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am 22. April 2002
Es ist erstaunlich, wie stark dieser Film die Zuschauer polarisiert: entweder gefällt er überhaupt nicht oder er wird euphorisch beurteilt. Beides ist meines Erachtens überzogen, wobei man generell sagen muß, daß derartige Filme Geschmackssache sind. Daß der Streifen tricktechnisch absolut brillant ist, versteht sich bei den beteiligten Personen und Studios von selbst. Somit muß das Hauptaugenmerk auf den Inhalt gerichtet werden. Hierbei ist Kubricks Handschrift vor allem in der ersten Hälfte unverkennbar. Danach übernimmt zusehends Spielberg die Regie. Und hier kann man durchaus kritische Anmerkungen machen. Der Schluß zieht sich sehr lange hin, auch wenn die Bilder wunderschön sind. Leider ist auch eine Tendenz zur Verschnulzung nicht zu verkennen. Und ob der Teddy wirklich notwendig war ... Hinsichtlich der Aussage jedoch habe ich den Film als Offenbarung empfunden. Ein Roboterkind, befähigt zu Gefühlen, hergestellt, um kinderlosen Eltern als Ersatz zu dienen, wird von seinen Besitzern, die damit nicht zurande kommen, ausgesetzt. Nun hat es nur noch einen Wunsch: endlich ein richtiger Junge zu sein, damit seine Liebe von den Menschen erwidert wird. Diese Suche ist bewegend dargestellt und wird letztendlich belohnt.
Ich habe mich gefragt, was wohl der gute alte Isaac Asimov zu diesem Film gesagt hätte, wenn er ihn denn noch hätte sehen können. Ich glaube, er hätte ihm gefallen.
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am 16. Mai 2003
Steven Spielberg nahm sich des unverfilmten Projektes "A.I." an, nachdem der legendäre Stanley Kubrick im März 1999 gestorben war. Der wollte das von ihm geschriebene Skript zum Film schon seit längerem realisieren, schob dies aber immer wieder auf, da er die für die Spezialeffekte erforderlichen technischen Möglichkeiten als noch nicht ausgereift genug erachtete.
Die zu Grunde liegende Story ist in der Zukunft angesiedelt und erzählt von der Odyssee des kleinen Androidenjungen David (Haley Joel Osment), der aufgrund einer neuartigen Computertechnologie emotionale Zustände und Liebe empfinden kann. Allerdings erkennt David schnell, dass er nur als ein Mensch geliebt und als gleichwertig respektiert wird, was zu immer größeren Konflikten mit seinem menschlichen Bruder Martin führt, der aus Eifersucht alles versucht, um David in den Augen seiner Mutter zu diskreditieren. Infolgedessen wird David letzten Endes von seinen Eltern aus seinem neuen Zuhause verbannt und von seiner Mutter in einem abgelegenen Waldstück ausgesetzt. Von nun an auf sich allein gestellt, macht er sich mit seinem neuen Freund Joe (Jude Law), einem Androiden, der zum 'Gigolo' programmiert wurde, auf die Suche nach der am Ende der Welt zu findenden "Blue Fairy", die David zu einem richtigen Menschen machen soll.
Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so muss man besonders Protagonist und Nachwuchstalent Haley Joel Osment hervorheben, der den Betrachter in diesem Film mit seiner beeindruckenden Ausdrucks- und Wandlungsfähigkeit überzeugen kann. Auch atmosphärisch vermittelt "A.I." die Grundstimmung einer veränderten, zukünftigen Welt, die mit vielen erstklassigen Spezialeffekten über die gesamte Laufzeit des Films aufrechterhalten wird. Vom visuellen Standpunkt aus betrachtet bietet der Film alles, was man sich wünschen kann.
Einzig auffallender Makel des Films ist die teilweise ins Sentimentale abgleitende Erzählung der Geschichte, die Spielberg besser nach den Vorstellungen Kubricks hätte verwirklichen sollen. Die Suche nach dem Menschsein, nach dem, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, kommt insgesamt zu kurz. Spielbergs Version lehnt sich mehr an das Märchen von Pinocchio an. Eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit dieser Thematik musste seiner Vorliebe für das Erzählen moderner Märchen weichen.
Doch dessen ungeachtet bleibt der Film bis zum Schluss anziehend. Ein absolut sehenswertes Science-Fiction-Drama, das ich hiermit weiterempfehle.
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am 7. November 2004
Oh, was musste ich mir alles anhören weil ich diesen Film so lobte, doch warum finden so viele Menschen diesen Film einfach nur "Langweilig", es ist Ihr Recht, O.K. doch ich finde man sollte sich öffnen, loslassen und ihn wirken lassen ! Die gestalten in diesem Film sind einzigarig und unbedingt sehenswert. Die Botschaft des Filmes sollte sich jeder selbst suchen. Ich gehe auf Details in diesem Film nicht ein, den die sind zu genüge beschrieben worden, lassen Sie sich nicht einschüchtern, und vertreten Sie Ihre Meinung, und stehen Sie dazu!
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am 14. April 2002
Als ich zum ersten Mal von der Geschichte des Filmes hörte, war ich skeptisch: Konnte Steven Spielberg so eine komplexe und dennoch einfache Handlung logisch auf die Leinwand bringen? Zu meiner Erleichterung jedoch kann ich jetzt sagen, dass er es sehr wohl versteht, die Geschichte des kleinen Roboterjungen David (die nicht ungewollt an Pinoccio erinnert) in Bilder umzusetzen. Mit einem gigantischen Aufwand an Special Effects, die hier allerdings im Vergleich zu Filmen wie "Star Wars" eine wohltuende Symbiose mit der Handlung eingehen, haben er und sein Team ein wahres Meisterwerk geschaffen, dass sicher noch für lange Zeit Maßstäbe setzen wird. Mehr sei hier dazu nicht verraten, die DVD ist zu sehenswert, als dass ich Ihnen hier die Freude nehmen will.
Ein äußerst glückliches Händchen bewies er mit der Besetzung der beiden Hauptrollen, des David und des Gigolo Joe, einem Liebesrobotter (quasi eine Art maschineller Callboy). Hier zeigt sich wieder einmal das unglaubliche Talent des durch "The sixth sense" international bekanntgewordenen Haley Joel Osment. Bei ihm ist es nicht nur der "Faktor Kind", der hier seine Wirkung ausspielt, nein, vom ersten Moment an nimmt man diesem Jungen seine Rolle ab, er spielt sie quasi mit dem ganzen Körper. In ihm steckt meiner Meinung nach ein hohes Potential an Talent, dass hoffentlich nicht zu schnell verheizt wird (Macaulay Culkin sie hier nur als warnendes Beispiel angegeben). Er hat eine gewisse Gabe, die man nicht lernen kann. Aber auch hier will ich nicht zu viel erzählen.
Jude Law (Gigolo Joe) erinnert mich hier an den Film "Ein wunderbares Land" (hiess im Original glaub ich "The wizard of Oz") mit seiner Leichtigkeit, mit der er seine Rolle spielt: Sich seiner einzigen Bestimmung bewusst, jedoch bestrebt in seinem Willen (sofern eine Maschine den haben kann) David zu helfen. Eine Szene sei hier als Beispiel genannt: Als David und er aus dem Fleischfest gerettet werden und er die Jungs überreden kann, sie nach Rouge City mitzunehmen. Für alles Nähere: Film ansehen;-)!
Technisch bieten die beiden Scheiben einen Leckerbissen nach dem anderen: Während auf der ersten DVD ein knapp 10minütiges Making of enthalten ist, geht die zweite DVD bis in das kleinste Detail: Die beiden Hauptdarsteller kommen getrennt und sehr lange zu Wort, es wird über das Sounddesing berichtet, uvm.
Alles in allem möchte ich sagen, dass dieser Film ein Werk ist, das man, wenn man es auch beim ersten Ansehen nicht mochte, es jedoch nicht so schnell abstempeln sollte: Es kann kein Mensch so kalt sein, das ihn diese Geschichte nicht berührt!
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am 30. Dezember 2007
David (Hollywood wo bleibt euer Oscar für minderjährige Hauptdarsteller ???) ist ein Roboterjunge, der auf menschliche Gefühle programmiert ist. Als der leibliche Sohn seiner Adoptiveltern aus dem Koma erwacht hat man für ihn keine Verwendung mehr und setzt ihn im Wald aus. Dort begibt er sich auf die Suche nach der blauen Fee die schon aus Pinoccio einen echten Jungen gemacht hat. Auf seiner Suche nach der Märchengestalt findet er eine Roboterzitadelle in der alle Bewohner mit menschlichen Gefühlen ausgestattet sind.

Dem Zuschauer stockt das erste mal der Atem wenn die ausgemusterten Roboter in einer Arena unter dem Applaus der Masse mit Säure und Elektroschocks hingerichtet werden. Die Bitte eines Roboters den Schmerzchip vor der Exekution abzuschalten spricht für sich. Hier gelingt David zusammen mit einem ebenfalls mechanischen Teddy die Flucht aus der Arena und er setzt seine Suche fort.

HIER WERDEN ROBOTER MIT MENSCHLICHEN GEFÜHLEN ERSCHAFFEN UM SIE DANN UNTER SCHMERZEN HINZURICHTEN !!!!!!

Soviel ganz kurz zur Handlung. Die gesamte Geschichte wird mit einem gewaltigen Feingefühl erzählt und man wartet als Zuschauer immer darauf, dass der Plot ins Peinliche wechselt. Tatsächlich werden die Charaktere (auch die der Roboter) mit dermaßen großem Respekt vor der Handlung aufgebaut, dass jegliche Chance auf Kritik im Keim erstickt wird.

FAZIT :

Wenn David nach ca. 2 Stunden Film mit einem U Boot in das Meer eintaucht kann sich der Zuschauer noch einmal bequem im Sofa zurücklehnen und noch 10 Minuten mit offenem Mund vor dem Fernseher verweilen und geschockt und erschüttert den Rest genießen. Ohne auch nur eine Sekunde ins Lächerliche abzurutschen wird uns hier ein Filmende präsentiert, dass sich mit den ganz großen Finalen der Filmkunst messen kann.

5 verdiente Sterne für ein Stück Kinogeschichte auf das ich viel zu spät aufmerksam wurde.
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am 19. Januar 2003
In "Künstliche Intelligenz" steckt die Kreatvität zweier Filmgenies: Stanley Kubrick, der die Idee für den Film hatte und Steven Spielberg, der die Idee umsetzte.
Herausgekommen ist dabei ein Werk dass zum einem verblüfft, zum einem aber auch ein zweifelhaftes Experiment eingeht, indem es ein klassisches Märchen, Pinnochio, in die Zukunft katapultiert.
Anfangs gelingt das nicht schlecht, die Effekte und Darsteller überzeugen gleichermaßen, auch die Handlung läuft zu Beginn recht akzeptabel dahin.
Im Verlauf der Geschichte wird die Story jedoch zu simpel, zu wenig Spannung kommt auf. Auch wenn Überraschungen ab und zu für "Ahhhh"-Momente sorgen, so sitzt man doch größtenteils vergebens da und wartet auf die große Wendung. Die Handlung wäre sicherlich besser rübergekommen, wenn man den Film um mindestens eine halbe Stunde kürzer gefasst hätte.
Dennoch: "Künstliche Intelligenz" ist ein Gänsehaut Film voller Emotionen und wenn sich beim, zugegebenermaßen sehr kitschigen Schluss, Mutter und 'Sohn' engumschlungen im Bett liegen und dabei doch wissen, dass nie ein Morgen geben wird, kullern selbst Super-Machos kleine Tränchen die Wangen hinunter.
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am 28. Januar 2016
Im Fernsehen hatte ich zwischendrin einmal die Sequenz gesehen, als der Junge vor der blauen Fee verharrte. Dieses Bild kam mir in Erinnerung und bewegte mich zum Kauf des Filmes: Es war eine Offenbarung.

David wird als Kindroboter - als Ersatzkind - geschaffen. Der Plan ist, dass dieser Roboter menschluche Gefühle widerspiegeln soll, die den Elterrn ein echtes Kind suggerieren. Dieser Gedanke, nämlich die Wunscherfüllung durch Technik für den Menschen verkehrt sich nun plötzlich ins Gegenteil. Die harmlose Frage der Mitarbeiterin ganz am Anfang des Filmes ist "Können dann die Menschen der Verantwortung gegenüber einem gefühligen Roboter entsprechen?". Nein können sie nicht, denn der Mensch hat schon mit dem "anderen" Menschen Schwierigkeiten, er ist gar nicht erst in der Lage und willens, den Roboter als "wert" zu akzeptieren. Auch für die Mama ist David zunächst Spielzeug und sie ist wegen der "Menschähnlichkeit" Davids verletzt und verwirrt, spiegelt ihm gegenüber sukzessive eigene Gefühle wider. Sie wird dem bedürfenden Gefühl Davids selbst nicht gerecht. Das verdichtet sich, als David vernichtet werden soll. Wohl mehr der eigenen Gefühle "zu" einem Roboter als "wegen" der zu beachtenden Gefühle des Roboters setzt sie diesen zum Schutze aus.

Ein Roboter stirbt aber nicht, er überdauert die Zeit in der eigenen, urechten wenn auch aufprogrammierten Sehnsucht nach "seiner Mama" - dem stärksten aller Gefühle! Diese unstillbare Sehnsucht wird nicht erfüllt, denn "Mama" ist tot. Da ist ein Gefühl programmiert worden, das keine Erfüllung mehr finden kann, eine Frage ohne Antwort, eine Quälerei.

Weil Mama ihm den Pinocchio vorgelesen hat, glaubt David, über die blaue Fee in einen echten Jungen verwandelt zu werden und so dann wieder zu "seiner Mama" zurückzufinden. Also s u c h t er.....hingebungsvoll und hartnäckig.

Auf seiner Suche trifft er viele Roboter, die nur den Ansatz - aber doch - eines menschelnden Gefühles andeuten und es erinnert schon ein wenig an den Holocaust oder das alte Rom, wenn diese fühlende Mechanik bedenkenlos gefoltert wird. Darf ich mit einer Säge einen fühlenden Roboter ungerührt öffentlich zur Belustigung zerschneiden ?? David unterscheidet sich in seiner Verletzlichkeit und seiner "Liebe" zur Mama und in seinem Glauben, diese zu finden von diesen andeutungsvoll fühlenden Robotern um ein Vielfaches. Darf David gefoltert werden? Und schon verengt sich die Antwort unmerklich.

David findet die blaue Fee - eine Jahrmarktfigur - und verharrt 2000 Jahre vor ihr, im Eis umschlossen und eingecshlossen in seiner Bitte, ihn der Mutter wegen zu einem richtigen Jungen zu machen, während die Welt und alls hierauf befindliche Leben untergeht, bis ihn nicht "Außerirdische" freisetzen. Da ist dann kein Vorwurf an die Menschen, dass sie den Jungen so gequält haben. Der Außerirdische achtet dieses Gefühl was die Menschen hatten sehr hoch und wegen des Gefühls David, der das weitergetragen hat.

Damit hat die Frage ihre Antwort - und die ist nicht 42: "Nein, der Mensch kann die Schaffung des Gefühls nicht verantworten", denn für David bleibt es unreflektiert und unbeantwortet.

Schliesslich schafft es der Außerirdische aus den Genen überdauerter Haare "seine Mama" für einen Tag wieder zu schaffen, die diesen Tag mit David erlebt. Er findet so erst die Erfüllung, als "Mama" ihm endlich sagt "Ich hab Dich lieb" ! Naja, dann darf David, der bis dahin nicht gestorben ist, mit der "Mama" dorthin gehen, wo die Träume geboren werden.

Wie ergreifend! Das tut schon weh.

Stanley Kubrik war ein genialer Visionär. Er zielt ganz direkt auf unsere Achillesferse mit der Vorstellung der Auswirkung gefühlschaffender Technik nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf das Geschaffene und der neu geborenen Verantwortung hierfür, die freilich entsteht. Freilich, weil es das Gefühl ist, v.a. die Liebe, die das Menschsein ausmacht. Schaffen wir also Gefühl, ist es kein Gegenstand mehr, sicher auch kein "Mensch", aber gleichwohl etwas "Heiliges". Steven Spielberg versteht das umzusetzen, langsam und aufdringlich in einem erzählenden Tempo, das uns Kubricks Message zuführt - über das Gefühl.
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am 29. Mai 2002
A.I. - Artificial Intelligence ist ein bemerkenswerter Film in nahezu jeder Hinsicht.
Ähnlich wie beim Kultstreifen "Matrix" zieht sich ein unverkennbarer Look durch den gesamten Film. Der Zuschauer bekommt Science-Fiction und visuelle Effekte vom feinsten geboten. Dazu eine gehörige Portion Philosophie und Ethik - das erinnert alles etwas an "Blade Runner"!
Gegen Ende hin erinnert der Film ein wenig an die psychedelisch-surrealistischen Endsequenzen von "2001 - Odyssee im Weltraum" (minutenlanges Schwelgen in Bild und Ton).
Leider blieb aber auch A.I. nicht vom Hollywood-Kochrezept "Ein erfolgreicher Film braucht Action, Thrill und Liebe" verschont. So übertreibt es Spielberg am Schluß etwas mit der Sentimentalität, was so manchem Zuschauer zu platt sein dürfte und das Niveau des Filmes etwas herunterzuziehen droht.
Denn der Film an sich kann schon als sehr niveauvoll bezeichnet werden.
Ich bin, nachdem ich den Film gesehen habe, mit sehr viel philosophischer Inspiration aus dem Kino gekommen, so vielen Eindrücken, Visionen und Gefühlen... und obwohl es ein Science-Fiction-Film ist, lassen sich doch sehr viele Motive aus dem Film auf unseren Alltag übertragen und stimmen den Betrachter nachdenklich.
Prädikat: anschauen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2011
Nach langem Warten ist nun endlich Spielbergs A.I. auf Blu-ray inkl. 40 seitigem Booklet erschienen, und dieser wunderbare Film hat auch nach fast 10 Jahren nichts von seinem Zauber und seiner Faszination verloren.
Die schauspielerische Leistung von Haley Joel Osment als Roboter-Junge auf der Suche nach Liebe und seiner Mutter bewegt noch immer tief und nimmt den Zuschauer vom ersten Augenblick bis zum wunderbar in Szene gesetzten sentimentalen Happy-End gefangen.
Für den Film gibt es von mir klare 5 Sterne

Die technische Umsetzung auf Blu-ray ist solide, aber nicht überragend geworden:

Bildtest (getestet mit Pioneer KURO FullHD 60 Zoll):

Starkes Bildrauschen in der allerersten Szene, welche Meeresbrandung zeigt, lässt zunächst Schlimmes befürchten. Doch dann wird das Bild viel,viel besser, wenn auch das Filmkorm ständig, aber nicht wirklich störend, sichtbar bleibt, vor allem in den Szenen bei Tageslicht.
Überraschend gut gelungen sind dagegen die Nachtaufnahmen mit klasse Detailzeichnung und guten Kontrastwerten.
Alles in allem erreicht die Bildqualität sicher keine Referenzwerte, bewegt sich aber fast durchgehend auf solidem Niveau und ist auf jeden Fall wesentlich besser als die DVD-Version der Erstveröffentlichung.
Bildwertung: 3 1/2 Sterne

Tontest (getestet mit Denon 3810 7.1 Anlage)
Sowohl die englische als auch deutsche Surroundabmischung klingen nicht schlecht und lassen, was Klarheit und Verständlichkeit der Dialoge angeht, keine Wünsche offen.
Es muss allerdings eingeräumt werden, dass die Abmischungen, wie auch schon beim DVD-Vorgänger, eher frontlastig angelegt sind. So bleiben hervorstechende Surroundeffekte die Ausnahme.
Die wunderschöne und ausdrucksvolle Filmmusik von John Williams allerdings bedient zu jeder Zeit auch die Effektlautsprecher und hüllt den Zuhörer angenehm ein in einen musikalischen Klangteppich.

Ein Rauschen aus den vorderen Lautsprechern, wie einer meiner Vorrezensenten, habe ich beim besten Willen nicht feststellen können.
Tonwertung: 3 1/2 Sterne

Die Extras zum Film (ausschliesslich Standardauflösung) wurden vom DVD Vorgänger übernommen und bieten demnach nichts wirklich Neues.
Der interessierte Zuschauer erfährt allerdings jede Menge Informationen z.B. zur Entstehung des Films, Special Effects und der Musik des Films. Dazu gibt es jede Menge Interviews mit vielen Mitwirkenden. und diverse Fotogalerien und Trailer, die die Extras komplettieren.

Nicht unerwähnt bleiben soll im Rahmen der Extras das in das Digi-Pack eingearbeitete 40-seitige Booklet mit vielen Szenenfotos und begleitenden Texten zur Entstehung und Produktion des Films.
Extras-Bewertung: verdiente 4 Sterne

Wer diesen Film mag, dem sei die Anschaffung dieser Premium Collction auf Blu-ray durchaus empfohlen.

Von mir gibt es als Gesamtbewertung 4 Sterne
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am 24. August 2008
A.I. ist ein sehr umstrittener Film und das hat auch seine Gründe. Zum ersten zieht sich die ganze Geschichte etwas hin, was wohl vielen Menschen mehr als nur ein Gähnen entlockt. Folge: Man wird unruhig. Doch noch wirkt der Film recht interessant, das Leben in der Familie wird dargestellt und dieses erweist sich als äußerst hinterhältig. Nach der bisher emotionalsten Stelle (David wird verstoßen) ändert sich der Film komplett. Jetzt ist alles anders, unwirklich und verrückt. Doch hinter dieser Fassade versteckt sich ein sehr tiefgründiger Hauptgedanke, der den Film fesselnd macht. Mein Tipp: Auch wenn der Film zwischendurch langatmig erscheint und kurios, schauen Sie mit hoher Aufmerksamkeit weiter. Wenn man alles genau mitbekommt, bekommt man ebenso mit, dass der Film ein gerissenes Meisterwerk v0on Spielberg darstellt.

Der allgemeine Gedanke des Filmes ist schon fantastisch: Ein Roboterkind mit Gefühlen, was zum Mensch werden will, damit sie ihn lieb gewinnt. Der Film drückt jede Menge aus: Menschen begehen die Fehler und bauen Roboter und diese müssen dann unter ihren Fehlern leiden, weil sie Gefühle haben und alleine sind. Spielberg erzählt eine wahrnende Science Fiction Geschichte, die durch turbulente verrückte Szenen verschlüsselt wird. Bei mehrmaligen Sehen allerdings erweist sich das Werk als perfekt.

Bis hin zum Ende ist der Film einzigartig und ein ganz besonderer Film, man muss sich nur den Film gefallen lassen, dann ist er auch nicht langweilig. Die Liebe, v.a. am Ende des Filmes, ist so hinreißend, dass mir eine Träne floss. Wahnsinn.

Hinzu kommt die einzigartige, phänomenale super Musik von John Williams. Das Klavierthema ist so faszinierend traurig und herzergreifend. Es gibt dunkle Streicherpassagen, die die Firma Cybertronics im dunklen Licht darstehen lässt. Die Musik passt zum Film, wie angegossen. Oft richtet nur sie im Film Gänsehaut aus, z.B. bei gruseligen Stellen. Einfach nur perfekt.

A.I. ist ein sehr untypischer Spielberg Film und könnte somit auch Liebhaber von Leuten, die Spielberg nicht leiden können, bekommen. Trotz vieler sehr eigenartiger Science Fiction Vorfälle in diesem Film, ist A.I. sehr geschickt gemacht und entpuppt sich zu guter Letzt als Meisterwerk!!!
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