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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manowar begegnen Puccini und Wagner !
Es ist nun mal so wie es ist und ich lass' mich da auch nicht mehr von abbringen: Kaum einer spielt prächtigeres Schwermetall als die Jungs um Joey DeMaio (auch wenn sich manche verbalen Ergüsse dieses Metal-Methusalems anhören, als kämen sie direkt aus Dummhausen).
Aber wie gesagt: Prächtiges Schwermetall spielen die Typen trotzdem...
Veröffentlicht am 6. Juni 2004 von grisu-zu

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider letzte halbwegs gute Manowar Scheibe !
Seit meiner Jugend genauer gesagt seit der "Triumph of Steel" Scheibe höre ich mit Begeisterung die US Powermetal Band Manowar. Vor allem die Louder than Hell CD ist eine meiner Alltime Faves und ich fand diese sehr gut.

Nun kommt nach einigen Jahren und 2 Live CDs endlich mal wieder was Neues von Manowar, so dachte ich damals, und was war das nun,...
Vor 9 Monaten von Clark Kent veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manowar begegnen Puccini und Wagner !, 6. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Es ist nun mal so wie es ist und ich lass' mich da auch nicht mehr von abbringen: Kaum einer spielt prächtigeres Schwermetall als die Jungs um Joey DeMaio (auch wenn sich manche verbalen Ergüsse dieses Metal-Methusalems anhören, als kämen sie direkt aus Dummhausen).
Aber wie gesagt: Prächtiges Schwermetall spielen die Typen trotzdem.
-Und deshalb passt auch auf dieser CD alles. Anders halt, teilweise ist man fast geneigt zu sagen "Manowar goes classic". Sicher mag diese Linie den richtigen Metall-Fan nicht so sehr begeistern, wenngleich auf einzelnen Stücken auch richtig "Druck" abgelassen wird. Schon "Call to Arms" ist ein typisches, melodiöses Manowar-Take. Bei "The Fight For Freedom" schaltet die Band zwei Gänge zurück. Ich finde diese Ballade (über den 11.September) aber durchaus gelungen.
Über "Nessun Dorma" scheiden sich die Geister wahrscheinlich. Viele werden vermutlich gar nicht wissen, dass es sich dabei um eine, zugegeben wunderschöne, Arie aus Puccini's Oper "Turandot" handelt. Erstklassig und (wenn auch kein Tenor) sehr authentisch gesungen! Ich find's gut. -Und schließlich ist es ja in erster Linie für Eric's Mutter! Wer's nicht mag zappt einfach weiter.
Bei "Valhalla/Swords In The Wind" wird's dann allerdings wieder richtig stark. Nach der kurzen, orgellastigen "Overtüre" und einem sehr ruhigen Intro kommt das dann folgende, tonnenschwere Gitarrenriff dem Abblasen der Sicherheitsventile einer der riesigen US-Dampfloks gleich (auch wenn heute kaum noch jemand weiß, was da die Stunde geschlagen hatte!). -Der Hammer!!
"An American Trilogy" finde ich dann am ehesten gewöhnungsbedürftig. Nach dem Vorgängertrack ist das aber zu verschmerzen, da der noch ein ganzes Stück nachwirkt.
"The March" erinnert tatsächlich an die Overtüren mancher Wagner Oper. DeMaio hat ja schon seit langem eine Vorliebe für Wagner. Was wunder, hatte der olle Sachse mit seinen nordischen Götterfantasien doch das gleiche "Hobby" wie der Bandleader. -Und Wagner als Gottvater des Heavy Metall zu preisen ist an sich gar nicht so abwegig. Wenn man sich Wagners Opern nicht großorchestral, sondern mit E-Gittarren, Bass und Drums vorstellt, dann ist man nicht mehr weit vom epischen True Metal entfernt...
Mit "Warriors Of The World" geht's auf der Scheibe dann weiter. Über diese Nummer brauch' ich keine Worte mehr zu verlieren, kennt eh schon jeder (und jeder findet's gut). Die heftig abgehenden Tracks "Hand Of Doom", "House Of Death" und "Fight Until We Die" erinnern wieder an die alten Manowar. Alles rasant schwere Eisen mit Melodie und mit tollen Gitarrensoli. -Alle drei klasse!!

Resümee: "Warriors Of The World" ist eine würdige, vor allem aber auch empfehlenswerte Heavy Metal-Scheibe und, da in Teilen nicht ganz so schwermetallisch, auch demjenigen ans Herz zu legen, bei dem mit Hardrock das Ende der Fahnenstange erreicht ist. An die "Kings Of Metal" kommt "Warriors Of The World" allerdings nicht heran. -Aber an die kommt eh (kaum) eine Metall-Scheibe mehr heran.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück mit lautem Knall, 9. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also gleich zu Anfang ich bewerte diese CD unabhängig aller anderen Manowar CDs. Die CD an sich finde ich sehr gut gelungen von dem epischen Songs "Call to the arms" und dem Titetalsong über die klasse Ballade "Swords into the wind" hin zu dem Kracher "Fight until wie die". Gut die Texte sind Manowar gewohnt übertrieben(jedes 5. Wort ist die, fight, steel, blood, Odin,etc..), aber darüber sollte man lächelnd hinwegsehen können.
Die Musik ist spitze und die Melodien astrein. Wer auf sehr melodische Stücke steht und sich nicht an den Texten stört, der sollte hier auf alle Fälle zugreifen. 4 Sterne allerdings "nur", weil sich die Songs doch zum Teil sehr ähnlich anhören.
Meine Anspieltipps: Call to the arms, Swords into the wind und Warriors of the world united.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manowar ist kein Mainstream!, 8. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Es gibt wohl keine andere Band, die es schafft, die Gemüter derart zu teilen. Diese Tatsache lässt sich exakt auf das, mit Spannung erwartete, neue Album übertragen.
Sechs Jahre sind seit dem letzten Album tatsächlich eine lange Zeit. Doch: Manowar war in dieser Zeit zwei Mal auf Welttournee (Hell on Wheels 1997 und Hell on Stage 1999). Und wer dabei war, der versteht, dass keine Zeit für ein neues Album bestand.
Dass das Album Lieder enthält, die auf den ersten Blick nicht zum Heavy-Metal passen, stimmt. Doch: Manowar macht keinen Mainstream, das haben sie nicht nötig. Und wer die Widmungen auf dem Booklet liest, der versteht, warum diese Lieder auf diesem Album sind.
Mir gefallen sämtliche Lieder. Es ist ein typisches Manowar-Album: Geballte Kraft, melodiös und perfekt gespielt, umwerfender Gesang und gelungene Nicht-Heavy-Metal-Songs.
To all Brothers of Metal: See you on the next world tour!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HAIL TO THE KINGS !!, 1. Juni 2002
Mal wieder ein Hammeralbum von Manowar. Die sechs Jahre Wartezeit haben sich gelohnt. Leute, die sich immer noch über die Texte beschweren oder nicht abkönnen, dass auch mal eine Opernarie (Nessun Dorma) eingespielt wird, haben von Kriegerpoesie und von Manowar sowieso keine Ahnung. Wer sich wahrhaft Fan dieser Band schimpft und damit nichts anfangen kann, der war nie wirklich einer.

Des weiteren gehören zu den Hammersongs auf diesem Album natürlich das absolut einmalige 'Swords in the wind'(eine der besten Manowarhymnen, die zu Beginn balladenartig anfängt und dann zu einem wahren Epos mutiert), 'Call to arms' (was für ein Opener!), 'The fight for freedom' (mal wieder eine der typisch genialen, kraftvollen MOR-Balladen) und das oben angesprochene 'Nessun Dorma'. Auch die anderen Songs, die in ihrem Tempo um etwas bis um einiges schneller sind, haben es in sich und werden all jene erfreuen, die es härter mögen. Für mich sind jedoch die aufgezählten Lieder die Highlights.

Fazit: Wer wirklich ein Krieger im Herzen ist und bei Songs wie Battle Hymns, Power of thy sword, Heart of steel usw. Gänsehaut bekommen und gespürt hat wie Odin ihn ruft, der muss einfach zugreifen :-)
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker, 10. Mai 2002
Mit dem Wort "Klassiker" sollte man SEHR vorsichtig umgehen. Doch bei "Warriors Of The World" ist diese Auszeichnung gerechtfertigt. Trotz kleinerer Mängel, die man dieser Veröffentlichung vorwerfen KÖNNTE. Fangen wir mal mit den negativen Dingen an: das Cover - wer braucht einen riesigen Terminator der die U.S.-Flagge patriotisch schwenkt? In diesem Land hört eh niemand (mehr) Manowar. Zweitens: das Elvis(!)-Cover "An American Trilogy" (mit der Südstaaten- und der Nordstaatenhymne und einem Gebet(!) - aua) - das ist sogar als B-Seite zu schlecht, weil es einfach nicht zu Manowar passt.
Das wars dann aber auch schon - fangen wir mit den guten Dingen an: der epische Opener "Call To Arms" weckt schwere Erinnerungen an seelige "Into Glory Ride" und "Hail To England"-Zeiten und gehört mit zum besten, was die Band bisher veröffentlichte. Nachfolgendes "Fight For Freedom" ist sowas ähnliches wie ein "Carry On"-Nachfolger und dürfte für Diskussionen sorgen - ich find's gut. Mit dem Puccini-Cover "Nessun Dorma" übertrifft sich der kleine Mann mit der großen Stimme selbst und stellt ein für alle mal klar, daß Manowar die KINGS OF METAL sind. "Swords In The Wind" ist ein Midtempo-Track, welcher ebenfalls sehr episch daherkommt, die Single "Warriors Of The World United" dürfte bereits jeder kennen. Sie ist dermaßen tödlich simpel und gleichzeitig ein Ohrwurm wie er im Buche steht. "Hand Of Doom" ist ein Double-Bass Abgehtrack, welcher stilistisch nahtlos auf "Louder The Hell" gepasst hätte, mit "House Of Death" hat man noch einen furchtbar harten und schnellen Feger an Board mit "Bridge Of Death"-Zitaten und wirklich bösen Choreffekten - genial! Zum Schluß gibt's mit "Fight Until We Die" noch einen groovigen Midtempo-Rausschmeißer, welcher es in sich hat. Bleiben noch das Instrumental "Valhalla", kurz und gut als Einleitung zu "Swords In The Wind" und das zu lange und nicht ganz so gute "The March". Insgesamt aber ein in sich geschlossenes Meisterwerk, welches natürlich nur selten an "Kings Of Metal" oder "Hail To England" kratzen kann, aber vor allen anderen Manowar-Werken muß es sich zu keinem Zeitpunkt verstecken!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie bleiben geil!, 6. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also... erstmal tief Luft holen.... nach 6 Jahren sind Manowar wieder daheim in der Welt des Metals. Was eine Wartezeit für die Fans. Die Wartezeit hat sich gelohnt. Die Songs sind nach wie vor hart und auch die Balladen haben den typischen Manowar Pathos. Die Texte handeln immer noch über martialische Schlachten harte Männer die sich im Blut nur so wälzen. Nichts ist schöner als ein epischer Manowar-Refrain. Insbesondere bei dem genialen "Swords in the Wind" fällt das auf, welches die beste Krieger-Ballade seit "Heart of Steel" ist. Es sind auch mit "Fight till we die" und "House of Death" diesmal wieder rasend schnelle Hammer drauf, wie seinerzeit auf "Triumph..." obwohl Columbus spielerisch natürlich nicht Rhino das Wasser reichen kann. Die Songs sind durch die Bank weg genial und abwechslungsreich. Außer das etwas simple "Warriors of the World" kann nach mehrmaligem Hören etwas langweilig werden. Ansonsten Nackenbrecherstoff, der laut gehört werden muss. Meine absolute Lieblingsscheibe "Louder than Hell" kann "Warriors..." leider nicht mehr übertrumpfen, daher auch 4 Sterne von mir, aber das macht nichts. Viele Fans werden es begrüßen, dass einige Songs auch wieder im Stil von "Hail to England" daherkommen, so wie "Call to Arms" oder "Hands of Doom".
Ich kann nur sagen, alle eisenharten Metaller schlagen hier auf jeden Fall zu, Manowar Fans sowieso, und wie üblich nix für WHIMPS AND POSERS! :)
Anspieltipps : definitiv "Fight till we die" und "Swords in the Wind"
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle, die vergessen haben, "wo es lang geht", 5. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Natürlich kann man über das Fantasy Image der Band schmunzeln. Aber wenn man sich auf die Musik konzentriert, muss man objektiv anerkennen, dass dieses Album das beste Metal Album seit vielen Jahren ist. Der Sound ist überirdisch. Als ich das Album kürzlich auf einer 20.000,- € (!) Anlage hören konnte, mussten selbst die anwesenden Hifi-Freaks (Jazz Fans!!!) den Begriff "druckvolle Produktion" neu definieren. Natürlich gibt es Schwachpunkte auf der CD. Aber für mich sind 7 der 11 Songs sehr gut (2,5,11) oder sogar genial (1,8,9,10). Von welcher CD kann man das schon behaupten? Die restlichen Songs sind auch keine Ausfälle, aber halt auch (mutige) Experimente. Welcher Metal Sänger traut sich schon, Puccini zum Besten zu geben(ohne sich zu balmieren!)? Manowar hat den anderen Metal Bands gezeigt, was aus dieser Musikform noch herauszuholen ist. Während Metallica dem Metal nach eigenen Aussagen nichts mehr zu geben haben und Judas Priest Ihrem Mega Album Painkiller seit 12 Jahren vegeblich nachhecheln, lassen Joey und sein Horde den Hammer wieder mächtig kreisen. Ist es nicht schön, dieses Gefühl, ein Lied das erste mal zu hören und direkt eine wirkliche Gänsehaut zu bekommen?(Hands of doom are reaching out...) Mal ehrlich: Wie lange ist das her?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Definitiv eines der besten Heavy Album des Jahres !, 15. Dezember 2002
Wer auf dieser CD tumbes Metal Gekreische erwartet wird enttäuscht sein. Im Vergleich zu früheren CD`s der "Kings of true Metal" fällt "Warriors of the World" etwas "softer" aus, was die Platte aber musikalisch ungemein aufwertet.
Trotz allem Lob bleiben denoch ein paar wenige Kritikpunkte. "An American trilogy" ist einfach grausam. Ich kenne die Beweggründe der Band nicht, diesen Song auf die CD zu packen, aber Textzeilen wie: " I wished I was in Dixieland" in Kombination mit "Glory Glory Hallelujah" sind selbst für Manowar Lyrics, die ja sowieso meistens ein wenig beschränkt sind, unerträglich. Der 2. Minuspunkt ist, dass die CD nicht gerade lang ist, aber zum Glück gibts ja die Specialedition inzwischen, in der die "Dawn of Battle" single noch dabei ist.
Genug der negative Kritik nun. Die CD ist insgesamt ausgezeichnet, auch wenn sich einige ultra-metalheadz nicht mit der Puccini Arie "Nessum Dorma" anfreunden können, welche meiner Meinung auf jeden Fall auf dieses Album gehört, ist es doch bestimmt das einzige Metalalbum mit einer Opernarie. Außerdem kann Eric Adams hier seine, ohnehin brilliante, Stimme richtig in Szene setzen. Leider klingen alle klassischen parts, die auch in anderen Liedern vorhanden sind (z.B. "The March"), nicht nach einem guten Orchester, sondern nach Synthesizern.
Unumstrittene Highlights der CD dürften das ruhigere, aber dafür umso bombastischere "Fight for Freedom", welches so etwas wie eine Ballade ist, sowie die Singleauskopplung "Warriors of the World" sein. Das monotone Stampfen der Drums und vom Bass, die mächtigen Gitarrenriffs, sowie der Chor, sorgen garantiert für Streit mit den Nachbarn :) Spätestens bei dem ultraharten, gemeinen und schnellen "House of Death" wird auch dem Nachbarn klar, dass man sich besser nicht so leicht mit den Kriegsmännern anlegt.
Insgesamt ein tolles, ausgewogenes Album, was richtig laut noch mehr Spaß macht.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum die Aufregung?, 6. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Dies ist eines der umstrittensten Alben von Manowar - wenn nicht DAS umstrittenste. Viele bezeichnen es als Manowar-unwürdig, Stilunsicher, unpassend, vollkommen zusammengewürfelt und einfach schlecht. Ich frage mich - warum?
Sicherlich ist das Album nach geschlagenen 6 Jahren Wartezeit ziemlich gewagt. Ich finde allerdings das sich das Warten gelohnt hat und diese Scheibe einfach Top ist. Aber gehen wir jeden Track einmal durch. Mit „Call to Arms" steht ein Midtempo-Stampfer am Anfang, der mit Power nur so strotzt und sich einfach toll anhört. Danach folgt „Fight for Freedom" (welches übrigens schon VOR dem 11.September geschrieben wurde), dass einfach einen tollen Refrain hat und ein guter Song ist!
„Nessun Dorma" ist die von vielen negativ bewertete Eric Adams-Version eines Opernklassikers. Ich kann die Kritik nicht verstehen! Der klassische Teil am Anfang und besonders der kraftvolle Teil zum Schluss fassen sich zu einem Top-Song zusammen, der ähnlich wie „The Crown and the Ring" einfach etwas besonderes ist. Mit „Swords in the Wind" kommt der absolute Knaller. Eine epische Hymne wie sie sich jeder Manowar-Fan gewünscht haben dürfte. Sie erinnert an Klassiker wie „Battle Hymn" , „Bridge of Death" oder „Gates of Valhalla" .
„An American Trilogy" mag etwas deplaziert da stehen, muss auch ich zu geben. Trotzdem kein schlechter Song wie ich finde, auch wenn es keine Eigenkreation ist. „The March" ist ein klassischer Tribut an Richard Wagner als Vorbereitung auf den Bekannten Stampfer „Warriors of the World United" - ein weiteres Highlight des Albums!
Knallhart wie zuvor fast noch nie klingen die letzten 3 Songs des Albums. „Hand of Doom" fegt einen mit dem Super Gitarrenspiel und dem tollen Refrain einfach vom Hocker. Dann wischt „House of Death" mit einem regelrecht den Boden auf, dieser Song ist ein Killer! Schnell, hart, kompromisslos. Und genau so hart ist auch „Fight Until we Die" , der sich aber keinesfalls so anhört wie einer der Vorgänger. Er ähnelt dem Später als Single erschienenen „Dawn of Battle" und macht dem Album mit einem weiteren schnellen Killer ein Ende.
Im Gesamteindruck macht das bei mir 5 Sterne!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios...wie immer eigentlich, 11. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also nachdem der Schreiberling vor mir ja annimmt das Bands wie Static-X und Konsorten Metal spielen, wage ich die Ernsthaftigkeit seines Posts zu bezweifeln.

Manowar sind ein Stück Metal-Geschichte, diese Tatsache ist unbestritten.

Zusammen mit Maiden, Metallica, Motörhead und Judas Priest die erfolgreichste Metal-Band aller Zeiten, die an ihrem eigenen Stil nicht nur mit dem Debüt Battle Hymns zu feilen begann, sondern diesen bis zu dem hier vorliegenden "Warriors of the World" auch stetig verbesserte.

Das Spektrum des Härtegrads ist so breit wie noch nie, finden sich von Balladesken Klängen (Swords in the Wind), über typische martialisch stampfende Midtempo-Hymnen (Call to Arms, Warriors of the World United) bis hin zu Neo-Klassischen Versuchen (Nessun Dorma, Gesangsleistung WELTKLASSE!) alle Versatzstücke, die Anno 2002 das beste Metal-Album ausmachten und auch im Jahr 2006 nichts an ihrem Glanz verloren haben.

Gelungene Scheibe der Kings of Metal, die zwar nicht mehr ganz an die Kings of Metal/Triumph of Steel Genie-Streiche heranreichen, jedoch dafür um einige Einflüsse reicher geworden sind und somit jedem "wahren" (Ich wiederhole: Jemand, der Bands wie Static-X und Konsorten zu Metal zählt, ist entweder VIEL ZU JUNG oder einfach nur ungebildet, was die Materie angeht) 1.)Metallter gerecht wird und 2.) die Freude auf die Fortsetzung der Manowaristischen Geschichtsschreibung groß werden lässt.

Fazit: Ein Album mit viel Destosteron, Hammersound, durchwegs gutem Songwriting und Gänsehautmomentan, wie sie nur aus der Feder von Joey DeMaio höchstpersönlich stammen können...

Hail and Kill!
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