die sich dem Untergang stellen muss...das gehört wirklich nicht hier rein und hat nichts mit Kriegsgeschichte zu tun, sondern soll wieder mal nur stets die als singulär hingestellte, einmalige Brutalität der Deutschen Hunnen untermalen, die laut dieser Dokumentation keine Gelegenheit ausgelassen hätten, gegen jedes bestehende Kriegsreglement zu verstoßen...HA,HA,HA...das kann man wohl auch den anderen vorwerfen! Aber diese Doku ist ein rein britisches Machwerk und man merkts aus.
Man sollte lieber eins der aktuellen Bücher kaufen, die es seit letztem Jahr zum Thema 1. Weltkrieg gibt und sich mit dem heutigen Stand der Forschung beschäftigen, als mit diesen überholten Pseudo-Farbdokumenten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht, 25. Februar 2012
Von 
Oliver Feil (Kirchwalsede) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Das Filmmaterial aus der Zeit des Ersten Weltkriegs ist ja aus den damaligen technischen Gründen wirklich sehr begrenzt. In einigen anderen Rezenssionen zu anderen DVD`s werden zurecht Wiederholungen angemahnt. So auch hier. Einige Szenen sind doppelt. Aber zusammengefasst kann man sagen, dass die Anschaffung lohnt. Den Ersten Weltkrieg in Farbe zu sehen, ist im ersten Moment sehr ungewöhnlich bzw. gewöhnungsbedürftig. Die nachträgliche "Einfärbung" ist aber äußerst gelungen, wie ich finde. Wer sich für diese Zeit interessíert, sollte diese DVD kaufen.
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3.0 von 5 Sternen Weltenbrand, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Am Sonntag um 20:15 lief im Sat 3 dreiteilige farbige Doku ueber den 1Weltkrieg. namens
WELTENBRAND. Sehr objektiv und vernünftig komentiert und man muß es gesehen haben.Leider nicht bei Amazon und Sat 3 erhältlich. .Da werden sinnvolle Fragen gestellt wie :Wie würde die Europa heute ausesehen wenn es die zwei Weltriege nicht gegeben hätte. .Die ganze Elend und Sinnlosigkeit des Krieges. .Wieso ließen sich die ganze Völker in solchen Wahnsinn verletien...und tun es Heute immer noch.
Mord und Wahnsinn als Synonym für Heldentum allerseits? ?? Wieso können die Völker nicht aus der Geschichte lernen und Heute schlau sein und richtig
handeln..Ausserdem kann man sich nicht dem Eindruck entziehen dass alles irgendwie inszeniert war.Viele der Hauptakteure des 2 Weltkrieg hat man im Ersten sorgfältig darauf vorbereitet..Und die Adligen waren sowieso untereinander verwandt und hätten damals im 1914 alles unter sich vernünftig und ohne Blutvergießen regeln können...Am Schluss haben sie sich noch selber ruiniert ...Totaler Wahnsinn
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2.0 von 5 Sternen Propaganda?, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
In dieser DVD wurde oftmals das Wort Propaganda verwendet, vor allem auf Seiten der Deutschen Wehrmacht um die eigene Position dem Publikum positiv zu verkaufen. Propaganda funktioniert also leider nicht auf objektiver Basis.

Das selbe bei den Produzenten dieser DVD Serie, die leider sehr (propagandistisch) auf England zugeschnitten war, die Laut Wikipedia zu diesem Zeitpunkt knapp 40 Mio Einwohner hatten. (Jahr 1910)

Im Vergleich dazu hatte Das Deutsche Kaiserreich knapp 65 Mio Einwohner im Jahr 1910, Österreich-Ungarn 53 Mio Einwohner, Italien immerhin 32 Mio. Einwohner und das Russische Zarenreich immerhin beachtliche 181 Mio Einwohner.

Für mich stellte sich die Serie als Zweikampf zwischen England und Deutschland dar mit deutlicher Vernachlässigung aller anderer in diesem Zeitraum involvierten Nationen.

Warum ist der Krieg ausgebrochen?, die Vorgeschichte dazu viel zu kurz! Die Rolle von Österreich Ungarn wurde, damals die Zweitgrößte Nation in Europa und involviert im Ausbruch des Weltkrieges, beachtlicherweise immerhin im letzten Kapitel erwähnt. Italien wurde in drei Sätzen erwähnt.

Russland wurde anhand der damaligen Größe viel zu wenig beachtet.

Was geschah nach Versailles, warum hat man Österreich Ungarn (2.Größtes Kaiserreich zu dieser Zeit) die Ländereien abgesprochen - es wurde nicht einmal erwähnt!

Warum war Italien denn überhaupt beteiligt, oder warum wurde Italien Ländereien zugesprochen - keine Erwähnung!

Dies und so manches andere sind aus meiner Sicht der Dinge die negativen Seiten - positiv ist sicher die farbliche Gestaltung, dennoch muss man bemerken das oftmals in den Serien gleiche Filmsequenzen sowie Interviews mit noch lebenden (Englischen) Zeitgenossen sogar 4-5 mal wiederholt wurden!

Schade, Objektivität ist halt nicht so einfach und wäre in der Recherche auch deutlich aufwendiger gewesen, also eine low budget Serie in meinen Augen, 2 Sterne für die farblichen Aufnahmen und die daraus gewonnene (einseitige) Information.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine spannende Doku und ein tolles Dokument der Zeitgeschichte, 18. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Diese DVD-Box hat mich überzeugt. Über 282 Minuten - aufgeteilt in sechs Episoden - informative und spannend aufbereitete Informationen zu einer Epoche, die das Leben bis heute geprägt hat.

Ein hervorragendes Zeugnis des Ersten Weltkriegs, lebendig und fesselnd, in Farbe haben die Geschehnisse irgendwie eine ganz andere Wirkung auf den Zuschauer, als sie es in den üblicherweise bekannten S/W-Dokus sind. Sicherlich nicht komplett und ausscheifend, aber eine gelungene Darstellung über die Schicksale der Menschen, aus den Blickwinkeln der Zeitzeugen und mit bekannten und bislang unbekannten Interviews.

Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen: Umfangreiches Booklet, Originaltonspur mit Kenneth Branagh, Interviews der Macher des Films und umfangreiches Special mit Einblick in die Schlachten des Ersten Weltkriegs.

Den Ersten Weltkrieg in Farbe, so haben wir ihn (außer die Zeitzeugen)noch nicht gesehen. Kaufempfehlung!
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausergewöhnlich, 10. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe - Die komplette Serie [2 DVDs] (DVD)
Den 1.Weltkrieg in Farbe ist schon ausergewöhnlich. Als Ergänzung zum bisherigen Material auf jeden Fall lohnenswert. Nur die Wiederholungen stören etwas. Die Darstellung der 1.Weltkrieges erfolgt bei den Autoren der Filme neutral.
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