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am 26. März 2009
Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit nach Bube Dame König Grass und Snatch erinnern als man von Guy Ritchie einen Wunderfilm nach dem anderen erwartete.

2 Filme später (Swept Away; Revolver) gleicht das Gefühl eher dem Kater nach einer durchzechten Nacht. Was hat den armen Ritchie nur geritten als er die eben genannten Filme unters Volk geworfen hat? Ich war ehrlich gesagt wenig überzeugt, dass Ritchie nochmal zur alten Genialität zurückfinden würde.

Die Zweifel sind hiermit offiziell ausgeräumt. Ritchie kommt zurück mit dem was er bisher am besten kann. Ein Gangsterfilm der in London spielt.

Und plötzlich wirkt die alte Magie wieder. Der Film hat Tempo, coole Schnitte, fetzigen Sound. Die Story ist interessant und die Schauspieler sind nicht nur hervorragend sondern (was besseres fällt mir dazu nicht ein) unglaublich gut aufgelegt.

Kurz zur Geschichte: In London haben sich die Zeiten geändert. Gangster machen in Imobilien, Russen mit Unmengen von Geld haben die Stadt als Spielplatz entdeckt, die Unterwelt passt sich der neuen Situation an und der Rochnrolla, gleichzeitig Philosoph und Junkie, und gerade mal wieder offiziell tot sitzt in seiner Bude mit den verhängten Fenstern und denkt über Selbstmord nach.

Rocknrolla ist nicht mehr so verspielt wie noch Snatch oder Bube Dame. Es gibt zwar immer noch den sporadischen skurilen Humor aber insgesamt ist alles ernster Geworden. Das ist aber durchweg positiv, schliesslich will keiner immer wieder den gleichen Film sehen. Diverse Handlungsstränge verschlingen sich hier zu einem großen Ganzen und sorgen zusätzlich dafür, dass die meisten Figuren der Geschichte irgendwann aufeinander treffen.

Der Film ist gespickt mit hervorragenden Leuten. Bis in die Nebenrollen haben die alle ihr Fach drauf. Am besten haben mir Toby Kebbell als der Rochnrolla und Gerard Butler als One-Two gefallen. Hab den Kebbell noch bewusst in keinem anderen Film gesehen. Ich hoffe der bekommt durch den Film hier mal ein paar gute Rollen.

Am Ende wird James Bond mäßig angedeutet, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wär wirklich cool, wenn das nicht nur ein Gag war.

Saugut! Ich kann nur sagen: Ab jetzt freu ich mich wieder auf den Nächsten (und hoffentlich, hoffentlich wird das nicht wieder so ein ...)
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am 28. Juli 2009
Archy(Mark Strong) weiß, wovon er spricht. Er ist die rechte Hand des Londoner Unterweltbosses Lenny Cole(Tom Wilkinson) und begleitet uns als Erzählstimme durch Guy Ritchies Film -RocknRolla-. Natürlich sind die Erwartungen da hoch, denn -Bube, Dame, König, Gras- und - Snatch- waren einfach zwei Ritchie-Werke, die das Prädikat "genial" verdienten. Ihre Nachfolger fielen da eher lau aus. Ob RocknRolla die selbst hoch gelegte Messlatte Ritchies überspringen kann, lässt sich pauschal nicht sagen.

One Two(Gerard Butler) und seine Ganovenfreunde schulden dem Unterweltboss Lenny zwei Millionen Euro. Lenny hat sie über den Tisch gezogen, aber das weiß One Two noch nicht. Mit Insidertips der Geldexpertin Stella(Thandie Newton) können One Two und seine Kumpel Bobby(Tom Hardy)und Mumbles(Idris Elba) sieben Millionen Euro ergattern. Was sie allerdings nicht wissen ist, dass dieses Geld für einen Deal zwischen Lenny und dem superreichen Russen Omovich(Karel Roden) gedacht war. So ist Omovichs Geld futsch und das finden weder der Russe noch Lenny lustig. Denn die beiden sind Geschäftspartner. Omovic bestätigt diese Partnerschaft, in dem er Lenny sein "Glücksbild" leiht. Natürlich verschwindet der Schinken und auch die zweite Geldladung geht den Bach runter. Ab da sind One Two und seine Kumpanen Freiwild. Lenny, Omovich und die russiche Mafia sind hinter ihnen her. Wie dann noch eine Männerfreundschaft, ein total verrückter Rocksänger, ein Verräter und eine etwas andere Vater/Sohn Geschichte in die Story einfließt, das ist schon ziemlich verrückt.

Gury Ritchie hat sich Mühe gegeben RocknRolla so schräg wie möglich zu produzieren. In Teilbereichen ist ihm das gelungen. Leider springt der Funke nicht immer über. Wenn Ritchie Omovich an eine wirklich lebende Person "anbindet" oder mit einer Tanzeinlage zwischen Stella und One Two ganz nah an -Pulp Fiction- rückt, ist er stark. Auch die Charaktere der Geschichte sind hervorragend. Als Gesamtwerk überzeugt der Film jedoch nicht völlig; reicht auch nicht an die besten Werke Ritchies heran.

Die Besetzung ist top. Egal ob Butler, Hardy oder Strong, jeder der Mimen spielt klasse. Herauszuheben ist allerdings Tom Wilkinson. Wie er den Boss Lenny gibt, das ist mit Abstand eine Fünf-Sterne-Leistung.
Zur schrägen Story gibt es einen Soundtrack, der die 60er Jahre, Lou Reed und Punkmusik miteinander verbindet, halt ein echter Ritchie.

Für den ganzen Film möchte ich keine Höchstnote vergeben. Ritchie hat die Londoner Unterwelt hervorragend ans Tageslicht gezerrt, aber der ganz große Coup ist ihm mit -RocknRolla- nicht gelungen. In jedem Fall bleibt eine sehenswerte Gangsterschmonzette mit einigen wirklich starken Momenten über. Und das ist mehr, als vergleichbare Produktionen zu bieten haben. So dürfen Fans der ersten Ritchie-Filme durchaus ein wenig enttäuscht sein, alles in allem ist -RocknRolla- jedoch gelungene Unterhaltung. Aber sie wissen ja: Letztendlich müssen sie das ohnehin wieder einmal selbst entscheiden.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Februar 2013
Guy Ritchie war mal der Ehemann von Madonna und hat mit seinen beiden Sherlock Holmes Verfilmungen seine bislang größten Kassenerfolge erzielt. Kultfilme waren aber seine beiden ersten Arbeiten "Bube Dame König Gras" von 1998 und "Snatch" aus dem Jahr 2000.
Beide Filme des jungen britischen Kinos wirkten extrem cool, weil es Ritchie verstand das Gangstermilieu ziemlich schrill und unmoralisch mit viel schwarzem Humor versah und so ein Gegengewicht zur harten Brutalität herstellt. Der makabre, lakonische Stil passte auch sehr gut zum perfekt eingefangenen Lokalkolorit der Metropole London.
Kein Wunder also, dass Ritchie noch zwei ähnliche Filme nachschob, die aber beide nicht den Erfolg dieser beiden Filme hatten, dabei sind "Revolver" und "RocknRolla" eigentlich überhaupt nicht schlechter. Einziges Manko ist vielleicht, dass man den Stil Ritchies jetzt halt genau kennt und er nicht mehr so überraschen kann mit seinem respektlosen Fatalismus.
In "RocknRolla" jedenfalls gibts ein irres Kosmos aus der Londoner Unterwelt. Dort hat auch der Mafiaboss Lenny Cole (Tom Wikinson) das Sagen, vor allem im Baugewerbe zieht er an den Strippen.
Lennys rechte Hand ist Archy (Mark Strong), aus dessen Sicht der Film erzählt wird.
Etwas aus der Art geschlagen ist Lennys drogenabhängiger Stiefsohn Johnny Quid (Toby Kebell), der auch als Musiker einen Namen hat und seinen eigenen Tod vortäuscht, um die Umsätze für seine Platten zu steigern.
Lenny macht derzeit dicke Geschäfte mit den Russen, doch mit dem russischen Milliardär Uri Omovich (Karel Roden) ist nicht zu Spaßen, auch wenn er Lenny sein Lieblingsgemälde ausleiht, weil es angeblich Glück bringen soll.
Lenny verspricht dem Russen für 7 Millionen eine Baugenehmigung. Uris aufregende Buchhalterin Stella (Thandie Newton) soll das Geld transportieren. Sie spielt aber ein gefährliches Spiel und da kommen die Kleinganoven One Two (Gerald Butler), Mumbles (Idris Elba) und Bob (Tom Hardy) als weitere Spielfiguren in die chaotische, kriminelle Szenerie...
Richties Gangsterfilme sind natürlich Geschmackssache, aber mich hat "RocknRoll" sehr gut unterhalten. Der Hang zur Parodie ist deutlich und das macht wie immmer eine Menge Spaß. Bei den britischen Mobfilmen sitzt man bei Guy Ritchie immer noch in erster Reihe...das große Plus ist die ausstrahlende Energie und Dynamik des Films. Tom Wilkinson spielt auch grandios auf.
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am 29. Januar 2009
Die Ansprüche an Richie sind ja in den letzten Jahren nach etwas schwachen Filmen gesunken.Die Trennung von Kabalamadonna hat ihm anscheinend gutgetan).
Jetzt hat er endlich wieder zurückgefunden und eine astreine spannende Gangsterkomödie aufs Zelloluid hingelegt. Ja mehr noch es ist ihm meiner Meinung nach sein bislang bester Film gelungen.
Er hat auf alle seine bisherigen Werke zurückgegriffen,die besten Zutaten genommen, geschüttelt und uns einen Cocktail einwandfreier Unterhaltung inklusive guter Musik serviert.
Tarantino wird auf die Schaufel genommen (zb.Tanzszene) ohne das es nachgemacht oder peinlich wirkt.
Im Gegenteil, Richie ist besser weil er im Gegensatz zu dem Amerikaner auch die feine Klinge des britisch schwarzen Humors beherrscht und mit einem Minimum an Kawumm-Action auskommt.
Die Schauspieler gehen durch die Bank in ihren Rollen auf,(unbedingt die englische Orginalfassung anschauen), sind really really authentisch, da sieht man auch über einige kleine Unstimmigkeiten in der Handlung hinweg.
(zb.Onetwo in der Schlusszene)
Normalerweise bin ich nicht so leicht von einem Film zu begeistern, aber
bei dem Movie passt einfach alles, für 2 Stunden perfektes Entertainment
"Archie, find a Fucking Fortsetzung"
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am 15. Mai 2009
Mir ist das Cover völlig egal und deswegen bewerte ich mal den Film...
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Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit nach Bube Dame König Grass und Snatch erinnern als man von Guy Ritchie einen Wunderfilm nach dem anderen erwartete.

2 Filme später (Swept Away; Revolver) gleicht das Gefühl eher dem Kater nach einer durchzechten Nacht. Was hat den armen Ritchie nur geritten als er die eben genannten Filme unters Volk geworfen hat? Ich war ehrlich gesagt wenig überzeugt, dass Ritchie nochmal zur alten Genialität zurückfinden würde.

Die Zweifel sind hiermit offiziell ausgeräumt. Ritchie kommt zurück mit dem was er bisher am besten kann. Ein Gangsterfilm der in London spielt.

Und plötzlich wirkt die alte Magie wieder. Der Film hat Tempo, coole Schnitte, fetzigen Sound. Die Story ist interessant und die Schauspieler sind nicht nur hervorragend sondern (was besseres fällt mir dazu nicht ein) unglaublich gut aufgelegt.

Kurz zur Geschichte: In London haben sich die Zeiten geändert. Gangster machen in Imobilien, Russen mit Unmengen von Geld haben die Stadt als Spielplatz entdeckt, die Unterwelt passt sich der neuen Situation an und der Rochnrolla, gleichzeitig Philosoph und Junkie, und gerade mal wieder offiziell tot sitzt in seiner Bude mit den verhängten Fenstern und denkt über Selbstmord nach.

Rocknrolla ist nicht mehr so verspielt wie noch Snatch oder Bube Dame. Es gibt zwar immer noch den sporadischen skurilen Humor aber insgesamt ist alles ernster Geworden. Das ist aber durchweg positiv, schliesslich will keiner immer wieder den gleichen Film sehen. Diverse Handlungsstränge verschlingen sich hier zu einem großen Ganzen und sorgen zusätzlich dafür, dass die meisten Figuren der Geschichte irgendwann aufeinander treffen.

Der Film ist gespickt mit hervorragenden Leuten. Bis in die Nebenrollen haben die alle ihr Fach drauf. Am besten haben mir Toby Kebbell als der Rochnrolla und Gerard Butler als One-Two gefallen. Hab den Kebbell noch bewusst in keinem anderen Film gesehen. Ich hoffe der bekommt durch den Film hier mal ein paar gute Rollen.

Am Ende wird James Bond mäßig angedeutet, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wär wirklich cool, wenn das nicht nur ein Gag war.

Saugut! Ich kann nur sagen: Ab jetzt freu ich mich wieder auf den Nächsten (und hoffentlich, hoffentlich wird das nicht wieder so ein ...)
1313 Kommentare|88 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 5. Juni 2012
Lenny Cole ist der Gangsterboss Londons. Alles tanzt nach seiner Pfeiffe - bisher. Denn nun taucht ein Russe auf und möchte Geschäfte machen. Eine Buchhalterin, Angestellte des besagten Russen, die ein wenig Nervenkitzel sucht und ein paar Kleinganoven dafür einspannt, sorgt zudem dafür, dass es bald ziemliche Probleme zwischen den Gangstern gibt. Und dann wäre da noch ein ominöser Spitzel in den Gangsterreihen, der schon diverse Leute hinter Gitter gebracht hat und bei dem jeder scharf drauf ist, ihn endlich zu enttarnen.
Guy Ritchies Film ist ein unterhaltsamer Ganovenkrimi mit einem gelungenen Schuss Humor und gelungener Auflösung. Sieht man von den großen Gangstern mal ab, liegt das Hauptaugenmerk auf den durch die Bank sympathisch gestalteten Kleinganoven.
Und alle Rollen werden von inzwischen sehr bekannten hochkarätigen Schauspielern verkörpert: Gerard Butler (300"), Thandie Newton (Mission: Impossible 2"), Tom Wilkinson (Batman Begins"), Tom Hardy (The dark knight rises"), Mark Strong (Sherlock Holmes") und Idris Elba (Thor").
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TOP 500 REZENSENTam 19. Juli 2009
Ich hatte viel erwartet, denn die meisten Meinungen zum Film sind - für mich absolut nicht nachvollziehbar - positiv.
Ich mochte auch "Snatch" und "Bube, Dame, König, Gras" und fand "Revolver" o.k.
Leider bot aber "RocknRolla" lediglich eine absurde, unlogische und schwer nachvollziehbare Handlung.
Vom Witz der beiden erstgenannten Filme keine Spur.

Action kommt nur punktuell vor, es wird stattdessen unendlich viel geredet, aber das ist nicht cool, sondern lediglich mit Macht auf Coolness getrimmt und wirkt auf mich persönlich nur albern.
Mit einer guten Story, glaubwürdigen Charakteren, guter Dramaturgie gelingt auch ohne Action ein packender Film - davon aber hier keine Spur.

Emotionen werden nicht geweckt, der Film und die Charaktere lassen einen völlig kalt.

Thandie Newton in ihrer Rolle wirkte besonders unglaubwürdig und eindimensional.

Das schlimmste ist, dass der Film stinklangweilig ist, zumindest ein anderer Rezensent hat dies hier ja ebenfalls zu Recht bemängelt.
Ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, nach einer Stunde abzuschalten.
Wer wirklich coole Filme mit Action und spannendem Plot sehen will, der gucke zum Beispiel "Running Scared" oder "Shoot 'Em Up".

Es bleibt zu hoffen, dass Guy Ritchie vielleicht doch noch mal in Zukunft wieder einen richtig überzeugenden Film hinbekommt.
Das hier aber war eine fast zweistündige Zeitverschwendung. Ärgerlich.
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am 6. Mai 2009
Guy Ritchie ist definitiv ein RocknRolla.......

Ich liebe Filme die anders sind und RocknRolla gehört definitiv dazu. Viele Schauspieler, viele unterschiedliche Handlungsstränge und am Ende läuft so ziemlich alles zusammen. Wenn dann noch Überraschungen aufwarten ist mein Glück perfekt. Letzteres findet man zwar etwas selten, aber es passt gerade noch.

Vor Allem der Cast ist genial gewählt.
Gerald Butler als One-Two ist natürlich wie erwartet brilliant cool, aber noch genialer fand ich Toby Kebbell als Johny Quid. Einfach der Hammer. Ausnahmsweise auch mal nix zu meckern bei der Deutschen Synchro. Sprecher alle super gewählt. Ob die Übersetzung passt, kann ich nicht beurteilen. Ist mir auch egal, da die Dialoge einfach top sind. Speziell die mit Johny Quid ;)

Und wie es bei solch einem Film üblich ist, gibt der Sound und Schnitt auch viel her. Nicht viel herkömmliches, aber auch nichts überschräges. Der Soundtrack kann sich sehen lassen, auch wenn es zum Beispiel zu Pulp Fiction noch einiges fehlt.

Insgesamt ein Film der glaub ich nicht viel besser hätte produziert werden können. Also rein technisch.

Nun aber zum Manko, der allerdings Geschmackssache:
Die Handlung hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Irgendwie fehlt zum Ende der höhere Spannungsbogen. Vergleicht man den Film zum Beispiel mit Smokin Aces, der in allem perfekt war, wird dort am Ende spannungstechnisch mehr drauf gelegt. Mehr Dramatik, mehr Emotion..... Das fehlt RocknRolla einfach. Der Film bleibt über die gesamte Länge kultig, aber lediglich wegen der Dialoge, dem Cast, dem Soundtrack und der visuellen Umsetzung. Bei der Story hapert es. Diese ist definitiv nicht schlecht, aber man hätte zum Ende mehr draus machen müssen um mich zu 100% zu überzeugen.

Fazit:
Rund um gelungen, nur zum Ende hin hätte es Story mäßig was mehr sein können. Spannung und Dramatik fehlte um den Film nicht nur kultig sondern auch genial werden zu lassen.
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am 16. Juli 2010
Ich habe mir diesen Film ohne Erwartungen angeguckt und wurde positiv überrascht. Der Film ist kein Meisterwerk mit "WOW-Effekt", der einen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber trotzdem unterhaltsam!
Interessant finde ich die vielen verschiedenen Handlungen die am Ende zu einem halbwegs unerwarteten Finale führen.
Auch die Schauspieler sind gut gewählt und spielen ihre Rollen überzeugend.
Den Humor in diesem Film finde ich gut und ich konnte das eine oder andere Mal lachen/schmunzeln, aber das ist Geschmackssache.
3,5 Sterne wären meiner Meinung nach angemssen, weil man die aber nicht geben kann bewerte ich diesen Film mit 4 Sternen, da 3 Sterne doch zu wenig sind.
Ich kann diesen Film guten Gewissens weiter empfehlen und ich werde mir die Fortsetzung(Sofern es eine gibt) auf jeden Fall angucken!
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am 7. Februar 2010
Natürlich ist das immer Geschmackssache, aber ich habe den Streifen geliebt. Ich denke Guy Ritchie kann damit ohne Probleme an Snatch heranreichen. Es sind mal recht frische Gesichter, die Story ist sehr klassisch, aber dafür sind die Bilder und Dialoge sehr kunstvoll in Szene gesetzt. Die Verfolgungsjagd mit den Russen ist m.E. die beste Verfolgungsjagd die ich seit langer Zeit in einem Film gesehen habe, auch wenn Ritchie da von sich selbst geklaut hat. Die Tanzszene erinnerte mich auch ein klein wenig an Pulp Fiction, aber egal, das tut der Sache keinen Abbruch. Also, wenn man Tarantino mag, oder Rodriguez, oder die anderen Filme von Guy Ritchie, dann wird man aller Voraussicht nach diesen Film auch mögen.
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