Kundenrezensionen


2 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht aus der Vergangenheit, 20. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Lightbringer (Audio CD)
Wie jeder weiß, braucht das Licht von der Sonne einige Zeit, um auf der Erde anzukommen, so anscheinend auch RAM aus Schweden, denn die Jungs brauchten anscheinend über 20 Jahre um hier einzutreffen. Die Rede ist nämlich von geschmiedetem Power Metal aus den 80ern, der an HELLOWEENs Debüt, aber auch an die frühen Werke von den seeligen SCANNER, erinnert.

Gleich der Opener klingt mit seinem Sound so dermaßen Old-School, als wäre dieses Album seit 1986 unter einem Stein vergraben gewesen, was aber bei weitem nichts Schlechtes bedeuten mag. Die Drums scheppern, klingen aber stark, die Riffs sind roh, aber dennoch mit genügend Druck ausgestattet und die Vocals klingen als wären sie von irgendwo aus der Ferne eingesungen. Es kommt mir wirklich oft der Hamburger Power Metal Sound in den Sinn. SCANNERs "Hypertrace" mag vielleicht eine Lieblingsplatte der Schweden sein. Natürlich ist die Scheibe mit dem Titel "Lightbringer" auch mit ein paar True Metal Elementen und einem Stück Pathos ausgestattet. Neben dem erdigen Sound gibt es auch ein paar starke Refrains mit Männerchören, wie in "In Victory", im Hintergrund zu belauschen, während "Awaken The Chimaera" nicht nur von Kai Hansen persönlich geschrieben sein könnte, sondern auch noch von ihm eingesungen, das ganze aber in seinen Anfangstagen, wohlgemerkt. Außerdem hat man Daniel Erlandsson (WATAIN) für einige Grunts eingeladen. Vielleicht sollte man aber auch JUDAS PRIEST und MERCYFUL FATE erwähnen, was die Stimmung auf "Lightbringer" vielleicht noch etwas wiederspiegeln kann.

Der stärkste Track des Albums ist gleichzeitig auch der längeste, denn "Suomussalmi (The Few Of Iron)" kommt auf fast 10 Minuten und kann durch eine dichte Atmosphäre und einem gelungenen Spannungsbogen überzeugen. Mit Sprechgesang und rhythmischem Bass beginnt der Song und steigert sich immer mehr und natürlich regiert hier auch der True Metal, bis dann mit galoppierenden Riffs, der überaus hymnische Chorus eingeleitet wird. Nach einigen guten Soli wird das Tempo gedrosselt und ein, an einen Kriegs-Soundtrack erinnernder Mittelteil holt einen runter, bevor wieder ein weiterer Spannungsbogen aufgebaut wird. "Blood God" bietet dann sofort das passende Kontrastprogramm und rumpelt im Up-Tempo Bereich dahin.

Das Album macht einfach von hinten bis vorne Spaß und sollte jedem Power Metal Fan, der 80er gefallen. Wer "Melissa", "Ram It Down", "Hypertrace" und "Walls Of Jericho" von genannten Bands zu Hause hat, kann "Lightbringer" sicherlich irgendwo in der Nähe aufstellen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter oldschool Metal, 19. Juni 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lightbringer (Audio CD)
Unter Ram hat man sonst Computerkram wie Arbeitsspeicher bei Google gefunden! Aber Ram ist auch eine Metalband aus Schweden, die (Power) Metal Traditionalisten zurecht Freudentränen in die Augen treiben wird! Das zweite Album heißt "Lightbringer",was sicherlich mit dem weißen Artwork sehr sybolträchtig, oder soll ich sagen metallisch umgesetzt wurde! Der Titel klingt auch wie ein deutsches Wort, welches man übersetzt hat. Da ich von anderen Rezensionen des öfteren Judas Priest Vergleiche las, war ich doch sehr überrascht, dass Ram sehr eigenständig zu Werke gehen! Ihr oldschool Metal hat Hand und Fuß. Sicherlich auch viel Herzblut. Die im Labelinfo angeführten Vergleiche mit Judas Priest, Iron Maiden und Mercyful Fate würde ich sogar unterschreiben! Ram sind eine tolle Mischung aus diesen drei Bands! Glücklicherweise ohne einen King D.! Hierzu passt auch der variable, raue, nicht zu hohe Gesang von Oscar Carlquis. Dabei schreiben die Schweden wirklich abwechlungsreiches Material, bei dem geradlinige Songs wie "Titan" friedlich neben neun Minuten Epen wie "Suomussalmi (The Few Of Iron") stehen! Ehrensache das diese tolle Scheibe von einem Intro und Outro geschmückt wird. Ram sind Metal! Ram sind klasse! Punkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lightbringer
Lightbringer von The Ram (Audio CD - 2009)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen