Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manowar begegnen Puccini und Wagner !
Es ist nun mal so wie es ist und ich lass' mich da auch nicht mehr von abbringen: Kaum einer spielt prächtigeres Schwermetall als die Jungs um Joey DeMaio (auch wenn sich manche verbalen Ergüsse dieses Metal-Methusalems anhören, als kämen sie direkt aus Dummhausen).
Aber wie gesagt: Prächtiges Schwermetall spielen die Typen trotzdem...
Veröffentlicht am 6. Juni 2004 von grisu-zu

versus
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt
Manowar haben versucht hier teilweise anspruchsvollere Musik zu praktizieren, wer oder ob jemand das braucht oder von Manowar erwartet sei jedem selbst überlassen - Fakt ist, dass 4 ausgearbeitete klassich angehauchte Orchester-Songs mit Heavy Metal nicht mehr viel zu tun haben und viele erschrecken. Ich bin kein eingefleischter Manowar-Fan und unterliege daher auch...
Veröffentlicht am 20. Juni 2012 von Rhinoman


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manowar begegnen Puccini und Wagner !, 6. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Es ist nun mal so wie es ist und ich lass' mich da auch nicht mehr von abbringen: Kaum einer spielt prächtigeres Schwermetall als die Jungs um Joey DeMaio (auch wenn sich manche verbalen Ergüsse dieses Metal-Methusalems anhören, als kämen sie direkt aus Dummhausen).
Aber wie gesagt: Prächtiges Schwermetall spielen die Typen trotzdem.
-Und deshalb passt auch auf dieser CD alles. Anders halt, teilweise ist man fast geneigt zu sagen "Manowar goes classic". Sicher mag diese Linie den richtigen Metall-Fan nicht so sehr begeistern, wenngleich auf einzelnen Stücken auch richtig "Druck" abgelassen wird. Schon "Call to Arms" ist ein typisches, melodiöses Manowar-Take. Bei "The Fight For Freedom" schaltet die Band zwei Gänge zurück. Ich finde diese Ballade (über den 11.September) aber durchaus gelungen.
Über "Nessun Dorma" scheiden sich die Geister wahrscheinlich. Viele werden vermutlich gar nicht wissen, dass es sich dabei um eine, zugegeben wunderschöne, Arie aus Puccini's Oper "Turandot" handelt. Erstklassig und (wenn auch kein Tenor) sehr authentisch gesungen! Ich find's gut. -Und schließlich ist es ja in erster Linie für Eric's Mutter! Wer's nicht mag zappt einfach weiter.
Bei "Valhalla/Swords In The Wind" wird's dann allerdings wieder richtig stark. Nach der kurzen, orgellastigen "Overtüre" und einem sehr ruhigen Intro kommt das dann folgende, tonnenschwere Gitarrenriff dem Abblasen der Sicherheitsventile einer der riesigen US-Dampfloks gleich (auch wenn heute kaum noch jemand weiß, was da die Stunde geschlagen hatte!). -Der Hammer!!
"An American Trilogy" finde ich dann am ehesten gewöhnungsbedürftig. Nach dem Vorgängertrack ist das aber zu verschmerzen, da der noch ein ganzes Stück nachwirkt.
"The March" erinnert tatsächlich an die Overtüren mancher Wagner Oper. DeMaio hat ja schon seit langem eine Vorliebe für Wagner. Was wunder, hatte der olle Sachse mit seinen nordischen Götterfantasien doch das gleiche "Hobby" wie der Bandleader. -Und Wagner als Gottvater des Heavy Metall zu preisen ist an sich gar nicht so abwegig. Wenn man sich Wagners Opern nicht großorchestral, sondern mit E-Gittarren, Bass und Drums vorstellt, dann ist man nicht mehr weit vom epischen True Metal entfernt...
Mit "Warriors Of The World" geht's auf der Scheibe dann weiter. Über diese Nummer brauch' ich keine Worte mehr zu verlieren, kennt eh schon jeder (und jeder findet's gut). Die heftig abgehenden Tracks "Hand Of Doom", "House Of Death" und "Fight Until We Die" erinnern wieder an die alten Manowar. Alles rasant schwere Eisen mit Melodie und mit tollen Gitarrensoli. -Alle drei klasse!!

Resümee: "Warriors Of The World" ist eine würdige, vor allem aber auch empfehlenswerte Heavy Metal-Scheibe und, da in Teilen nicht ganz so schwermetallisch, auch demjenigen ans Herz zu legen, bei dem mit Hardrock das Ende der Fahnenstange erreicht ist. An die "Kings Of Metal" kommt "Warriors Of The World" allerdings nicht heran. -Aber an die kommt eh (kaum) eine Metall-Scheibe mehr heran.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück mit lautem Knall, 9. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also gleich zu Anfang ich bewerte diese CD unabhängig aller anderen Manowar CDs. Die CD an sich finde ich sehr gut gelungen von dem epischen Songs "Call to the arms" und dem Titetalsong über die klasse Ballade "Swords into the wind" hin zu dem Kracher "Fight until wie die". Gut die Texte sind Manowar gewohnt übertrieben(jedes 5. Wort ist die, fight, steel, blood, Odin,etc..), aber darüber sollte man lächelnd hinwegsehen können.
Die Musik ist spitze und die Melodien astrein. Wer auf sehr melodische Stücke steht und sich nicht an den Texten stört, der sollte hier auf alle Fälle zugreifen. 4 Sterne allerdings "nur", weil sich die Songs doch zum Teil sehr ähnlich anhören.
Meine Anspieltipps: Call to the arms, Swords into the wind und Warriors of the world united.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht, wie oft dargestellt, 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Gold Edition) (Audio CD)
Das neunte Studioalbum der selbsternannten "Kings Of Metal" erschien 2002, ganze sechs Jahre nach dem überwiegend positiv aufgenommenen "Louder Than Hell". Genau in diesem Zeitraum begann sich erstmals Kritik an Manowar aufzubauen, die weder Texte noch Auftreten der Band betraf. Der Grund: Zwischendurch gab es Live-Alben und Compilations, die im Prinzip zwar gute Kost boten, allerdings auch den Geruch der Fan-Abzocke mit sich brachten. Außerdem wurden beim immer schon schwierigen Band-Boss Joey DeMaio immer stärkere Anzeichen von Größenwahn und Selbstüberschätzung sichtbar. Der Bassist sorgte damit selbst dafür, dass die Erwartungshaltung an "Warriors Of The World" ins Unermessliche stieg - und natürlich nicht so richtig erfüllt wurde.

Das nur zur Erklärung, warum diese Platte bereits mit einem merkbaren Malus ins Rennen ging. Das mag auch ein Mitgrund für die teils übertriebenen Verisse sein, mit denen "Warriors Of The World" bedacht wurde. Dabei stehen auf der CD durchaus einige Songs, die man heute schon fast als Klassiker bezeichnen kann. Bereits der Opener, "Call To Arms" bietet einen sehr starken Auftakt, typisches Manowar-Feeling und macht sofort Lust auf mehr. Genauso will man das von Manowar hören! Noch um eine Spur besser machen es die ganz hinten platzierten "Hand Of Doom" (saustarker Refrain, Eric Adams in Hochform), "House Of Death" (ähnlich wie "Hand Of Doom", ziemlich hymnisch und mit passenden "Die! Die!"-Schreien unterlegt) sowie der Höhepunkt des Albums. Der besteht aus dem eingängigen, schnellen und unglaublich aggressiven "Fight Until We Die" (inklusive Text mit "Swords", "Thunder", "Metal", "Blood" usw.). Insbesondere diese drei Stücke sind allesamt Kracher vor dem Herrn, an denen es absolut nichts auszusetzen gibt und die mit zum Besten gehören, was Manowar bisher fabriziert haben. Nicht ganz so gelungen, aber immer noch in Ordnung: Der quasi-Tteltrack "Warriors Of The World United". Ein Midtempo-Stampfer, ultra-eingängig und mal wieder mit Pathos an der Grenze des guten Geschmacks ("Tell my family how I died..."). Auf jeden Fall ist das Stück bestens zum Mitsingen geeignet - und auch das ist etwas, was man von Manowar erwartet. A pro pos Erwartungen: Natürlich darf auch eine dramatische Power-Ballade nicht fehlen. Auf "Warriors Of The World" haben es sogar gleich zwei davon geschafft, nämlich "The Fight For Freedom" und "Swords In The Wind". Zweitere ist ausgezeichnet gelungen, wenn auch nicht so gut, wie andere Manowar-Epen dieser Art. Erstere erinnert vom Klaviergeklimper her stark an "Courage" und ist von ziemlich viel 9/11-Pathos durchzogen. Ein kompletter Reinfall ist das Stück zwar nicht, aber im Endeffekt lediglich Durchschnittskost und mit den patriotischen Anwandlungen muss man halt klar kommen.

Damit haben wir von elf Songs auf "Warriors Of The World" sieben genannt, die entweder großartig sind, oder die Erwartungen zumindest erfüllen. Ausfall gibt es darunter nur einen mittleren, also keine schlechte Quote. Ganz im Gegensatz zum Rest der Platte, der praktisch den gesamten Mittelteil einnimmt und sich in der Rückschau wie ein erster Fingerzeig Richtung "Gods Of War" anhört. Zunächst mal ist bei "Nessun Dorma" nachzuhören, dass Eric Adams nicht nur einer der besten Metal-Shouter ist, sondern auch in der Oper keine schlechte Figur gemacht hätte. Das Stück ist eine Arie aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini und spätestens jetzt kann man sich fragen, was das auf einer Metalscheibe zu suchen hat? Noch dazu, weil es keine der gar nicht so seltenen "Metal + Klassik"-Fusionen ist, sondern einfach eine Opernarie mit einzelnen Gitarrenleads. Für Fans dieses Genres vielleicht interessant, der Metaller wird nach einmaligem Hören achselzuckend die Skip-Taste betätigen. Auf dieser Taste kann man den Finger anschließend gleich lassen - mit "Valhalla" folgt eine Art wagnereske Overtüre, die wohl kein Mensch außer Joey DeMaio braucht. Gleiches gilt übrigens für "The March". Damit fehlt nur noch der absolute Totalausfall auf "Warriors Of The World" und für den muss kein geringerer als der "King" selbst herhalten. Nein, nicht "Metal-King" DeMaio... "An American Trilogy" stammt ursprünglich von Elvis Presley und wird von Manowar mit leichtem Country-Einschlag vorgetragen. Ich kann damit einfach überhaupt nichts anfangen - das Ding eignet sich, wenn überhaupt, als Bonus für irgendeine Best Of oder Special Edition. Auf einem regulären Album hat sowas meiner Ansicht nach noch weniger verloren, als eine Puccini-Arie. Aber sei's drum, gibt ja die Skip-Taste...

Gut, damit ist alles geklärt. Auf "Warriors Of The World" stehen vier brettharte True Metal-Stücke, die allesamt ausgezeichnet sind. Es gibt zusätzlich eine gute Singleauskopplung und eine Ballade, die in Ordnung ist. Also sechs von elf Stücken, die im Haben verbucht werden können. "Fight For Freedom" gefällt nicht, noch weniger aber alle übrigen Tracks auf der CD. Aufgrund der oberen Güteklasse der übrigen Songs reicht das trotz aller Mängel für sehr knappe vier Sterne. Größtes Problem meiner Ansicht nach: Die Songreihenfolge ist denkbar ungünstig. Nach der fulminanten Eröffnung "Call To Arms" gibt es bis Nummer acht so gut wie nichts, was man von Manowar öfter als eimmal hören möchte. Einen so dichten Block an schwachen Songs sieht man eigentlich recht selten... Aber ich denke, vier Sterne gehen trotzdem in Ordnung, wer mit den Experimenten auf diesem Album gar nicht leben kann, muss wohl mindestens zwei abziehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie bleiben geil!, 6. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also... erstmal tief Luft holen.... nach 6 Jahren sind Manowar wieder daheim in der Welt des Metals. Was eine Wartezeit für die Fans. Die Wartezeit hat sich gelohnt. Die Songs sind nach wie vor hart und auch die Balladen haben den typischen Manowar Pathos. Die Texte handeln immer noch über martialische Schlachten harte Männer die sich im Blut nur so wälzen. Nichts ist schöner als ein epischer Manowar-Refrain. Insbesondere bei dem genialen "Swords in the Wind" fällt das auf, welches die beste Krieger-Ballade seit "Heart of Steel" ist. Es sind auch mit "Fight till we die" und "House of Death" diesmal wieder rasend schnelle Hammer drauf, wie seinerzeit auf "Triumph..." obwohl Columbus spielerisch natürlich nicht Rhino das Wasser reichen kann. Die Songs sind durch die Bank weg genial und abwechslungsreich. Außer das etwas simple "Warriors of the World" kann nach mehrmaligem Hören etwas langweilig werden. Ansonsten Nackenbrecherstoff, der laut gehört werden muss. Meine absolute Lieblingsscheibe "Louder than Hell" kann "Warriors..." leider nicht mehr übertrumpfen, daher auch 4 Sterne von mir, aber das macht nichts. Viele Fans werden es begrüßen, dass einige Songs auch wieder im Stil von "Hail to England" daherkommen, so wie "Call to Arms" oder "Hands of Doom".
Ich kann nur sagen, alle eisenharten Metaller schlagen hier auf jeden Fall zu, Manowar Fans sowieso, und wie üblich nix für WHIMPS AND POSERS! :)
Anspieltipps : definitiv "Fight till we die" und "Swords in the Wind"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klassiker, 10. Mai 2002
Mit dem Wort "Klassiker" sollte man SEHR vorsichtig umgehen. Doch bei "Warriors Of The World" ist diese Auszeichnung gerechtfertigt. Trotz kleinerer Mängel, die man dieser Veröffentlichung vorwerfen KÖNNTE. Fangen wir mal mit den negativen Dingen an: das Cover - wer braucht einen riesigen Terminator der die U.S.-Flagge patriotisch schwenkt? In diesem Land hört eh niemand (mehr) Manowar. Zweitens: das Elvis(!)-Cover "An American Trilogy" (mit der Südstaaten- und der Nordstaatenhymne und einem Gebet(!) - aua) - das ist sogar als B-Seite zu schlecht, weil es einfach nicht zu Manowar passt.
Das wars dann aber auch schon - fangen wir mit den guten Dingen an: der epische Opener "Call To Arms" weckt schwere Erinnerungen an seelige "Into Glory Ride" und "Hail To England"-Zeiten und gehört mit zum besten, was die Band bisher veröffentlichte. Nachfolgendes "Fight For Freedom" ist sowas ähnliches wie ein "Carry On"-Nachfolger und dürfte für Diskussionen sorgen - ich find's gut. Mit dem Puccini-Cover "Nessun Dorma" übertrifft sich der kleine Mann mit der großen Stimme selbst und stellt ein für alle mal klar, daß Manowar die KINGS OF METAL sind. "Swords In The Wind" ist ein Midtempo-Track, welcher ebenfalls sehr episch daherkommt, die Single "Warriors Of The World United" dürfte bereits jeder kennen. Sie ist dermaßen tödlich simpel und gleichzeitig ein Ohrwurm wie er im Buche steht. "Hand Of Doom" ist ein Double-Bass Abgehtrack, welcher stilistisch nahtlos auf "Louder The Hell" gepasst hätte, mit "House Of Death" hat man noch einen furchtbar harten und schnellen Feger an Board mit "Bridge Of Death"-Zitaten und wirklich bösen Choreffekten - genial! Zum Schluß gibt's mit "Fight Until We Die" noch einen groovigen Midtempo-Rausschmeißer, welcher es in sich hat. Bleiben noch das Instrumental "Valhalla", kurz und gut als Einleitung zu "Swords In The Wind" und das zu lange und nicht ganz so gute "The March". Insgesamt aber ein in sich geschlossenes Meisterwerk, welches natürlich nur selten an "Kings Of Metal" oder "Hail To England" kratzen kann, aber vor allen anderen Manowar-Werken muß es sich zu keinem Zeitpunkt verstecken!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GOLD EDITION, 20. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Gold Edition) (Audio CD)
Mir ist nach wie vor rätselhaft warum die 2 Bonus Songs nicht von Anfang an auf dem Album waren sondern nur als EP erhältlich. Aber egal, mit der Gold Edition liegt die Form vor, die das Album noch rettet. Ich bin großer Manowar Fan und toleriere viel Blödsinn der von der Band so fabriziert wird, aber eine dermaßen schlechte (Cover-)Nummer wie 'An American Trilogy' auf ein Album zu packen ist schon eine Frechheit und vermiest den Gesamteindruck leider gewaltig. Nach dem großartigen 'Call To Arms' muss man geanau 7(!!!) Songs warten bis das Album wieder so richtig zündet ('Warriors Of The World United' gefällt mir nach gefühlten 1000 mal hören einfach nicht mehr so gut wie am Anfang). Nicht falsch verstehen, das dargebotene Material ist nicht unbedingt schlecht (bis auf oben genanntes Elvis-Cover), aber es sind einfach keine richtigen Hymnen.

Fazit: Für ein gutes Manowar Album sind einfach zu viele belanglose Stücke vertreten (besonders im Mittelteil). Jedoch sind mit 'Call To Arms', 'Fight Until We Die' und dem "Bonussong" 'The Dawn Of Battle' drei der besten Songs überhaupt vertreten. Diese rechtfertigen dann die 4-Sterne Bewertung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum die Aufregung?, 6. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Dies ist eines der umstrittensten Alben von Manowar - wenn nicht DAS umstrittenste. Viele bezeichnen es als Manowar-unwürdig, Stilunsicher, unpassend, vollkommen zusammengewürfelt und einfach schlecht. Ich frage mich - warum?
Sicherlich ist das Album nach geschlagenen 6 Jahren Wartezeit ziemlich gewagt. Ich finde allerdings das sich das Warten gelohnt hat und diese Scheibe einfach Top ist. Aber gehen wir jeden Track einmal durch. Mit „Call to Arms" steht ein Midtempo-Stampfer am Anfang, der mit Power nur so strotzt und sich einfach toll anhört. Danach folgt „Fight for Freedom" (welches übrigens schon VOR dem 11.September geschrieben wurde), dass einfach einen tollen Refrain hat und ein guter Song ist!
„Nessun Dorma" ist die von vielen negativ bewertete Eric Adams-Version eines Opernklassikers. Ich kann die Kritik nicht verstehen! Der klassische Teil am Anfang und besonders der kraftvolle Teil zum Schluss fassen sich zu einem Top-Song zusammen, der ähnlich wie „The Crown and the Ring" einfach etwas besonderes ist. Mit „Swords in the Wind" kommt der absolute Knaller. Eine epische Hymne wie sie sich jeder Manowar-Fan gewünscht haben dürfte. Sie erinnert an Klassiker wie „Battle Hymn" , „Bridge of Death" oder „Gates of Valhalla" .
„An American Trilogy" mag etwas deplaziert da stehen, muss auch ich zu geben. Trotzdem kein schlechter Song wie ich finde, auch wenn es keine Eigenkreation ist. „The March" ist ein klassischer Tribut an Richard Wagner als Vorbereitung auf den Bekannten Stampfer „Warriors of the World United" - ein weiteres Highlight des Albums!
Knallhart wie zuvor fast noch nie klingen die letzten 3 Songs des Albums. „Hand of Doom" fegt einen mit dem Super Gitarrenspiel und dem tollen Refrain einfach vom Hocker. Dann wischt „House of Death" mit einem regelrecht den Boden auf, dieser Song ist ein Killer! Schnell, hart, kompromisslos. Und genau so hart ist auch „Fight Until we Die" , der sich aber keinesfalls so anhört wie einer der Vorgänger. Er ähnelt dem Später als Single erschienenen „Dawn of Battle" und macht dem Album mit einem weiteren schnellen Killer ein Ende.
Im Gesamteindruck macht das bei mir 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle, die vergessen haben, "wo es lang geht", 5. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Natürlich kann man über das Fantasy Image der Band schmunzeln. Aber wenn man sich auf die Musik konzentriert, muss man objektiv anerkennen, dass dieses Album das beste Metal Album seit vielen Jahren ist. Der Sound ist überirdisch. Als ich das Album kürzlich auf einer 20.000,- € (!) Anlage hören konnte, mussten selbst die anwesenden Hifi-Freaks (Jazz Fans!!!) den Begriff "druckvolle Produktion" neu definieren. Natürlich gibt es Schwachpunkte auf der CD. Aber für mich sind 7 der 11 Songs sehr gut (2,5,11) oder sogar genial (1,8,9,10). Von welcher CD kann man das schon behaupten? Die restlichen Songs sind auch keine Ausfälle, aber halt auch (mutige) Experimente. Welcher Metal Sänger traut sich schon, Puccini zum Besten zu geben(ohne sich zu balmieren!)? Manowar hat den anderen Metal Bands gezeigt, was aus dieser Musikform noch herauszuholen ist. Während Metallica dem Metal nach eigenen Aussagen nichts mehr zu geben haben und Judas Priest Ihrem Mega Album Painkiller seit 12 Jahren vegeblich nachhecheln, lassen Joey und sein Horde den Hammer wieder mächtig kreisen. Ist es nicht schön, dieses Gefühl, ein Lied das erste mal zu hören und direkt eine wirkliche Gänsehaut zu bekommen?(Hands of doom are reaching out...) Mal ehrlich: Wie lange ist das her?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cooles Album, 28. August 2002
Ich finde ja schon, dass dieses Album etwas kommerzieller ist als die Vorgänger, aber das stört mich natürlich nicht, solange das Album gut ist, denn dieses Gejammere von wegen "Die passen sich auch schon an wie alle anderen" kann ich nicht mehr hören. Denn die Songs sind trotz allem meiner Meinung nach nicht schlecht - auch wenn ich in einer anderen Rezension solchen Unsinn nachlesen muss wie, es wären zu viele Balladen auf der CD enthalten oder es "kracht erst ab Song 8" - kommt es denn nur aufs Brachiale an, oder was? Auch wenn die Band Manowar heißt, darf so was wie Balladen doch wohl erlaubt sein! Gerade die Balladen von Manowar hatten es doch immer in sich - ich erinnere nur an "Master of the wind"...
Und was das Kommerzielle angeht - irgendwie klingen "Call To Arms" oder "Warriors Of The World United" ja schon kommerziell, aber cool und zum Mitsingen geeignet sind sie auf jeden Fall.
Und was die Lyrics anbetrifft, so habe ich von Anfang an nur darüber gelacht, z.B. über Zeilen wie "fight, till the last of the enemy is dead" aus "Call To Arms" oder "tonight we'll strike, there is thunder in the sky - together we'll fight and some of us will die" aus "Hand Of Doom" usw. - Wer das ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen - ich finde das einfach nur lustig und unterhaltsam und es ist halt typisch Manowar.
Dennoch reicht es meiner Meinung nach lediglich für vier Sterne, weil die Vorgänger einfach geiler sind - beispielsweise allein schon "Achilles, Agony & Ecstasy" aus "Triumph Of Steel" - für mich weiterhin der absolute Burner von Manowar.
Insgesamt aber ist "Warriors Of The World" für mich ein cooles Album, der Überflieger allerdings auch nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios...wie immer eigentlich, 11. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Warriors of the World (Audio CD)
Also nachdem der Schreiberling vor mir ja annimmt das Bands wie Static-X und Konsorten Metal spielen, wage ich die Ernsthaftigkeit seines Posts zu bezweifeln.

Manowar sind ein Stück Metal-Geschichte, diese Tatsache ist unbestritten.

Zusammen mit Maiden, Metallica, Motörhead und Judas Priest die erfolgreichste Metal-Band aller Zeiten, die an ihrem eigenen Stil nicht nur mit dem Debüt Battle Hymns zu feilen begann, sondern diesen bis zu dem hier vorliegenden "Warriors of the World" auch stetig verbesserte.

Das Spektrum des Härtegrads ist so breit wie noch nie, finden sich von Balladesken Klängen (Swords in the Wind), über typische martialisch stampfende Midtempo-Hymnen (Call to Arms, Warriors of the World United) bis hin zu Neo-Klassischen Versuchen (Nessun Dorma, Gesangsleistung WELTKLASSE!) alle Versatzstücke, die Anno 2002 das beste Metal-Album ausmachten und auch im Jahr 2006 nichts an ihrem Glanz verloren haben.

Gelungene Scheibe der Kings of Metal, die zwar nicht mehr ganz an die Kings of Metal/Triumph of Steel Genie-Streiche heranreichen, jedoch dafür um einige Einflüsse reicher geworden sind und somit jedem "wahren" (Ich wiederhole: Jemand, der Bands wie Static-X und Konsorten zu Metal zählt, ist entweder VIEL ZU JUNG oder einfach nur ungebildet, was die Materie angeht) 1.)Metallter gerecht wird und 2.) die Freude auf die Fortsetzung der Manowaristischen Geschichtsschreibung groß werden lässt.

Fazit: Ein Album mit viel Destosteron, Hammersound, durchwegs gutem Songwriting und Gänsehautmomentan, wie sie nur aus der Feder von Joey DeMaio höchstpersönlich stammen können...

Hail and Kill!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen